Zen To Done (Teil 14):
Ein Tag mit Zen To Done

Zen To Done-TitelbildVielleicht fragst Du Dich, nachdem Du die 10 Gewohnheiten von Zen To Done studiert hast, wie das Ganze in der Praxis aussehen könnte. Da ich das System natürlich selbst nutze, kann ich diese Frage beantworten. Statt aber mit Details aus meinem Privatleben zu langweilen, stellen wir uns mal einen hypothetischen Zen-To-Doner vor. Nennen wir ihn Steve Leo. Leo hat innerhalb des letzten Jahres alle 10 Gewohnheiten von ZTD umgesetzt.

Anmerkung: Dieser Artikel ist Teil einer Artikelserie zu “Zen To Done”, einem Produktivitätssystem von Leo Babauta. Wir übersetzen hierfür Leos gleichnamiges E-Book ins Deutsche. » Hier findest Du alle Teile der Serie im Überblick.

Leos Morgenroutine

Leo ist Frühaufsteher, und zwar Sehrfrühaufsteher. Er ist um 5.30 Uhr aus dem Bett – was keinesfalls obligatorisch ist, wenn Du ZTD anwenden willst, unserem guten Leo aber liegt.

Was fällt uns als erstes auf, wenn wir Leo sehen? Er steht ohne Murren und schnell auf, denn er freut sich auf den Tag. Das liegt daran, dass er im letzten Jahr seine Leidenschaft gefunden und zum Beruf gemacht hat (vgl. Gewohnheit 10). Er arbeitet zu Hause (was aber ebenfalls nicht sein muss, um ZTD umzusetzen). Jeden Morgen startet er mit seiner Morgenroutine (vgl. Gewohnheit 9) in den Tag: Er macht sich kurz frisch und schaut sich dann bei einer schönen Tasse Kaffee den Sonnenaufgang an. Danach setzt er sich an den Schreibtisch und schreibt einen Artikel – das macht er jeden Tag, und es ist meistens eine seiner wichtigsten Aufgaben für diesen Tag. Wenn er fertig ist mit Schreiben, zieht er sich seine Jogging-Klamotten an und läuft 30 Minuten. Dabei findet er Entspannung zum Denken. Wieder zuhause angekommen springt er unter die Dusche, isst dann ein gesundes Frühstück und macht sich zügig an die zweite Hauptaufgabe, die er sich für den Tag vorgenommen hat.

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Der Link am Morgen:
Tipps gegen Schreibblockaden

Aufsatz, Artikel, Blogeintrag – bei allen Texten ist der Anfang oft das Schwierigste. Acht Tipps gegen die berüchtigte Angst vorm weißen Blatt (oder: vorm leeren Bildschirm) hat Jochen Mai in seinem Blog aufgeschrieben:

» Gute Acht – 8 Tipps gegen Schreibblockade [karrierebibel.de]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Firefox:
Nie mehr automatisch verkleinerte Browserfenster

Das nervt: Man surft genüsslich vor sich hin, hangelt sich von Seite zu Seite und auf einmal ist das Browserfenster zu einem Drittel der ursprünglichen Größe zusammengequetscht in der oberen linken Ecke vorzufinden. Dieses invasive Verhalten von Webseiten können Firefox-Nutzer in den Browser-Einstellungen abstellen.

Um das automatische Verändern der Fenstergröße (und -position) durch vorlaute Webseiten zu verhindern, geht man wie folgt vor:

1. Im Firefox-Menü “Extras” auf “Einstellungen” gehen

2. Auf den Reiter “Inhalt” klicken

firefox-resize1

3. Dort neben “Javascript aktivieren” auf “Erweitert” klicken

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Mehr Struktur für den Arbeitstag

Viele Menschen fangen einfach immer mit der Arbeit an, die ihnen als erstes einfällt. Und wenn ihnen etwas Dringenderes, Wichtigeres oder Angenehmeres in den Sinn kommt, wechseln sie die Aufgabe. Sie lassen sich vom Moment treiben und nehmen ihren Arbeitstag zu wenig in die Hand.

Natürlich stehen bei jedem die dringenden und wichtigen Aufgaben im Vordergrund, aber mit einer solchen Arbeitsweise lässt man sich zu schnell unterbrechen. Ständige Ablenkungen sind ein großes Problem bei der Arbeit. Und zwar nicht nur die Ablenkungen, gegen die man machtlos ist (das Telefon klingelt, ein Kollege oder die Chefin will kurz eine Sache klären, plötzlich taucht ein Problem auf, um das man sich sofort kümmern muss), sondern auch die Ablenkungen, die man sich selber einhandelt: Man checkt ständig seine Mails oder switcht von einer Aufgabe zur anderen. Dabei kann man eine Aufgabe besser und schneller erledigen, wenn man sich fokussiert. Eine Methode, die dabei hilft und trotzdem noch Flexibilität garantiert, ist, seinen Tag grob nach bestimmten Schwerpunkten einzuteilen. Hier ein Beispiel, wie ich das mache:
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Der Link am Morgen:
Das bewusste Nichterledigen

Es gibt Tage, an denen man jede Menge kleiner Aufgaben erledigt und dennoch nicht das Gefühl hat, etwas geschafft zu haben. Es kommt eben nicht nur darauf an, wieviel man schafft, sondern auch was man schafft. Sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren und die unnützen abzubrechen ist eine Kunst – die Kunst des Nichterlediges:

» The Art of Nonfinishing: 7 Time-Saving Ideas [lifeoptimizer.org]

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Zen To Done (Teil 13):
Gewohnheit 10:
Finde Deine Leidenschaft

Zen To Done-TitelbildVon allen Gewohnheiten in Zen To Done ist dies die schwierigste – aber wahrscheinlich auch die wichtigste. Wenn Du nur eine Sache aus diesem Buch umsetzen willst, dann ist diese Gewohnheit diejenige, die ich empfehlen würde.

Anmerkung: Dieser Artikel ist Teil einer Artikelserie zu “Zen To Done”, einem Produktivitätssystem von Leo Babauta. Wir übersetzen hierfür Leos gleichnamiges E-Book ins Deutsche. » Hier findest Du alle Teile der Serie im Überblick.

Ist diese Gewohnheit essentiell für das System? Nein. Du kannst Dir alle anderen Gewohnheiten aneignen und diese hier auslassen, aber trotzdem gelassen und organisiert sein. Aber dieser Schritt wird Dich nicht nur viel glücklicher machen, sondern auch produktiver.

Überleg Dir mal folgendes: Wenn Du von ganzem Herzen etwas tun willst, dann wirst Du wie verrückt daran arbeiten, damit anzufangen. Du wirst extra hart arbeiten, Du wirst noch mehr Stunden investieren, und die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass Du die Arbeit daran aufschiebst.

Wenn es Dir davor graut, morgens ins Büro zu gehen, oder wenn Du merkst, dass Dir ständig die Motivation fehlt, oder wenn Du das, was Du tust, langweilig und monoton findest, dann solltest Du Dich nach einer neuen Arbeit umsehen. Denn ein solcher Job wird Dich nicht nur immer unglücklicher machen, sondern hindert Dich auch daran, Dein volles Potential umzusetzen.

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Der Link am Morgen:
Produktiv trotz Terminen

Es wird immer dann besonders schwer, Dinge zu erledigen, wenn der Tag vollgestopft ist mit Terminen. Möglicherweise kommt man trotzdem auf 4, 5 Stunden Zeit zur freien Verfügung, wenn man alle Pausen zwischen den Terminen zusammenzählt; aber sich wirklich einer Aufgabe zu widmen, wenn man weiß, dass in 30 Minuten die nächste Verabredung ruft, das ist nicht leicht. Scott H. Young gibt in seinem Blog ein paar Tipps, wie man aus solchen Tagen dennoch etwas machen kann:

» 10 Tips for Staying Productive While Being Scheduled to Death [Scott H. Young]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Die Achtung-der-Chef-kommt-Taste:
Im Büro ohne Gefahr surfen

Wir halten bekanntermaßen mit diesem und unseren anderen Blogs die Leute in den Büros vom Arbeiten ab, und wollen selbstverständlich, dass Ihr immer unsere Seiten lest. Immer, ständig, jederzeit, egal zu welchen Kosten. Und wir sind Euer Komplize: Mit dem folgenden Freewareprogramm seid Ihr trotz im Büro ausgelebter Blogsucht vorm Boss sicher.

Das Freeware-Programm Magic Boss Key versteckt mit einem Tastendruck alle offenen Fenster. Das Besondere: Die Programme werden wahlweise auch in der Taskbar versteckt, also dort nicht mehr angezeigt.

magicbosskey

Das Einzige, was man jetzt noch bräuchte, wäre eine Option, bestimmte Programme vom Verstecken auszuschließen. Den ein leerer Bildschirm ist ja auch nicht unbedingt das, was man mit vor Stolz geschwellter Brust dem Chef präsentieren möchte.

Magic Boss Key ist kostenlos und Windows only.

» Magic Boss Key–hide active program window immediatelly using a hot key

(gefunden bei Lifehacker)

Der Link am Morgen:
Schluss mit dem Networking-Wahn!

Ein paar Worte zum Thema Networking verliert Gregory Schnese auf dumblittleman.com. Der Kerngedanke: Es bringt nicht viel, wenn man es mit dem Ziel betreibt, möglichst viele Visitenkarten zu tauschen/Hände zu schütteln/Freunde zu “adden”. Auch hier braucht gut Ding Weile. Die wirklich wertvollen Kontakte ergeben sich oft nicht auf den Business-Flirtportalen oder -Blind-Dates, sondern dann, wenn man nicht damit rechnet.

» Stop Networking And Start Building Relationships [dumblittleman.com]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Zen To Done (Teil 12):
Gewohnheit 9:
Routinen

Zen To Done-TitelbildTägliche und wöchentliche Routinen vereinfachen den Arbeitstag und das Privatleben. Der Tagesablauf ist nicht mehr so unstrukturiert und es wird einfacher, all die Dinge zu erledigen, die man erledigen muss oder möchte.

Anmerkung: Dieser Artikel ist Teil einer Artikelserie zu ?Zen To Done?, einem Produktivitätssystem von Leo Babauta. Wir übersetzen hierfür Leos gleichnamiges E-Book ins Deutsche. » Hier findest Du alle Teile der Serie im Überblick

Die neunte Gewohnheit von ZTD besteht daraus, tägliche und wöchentliche Routinen zu entwerfen und zu erlernen. Dabei kann man ähnliche Aufgaben zusammen erledigen und übernimmt wieder die Kontrolle über sein Leben, anstatt der Ebbe und Flut eingehender Informationen, Anfragen und Aufgaben ausgeliefert zu sein. Wenn man Vieles routiniert zur immer selben Zeit erledigt, fällt es leichter, seine Zeit zu verplanen, und es ist leichter, zu manchen Dingen ?Nein? zu sagen.

Hier ein paar Tipps, wie Du Routinen entwirfst und sie Dir zur Gewohnheit machst:

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