212 Artikel in der Kategorie Zeitmanagement auf imgriff.com.

Produktivität ganz persönlich:
«Wie lange ich arbeite, ist meine eigene bewusste Entscheidung»

Fionnuala Meehan ist nicht nur Sales Director von Google Ireland, sondern spricht dank Schule und einem Studienjahr in Freiburg auch fließend Deutsch. Studiert hat die Irin Europäische Studien, danach arbeitete sie 5 Jahre lang in der Kundenbetreuung der Best Western Hotels, wechselte dann für weitere 5 Jahre zu AOL und ist nun seit 8 Jahren bei Google. Fionnuala ist verheiratet und hat drei Kinder.

Was tust Du als Erstes, wenn Du Deinen Arbeitstag – zuhause oder im Büro – startest?
Fionnuala Meehan: Ich fange nicht zu Hause an, sondern im Zug – und zwar mit den E-Mails. Denn über Nacht sind zahlreiche E-Mails aus Mountain View eingetroffen, die ich erstmal abarbeite. Wenn ich um 8 Uhr ins Büro komme, habe ich meist Meetings mit den Kollegen von Google in Indien, denn das ist dort Mittagszeit und deshalb ein guter Zeitpunkt dafür. Die Meetings mit den Kollegen aus den USA finden hingegen nachmittags statt. » weiterlesen

Warum wir oft nicht sagen, was wir meinen:
Zeit verlieren mit ungenauer Kommunikation

Eine klare Ansage ist das, was die meisten eigentlich wollen und die wenigsten richtig hinbekommen. Woran liegt es, dass wir oft nicht sagen, was wir meinen, sondern lieber herumdrucksen?

Es passiert immer wieder – im Alltag, im Job, in der persönlichen Beziehung: Wir sagen A, meinen eigentlich B und sind dann irritiert, dass unser Gesprächspartner gar nicht erst versteht, was wir wollen und am Ende vielleicht sogar C tut. Das Ergebnis sind häufig Zickereien, Streit und Machtspielchen, die unnötig Zeit kosten. Besser wäre es doch, gleich zu sagen, was wir eigentlich meinen, oder? » weiterlesen

Arbeiten, wo andere Urlaub machen:
Funktioniert das wirklich?

Digitales Nomadentum und Arbeiten auf Reisen sind grade schwer in. Den Traum, da zu arbeiten wo andere Urlaub machen, scheinen Viele zu haben. Doch ist diese Arbeitsform wirklich so paradiesisch, und wie kann das funktionieren?

Medien leben davon, Träume zu verkaufen. Daher boomen im deutschen Fernsehen gerade Auswanderer-Sendungen über Leute, die sich im Ausland eine neue Existenz aufbauen wollen. In der «Zeit» erscheinen Artikel über Reise-Blogger. Und auch das eher konservative Medium-Magazin berichtete zuletzt mehrseitig über die Journalistin Meike Winnemuth, die bei Günther Jauch ein beachtliches Sümmchen gewonnen hatte und dann ein Jahr auf Weltreise war.

Freiheit bei schlechter Bezahlung?

Ab ins Paradies also und alles toll – wie man das organisiert, wissen wir ja spätesten seit «The 4-Hour Workweek» (Affiliate-Link) von Timothy Ferriss, über das auch imgriff.com damals ausführlich berichtet hat. Oder? » weiterlesen

Produktivität ganz persönlich:
«Für E-Mails bin ich eigentlich nicht so zu haben»

Nils Göldner ist Geschäftsführer von Steakfreunde: ein Club für Geniesser, die sich regelmässig ein erstklassiges Steak genehmigen. Nils erzählt uns, wie er als Ordnungs- und Übersichtssüchtiger trotz Events am Wochenende und Workshops während der Woche produktiv arbeitet. Und warum er keine E-Mails mag.

Was tust Du als Erstes, wenn Du Deinen Arbeitstag – zuhause oder im Büro – startest?
Nils Göldner: Die wichtigsten Tasks des Tages definieren. Dann Mails checken, mit Koffein und Nikotin. » weiterlesen

The Circle:
Getting Things Done auf das absolute Minimum reduziert

Getting Things Done von David Allen ist bekannt wie ein bunter Hund. Dass GTD – wie alle anderen Produktivitätsmethoden auch – immer eine sehr individuelle Angelegenheit ist, beweisen die unzähligen Variationen, die davon entstanden sind. Drei Wochen mit «The Circle».

Für mich ist das GTD-System zu komplex. Ich habe erkennen müssen, dass es nicht zu mir passt. Es umfasst für mich zu viele Regeln und Anweisungen. Wenn ich ein ganzes Buch lesen oder gar ein Seminar besuchen muss, um eine Methodik zu erlernen, dann weiss ich aus meiner eigenen Erfahrung: Das ist nichts für mich. Ich mag es nämlich bei solchen Dingen gern etwas einfacher: KISS.

«The Circle»

Deshalb gefällt mir eine aus GTD abgeleitete, simple Lösung zur Aufgabenverwaltung besonders gut: «The Circle» von Sigurður Ármannsson, die ich auf meinen Recherche-Touren durch das Web entdeckt habe. » weiterlesen

Produktivität ganz persönlich:
«Mein Arbeitsstil? Tempo, Tempo, Tempo!»

Pascal Jenny ist nicht nur Direktor von Arosa Tourismus; der ehemalige Spitzen-Handballer ist auch Vizepräsident des Schweizerischen Handballverbands, im Verwaltungsrat der Kloten Flyers und VR-Präsident der Holding des Schweizer Sportfernsehens. Mit seinem breiten Engagement ist für ihn produktives Arbeiten besonders wichtig.

Was tust Du als Erstes, wenn Du Deinen Arbeitstag – zuhause oder im Büro – startest?
Pascal Jenny: Computer aufstarten. Mails checken und die Front der Webseite www.arosa.ch prüfen. Dabei nehme ich vor allem das Wetter genau unter die Lupe.

Wodurch zeichnet sich Dein Arbeitsstil aus?
Tempo, Tempo und nochmals Tempo. Dazwischen Gas wegnehmen und die strategischen Aufgaben des Tages – Konzepte, Detailarbeiten in allen Bereichen, Personalgespräche – ohne jegliche Ablenkung anpacken (im Durchschnitt 3-4 Blöcke à circa 30 Minuten pro Tag). » weiterlesen

Produktivität ganz persönlich:
Adrian Locher, Gründer und COO von DeinDeal.ch

Jede Woche stellen wir hier Tools und Methoden vor, um die eigene Produktivität zu steigern. Nun befragen wir in loser Folge interessante Persönlichkeiten nach ihrem Arbeitsstil und ihren persönlichen Produktivitätstipps. Den Anfang macht Adrian Locher: Der 31-Jährige ist Gründer und COO von DeinDeal.ch, der grössten Schweizer Gutscheinplattform.

Was tust Du als Erstes, wenn Du Deinen Arbeitstag – zuhause oder im Büro – startest?
Adrian Locher: Zuerst schaue ich mir die Weekly Top 5 Prios an. Dann verschaffe ich mir einen Überblick über die Mails, beantworte die einfachen und schnellen direkt und lable die anderen. Ich arbeite nach dem «almost-Inbox-Zero-Konzept». Meistens beinhalten die ersten Mails des Tages Aufgaben für mein Team. Danach verschaffe ich mir einen Überblick über die wichtigsten KPI, die wir täglich verfolgen. Anschliessend starte ich mit den wichtigsten/dringendsten Tasks. » weiterlesen

Wer braucht wann wie viel Schlaf:
Wie hochproduktive Menschen schlafen

Wenn das Wochenende naht, will ich vor allem eins: endlich wieder ausschlafen. Unter der Woche gehe ich immer so zwischen Mitternacht und 0:30 ins Bett. Aufstehen muss ich morgens immer um 6:45 Uhr. Im Schnitt also sechs Stunden und ein paar Minuten. Weil ich tagsüber oft gähne, die Frage: Reichen im Schnitt 6 Stunden am Tag? Wir zeigen ungewöhnliche Schlafzeiten aus der Geschichte.

«Zwischen Mittagessen und Abendessen muss man schlafen, und zwar keine halben Sachen. Ziehen Sie Ihre Kleider aus und legen Sie sich ins Bett – und denken Sie bloß nicht, dass Sie weniger Arbeit schaffen, wenn Sie am Tage schlafen. Das ist eine dumme Idee von Leuten ohne Vorstellungsvermögen. Sie werden sogar mehr bewerkstelligen.»
Winston Churchill

Was wir über die Bedeutung von Schlaf fürs Produktiv-Sein wissen

Wie lange wir schlafen sollten und worauf wir vor und beim Schlafen achten sollten, haben wir uns bei imgriff.com schon in mehreren Artikeln angeschaut:» weiterlesen

Wie uns gesellschaftliche Konventionen beeinflussen:
Facebook und andere Zwänge

Dass wir uns im Beruf so oft unter Druck gesetzt fühlen, liegt auch daran, dass wir in vielen Fällen impliziten gesellschaftlichen Erwartungshaltungen genügen wollen – obwohl wir selbst vielleicht anderer Meinung sind. Das zeigt sich nicht zuletzt bei der Social-Media-Nutzung im Job.

Social Media ist allgegenwärtig – und genau deshalb fühlen sich Viele zunehmend genervt und überfordert davon. Bei imgriff.com haben wir uns mit dem Thema immer wieder auseinandergesetzt: In meinem Beitrag zu der Frage, ob das Internet ineffizient macht, habe ich z.B. berichtet, wie schnell man im Internet vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen kann und in den unendlichen Wahlmöglichkeiten den Überblick verliert. Corinne Dubacher hat einen Selbstversuch gewagt, einen Tag lang auf Social Media verzichtet – und beschrieben, was sie stattdessen gemacht hat.

Und selbst eingefleischte PR-Experten wie Sachar Kriwoj, Leiter Digital Public Affairs bei E-Plus, sehen Social Media und vor allem Facebook zunehmend kritisch, bezeichnen es gar als «das Ende der Bescheidenheit». » weiterlesen

Staatschefin und alleinerziehende Mutter:
Wie vereinbart man Kind und Karriere?

Frauen und Mütter in Führungspositionen; die Vereinbarkeit von Kind und Karriere ist etwas, an dem sich in Deutschland nach wie vor die Geister scheiden. Die ehemalige isländische Staatschefin Vigdís Finnbogadóttir war 16 Jahre lang im Amt und alleinerziehende Mutter. Ihr Tipp: Selbstbewusstsein und Organisation.

Im März habe ich auf der ITB die ehemalige isländische Staatschefin Vigdís Finnbogadóttir interviewt. Sie war 1980 nicht nur weltweit die erste Frau, die demokratisch in ein solches Amt gewählt wurde – sie war auch allein erziehende Mutter. Klar, dass ich bei unserem Gespräch auch genau diese Frage spannend fand, die gerade in Deutschland immer wieder für Diskussionen sorgt: Wie bekommt man Kind und Karriere unter einen Hut?

Die Antwort war einfach – und auf den ersten Blick ein wenig unbefriedigend: «Organisation» sagte Vigdís Finnbogadóttir, und: «Ich habe mir Hilfe gesucht». Unbefriedigend deshalb, weil das aus dem Mund einer Staatschefin einfach klingt. Svenja Hofert hat letztes Jahr in einem sehr treffenden Artikel analysiert, warum Frauen wie zum Beispiel Marissa Mayer – deren Anti-Home-Office-Attitüde wir hier ausgiebig diskutiert haben – kein Rollenvorbild sind: Weil sie Geld haben und sich daher auch genug Hilfe leisten können. » weiterlesen