206 Artikel in der Kategorie Zeitmanagement auf imgriff.com.

Der Link am Morgen:
Zeitmanagement in 18 Minuten

Zeitmanagement muss ritualisiert sein, wenn es funktionieren soll. Das ist die Kernthese eines Artikels des Managementberaters Peter Bregman. Sein Vorschlag für ein solches Ritual:

  1. Planen (5 Minuten): Schnapp Dir am Anfang eines Arbeitstages ein Blatt Papier und schreib auf, was Du realistisch heute schaffen kannst. Schätze, wieviel Zeit Du für jeden Punkt benötigst, und verteile sie nach Priorität über den Tag.
  2. “Refocus” (1 Minute jede Stunde): Stell Dir einen Timer (Mobiltelefon, Computer-Wecker o.ä.) so ein, dass er zu jeder vollen Stunde klingelt. Vergleiche Deine To-Do-Liste mit Deinen Fortschritten. Eventuell musst Du etwas anpassen.
  3. Rückblick (5 Minuten): Am Ende des Tages nimmst Du Dir nochmal fünf Minuten und lässt ihn Revue passieren. Was hast Du geschafft, wo hast Du Dich verschätzt?

Mit nur 18 Minuten insgesamt habe man so einen 8-Stunden-Arbeitstag im Griff, verspricht Bregman – und nicht umgekehrt der Tag den Menschen.

An 18-Minute Plan for Managing Your Day (blogs.harvardbusiness.org, gefunden bei Lifehacker)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Zwischendurch produktiv

Das Idealbild des produktiven Arbeitens sieht für viele ungefähr so aus: Drei Stunden absolute Ruhe, keine eintreffenden E-Mails, keine hereinkommenden Kollegen, keine maunzende Katze, übersprudelnde Kreativität, Konzentration und “Flow”.

Tatsächlich kann man aber auch in den vielen kürzeren Momenten eines Tages produktiv sein. David Pierce hat bei Lifehack.org darum eine Liste mit zehn Punkten zusammengestellt, die man innerhalb von zehn Minuten erledigen kann:

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Der Link am Morgen:
Zur Entschleunigung

Zen-Habits-Blogger Leo Babauta gibt zehn Tipps zur Entschleunigung: Weniger tun, aufmerksamer sein, (Geräte) abschalten, sich auf die Menschen konzentrieren, die Natur schätzen, langsamer essen, langsamer fahren, Gutes in allem finden, nur eine Sache machen statt zu multitasken und ruhig atmen solle man.

Ich würde nahezu jeden Punkt unterschreiben. Und möchte trotzdem die Infoflut meiner RSS-Feeds und die Möglichkeit, auch auf der Alm meine E-Mails zu lesen, nicht missen.

» The 10 Essential Rules for Slowing Down and Enjoying Life More (zenhabits.net)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Hilfsmittel, nicht mehr, nicht weniger

“Man ist dazu geneigt, mittels Zeitmanagements und allerlei schlauer Ratschläge und Tipps immer mehr Zeit zu sparen – ohne darüber nachzudenken, wie es so weit kommen konnte, dass man keine Zeit mehr hat.” – Das sagt nicht zu Unrecht der “Zeitforscher” Karlheinz Geissler in einem NZZ-Artikel. Dessen Thema: Der Dauerstress, den falsche oder falsch eingesetzte Werkzeuge erzeugen können, obwohl sie ihn doch gerade überwinden sollen.

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Zeittagebuch:
Wer hat an der Uhr gedreht?

Hast Du auch manchmal den Eindruck, Du arbeitest den ganzen Tag und hast abends doch nichts erreicht? Das kann viele Gründe haben. Mit einem Zeittagebuch kommt man ihnen auf die Spur.

Es gibt Tage, an denen man alle möglichen kleinen – und oft auch mühseligen – Aufgaben erledigen muss, aber nichts wirklich bewegt. Das ist nicht schlimm, solche Tage sind normal. Aber es gibt auch Tage, an denen man überhaupt nicht erst in die Gänge kommt, trödelt und jede Gelegenheit nutzt, alles zu tun, außer zu arbeiten. Auch das ist nicht schlimm, wenn es nur ab und zu passiert. Kommt es aber häufig vor, dann wird es zum Problem.

Nicht immer merken wir, ob und wieviel Zeit wir eigentlich verschwenden. Um uns das vor Augen zu führen, kann ein Zeittagebuch helfen. Wer schon mal ein Zeitmanagement-Buch – vor allem einen Klassiker – in der Hand hatte, kennt dieses Instrument. Und viele zucken gleich zusammen bei der Vorstellung, den ganzen Tag zu notieren, was man so macht. Kann ich verstehen, ist mir auch so gegangen. Trotzdem kann ich heute sagen, dass diese Übung mir mehr Einsichten gebracht hat als viele andere, die ich in den vergangenen Jahren ausprobiert habe. Doch schön der Reihe nach:

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Pünktlichkeit:
Rechtzeitig an Ort und Stelle – aber bitte streßfrei!

Das wohlmeinende “Dann geh’ doch einfach zehn Minuten früher los” naturpünktlicher Zeitgenossen hilft chronischen Zuspätkommern nicht weiter. Hier einige weitere Tipps, wie auch notorisch unpünktliche Menschen besser mit ihrer pünktlichen Umwelt zurechtkommen.

Gregor hat hier bereits kürzlich über Pünktlichkeit und Unpünktlichkeit geschrieben – seine Gedanken und Ratschläge möchte ich mit ein paar weiteren Tipps ergänzen.

Auch ich war früher eine notorische Zuspätkommerin. Sogar das akademische Viertel überzog ich oft genug. Ich hasste mich selbst dafür, aber erst, als ich Jörg kennen lernte, änderte sich mein Verhalten. Jörg ist Kendotrainer, ich besuchte zwei Jahre lang Kurse bei ihm, und seine eiserne Regel lautete: Wer nach dem Angrüßen kommt, darf zusehen, aber nicht mit trainieren. Ich wollte unbedingt Kendo lernen und bekam es hin, dass ich erstaunlich selten auf der Bank am Rand der Sporthalle sitzen musste. Bald fragte ich mich: Wenn ich es schaffe, im Dojo pünktlich zu sein, warum dann nicht auch sonst?

Unpünktlichkeitsfaktoren

Die “Kendo-Episode” hat mich einiges über Unpünktlichkeitsfaktoren gelehrt. So gibt es ein paar Faktoren, denen ich inzwischen gewohnheitsmäßig entgegenwirke:

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Pünktlichkeit:
Zeit als kontinuierlicher Fluss oder planbare Struktur?

Pünktlichkeit ist im Arbeitsleben wichtig, fällt vielen aber schwer. Wir zeigen die Ursachen und geben Tipps, wie Du selber pünktlicher wirst und andere zur Pünktlichkeit erziehen kannst.

Einfach mal die Uhr verstellen? Das wünschen sich vermutlich viele 'Polychroniker' in ihrer monochronischen Umgebung (Bild: Keystone/ITAR-TASS/V. Velengurin)

Einfach mal die Uhr verstellen? Das wünschen sich vermutlich viele 'Polychroniker' in ihrer monochronischen Umgebung (Bild: Keystone/ITAR-TASS/V. Velengurin)

Pünktlichkeit ist eine Tugend, so ein deutsches Sprichwort. Wir legen – wie viele Nord- und Mitteleuropäer – allgemein Wert auf Pünktlichkeit und sind damit eher monochronisch veranlagt (aus dem Englischen monochronic). Zeit ist für viele von uns in Einheiten eingeteilt, die wir strukturieren und planen können. Wir legen Listen an, verfolgen unsere Aktivitäten, organisieren unseren Tagesablauf. Monochronische Menschen konzentrieren sich am liebsten auf eine Aufgabe, die sie fertig stellen wollen. Aber nicht alle Menschen sind so gestrickt:

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Der Link am Morgen:
Terminabsprachen kosten 4,9 Stunden
– jede Woche

Einen halben Arbeitstag pro Woche verlieren Manager und administrative Mitarbeiter von Unternehmen, weil sie Meetings koordinieren müssen. Das ergab eine Umfrage, die das Schweizer Startup Doodle unter 2.500 Personen durchgeführt hat – natürlich im eigenen Interesse, denn Doodle bietet ein Online-Tool zur gemeinsamen Terminfindung an (hier unser schon etwas älterer Artikel über Doodle). Unser Schwesterblog startwerk.ch hat Details zur Umfrage:

» Zeitfresser Terminorganisation: Freier Freitag Nachmittag [startwerk.ch]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Wie man Spätaufsteher wird

Zu den meistdiskutierten Artikeln hier auf imgriff.com gehört ein Text über die Vorteile des Frühaufstehens. Allerdings gilt auch hier wie bei allen Produktivitätstipps: Es mag für einige, ja sogar für viele, wird aber nie für alle funktionieren. Man sollte sich nicht einfach die gut klingenden Ziele anderer setzen, sondern eigene entwickeln.

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Mit Pausen produktiver arbeiten

Pausen sind ein einfaches und absolut zuverlässiges Mittel, um konzentrierter, effektiver und effizienter zu arbeiten, den Stress zu reduzieren und Fehler zu minimieren. Und wohler fühlt man sich bei alledem auch noch.

Vor ein paar Wochen habe ich die 60-60-30-Methode vorgestellt. Ein ganz wesentliches Element davon sind die Pausen. Die Kunst, Pausen zu machen, muss man allerdings erst mal lernen. Gibt es doch so viele Gründe, keine und schon gar nicht jetzt eine Pause einzulegen:

  • Keine Zeit: Dings und Bums muss unbedingt heute noch fertigwerden. Und überhaupt ist so viel zu tun, dass keine Zeit für Pausen bleibt.
  • Sich zu wichtig nehmen: Wer viel zu tun hat, wird gebraucht und ist wichtig. Wer dagegen Zeit für Pausen hat, hat offenbar nur zu wenig zu tun – und ist folglich nicht so wichtig.
  • Nur noch kurz”: Man ist ja sowieso gleich fertig, da will man die Arbeit nicht so kurz vor dem Ende unterbrechen. Und dann arbeitet man und arbeitet und arbeitet …

Das sind alles einleuchtende Gründe, sie entspringen aber einer sehr kurzfristigen Denkweise. » weiterlesen