212 Artikel in der Kategorie Zeitmanagement auf imgriff.com.

Der Link am Mittag:
Social Media für Freelancer

So passiert’s: News und Inputs und Kommunikationshandlungen von allen Seiten seit 8 Uhr morgens – und schon geht der tägliche Linktipp vergessen. Diesmal ist also der Link am Morgen fast schon ein Link am Nachmittag. Er dreht sich um die Frage, wieviel Zeit man mit diesem «Social Media» verbringen soll, von dem man in letzter Zeit so viel hört – und das im Speziellen als Freelancer. Muss das wirklich alles sein, ist das nicht bloß Zeitverschwendung? Welche Tools helfen wobei, woher weiß ich, was ich links liegen lassen kann? Eine sehr schöne Einführung von Laura Spencer im Blog Freelancefolder.com:

» Social Media Basics For Freelancers (freelancefolder.com)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Zehn Vorteile des frühen Aufstehens

Findet Ihr nicht auch, wir haben lange nicht mehr übers Thema “Frühaufsteher” geredet? Da kommt ein Artikel von Leo Babauta doch gerade recht: Von einem Leser gefragt, welche gesundheitlichen Vorteile sich durch Leos frühes Aufstehen (4:30 Uhr, autsch) ergäben, muss er passen. Gesundheitliche Vorteile kenne er leider nicht – dafür aber zum Beispiel zehn andere. Und weil die Zehn so eine runde Zahl ist, hat Leo gleich eine Liste daraus gemacht:

» 10 Benefits of Rising Early, and How to Do It (zenhabits.net)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Ziele im Tagesgeschäft:
Von der Vision zur Agenda

Ein Leitbild ist zweifellos ein gutes Instrument, um sich immer wieder die eigenen Ziele vor Augen zu halten. Doch was, wenn langfristige Ziele und tägliche Aufgaben zu weit auseinanderklaffen? Klarheit über die Lebensbereiche und gut gesetzte Zwischenziele können weiterhelfen.

Für mich war es sehr motivierend, ein Leitbild zu erstellen. Nach einigen Wochen weckte es jedoch statt Motivation eher ein Gefühl von «Eigentlich müsste ich mal». Es schien immer noch weit weg von meinem täglichen Leben zu sein, manchmal nichts weiter als ein schöner, nicht realisierbarer Traum. Es war eher demotivierend und frustrierend, wenn ich mir dieses Leitbild anschaute und das Gefühl hatte, meinen langfristigen Zielen keinen Schritt näher gekommen zu sein, während ich mich auf der alltäglichen Ebene wie ein Spielball der Notwendigkeiten fühlte. Meine To-Do-Listen (die ich beharrlich schrieb) blieben unbeachtet liegen, wenn ich etwas davon erledigte, dann war das eher zufällig, und sie enthielten meistens nur Dinge, die auf mich «einstürmten» und so gar nichts mit meinen Zielen zu tun hatten.

Meine Lösung für dieses Problem heißt: Schaffe eine Verbindung vom täglichen To Do zum «großen Ganzen». Ich habe dazu eine Vorgehenweise adaptiert, die Lothar Seiwert in seinem Buch « Wenn du es eilig hast, gehe langsam (Affiliate-Link)» empfiehlt. Gelernt habe ich sie allerdings von dem Berliner Coach Dietrich Wolbert, der sie «Lebenskompass» nennt. Was ich hier schildere, ist keine Raketenwissenschaft, ja geradezu banal, aber regelmäßig angewendet bringt es ein anderes Lebensgefühl: idealerweise das, Kapitän des eigenen Schiffes zu sein statt Spielball dessen, was von außen kommt.

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Der Link am Mittag:
Nachtarbeiter

Ein schöner Artikel in der Frankfurter Rundschau über «die Zeitlosigkeit der Nacht»: Johanna Schoener hat eine Nacht lang Studenten in der (24 Stunden geöffneten) Freiburger Unibibliothek begleitet und beobachtet. Darunter die Prokrastinierenden, die auf den letzten Drücker ihre Hausarbeiten schreiben, ebenso wie die Gelasseneren, die sich nachts an die Arbeit machen, um ungestörter zu sein:

«Ich bin nachts nicht unbedingt schneller, aber ich habe mehr Zeit.»

» Lern-Ufo in der Dunkelheit (fr-online.de; Danke an Ronnie für den Tipp!)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag (und manchmal auch erst mittags) ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Das kleine Einmaleins:
Nimm Dir nur für 60 Prozent
Deiner Zeit etwas vor

Wir nehmen uns permanent mehr vor, als wir schaffen können. Für dieses Problem gibt es eine einfache Lösung: Kalkuliere Unvorhergesehenes ein und plane entsprechend weniger Aufgaben ein.

(Hinweis: Im «kleinen Einmaleins» sammeln wir grundlegende Produktivitäts-Tipps und -Tricks, die auch herausgelöst aus Systemen wie GTD o.ä. hilfreich sind. Hier findest Du die Übersicht aller bisher erschienenen Artikel.

Es ist das größte Problem mit To-Do-Listen: Zuerst fühlt man sich prima, weil man durch das Aufschreiben der anstehenden Dinge den Kopf frei und das Gefühl bekommt, den Überblick gewonnen zu haben; der erste Schritt zum Erledigen ist damit getan. Der Frust kommt jedoch gerne schon am ersten Abend, wenn man feststellt, wie wenig man tatsächlich durchstreichen kann, obwohl man doch eigentlich den ganzen Tag malocht hat. Egal, ob man eine einzige lange Liste führt oder sich jeden Morgen von neuem hinsetzt und Vorsätze fasst: Am Ende bleibt immer zuviel von dem, was wir uns vorgenommen haben, unangetastet. Die Lösung:

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Intelligentes Lesen:
Drei Zeitschriften, das reicht!

Wer kennt es nicht, das schlechte Gewissen, wenn man Fachpublikationen oder Wirtschaftszeitungen stapelweise ungelesen entsorgt? Zu viele Informationen, zu wenig Zeit. Mein Lösungsvorschlag: Intelligentes Lesen. Also nicht alles, sondern nur das Relevante.

Hier möchte ich Euch deshalb meine drei Lieblingspublikationen vorstellen. Drei Zeitschriften, die sicherstellen, dass ich alles Notwendige in den Bereichen Wirtschaft, Management und Führung erfahre. Das Beste daran: Die dünnste Zeitschrift erscheint wöchentlich, die zweite monatlich und die dritte vierteljährlich.

Die Welt im Taschenformat: The Economist
The EconomistDu hättest am Freitag gerne einen Überblick über die Ereignisse der vergangenen Woche in Wirtschaft, Politik, Kultur, Wissenschaft und Technologie? Dazu Analysen und fundierte Meinungen und Einschätzungen? Das ganze bitte auf knappen 100 Seiten und trotzdem für die ganze Welt?

Dafür steht seit 160 Jahren der britische Economist. Die politische Berichterstattung deckt jede Woche alle Kontinente der Erde ab. Afrika erhält gleich viel Platz wie Asien oder Europa – dabei fällt auf, wie wenig etwa in Schweizer Zeitungen über afrikanische Länder geschrieben wird. Daneben enthält jede Ausgabe umfangreiche und fundierte Artikel zu Märkten, Währungen oder zur Wirtschaftspolitik. Neben Politik und Wirtschaft runden ein Wissenschafts- und ein Kulturteil jede Ausgabe ab.

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Der Link am Morgen:
Zeitmanagement in 18 Minuten

Zeitmanagement muss ritualisiert sein, wenn es funktionieren soll. Das ist die Kernthese eines Artikels des Managementberaters Peter Bregman. Sein Vorschlag für ein solches Ritual:

  1. Planen (5 Minuten): Schnapp Dir am Anfang eines Arbeitstages ein Blatt Papier und schreib auf, was Du realistisch heute schaffen kannst. Schätze, wieviel Zeit Du für jeden Punkt benötigst, und verteile sie nach Priorität über den Tag.
  2. “Refocus” (1 Minute jede Stunde): Stell Dir einen Timer (Mobiltelefon, Computer-Wecker o.ä.) so ein, dass er zu jeder vollen Stunde klingelt. Vergleiche Deine To-Do-Liste mit Deinen Fortschritten. Eventuell musst Du etwas anpassen.
  3. Rückblick (5 Minuten): Am Ende des Tages nimmst Du Dir nochmal fünf Minuten und lässt ihn Revue passieren. Was hast Du geschafft, wo hast Du Dich verschätzt?

Mit nur 18 Minuten insgesamt habe man so einen 8-Stunden-Arbeitstag im Griff, verspricht Bregman – und nicht umgekehrt der Tag den Menschen.

An 18-Minute Plan for Managing Your Day (blogs.harvardbusiness.org, gefunden bei Lifehacker)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Zwischendurch produktiv

Das Idealbild des produktiven Arbeitens sieht für viele ungefähr so aus: Drei Stunden absolute Ruhe, keine eintreffenden E-Mails, keine hereinkommenden Kollegen, keine maunzende Katze, übersprudelnde Kreativität, Konzentration und “Flow”.

Tatsächlich kann man aber auch in den vielen kürzeren Momenten eines Tages produktiv sein. David Pierce hat bei Lifehack.org darum eine Liste mit zehn Punkten zusammengestellt, die man innerhalb von zehn Minuten erledigen kann:

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Der Link am Morgen:
Zur Entschleunigung

Zen-Habits-Blogger Leo Babauta gibt zehn Tipps zur Entschleunigung: Weniger tun, aufmerksamer sein, (Geräte) abschalten, sich auf die Menschen konzentrieren, die Natur schätzen, langsamer essen, langsamer fahren, Gutes in allem finden, nur eine Sache machen statt zu multitasken und ruhig atmen solle man.

Ich würde nahezu jeden Punkt unterschreiben. Und möchte trotzdem die Infoflut meiner RSS-Feeds und die Möglichkeit, auch auf der Alm meine E-Mails zu lesen, nicht missen.

» The 10 Essential Rules for Slowing Down and Enjoying Life More (zenhabits.net)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Hilfsmittel, nicht mehr, nicht weniger

“Man ist dazu geneigt, mittels Zeitmanagements und allerlei schlauer Ratschläge und Tipps immer mehr Zeit zu sparen – ohne darüber nachzudenken, wie es so weit kommen konnte, dass man keine Zeit mehr hat.” – Das sagt nicht zu Unrecht der “Zeitforscher” Karlheinz Geissler in einem NZZ-Artikel. Dessen Thema: Der Dauerstress, den falsche oder falsch eingesetzte Werkzeuge erzeugen können, obwohl sie ihn doch gerade überwinden sollen.

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