Texte lesen sich auf dem Bildschirm zwar nicht ganz so angenehm wie in gedruckter Form. Im Internet finden sich aber meist kompaktere Textformen, die in relativ kurzer Zeit verarbeitet sind. Trotz dem Trend zur Kürze und der Vielzahl an Informationsquellen hat das Buch seine Daseinsberechtigung nicht verloren.
Bücher konservieren Ideen, schreibt die BBC, und Menschen können sich diese Ideen zu Nutze machen. Brad Isaac ist sogar der Meinung, dass man sich ohne regelmäßiges Lesen den Erfolg im Leben verbaut. Dennoch bleibt die Frage, wie man bei beschränktem Zeitbudget möglichst viel von den Büchern hat. Fünf Tipps in – genau – knapper Form:
Celine Roque erklärt auf Webworkerdaily.com ihre Art, Deadlines für Kundenprojekte zu finden. In Kürze: Überleg Dir, wann Du vermutlich fertig sein wirst, setze die Deadline dann aber früher an, das aber realistisch, indem Du Dir einzelne Zwischen-Deadlines für wichtige Teilschritte des Projekts setzt; dem Kunden nennst Du dann einen Termin, der ein paar Tage nach Deinem «internen» Zeitpunkt liegt, und vergisst ihn möglichst schnell wieder. So kommst Du nicht auf die Idee, diese letzten Tage auch noch auszunutzen.
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Freunde im Auslandssemester, Geschäftspartner in Übersee? Die «World Time Engine» zeigt für jeden beliebigen Ort der Welt, wie spät es dort gerade ist.
Wenn man häufiger mit Kollegen an einem bestimmten Ort in einer anderen Zeitzone Kontakt aufnimmt, weiß man recht bald um die Differenz in Stunden. In allen anderen Fällen hilft die Website worldtimeengine.com. Dort trägt man einen beliebigen Ort ein (schon beim Tippen werden einem Vorschläge für den Suchbegriff gemacht) und erhält schnell und schön aufbereitet die aktuelle Ortszeit inklusive Datum, Geo-Koordinaten und passender Google-Map.
Ergänzt wird das nette Tool um weitere vorgefertigte Abfragen, die einem noch mehr Tipp- und Rechenarbeit abnehmen – etwa die direkte Anzeige der Zeitdifferenz zwischen zwei Orten.
Ab August 2008 macht die Regierung des US-Bundesstaates Utah einen auf Tim Ferriss: Zwar nicht gleich mit einer 4-Hour-Workweek, aber immerhin mit der Einführung der 4-Tage-Woche. Freitag frei, unverändertes Gehalt, aber: Im Gegenzug dauert der Arbeitstag für 17.000 Staatsangestellte dann auch 10 Stunden. Ziel ist unter anderem, Energie- und Benzinkosten zu sparen. Mehr dazu und nette Zitate von Menschen, die sich aufs Wandern und Golfen freuen, bei Time.com:
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In langen To-Do-Listen verzettelt man sich im wahrsten Sinne des Wortes. Besser ist es, sich jeden Tag auf ein paar wenige, aber wirklich wichtige Aufgaben zu konzentrieren.
Dieser Tipp stammt aus Leo Babautas Zen-To-Done-Konzept, aber er ist so simpel und effektiv, dass wir ihn jedem empfehlen, der auf irgendeine Art und Weise mit To-Do-Listen arbeitet (ob digital oder auf Papier, kontext-, prioritäten- oder gar nicht sortiert):
Besser als eine Aufgabe permanent zu verschieben (und sie dann doch nicht zu erledigen) ist es, sie gleich zu streichen. «Aus der To-Do-Liste, aus dem Sinn» sozusagen.
Übers Delegieren haben wir im «Einmaleins» bereits geschrieben: Etwas, das man sich angewöhnen sollte, weil man wirklich nicht alles selber machen muss (und vieles auch nicht selbst am besten kann). Noch effizienter, weil «rückstandsfreier», als das Delegieren ist das ersatzlose Streichen von Aufgaben. Und auch davor sollte man keine Scheu haben:
Wenn die Freizeit zu kurz kommt, weil die Arbeit bis nach Mitternacht reicht, hilft alles nichts: Dann muss eben auch die Freizeit auf die To-Do-Liste.
Wer den Ratschlag bekommt, seine Freizeit ähnlich zu planen wie die Arbeitszeit, lehnt häufig erstmal empört ab. Freizeit planen? Das ist ja wohl das Letzte! In der Freizeit will man schließlich gerade nicht das Gefühl haben, mit dem man bereits den Tag über am Schreibtisch gesessen hat.
Bei bindestrich.net entdeckt: 1990 wurde in Klagenfurt der «Verein zur Verzögerung der Zeit» gegründet, der sich als das «wohl umfangreichste Netzwerk von Zeit-Sachverständigen und Zeit-Interessierten im deutschsprachigen Raum» bezeichnet. Aus den Vereinsstatuten:
Die Mitglieder im VEREIN ZUR VERZÖGERUNG DER ZEIT verpflichten sich zum Innehalten, zur Aufforderung zum Nachdenken dort, wo blinder Aktivismus und partikulares Interesse Scheinlösungen produziert.
Leider fand man offenbar noch keine Zeit, die Website auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen, weshalb es heute zwei Wege zu dem Text gibt, den ich verlinken möchte – «Ticken wir noch richtig? Anmerkungen zu unserem Umgang mit Zeit»:
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Viele «Webworker», also vor allem Selbständige, die im und mit dem Internet arbeiten, vergeuden einen großen Teil ihres Arbeitstages mit ausgiebigen Streifzügen durchs Netz. Laut Webworkerdaily.com sind die vier übelsten Zeitfresser:
Social Networks
Zielloses Herumsurfen im Internet
E-Mail
Instant Messaging
Der Tipp, wie man diese Zeitfresser bekämpfen solle, ist immer der gleiche: Man versuche nicht, die Aktivitäten ganz einzustellen (illusorisch und kontraproduktiv, insbesondere für Webworker), sondern plaziere sie gezielt im Tagesablauf. Ausführlicher bei Webworkerdaily.com:
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Hoffen wir, dass es am Samstag nicht regnet. Denn übermorgen ist Shutdown Day. Ein “weltweites Experiment”: Schafft Ihr es, 24 Stunden lang nicht den Computer zu benutzen?
Auf der Website zum Shutdown Day kann man seine Teilnahme bekunden, derzeit steht es 11.793 (I can) zu 1.000 (I cannot) – interessanterweise wollen neben Amerikanern insbesondere Letten den Rechner unberührt lassen. Schon letztes Jahr wurde der Shutdown Day mit einem witzigen Video beworben (hier ansehen), und natürlich ist das Internet auch diesmal zur Bewerbung des computer- und damit internetfreien Tags im Einsatz. Das hier ist das meines Erachtens gelungenste Werbevideo:
Die Amerikaner tun es den ganzen lieben Tag lang: Small Talk. Was anstrengend scheint, ist gleichzeitig ein gutes Training. Impressionen aus dem Land des ewigen Geplaudere. » weiterlesen
Der spanische Fotograf Samuel Aranda ist Preisträger des World Press Photo 2012. Der 33-jährige ist vor allem in den Krisenregionen dieser Welt unterwegs und erzählt im Interview von seiner Motivation, seinen Ängsten und den Voraussetzungen für gute Arbeit. » weiterlesen
«Schöner arbeiten, besser leben» ist unser Motto. Wir befassen uns mit all den großen Konzepten, kleinen Tricks und neuen Tools, die Euch produktiver machen. » weiterlesen