206 Artikel in der Kategorie Zeitmanagement auf imgriff.com.

To-Do-Listen:
Lästige Aufgaben loswerden

Selbst in scheinbar kreativen Berufen besteht ein Großteil der Arbeit aus eher lästigen, administrativen Aufgaben: Rechnungen müssen geschrieben, geprüft oder beglichen werden, Mitarbeiter oder Lieferanten koordiniert, Nachschübe geordert, Abstimmungen vorgenommen, Nachfragen gestellt und beantwortet werden.

Darauf kann man auf zwei Arten reagieren: Entweder delegiert man Aufgaben (zum Beispiel auch an einen «virtuellen Assistenten») oder man eliminiert sie. Beide Wege stehen jedem im beruflichen oder privaten Bereich zur Verfügung – aber natürlich in sehr unterschiedlichem Maße, je nachdem, wie selbstbestimmt man sich verhalten kann.

Leo Babauta beschreibt sehr anschaulich und neiderregend, wie er einen ganzen Haufen administrativer Aufgaben aus seinem Leben verbannt hat, um sich aufs Schreiben zu konzentrieren:

» Frictionless Work: How to Clear Your Life of Non-Essential Tasks (zenhabits.net)

Hier erscheint (fast) jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Links des Tages (republica-Edition)

Morgen beginnt die vierte re:publica-Konferenz, das jährliche Klassentreffen von Bloggern und Artverwandten in Berlin. Aus diesem Anlass heute mal eine «re:publica-Edition» des täglichen Linktipps: Alle Sessions der Konferenz, die sich mit imgriff.com-nahen Themen beschäftigen, auf einen Blick.

Tag 1: Mittwoch, 14.4.2010

Tag 2: Donnerstag, 15.4.2010

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Flickr-Gründerin Caterina Fake:
Hart arbeiten? Ist überschätzt.

Der Wert von harter Arbeit für den Erfolg ist ziemlich überschätzt, findet die Unternehmerin Caterina Fake, die Flickr gegründet hat und gerade mit ihrem neuen Startup Hunch Furore macht. Viel wichtiger sei es, am richtigen Problem zu arbeiten. Sie garniert diese These mit ihren eigenen Erfahrungen beim Aufbau von Flickr: Statt sich aufs Produkt zu konzentrieren, habe sie viel Zeit mit Nebensächlichkeiten verschwendet, die nur auf den ersten Blick essentiell fürs Unternehmen waren. Wichtiger – und schwieriger – als eifriges Arbeiten bis in die Nacht sei es also, herauszufinden, woran es sich zu arbeiten lohnt.

» Working hard is overrated (caterina.net, gefunden bei @jkleske)

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Results-Only Work Environment:
Schluss mit «9 to 5»

Unter ROWE, dem Results-Only Work Environment, versteht man das Prinzip, Mitarbeitern vollständig selbst zu überlassen, wo, wann und wie sie ihre Arbeit erledigen – solange die gewünschten Ergebnisse erzielt werden.

National Public Radio berichtet vom Einsatz des ROWE-Prinzips in einer kommunalen Behörde in Minneapolis, Minnesota. Eine schöne Reportage, die klar zeigt, dass der Gedanke selbst in der klischeehaften Präsenz-Arbeitsumgebung eines Amtes funktioniert:

» The End Of 9-To-5: When Work Time Is Anytime (npr.org)

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Der «Undercover Economist»:
5 Tipps fürs Schreiben

Tim Harford ist der «Undercover Economist» bei der Financial Times. Er bloggt nicht nur für die Financial Times, sondern schreibt auch Bücher und befindet sich gerade mitten in der Recherche für ein neues Buch. In seinem Blogartikel 5 Tips for writing non-fiction zeigt er, wie er sich täglich zur Arbeit bringt (und Prokrastination vermeidet):

  • Steh früh auf und fang sofort mit der Arbeit an (Er steht täglich um sechs Uhr auf, auch an Wochenenden, um an seinem Buch zu arbeiten).
  • Lies viel von Leuten, deren Ideen Du verstehst und wertvoll findest. Mach Dir Notizen dabei.
  • Lies viel von Leuten, deren Ausdrucksweise Du besonders magst und frage Dich, warum das so ist. (Hinweis von Tim: Diese Leute sind oft nicht dieselben wie die von Punkt 2.)
  • Halte den Ball am Laufen. Zur Zeit, nachdem er die Recherche fast fertig hat, hat Tim Harford ein Ziel von 300 Wörtern am Tag – niedrig genug, um keine Ausrede zu haben, das Ziel nicht zu erreichen.
  • Schreibe schnell, aber rechne damit, Deine Texte umschreiben zu müssen.

» 5 Tips for writing non-fiction (blogs.ft.com)

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Ernst Pöppel:
Stille Pausen braucht der Mensch

Zeit Online hat – per Überschrift etwas bemüht ins Reiseressort gesteckt – ein Interview mit dem Münchner Hirnforscher Ernst Pöppel veröffentlicht, in dem er über die Wichtigkeit von Stille für Kreativität und Wohlbefinden spricht und Kluges sagt wie etwa:

«Wenn ganz Deutschland jeden Tag für eine Stunde nicht kommunizieren würde, dann hätten wir hier den größten Innovations- und Kreativitätsschub, den man sich vorstellen kann.»

oder

«Indem wir die Stille verdrängen, versetzen wir uns in einen kontinuierlichen Reaktionsmodus.»

oder

«Kreativität ist ein wichtiges Merkmal eines ausgeglichenen Menschen. Wer nur noch erledigt, abarbeitet, reagiert, braucht definitiv eine Pause.»

Glücklich, wer sich im Alltag solche stillen Pausen nehmen kann.

» Ferien vom Lärm – “Stille ist wie Urlaub fürs Gehirn” (zeit.de)

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Zeitmanagement:
Die sechs verschiedenen
Typen von «Zeit»

Es gibt mehr als nur eine Zeit. (Bild: Keystone/AP Photo/Edgar R. Schoepal)

Es gibt mehr als nur eine Zeit. (Bild: Keystone/AP Photo/Edgar R. Schoepal)

Zeitmanagement-Tipps beziehen sich nicht immer, aber überwiegend auf die Zeit des produktiven Arbeitens. Sport wird empfohlen, ja, und ein paar Ratschläge zur Entspannung gibt es auch – aber all das fällt im Zweifel hinter die Produktivität zurück, in der Literatur ebenso wie im echten Leben. Ali Hale betont dagegen im Blog «Pick the Brain», dass es verschiedene Typen von Zeit gibt, die es einzeln zu berücksichtigen gilt. Sie identifiziert sechs «Zeitsorten»:

 

  • Die Zeit der Kreativität und des produktiven Arbeitens
  • Die Zeit physischer Aktivität (aka Sport)
  • Die Zeit spielerischer, zielloser Beschäftigung
  • Die Zeit des Lernens und Entwickelns
  • Die Zeit des Reflektierens
  • Die Zeit der Erholung und Entspannung

Interessant wird diese Einteilung, wenn man sich fragt, an welchen dieser «Zeiten» es uns mangelt. Welche priorisieren wir, um welche kümmern wir uns gar nicht, was glauben wir, richtig zu machen, und vernachlässigen es doch?

» 6 Types of Time: Which Are You Missing? (pickthebrain.com)

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Produktivitätsbücher:
Lese-Empfehlungen 2009

Dustin Wax hat im US-Blog Lifehack.org die zehn besten Produktivitätsbücher des Jahres 2009 gekürt. Als einer der Hauptautoren von Lifehack und regelmäßiger Rezensent von Sachbüchern darf man seinem Urteil wohl vertrauen – sofern man sich auch an englischsprachige Lebenshilfe-Literatur wagen möchte, denn ins Deutsche übersetzt ist bislang nur ein einziges der Bücher: Malcolm Gladwells «Outliers», das im Campus-Verlag unter dem Namen «Überflieger» (Affiliate-Link) erschienen ist.

 

Natürlich auch auf der Liste (deren Positionen keine Rangordnung darstellen sollen): David Allens aktuelles Buch «Making It All Work» (Affiliate-Link) und einige weniger bekannte, aber noch interessanter klingende Werke – viel Stoff für den kommenden Winter also:

» 10 Best Productivity Books of 2009 (lifehack.org)

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Pünktlichkeit:
Die Arroganz des Verspäteten

Niemand kann immer pünktlich sein, denn manches kann man einfach nicht einplanen – insbesondere, wenn man für pünktliches Erscheinen weite Strecken mit mehreren beteiligten Verkehrsmitteln zu überwinden hat. Aber Viele könnten häufiger pünktlich sein, als sie es sind. Denn allzu oft gibt es für Unpünktlichkeit keine Entschuldigung, sondern bloß eine Erklärung, eine – vermeidbare – Ursache; so jedenfalls Jochen Mai, der sich auf Karrierebibel.de unmissverständlich äußert:

«Um es klar zu sagen: Unpünktlichkeit ist kein Schicksal, sondern unverschämt, eine – more or less – subtile Form von Arroganz. Sie sagt: Anderes ist mir wichtiger.»

» Ist es wirklich schon so spät? – Unpünktlichkeit ist gelebte Arroganz (karrierebibel.de)

Ebenfalls zum Thema Pünktlichkeit / Unpünktlichkeit bei imgriff.com:

» Rechtzeitig an Ort und Stelle – aber bitte streßfrei!
» Zeit als kontinuierlicher Fluss oder planbare Struktur?

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Arbeiten unter Zeitdruck:
Wenn Eile bremst

Manchmal kann «Last-Minute-Panik» exzellente Ergebnisse bewirken: Man arbeitet hochkonzentriert und schnell, wie mit Scheuklappen gegenüber Ablenkungen aller Art. Manchmal passiert aber auch das Gegenteil: Schnell ist man, und hochkonzentriert wäre man auch – wenn nicht aufgrund der Hektik alles schiefgehen würde. Gretchen Rubin (dieser Name!) beschreibt das Paradoxon, dass Eile bremsen kann, anhand einiger Beispiele – unter anderem ein durch Hektik verschütteter Pudding und E-Mails, die sie nur halb beantwortet oder versehentlich löscht – und empfiehlt: Wenn Du es eilig hast, nimm Dir Zeit.

» Take Your Time. Especially When You’re in a Hurry. (happiness-project.com)

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