215 Artikel in der Kategorie Zeitmanagement auf imgriff.com.

Prokrastination:
Kann auch schön sein.

Prokrastination kann auch schön sein – oder: Die Angst vor dem weißen Blatt Papier

Procrastination from ism studios on Vimeo.

Gefunden bei TheNextWeb.com.

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Empfindung und Alter:
Warum Zeit verfliegt

Man merkt es nicht – zunächst. Aber mit zunehmendem Alter schleicht sich langsam das Bewusstsein in den Hinterkopf, dass die Zeit tatsächlich immer schneller vergeht.

Natürlich ist das auf subjektives Empfinden zurückzuführen, das ist nicht zu bestreiten – allen Einstein-Beweisen zum Trotz. Also frage ich mich, warum dennoch die erste Hälfte meines bisherigen Lebens soviel länger gedauert hat als die zweite: Bis ich zwanzig war, vergingen Jahrhunderte, aber vierzig war ich danach von einem Tag auf den anderen.

Die einfache Erklärung lautet:

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Fünf Mythen über Zeitmanagement

In einigen Kommentaren hier auf imgriff.com sind mir immer wieder Ansichten über Zeitmanagement aufgefallen, die dazu führen können, dass man weniger produktiv wird oder einfach nur frustriert vor all den Methoden sitzt. Ich nehme darum hier die fünf gängigsten dieser «Mythen» unter die Lupe.

Mythos 1: Ich muss nur das perfekte System finden, dann geht es von alleine.

Ein wunderbarer Gedanke: Ich lagere sozusagen meine Organisation und Motivation aus, und das System erledigt alles – mit mir als «Instrument». Leider nur ein Traum, denn es ist genau umgekehrt: Das System ist mein Instrument und mein Job ist es, dieses Instrument anzuwenden. Eine Säge kann noch so schön aussehen, aus den modernsten Materialien hergestellt sein und scharf sein wie nur etwas – sie in die Hand nehmen und sägen, das muss ich immer noch selber tun.

Mit dem richtigen System fürs Zeitmanagement läuft alles von alleine? Leider nicht. (Bild: Keystone/Martin Ruetschi)

Mit dem richtigen System fürs Zeitmanagement läuft alles von alleine? Leider nicht. (Bild: Keystone/Martin Ruetschi)

Mythos 2: Mit einem guten Zeitmanagement ist alles schon gewonnen.

Ein gutes Zeitmanagement ist einzig und allein ein Hilfsmittel, das helfen soll, die Dinge richtig zu tun. Doch viel wichtiger ist es, überhaupt die richtigen Dinge zu tun. Diese Frage ist entscheidender, als die Frage danach, wie man produktiver arbeiten kann.

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Routinen:
Am Freitagnachmittag lesen

Mir kommen täglich mindestens ein Dutzend Texte oder Videos im Netz unter, die ich gerne lesen oder ansehen möchte, wofür aber im Moment der Entdeckung keine Zeit ist. Die Popularität von «Read it later» und «Instapaper» und die Klagen über zahlreiche offene Tabs im Browser zeigen, dass es sich dabei um ein Massenphänomen handelt.

Das eigentliche Problem lösen allerdings weder die genannten Tools noch ein ausgefeiltes Ablagesystem etwa bei Delicious: Die Zeit zum Lesen kommt nicht von selbst. Es entstehen statt offener Tabs im Browser lediglich lange Listen ungelesener Links, jeder einzelne ein kleines Stückchen schlechtes Gewissen. Es gilt also, sich Lesezeit freizuschaufeln, wenn man es ernst meint.

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Arbeiten im Sommer:
Produktiv bleiben und das Wetter genießen

Es ist Sommer. Dass trotzdem gearbeitet werden muss, führt üblicherweise zu Klagen über die Hitze, den Schweiß und nicht ausreichende Jalousien, Ventilatoren oder Klimaanlagen. Weniger negativ sieht das Dawn Foster von Webworkerdaily.com: Sie konzentriert sich darauf, wie sie trotz ihrer Aufgaben, die weiterhin erledigt werden wollen, möglichst viel vom Sommer hat. Der naheliegendste und trotzdem beste Tipp: Früher aufstehen, schon am frühen Vormittag einiges wegschaffen, solange es noch einigermaßen kühl ist – und dafür eine längere Mittagspause einlegen (die dann vielleicht auch für einen Abstecher zum Freibad/See/Fluss reicht).

» How to Stay Productive and Enjoy the Summer (imgriff.com)

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Lese-Sommer 2010:
Robert Levine, Eine Landkarte der Zeit

Zeit ist die eine Hälfte der Formel für die Arbeitsproduktivität: Ergebnis geteilt durch Arbeitsaufwand. Robert Levine führt durch die Geschichte der Zeit und untersucht sie in verschiedenen Kulturen.

Robert Levine: Eine Landkarte der Zeit

Robert Levine: Eine Landkarte der Zeit

«Eine Landkarte der Zeit» (Affiliate-Link) von Robert Levine ist 1997 erschienen. Der Professor für Psychologie der California State University in Fresno beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Zeit. Wer produktiver arbeiten will, setzt sich auch mit der Zeit auseinander – meistens aus der Perspektive eines knappen Gutes. Levines Buch ist spannend und bietet Stoff, sich ein paar Gedanken zu unserer wichtigsten Ressource zu machen.

Krieg um die Cincinnati-Zeit

Häufig vergessen wir, dass unser Verständnis von Zeit sehr jung ist. «Die längste Zeit der menschlichen Zivilisation hindurch gab es keine Möglichkeit, sicherzustellen, dass man pünktlich war, auch wenn man es wollte; und selbst wenn eine Person zur verabredeten Zeit da war, konnte man das nicht überprüfen.» Am Ende des 19. Jahrhunderts brachen durch die Einführung von mechanischen Uhren und standardisierten Zeitzonen regelrechte Zeitkriege aus. Der Publizist Charles Warner schrieb 1884: «Das Zerhacken der Zeit in starre Perioden ist ein Angriff auf die persönliche Freiheit und lässt keine Unterschiede in Temperament und Wahrnehmung zu.» In den USA, die damals noch über 70 Zeitzonen kannten, wehrten sich Distrikte und Counties, die eigene Zeit aufzugeben: Noch bis 1890 gab es gedruckte Eisenbahn-Fahrpläne nach Cincinnati-Zeit mit dem Hinweis: 22 Minuten schneller als Eisenbahnzeit.

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Merlin Mann über Zeit und Aufmerksamkeit

Merlin Mann ist nicht nur einer der bekanntesten Produktivitätsblogger (43folders.com), sondern auch ein hervorragender Redner. Das zeigt das folgende Video, auch wenn er das mit der Zeit nicht so ganz hinbekommt – von den auf einer der (wenigen) Folien notierten fünf Punkte spricht er nur über zwei oder drei.

Das schadet aber überhaupt nicht. Mehr als eine Stunde Denkanstöße galore, über den Unterschied zwischen Zeit- und Aufmerksamkeitsmanagement, Inbox Zero und Meetings, Fluch und Segen der Erfindung E-Mail, informelle und formelle Regeln in Unternehmen, die Komplexität der Jobs von Wissensarbeitern und die Unmöglichkeit der Kontrolle über den Posteingang. Nehmt Euch die Zeit dafür:

» Who moved my brain? (gefunden bei Johannes Kleske)

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Freiberufler-Dasein:
Vom Lotterleben

«Streng genommen arbeitet ein Freiberufler eigentlich gar nicht.» Isabel Bogdan, Übersetzerin und Autorin beim Kulturmagazin ‹Titel› beschreibt ihr Lotterleben als Freelancerin: Wie sie mit guten Absichten, Plänen und ihrem Zeitmanagement kämpft und dabei öfters verliert. Wie sie am Ende ihr Arbeitsprinzip der ‹Last Minute Panic› akzeptiert und trotzdem gut lebt.

Ab und zu lese ich einfach gerne, dass ich nicht der einzige undisziplinierte Mensch auf diesem Planeten bin.

» Lotterleben» (titel-magazin.de)

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Blackberry & Co.:
Gegen die ständige Erreichbarkeit

Mit dem Segen von Smartphones wie dem Blackberry oder iPhone – der Möglichkeit, jederzeit und überall E-Mails lesen zu können – kam auch der Fluch dieser Geräte: die tatsächliche oder eingebildete Pflicht, jederzeit und überall E-Mails lesen zu müssen. Im Produktivitätsblog Lifehack.org geht es um darum, wie diese Form der ständigen Erreichbarkeit sich negativ aufs Zeitmanagement auswirkt:

» Fight Bad Cellphone Habits For Better Time Management (lifehack.org, gefunden bei Camilla auf Twitter)

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To-Do-Listen:
Lästige Aufgaben loswerden

Selbst in scheinbar kreativen Berufen besteht ein Großteil der Arbeit aus eher lästigen, administrativen Aufgaben: Rechnungen müssen geschrieben, geprüft oder beglichen werden, Mitarbeiter oder Lieferanten koordiniert, Nachschübe geordert, Abstimmungen vorgenommen, Nachfragen gestellt und beantwortet werden.

Darauf kann man auf zwei Arten reagieren: Entweder delegiert man Aufgaben (zum Beispiel auch an einen «virtuellen Assistenten») oder man eliminiert sie. Beide Wege stehen jedem im beruflichen oder privaten Bereich zur Verfügung – aber natürlich in sehr unterschiedlichem Maße, je nachdem, wie selbstbestimmt man sich verhalten kann.

Leo Babauta beschreibt sehr anschaulich und neiderregend, wie er einen ganzen Haufen administrativer Aufgaben aus seinem Leben verbannt hat, um sich aufs Schreiben zu konzentrieren:

» Frictionless Work: How to Clear Your Life of Non-Essential Tasks (zenhabits.net)

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