604 Artikel in der Kategorie Tools auf imgriff.com.

Wie lang sind nochmal 17 inches?

Sind wir doch mal ehrlich – das Internet ist voll von Dingen, von denen wir keine Ahnung haben. Oder weißt du auf Anhieb, wie lang eben 17 inches sind oder wieviele Euros 20.000 Yen entsprechen?

Es gibt natürlich für jede Plattform kleine Programme, die einem das Umrechnen verschiedener Maßeinheiten oder Währungen erleichtern sollen. Die Lösung für fast jedes Umrechnungsproblem ist aber viel naheliegender: Google. Einfach “ABC in XYZ” ins Suchfeld eintippen und schon hat man alles, wie man es gewöhnt ist.

Google Umrechnung inches

So funktioniert auch “Yen in Euro”:
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ResizR:
Fotos schnell verkleinern

ResizR LogoMir passiert es immer wieder, dass ich drüben bei neuerdings.com für einen Blogpost oder für eine Präsentation an der Uni ein Foto vom Internet benötige. Vor allem bei Pressebildern ist es häufig so, dass diese etwas grösser sind, als ich es gerne hätte. Meistens bin ich aber zu faul, um Fireworks zu starten (nein, ich habe kein Photoshop) und greife stattdessen auf den ResizR von Lord Lance zurück. Diese kleine Webapplikation ermöglicht es, Bilder rasch und unkompliziert zu skalieren (bislang werden jedoch nur JPGs unterstützt). Man kann entweder auf der Festplatte gespeicherte Bilder uploaden, mit dem Bildlink arbeiten oder (eindeutig die coolste Lösung) die Firefox-Extension verwenden.

Screenshot Resizr

Wenn man die Extension installiert hat, kann man auf ein beliebiges Bild im Browser rechtsclicken und dieses vom ResizR verkleiner lassen. Der Bildlink wird dann automatisch in den ResizR kopiert. Mittels Schieberegler kann man die Bildbreite angeben und da das Bild aus dem Cache geladen wird, muss man es kein zweites Mal laden (und warten). Nach einigen Sekunden erscheint das verkleinerte Bild, welches man dann auf der Festplatte speichern kann. Am besten versucht man es einfach selbst einmal.

Lord Lance: ResizR

Wie nahe bist du dem Bankrott?

Ein neues Schlagwort zieht in der Produktivitätsszene seine Kreise: der E-Mail-Bankrott. Immer mehr Leute kommen mit dem täglichen E-Mail-Aufkommen nicht mehr nach. Sie löschen ihre Eingangsbox komplett und schicken eine E-Mail an alle Kontakte mit der Bitte, wichtige Nachrichten noch einmal zu schicken. Nur ein Neuanfang scheint noch einen Ausweg aus dem Kommunikationsdilemma zu bieten.

Wir würden gerne wissen, wie wichtig das Thema für euch ist. Ertrinkt ihr in eurer Mailflut oder habt ihr eure Kommunikation voll im Griff? Schreibt uns einfach einen Kommentar mit der Anzahl der E-Mails in eurer Eingangsbox (z.B.: Gesamt: 540, Ungelesen: 233).

Sobald wir erfolgreich Sommergrippe und aktuelle Stresssituationen bekämpft haben, gibt es auch wieder ausführlichere Artikel.

Nachtrag: Haha, also entweder trauen sich die Chaoten nicht oder es ist tatsächlich war, dass nur produktive Leute Produktivitätsblogs lesen.

Kopf in den Sand

Weitere Produktivitäts-Tipps von Marc Andreessen: Diesmal geht es um gute Arbeitsvermeidungsstrategien.

Anmerkung: Tipps aus Andreessens Productivity-Guide haben wir hier bereits gestern und vorgestern veröffentlicht.

Vom etwas egoistischen Vorschlag des ehemaligen Netscape-Gründers, keine (wirklich: keine!) Termine mehr zu machen, um seine Tage frei gestalten zu können, haben wir schon gehört. Er hat noch weitere Strategien, um keine lästigen Störungen und Arbeiten an sich heranzulassen:

* Geh nicht ans Telefon. Leite alle Anrufe sofort auf den Antwortbeantworter um und höre sie nur zweimal am Tag an. Für Familienangehörige und andere wirklich wichtige Personen kann man sich eine zweite Nummer zulegen – oder auch einfach andere Klingeltöne einstellen, wie ein Kommentator in Andreessens Blog ergänzt.

* Rufe deine Mails nur zweimal am Tag ab. Eingehende Mails lenken ab, das ist kein Geheimnis. Und dass man diese Störquelle ausschaltet, indem man 1. alle Benachrichtigungstöne abstellt (das ist Pflicht!) und 2. sein Mail-Programm nur ein paarmal am Tag zu festen Zeiten startet (das ist die Kür), das ist auch kein Geheimnis.

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Die produktive Raubkatze (Mac)

Die für Oktober angekündigte neue Version von Mac OS X enthält einige Funktionen, die Macbenutzern den Arbeitsalltag vereinfachen und versüßen werden.

Bild 8-1

Bild 8-1

Auch wenn Macs noch immer eine Form von Statussymbol und Fashionstatement sind, so sind für mich als jemanden, der zwölf Stunden am Tag vor dem Rechner sitzt, die Bedienung und damit das Betriebssystem ausschlaggebend und nicht die Computer. Ich bin vor über fünf Jahren auf den Mac gewechselt, weil ich eine Präsentation zu Mac OS X gesehen habe und mich begeistert hat, wie Apple alles tut, um dem Benutzer die Arbeit zu erleichtern.

Deswegen sind für mich Präsentationen, wie die Keynote (Stream) von Steve Jobs am Montag zur Eröffnung der World Wide Developer Conference von Apple, bei der er neue Funktionen der nächsten Mac-OS-X-Version Leopard vorgestellt hat, viel spannender als andere Präsentationen z.B. von neuen Macs oder iPods, weil das Betriebssystem den größten Einfluss auf meinen Arbeitsalltag hat.

Gerade in Sachen Produktivität hat Leopard einige neue Funktionen in petto, die wir euch hier schon einmal vorstellen wollen. Zusätzlich gibt es Tipps, wie man manche der Konzepte schon heute mit der Hilfe von Tricks oder Software einsetzen kann.
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Hausaufgaben als Menü

Eben via Lifehacker gefunden: “Check Off“, ein sehr simples, brauchbares Tool für Mac-Nutzer, um eine To-Do-Liste zum Abhaken in die Menüleiste zu setzen.

checkoff_screenshot.jpg

Aufgaben lassen sich mit Check Off auch in Ordnern und Unterordnern sortieren. Das unterstützt To-Do-Listen, die nicht rein nach Priorität, sondern nach der Umgebung (Computer, Zuhause, Innenstadt, …) oder anderen Systemen geordnet sind. Wer einen neueren iPod hat, kann diese Listen zwischen Rechner und iPod synchronisieren – nützlich, wenn man nicht im Supermarkt den Laptop anwerfen will.

Notizen zu den Aufgaben werden im unteren Fenster angezeigt, das Erscheinungsbild ist einigermaßen veränderbar (Opazität, Schriftart etc.), und die üblichen Mac-Etikettenfarben kann man zur besseren Unterscheidung der Tasks auch einsetzen (ich finde sie ja eher hässlich, aber wer’s mag …). Das Ganze ist Universal Binary, kostenlos und läuft auf Mac OS X Tiger.

» Zum Download von Check Off

Zettelkasten von Niklas Luhmann:
Der Text, der sich selbst schreibt

Ein einige Jahre lang gut gepflegter Zettelkasten weiß mehr als man selbst. Und wenn man ihn so lange und gut pflegt, wie es der Soziologe Niklas Luhmann tat, dann entsteht ein Supercomputer auf Papier – der einem sogar das Bücherschreiben abnimmt.

Von Luhmann erzählt man sich, dass es ein Umzugsunternehmen brauchte, um nach seinem Tod seinen Zettelkasten zu transportieren. Und es heißt, dass er seine Aufsätze und Bücher geschrieben habe, indem er passende Notizen aus dem Zettelkasten gefischt und in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht habe, sie um ein paar Verknüpfungen und neue Gedanken ergänzte – und fertig war das Werk. Das ist natürlich arg vereinfacht, bleibt aber trotzdem traumhaft: Ein Artikel, die Diplomarbeit, das Buch schreibt sich so quasi von selbst. Denn alles, was man mal irgendwo gelesen oder gehört hat, steckt im Zettelkasten und kann abgerufen werden. Das Prinzip ist simpel:

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Klotzen, nicht kleckern!

Es gibt nicht nur Pando: Noch mehr Möglichkeiten, große Dateien zu verschicken oder vom eigenen Rechner ins Netz auszulagern.

Vor einem Monat haben wir hier Pando vorgestellt, ein Tool zum Verschicken großer Dateien. Pando ist natürlich nicht alleine auf dem Markt, in den Kommentaren zum Artikel wurden bereits weitere Anbieter genannt. Und gerade hat auch das amerikanische Blog Mashable eine Liste mit solchen Diensten veröffentlicht. Grund genug, mal zu sammeln.

Mit allen folgenden Diensten kann man Dateien von seiner eigenen Festplatte auf fremde Server auslagern, sei es zum Zwecke eines Backups, zum Austausch zwischen verschiedenen Computern, oder um große Dateien an andere weiterzuleiten – ohne an den Restriktionen von E-Mail-Postfächern zu scheitern. Fast alle Anbieter funktionieren, ohne dass man irgendwas lokal auf seinem Rechner installieren muss. Und fast alle bieten eine kostenlose Basis-Version, die oft bereits mit beachtlichen Dateigrößen aufwartet.

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Pimp my eyes:
Kostenloses Lesetraining

Mit “Speedreading” kann man mehr Informationen in kürzerer Zeit erfassen. Die Webapplikation “Spreeder” hilft beim Training.

Der richtige Umgang mit Informationen ist gerade ein großes Thema hier bei imgriff. Wir haben schon darüber geredet, wie wir unsere Informationsquellen ausmisten und wie wir uns effektivere beschaffen. Ein weiterer, wichtiger Punkt ist, wie wir die Informationen aufnehmen. In der Regel passiert das per Lesen. Und deshalb spielt unsere Lesegeschwindigkeit eine große Rolle.

Schnell lesen oder “Speedreading” setzt darauf, dass unser Gehirn mehr Informationen verarbeiten kann, als wir ihm bei normaler Lesegeschwindigkeit zukommen lassen. Deswegen trainiert man beim Speedreading darauf, die innere Stimme abzuschalten und mehrere Wörter mit einem Blick zu erfassen. Entscheidend ist dabei die Konzentration, die dann wiederum dazu beiträgt, dass ich in der Regel mehr behalte als wenn ich langsam lese.

Speedreading hängt ein komischer Ruf an. Wir halten es häufig mehr für eine Begabung von Genies und CEOs als eine Fähigkeit, die man trainieren kann. Außerdem scheint es unserem deutschen Gründlichkeitsempfinden zu widersprechen, einen Text scheinbar nur schnell zu überfliegen. Zudem ist es nicht unumstritten. Studie steht gegen Studie und vor allem persönliche Erfahrung gegen persönliche Erfahrung. Menschen fühlen sich mit unterschiedlichen Methoden wohl.

Unterschiedliche Methoden sind auch für unterschiedliche Anwendungsfälle angebracht. Wenn ich mich abends noch mit einem guten Roman hinsetze, habe ich überhaupt kein Interesse, durch das Buch zu jagen, um es möglichst schnell zu erfassen. Wenn ich mich mit einem Grundwerk meines Fachbereichs beschäftige, lese ich in der Regel jeden Abschnitt sehr sorgfältig und fasse ihn danach kurz schriftlich oder in einem Schaubild zusammen, um das Maximum behalten zu können. Wenn ich allerdings z.B. die aktuellen Nachrichten lese, kommt es mir eher auf Quantität als auf Qualität an. Ich möchte über das aktuelle Geschehen informiert sein, ohne jedes Detail wissen zu müssen. Da ist Speedreading für mich genau das richtige Hilfsmittel.

Wer Speedreading trainieren will und viel im Web liest, dem empfehle ich folgendes Tool:
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Aufrüstung fürs Moleskine

Die Fans der Moleskine-Notizbücher lieben ihr Produkt beinahe bedingungslos. Beinahe? Ja, denn es gibt einen Kritikpunkt: Moleskines haben keinen Stifthalter. Aber für dieses Problem gibt es Lösungen.

Wenn das Notizbuch nicht zum Stifthalter kommt, muss der Stifthalter zum Notizbuch kommen. Wer sich also daran stört, dass sein geliebtes Moleskine nicht über eine Lasche verfügt, in die man einen Kugelschreiber, Fineliner oder Bleistift schieben kann, der kann mit den beiden folgenden Produkten nachrüsten:

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