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«mite» macht die Auftragsabrechnung für Freelancer und Kleinbetriebe einfach – und das kostenlos.

Freiberufler wie ich verkaufen ihre Arbeit manchmal zum Pauschalpreis, manchmal offeriert und verrechnet man auch Stundenaufwände. In beiden Fällen hatte ich bisher einen schlechten keinen Überblick darüber, wieviel Zeit ich wofür aufwende.
Gefühlt klar war bisher nur, dass ich für vieles viel mehr Zeit aufwende als ich verrechnen kann, was aber für notorische Kulturtäter normal ist. Auch klar ist: Im Lauf der Jahre gewinnt man an Routine, das ist in jedem Beruf so – und darum gelingen mir hin und wieder Dinge in einer halben Stunde, die sonst eigentlich fünf dauern.
Wie auch immer: Der Überblick war bisher gleich null. Das war nicht wirklich schlimm, nur manchmal wäre man doch froh, man könnte etwas genauer abschätzen, wo denn nun die viele Zeit geblieben ist. Und manchmal wäre man gut bedient, man könnte einem schwierigen Kunden (für den man u.U. eh schon halb gratis arbeitet) mit einem detaillierten Stundenrapport vor den Augen wedeln.
Seit ein paar Wochen hat mein Unwissen ein Ende. In einem Nebensatz bei hogenkamp.com entdeckte ich ein Kleinod zur Zeiterfassung, das noch Furore machen wird. Es heißt mite (sprich: maitii) und kommt bereits jetzt im Rahmen einer betamäßigen Diplomarbeit als hocheffizienter und wunderschön gemachter Online-Dienst daher:
mite ist ein Hochgeschwindigkeitstool zur Erfassung und Auswertung von Arbeitszeit. Entworfen mit und für kleine Agenturen und Freelancer. (…) mite startete 2006 als Teil unserer Diplomarbeit “Agile Produktentwicklung im Neuen Web” an der Technischen Fachhochschule Berlin.
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Das amerikanische Blog Lifehacker.com dürfte Vorbild für alle Mehr-oder-weniger-Produktivitätsblogs der Welt sein; es bringt täglich bis zu zwei Dutzend Artikel und ist im Technorati-Ranking der meistverlinkten Blogs zur Zeit auf Platz 6 (mit 14.158 verlinkenden Blogs). Auf Problogger.net (Platz 31) gibt es ein kleines Interview mit Gina Trapani, die die meisten der Lifehacker-Einträge schreibt – ihr “Buch zum Blog” hat Peter Hogenkamp sich übrigens neulich schon zu Herzen genommen. Das Interview ist nicht gerade ausschweifend ausführlich*, aber ein paar interessante Sachen kommen zur Sprache – etwa Ginas Top-5-Blogging-Werkzeuge, von denen die ersten drei ganz unspektakuläre Google-Produkte sind.
- Zum ersten Teil des Interviews
- Zum zweiten Teil des Interviews
*Vielleicht sollten wir demnächst einfach mal versuchen, ein längeres Interview mit ihr zu führen.
[via Robert Basic]
Es gibt vieles, was beim Umgang mit Email zu beachten ist – und leider kennen sich immer weniger Leute mit dem Mail-Knigge aus. In jüngster Zeit aber nimmt vor allem ein Problem wieder überhand, das eigentlich mit Gigabyte-Mailboxen und Hochgeschwindigkeits-Internet aus der Welt geräumt schien: Immer mal wieder verstopft ein Riesen-Datei mein Postfach oder bringt meinen Mailclient zum Stillstand.

Dabei gibts eine ebenso einfache wie kostenlose und simple Lösung. Sie heisst Pando.
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Einen gemeinsamen Termin für ein Treffen, eine Telefonkonferenz oder ähnliches zu finden, das wird immer dann lästig, wenn mehr als zwei Personen beteiligt sind. Wer nicht auf die Dienste treuer Vorzimmerdamen vertrauen kann oder ausgefeilte Kalendersynchronisation betreibt, ist da schnell genervt. Hilfe bietet ein simples Online-Tool namens “Doodle” – und das schon seit einigen Monaten. So funktioniert’s:
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Unabhängig von der Frage, ob man den Großen Bruder damit ins Schlafzimmer lässt: Die Google-Desktop-Suche gibt es jetzt auch für den Mac. Funktioniert ab OS 10.4 – im Moment allerdings führt der Install-Link nur zu “Error 404″. Vielleicht bleiben wir einfach besser bei Spotlight …
[via macoholic]
[Update: Das Unofficial Apple Weblog hat Google Desktop für den Mac ausführlich getestet. Das Fazit: Es ist dann eine sinnvolle Ergänzung oder ein Ersatz für Spotlight, wenn man auch die restliche Google-Palette, insbesondere Gmail, nutzt.]
Zugangscodes immer zur Hand, auch unterwegs: Passwort Speicher für Windows, Mac und Handies

Wieviele Post-Its kleben an ihrem Bildschirm? Wie oft rätseln Sie, welches wohl der Name ihres ersten Haustiers war, weil Sie Ihr Passwort vergessen haben und eine Webseite zuerst “Harro” sehen will, bevor Sie wieder Zugang kriegen? Wieviel Zeit vergeuden Sie mit der Suche nach den Codes in alten Notizen?
Ich habe dem Problem vor einigen Jahren ein Ende gesetzt. Paranoider Schweizer, der ich nun mal bin (was mir hier in den USA, wo Identitäts-Diebstahl blitzschnell geschieht und ein echtes Problem ist, zugute kommt), steckte ich ständig im gleichen Dilemma: Aufschreiben kommt nicht in Frage, jedenfalls nicht für wichtige Zungangscodes wie diejenigen fürs Telebanking oder Paypal; einfach memorisierbare Zugangscodes wiederum beruhen nun mal auf persönlichen Daten, und jeder bessere Social-Engineering-Hacker findet die blitzschnell raus.
Wie also organisiert man sich die Listen mit sicheren Zugangscodes, die meistens so aussehen: Xc408tlQ1rt? Eine verschlüsselte Speicherung umfangreicher Passwort-Listen in einem speziellen Programm erledigt den Trick. In meinem Fall ist es eine Kombination eines Desktop- und eines Mobilprogramms, die garantiert, dass ich jederzeit die aktuellesten Daten mit mir herumtrage. Wenn ich einen der Codes brauche, gewährt mir ein Master-Passwort Zugriff auf die Liste, und ein integrierter Suchdienst findet blitzschnell jedes noch so selten benutzte Kryptikum.
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Das E-Business-Weblog von Martin Röll war bis zum Januar 2007 eine feste Größe in der deutschen Blogosphäre, dann entschloss sich der selbstständige Unternehmensberater und Coach, das Blog dichtzumachen und sich auf andere Dinge zu konzentrieren. Wir haben ihn nun in seinem Versteck aufgestöbert* und ihm ein paar Fragen gestellt. Martin Röll im Interview: Über biochemische Zustände, seine fast leere Inbox und die digitalen und analogen Werkzeuge, die er für seine Arbeit nutzt.
Martin, Du hast vor knapp zwei Monaten mit dem Bloggen aufgehört – bereust Du’s schon?
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Zugriffsstatistiken für Webseiten müssen nicht hässlich sein: Mit dem schicken Widget “Dashalytics” für Mac OS X hat man seine Google-Analytics-Daten immer im Griff im Blick.

Download unter dashalytics.rovingrob.com.
[via agenturblog]
Natürlich bin ich gefragt worden, wie denn das Plugin für Outlook heisst, das ich in meinem Willkommenspost erwähnt hatte, das einen warnt, wenn man im Text das Wort “Attachment”, “Anhang”, “angehängt” oder ähnliches geschrieben hatte, aber beim Senden kein Attachment angehängt ist.
(Dabei hatte ich das eher als Beispiel für etwas Exotisches gesehen. Andererseits habe ich eben mal meine Mails der letzten beiden Jahre – ein- und ausgehend – nach “Anhang vergessen” oder “Attachment vergessen” durchsucht und immerhin 38 Treffer bekommen; dabei gibt sicher noch viele andere Schreibweisen, viele Malschreiber, ich auch, tarnen den Fehler mit Humor und schreiben hinterer: “Und hier ist nun auch der versprochene Anhang.” Das Tool mag etwas exotisch sein, das Problem ist es offenbar nicht. Zugegeben ist auch der angerichtete Schaden meist eher gering.)
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Kurzes Update zu Highrise: Bemerkenswert rasch hat 37Signals auf die auch in vielen amerikanischen Blogs geäußerte Kritik am Umfang der verschiedenen “Payment Plans” reagiert. Im kostenlosen Basisaccount kann man jetzt 250 statt nur 25 Kontakte verwalten, außerdem ist ein “Case” dazugekommen (die gab es vorher nur bei den bezahlten Accounts). Der Speicherplatz für Dateien wurde in fast allen Fällen erhöht, außerdem gibt es für Einzelkämpfer jetzt den neuen “Solo Plan” mit 20.000 Kontakten und unbegrenzt vielen Cases.
So macht man sich beliebt. Einen Account mit nur 25 Kontakten anzubieten war aber auch absurd. So absurd, dass man auf die Idee kommen könnte, das fixe Upgrade nach 36 Stunden sei von Beginn an geplant gewesen. Wäre ein cleverer PR-Trick.
» Das 37Signals-Blog über das Upgrade
» Highrise im Test