657 Artikel in der Kategorie Tools auf imgriff.com.

Speed Reading:
Diese Apps helfen beim Training

In unserer Informationsgesellschaft ist die Aufnahme und Verarbeitung von Informationen eine Kernkompetenz, um erfolgreich zu sein. Rasch Texte lesen zu können hilft uns, produktiver zu werden, und Schnelllesen lässt sich sogar mit Apps trainieren.

Berliner Büchertisch bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Zeitungen, E-Mails, Konzepte – wir lesen jeden Tag zig kürzere und längere Texte und verarbeiten Tausende von Wörtern. Kollege Marcel Widmer hat bereits die Vorteile von Speed Reading aufgezeigt: «Wer schneller liest, kann mehr Text in kürzerer Zeit aufnehmen und kann somit schneller und besser lernen.» Ab 1’000 Wörtern pro Minute (WpM) spricht man von Speed Reading. Und genau dies lässt sich mit Apps lernen und trainieren. » weiterlesen

Platz schaffen im Büro:
Dokumentenscanner verarbeiten Papier in Sekundenschnelle

Ob im Büro oder zu Hause, staubige Papierstapel finden wir überall: auf dem Schreibtisch, im Regal oder in einer Schublade. Wer diese Papiere digital erfasst und archiviert, gewinnt Platz und kann die archivierten Dokumente durchsuchen. Ich habe drei Verfahren getestet.

DokumentenscannerDas papierlose Büro wird nie zu 100 Prozent zu realisieren sein. Einen Teil unserer Dokumente werden wir immer in klassischer Form aufbewahren wollen oder müssen. Aber Patrick Mollet, ein vehementer Verfechter des papierlosen Büros, hat natürlich im Grundsatz recht: fast alles, was im Büro und zu Hause an Dokumenten anfällt, lässt sich heute schnell und kostengünstig elektronisch erstellen, verarbeiten, versenden und archivieren.

Drei Beispiele aus meinem Alltag zeigen, dass wir uns längst an die digitale Form von Informationen und Dokumenten gewöhnt haben: » weiterlesen

Postpone:
Aufgaben verschieben und sich auf das Wesentliche konzentrieren

Eine Aufgabenverwaltung namens Postpone scheint der Traum aller Prokrastinierer zu sein. In der Tat fällt als erstes auf, dass sich Aufgaben sehr einfach nach hinten schieben lassen. Gerade dies führt aber zu einem effizienten Management der Aufgaben.

PostponeEigentlich hat man ja das Gefühl, dass irgendwann genügend Apps und Tools für die Aufgabenverwaltung auf dem Markt wären. Und trotzdem findet immer mal wieder jemand eine Nische (plus Zeit und Geld), um einen neues Tool zu lancieren. Einen interessanten Ansatz verfolgen die Postpone-Entwickler, die dem Nutzer eine kurze, nützliche und motivierende To-Do-Liste anbieten wollen.

Reduziert auf das Wesentliche

Zu Aufgaben lassen sich Notizen hinzufügen, aber auf weitere Einstellungen wurde verzichtet. Entsprechend aufgeräumt und übersichtlich kommt das Tool daher. Postpone gruppiert Aufgaben in sogenannte Workspaces, also Gruppen bzw. Listen. Diese lassen sich mit anderen Nutzern teilen und gemeinsam nutzen. Aufgaben können so auch an einen anderen User delegiert werden.

Besonders interessant ist das «Sanduhr-Icon», quasi die Snooze-Taste: Mit ihr lassen sich Aufgaben nach hinten schieben. Postpone schlägt Optionen wie «in 2 Stunden», «morgen», «nächste Woche» und einige mehr vor. Oder man wählt selber ein Datum, wann die Aufgabe wieder erscheinen soll. » weiterlesen

Pomodoro-Selbsttest:
Die Methode bedingt Disziplin

Ich bin jemand, der sich während der Arbeit sehr schnell ablenken lässt. Auch deshalb, weil ich ein relativ kleines Büro mit vier Kollegen teile. Da klingeln Telefone, Gespräche werden geführt und knackige Früchte gegessen. Beste Voraussetzungen, die Pomodoro-Methode zu testen, um fokussiert an einer Aufgabe dran zu bleiben. Leider hat sie mir kaum geholfen. Ein Erfahrungsbericht.

Clockwork Tomato App Mit der kostenlosen Clockwork Tomato App für Android ausgerüstet, habe ich mir zuerst meine Tasks zeitlich eingeteilt. Dabei empfand ich es bereits als mühsam, dass ich zuerst ausrechnen musste, wie viel Zeit mich die nächste Aufgabe kosten würde. Denn das ist ja der Witz an der Methode: Man befasst sich mit dem Umfang der Aufgabe und setzt den Timer entsprechend, damit man während dieser Zeit ungestört bleibt. » weiterlesen

Produktivität ganz persönlich:
«Meine Top1-Aufgabe macht immer Spass»

Christoph Magnussen ist Internet-Unternehmer und hilft mit seiner Firma Blackboat Geschäftsführern und CEOs, ihr Business zu skalieren und die Operations zu automatisieren. Er und sein Team verhelfen zu effektiver Zusammenarbeit und mehr Produktivität. Von Christoph stammt auch das beliebte Zencover-Notebook.

Christoph MagnussenWas tust Du als Erstes, wenn Du Deinen Arbeitstag – zuhause oder im Büro – startest?
Christoph Magnussen: Ich habe mir meistens am Vorabend meine Top 5-Aufgaben im Zencover zurecht gelegt. Die Top 1 ist dann eine Aufgabe, die nicht allzu lang dauert und mir Spass macht, statt gleich etwas «Stressiges». So kann ich schon mal ein Thema abhaken und bin auch noch für den Rest des Tages gut drauf. Jedenfalls starte ich nicht mit meinem Mails…
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Whitespace fürs iPhone:
Kann mehr als die Notiz-App, ist einfacher als Evernote

Evernote-Aficionados müssen an dieser Stelle nicht weiterlesen. Wer aber regelmässig auf dem iPhone Notizen erstellt und etwas mehr Funktionen möchte als mit der Standard-Notizen-App, sollte sich Whitespace anschauen. Ich habe diese einfache und ansprechende App unter die Lupe genommen. Sie hat mich allerdings nur teilweise überzeugt.

WhitespaceAuch wenn sich die Tastatur des iPhones nicht wirklich dazu eignet, ganze Texte zu erfassen, ist das iPhone doch ein praktisches Tool für Notizen: Immer dabei, papierlos, schnell, dezenter als ein Laptop etc. Leider ist die im iOS eingebaute Notizen-App etwas gar rudimentär ausgefallen. Sie eignet sich vor allem für ganz kurze, eher temporäre Notizen wie beispielsweise eine Einkaufsliste. Whitespace ist hingegen nicht nur eine Notiz-App, sondern zugleich ein Text-Editor. » weiterlesen

Radar:
Regelmässige Tätigkeiten auf dem Radar halten

Auf meiner endlosen Suche nach der optimalen To-Do-App bin ich auch auf diverse Tools gestossen, die nur indirekt mit der Aufgabenverwaltung zu tun haben, sich aber als sehr nützlich für den Alltag erwiesen haben. Besonders gut gefällt mir die iPhone-App Radar, die hilft, Dinge «auf dem Radar zu halten».

Radar. Bild: Tom Germeau auf dribbble

Geschäftliche Aufgaben im Griff zu behalten ist das eine, zumal diese meist über eine Deadline verfügen oder auf einen Tag gelegt werden müssen, an dem man zwischen allen Meetings noch irgendwo Kapazitäten für die Erledigung hat. Doch was ist mit all den anderen Dingen, an die man irgendwie auch noch denken sollte? Pflanzen giessen, die Eltern regelmässig anrufen, ein Backup des PC erstellen etc.? Solche nicht termingebundenen Tätigkeiten schaffen es oftmals nicht in die ordentliche Aufgabenverwaltung und gehen entsprechend immer wieder vergessen. » weiterlesen

Produktivität ganz persönlich:
«Eine leere Inbox ist eine Utopie»

Christian Wasserfallen ist Maschineningenieur, Nationalrat und Vizepräsident der FDP Schweiz. Als einer der jüngsten Nationalräte ist der 32-Jährige auch einer der Aktivsten in den sozialen Netzwerken. An eine leere Inbox glaubt er überhaupt nicht.

Christian WasserfallenWas tust Du als Erstes, wenn Du Deinen Arbeitstag – zuhause oder im Büro – startest?
Christian Wasserfallen: Smartphone starten, Laptop starten, Kaffeetasse füllen während der PC aufstartet. Dann geht’s los. » weiterlesen

OverTask:
Praktisches Tab- und Task-Management für Chrome

Auf der Suche nach der perfekten Task-Verwaltung habe ich meine Fühler auch nach links und rechts ausgestreckt und bin dabei auf ein interessantes Konzept gestossen: Die Chrome-Erweiterung OverTask verwaltet im Prinzip offene Tabs bzw. Lesezeichen, dies aber in Form eines Task-Managers.

Die Browser-Tabs sind etwas furchtbar Praktisches, aber man läuft Gefahr, irgendwann unzählige Tabs geöffnet zu haben und den Überblick zu verlieren. Meistens ist man sowieso zu faul, die aufgerufenen Websites irgendwo abzuspeichern und lässt sie einfach mal offen. Gleichzeitig dient die Web-Recherche heute als Grundlage vieler Tätigkeiten, sodass das Lesen und Verarbeiten der Informationen in den einzelnen Browser-Tabs auch als Task verstanden werden kann. » weiterlesen

GQueues:
Schlanker Task-Manager auf Basis des Google-Kalenders

Regelmässige Leser meiner Tool-Tipps kennen mein Mantra, dass Aufgaben und Kalender unbedingt zusammengehören. Vor kurzem habe ich beschrieben, wie ich noch immer auf der Suche nach der perfekten Lösung bin. Auf meiner Odyssee habe ich Tools entdeckt, die meinen persönlichen Anforderungen nicht entsprechen, aber durchaus empfehlenswert sind. Auch haben mich zahlreiche Tipps von Lesern erreicht, die ich natürlich gerne teste und wenn möglich hier vorstelle.

Den Anfang macht GQueues: ein Task-Manager, der auf Google basiert. Das Tool funktioniert sowohl im Browser wie auch mobil als App für Android, iPhone und iPad. Das Design ist wohltuend minimalistisch gehalten und erinnert in der Web-Version stark an Google-Dienste wie Gmail. Nach der Registration mit dem Google-Account können in verschiedenen «Queues» (= Listen) Aufgaben erfasst werden. Die Optionen entsprechen dem üblichen Standard wie: Wiederholungen, Erinnerungen, Tags etc.

Die Aufgaben werden als nummerierte Liste dargestellt, was mir ganz gut gefällt. Denn so gibt es eine klare Priorisierung der Tasks. Jeder Aufgabe können weitere Subtasks zugewiesen werden, um komplexere Aufgaben aufzuteilen. Neue Aufgaben können auch via E-Mail hinzugefügt werden. » weiterlesen