361 Artikel in der Kategorie Tools auf imgriff.com.
Gestern noch rätselten wir über Anwendungsmöglichkeiten für Google Wave, kurz darauf habe ich einen immerhin sehr plausiblen gefunden: Im Unternehmensblog von «Fresh Networks» wird dargestellt, wie bei einer Konferenz gemeinschaftliche Protokolle der einzelnen Vorträge angelegt wurden, die sowohl die wesentlichen Punkte vom Podium als auch die Kommentare der Zuhörer umfassen.
Im Artikel werden zum Vergleich getwitterte Konferenznotizen angeführt. Kein Wunder, dass eine «Wave» da besser abschneidet, denn Tweets mögen kurze Eindrücke geben, sind aber sicher nicht als Protokoll geeignet. Zum passenderen Vergleich müsste man eher ein Wiki heranziehen, oder aber das schöne Tool EtherPad, mit dem man ebenso problemlos kollaborative Transkripte anlegen kann.
» Google Wave vs Twitter at conferences (blog.freshnetworks.com, gefunden irgendwo bei Twitter)
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Google Wave hat nach anfänglicher Aufregung («Hat noch jemand Invites? Ich brauch unbedingt eine Einladung!») ziemlich viele enttäuschte Gesichter zurückgelassen («Will noch jemand ’nen Wave-Invite? Hab schon wieder 8 bekommen»). Nun wollen wir nicht gleich
herumschirrmachern und das Ding für tot oder gefährlich erklären, weil wir nicht gleich durchblicken. Erstens ist das eine äußerst vorläufige Version, an der laufend entwickelt wird, zweitens braucht es eine gewisse Zeit des Trainings, bis sich die richtige Nutzung eines neuen Tools eingespielt hat.
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Zentraler Bestandteil von David Allens
Getting-Things-Done-Methode sind die «43 Folders», 43 Mappen, mit denen man seine
Wiedervorlage organisiert. 12 dieser Mappen sind für die Monate des Jahres, 31 für die Tage des Monats. Das Ganze nennt sich auch «Ticker File» und soll wirklich sehr nützlich sein.
Ich sage «soll», weil sich mir persönlich der Nutzen nie erschlossen hat. In meiner Wiedervorlage sind vor allem Aufgaben, und die muss ich nicht physisch ablegen, sondern setze mir Reminder per Mail oder im Kalender oder lege mir Einträge in meinem Taskmanager Things auf ein bestimmtes Datum, zu dem sie dann automatisch erscheinen.
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Backups sind ein Muss, das müssen wir niemandem erzählen. Dass es sich dabei um Allgemeinwissen handelt, heißt allerdings noch lange nicht, dass jeder danach handelt. Möglicherweise hilft ein Online-Backupdienst dabei, die Hürden zu senken:
Lifehacker.com hat seine Leser nach ihren Favoriten für die Online-Datensicherung gefragt und nun das Ergebnis veröffentlicht. Die fünf besten Tools fürs Online-Backup heißen Crashplan, Mozy, Dropbox, Jungle Disk und Carbonite. Erklärungen zu allen fünf Diensten direkt bei den Kollegen:
» Five Best Online Backup Tools (lifehacker.com)
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Es gibt gute Gründe, sich anonym im Internet bewegen zu wollen, auch wenn man nicht «Terrorist» als Berufsbezeichnung führt. Wie die Verschlüsselung von E-Mails auch scheitert das Vorhaben aber nicht selten daran, dass man vor dem – teils nur vermeintlich – damit verbundenen Aufwand zurückschreckt. Das technische Vokabular tut ein Übriges. Einen wenig komplexen Einstieg ins Thema bieten «Welt Online» und «Computerbild» mit einem Test von sechs Programmen und einer Internet-Anwendung, mit denen sich anonym surfen lässt. Ein leider häufiger Nachteil: Die Geschwindigkeit, mit der Verbindungen aufgebaut und Seiten geladen werden, verringert sich – zum Glück nicht bei allen getesteten Alternativen:
» Wie Sie Ihre Spuren im Internet verwischen (welt.de)
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Der Firefox-Browser ist gestern fünf Jahre alt geworden. Wir empfehlen ihn hier bei imgriff.com häufig und besonders wegen der
unzähligen Erweiterungen, die ihn zu einem wahren Produktivitätsmonster machen (allerdings bei zunehmender Anzahl auch ganz schön bremsen können – dann ist Ausmisten angesagt).
Die Kollegen von Lifehacker.com haben dem Feuerfuchs anlässlich des Jubiläums einen Rückblick gewidmet: Fünf Jahre eines Browsers, der das Surfen im Web verändert hat – und das ist ja nicht eben wenig.
» Happy Birthday: A Look Back at Five Years of Firefox (lifehacker.com)
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Das Desktop-Mailprogramm oder Gmail? Exceltabellen im Firmennetzwerk oder die Speicherlösung im Internet? Ein lokal installierter Taskmanager oder eine Web App à la Remember The Milk?
Bei der Entscheidung, ob man möglichst viele Daten und Anwendungen auf dem eigenen Rechner oder aber in der sogenannten Cloud ablegt, geht es meist um zwei Fragen: 1.: Wo sind meine Daten sicher? Und 2.: Wie komfortabel ist die Nutzung?
Stefan Domanske hat in seinem Blog eine Art Checkliste veröffentlicht, die bei der Beantwortung dieser recht vagen Fragen hilft, weil sie konkret wird:
» The Cloud vs. Selbermachen (domanske.de)
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Googles neues Angebot «Wave» soll dereinst mal die etwas angestaubte E-Mail ablösen. Einzelne «Waves», Konversationen, können dann nicht bloß Text, sondern auch Audio- und Videomaterial enthalten, sich in Echtzeit wie ein Chat entwickeln und einiges mehr.
Dieses manchmal unfreiwillig lustige Video gibt einen guten Überblick.
Wer mehr wissen möchte oder bereits einen Wave-Account ergattern konnte, dem empfehlen wir den heutigen Morgenlink: Gina Trapani, ehemalige Lifehacker-Redakteurin, hat den «Complete Guide to Google Wave» geschrieben, die bislang vermutlich ausführlichste Einführung für das neue Tool. Das PDF ist kostenlos, Verbesserungen und Kommentare sind erwünscht – aus der mit dem Feedback überarbeiteten Version soll dann auch ein «echtes» Buch werden.
» The Complete Guide to Google Wave (Gefunden bei Nico Lumma)
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Die Softwarebude 37Signals aus Chicago ist mit vier schlichten, aber äußerst durchdachten Produktivitätstools ziemlich erfolgreich:
Backpack als eine Art simpel bedienbares Wiki,
Basecamp fürs Projektmanagement,
Highrise fürs CRM und
Campfire als Chat-Anwendung. Rund um diese Tools haben sich Zusatzanwendungen etabliert, Apps für Smartphones oder die Offline-Nutzung etwa. Das Blog Mac Appstorm hat eine gute Liste solcher Apps zusammengestellt – wie der Name schon sagt, allerdings nur für Mac- und iPhone-Benutzer:
» The Ultimate Collection of 37signals Mac & iPhone Apps (mac.appstorm.net)
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Augmented Reality wird das Buzzword des Winters werden. iPhone und Konsorten sind die eigentlichen Treiber dieser Welle. Was aber bedeutet diese «verbesserte Realität» für unsere tägliche Arbeit? Birgt sie ungeahntes Produktivitätspotenzial? Eine kleine Umschau.
Das
Prinzip der Augmented Reality (AR) hat Martin Weigert
in unserem Schwesterblog netzwertig.com erläutert und die wichtigsten Applikationen vorgestellt. Mich hat nun interessiert, was AR für meine
Arbeitsproduktivität bietet. Das Ergebnis: Produktivitäts-AR-Anwendungen sind noch rar. Erste Ansätze lassen mich aber vermuten, dass wir in ein bis zwei Jahren frische Denkansätze und neue Tools sehen werden. Die Beispiele hier sind als Vorgeschmack und Anregung zu verstehen: Was könnte da kommen und was würden wir uns noch wünschen?
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