558 Artikel in der Kategorie Tools auf imgriff.com.

Protocol.by:
Kommunikation auf allen Kanälen

Protocol.by ist ein Webservice, der meinen Kontaktpartnern anzeigt, wie sie mich am besten erreichen können.

Protocol.by will ein Problem lösen, das uns Twitter, Facebook, E-Mail und all die anderen Kommunikationskanäle gebracht haben: Ich möchte mich mit meiner Cousine in Verbindung setzen – welchen Kommunikationskanal bevorzugt sie? Auf welche Art und Weise erreiche ich sie am besten?

Wenn jemand ob dieser Herausforderung echten Leidensdruck verspürt, kann Protocol.by eine Lösung sein. Bei Protocol.by erstellt man ein persönliches Konto und wählt dort die Kanäle aus, auf denen man bevorzugterweise kontaktiert werden möchte. Also zuerst bitte per E-Mail versuchen, wenn das nicht klappt, dann anrufen, Facebook nur im äussersten Notfall. Den Link zu meinem Protocol.by-Profil, so die Idee, füge ich in meine E-Mail-Signatur ein. Damit ist jederzeit für jedermann und jederfrau nachvollziehbar, wie ich am besten zu erreichen bin. » weiterlesen

Visitenkarten und Co.:
Das Kreuz mit der Kontaktverwaltung

Selbst wenn das papierlose Büro Realität werden würde: Visitenkarten gibt’s dann immer noch – zufriedenstellende und verbreitete Alternativen fehlen bis heute.

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber mich nerven Visitenkarten unheimlich: Jeder meint, einem eine in die Hand drücken zu müssen, ob man will oder nicht. Zu Hause angekommen häufen sich die Stapel von Papp-Täfelchen in allen Farben und Schriften. Jedes Mal sage ich mir: «Diese Karte muss ich noch einpflegen, bevor ich sie wegsortiere.» Ergebnis: Ein immer größer werdender Stapel an unsortierten Kärtchen. Abhilfe kann vielleicht ein Visitenkarten-Scanner schaffen – aber der kostet Geld. Also habe ich kürzlich eine Schachtel genommen und alle Visitenkarten reingeworfen. Fertig.

Die in Berlin lebende koreanisch-amerikanische Künstlerin Kate Hers persifliert den Visitenkarten-Unsinn auf sehr ironische Weise: Sie verteilt «Oversized Business-Cards» im Format übergroßer Postkarten (24 X 13 cm), denen eines garantiert ist: Aufmerksamkeit. Praktisch sind die im Internetzeitalter natürlich ebenso wenig wie ihre kleinen Pendants im Checkkartenformat, die spätestens dann anfangen zu nerven, wenn sie im Geldbeutel überquellen.

Langsam müsste uns doch mal ein besseres und effektiveres System einfallen, als für teueres Geld Kärtchen zu bedrucken, die dann in irgendwelchen Schachteln oder im Mülleimer verschwinden. Wie aber könnte eine Lösung für die Kontaktverwaltung aussehen? Ein paar Ideen. » weiterlesen

ActiveInbox:
Aufgaben in Gmail unter Kontrolle

ActiveInbox ist eine Gmail-Erweiterung für Firefox und Chrome, mit der ich GTD bereits in meinem Posteingang umsetzen kann.

Nach der Installation nistet sich die Extension unauffällig in der Seitenleiste von Gmail ein. Dort, so das Versprechen, will ActiveInbox meinen Arbeitsablauf unterstützen. E-Mails enthalten oft Aufgaben oder Infos zu Projekten, seien aber schlecht strukturiert. ActiveInbox will Ordnung schaffen und leiht sich dafür David Allens GTD-Methode aus.

Öffne ich eine eingehende Mail, wird nach der Installation eine zusätzliche Reihe Buttons angezeigt. Damit kann ich die Mail zu einem Task umwandeln oder allenfalls via Label einem Projekt zuordnen. Über das Menukästchen auf der Seite habe ich rasch Zugriff auf alle anstehenden Aufgaben und kann meinen Posteingang um diese Mails erleichtern. » weiterlesen

iDoneThis.com:
Produktivitäts-Logbuch per E-Mail

iDoneThis ist ein kostenloser Webservice, mit dem ich täglich aufzeichne, was ich erledigt habe.

iDoneThis.com gesellt sich zu den verschiedenen Diensten, mit denen ich via E-Mail aufgefodert werde, über meine täglichen Aktivitäten Buch zu führen: The Birdy fragt mich jeden Tag, für was ich Geld ausgegeben habe, OhLife hilft mir dabei, regelmässig Tagebuch zu führen.

iDoneThis will helfen, mir täglich vor Augen zu führen, was ich erledigt habe – Things I got done, sozusagen. Die Funktionsweise ist bekannt: Jeden Tag um 20 Uhr erhalte ich eine E-Mail mit der Frage: Was hast Du heute erledigt? Ich schicke die E-Mail-Antwort zurück, iDoneThis trägt es in einen Kalender ein und ich kreiere mit der Zeit so ein «Produktivitäts-Logbuch». » weiterlesen

Wochenend-Projekt:
Getting Things Done mit WordPress

imgriff.com-Leser Andreas Sturm hat sich seine Getting Things Done-Applikation selbst gebaut: Verblüffenderweise hat er dafür WordPress verwendet – ein Content Management System. Die Anleitung zum Nachbau hat er mitgeliefert.

In unserem Verlag arbeiten wir seit Jahren mit WordPress – wir publizieren Blogs damit. Ich weiss, wie stabil, vielseitig und einfach erweiterbar WordPress ist. Bloss wäre ich nicht auf die Idee gekommen, WordPress für das Aufgabenmanagement zu verwenden. Andreas zeigt, wie es funktioniert.

Aufgaben online verwalten, auf einem eigenen Server, mit ausgereifter und freier Software – und die Möglichkeit, ein Task Management nach der Getting Things Done-Methodik von David Allen abzubilden. Das waren die Anforderungen von Andreas an sein Tool. » weiterlesen

Gimme Bar:
Formschöne Ablage
für Online-Inhalte

Das New Yorker Startup Gimme Bar erlaubt das Speichern beliebiger Online-Inhalte. Der Dienst macht durch ein ansehnliches Design, eine unkonventionelle Benutzeroberfläche sowie eine Dropbox-Integration auf sich aufmerksam.

Kann man im Jahr 2011 noch mit einem Dienst beeindrucken, der sich irgendwo zwischen Social Bookmarking und einem persönlichen Online-Notizbuch positioniert – zwei Bereiche, in denen es von Startups und Onlineservices nur so wimmelt? Ja, dies ist tatsächlich möglich. Zumindest wenn man nette Visualisierungen, eine unkonventionelle Benutzeroberfläche und eine Backup-Möglichkeit als begrüßenswerten Fortschritt ansieht.

Das US-Startup Gimme Bar erblickte erst vor wenigen Tagen das Licht der digitalen Welt und hat auch bei Bloggern im deutschsprachigen Raum bereits einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

» weiterlesen bei netzwertig.com

Tool Time: Wir stellen Software-Tools und Webdienste aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.

Smart Workers:
Die wichtigsten Lerninstrumente
für die Zukunft

Social Media und Web 2.0-Instrumente sind heute unverzichtbare Tools für das Lernen von Wissensarbeiter. Jane Hart stellt zum fünften Mal die Top 100 der Learning Tools zusammen.

Im geschäftlichen Umfeld wird der Einsatz von Social Media vor allem in zwei Feldern diskutiert: In der Unternehmenskommunikation und in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Das ist kein Zufall: Social Media-Kanäle wie Facebook, Twitter und Blogs stellen die Infrastruktur bereit, damit sich Menschen unterhalten können. Auf diesen Kanälen werden Gespräche geführt.

Gespräche sind auch die Grundbausteine von Märkten (dazu lesenswert: Das Clue Train Manifesto von 1999!). Unterhaltungen, Empfehlungen und Verhandlungen zwischen Menschen führen zu Transaktionen, zu Geschäftsabschlüssen in einem Markt. Kein Wunder, interessiert sich die Unternehmenskommunikation dafür, zu einem interessanten Gesprächspartner zu werden.

Gleichzeitig ist das Gespräch eine der ältesten Lern- und Lehrmethoden – schon Jesus hat diese Form sehr erfolgreich praktiziert. Heute geschieht vor allem in einem betrieblichen Umfeld ein Grossteil des Lernens in Gesprächen, on the job, am Kaffeeautomat, mit Vorgesetzten, Kollegen oder externen Partnern. Diese Gespräche finden mehr und mehr auch im Netz statt: Corinne hat hier die Schule der Zukunft beschrieben. (Was wir lernen müssen, beschreibt Stephen Downes hier.) » weiterlesen

The Birdy:
Ausgaben einfach im Griff

The Birdy ist ein kostenloser Webservice, um einfach aufzuzeichnen, für was man sein Geld ausgibt.

«Einfach» ist bei The Birdy wörtlich zu nehmen: Jeden Abend um acht Uhr erhalte ich ein Mail mit der Aufforderung, meine Ausgaben aufzuschreiben. Dafür drückt man bloss den Antworten-Knopf im E-Mail-Programm und schreibt:

F20 Lunch #Food
F5 Kaffee mit Tina #Starbucks
F3 Zeitung #Lesestoff

Dieses E-Mail schick ich weg und The Birdy tut seinen Job. «F20» steht für die Währung und den Betrag, also 20 in Franken, in meinem Fall. Dann habe ich Platz für Freitext sowie ein anschliessendes Tag (z.B. #Food) – daraus macht The Birdy meine Ausgabenkategorien. Diese Tags kann man selbst festlegen. Damit erstellt The Birdy eine einfache Übersicht, als Grafik oder in einer Kalenderansicht, die mir Auskunft über mein Ausgabeverhalten gibt. » weiterlesen

John’s Phone im Test:
Eine Sache richtig machen.

John’s Phone ist ein Handy für Minimalisten. Kein Webbrowser, kein Terminkalender, keine Mail – noch nicht einmal SMS kann das Handy senden oder empfangen. Und das ist gut so – wir haben’s getestet.

von Frank Müller, Autor bei unserem Schwesterblog neuerdings.com

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Ob Facebook, Twitter, Google+: Immer wieder liest man Klagen jammernder iPhone-Junkies, deren Gerät den Geist aufgegeben hat und jetzt in Reparatur ist. Wie soll man ohne Smartphone weiterleben können?

Soviel ist sicher: Es geht. Ich habe den Test gemacht und einige Wochen mit einem Telefon verbracht, das nichts kann außer telefonieren: John’s Phone. Im vergangenen Herbst wurde es angekündigt, inzwischen ist das Telefon auf dem Markt.

Vielleicht kann man John’s Phone am ehesten mit einem der Programme vergleichen, die ablenkungsfreies Arbeiten ermöglichen sollen; die den Internetzugang temporär kappen, alle anderen Programme ausblenden, damit man sich endlich mal nur auf eine Sache konzentrieren und die richtig machen soll.

John's Phone
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Schreibmaschinen:
Tönt wie früher

Die Simulation einer Schreibmaschine, in einer Nacht programmiert. (Bitte die nächste Arbeitspause dafür reservieren!)

Wir haben eine Schwäche für Ideen und Projekte von kreativen Menschen – und für Schreibmaschinen (siehe etwa hier). Pëll Dalipis Schreibmaschinen-Simulation spricht beides an: Die alten Haudegen des investigativen Journalismus in All the President’s Men (Affiliate-Link) lösten bei ihm den Wunsch aus, wieder mal den Sound einer alten Schreibmaschine zu geniessen.

In einer Nacht programmierte er die kleine Web-Applikation, dank der wir uns für zwei Minuten wie Bob Woodward vorkommen dürfen. Unbedingt ausprobieren.