558 Artikel in der Kategorie Tools auf imgriff.com.

Diigo:
Online-Recherche-Tool mit kollaborativen Features

Diigo ist ein Webservice, mit dem man Notizen auf Webseiten anbringen und Fundstücke aus dem Internet mit seiner Community teilen kann.

Diigo haben wir vor einigen Jahren bereits vorgestellt. Inzwischen wurde der Service mit Social Media-Tools deutlich ausgebaut. Diigo will zwei Dinge für uns tun: Als «Personal Research Tool» kann ich damit Webseiten bookmarken, Textstellen mit einem Leuchtstift hervorheben, Bilder speichern. Das ganze steht anschliessend in meiner «Library» zur Verfügung. Bei einem späteren Besuch auf der Website habe ich meine Anmerkungen und Notizen als «Sticky Notes» wieder zur Hand.

Die sozialen Features von Diigo sollen ausserdem erlauben, eine eigene Wissenscommunity aufzubauen beziehungsweise Diigo als Wissens- und Lernplattform für eine Gruppe zu nutzen. Notizen, Anmerkungen und Bookmarks kann ich entweder auf «privat» stellen oder mit der Öffentlichkeit bzw. ausgewählten Nutzern teilen. Diese Funktionalität erlaubt ganzen Gruppen, ein Thema oder eine Webrecherche gemeinsam zu bearbeiten. » weiterlesen

Agenda:
Minimalistische Kalender-Alternative für iOS

Agenda ist eine minimalistische Kalender-App für iPhone und iPad – die einfach sehr schön aussieht.

Für viele von uns ist der Kalender eines der Hauptarbeitsinstrumente – und die iOS-App von Apple ist im Moment noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Agenda ist eine Alternative dazu, die vor allem auf Minimalismus setzt. Die App ist vorwiegend in Schwarz und Weiss gehalten und von ergreifender Schlichtheit.

Die Funktionalitäten bieten wenig Überraschendes; es gibt Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresübersichten. Einziges Manko, das ich festgestellt habe: In der iPad-Version können noch keine anderen Teilnehmer zu einem Termin eingeladen werden. In der iPhone-App funktioniert hingegen wird das Feature angeboten.

Agenda nutzt die Möglichkeiten der iOS-Gesten und so «swipt« man sich locker von Woche zu Woche. Agenda synchronisiert via der lokalen iOS Kalender App mit Exchange, Google Calendar und MobileMe. Wer den Kalender auf seinem iOS-Gerät verwendet, hat nach der Installation gleich alle Daten zur Verfügung.

Agenda gibt’s im iTunes Store für 79 Cents oder einen Schweizer Franken.

Tool Time: Wir stellen Software-Tools und Webdienste aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.

Schreiben:
9 Tipps für lesefreundliche Texte

Schreiben gehört heute fast zu jedem Job. Lesefreundliche Texte helfen uns, unsere Ziele besser zu erreichen.

Für viele von uns gehört Schreiben zu den Haupttätigkeiten im Beruf: E-Mails, Berichte, Blogposts und vieles mehr. Lesefreundliches Schreiben gehört deshalb in jeden Werkzeugkasten und ist Voraussetzung, damit wir verstanden werden und die Zusammenarbeit im Job klappt. Ausserdem ist es höflich, mit der Zeit meines Lesers sorgsam umzugehen.

Dabei geht es weniger um Talent als vielmehr um einige ganz grundlegende Techniken. Die folgenden Tipps sind als Checkliste gedacht: Ist der Text fertig geschrieben, kannst Du damit in wenigen Minuten die Lesefreundlichkeit des Geschriebenen überprüfen.

1. Die Satzlänge prüfen

Sätze bis zu 14 Wörter gelten gemäss vielen Studien als lesefreundlich. Das ist sicher keine absolute Grenze, kann aber eine Orientierungsmarke sein. Stark verschachtelte Sätze sollte man darauf prüfen, ob sie sich nicht in zwei Sätze aufteilen lassen.

2. Zu lange Wörter vermeiden

Simpel: Wörter mit einer Länge von zwei bis drei Silben können am einfachsten und besten gelesen werden. » weiterlesen

Paycloud:
WG-Abrechnung leicht gemacht

Paycloud ist ein kostenloser Webservice, um das Geldherumschieben in Wohngemeinschaften, Gruppen oder Vereinen zu vereinfachen.

In einer WG kann das Verrechnen schnell nerven: Eine Kiste mit Kassenzetteln, dazu ein Büchlein, in das jeder seine Ausgaben einträgt und irgendwo ein Pott, in dem sowieso nie Bargeld ist. Und am Ende des Monats fragt sich der «Finanzchef» entnervt, ob die WG wirklich Milch für 300 Euro konsumiert hat.

Mit Paycloud begibt sich bereits der zweite Webdienst an den Start, um mit diesen Missständen aufzuräumen. Vor einiger Zeit hat Mathias IOU vorgestellt. Paycloud wurde von zwei Studierenden aus Passau entwickelt und trägt den Untertitel «WG-Abrechnung leicht gemacht».

Einmal angemeldet kann man im Konto Gruppen erstellen und Mitglieder hinzufügen. Jedes Gruppenmitglied kann Rechnungen erstellen und die eigenen Ausgaben eintragen und festlegen, wer diese Ausgaben mittragen muss. Wie bei IOU ist das ein eleganter Weg, um unter anderem die ewigen Nörgeleien («Ich trinke ja schliesslich nie von diesem Bio-Orangensaft.») gar nicht aufkommen zu lassen. Wird ein Gruppenmitglied zu einer Rechnung zugewiesen, muss das Mitglied dies zuerst akzeptieren. » weiterlesen

6Wunderkinder-CEO:
Ich schiebe nie Aufgaben vor mir her

Als CEO eines Unternehmens für Produktivitäts-Tools hat Christian Reber Vorbildfunktion. Gregor hat mit dem Erfinder von Wunderlist gesprochen.

Christian Reber ist der CEO des Berliner Startups 6wunderkinder. Weil ihr erstes Produkt, die kostenlose Aufgabenverwaltung Wunderlist, so gut ankommt, sind das mittlerweile mehr als sechs Leute bei 6wunderkinder. Jeder dort teilt dieselbe Mission, und zwar, uns alle produktiver zu machen.

Worin unterscheidet sich Wunderlist von anderen Task-Managern?
Christian: Andere Task Manager machen die Dinge oft unnötig kompliziert. Manchmal haben sie einfach zu viele Features, manchmal wirkt die Nutzeroberfläche unaufgeräumt und unübersichtlich. Wunderlist ist da das genaue Gegenteil. Wir beschränken uns auf die nötigsten Funktionen und eine saubere, intuitive Bedienbarkeit. Mit etwas so grundlegendem und wichtigem wie Aufgabenverwaltung sollte man sich nicht zusätzlich belasten. Mit Wunderlist lassen sich die täglichen Aufgaben verwalten und organisieren. Einfach, schön und ohne unnötige Ablenkungen.

Ein Vorwurf an den Ansatz von Wunderlist ist, dass es sehr gut geeignet ist, Aufgaben zu sammeln. Eigentlich geht es aber darum, Aufgaben abzuarbeiten. Wie unterstützt Wunderlist das?
Wunderlist ist wunderbar dafür geeignet Aufgaben zu sammeln und zu organisieren. Es erleichtert aber auch das Erledigen von Aufgaben. Man kann sich Benachrichtigungen einstellen und Push Notifications bzw. E-Mail Erinnerungen bekommen um nichts zu vergessen. Wir haben ein automatisches E-Mail System, das Erinnerungen verschickt, wenn Tasks überfällig sind. Außerdem haben die Apps Badges, die auf offene Aufgaben hinweisen, auch wenn man die App nicht geöffnet hat. Diese Dinge erleichtern das Erledigen von offenen Aufgaben. » weiterlesen

Kontaktaustausch:
Die Visitenkarte lebt –
bis NFC sie verdrängt

Trotz ihrer altertümlichen Anmutung in einer zunehmend digitalen Welt behauptet sich die Visitenkarte wacker und kann sogar überzeugte Papier-Gegner kurzzeitig wieder in ihren Bann ziehen. Mit dem Durchbruch von NFC jedoch wird ihr Ende besiegelt.

In dieser Woche bin ich schwach geworden. Ich habe mich mit voller Inbrunst einem Relikt hingegeben, von dem ich glaubte, nie wieder damit zu tun haben zu müssen. Gerade ich, der schön öffentlich mit diesem altertümlichen Brauch abgerechnet hatte. Mein Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen, ist groß. Vor allem vor mir selbst.

Es geht um die Papiervisitenkarte. Am Dienstag auf dem European Pirate Summit wurde ich zu deren Sammler. Nicht nur nahm ich angebotene Karten ohne Ablehnung oder Protest an. Nein, in einzelnen Fällen ergriff ich sogar die Initiative, bot aktiv meine Karte an oder fragte meinen Gesprächspartner, ob er/sie denn eine Visitenkarte hätte. Schockierend.

Was war der Anlass für mein rückwärtsgewandtes Verhalten? War meine Smartphone-Batterie tot? Befanden wir uns in einem Funkloch, weshalb ich mich mit neuen Bekannten nicht direkt per App verbinden konnte? Gab es gar ein Handyverbot, um die echten sozialen Interaktionen anzutreiben und die Fokussierung auf die Speaker und Panels sicherzustellen? Weder noch!

Der Grund, warum ich mit einem Prinzip brach und mit fast 20 teilweise aktiv eingeforderten Visitenkarten nach Hause fuhr, war einzig und allein die Schnelligkeit des Prozesses der Visitenkarteübergabe.

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Vizualize.me:
Lebenslauf als Infografik

Vizualize.me ist ein Webservice, der basierend auf meinen Profildaten bei LinkedIn einen illustrierten Lebenslauf erstellt.

Vizualize.me hat im Moment noch Beta-Status, man braucht eine Einladung und der Service funktioniert nur mit dem im deutschsprachigen Raum eher schwach vertretenen Business-Netzwerk von LinkedIn. Trotzdem lohnt es, sich den Dienst genauer anzusehen. » weiterlesen

Selbstoptimierung:
Lifetracking Tool mit
ifttt, selbstgemacht.

Sich das eigene Verhalten bewusst zu machen, kann helfen, Gewohnheiten zu ändern – etwa ein Tagebuch zu führen. Nach drei Tagen lässt mein Elan aber häufig nach. Mit dem neuen Webservice von ifttt lasse ich nun «das Internet für mich arbeiten».

Lifetracking oder die Quantified Self-Bewegung liegen im Trend: Wir sammeln Daten über uns selbst, um unser Verhalten zu ändern und unsere Lebensweise zu verbessern. Das ist nichts Neues – ein Zeittagebuch etwa wird seit jeher als Ausgangspunkt für verbessertes Zeitmanagement empfohlen.

Neu ist die Technologie: Mit dem Smartphone erfasse ich beim Essen die Kalorien. Runtastic zeichnet die gejoggten Kilometer auf und archiviert sie.

Sanfter Tritt in den Hintern per E-Mail
Mir gefallen die E-Mail-unterstützten Webservices: OhLife, The Birdy oder iDoneThis haben wir schon vorgestellt: Jeden Tag erhalte ich z.B. von The Birdy ein Mail mit der Aufforderung, meine Tagesausgaben als Antwort zurückzusenden. The Birdy speichert die Daten und erstellt eine grafische Auswertung. Das tägliche E-Mail kann verhindern, dass ich mein neues Vorhaben nicht schon nach drei Tagen wieder «vergesse».

Die berechtigte Kritik an diesen Services: Vielfach gibt es keine Exportmöglichkeiten, meine Daten bleiben eingeschlossen. Ausserdem muss ich darauf vertrauen, dass der Anbieter meine Tagebucheinträge tatsächlich nicht an ein Boulevard-Blatt verkauft. Ein vor wenigen Tagen gelaunchter Webservice könnte hier aushelfen: ifttt » weiterlesen

iStatus+:
Beiträge bei Google Plus, Facebook und Twitter gleichzeitig teilen

iStatus+ ist eine iPhone App, mit der ich meine Beiträge gleichzeitig bei Facebook, Twitter und Google Plus posten kann.

iStatus+ wurde vor wenigen Tagen in einer ersten Version veröffentlicht und beherrscht im Moment «bloss» eine Hauptfunktion: Postings in Social Media können gleichzeitig auf den drei populären Kanälen Facebook, Twitter und Google Plus lanciert werden.

Mit dem öffentlichen Launch von Google Plus dürfte sich eine immer grössere Anzahl von Nutzern für solche Applikationen interessieren. Doppelpostings, also den gleichen Inhalt auf mehreren Kanälen zu publizieren, werden häufig kritisiert – weil jeder Kanal anders ist und damit einen eigenen Ansatz verlangt sowie aus dem simplen Grund, dass man seine Kontakte und Freunde nicht unnötig bespammen sollte. » weiterlesen

Todoyu:
Webbasiertes Projektmanagement, selbst gehostet und kostenlos

Todoyu ist eine umfangreiche Open Source-Webapplikation für das Projektmanagement von kleineren und mittleren Unternehmen.

Todoyu bietet die gewohnten Features, die ein kollaboratives und verteiltes Projektmanagement ermöglichen. Mehrere Projekte, die dazugehörigen Aufgaben und Termine, verschiedene Projektmitglieder, einen Kalender, eine Dateiablage und verschiedene Kommunikationskanäle wie Kommentare, Chats etc.

Die Entwickler von Todoyu von der Schweizer Webagentur Snowflake stellen die gesamte Applikation zum Download zur Verfügung. Das Paket kann so auf einem eigenen Webserver installiert und betrieben werden – vorausgesetzt, die erforderliche technische Expertise ist vorhanden.

Wer nicht selber hosten will, kann Todoyu auch als «Software as a service» verwenden. Die Applikation wird in diesem Fall vom Anbieter betrieben. Abhängig vom gewünschten Speicherplatz beginnen die Kosten bei 39 US-Dollar pro Monat für eine Instanz mit 5 GB Speicherplatz.

Geplant ist, Todoyu in Zukunft mit zusätzlichen Erweiterungen auszustatten, kostenlos oder mit einem Preisschild. Eine Abrechnungs-Extensions ist bereits auf dem Markt, weitere sollen folgen.

Tool Time: Wir stellen Software-Tools und Webdienste aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.