Tagebücher, das sind doch diese rosafarbenen Mädchendinger mit dem Schloss dran?
Tja, das war einmal. Die dem Jahrzehnt angemessene Tagebuch-Version heißt «Momento» und ist eine iPhone-App – eine der am schönsten gestalteten, die mir bisher unter die Daumen gekommen sind. Es lassen sich natürlich ganz normale Tageseinträge tippen, Momento importiert aber auf Wunsch zusätzlich Tweets, Facebook-Updates, Flickr-Fotos und geliebte Last.fm-Songs (weitere Dienste sind offenbar geplant) und sortiert sie in die schicke Chronologie-Ansicht ein. Man kann außerdem taggen – zum Beispiel Orte oder Freunde, die man getroffen hat – und alles durchsuchen, die Daten lassen sich als XML-Datei exportieren.
Derzeit kostet Momento 2,39 Euro, den Preis ist die App in jedem Fall wert – und sei es nur, um sich ein wunderschönes Archiv seiner Tweets (und bald auch Blogposts, vermute ich) zu basteln.
Screenshot-Galerie: So sieht Momento auf dem iPhone aus
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Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text (oder auch mal zu einem besonders guten Tool) rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Mit den wasserfesten Notizblöcken «Aqua Notes» lassen sich die Geistesblitze, die man beim Duschen (oder auch in der Sauna) hat, sofort notieren. Ein Paket aus Block, Saugnapf und Stift kostet 6,99 Dollar (zzgl. Versandkosten nach Europa).
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Getting Things Gnome – kurz GTG genannt – ist eine schlanke Aufgabenverwaltung für Linux, genauer: für den GNOME-Desktop. Die Tatsache, dass das Programm seit Ubuntu 9.10 ins Ubuntu-Repository aufgenommen wurde, habe ich zum Anlass genommen, das Programm zu testen.
Getting Things Gnome will ein einfaches, mächtiges und flexibles Organisationstool für den GNOME-Desktop sein, so die erklärte Absicht der Initiatoren Lionel Dricot und Bertrand Rousseau. Es befindet sich in einem recht frühen Stadium – die aktuelle Versionsnummer ist 0.2.
Installation
GTG ist für die alle Linux-Distributionen sowie für FreeBSD und OpenBSD erhältlich. Unter Ubuntu kann es ab Version 9.10 «Karmic Koala» mit dem Befehl
sudo apt-get install gtg
installiert werden. Für 9.04 «Jaunty Jackalope» gibt es ein Personal Package Archive.
In den aktuellen Versionen von Debian und Fedora kann es ebenfalls über die Konsole installiert werden; Pakete für OpenSuse, ArchLinux, OpenBSD, FreeBSD, Gentoo liegen ebenfalls vor und Tarballs mit dem Quellcode können unter jeder Distribution genutzt werden.
Funktionsumfang
GTG hat zwei Ansichten, die Normalansicht und die Arbeitsansicht. Die Normalansicht zeigt eine hierarchische Liste von Aufgaben mit Unteraufgaben, die ein- und ausgeklappt und per Drag & Drop angeordnet werden können.
Was muss ich wissen und wie eigne ich mir neues Wissen an: Das war der Fokus des ersten Teils dieses Artikels zum persönlichen Wissensmanagement. Teil zwei widmet sich dem Geek-Aspekt: Welche Tools eignen sich dazu?
Im ersten Teil habe ich fünf Schritte zum persönlichen Wissensmanagement vorgeschlagen. Ich setze verschiedene Tools dazu ein. Wir lieben unsere Tools und Gadgets – meine Auswahl ist eine persönliche und subjektive, im besten Fall mag sie als Beispiel und Anregung dienen. Für jedes vorgeschlagene Instrument gibt es Alternativen, die sich hier und dort unterscheiden oder vielleicht sogar besser sind. Aber wie gesagt: Ich habe meine lieb gewonnen.
1. Schritt: FINDEN
Das Eingangstor: Der Google Reader
Die ganze Welt in einer Applikation. So kommt mir mein Google Reader manchmal vor. Ich lese damit Blogs, Zeitungen, Zeitschriften und lasse mich via Google Alerts über bestimmte Suchwörter im Web informieren. Wie konnte ich ohne leben? Mehr und mehr finden sich Spuren von Crowd Intelligence im Reader: Ich nutze Aggregatoren wie Rivva und verfolge, was andere Nutzer lesen (via die «People you follow»-Funktion). Anfangs eher skeptisch eingestellt stoße ich inzwischen immer wieder auf interessante Artikel aus bisher unbekannten Quellen. Die Information findet inzwischen mich. Zur Zeit lese ich rund 200 verschiedene Publikationen – vermutlich ist das nicht besonders viel. Nach dem Urlaub stehen schon ein paar Hundert neue Artikel zum Lesen an. Hier hilft ein unbekümmerter Knopfdruck: Mark all as read.
Braucht noch jemand ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk? Lifehacker.com hat eine nette Liste der besten Tools für den Schlüsselbund, das Portemonnaie oder die Hosentasche zusammengestellt. Der Leatherman-artige Ausklapp-Schlüsselhalter zum Beispiel ist ziemlich super.
Harald Martenstein ist Kolumnist bei der Zeit, und zwar ein sehr guter. Wer ihn noch nicht kennt, sollte das nachholen. In seiner aktuellen Kolumne beschreibt er, wie seine To-Do-Liste aussieht, und siehe da: Er ist ein alter GTDler, vermutlich, ohne das zu wissen. Er unterteilt Aufgaben in «Dringend», «Diese Woche» und «Irgendwann» (Someday/Maybe!), er arbeitet mit einer Tagesliste und er hat sogar Kontextlisten: » weiterlesen
Das Produktivitätsblog Lifehacker.com hat im Rahmen seines Jahresrückblicks Listen der beliebtesten Software für Windows und Mac veröffentlicht. Grundlage der Listen sind zwar nicht tatsächliche Downloadzahlen – wie sollte Lifehacker die auch messen? -, sondern ist die Popularität der zugehörigen Artikel, aber da dürfte es deutliche Überlappungen geben.
Ganz vorne bei den Windows-Downloads: Windows 7, das Desktop-Tool Enigma 2.0 und Portable Ubuntu; bei Mac: Snow Leopard, Jailbreak-Apps fürs iPhone und das Desktop-Tool Magnifique. Die ganzen Listen:
Am Beispiel Google lässt sich die Abwägung zwischen Komfort und Datenschutz hervorragend illustrieren. Wenn ich dem US-Unternehmen erlaube, sämtliche Suchabfragen zu protokollieren, kann es auf mein Suchverhalten zugeschnittene Treffer liefern. Je mehr ich preisgebe, desto mehr kriege ich zurück, desto bequemer wird dieses Internetdings für mich. Eine allgemeingültige Empfehlung können wir da nicht abgeben, sondern nur Hinweise auf die praktischen Tools von Google einerseits und Hinweise zum Schutz der Daten andererseits:
Denn natürlich muss man Google nicht alles mitteilen. Konrad Lischka und Christian Stöcker haben für Spiegel Online eine kleine Anleitung verfasst, wie und was man alles vor den neugierigen Augen aus Mountain View verstecken kann.
Adobe Air ist eine Plattform, «die es ermöglicht, Web-Anwendungen wie Desktop-Anwendungen zu benutzen und die Vorteile beider Versionen zu vereinen» (Wikipedia) – und zwar unter Windows, Mac und Linux. Eine der bekanntesten Air-Anwendungen ist Tweetdeck, Mashable.com hat diese und neun weitere Air-Apps zusammengestellt, die dem Zeit- oder Produktivitätsmanagement dienen:
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Gestern noch rätselten wir über Anwendungsmöglichkeiten für Google Wave, kurz darauf habe ich einen immerhin sehr plausiblen gefunden: Im Unternehmensblog von «Fresh Networks» wird dargestellt, wie bei einer Konferenz gemeinschaftliche Protokolle der einzelnen Vorträge angelegt wurden, die sowohl die wesentlichen Punkte vom Podium als auch die Kommentare der Zuhörer umfassen.
Im Artikel werden zum Vergleich getwitterte Konferenznotizen angeführt. Kein Wunder, dass eine «Wave» da besser abschneidet, denn Tweets mögen kurze Eindrücke geben, sind aber sicher nicht als Protokoll geeignet. Zum passenderen Vergleich müsste man eher ein Wiki heranziehen, oder aber das schöne Tool EtherPad, mit dem man ebenso problemlos kollaborative Transkripte anlegen kann.
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«Schöner arbeiten, besser leben» ist unser Motto. Wir befassen uns mit all den großen Konzepten, kleinen Tricks und neuen Tools, die Euch produktiver machen. » weiterlesen