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Vor einigen Wochen habe ich in diesem Artikel Personal Kanban vorgestellt, eine Methode zur Aufgabenplanung, die sich für mich gut bewährt hat. Kanban erlebt gerade einen kleinen Boom: Allenthalben springen neue Software-Anwendungen und Tutorials aus dem Boden. Ein Update.
LeanKit Kanban Team Edition ist eine webbasierte Kanban-Anwendung eines Startups namens Bandit Software. Die Gründer haben LeanKit im November 2009 als Beta auf den Markt gebracht. Die Applikation fokussiert auf Kanban im Team. Bandit Software offeriert unterschiedlich teure Versionen, der Basic-Plan ist kostenlos (gefunden im
Toolblog).
Janice Linden-Reed hat kanban.101.com gestartet. Sie bietet ein Tutorial zur Methode, Vergleiche mit Scrum und Tipps zum Start des eigenen Kanbans – sei es für Teams oder Einzelpersonen. Ein flottes Logo auf ihrer Website zeichnet Janice ausserdem als «Advocate» der Limitedwipsociety aus.
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Und
limitedwipsociety.org ist die neue Heimstätte der Kanban-Anhänger unter den Software-Entwicklern. Die Buchstaben «wip» stehen für «Work in Progress» – ein Kanban-Kernelement: Die Beschränkung der Anzahl aktuell zu bearbeitender Aufgaben. Der Webauftritt will Wissen und Informationen zu der Methode sammeln und der Kanban-Community eine Plattform bieten.
Es tut sich etwas zu Kanban als Produktivitätsmethode. Und auch wenn man sich nicht so sehr für das Thema interessiert: Es ist spannend, eine kleine Modewelle im Entstehen zu beobachten…
Unter unseren Lesern sind so einige Listen-Fans, die jetzt ganz stark sein müssen – außer, sie kommen demnächst nach Washington, denn in der dortigen «Lawrence A. Fleischman Gallery» gibt es bis Ende September eine großartige Ausstellung nur über Listen. Listen von Künstlern und Architekten, die teilweise Listen ihrer Listen führten und dem «außerordentlichen Gefühl der Befriedigung» verfielen, das «stramme Zeitpläne voller unerfüllbarer Aufgaben» schaffen (auf die man nach Erschaffung nie wieder einen Blick werfen wird).
Einige ausgewählte Ausstellungsstücke sind auf der Website der «Archives of American Art» zu sehen:
» Lists: To-dos, Illustrated Inventories, Collected Thoughts and Other Artists’ Enumerations from the Archives of American Art
Und bbc.co.uk hat einen Artikel zur Ausstellung inklusive listenpsychologischer Einschätzungen:
» The art of list-making (bbc.co.uk)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Inbox Zero, der vollständig leere Posteingang also, ist so etwas wie der Heilige Gral der Produktivitätsfans (
hier erklären wir das Prinzip). Aber so verlockend das Ziel, so herausfordernd ist der Weg dorthin. Scheitern ist normal, vor allem in Stressphasen, in denen keine Zeit für das Durcharbeiten der Mails bleibt.
Andreas von Gunten hat vor einer Woche in seinem Blog einen Weg zur Inbox Zero vorgestellt, den ich so noch nicht gesehen habe: Er arbeitet exzessiv mit
Filtern und schafft es dadurch, quasi automatisch einen leeren Posteingang zu bekommen:
» weiterlesen
Software, um Notizen zu bearbeiten oder Informationen zu verwalten, hat Hochkonjunktur: Evernote, der Zettelkasten oder DevonNote sind nur drei Beispiele. Curio will diese Aufgaben anders lösen: Mit einer leeren Leinwand und allen Pinseln und Instrumenten, die man dazu braucht. An einem Ort.
Mein altes Problem
Curio ist eine Ideenbearbeitungsmaschine für den Mac. Die Software löst eines meiner alten Probleme. Etwa wenn ich einen Artikel schreibe: Ich habe erste Ideen und Info-Schnipsel aus allen möglichen Quellen. Mit Mind Maps strukturiere ich das Thema, schäle Unterpunkte heraus und formuliere erste Textentwürfe. Das Problem: Ich benötige dafür verschiedene Tools. Ein Mindmap-Programm, eine Informations-Verwaltungsapplikation wie Evernote, einen Texteditor, ein Screencast-Programm um Bildschirminhalte festzuhalten und so weiter. Das Resultat: Dutzende von Dateien, die irgendwo auf meinem Computer rumliegen.
Curio im Bild: Screenshots
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (6 Bilder)
Arbeiten auf der Leinwand
Curio kommt aus einer anderen Richtung. Curio gibt mir eine weisse leere Seite – einen so genannten Idea Space. Das Konzept der Leinwand, wie es auch Prezi zugrunde liegt (die imgriff.com-Review zu Prezi), taucht hier wieder auf. Weiter gibt mir Curio Tools an die Hand, die ich vielleicht brauchen könnte: Eine Mindmap-Applikation, ein Listentool, eine Tabellenfunktion, ein Zeichenprogramm, ein Video- und Audioaufzeichnungsgerät, einen Webbrowser oder einen einfachen Text Editor.
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MagSafe ist eine Erfindung, die schon das Leben zahlreicher Apple-Laptops verlängert haben dürfte. Sie besteht aus der simplen Idee, das Ladekabel nur magnetisch am Laptop zu befestigen. Stolpert nun jemand über das sich zur nächsten Steckdose windende Kabel, passiert – gar nichts. Jedenfalls nichts Schlimmes. Die Magnetverbindung löst sich sofort, der Rechner bleibt, wo er ist und wird nicht vom Kabel zu Boden gerissen.
MagSafe kann aber auch haben, wer keinen Apple kauft. «Do it yourself» ist angesagt: Bei Instructables.com gibt es nämlich eine Anleitung, wie man das Prinzip mit etwas Geduld und günstigen Zutaten selbst umsetzt.
» MagSafe for the Rest of Us: A DIY Magnetic Power Adaptor (instructables.com, gefunden bei Lifehacker)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Personal Kanban ist eine Methode zur Aufgabenplanung. Sie hilft, die Aufgabenliste zu visualisieren und sich auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren. Fazit nach einem Monat: Mein Output hat sich damit deutlich erhöht.
Von Toyota über die IT …
Kanban ist eine Methode der Produktionsablaufsteuerung nach dem Zuruf-Prinzip. Das Kanban-Prinzip wurde in den 1940er Jahren von Toyota entwickelt. In den letzten Jahren hat sich Kanban als Methode etabliert, um IT-Projekte abzuwickeln. Die Menge an parallel laufenden Arbeiten wird reduziert, um die Durchlaufzeiten zu senken. Übersetzt bedeutet Kanban soviel wie Karte oder Tafel. Und die Visualisierung von Aufgaben mittels Karteikarten oder Haftnotizen ist auch das zentrale Element.
… zum Produktivitätstool
Im vergangenen Jahr haben findige Köpfe damit begonnen, Kanban als Produktivitätsmethode für Teams oder Einzelpersonen einzusetzen: Das Personal Kanban. Die Grundprinzipien bleiben gleich. Die Aufgaben werden visualisiert und die Anzahl der Items, die aktuell abgearbeitet werden, ist beschränkt.

Personal Kanban in der Basic-Ausführung
Schnell und einfach
Ein Personal Kanban aufzusetzen ist denkbar einfach: Man braucht ein Whiteboard und Haftnotizen. Anstelle des Whiteboards lässt sich auch ein A3-Blatt oder ein Flip-Chart-Blatt einsetzen. Auf das Whiteboard zeichnet man drei Spalten: » weiterlesen
Ihr findet, dass das letzte Woche von Apple mit großem Bohei vorgestellte iPad nicht mehr als ein zu groß geratener iPod Touch ist? Beziehungsweise das iPhone nur ein zu klein geratenes iPad mit Telefon?
Fand Taimur Asad vom Blog «Redmond Pie» offensichtlich auch – und veröffentlichte konsequenterweise eine Anleitung, mit der man die Unterschiede zwischen den Geräten noch unsichtbarer werden lassen kann: Es braucht nur ein iPhone oder einen iPod Touch, das/der «jailbroken» ist und ein paar spezielle Apps dafür.
» Turn Your iPhone and iPod touch into iPad (Quelle, gefunden bei Downloadsquad.com)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Google hat ein neues Feature für seinen RSS-Reader eingeführt: die Möglichkeit, RSS-Feeds für beliebige Seiten zu erzeugen, also auch und gerade für Seiten, die keinen RSS-Feed zur Verfügung stellen. Google erzeugt daraufhin bei jeder Veränderung der betreffenden Website einen Eintrag im entsprechenden Feed.
Anwendungsmöglichkeiten? Mashable nennt die Produktseiten von Apple – als würde man neu eingeführte Produkte aus Cupertino nicht auch ohne Feedeintrag bemerken. Deutlich sinnvoller scheinen mir aber zum Beispiel RSS-Feeds für Jobseiten von Unternehmen, die ihre Jobs noch nicht per RSS verbreiten.
» Google Reader Lets You Subscribe to Any Page on the Web (mashable.com)
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«Es geht nicht an mich» sagen manche, wenn sie eine Mahlzeit einfach nicht runterkriegen. «Es geht nicht an mich» könnte ich über Google Wave sagen, eines der neuesten Tools von Google, das irgendwann einmal die Kommunikationsform E-Mail ablösen soll (
mehr über Wave).
Wir haben bei Blogwerk gerade ein Mini-Projekt in eine Wave geschoben, einfach, um das mal produktiv zu testen – und ich habe schon zu dem Zeitpunkt nicht mehr durchgeblickt, als nur ich selbst Material in die neue Wave gefüllt hatte, als also noch gar nicht die anderen Beteiligten kommentiert, editiert, ergänzt hatten. Noch immer fehlen auch all die begeisterten Blogposts und Tweets, die man von all den Bloggern und Twitterern erwartet hätte, die den Dienst in diesem frühen Stadium testen.
Immerhin, einer ist begeistert: Max Klein, Internetunternehmer in allen Gassen, schreibt, dass Google Wave nicht weniger als seinen Arbeitsalltag revolutioniert habe. Es führe sogar dazu, dass er sich mit seinen Auftragnehmern, Partnern und Kunden weniger zoffe als in den zuvor genutzten Skype-Chats.
» On how Google Wave surprisingly changed my life (maxklein.posterous.com)
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Wusstet Ihr, dass man Greasemonkey-Skripte auch mit Safari nutzen kann? Dass man Opera mit Mausgesten steuern kann? Unsere Freunde von t3n haben «20 nützliche, wenig bekannte Browsertricks» aufgelistet:
» 20 nützliche, wenig bekannte Browsertipps (t3n.de)
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