604 Artikel in der Kategorie Tools auf imgriff.com.
Jeden Tag arbeiten wir mit unzähligen Dateien und haben ausgeklügelte Ordnerstrukturen angelegt. Oft sind unsere Bedürfnisse aber ganz einfach: Wir benötigen das erst gerade verwendete Dokument noch einmal. Um auf solche Dokumente zuzugreifen, gibt es verschiedene Optionen und seit kurzem auch ein spezialisiertes Tool.
Das Betriebssystem von Apple bietet im Menü «Benutzte Objekte» bereits die Möglichkeit, auf die letzten Programme, Dokumente und Server zuzugreifen. Auch im Finder kann im Ordner «Alle meine Dateien» die Anzeige nach Datum sortiert werden und man sieht automatisch die zuletzt verwendeten Dokumente. Beide Systeme haben aber den Nachteil, dass sie sich nicht konfigurieren lassen. » weiterlesen
Ich messe mich, also verbessere ich mich: Wer zur Selbstoptimierung seine eigenen Daten erhebt und vergleicht, möchte gesünder, schneller, effizienter oder produktiver werden. Er möchte Erkenntnisse über den eigenen Körper und sein Verhalten gewinnen und einen Motivations- und Lernprozess in Gang setzen. Vielleicht wird er aber einfach nur gestresster?
Heute zurückgelegte Schritte bzw. Kilometer, absolvierte Liegestützen, konsumierte Kalorien, mit Schlaf oder im Internet verbrachte Stunden und Minuten; aber auch Blutdruck, Gewicht, Vitaminhaushalt, Stimmung – und wie sich all dies gegenüber gestern, vorgestern und vor einem Monat verändert hat. Wer will, kann das mit wenig Aufwand ständig messen. Eine grosse Auswahl an Gadgets und Apps stehen dem Selbstoptimierer dafür zur Verfügung. Und er befindet sich in stetig wachsender Gesellschaft: der globalen Quantified-Self-Community.
Das Ziel: Sich kontinuierlich verbessern; gesünder, schneller, effizienter, produktiver werden. Durch den Vergleich mit anderen wird der Selbstoptimierer motiviert, das gesteckte Ziel noch konsequenter anzustreben. Durch die Sichtbarkeit seiner eigenen Fortschritte kann er auf Erfolgserlebnisse zugreifen, die ihn anspornen. So weit so gut. » weiterlesen
Scapple will den Markt der Mindmap-Programme aufmischen. Der Clou: Das Brainstorming muss nicht mehr linear von der Mitte heraus erfolgen. Jede Idee ist gleichwertig und kann mit einer anderen verbunden werden.
Mindmap-Programme gibt es zuhauf, z.B. Mindjet, XMind, Coggle oder MindNode. Sie alle basieren auf dem Gedanken, dass ich ein zentrales Thema habe, dem verschiedene Unterthemen angegliedert sind. Dies bedeutet, dass ich zu Beginn eine Struktur vorgebe und diese dann mit neuen Elementen anreichere. Während des Brainstormings kann es aber passieren, dass ein neuer Blickwinkel nötig wird oder die Hierarchie zwischen den Themen sich ändert.
Freie Notizen ohne Hierarchie
Scapple versteht sich denn auch nicht als klassisches Mindmap-, sondern als Ideen-Tool oder gemäss Eigenwerbung als «freeform text editor». Auf der leeren «Leinwand» können überall Notizen erstellt und mit Linien oder Pfeilen verbunden werden. Es entstehen dabei aber nicht notwendigerweise Hierarchien. In seinem Ansatz entspricht Scapple damit mehr einem Blatt Papier, auf dem man während eines Gesprächs immer weitere Dinge notiert und miteinander in Verbindung bringt. » weiterlesen
Ich liebe Apps, die genau eine Funktion haben und diese möglichst einfach erledigen. Wer eine App mit unzähligen Funktionen und Optionen anbietet, zwingt den Benutzer nämlich oft, sein gesamtes Verhalten an die App anzupassen. Remind hingegen hat eine einzige Funktion, und die tut, was der Name sagt: Erinnern.
Wie oft kommt es vor, dass man konzentriert am Arbeiten ist und einem etwas in den Sinn kommt, das man anschliessend rasch erledigen will? Kurz der Schwiegermutter zum Geburtstag gratulieren, dem Kollegen ein Dokument schicken, die Hemden aus der Reinigung holen etc. Bei der Gratis-App Remind kann man genau zwei Felder ausfüllen, nämlich einen Text und eine Zeit. Nach Ablauf der festgelegten Zeit erscheint ein Pop-Up mit dem eingegebenen Text. » weiterlesen
Dokumente als PDF per Mail erhalten, ausdrucken, unterzeichnen, einscannen und wieder zurücksenden? Da ich genau dies immer wieder tue, habe ich mich nach effizienten Alternativen umgesehen. Und war überrascht, welch ausgereifte Lösungen es gibt.
Eine wichtige Information vorab: In diesem Artikel geht es um elektronisches Signieren, also mit Hilfe eines elektronischen Geräts wie PC, Tablet etc. Das digitale Signieren mit einer kryptographischen Signatur, die auf einem Algorithmus beruht, wird nicht behandelt. Es geht also nicht darum, dass sich der Absender eindeutig identifizieren lässt, sondern nur um eine Produktivitätssteigerung.
Signieren mit dem Mac
Viele wissen nicht, dass die Preview-App (dt. Version: «Vorschau») seit Mac Lion eine Signatur-Funktion hat. Wird ein PDF in der Vorschau geöffnet, kann via Werkzeugleiste eine Signatur eingefügt werden. Das erstmalige Erstellen der Signatur erfolgt via Webcam: Man setzt die Signatur auf ein weisses Blatt und hält dieses vor die Webcam. Die so eingescannten Signaturen lassen sich via Einstellungen verwalten. Die Signatur wird anschliessend als Bild eingefügt und kann verschoben und in der Grösse verändert werden. » weiterlesen
Mit Fargo stellen wir euch wieder ein web-basiertes Notiz-Tool vor, das aber den Fokus auf Listen und Gliederungen legt. Als Besonderheit speichert das Tool die Notizen im offenen OPML-Standard und synchronisiert die Dateien via Dropbox.
Schreib-Apps haben Hochkonjunktur: Nachdem wir bereits den iA Writer und Draft vorgestellt haben, ist heute das kostenlose Fargo an der Reihe. Gemäss Eigenbeschreibung handelt es sich um einen «Outliner», also um ein Tool für Gliederungen und Brainstormings. Fargo ist der grosse Bruder vom Little Outliner, der bereits länger auf dem Markt ist, aber im Gegensatz zu Fargo keine Formatierungen zulässt.
Pendant zu Workflowy
Im Look und Funktionsumfang erinnert Fargo stark an Workflowy. Die App ist intuitiv zu bedienen, und schnell sind die ersten Listenelemente erfasst. Ähnlich wie in Microsoft Word oder ähnlichen Programmen kann mit dem Tabulator der Einzug bzw. die Ebene geändert werden. Fargo fokussiert auf das Wesentliche, sprich den Inhalt, und lässt nur minimale Formatierungen zu. Konkret kann man den Text fett oder kursiv formatieren, Links hinzufügen bzw. hinterlegen. » weiterlesen
Nachdem Marcel Widmer diese Woche bereits erzählt hat, wie er mit iA Writer ohne Ablenkung schreibt, legen wir heute mit Draft nach: Die browserbasierte App bietet Online-Kollaboration wie Google Drive/Docs, aber darüber hinaus noch eine Versions- und Änderungskontrolle.
Google Drive/Docs ist längst Standard geworden, doch es gibt ein Problem: Änderungen können nicht richtig nachvollzogen werden. Im schlimmsten Fall überschreibt jemand sogar meine Originalversion. Gerade diese Woche stellte sich das Problem an unserer imgriff-Redaktionssitzung: Wir hatten die Traktandenliste im Vorfeld in einem Google Doc erstellt und dann an der Sitzung gemerkt, dass wir gar nicht wissen, wer welches Thema hinzugefügt hatte. » weiterlesen
Wer kennt sie nicht, die Angst vor dem weissen Blatt? Man hat die ersten Zeilen geschrieben, und schon kommt der Schreibfluss ins Stocken. Man schweift ab und lässt die Augen über Icons und Menus wandern. Die Gedanken sind jetzt überall, nur nicht dort, wo sie sein sollten: beim Text. Minimalistische Programme helfen, sich auf den Inhalt zu konzentrieren.
Wer oft Texte schreibt, kennt die Ablenkungsmöglichkeiten links und rechts vom Bearbeitungsfenster und all die verführerischen Funktionen, die Word & Co. bieten, um uns immer wieder abschweifen zu lassen. Dabei geht es in der Anfangsphase eines Textes nicht um die Darstellung, sondern um den Kern: was wir mit dem Text vermitteln wollen.
Hier kommen Programme zum Zug, die einen bei der Kreation von Texten unterstützen und (fast) alles, was mit der Darstellung zu tun hat, nicht nur ausblenden, sondern gar nicht erst anbieten. » weiterlesen
Vor ungefähr einem Jahr habe ich hier auf imgriff.com über die Eisenhower-Methode fürs Aufgabenmanagement geschrieben. In den Kommentaren habe ich anschliessend mit einigen Lesern darüber nachgedacht, ob wir die Methode mit Crowdfunding zu einer App machen könnten. Mittlerweile ist unabhängig von unserer Idee eine Eisenhower-App fürs iOS erschienen. Ich habe sie getestet.
Wie Du eisenhowerst
Das Eisenhower-Diagramm beruht auf der Erkenntnis, dass Aufgaben dringend und/oder wichtig, unwichtig und/oder nicht dringend sind. Demzufolge hat das Eisenhower-Diagramm zwei Achsen (wichtig/unwichtig und dringend/nicht dringend), aus denen sich vier Quadranten ergeben. In diese vier Quadranten lassen sich all Deine Aufgaben einordnen, und sofort weisst Du, wie Du damit umgehen musst:
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wichtig UND dringend – Quadrant 1: Sofort selber erledigen (anders gesagt: Deine To-Do-Liste für heute)
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wichtig, aber nicht dringend – Quadrant 2: Entscheide, wann Du diese Aufgaben als Nächstes erledigen wirst
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unwichtig, aber dringend – Quadrant 3: Aufgaben, die Du delegieren solltest (falls möglich)
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unwichtig, nicht dringend – Quadrant 4: direkt in die Tonne damit » weiterlesen
Die heute präsentierte App ist so simpel, dass sie eigentlich in zwei Sätzen erklärt wäre. Sie stellt aber einen wichtigen Schritt in Richtung papierloses Büro dar. Darum verdient «Ink» eine etwas ausführlichere Erwähnung.
Ich versuche, wann immer möglich papierlos zu arbeiten. Für die meisten Aktivitäten hat sich bei mir der Klassiker Evernote etabliert. Manchmal muss es aber mehr als reiner Text sein; wenn ich z.B. irgendetwas kurz visualisieren und skizzieren will. Auch für temporäre Notizen will ich nicht immer eine Evernote-Notiz anlegen. In solchen Fällen war bislang der Griff zum Notizpapier (oder im Restaurant zur Serviette) naheliegend. » weiterlesen