687 Artikel in der Kategorie Tools auf imgriff.com.

Scribbleton:
Ein kleines privates Wiki

Scribbleton ist eine weitere Notizen-App. Mit ihr können Notizen in einer Art Wiki erfasst und untereinander verlinkt werden. Tolles Konzept – aber das Tool hat noch Verbesserungspotential.

Mich faszinieren Tools, die es uns erlauben, Informationen so aufzubereiten, dass daraus Wissen entsteht. Dazu gehören verschiedene Mindmap-Tools genau so wie Self-Tracking-Tools. Aber auch Wikis: Wir haben schon bei zwei Firmen Wikis eingeführt, und ich war immer Feuer und Flamme und haben Unmengen von Seiten erstellt. Eigentlich träume ich noch immer von einem Tool, wo ich alle Informationen erfassen bzw. ablegen und miteinander vernetzen kann. » weiterlesen

Zeitmanagement selbst gebaut:
Timeboxing mit der Einzeigeruhr

Wer möchte nicht fokussierter und effizienter Aufgaben abarbeiten? Für besseres Zeit- und Aufgabenmanagement empfiehlt unser Gastautor die Einzeigeruhr: eine Variante des Timeboxing, die jeder ausprobieren sollte, der sich durch Wecker und Timer in seiner Konzentration gestört fühlt. Die Anleitung zum Umbau einer Ikea-Wanduhr wird gleich mitgeliefert.

Gastautor: Jens Wilhelm ist Master-Student an der Stuttgarter Hochschule der Medien und seit fünf Jahren selbstständig tätig. In seinem Seminar »Fertigkeiten für Kopfarbeiter« zeigt er seinen Kommilitonen, wie man Studieren und Arbeiten unter einen Hut bekommt.

Einzeigeruhr, Jens WilhelmTimeboxing gilt als effektive Methode, um Aufgaben effizient abzuarbeiten. Doch die Methode hat auch einen Nachteil: Jeder Wechsel zwischen den Aufgaben führt zu einer Unterbrechung der Konzentration; besonders dann, wenn man mit einem Zeitgeber arbeitet und durch das Klingeln und Neueinstellen der Uhr für jede neue Aufgabe jäh beim eigentlichen Tätig-Sein unterbrochen wird.

Auch wenn Timeboxing mir sehr dabei geholfen hat, einzelnen Aufgaben genau den Stellenwert in meinem Tagesplan zu geben, den sie verdienen, glich meine Konzentration bei der Arbeit einer schwankenden  Sinuskurve. Denn zu Beginn jeder neuen Aufgabe dauerte es einige Minuten, bis ich den roten Faden aufgenommen hatte. Leider erzeugen Timer bei mir auch das Gefühl, eine rieselnde Sanduhr im Nacken zu haben, was meine Konzentration zusätzlich beeinträchtigt. » weiterlesen

Der Klassiker (Buchtipp):
Visualisieren, Präsentieren, Moderieren

Josef W. Seifert, ein deutscher Experte für Business-Moderation, vermittelt in seinem Buch zahlreiche Techniken und Methoden zur Visualisierung, Präsentation und Moderation. Die leicht verständlichen und praxisnahen Tipps machen diesen Klassiker zu einem «Must» – nicht nur für TrainerInnen und KursleiterInnen. Ein guter Grund, dieses Buch als Ratgeber für die imgriff-Leser genauer unter die Lupe zu nehmen.

Seifert_Visualisieren_150Das Buch von Seifert enthält unzählige verständliche Erklärungen – ergänzt durch wertvolle Praxistipps – sowie Illustrationen, die einen zum Nachmachen und Üben verleiten. Der Klassiker unter den Visualiserungsbüchern ist in drei Kapitel unterteilt:

I. Visualisieren

Bei der Visualisierung geht es darum, die Aufmerksamkeit des Publikums auf das Wesentliche zu lenken – ein Bild sagt mehr als 1000 Worte! So können Informationen leichter erfasst und behalten werden. Zudem kann Wesentliches verdeutlicht und Gesprochenes vertieft werden. Eine zweckorientierte Visualisierung orientiert sich immer am Inhalt, am Ziel und an der Zielgruppe.

Die Themen im Detail:

  • Planung einer Visualisierung: Thema analysieren, Stoff sammeln, Stoff reduzieren
  • Bausteine der Visualisierung: inhaltliche und gestalterische Elemente
  • Komposition einer Visualisierung: Anordnung, Ablauf, Logik sowie Farben und Formen » weiterlesen

Quantified Self für Kids – Teil 2:
Wie ständige Optimierung Eltern und Kinder stresst

Kürzlich habe ich bei einem Aufenthalt in Estland das ICT-Democenter besucht. Dort haben wir über das E-Government-System der estnischen Regierung diskutiert. Ein Thema, das ich besonders spannend fand, war das Tool e-School, dessen Zweck und Anwendungsbereiche ich im ersten Teil meines Beitrags erklärt habe. Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Kinder hier schon früh »über-optimiert« werden.

Brad Flickinger bei flickr.com (CC BY 2.0)Ein Vater erzählte uns, dass er sich zunächst auch Sorgen gemacht habe, seine Tochter könne sich überwacht fühlen. Die aber habe ihren Vater von sich aus gebeten, noch einmal zu überprüfen, welche Hausaufgaben sie aufhat.

Eine Big-Brother-Situation hat sie offenbar gar nicht gesehen – vielmehr wurde der Überwacher zum Sekretär gemacht. » weiterlesen

Teamreporter:
Wissen, woran die Teamkollegen gerade arbeiten

Woher weiss man, was der Kollege erledigt hat, woran er morgen arbeiten will und was ihn gerade beschäftigt? Teamreporter sendet dazu eine Mail mit kurzen Fragen und verschickt anschliessend dem ganzen Team die Antworten als Report.

teamreporter_150Gerade in dezentral organisierten Teams ist es eine grosse Herausforderung, dass alle Personen immer über alle aktuellen Informationen verfügen. Und selbst wenn man im gleichen Büro sitzt, heisst dies noch nicht, dass ich wirklich weiss, woran der Kollege nebenan gerade arbeitet. Ganz zu schweigen von der Schwierigkeit für den Manager, immer im Bild zu sein. Gerade weil es heute eher ein Zuviel als ein Zuwenig an Informationen gibt.

Es fehlt nicht an Lösungsansätzen. In den meisten Unternehmen setzt man dafür auf fixe wöchentliche Meetings. Innovativere Unternehmen verwenden ein Wiki oder eine ähnliche Online-Plattform. Diese dienen aber mehr der grundsätzlichen Dokumentation und statischen Informationen und sind immer nur so gut, wie sie wirklich genutzt und aktualisiert werden. » weiterlesen

Quantified Self für Kids – Teil 1:
Wir werden zu einer Gesellschaft von Self-Trackern

Die Quantified-Self-Bewegung findet weltweit immer mehr Anhänger. Kein Wunder, wenn bereits Kinder für diesen Trend begeistert werden. Ein krasses Beispiel dafür habe ich Estland gefunden.

Brad Flickinger bei flickr.com (CC BY 2.0)Unter den imgriff-Autoren sind die Meinungen zum Thema Quantified Self bekanntlich geteilt: Patrick Mollet steht der Bewegung eher aufgeschlossen gegenüber;  Sabine Gysi, Martin Weigert und ich selbst sind eher skeptisch. Martin will nun ein Abflauen dieses Booms ausgemacht haben.

Hauptargument: Selbstoptimierung

Auch wenn ich dies bezweifle, würde ich es sehr begrüßen: Die Begeisterung dafür, sich selbst in allen Details zu vermessen und Selbstverbesserung zu betreiben, ist mir schlicht ein wenig unheimlich – auch wenn die Self-Tracker auf diese Weise sicherlich Ergebnisse gewinnen, die ihnen bei der Selbstoptimierung und Effizienzsteigerung behilflich sind. » weiterlesen

TinyBlu:
Eine App hilft uns, systematisch mit anderen in Kontakt zu bleiben

Beziehungspflege ist essentiell, sowohl beruflich wie auch privat. TinyBlu hat sich zum Ziel gesetzt, uns dabei zu helfen, Kontakte nicht abbrechen zu lassen und regelmässig mit anderen in Verbindung zu bleiben.

tinyblu150Wir sind zwar in der heutigen digitalen Welt per Smartphone, Social Media & Co. immer miteinander verbunden, aber dies bedeutet nicht, dass wir deswegen wirklich regelmässig miteinander kommunizieren. Oder wir vergessen gerade wegen der Nonstop-Kommunikation, mit gewissen Personen aktiv in Kontakt zu bleiben. Die Web-App TinyBlu will uns deshalb dabei helfen, mit wichtigen Personen systematisch in Verbindung zu bleiben.

Wer beruflich viel in Kontakt mit Geschäftspartnern ist, verwendet mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Tool für sein Client Relationship Management (CRM). Dort lassen sich nicht nur Kontaktdaten verwalten, sondern auch die ganze Kundengeschichte inklusive Meetings, Angebote und vielem mehr. In einem CRM können auch Aufgaben hinterlegt werden, um beispielsweise mit einem potentiellen Kunden regelmässig in Kontakt zu bleiben. » weiterlesen

Appify your life:
Tipps, wie wir unser Leben, Denken und Arbeiten appifizieren

Ich habe mich in letzter Zeit ausführlich mit dem Gebrauch technischer Geräte als Arbeitsform beschäftigt. Dabei ist mir aufgefallen, wie sich durch die Einführung von Tablets, Smartphones und Apps nicht nur unsere Nutzeroberflächen, sondern unser gesamtes Arbeiten und Denken grundsätzlich verändern.

Sean MacEntee bei flickr.com (CC BY 2.0)Wir sind es zum Beispiel gewohnt, unsere Arbeit hierarchisch zu organisieren, in Ordnern, Unterordnern und Unter-Unter-Ordnern. Wir bilden uns ein, die Sachen dann leichter wiederzufinden, wenn wir nur gut genug sortieren.

Bei vielen technischen Neuerungen funktioniert das allerdings nicht mehr, weil sich das Prinzip gewandelt hat: » weiterlesen

Marker.to:
Web-Inhalte markieren und versenden

Dem Kollegen ein interessantes Zitat schicken oder ihn auf eine spannende Stelle im Blogartikel aufmerksam machen? Mit Marker.to lassen sich Texte auf Websites markieren und via Link versenden.

markerto_150Wir schicken uns gegenseitig laufend Web-Inhalte. Sei es ein Link zu einem interessanten Artikel, zu einem unterhaltsamen Video oder zu einer toll gemachten Website. Manchmal will man aber einen bestimmten Inhalt versenden oder auf eine spezifische Textstelle hinweisen. Wir verwenden dazu normalerweise Screenshot-Programme, mit denen man dann beispielsweise einen Pfeil platzieren oder einen Rahmen um die Stelle setzen kann.

Mehr Flexibilität bietet die Browser-Erweiterung Marker.to: Mit ihr lassen sich Inhalte farblich markieren und mit Tags versehen. Dabei können auf der gleichen Website auch mehrere Textstellen markiert werden und dies in unterschiedlichen Farben. Das Tool generiert automatisch einen Link, den man versenden kann. Besucht der Empfänger die Seite, sieht er die entsprechenden Textstellen markiert. Gerade für längere Artikel, bei denen man die 2-3 Highlights hervorheben will, ist dies sehr praktisch. Ich persönlich würde mir noch wünschen, dass man gleich einen Kommentar zur markierten Stelle hinzufügen könnte. » weiterlesen

Pomotodo:
App verknüpft Pomodoro-Technik mit einem Task-Manager

Mit Pomotodo erledigt man Aufgaben innerhalb eines 25-Minuten-Intervalls konzentrierten Arbeitens. Als Belohnung winken anschliessend 5 Minuten Pause.

pomotodo_150Pomodoro ist eine Produktivitätsmethode, bei der es darum geht, Aufgaben fokussiert in kleinen und damit kurzen Häppchen zu erledigen. Natürlich gibt es auch hierzu bereits verschiedene Apps. Einen neuen Ansatz verfolgt Pomotodo: Die App verknüpft die Pomodoro-Technik mit einer herkömmlichen To-do-Liste und misst gleichzeitig die Produktivität. Im Vordergrund steht dabei nicht mehr das simple Abhaken von Aufgaben, sondern das fokussierte Arbeiten.

Pomotodo läuft plattformübergreifend sowohl im Web wie auch als App für OS, iOS und Android. Sie lässt sich ohne Login testen. Mit einem Account lassen sich jedoch die Aufgaben zwischen verschiedenen Geräten synchronisieren. Im Startfenster können Aufgaben hinzugefügt werden, wie man dies von klassischen Task-Managern kennt. Diese Aufgaben lassen sich aber nicht einfach als erledigt markieren. Anstatt abzuhaken, starte ich mit einem Knopfdruck die Bearbeitung einer Aufgabe. Hier kommt nun der Pomodoro-Ansatz ins Spiel: Automatisch beginnt ein Timer von 25 Minuten an rückwärts zu laufen. Dieses Zeitfenster ist vorgegeben und kann nicht verändert werden. Zusätzlich zeigt mir die App optisch auf einem Kreis an, wie viel Zeit bereits verstrichen ist. Ganz Hartgesottene können sogar noch ein akustisches Tick-Tack aktivieren. » weiterlesen