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Appify your life:
Tipps, wie wir unser Leben, Denken und Arbeiten appifizieren

Ich habe mich in letzter Zeit ausführlich mit dem Gebrauch technischer Gräte als Arbeitsform beschäftigt. Dabei ist mir aufgefallen, wie sich durch die Einführung von Tablets, Smartphones und Apps nicht nur unsere Nutzeroberflächen, sondern unser gesamtes Arbeiten und Denken grundsätzlich verändern.

Sean MacEntee bei flickr.com (CC BY 2.0)Wir sind es zum Beispiel gewohnt, unsere Arbeit hierarchisch zu organisieren, in Ordnern, Unterordnern und Unter-Unter-Ordnern. Wir bilden uns ein, die Sachen dann leichter wiederzufinden, wenn wir nur gut genug sortieren.

Bei vielen technischen Neuerungen funktioniert das allerdings nicht mehr, weil sich das Prinzip gewandelt hat: » weiterlesen

Marker.to:
Web-Inhalte markieren und versenden

Dem Kollegen ein interessantes Zitat schicken oder ihn auf eine spannende Stelle im Blogartikel aufmerksam machen? Mit Marker.to lassen sich Texte auf Websites markieren und via Link versenden.

markerto_150Wir schicken uns gegenseitig laufend Web-Inhalte. Sei es ein Link zu einem interessanten Artikel, zu einem unterhaltsamen Video oder zu einer toll gemachten Website. Manchmal will man aber einen bestimmten Inhalt versenden oder auf eine spezifische Textstelle hinweisen. Wir verwenden dazu normalerweise Screenshot-Programme, mit denen man dann beispielsweise einen Pfeil platzieren oder einen Rahmen um die Stelle setzen kann.

Mehr Flexibilität bietet die Browser-Erweiterung Marker.to: Mit ihr lassen sich Inhalte farblich markieren und mit Tags versehen. Dabei können auf der gleichen Website auch mehrere Textstellen markiert werden und dies in unterschiedlichen Farben. Das Tool generiert automatisch einen Link, den man versenden kann. Besucht der Empfänger die Seite, sieht er die entsprechenden Textstellen markiert. Gerade für längere Artikel, bei denen man die 2-3 Highlights hervorheben will, ist dies sehr praktisch. Ich persönlich würde mir noch wünschen, dass man gleich einen Kommentar zur markierten Stelle hinzufügen könnte. » weiterlesen

Pomotodo:
App verknüpft Pomodoro-Technik mit einem Task-Manager

Mit Pomotodo erledigt man Aufgaben innerhalb eines 25-Minuten-Intervalls konzentrierten Arbeitens. Als Belohnung winken anschliessend 5 Minuten Pause.

pomotodo_150Pomodoro ist eine Produktivitätsmethode, bei der es darum geht, Aufgaben fokussiert in kleinen und damit kurzen Häppchen zu erledigen. Natürlich gibt es auch hierzu bereits verschiedene Apps. Einen neuen Ansatz verfolgt Pomotodo: Die App verknüpft die Pomodoro-Technik mit einer herkömmlichen To-do-Liste und misst gleichzeitig die Produktivität. Im Vordergrund steht dabei nicht mehr das simple Abhaken von Aufgaben, sondern das fokussierte Arbeiten.

Pomotodo läuft plattformübergreifend sowohl im Web wie auch als App für OS, iOS und Android. Sie lässt sich ohne Login testen. Mit einem Account lassen sich jedoch die Aufgaben zwischen verschiedenen Geräten synchronisieren. Im Startfenster können Aufgaben hinzugefügt werden, wie man dies von klassischen Task-Managern kennt. Diese Aufgaben lassen sich aber nicht einfach als erledigt markieren. Anstatt abzuhaken, starte ich mit einem Knopfdruck die Bearbeitung einer Aufgabe. Hier kommt nun der Pomodoro-Ansatz ins Spiel: Automatisch beginnt ein Timer von 25 Minuten an rückwärts zu laufen. Dieses Zeitfenster ist vorgegeben und kann nicht verändert werden. Zusätzlich zeigt mir die App optisch auf einem Kreis an, wie viel Zeit bereits verstrichen ist. Ganz Hartgesottene können sogar noch ein akustisches Tick-Tack aktivieren. » weiterlesen

MySimplePlan:
Rasch Projektpläne auf dem iPad erstellen

Statt den ersten Entwurf eines Projektplans auf ein Blatt Papier zu kritzeln, bietet MySimplePlan als Alternative eine einfache iPad-App. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

mysimpleplan150Unsere Arbeitswelt wird immer mobiler und es ist keine Seltenheit mehr, dass die Mitarbeiter im Geschäftsalltag nur noch mit Smartphone und Tablet unterwegs sind. Ein Grossteil dessen, was wir «Arbeit» nennen, ist sehr oft reine Kommunikation, sei es per Mail, Chat oder Telefon. Dazu sind die mobilen Geräte sehr gut geeignet. Schwieriger wird es beim Erstellen und Editieren von Dokumenten, wenn also wirklich kreative Arbeit gefragt ist.

Kleinere Arbeiten gehen gut von der Hand, aber wirklich produktiv erscheint mir persönlich dies jeweils nicht. Aber im Hinblick auf die immer noch existierende Vision von papierlosen Büros ist jede digitale Aktion begrüssenswert. Beispielsweise bietet sich das Tablet auch an, um in einem Meeting gleich einen Projektplan zu erstellen. Bislang habe ich dies vornehmlich textbasiert in Evernote gemacht, wenn ich nur das iPad dabei hatte. Grafische Versuche in einer Zeichnungsapp sind an meinen fehlenden zeichnerischen Fähigkeiten gescheitert. » weiterlesen

Alle Notizen wiederfinden:
Das Super-Buch und etwas Selbstdisziplin machen’s möglich

Alle kennen das: Man skizziert eine Idee auf einem Blatt Papier, schreibt eine Aufgabe auf einen Post-it-Zettel und hält Stichworte während des Telefongesprächs auf einem Notizblock fest. Und schon wenig später stellt man sich die Frage: «Wo habe ich bloss den Zettel mit meinen Ideen für die Team-Besprechung hingelegt?» Das «Super-Buch» verspricht Hilfe. Ob’s in der Praxis eine Verbesserung gibt? Ich hab’s getestet.

super-buch_150Viele Autoren und Verlage stellen mir Bücher – so genannte Rezensionsexemplare – zur Verfügung, um über diese (möglichst wohlwollend, versteht sich) in meinen Blogs zu schreiben. Vor ein paar Wochen gab es eine Premiere: Ich habe von BusinessVillage ein fast leeres Buch bekommen, das Super-Buch. Es hat ein paar wenige bedruckte Seiten mit Erklärungen und Anleitungen, ein Inhaltsverzeichnis und rund 100 Seiten mit Spalten (Datum, Kürzel, Text) und Seitennummern. Und einen schwarzen Umschlag – in Cord-Optik.

Ich setzte vor einiger Zeit selbst ein Notizbuch für meine tägliche Arbeit ein. Darin notierte ich alles, was nicht in meine elektronische Aufgabenliste oder in den Kalender gehörte. Aber schon bald scheiterte ich damit aus zwei Gründen: Ich machte Notizen auch auf irgendwelchen Zetteln, ohne sie danach ins Notizbuch zu übertragen (oder zumindest dort abzulegen). Und ich überarbeitete das Buch nicht regelmässig. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ein nicht mehr zu durchschauendes Chaos in meinem Buch herrschte. Eine gute Idee, die bei mir aber an der Umsetzung scheiterte. » weiterlesen

Momentum & Dayboard:
Die Task-Liste mit jedem neuen Tab im Blickfeld

Momentum und Dayboard sind zwei Browser-Erweiterungen für Chrome. Sie blenden die Aufgabenliste ein, wann immer man einen neuen Tab öffnet. So werden wir regelmässig an unsere Prioritäten erinnert.

momentum_150Die beste Task-Liste nützt nichts, wenn ich sie nicht im Blickfeld habe und regelmässig an meine Tasks erinnert werde. Sonst kann ich problemlos prokrastinieren und erst abends um 17 Uhr merke ich plötzlich, was ich mir eigentlich alles für heute vorgenommen habe. Eine krasse Variante ist das kürzlich vorgestellte OneTask, das die aktuelle Aufgabe fix auf dem Bildschirm und über allen anderen Programmen platziert.

Eine elegantere Variante bieten Momentum und Dayboard: Beide blenden die Aufgabenliste ganz einfach ein, wann immer man im Chrome-Browser einen neuen Tab öffnet. Und das geschieht notabene bei den meisten von uns dutzendfach pro Tag. Wenn wir zudem davon ausgehen, dass das planlose Surfen im Internet die grösste Prokrastination darstellt, sind die beiden Apps am idealen Ort platziert: Wenn ich einen neuen Tab öffne, um beispielsweise auf Facebook zu surfen, werden mir meine heutigen Aufgaben eingeblendet. So werde ich zumindest ungewollt daran erinnert, woran ich eigentlich arbeiten sollte. » weiterlesen

Arbeiten von unterwegs:
8 Dinge, die mich als digitalen Nomaden produktiv machen

Ein Lebensstil, bei dem man intensives Reisen, touristische Aktivitäten und effektives Arbeiten unter einen Hut bekommt, kann funktionieren, wenn man einige essentielle Werkzeuge und Hilfsmittel dabei hat: von der Schlafmaske bis hin zu äußerst nützlichen Smartphone-Apps.

Ich reise viel und arbeite dabei häufig von unterwegs. Macht man das einige Jahre, dann lernt man, wie man bei einem solchen Lebensstil die Produktivität maximiert – trotz stunden- oder gar tagelanger Reisen mit Flugzeug, Bus oder Zug, trotz instabiler Internetverbindungen und der konstanten Veränderlichkeit der äußeren Umstände.

Folgende Liste beschreibt die essentiellen Dinge und Werkzeuge, die ich benötige, um Reisen beziehungsweise Welterkundung und Arbeit unter einen Hut zu bekommen. » weiterlesen

Flexiglass:
Programmfenster anordnen und den Überblick behalten

Der Bildschirm wird mit unzähligen geöffneten Programmen leicht unübersichtlich. Mit Flexiglass können Programmfenster schnell und einfach übersichtlich angeordnet werden. Denn: Ordnung gehört zu den Grundbedingungen für produktives Arbeiten.

flexiglass_150Produktivität hat sehr viel mit Organisation zu tun. Nicht umsonst haben wir hier auf imgriff.com eine eigene Kategorie «Organisation». Und zu Organisation gehört für mich auch Ordnung. Hier mag es durchaus abweichende Meinungen geben, und einige sehen sich vielleicht als Genie, das das Chaos überblickt und erst dann richtig auf Touren kommt. Für den Rest von uns hilft Ordnung, um fokussierter und damit produktiver zu arbeiten. » weiterlesen

AllSeeingEye:
Besuchte Websites einfach wiederfinden

Das Organisieren von Informationen ist insbesondere online eine Herausforderung. AllSeeingEye speichert den Text von allen besuchten Websites, damit wir diesen einen interessanten Artikel von letzter Woche einfacher wieder finden.

allseeingeye_150Jeden Tag durchforsten wir das Internet und besuchen unzählige Websites. Immer auf der Suche nach spannenden Artikeln, interessanten Statistiken, Bildmaterial für einen Artikel etc. Schnell kommen da an einem Tag Dutzende besuchte Websites zusammen. Wie ich letzte Woche geschrieben habe, befassen sich viele neue Tools mit der Frage, wie wir Informationen und Wissen am besten organisieren können. » weiterlesen

Social Bookmarking:
Produktiver durch Langzeit-Investment

Strategien zur Produktivitätssteigerung können manchmal erst mit Verzögerung ihre volle Wirkung entfalten. Ein Beispiel hierfür ist Social Bookmarking. Ein Erfahrungsbericht nach über 21.000 gespeicherten Links.

BookmarkingWer von heute auf morgen die eigene Produktivität erhöhen möchte, der hat unzählige Möglichkeiten. Doch nebst den kurzfristigen Schritten gibt es auch produktivitätssteigernde Maßnahmen, die ihre volle Wirkung erst über einen längeren Zeitraum entfalten. Eine solche ist konsequentes (Social) Bookmarking mit dem Zweck, Informationen, Artikel oder Websites später schneller wiederzufinden.

Im Oktober 2007 speicherte ich meinen ersten Link bei einem Social-Bookmarking-Portal. Später, nach einigem Austesten verschiedener Dienste, importierte ich mein Archiv zu Diigo, das ich noch heute nutze (ein anderer beliebter Service dieser Art ist Pinboard). Gerade habe ich die Marke von 21.000 Bookmarks durchbrochen. Momentan speichere ich im Durchschnitt etwa ein Dutzend Links pro Tag. Zumeist sind es Artikel zu Themenbereichen und Nachrichten, die ich in meiner Rolle als Redakteur von netzwertig.com im Blick behalten muss. » weiterlesen