405 Artikel in der Kategorie Organisation auf imgriff.com.

Ablage im Griff (7):
Erfahrungsbericht einer Anwenderin

In unserer Serie Ablage im Griff beschäftigen wir uns mit Ablage-Systemen für Dokumente und Wiedervorlagen. Immer interessant: Erfahrungsberichte darüber, wie andere ihre Ablage organisieren.

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Claudia Schimkowski ist Autorin und Marketing-Spezialistin fürs Handwerk. Ihr Motto ist Zupacken und Dinge kreativ umsetzen (Website Ihrer Firma «die Agentur fürs Handwerk»).

Claudia Schimkowski setzt bei ihrer Arbeit als Beraterin und Autorin auf Mappei. Wir haben mit ihr über ihre Erfahrungen mit diesem Ablage-System gesprochen. Das meiste, was Claudia uns erzählen wird, gilt dabei auch für die äußerst ähnlichen Produkte von Classei.

imgriff.com: Setzt Du das Mappei-System genau so ein, wie man es Dir gezeigt hat?

Claudia Schimkowski: Ich setze es fast so ein, wie es mir gezeigt wurde. In einigen Bereichen habe ich es meinen Bedürfnissen angepasst und etwas vereinfacht.

Was hast Du geändert – und warum?

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Wegwerfen:
Jeden Tag ein Ding weniger

Wie wäre es mit etwas mehr «Weniger ist mehr« bei imgriff.com? Neulich erst hatten wir den «Cult of Less», dann Tipps zum Verringern der Zahl ungelesener E-Mails im Posteingang, und das folgende Projekt passt hervorragend in diese Reihe:

Das «Projekt Bye Bye Bye» nämlich, bei dem Karin Friedli (Disclosure: Karin arbeitet auch bei Blogwerk, dem Verlag hinter imgriff.com) ein Jahr lang jeden Tag eine Sache wegwirft, verschenkt oder verkauft, um den ganzen «Clutter» loszuwerden, der sich wie von selbst in einer Wohnung ansammelt.

«Seit Jahren ungetragene Schals. Einzelne Handschuhe, deren Gegenstück nie mehr auftauchen wird. Küchenutensilien, vor drei Jahren beim Einzug in irgendeinen Schrank geräumt und nie mehr gesehen, gesucht oder auch nur vermisst. (…) Schluss damit. Unbenutzte Dinge brauchen Platz und ziehen Staub an. Das muss nicht sein. Ab dem 21. August sage ich hier im Blog ein Jahr lang Bye Bye Bye zu meinem Gerümpel, jeden Tag einmal. Das heisst, täglich entferne ich eines dieser Dinge aus meinem Blickfeld, meiner Wohnung und meinem Leben.»

Werdet Nachahmer!

» Projekt Bye Bye Bye (karinfriedli.ch)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Prokrastination:
Der Aufschieberitis-Test

Am Ende aller Produktivitätsfragen geht es immer nur um eines: Schafft man es, anzufangen und dabeizubleiben, oder drückt man sich vor der unangenehmen Aufgabe? Bei Brigitte.de gibt es einen Test, der die Neigung zur Prokrastination untersuchen soll: Zehn Fragen à la:

«Sie müssen heute zwei Kunden anrufen: einen, der ganz begeistert ist von Ihrem Produkt, und einen, der sich über Ihren Service beschwert hat. Mit welchem telefonieren Sie zuerst?»

Dieser Test ist natürlich nur begrenzt aussagekräftig, aber er gibt durchaus ein paar gute Anhaltspunkte zu den eigenen Schwächen.

» Test: Sind Sie anfällig für Aufschieberitis? (brigitte.de)

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Cult of Less:
Kelly Sutton über das Leben
ohne Dinge

Und noch einmal ein Nachschlag in Sachen “Cult of Less”. Ole Reissmann hat für Spiegel Online ein Interview mit Kelly Sutton geführt, dem “Erfinder” des Extrem-Minimalismus:

SPIEGEL ONLINE: Von all den Sachen, die Sie über ihre Website Cult of Less verkauft haben, was hat Sie am meisten geschmerzt?

Sutton: Es gab nichts, was mir besonders schwergefallen ist. Ich vermisse auch nichts davon. Ich habe sogar Dinge über die Website verkauft, die ich ursprünglich gar nicht loswerden wollte.

SPIEGEL ONLINE: Was ist mit Büchern, Musikalben, DVDs?

Sutton: Ich habe physische Medien durch digitale ersetzt und besitze nur noch eine einzige DVD, einen deutschen Film: “Die fetten Jahre sind vorbei”.

SPIEGEL ONLINE: Einige Dinge behalten Sie dann doch, zum Beispiel den Computer. Stattdessen könnten Sie einfach in ein Internetcafé gehen?

Sutton: Es gibt ein paar Dinge, ohne die ich nicht leben kann. (…)”

Weiterlesen bei Spiegel Online:

» Mein Leben auf der Festplatte (spiegel.de)

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«Ich bin dann mal offline»:
Interview mit Christoph Koch

Das Thema «Freiwillig offline» hat Konjunktur. Dazu passt auch das kürzlich erschienene Buch «Ich bin dann mal offline» (Affiliate-Link) von Christoph Koch, für das der Journalist über einen Monat lang komplett ohne Internet und Handy gelebt und gearbeitet hat.

Markus Albers hat Koch für sein Blog interviewt und fragt ihn unter anderem, wo er sein Buch in der aktuellen Debatte um die sogenannte Informationsflut sieht. Koch antwortet, wie offenbar das Buch ist: angenehm undogmatisch.

«Von außen wirkt das Set-Up “Der Mann, der das Internet verließ” in seiner Anti-Haltung vielleicht wie Thoreaus “Walden” oder eben Frank Schirrmacher. Wenn man es dann liest, wird man aber schnell feststellen, dass ich es eher mit Clay Shirky (”Here Comes Everybody”) oder Jeff Jarvis halte.»

Das ganze Interview bei Markus:

» Buchautor Christoph Koch: “Nie mit diesem digitalen Crack anfangen” (morgenkommichspaeterrein.de)

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Cult of Less:
Ein Nachschlag

Ein Nachschlag zum «Cult of Less»: Leserin Ute hat uns in einem Kommentar darauf aufmerksam gemacht, dass das Blog Boingboing das Thema weitergedreht hat: Kelly Sutton, einer der Protagonisten der BBC-Story über jene Menschen, die in Laptop, iPad und externer Festplatte einen gleichwertigen Ersatz für materielle Habseligkeiten sehen, hat dort mehr über seinen Lebensstil geschrieben, über seine Erfahrungen und darüber, wie es mit dem Wenigen weitergehen soll:

» The nitty-gritty of whittling down your possessions (boingboing.net)

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Cult of Less:
Die Extrem-Minimalisten

Kelly Sutton ist 22 Jahre alt und ein «21st-Century Minimalist». Er besitzt wenig mehr als einen Laptop, ein iPad, einen Kindle, zwei externe Festplatten und ein paar Klamotten – und die Website CultofLess.com, auf der er all seine Habseligkeiten auflistet und verschenkt oder verkauft.

Sutton steht für eine extreme Form von Minimalismus: für die Auffassung, digitale Technologie mit ihren allgegenwärtigen Speichermöglichkeiten in der sogenannten Cloud und den immer handlicher werdenden Geräten habe die Notwendigkeit sonstiger physischer Besitztümer komplett erledigt. Aus der Plattensammlung wurden MP3s, aus der Bücherwand E-Books, Dokumente legen wir in Evernote ab, Fotos wandern vom Schuhkarton auf die Festplatte. Und es gibt möblierte Appartements, wozu brauchen wir also noch irgendwelche Dinge, die uns immobil machen?

Matthew Danzico, BBC-Mitarbeiter in Washington, hat Sutton und weitere Protagonisten dieses Habitus getroffen:

» Cult of less: Living out of a hard drive (bbc.co.uk)

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Virtuelle Assistenten:
Outsourcing im Kleinen

Die Reiseplanung nach Bulgarien, die Recherche für die nächste größere Anschaffung nach Indien, die Buchhaltung nach Polen auslagern: Geht alles auch für Privatleute, Selbständige oder kleine Unternehmen, wenn sie einen «virtuellen persönlichen Assistenten» (VPA) buchen. Stefan Lakeband hat für sueddeutsche.de über die beiden Anbieter mit deutschsprachigen Assistenten (Strandschicht und Getfriday) geschrieben und zufriedene Kunden gefunden:

» Heinzelmännchen aus Indien oder Bulgarien (sueddeutsche.de)

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Erfahrungsbericht:
Wie ich Evernote nutze

Je länger man Evernote benutzt, desto nützlicher wird es. Ein Erfahrungsbericht mit vielen persönlichen Tipps und Tricks.

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Evernote ist eine Datenbank für Notizen, Web-Clippings, Fotos und mehr (hier unser Test). Evernote lässt sich entweder browserbasiert benutzen oder als eigene App für Windows, Mac oder iPad sowie für diverse Smartphones. Viele Leser von imgriff.com setzen auf Evernote, wie wir in den Kommentaren zum Artikel Deine 3 liebsten Hilfsmittel sehen konnten. Ich möchte nun zeigen, wie und wofür ich persönlich Evernote nutze.

Der Hauptvorteil von Evernote: Ich kriege mein Hirn frei. Ich tagge alles, was mir so einfällt und schiebe es in Evernote. Und je länger ich Evernote benutze, desto mehr Wege fallen mir ein, wie ich es nutzen kann.

Evernote bei der täglichen Arbeit

Ich schicke Informationen an Evernote per Twitter (falls mir ein Tweet mit Link oder Bild gefällt), per Web-Clipper oder indem ich direkt in der Applikation eine neue Notiz anlege.

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Freiwillig offline:
Eine Thema hat Konjunktur

«Ich bin dann mal off», so lautet die Titelgeschichte des aktuellen «Spiegel». Auf eher flachem Niveau wird dort diskutiert, ob die ständige Erreichbarkeit und die allgegenwärtige Kommunikation ein Fluch oder ein Segen sind (3 x dürft Ihr raten). Das Thema hat Konjunktur. Ein Text, der sich erfreulicher, nämlich ohne Hysterie und Kulisse damit auseinandersetzt, ist in der «Frankfurter Rundschau» erschienen:

» Lob der Funkstille (fr-online.de)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!