565 Artikel in der Kategorie Organisation auf imgriff.com.

Zeiterfassung:
Weder Spielerei noch mühsame Pflicht

Zeiterfassung wird oft mit Kontrolle und administrativem Aufwand gleichgesetzt. Gerade Selbständige sollten aber aus eigenem Interesse tracken, wofür sie wie viel Zeit investieren. Oder wie es der Management-Guru Peter Drucker sagte: «If you can’t measure it, you can’t manage it!»

ZeiterfassungWenn ich jemandem erzähle, dass ich seit Jahren meine (Arbeits-)Zeit erfasse, ernte ich meist ungläubige Blicke. Zeiterfassung klingt sehr nach Grossunternehmen, Präsenzzeit und 9-to-5-Arbeit. Wie kommt man als sein eigener Chef auf die Idee, dieses Instrument einzusetzen? Sicher hat es auch mit meinem Interesse am Self-Tracking zu tun. Den im Dezember 2012 vorgestellten Fitbit trage ich immer noch 24 Stunden am Tag, und auch sonst versuche ich sowohl im beruflichen wie im privaten Leben datengestützte Entscheide zu treffen. Entsprechend ist für mich die Zeiterfassung ein unumgängliches Tool.  » weiterlesen

Produktivität ganz persönlich:
«Ich unterscheide nicht zwischen Arbeit und Leben»

Jon Oringer gründete 2003 mit 30’000 seiner eigenen Fotos Shutterstock, einen globalen Marktplatz für visuelle Inhalte. Heute hat das Unternehmen mit Sitz in New York 250 Mitarbeiter, ist an der Börse und vertreibt über 30 Millionen Fotos, Illustrationen, Vektorgrafiken und Videos. Laut Forbes war Jon Oringer der erste Milliardär von «Silicon Alley». Ich traf ihn bei der Eröffnung seiner Europazentrale in Berlin.

Jon Oringer, Foto von Daniella ZalcmanWas tust Du als Erstes, wenn Du Deinen Arbeitstag – zuhause oder im Büro – startest?
Jon Oringer: Keine Frage: E-Mails. Ich habe leider das Smartphone direkt neben dem Bett liegen, sodass ich jederzeit auf Anrufe oder E-Mails reagieren kann. Was auch neben dem Bett liegt, ist ein Notizblock für neue Ideen. » weiterlesen

Produktivität ganz persönlich:
«Meine Aufgabenliste kann ich oft nach dem ersten Anruf am Morgen kippen»

Seit 2008 ist Barbara Josef Leiterin Kommunikation und gesellschaftliches Engagement von Microsoft Schweiz. Vorletztes Jahr hat Microsoft seine Büroräumlichkeiten unter dem Thema «neue Welt des Arbeitens» komplett umgestaltet. Das Ziel ist, die Produktivität der Mitarbeitenden sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben gleichermassen zu fördern. Barbara Josef ist zudem Projektleiterin des Home Office Day, der nächstes Jahr zum 5. Mal durchgeführt wird.

Barbara JosefWas tust Du als Erstes, wenn Du Deinen Arbeitstag – zuhause oder im Büro – startest?
Barbara Josef: Bis das Teewasser kocht, schaue ich auf dem Handy meine Mails, Agenda und je nach Zeit und Lust meinen Twitter-Account durch.
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Selbstmanagement für Selbstständige:
10 Denkanstösse, um bewusst zu handeln

Die berufliche Selbstständigkeit fordert die eigene Selbstmanagement-Kompetenz – Tag für Tag. Betroffen sind vor allem diejenigen von uns, die als 1-Personen-Unternehmer zwangsläufig für alles zuständig sind und Fragen zu Marketing, Buchhaltung und Strategie nicht einfach weitergeben können. Das Risiko fremdbestimmt zu arbeiten ist hier also besonders gross. Das muss aber nicht sein!

SelbstmanagementSelbstmanagement heisst auch, für alles die Verantwortung zu übernehmen, was mit der eigenen Tätigkeit zu tun hat. Es heisst, nicht stets das Opfer der anderen oder der Umstände zu sein.

Wir können einen grossen Teil dazu beitragen, wie wir diese Verantwortung übernehmen. Und wir können unsere Einstellung ändern und akzeptieren, dass wir nicht alles im Griff haben können.

Das A und O: Bewusst handeln

Mit bewusstem Handeln und bewusstem Nichthandeln (!) beeinflussen wir ganz wesentlich, wie unser Leben als Selbstständiger ist. Und wie zufrieden wir damit sind. » weiterlesen

Home Office:
Macht es nun produktiver oder nicht? Erfahrungen und Fakten

Arbeiten im Home Office – oder nicht? Das fragen sich in Deutschland nicht nur Medien und Arbeitnehmer. Auch Unternehmen stehen zunehmend vor der Frage, ob sie ihren Mitarbeitern das Home Office erlauben sollen. Und ob sie davon eine Produktivitätssteigerung erwarten können.

Jude Lee bei flickr.com (CC BY 2.0)Das Thema Home Office ist in Deutschland gerade brandaktuell – Yahoo-Chefin Marissa Mayer sei Dank. Nicht nur, dass unser im Februar erschienener Artikel zu Mayers Anti-Home-Office-Vorstoß in den verschiedensten Medien rezipiert wurde; auch heute noch wird das Thema heftig diskutiert. So hat kürzlich der SWR3 eine Reihe zu dem Thema gesendet, in der ich auch interviewt wurde. » weiterlesen

Tagesplanung:
9 Tipps für einen guten Tag

Zu oft kommt es vor, dass ich mir für den Tag viel vornehme, dann aber wesentlich weniger erledige. Manchmal sogar das Falsche, weil ich Sonderfällen und Unterbrechungen zu viel Raum eingestehe. Diese neun Tipps helfen mir dabei, meinen Tag zu einem guten und produktiven zu machen.

Bild: Chris Dlugosz bei flickr.com (CC BY 2.0)Unvorhersehbare Ereignisse können den besten Plan über den Haufen werfen. Wer jedoch gar keine Planung macht, verliert die Übersicht und erledigt oft sogar das Falsche. Zu einem guten Tag gehört beispielsweise auch, dass man ein Fazit zieht.

Wer sich an die folgende Checkliste hält, erhöht die Chance auf einen erfolgreichen Tag: » weiterlesen

Produktivität ganz persönlich:
«Wenn ich um 3 Uhr morgens aufstehe, arbeite ich am besten.»

Eric Pateman begann seine Karriere als Koch und startete mit 18 sein erstes eigenes Catering-Unternehmen. Zwischenzeitlich absolvierte er ein MBA-Studium und arbeitete u.a. in Namibia, Australien und Großbritannien. Heut betreibt er vier Unternehmen mit insgesamt 80 Mitarbeitern, darunter Edible Canada, das zu den 200 am schnellsten wachsenden Unternehmen in Kanada gehört. Er ist Berater, Keynote-Speaker, Koch und Caterer zugleich.

Eric PatemanWas tust Du als Erstes, wenn Du Deinen Arbeitstag – zu Hause oder im Büro – startest?

Eric Pateman: Jeder Arbeitstag sieht anders aus, aber meist fange ich mit den E-Mails an: Bei mir liegen leider iPhone und Laptop direkt neben dem Bett. Wenn ich aufwache, will ich etwas Produktives machen, auch mitten in der Nacht. Da ich unter der Woche in meiner Wohnung in Vancouver bin und nur am Wochenende bei meiner Familie in Squamish, 45 Km nördlich der Stadt, störe ich auch niemanden dabei.

Ich habe festgestellt, dass ich am produktivsten bin, wenn ich um 3 Uhr morgens aufstehe und loslege. Ich mache ein paar Stunden Computerarbeit, dann stelle ich mich unter die Dusche. Um 7 gehe ich in der Regel ins Büro oder in ein Café. » weiterlesen

Erfahrungsbericht:
Produktiv während den Ferien II

Letzte Woche habe ich mir an dieser Stelle darüber Gedanken gemacht, wie man ausführlich reisen und/oder intensiv seinen Hobbys nachgehen und gleichzeitig seine Arbeit erledigen kann. Heute berichte ich über aktuelle Erfahrungen aus meinen letzten Ferien.

Gerade eben war ich 12 Tage in Marokko zum Kitesurfen. Ein perfektes Hobby, denn normalerweise gibt es nur ein paar Stunden pro Tag idealen Wind, und die restliche Zeit hat man zur Verfügung zum Lesen, Entspannen – und eben auch ein bisschen Arbeiten.

Während dieser Abwesenheit habe ich versucht, so weit auf dem Laufenden zu bleiben, dass ich einerseits vor den Ferien nicht Überstunden schieben musste, um alles noch geregelt zu kriegen, und andererseits nicht die ersten 1-2 Tage nach den Ferien blockiert war mit liegengebliebenen Mails und Aufgaben.

Gleichzeitig habe ich darauf geachtet, wie die Rahmenbedingungen sein müssen, um dieses Ziel zu erreichen. Gerne teile ich meine Erfahrungen mit Euch. » weiterlesen

Mindmap im Selbsttest:
Veraltet oder nützlich?

Es war – soweit ich mich erinnere – die erste Kreativitätstechnik, die ich während der Ausbildung kennengelernt habe: Mindmapping. 15 Jahre später setze ich Mindmaps kaum ein. Ich frage mich, wieso. Zu schwerfällig, zu altmodisch oder zu aufwändig? Zeit, diese Brainstorming- und Gedankenordnungsmethode erneut zu testen.

Meine Generation lernte Mindmaps bereits in der Schule kennen. Wir benutzen Mindmaps, um Bücher zu besprechen und Schulstoff  zu verinnerlichen. Im Zuge der Digitalisierung kamen softwarebasierte Mindmaps auf; als erstes Tool verwendete ich damals an der Uni VUE. Über e-Tools und Einsatzmethoden hat Thomas Mauch hier bereits ausführlich geschrieben. Ich wollte mal wieder den Selbsttest in Handschrift machen und habe ein Mindmap zu den Vor- und Nachteilen des Mindmaps aus meiner Sicht gemacht.

Mindmap, Bsp. 1» weiterlesen

Erfahrungsbericht:
Produktiv während den Ferien I

Ferien sind zum Entspannen da: abschalten, einfach mal nichts tun und vor allem nicht an die Arbeit denken? Ich bin der Meinung, dass diese strikte Trennung von Arbeit und Ferien nicht nötig ist – sofern die Grenze in beide Richtungen aufgeweicht wird. Ein Erfahrungsbericht.

Nachdem Gino Brenni hier auf imgriff.com aufgezeigt hat, wie er in einem Grosskonzern die optimale Ferienvertretung organisiert hat, versuche ich das Gegenteil: Wie kann man ohne Stellvertretung seine Ferien geniessen, ohne dass die Kunden und Partner merken, dass man überhaupt weg war? Es ist zwar schön, wenn einem jemand alle Mails und Pendenzen erledigt, aber leider ist dieses Setting bei Kleinunternehmen, Selbständigen und Freelancern nicht realistisch. » weiterlesen