611 Artikel in der Kategorie Organisation auf imgriff.com.

Besser schreiben:
Auf Einfälle verzichten

Ein grundlegender Fehler beim Schreiben ist, dass viele Ideen aneinandergereiht werden, statt einen guten Einfall auszudifferenzieren. Durch Verzicht wird der Text besser.

Ich habe neulich bereits beschrieben, wie man eine Schreibblockade angeht -  mit einer methodischen Vorgehensweise. Das allein macht aber noch keinen guten Text. Der inhaltliche Aufbau ist entscheidend – nicht nur der Einstieg in den Text, sondern auch das Ende. Beides muss in Beziehung zueinander stehen. Dazwischen wird ein Bogen gespannt. Und den sollte man nicht mit unnötigen Ausschweifungen strapazieren.

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Der Link am Morgen:
Schreibtipps vom Problogger

In einem Interview auf «Write To Done» gibt Profiblogger Darren Rowse ein paar gute Tipps zum Schreiben (Tonnen mehr davon bei ihm selbst: problogger.net). Ganz interessant übrigens die Formatierung des Interviews selbst: Die eigentlichen Fragen, die die Interviewerin Mary stellt, sind deutlich abgesetzt von ihren (oft etwas arg redseligen) Einleitungen dazu. Das erleichtert das Lesen und passt also ganz gut zum Thema.

» Darren Rowse in Conversation: Top Tips for Writers [writetodone.com]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Weniger vergessen

10 Tipps, wie man weniger vergisst und mehr im Gedächtnis behält, hat Jochen Mai in seinem Blog notiert: Aufschreiben, wiederholen, ausschlafen, abschalten, atmen, Eselsbrücken bauen, verknüpfen, einteilen, Frischluft hereinlassen, laut lesen. Und jetzt nochmal alles mit Erläuterungen:

» Gedächtnistraining – 10 Tipps wie Sie mehr behalten [karrierebibel.de]

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Wenn die kleine Krise kommt

Keine noch so gute Tagesplanung hilft, wenn unvorhergesehen etwas dazwischen kommt. Jetzt hilft nur noch: Umdisponieren und sich auf die Hauptsache konzentrieren – und eine Kurzzeit-To-Do-Liste.

Gerade eben noch hatte ich einen kleinen Zettel vor mir auf dem Schreibtisch liegen. Dabei mag ich eine solche Unterminierung meiner Ordnung eigentlich gar nicht. Der Zettel musste weg, aber schnell – er lenkte mich von meiner eigentlichen Tagesplanung ab.

Genau das war aber auch das Ziel.

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Der Link am Morgen:
Zeitmanagement-Serie

Im «Reutlinger Generalanzeiger» erscheint derzeit eine Serie zum Thema Zeitmanagement, in der alle populären Konzepte von Allen bis Seiwert vorgestellt werden. Für den Artikel über «Getting Things Done» hat der Autor Ralf Grabowski unter anderem bei imgriff.com recherchiert und ein kleines Interview mit mir geführt – aber nicht deshalb, sondern weil der Text eine gelungene, kompakte Einführung ins Thema ist, ist das unser heutiger Linktipp:

» Die Dinge geregelt bekommen [gea.de]

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Der Link am Morgen:
Arbeiten nach Batterie

Manchmal muss man sich selbst überlisten, um von der Arbeit zu lassen und in den «Feierabend-Modus» zu wechseln – dafür gibt es zum Beispiel die Firefox-Erweiterung «Leechblock», mit der man bestimmte Webseiten für sich selbst sperren kann. Einen anderen Trick beschreibt Erin Doland bei unclutterer.com: Sie wird sich an den nächsten Wochenenden darauf beschränken, ihren Computer nur für die Zeit einer Akkuladung zu benutzen – wenn die Batterie auf 0 % steht, ist es vorbei mit dem Arbeiten. Eine nette Idee schön beschrieben:

» Work life creeping into personal life? Try a battery-only weekend [Unclutterer.com, gefunden bei Lifehacker]

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Der Link am Morgen:
GTS statt GTD

Eine “lächerlich komplexe Methode für etwas, das so viel einfacher erledigt werden könnte” – das schreibt Blogger Raj Dash auf freelanceswitch.com über «Getting Things Done» und präsentiert seine Alternative: Get Things Started; ein einfacher Weg, um anzufangen. Das ist nicht besonders scharfsinnig, weil GTD mehr sein will als bloß eine Hilfe beim Starten von Projekten, aber die Tipps werden dadurch nicht schlechter. Und wer sich ähnlich schwer tut mit dem (durchaus komplizierten) GTD-System, der hat vielleicht genau darauf gewartet:

» Get Things Started: Simpler Than GTD? [freelanceswitch.com]

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Ordnung auf der Festplatte:
Dateien benennen und ablegen

Je mehr Daten sich ansammeln, desto schwieriger wird es, den Überblick zu bewahren. Eine durchdachte Ablagestrategie mit sinnvollen Dateinamen schafft Abhilfe.

Aussagekräftige Dateinamen vergeben

Dokumente benötigen einen Namen, wenn sie auf dem Computer gespeichert werden. Aussagekräftige Bezeichnungen helfen dabei, Informationen später wieder aufzufinden. Im Idealfall erkennt man aus dem Dateinamen, was sich in dem Dokument verbirgt, ohne es öffnen zu müssen. Alles, was darüber hinausgeht, ist unnötiger Ballast. Damit das eigene System funktioniert, muss es konsistent angewendet werden. Mark Hurst schlägt dazu in seinem Buch Bit Literacy folgendes Schema vor:

Initialen-Datum-Thema.Erweiterung

Dokumente können innerhalb eines Ordners alphabetisch sortiert werden. Eine wichtige Entscheidung ist daher, wie man mit der Bezeichnung beginnt. Die Initialen, wie es Mark Hurst vorschlägt, können zum Beispiel das Vertrauen von Mitarbeitern stärken, ihre Dokumente auf einem Netzwerkspeicher abzulegen.

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Der Link am Morgen:
Die perfekte Siesta

Ab in die Horizontale und Augen zu – das sollte als Anleitung für ein Nickerchen doch eigentlich reichen, denkt man. Der «Boston Globe» ist es etwas detaillierter angegangen und hat eine Seite mit zahlreichen Informationen und Grafiken zu Schlafphasen, -gewohnheiten und -tipps gebaut:

» How to nap [boston.com/bostonglobe, gefunden von Marcel im imgriff.com-Friendfeed-Room]

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Karteikarten und Panini-Album:
So arbeitet ein Sportreporter

Der Schweizer Sportreporter Beni Thurnheer vertraut bei seiner Arbeit auf reichlich unmoderne Hilfsmittel: Fußballspiele zum Beispiel kommentiert er unter anderem mit Hilfe eines Panini-Albums.

Das hier wäre Material für einen «Link am Morgen», aber statt es erst am Montag – nach dem Endspiel der EM 2008 – zu veröffentlichen, bringen wir es lieber schon heute: Ein wunderbares Video des Schweizer Fernsehens, das den Sportreporter Beni Thurnheer und sein Arbeitswerkzeug kurz vor einem Fußballspiel zeigt. Wir sehen zahlreiche handbeschriebene Karteikarten und, besonders eindrucksvoll: Ein Panini-Sammelalbum, mit dessen Hilfe Thurnheer die Namen der Spieler auf dem Feld auswendig lernt.

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