607 Artikel in der Kategorie Organisation auf imgriff.com.

Zu viele Kabel auf dem Schreibtisch:
Der Kabelsalat verschwindet in einer eleganten Box

Ich erinnere mich an Zeiten vor Smartphone und Tablet, da hatte ich zwei, maximal drei Kabel auf dem Schreibtisch. Heute – ich habe nachgezählt – sind es sechsundzwanzig! 26 Kabel mit unterschiedlichen Funktionen, Längen, Dicken und Farben. Da ist der Kabelsalat vorprogrammiert. Aber es gibt eine Lösung.

vorher_webVielen von Euch wird es so gehen wie mir: viel zu viele Kabel auf dem Schreibtisch. Das Problem ist aber nicht der Kabelsalat an sich. Den konnte ich hinter dem Bildschirm des aufgeklappten MacBooks verstecken. Was mindestens genauso ärgerlich ist, ist der Staub unter, zwischen und auf den Kabeln und Steckdosenleisten und die umständliche Art, wie man den Stab wegwischen, -wedeln und/oder -saugen muss – ich weiss aus eigener Erfahrung, wie schnell eine Micro-SD-Karte im Staubsauger verschwunden ist!

Endlich habe ich eine perfekte annähernd perfekte Lösung gefunden und umgesetzt. » weiterlesen

E-Mails:
In der Kürze und Schnelligkeit liegt die Würze

Wortgeiz lohnt sich: Wer kurze E-Mails schreibt, spart nicht nur viel Zeit, sondern vervielfacht die Wahrscheinlichkeit auf eine zeitnahe Antwort. Formalitäten, Floskeln und Gespräche über das Wetter machen E-Mails zu dem Horror, den viele in der elektronischen Post sehen.

MailDrei Jahre ist es her, seit Sascha Lobo in einem viel beachteten Text die »Kunst der Mailminimierung« durch Hermetisches Schreiben erläuterte. Er schuf damit einen zeitlosen Artikel, der auch heute eigentlich in ausgedruckter Form über jedem für regelmäßiges Mailen genutzten Eingabegerät mit physischer Tastatur hängen sollte.

Wenn ich mich nicht komplett irre, war ich schon vor Lobos Tipps ein Anhänger extrem kurzer Mails. In den letzten drei Jahren habe ich diese Strategie noch deutlich verfeinert und »ausgebaut«. Ich habe den Anspruch an mich selbst, eingehende Mails, die schnelle Reaktionen erfordern, möglichst ohne zu lange Wartezeiten zu beantworten. Das kann aber nur funktionieren, wenn ich mich auf den Kern der zu übermittelnden Nachricht fokussiere und allen Ballast (fast) kompromisslos entferne. » weiterlesen

Chaos oder Planung:
Was ist eigentlich besser?

Wer ist produktiver – strukturiert Planende oder spontane Chaoten? Eins ist klar: Beide Methoden haben Vor- und Nachteile. Ein Überblick.

Bild: Sebastien Wiertz bei flickr.com (CC BY 2.0)In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass ich ziemlich oft über die Vorteile von Planung für die Produktivität schreibe – und in etwa genau so oft über die Vorteile von chaotischer Spontaneität.

Das mag den einen oder anderen verwirren: Was ist denn nun wirklich produktiver? Die Antwort ist: Das hängt von der jeweiligen Situation ab. Um die Entscheidung zu erleichtern, habe ich die Vor- und Nachteile hier noch einmal im Überblick dargestellt. » weiterlesen

Globales Arbeiten:
Andere Zeitzonen, andere Produktivitätsfaktoren

In unterschiedlichen Zeitzonen zu arbeiten, kann Produktivitätsstrategien einerseits begünstigen, andererseits aber auch erschweren. Wichtig ist, dass man flexibel ist.

Die Möglichkeiten des ortsunabhängigen Arbeitens sind, je nach Art der Tätigkeit, heute vielfältig. Was »digitale Nomaden« und alle anderen Personen, die viel reisen, aber beachten müssen, sind die Konsequenzen, die sich für sie aus unterschiedlichen Zeitzonen ergeben.

Als Redakteur und Blogger für ein deutschsprachiges Zielpublikum habe ich meine Tätigkeit über die Jahre in verschiedenen Zeitzonen verrichtet. Von Tokio, das uns sieben Stunden voraus ist, über Europa bis zur US-Westküste – wo es neun Stunden früher ist.

Für eine Arbeit, die tägliches Publizieren, Koordinieren und Kommunizieren mit anderen Menschen in der MEZ-Region erfordert, haben die unterschiedlichen Zonen Vor- und Nachteile: » weiterlesen

OneTask:
Fokussiert an genau einer Aufgabe arbeiten

Statt einer langen Liste von Aufgaben zeigt OneTask dem Nutzer immer nur eine aktuelle Aufgabe. Diese aber dafür so prominent, dass man sie nicht ignorieren kann.

onetask_150Es mangelt nun wirklich nicht an Aufgaben-Managern, und eigentlich hat man das Gefühl, irgendwann alle Varianten und Schattierungen gesehen zu haben (vor allem wenn man wöchentlich für imgriff.com über Tools schreibt). Doch ab und zu entdeckt man wieder ein Programm, das einen ganz anderen Ansatz verfolgt. So zwingt die App OneTask den Nutzer, sich auf eine einzige Aufgabe zu fokussieren.

Wir alle wissen es: Multitasking funktioniert nicht und ist unproduktiv. Denn was nützt die beste und ausgeklügeltste ToDo-Liste, wenn man einerseits gar nicht weiss, mit welcher Aufgabe man beginnen soll, andererseits dann an mehreren Dingen gleichzeitig ist, und sich nicht zuletzt von jedem neu eintreffenden Mail sofort ablenken lässt? » weiterlesen

Schritt für Schritt zum gewünschten Ziel:
Verhaltensänderung mit Skalierungsfragen

Skalierungsfragen sind ein einfaches, aber wirkungsvolles Instrument, das ich auch in Coachings und Trainings einsetze, um den Coachee bei der Verbesserung seines Verhaltens, seines Denkens oder seiner Leistung zu unterstützen. Die Methodik eignet sich in angepasster Form auch ausgezeichnet, um sein eigenes Verhalten gezielt zu verbessern.

SkalierungsfragenSkalierungsfragen eignen sich für sehr viele Fragestellungen, bei denen eine lösungsorientierte Veränderung das Ziel ist. Zum Beispiel bei Wissensthemen, wenn’s um die Arbeitsmotivation geht oder darum, sich die eigenen Erfolge bewusst zu machen oder sein Verhalten positiv zu verändern.

In diesem Artikel konzentriere ich mich auf diese angestrebten Verhaltensänderungen. Die hier erkennbare Systematik kann aber auch bei anderen Fragestellungen eingesetzt werden. » weiterlesen

Kreativer und produktiver durch Rituale:
Was Du von berühmten Leuten lernen kannst

Kreative und produktive Arbeitsprozesse sind so individuell wie die Menschen selbst. Daher ist es sinnvoll, sich die Arbeitsabläufe berühmter Persönlichkeiten einmal anzuschauen – vielleicht ist genau das Passende für Dich darunter. Zwei aktuelle Infografiken sind aufschlussreich.

Khalid Albaih bei flickr.com (CC BY 2.0)Nicht nur die imgriff.com-Autoren selbst haben schon verraten, welches ihre ganz persönlichen Tricks sind, um kreativ zu bleiben, so etwa letzte Woche mein Kollege Martin Weigert.

Auch in unserer Interview-Serie »Produktivität ganz persönlich« haben wir gezeigt, wie erfolgreiche Persönlichkeiten und auch unsere Leser arbeiten, um ihr tägliches Arbeitspensum zu bewältigen und konstant produktiv zu sein.

Kein Zweifel: Von der Art, wie erfolgreiche Menschen arbeiten, können wir eine Menge lernen. » weiterlesen

Listhings:
Die Online-Version des Post-Its

Wohl kaum etwas wird in unseren Büros seit Jahrzehnten so gerne eingesetzt wie Post-Its. Selbstverständlich gibt es auch hier virtuelle Alternativen, beispielsweise Listhings.

listhings150Geben wir es zu: Auch wenn wir uns noch so viel Mühe auf dem Weg zum papierlosen Büro geben, irgendeine kleine Notiz machen wir der Einfachheit halber dann doch wieder von Hand. Bei mir sind es meistens kurze Erinnerungen, zum Beispiel nach einem Anruf. Kleinigkeiten, die ich nicht in die To-Do-Liste aufnehmen will, die aber garantiert vergessen gehen, wenn ich sie mir nicht notiere. Für diese Notizen sind insbesondere Post-Its beliebt. » weiterlesen

Meine Taktiken für den Notfall:
So bin ich auf Abruf kreativ

Manchmal ist Kreativität auf Abruf gefragt. Ich reagiere etwa mit entspanntem Brainstorming oder einem Blick auf meine älteren Arbeiten. Eine weitere Strategie liegt zwar nicht auf der Hand, funktioniert aber bei mir sehr gut: das Duschen.

Der Vorteil, wenn man über Jahre regelmäßig Blogbeiträge geschrieben hat: Man entwickelt im Laufe der Zeit eine gewisse Routine und lernt beispielsweise besser zu verstehen, wie man die eigene Kreatitivät stimuliert. Denn nichts plagt das eigene Gewissen mehr als ein anstehender Artikel, ohne dass man eine gute Idee für ihn hat.

Im vergangenen Jahr erläuterte ich, wie ich grundsätzlich meine Kreativität erhöhe und stimuliere – woraufhin auch imgriff-Redaktionsleiterin Sabine ihre Katalysatoren für Kreativität beschrieb.

Doch manchmal kommt es zu Situationen, in denen man unbedingt einen lesenswerten Text anfertigen möchte, aber unter akuter Ideenknappheit leidet. Auch dafür habe ich mittlerweile herausgefunden, welche Taktiken besonders gut funktionieren – denn auf Abruf schöpfersch tätig zu sein, geht sehr wohl. Hier sind die Verfahren, die mir speziell in solch schwierigen Lagen helfen.

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E-Mail-Management:
Wer für Inbox Zero kämpfen muss, sollte es aufgeben

Ein leerer Posteingang klingt in der Theorie für viele Menschen attraktiv. Doch in der Praxis scheinen nur bestimmte Nutzer damit Erfolg zu haben. Es muss sich um eine Persönlichkeitsfrage handeln.

Das Thema Inbox Zero zieht sich wie ein roter Faden durch die imgriff.com-Berichterstattung der vergangenen Jahre. Kein Wunder, stellen sich doch Millionen Menschen jeden Tag die Frage, wie sie ihren E-Mail-Berg besser und mit weniger Zeitaufwand bearbeiten können. Das Inbox-Zero-Prinzip, durch regelmäßiges und aktives »Säubern« des Posteingangs gar nicht erst zuzulassen, dass ein solcher Berg entsteht, hat sich zumindest für einige »Informationsarbeiter« als ideale Lösung herausgestellt.

Ich praktizierte bereits Inbox Zero, da hatte ich den Begriff noch nie gehört. Ganz automatisch ging ich in meinen frühen Internet-Jahren dazu über, eingehende Mails umgehend zu prozessieren, also direkt zu beantworten, sofort zu löschen oder in einen ToDo-Ordner für einen genaueren späteren Blick zu verfrachten. Doch obwohl ich viele Menschen kenne, die auch nach vielen Jahren ähnlich positiv über die Effekte von Inbox Zero berichten, existieren ebenso zahlreiche Kritiker.  » weiterlesen