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Abschalten

So einfach ist das also. Wir hätten einfach nur Chris Anderson fragen müssen:

“THE SECRET TO PRODUCTIVITY
Don’t watch TV. Especially college sports.
That is all.”

Quelle

[gefunden im Themenblog]

Am Wochenende:
Adressbücher aufräumen

800 Kontakte bei Xing, 500 in Outlook, 300 im Handy? 10 bis 15 Prozent davon könne man getrost löschen, sagt der Psychologe Alfred Gebert von der Fachhochschule des Bundes in Münster.

Auch wenn man nicht Power-Nutzer von Social Networks und Smartphones ist und “nur” auf die normalen 273 Kontakte kommt, die der durchschnittliche Deutsche laut Geberts Studie gespeichert hat.

Die Untersuchung wurde für den Blackberry-Hersteller RIM durchgeführt, darauf gestoßen bin ich über diesen schon ein paar Monate alten Eintrag beim Webwatcher-Blog aus dem Hause Handelsblatt. Dort wird auch wiedergegeben, was der Professor empfiehlt, um das Adressbuch zu “reinigen”:

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Der Link am Morgen:
Tricks für Mon- und andere Tage

Montage sind schlimm, weil die Arbeitswoche in ihrer vollen Länge vor einem liegt? Und die Sonntage davor sind deprimierend, weil das Wochenende “schon wieder vorbei” ist? Vielleicht helfen schon ein paar kleine Tricks, sich das Ganze etwas leichter zu machen. Gretchen Rubin – was für ein Name! -, die ein Buch und ein Blog namens “The Happiness Project” schreibt, hat fünf solcher Tricks gesammelt. Zum Beispiel: Wenn Du festgestellt hast, dass es schlicht unmöglich ist, montags vor dem Mittag mit irgendwas zu beginnen, weil alle mit den liegengebliebenen Dingen von Freitag und den Einfällen vom Wochenende zu Dir kommen: Akzeptiere das und versuche erst gar nicht, vor der Mittagspause etwas zu schaffen. Erledige simple Tätigkeiten und fang mit dem konzentrierten Arbeiten erst am Nachmittag an.

» Five tips for making your schedule work better (with particular emphasis on coping with Mondays.) (happiness-project.com, Gretchen Rubin)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Löschen nicht vorgesehen

Es ist sozusagen “digitale Hygiene”, wenn man ab und zu die mit der Zeit aufgelaufenen Accountmassen bei E-Mail-Providern, Social Networks, Video- und Fotosharingplattformen etcetera ausmistet.

Denn ansonsten verliert man schnell den Überblick darüber, wo man überall Daten und Passwörter hinterlassen hat.

Trotzdem machen es die wenigsten; und die, die es versuchen, scheitern nicht selten an den Hürden, die die Anbieter all dieser Dienste vor eine Abmeldung gesetzt haben. Peter Schink hat auf seinem Blog blogh.de jetzt eine ganze Reihe von Versuchen dokumentiert und sie unterteilt in drei Kategorien:

  • Löschen leicht gemacht – 11 von 21 Anbietern
  • Löschen schwer gemacht – 7 von 21 Anbietern
  • Löschen unmöglich – 3 von 21 Anbietern

Er bittet um Ergänzung in den Kommentaren.

Tipps vom Papst

Es ist doch erstaunlich, wie dicht die großen Heilslehren (Weltreligionen, Esoterik, GTD) manchmal beisammenliegen. Gestern hörte ich auf SWR3 die “Gedanken”, das ist das tägliche Wort-zum-Sonntag im öffentlich-rechtlichen Radio.

Nach längerem Suchen nicht auf swr3.de, sondern via Google, fand ich die Gedanken von Dr. Peter Kottlorz, Rottenburg, Katholische Kirche, hier sogar im Volltext. Ich habe mir frevelhafterweise ein paar Kürzungen erlaubt.

Gelassenheit.

Papst Johannes der XXIII. hat Zehn Gebote der Gelassenheit geschrieben. Das erste heisst: “Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.”

Wie gut ich das kenne: mir immer wieder zuviel vorzunehmen, immer wieder auch die Ansprüche an mich selbst zu hoch zu schrauben. Deshalb ist es nur sinnvoll und richtig, dass ich mir nicht zuviel auflade. Dann könnte es klappen, dass ich bei dem, was ich tue gelassener werde und vielleicht auch zufriedener mit dem Ergebnis. Wenn ich zwar weniger erreiche, aber das “Wenigere” das ich mir vorgenommen habe, auch schaffe!

Jedes der Zehn Gebote der Gelassenheit beginnt mit den Worten: “Nur für heute”. Auch das gefällt mir an diesen Geboten. Da gibt es keine großen Pläne oder auch keine harten Schnitte, sondern nur für heute wird geplant, nur für heute wird gedacht oder gehandelt, in ganz bescheidenen kleinen Schritten.

Stimmt, “nur für heute” ist wirklich ein guter Trick.

Eine Grundregel gegen Prokrastinieren lautet ja analog: “Ich mache das jetzt nur 15 Minuten lang” – denn nichts ist so schrecklich, dass man es nicht 15 Minuten lang aushalten könnte. Meist schafft man dann deutlich mehr als 15 Minuten.

Die weiteren Gebote der Gelassenheit von Johannes XXIII. finden sich bei Wikiquote.

Der Link am Morgen:
16 RSS-Feeds müssen reichen

Es ist nicht die erste RSS-Diät, von der wir lesen, aber eine der radikalsten: Nur 16 Feeds liest der US-Blogger Scott H. Young, und er empfiehlt jedem, nie mehr als 30 RSS-Abonnements zu haben. Die Gründe:
1. Man überschätze seine eigenen Fähigkeiten zum überfliegenden, “scannenden” Lesen.
2. Das Lesen von Artikeln lesen solle keinen großen Teil des Tages beanspruchen.
3. Wer zuviel liest, denke zuwenig.
Anschließend erklärt er drei Ansätze, um die Zahl der Feeds auf kleinem Niveau zuhalten.

» Slim Your Reader, Go on an RSS Diet (Scott H. Young)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Getting Things Done in sieben Minuten

In sieben Minuten hat imgriff.com-Autor Johannes Kleske vorgestern auf Radio Fritz die Grundlagen der Getting-Things-Done-Methode (GTD) erklärt. Das Wesentliche in Kürze also, nachzuhören im Audiofile der Sendung Trackback vom 18.08., bei Minute 33 geht es los. Wer mehr wissen will, dem empfehlen wir seine Einführungsserie zu GTD hier im Blog.

Wo habe ich mein Auto geparkt?

Wer in einer Stadt mit schlechten Parkmöglichkeiten wohnt, ein Auto sein Eigen nennt und sich keinen Stellplatz leisten mag, kennt das: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis man mal das Haus verlässt, auf der Straße steht und verärgert grübelt, wo zum Teufel man das Auto diesmal abgestellt hat.

Eine pfiffige Lösung für dieses Problem findet man auf Instructables: ein magnetischer Schlüsselhalter in Pfeilform und eine Magnetwand, auf der die Karte von der Umgebung der Wohnung abgebildet/aufgeklebt ist. Jedes Mal wenn man nach Hause kommt, zeigt man mit dem Pfeil einfach auf den Stellplatz.

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Am Wochenende:
Tagging-Strategie entwickeln

Es ist so ähnlich wie beim Aufräumen der digitalen Musiksammlung: Tags etwa bei Social-Bookmarking-Diensten zu reorganisieren braucht Zeit. Eine schöne Aufgabe fürs Wochenende, finden wir.

Eine Entscheidung steht am Anfang des gepflegten Verschlagwortens: Exzessives Taggen oder Beschränkung auf wenige, sinnvolle Schlüsselwörter? Ich habe mich fürs Exzessive entschieden und bin mir bislang nicht sicher, ob das der richtige Weg ist – es ist schlichtweg viel Aufwand. Und da sich der wahre Nutzen wie bei jedem Zettelkasten erst mit der Zeit einstellt, werde ich mich auch noch etwas in Geduld üben müssen, bis ich es weiß. Als Anregungen für Andere taugen fremde Strategien aber noch immer, daher will ich hier einfach mal ein paar der Tagging-”Regeln” aufführen, die ich, nun ja, zumindest durchzuhalten versuche - die folgenden Punkte beziehen sich auf Bookmarks, sind aber natürlich prinzipiell auch auf andere Bereiche übertragbar:

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Der Link am Morgen:
Die Not-To-Do-Liste

Wenn Du Dich nicht entscheiden kannst, was Du tun sollst, konzentriere Dich darauf, gewisse Dinge nicht zu tun. Diesen Vorschlag macht Tim Ferriss, der Autor des Buches “The 4-Hour Workweek”, und stellt dazu passend eine Not-To-Do-Liste auf. Ein Beispiel: Nimm keine Anrufe unbekannter Telefonnummern an. Darüber kann man diskutieren, aber die anderen acht Punkte seiner Liste unterschreibe ich sofort.

» The Not-To-Do-List: 9 Habits to Stop Now (fourhourworkweek.com, Tim Ferriss)

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