590 Artikel in der Kategorie Organisation auf imgriff.com.

Listhings:
Die Online-Version des Post-Its

Wohl kaum etwas wird in unseren Büros seit Jahrzehnten so gerne eingesetzt wie Post-Its. Selbstverständlich gibt es auch hier virtuelle Alternativen, beispielsweise Listhings.

listhings150Geben wir es zu: Auch wenn wir uns noch so viel Mühe auf dem Weg zum papierlosen Büro geben, irgendeine kleine Notiz machen wir der Einfachheit halber dann doch wieder von Hand. Bei mir sind es meistens kurze Erinnerungen, zum Beispiel nach einem Anruf. Kleinigkeiten, die ich nicht in die To-Do-Liste aufnehmen will, die aber garantiert vergessen gehen, wenn ich sie mir nicht notiere. Für diese Notizen sind insbesondere Post-Its beliebt. » weiterlesen

Meine Taktiken für den Notfall:
So bin ich auf Abruf kreativ

Manchmal ist Kreativität auf Abruf gefragt. Ich reagiere etwa mit entspanntem Brainstorming oder einem Blick auf meine älteren Arbeiten. Eine weitere Strategie liegt zwar nicht auf der Hand, funktioniert aber bei mir sehr gut: das Duschen.

Der Vorteil, wenn man über Jahre regelmäßig Blogbeiträge geschrieben hat: Man entwickelt im Laufe der Zeit eine gewisse Routine und lernt beispielsweise besser zu verstehen, wie man die eigene Kreatitivät stimuliert. Denn nichts plagt das eigene Gewissen mehr als ein anstehender Artikel, ohne dass man eine gute Idee für ihn hat.

Im vergangenen Jahr erläuterte ich, wie ich grundsätzlich meine Kreativität erhöhe und stimuliere – woraufhin auch imgriff-Redaktionsleiterin Sabine ihre Katalysatoren für Kreativität beschrieb.

Doch manchmal kommt es zu Situationen, in denen man unbedingt einen lesenswerten Text anfertigen möchte, aber unter akuter Ideenknappheit leidet. Auch dafür habe ich mittlerweile herausgefunden, welche Taktiken besonders gut funktionieren – denn auf Abruf schöpfersch tätig zu sein, geht sehr wohl. Hier sind die Verfahren, die mir speziell in solch schwierigen Lagen helfen.

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E-Mail-Management:
Wer für Inbox Zero kämpfen muss, sollte es aufgeben

Ein leerer Posteingang klingt in der Theorie für viele Menschen attraktiv. Doch in der Praxis scheinen nur bestimmte Nutzer damit Erfolg zu haben. Es muss sich um eine Persönlichkeitsfrage handeln.

Das Thema Inbox Zero zieht sich wie ein roter Faden durch die imgriff.com-Berichterstattung der vergangenen Jahre. Kein Wunder, stellen sich doch Millionen Menschen jeden Tag die Frage, wie sie ihren E-Mail-Berg besser und mit weniger Zeitaufwand bearbeiten können. Das Inbox-Zero-Prinzip, durch regelmäßiges und aktives »Säubern« des Posteingangs gar nicht erst zuzulassen, dass ein solcher Berg entsteht, hat sich zumindest für einige »Informationsarbeiter« als ideale Lösung herausgestellt.

Ich praktizierte bereits Inbox Zero, da hatte ich den Begriff noch nie gehört. Ganz automatisch ging ich in meinen frühen Internet-Jahren dazu über, eingehende Mails umgehend zu prozessieren, also direkt zu beantworten, sofort zu löschen oder in einen ToDo-Ordner für einen genaueren späteren Blick zu verfrachten. Doch obwohl ich viele Menschen kenne, die auch nach vielen Jahren ähnlich positiv über die Effekte von Inbox Zero berichten, existieren ebenso zahlreiche Kritiker.  » weiterlesen

Behindert durch starre Strukturen und Abläufe:
Diese Alarmsignale verraten uns, dass wir festgefahren sind

Niemand behauptet, bei der Arbeit seien Strukturen und eingespielte Abläufe schlecht – im Gegenteil: sie sind unerlässlich. Wer möchte bei jeder Aufgabe, bei jedem kleinen Projekt, bei jeder Routine-Erledigung erstmal das Rad neu erfinden? Erst dort, wo sich die gewohnten Strukturen und Abläufe plötzlich bequem anfühlen, wird’s gefährlich. Alarmierende Zeichen lassen sich leicht erkennen.

Frédéric Bisson bei flickr.com (CC BY 2.0)Wenn wir uns in einer Organisation zu sehr an Strukturen festhalten, werden wir – als Einzelpersonen und als Team – unweigerlich starr und unflexibel, auch weniger kreativ. Oder, frei nach Nassim Nicholas Taleb (Affiliate-Link), wir bewegen uns von der «Antifragilität» in Richtung «Fragilität», d.h.: Wir profitieren nicht mehr von ständigen kleinen Erschütterungen, die bewirken, dass unser System laufend an den Gegebenheiten wächst und optimiert wird. Sondern unser System wird rigid und dadurch anfällig für unerwartete grössere Erschütterungen, durch die es einzustürzen droht.

Wenn wir uns in diese Richtung entwickeln, stellen wir irgendwann auch fest: Wir sind unproduktiver geworden, denn wir verschwenden unsere Zeit mit Leerläufen. Wir haben Chancen verpasst, weil wir das Unerwartete nicht mehr als Impulsgeber begrüssen, sondern es fürchten, da es uns aus unserer Routine wirft. » weiterlesen

Das Ende der Ordnung:
Warum uns Chaos produktiver macht

Ordnung gilt gemeinhin als erstrebenswert, gerade wenn es um Produktivität geht. Was aber wäre, wenn Ordnung gar nicht so produktiv macht? Ein Plädoyer für das Chaos.

Sebastien Wiertz bei flickr.com (CC BY 2.0)Wir geben bei imgriff.com seit Jahren Tipps für Produktivität, Organisation und Ordnung. Struktur im Arbeitsalltag hilft uns, so meinen wir, nicht nur das tägliche Chaos auf dem Schreibtisch, sondern vielleicht auch bei unsere Arbeit und unser Leben besser zu bewältigen. Nicht umsonst haben Aufräum- und Ausmist-Coaches Hochkonjunktur. In manchen Unternehmen geht der Trend sogar zum Schreibtisch, der von allen persönlichen Dingen befreit ist, sodass sich verschiedene Mitarbeiter einen Schreibtisch teilen können. » weiterlesen

Apples iWatch:
Schlaflabor für zu Hause?

Sein eigenes Leben vermessen und dadurch optimieren liegt im Trend. Bald sind wir wohl soweit, dass wir selbst unseren Schlaf überwachen – Apples iWatch könnte das Schlaflabor für zu Hause ermöglichen. Ist das wünschenswert, oder werden wir durch die lückenlose Selbstoptimierung unserer letzten Rückzugsmöglichkeit beraubt?

Graeme Law bei flickr.com (CC BY 2.0)Self-Tracking oder Quantified Self: Wer es noch nicht tut, lebt hinter dem Mond – so lautet der Grundtenor. Hier bei imgriff.com haben wir schon mehrmals über den Trend geschrieben, z.T. auch kritisch. Einige der Beiträge wurden heftig und kontrovers von unseren Lesern diskutiert. » weiterlesen

Erfahrungsbericht:
Fasten während der Arbeitswoche

Fasten ist eine extreme Erfahrung, die dem Körper einiges abverlangt. Mit ausreichender Planung lässt es sich aber trotzdem in den Arbeitsalltag integrieren. Ein Erfahrungsbericht.

Fasten. Bild: Viktor Hanacek bei picjumbo.comDieses Jahr habe ich mir vorgenommen, wieder einmal zu fasten. Ich habe in den letzten Jahren schon zweimal eine Fastenwoche eingelegt und fand dies jeweils eine  positive Erfahrung. Die Beweggründe sind bei mir rationaler Art: Ich will dem Körper die Gelegenheit geben, sich zu reinigen. Weiter ist es eine Frage des Willens und der Disziplin. So geht es auch darum, die Einstellung gegenüber dem Essen wieder einmal zu überdenken.

Dies hier soll keine Grundsatzdiskussion über Sinn und Unsinn von Fasten sein, noch möchte ich über die verschiedenen Formen von Fasten diskutieren. Für mich persönlich muss es radikal sein, das heisst: Eine Woche lang nur Wasser, Kräutertee und am Mittag und am Abend je eine Bouillon. Als ich zum ersten Mal fastete, hatte ich quasi als Backup noch diverse Säfte zuhause, die ich dann aber nie angetastet habe. » weiterlesen

Dinge erledigen ohne Internet:
Wie E-Mail in Offline-Phasen zu meiner Rettung wird

Manche Menschen fluchen über die E-Mail. Ich liebe sie – erst recht, wenn ich im Flugzeug sitze und kein Internet habe. Dann helfen mir verschiedene Workarounds auf Basis von E-Mail, dennoch so viel wie möglich zu erledigen. So versende ich beispielsweise Tweets per Mail und speichere zu lesende Artikel in Instapaper.

OfflineAusgehend von der Häufigkeit von Texten, die mit der E-Mail abrechnen, scheinen viele Menschen einen regelrechten Hass auf die ihnen viel Ärger und wenig Freude bereitende elektronische Post zu haben. Auch nicht gerade populär bei vielbeschäftigten Machern der Digitalbranche sind Flug- oder Zugreisen, bei denen unter Umständen über mehrere Stunden keine (stabile) Internetverbindung besteht.

Diese beiden Schlechte-Laune-Faktoren haben nichts miteinander zu tun? Falsch. Denn indem man die E-Mail clever nutzt, kann man in unerwünschten Offline-Phasen über diese von Simone Janson kürzlich beschriebenen, generellen Workarounds hinaus trotzdem ein Maximum an Produktivität erreichen und sozusagen das Internet nutzen, ohne online zu sein. Folgende Verfahren haben sich für mich bewährt: » weiterlesen

Zeitraubende Gespräche vermeiden:
Freundlich, aber bestimmt Distanz herstellen

Es gibt Gespräche, für die man im Moment einfach keine Zeit hat. Wie macht man das den potentiellen Gesprächspartnern freundlich, aber bestimmt klar?

Felipe Cabrera bei flickr.com (CC BY 2.0)Vor einiger Zeit habe ich einen zweiteiligen Beitrag zum Thema »Wie man verhindert, dass einem Zeit gestohlen wird« bei imgriff.com veröffentlicht. Er sorgte für kontroverse Diskussionen. U.a. hieß es:

»Ich finde den Artikel wirklich nicht gelungen. Es gibt wirklich freundlichere und höflichere Möglichkeiten, mit penetranten Mitmenschen umzugehen. Man trifft sich im Leben ja immer zweimal. Oft dann auch in veränderten Rollen…«

Tatsächlich gibt es weitere Möglichkeiten, sich nicht die Zeit stehlen zu lassen – z.B., indem man freundlich, aber bestimmt »Nein« sagt. Oder aber indem man Gespräche, für die man jetzt keine Zeit hat, von vornherein freundlich, aber dezidiert durch höfliche kleine Signale beendet. » weiterlesen

Ein System in die Dinge bringen:
Mit AppMyBox hat das Suchen ein Ende

Zum Aufbewahren von elektronischen Daten haben viele von uns inzwischen ein ausgeklügeltes System, aber wenn es um physische Dinge geht, hapert’s oft. Rotho, ein Hersteller von Kunststoffboxen, versieht ein Grossteil seines Sortiments mit einem «unique QR-Code» und bietet eine kostenlose Smartphone-App, mir der man die erfassten Gegenstände suchen und finden kann. «AppMyBox» nennt sich das System und scheint – zumindest in der Theorie – eine clevere Lösung zu sein. Ein Praxistest zeigt, ob’s auch wirklich so ist.

AppMyBoxIm Laufe der Jahre sammelt sich bei den meisten von uns viel «Zeugs» an, das – im besten Fall – zwar ordentlich in beschrifteten Behältnissen verstaut ist. Aber irgendwann geht der Überblick allein aufgrund der Menge an Kisten und Schachteln verloren (das merkt man daran, dass die grösste Kiste mit «Verschiedenes» beschriftet ist). «Wo habe ich bloss die Funkauslösung für die Spiegelreflex-Kamera? In der Fototasche? In einer Schublade? In einer Kunststoffbox?» Und schon geht die Sucherei los.

Und genau hier setzt AppMyBox an.
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