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		<title>Zeitmanagement: 5 Tipps für Deinen Tagesablauf</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 05:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor Gross</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgaben]]></category>
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		<description><![CDATA[Planung ist die Mutter des erfolgreichen Zeit- und Aufgabenmanagements! Dabei geht es nicht um ein «Over-Engineering» des Kalenders, sondern um einige wichtige Grundsätze.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Planung ist die Mutter des erfolgreichen Zeit- und Aufgabenmanagements! Dabei geht es nicht um ein «Over-Engineering» des Kalenders, sondern um einige wichtige Grundsätze.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/05/21/zeitmanagement-5-tipps-fuer-deinen-tagesablauf/frogcupcakes/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/05/frogcupcakes-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Aus meiner persönlichen Erfahrung mit Getting Things Done (GTD), Zen to Done (ZtD) und vielen anderen kläglichen Versuchen, Ordnung und Kontrolle in meine Aufgaben zu bringen, kann ich eins felsenfest sagen: Am besten ist es, Deinen Tag vorzuplanen, idealerweise bereits am Abend zuvor. Hier meine Tipps für Deine Tagesplanung:<span id="more-5936"></span></p>
<h3>1. Plane 3 großen Brocken ein</h3>
<p>Damit sind drei Aufgaben gemeint, die besonders wichtig für Dich und Deine Ziele sind. Dabei handelt es sich um Ziele der kommenden Zeit, die aber auch immer Deinen langfristigen Zielen entsprechen. Hast Du oft kurzfristige Ziele, die gar nichts mit Deinen langfristigen Zielen zu tun haben, solltest Du Dir mal <a title="Zen To Done (Teil 13): Gewohnheit 10: Finde Deine Leidenschaft" href="http://imgriff.com/2008/02/06/zen-to-done-teil-13-gewohnheit-10-finde-deine-leidenschaft/">Kapitel 10 &#8211; Leidenschaft &#8211; von ZtD</a> anschauen.</p>
<p>Die drei großen Brocken sind wichtige, aber auch komplexe Aufgaben, die Du erledigen willst. Dauert ihre Bearbeitung länger als 30 bis 60 Minuten, sind es wahrscheinlich eigene Projekte und Du solltest sie unter Umständen in kleinere Aufgaben zerlegen. Das Gute daran, die drei großen Brocken vorzuplanen, ist, dass Du nach ihrer Erledigung (die Du ja nun auf dem Plan hast), Dich gut fühlen wirst und außerdem kleinere Brocken bequem dazwischen passen. Fange am besten mit einem der drei Brocken an, wenn Du ins Büro kommst und bevor Du irgendwas anderes machst.<!--more--></p>
<h3>2. Nicht auf Kante nähen</h3>
<p>Alles dauert länger als geplant. Außerdem musst Du Deine Termine oft vor- oder nachbereiten. Wenn Du Deine Termine für den kommenden Tag auf Kante nähst, wirst Du dafür keine Zeit haben &#8211; und somit durcheinander kommen. Irgendwann läuft die Planung so aus dem Ruder, dass Du frustriert bist und Deinen Terminkalender gleich ganz ignorierst. Besser ist, zwischen Terminen mindestens 30 Minuten Platz zu lassen. In dieser Zeit bereitest Du nach oder vor. Oder, falls es nichts vor- und nachzubereiten gibt, widmest Du Dich den großen Brocken &#8211; oder füllst die Zeit mit kleineren Aufgaben!</p>
<p>In den Pufferzeiten/Pausen kannst Du Dich natürlich auch mit Prokrastination belohnen oder Dir etwas Bewegung verschaffen. Auch dafür sind Pufferzeiten gut.</p>
<h3>3. Reserviere unbuchbare Zeit &#8211; und Zeit für Meetings</h3>
<p>Das ist Zeit, die niemand anders belegen kann und die Du nur für Dich und Deine Aufgaben hast. Ich habe solche festen Blöcke in meinem Terminkalender vorgesehen, in denen ich von Kollegen nicht zu Meetings eingeladen werden will. Genauso habe ich auch Blöcke im Kalender, in denen ich gerne für Meetings zur Verfügung stehe (idealerweise: nachmittags, da ich vormittags konzentrierter arbeiten will).</p>
<h3>4. Den kommenden Tag am besten Abends planen</h3>
<p>Wenn wir unerledigte Dinge mit uns herumschleppen, poppen diese Dinge immer wieder in unserem Geist auf. Schreibe Dir deswegen die offenen Punkte idealerweise Abends auf. So sind sie aus Deinem Kopf raus und Du kannst Dich besser auf Deinen Feierabend, Deine Familie oder die nächste Folge von Eureka konzentrieren.</p>
<h3>5. Eat that Frog</h3>
<p>Oft hilft es, die unangenehmste Aufgabe des Tages als erstes zu erledigen (falls möglich). Umso länger Du wartest, umso unangenehmer wird diese Aufgabe für Dich. Oft stelle ich nach dem Erledigen fest, dass es gar nicht so schlimm war. Dann bin ich froh, dass ich es hinter mir habe &#8211; und habe den Rest des Tages ein gutes Gefühl. So eat that frog first!</p>
<p><small><em>Bild: Melanie Hughes bei <a href="http://www.flickr.com/photos/22658750@N02/5236050259/">flickr.com</a> (CC BY 2.0)</em></small></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/11/22/wissenschaftliche-hausarbeiten-planen-iiiv-einige-irregeleitete-annahmen-uber-planung/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/11/Planungsfallen-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/11/22/wissenschaftliche-hausarbeiten-planen-iiiv-einige-irregeleitete-annahmen-uber-planung/">Wissenschaftliche Hausarbeiten planen II/IV: Einige irregeleitete Annahmen  über Planung</a></b><br /><font size="2">Die Planung der eigenen Arbeit ist ein Thema voll Mythen. Oft bremsen wir uns durch unrealistische Vorsätze und irrige Annahmen derart aus, dass die wichtigen Dinge liegen bleiben. </font><font color="#aaa">(22. November 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/03/07/wissenschaftliche-arbeiten-planen-iviv-redaktion-und-finish/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/02/Kurz-vor-dem-Ziel-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/03/07/wissenschaftliche-arbeiten-planen-iviv-redaktion-und-finish/">Wissenschaftliche Arbeiten planen IV/IV:  Redaktion und Finish</a></b><br /><font size="2">Der «Rohbau» der akademischen Arbeit ist fertig, alles Wesentliche ist gesagt, die vorgegebene Länge ist erreicht, aber noch liest sie sich wie die sprichwörtlichen Kraut und Rüben. Wie wird daraus ein flüssig lesbarer, korrekter Text? </font><font color="#aaa">(7. März 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/03/05/omnifocus-und-iphone-shortlink-fuer-schnelleingabe/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0757-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/03/05/omnifocus-und-iphone-shortlink-fuer-schnelleingabe/">OmniFocus und iPhone: Shortlink für Schnelleingabe</a></b><br /><font size="2">Wer mit einem GTD-System arbeitet, weiss, wie wichtig es ist, dass Ideen schnell und einfach erfasst werden können. Mit einem kleinen Trick geht das bei Omnifocus besonders schnell. </font><font color="#aaa">(5. März 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>10 Tipps: Produktivität im Home Office</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 05:34:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne Dubacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Home Office]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Hause arbeiten kann ein Segen sein. Wären da nicht die vielen Verlockungen. Wie man trotzdem produktiv arbeiten kann – ein paar Tipps.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Zu Hause arbeiten kann ein Segen sein. Wären da nicht die vielen Verlockungen. Wie man trotzdem produktiv arbeiten kann – ein paar Tipps.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/05/10/10-tipps-produktivitaet-im-home-office/homeoffice/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2055/05/homeoffice-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Studien besagen, Arbeiten im Home Office steigere die Produktivität, da man ruhiger und konzentrierter arbeiten kann. Aber auch zu Hause lauern Ablenkungen. Vieles scheint spannender als die eigentliche Arbeit. Das Bett, der Kühlschrank, ja, sogar die Hausarbeit, die Katze, die Kinder, der Partner – und wenn man dann endlich vor dem PC sitzt, wartet auch schon das Internet mit täglich neuen Überraschungen. Da mal ein bisschen Facebook, dort Online-Shopping, hier Twitter, Blogs und was weiss ich – man könnte Stunden im Netz vertrödeln, ohne wirklich produktiv zu werden.</p>
<p>Damit der Arbeit- oder Auftraggeber zufrieden ist und man als Arbeitnehmer das Home Office auch weiterhin nutzen darf, muss man sich immer wieder aufs Neue motivieren und dranbleiben. 10 Tipps:<span id="more-5920"></span></p>
<h3>1. Produktive Stimmung schaffen</h3>
<p>Was bringt dich in eine produktive Stimmung? Vielleicht reicht alleine der Gedanke an deine Ziele, um dich zu motivieren. Der Gedanke an die nächste Reise, das Haus, das Auto – oder ganz einfach der Wunsch etwas produktives zu schaffen. Falls nicht, suche dir etwas anderes, was dich antreibt.</p>
<h3>2. Büro bleibt Büro</h3>
<p>Das Home Office sollte auch optisch wie ein Büro aussehen – und nicht wie ein Esszimmer mit PC und Drucker. Auch psychologisch ist es besser, wenn man nicht ständig Bett und Sofa im Visier hat. Den Raum nicht mit Möbel, Bilder und Accessoires zupflastern – weniger ist mehr. Ein überfülltes Büro sorgt für Unruhe und bietet zu viele Ablenkungspunkte.</p>
<h3>3. Arbeitskleidung anziehen</h3>
<p>Was mir auch hilft, morgens früh aufstehen, duschen, anziehen, schminken – als ob ich ins Büro gehen würde. Dabei laufe ich nur ein paar Meter ins andere Zimmer. Einige raten, man solle sogar Schuhe anziehen – finde ich jedoch übertrieben.</p>
<h3>4. Musik hören</h3>
<p>Musikhören beim Arbeiten ist umstritten. Einige Studien besagen, Musikhören beeinträchtige die Leistung. Andere wiederum meinen Musikhören fördere die Produktivität. Ich persönlich höre gerne Musik während der Arbeit. Lustigerweise kann ich mit Musik viel konzentrierter arbeiten. Aber das ist wohl von Mensch zu Mensch verschieden. Für die, die’s mögen: Lautsprecher an und los geht’s!</p>
<p>Was auch hilft, verschiedene Playlists für unterschiedliche Arbeiten zusammen zu stellen. Wenn ich beispielsweise einen Artikel für <a href="http://www.imgriff.com" target="_blank">imgriff.com</a> schreibe, höre ich gerne Adele, Lana del Rey oder Lenny Kravitz– nicht unbedingt ruhig, aber stimmig. Beim Nachführen von Listen, Rechnungen schreiben oder sonstigen für mich eher langweiligen aber durchaus wichtigen Tätigkeiten darf es auch mal etwas fetzigeres wie Sean Paul, Niki Minaj oder Pitbull sein. Sobald ich jedoch meine volle Konzentration benötige, weil auf zehn Sachen gleichzeitig achten muss, brauche ich absolute Stille. Und wehe dem, der mich in diesem Moment anruft.</p>
<h3>5. Das Hirn zur Konzentration zwingen</h3>
<p>Was tust du als Erstes, wenn du an deinem Computer sitzt? Facebook checken, Skype öffnen, Blogs lesen? Dann geht es dir so wie mir. Und ich muss mich von den verlockenden Ablenkungen lösen und mein Hirn in eine produktive Stimmung versetzen.</p>
<p>Das gelingt am besten in dem ich einem festen Tagesplan folge. Zuerst E-Mail checken und gleich beantworten. Dann zur ersten Aufgabe übergehen und diese konzentriert ausführen. Alle Töne am Computer und Handy ausschalten, damit man durch eingehende Nachrichten nicht gestört wird. Aus Facebook ausloggen, Skype auf “bitte nicht stören” stellen. Und dann die Aufgabe erledigen. So hangle ich mich von Aufgabe zu Aufgabe und das gelingt ganz gut.</p>
<h3>6. Hochphasen nutzen</h3>
<p>Morgen- oder Nachtmensch? Jeder Mensch hat unterschiedliche Leistungsphasen. Die einen sind schon frühmorgens fit, die anderen arbeiten lieber in der Nacht. Der Stoffwechsel, die Organtätigkeit, die Konzentrationsfähigkeit – alles schwankt innerhalb eines Tages erheblich. Wer seinen eigenen Typ kennt, kann seine Leistung, Kreativität und Produktivität deutlich verbessern. Da bringt ein Heimbüro einen grossen Vorteil, man kann seine Arbeit weitgehend selber einteilen. Und sollte dies auch nutzen: Schwierige Aufgaben erledigt man in den Hochphasen, die lästigen Aufgaben in den Durchhängerphasen.</p>
<h3>7. Pflanzen</h3>
<p>Pflanzen sind nicht nur schön anzuschauen. Sie filtern auch schlechte Luft und sorgen so für genügend Sauerstoff im Raum. Ich selber habe keinen grünen Daumen. Die sterben alle innerhalb weniger Wochen. Aber, ich habe mir fest vorgenommen, wieder ein paar Pflänzchen zu kaufen. In der Zwischenzeit lasse ich das Fenster offen und zapfe Frischluft vom davorstehenden Baum ab.</p>
<h3>8. Licht und Farbe</h3>
<p>Farben beinflussen die Stimmung. Blau zum Beispiel soll die <a href="http://imgriff.com/2012/01/03/auf-der-suche-nach-kreativitat/" target="_blank">Kreativität fördern</a>. Rot oder Orange macht aggresiv. Man muss nicht gleich die Wände streichen, auch farbige Accessoires oder Bilder schaffen eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Sollten die Wände bereits in einer grellen Farbe gestrichen sein, lohnt sich ein neuer Anstrich. Aber Achtung, zuerst den Vermieter fragen, ob man das darf. Wenn ja, kann man drauf los pinseln. Im Zweifelsfall würde ich weisse Wände so belassen wie sie sind. Weiss mag langweilig sein, ist jedoch neutral, hell und passt zu allem.</p>
<p>Ein gutes «Home Office» sollte mit viel natürlichem Licht ausgefüllt sein, jedoch ohne zu blenden. Bei Kunstlicht eignet sich vor allem indirekte Beleuchtung. Auch farbige Glühbirnen können die Stimmung positiv beeinflussen. Blau fördert die Kreativität, grün sorgt für Harmonie.</p>
<h3>9. Aufräumen und ausmisten</h3>
<p>Auch wenn du ein Sammler bist, ausmisten von Zeit zu Zeit hat noch keinem geschadet. Nichts ist schlimmer für den Geist, als im Chaos zu wühlen, geschweige denn produktive Arbeiten zu verrichten. Kreative Chaoten seien hier mal ausgeklammert. Alles was man nicht jeden Tag braucht, wird verstaut – oder gleich entsorgt.</p>
<h3>10. Frische Luft und Ideen schnappen</h3>
<p>Auch gut: Ab und zu mal raus aus der Hütte und frische Luft schnappen. Ich spaziere gerne zum Starbucks, hole mir einen Kaffee und trinke ihn an der Sonne (wenn sie denn mal scheint). Oder ich nehme meine Arbeit gleich mit. Wie letztens, da sass ich zwei Stunden in einem nahegelegenen Park und las Texte Korrektur. Das hat noch nie so viel Spass gemacht. Heutzutage kann man ja überall arbeiten, das sollte man auch nutzen, wenn es der Job zulässt. Wie sagt man so schön, man merkt erst, was man hat, wenns vorbei ist. Nach einer kurzen oder längeren Büroabstinenz geht man auch gerne wieder zurück.</p>
<p>Das Wichtigste ist doch, dass man bei der Arbeit glücklich und motiviert ist. Und dass man nie aufhört, seine Arbeitsumgebung noch besser und schöner zu gestalten.</p>
<p>Das sind keine Tipps mit 100 prozentiger Erfolgsgarantie, aber sie machen mich produktiver. Vielleicht hast du andere Tipps, die für dich noch besser funktionieren? Lass mich wissen.</p>
<p><small><em>Bild: Quinn Dombrowski bei <a href="http://www.flickr.com/photos/quinnanya/2069421733/">flickr.com</a> (CC BY-SA 2.0)</em></small></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/05/02/home-office-day-2012/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2055/05/Home_Office-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/05/02/home-office-day-2012/">Neue Arbeit: Home Office Day 2012</a></b><br /><font size="2">Bleibt zu Hause, Leute. Denn am 10. Mai 2012 ist der dritte Schweizer Home Office Day. Home Office erhöht die Produktivität und spart CO2. </font><font color="#aaa">(2. Mai 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/06/27/telepresence-roboter-mein-roboter-geht-fur-mich-zur-arbeit/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/06/anybots-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/06/27/telepresence-roboter-mein-roboter-geht-fur-mich-zur-arbeit/">Telepresence Roboter: Mein Roboter geht für mich zur Arbeit</a></b><br /><font size="2">Soll ich mir einen Telepresence Roboter kaufen, der in unseren Büros anwesend ist und den ich von zu Hause aus steuern kann? </font><font color="#aaa">(27. Juni 2011)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/08/29/zeitmanagement-tipps-fuer-workaholics/">Zeitmanagement: Tipps für Workaholics</a></b><br /><font size="2">Überall kann man erfahren, wie man mit wenig Zeit noch produktiver wird. Dabei müssten viele unter uns zuerst lernen, sich mehr Zeit für anderes zu nehmen. </font><font color="#aaa">(29. August 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Neue Arbeit: Home Office Day 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 05:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne Dubacher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bleibt zu Hause, Leute. Denn am 10. Mai 2012 ist der dritte Schweizer Home Office Day. Home Office erhöht die Produktivität und spart CO2.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Bleibt zu Hause, Leute. Denn am 10. Mai 2012 ist der dritte Schweizer Home Office Day. Home Office erhöht die Produktivität und spart CO2.</h4>
<div id="attachment_5928" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://imgriff.com/2012/05/02/home-office-day-2012/home_office/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2055/05/Home_Office-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" /></a><p class="wp-caption-text">(Bild: Jeremy Levine Design / CC BY 2.0)</p></div>
<p>Das Arbeiten von zu Hause hat zahlreiche Vorteile: Mitarbeitende sparen Zeit und gewinnen an Lebensqualität. Dank weniger Pendlerverkehr wird zudem der CO2-Verbrauch reduziert und die Umwelt geschont. Unternehmen wiederum profitieren von zufriedeneren und produktiveren Mitarbeitenden.<br />
Bereits im letzten Jahr haben schweizweit tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Gross- und Kleinunternehmen einen Tag lang zu Hause gearbeitet und damit einen Beitrag zu mehr Lebensqualität und einer geringeren CO₂-Belastung geleistet.</p>
<h3>908 Tage und 9&#8217;198 Tonnen CO₂ gespart</h3>
<p>Insgesamt ist aus dem zweiten Home Office Day am 19. Mai 2011 ein Zeitgewinn von 908 Tagen entstanden, und auf ein Jahr gerechnet konnten 9‘198 Tonnen CO₂ eingespart werden. Grund genug, den Home Office Day auch 2012 wieder aufleben zu lassen – als Anstoss zum Umdenken und als Beweis, dass Lebensqualität, Produktivität und Klimaschutz keine Gegensätze sind.<span id="more-5919"></span></p>
<p>Der Home Office Day wurde im Jahre 2010 von den drei Unternehmen Microsoft, SBB und Swisscom initiiert. Laut den Initianten haben in der Schweiz 11% der arbeitenden Bevölkerung das Potential, einen Tag in der Woche zu Hause zu arbeiten. Dadurch könnte der Pendlerverkehr in den Spitzenzeiten um 450 000 Personen pro Woche reduziert werden, und jährlich würden 67 000 Tonnen CO2 gespart.</p>
<h3>69 Prozent fühlen sich produktiver</h3>
<p>In einer von der ETH Zürich und der Hochschule für Angewandte Psychologie (Fachhochschule Nordwestschweiz) durchgeführten Studie wurden 195 Teilnehmer des Home Office Day 2011 befragt. Das Durchschnittsalter liegt laut Studie bei 41 Jahren, die meisten arbeiten zwischen einem halben Tag und zwei Tagen pro Woche zu Hause, und dies bereits seit einem Jahr oder länger. Sie erachten das Home Office als eine Art «Refugium für selbstbestimmtes und ungestörtes Arbeiten». 69% fühlen sich produktiver im Home Office, und 78% schätzen besonders, dass sie ungestört arbeiten können. 88,5% erleben die wegfallende Reisezeit und 61,3% die bessere Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben als Vorteil. 48,7% gaben an, die Nähe zur Familie als besonders wertvoll zu erachten.</p>
<h3> Produktivität um 30 Prozent steigern</h3>
<p>Laut Schätzungen von Prof. Gassmann von der Universität St. Gallen kann die Produktivität von Wissensarbeitern durch regelmässiges Arbeiten von zu Hause gesamtschweizerisch bis zu 30 % gesteigert werden. Denn im Home Office arbeiten die meisten konzentrierter und ruhiger, weil sie nicht ständig unterbrochen werden. Und kommen dadurch auch schneller voran.</p>
<p>Höchste Zeit also, dass auch du den Home Office Day nutzt. Auf <a href="http://www.homeofficeday.ch" target="_blank">www.homeofficeday.ch</a> finden Arbeitnehmer wie Arbeitgeber Checklisten für einen für alle Seiten erfolgreichen Home Office Day 2012.</p>
<p><small><em>Bild: Jeremy Levine Design bei <a href="http://www.flickr.com/photos/jeremylevinedesign/3197502527/">flickr.com </a>(CC BY 2.0)</em></small></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/06/27/telepresence-roboter-mein-roboter-geht-fur-mich-zur-arbeit/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/06/anybots-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/06/27/telepresence-roboter-mein-roboter-geht-fur-mich-zur-arbeit/">Telepresence Roboter: Mein Roboter geht für mich zur Arbeit</a></b><br /><font size="2">Soll ich mir einen Telepresence Roboter kaufen, der in unseren Büros anwesend ist und den ich von zu Hause aus steuern kann? </font><font color="#aaa">(27. Juni 2011)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/08/29/zeitmanagement-tipps-fuer-workaholics/">Zeitmanagement: Tipps für Workaholics</a></b><br /><font size="2">Überall kann man erfahren, wie man mit wenig Zeit noch produktiver wird. Dabei müssten viele unter uns zuerst lernen, sich mehr Zeit für anderes zu nehmen. </font><font color="#aaa">(29. August 2008)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/01/27/warum-vorsaetze-fassen-unsexy-ist-wuensch-dir-was-und-hab-spass-dabei/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/01/thinkbig-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/01/27/warum-vorsaetze-fassen-unsexy-ist-wuensch-dir-was-und-hab-spass-dabei/">Selbstdisziplin: Wünsch dir was und hab Spaß dabei!</a></b><br /><font size="2">Kurze Zwischenfrage: Wir haben bereits Ende Januar, was ist noch übrig von den Plänen und Vorsätzen für das neue Jahr? </font><font color="#aaa">(27. Januar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Teamwork: Wie man Barrieren der Zusammenarbeit überwindet (I/II)</title>
		<link>http://imgriff.com/2012/04/11/teamwork-wie-man-barrieren-der-zusammenarbeit-ueberwindet-iii/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 07:10:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne Dubacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Missverständnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Team-Work]]></category>

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		<description><![CDATA[Überall wo Menschen aufeinander treffen, können Missverständnisse aufreten - ob im Büro oder sonstwo. Missverständnisse zwischen Teams bremsen die Produktivität. «Boundary Spanning» soll das verhindern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Überall wo Menschen aufeinander treffen, können Missverständnisse aufreten &#8211; ob im Büro oder sonstwo. Missverständnisse zwischen Teams bremsen die Produktivität. «Boundary Spanning» soll das verhindern.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/04/11/teamwork-wie-man-barrieren-der-zusammenarbeit-ueberwindet-iii/barrieren/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2055/01/Barrieren-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="Barrieren überwinden" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Im ersten Teil der zweiteiligen Serie «Boundary Spanning» (zu Deutsch: Barrieren überwinden) beschreibe ich fünf typische Barrieren, die die Zusammenarbeit im Team oder zwischen Vorgesetzen und Mitarbeitern erschweren. Im zweiten Teil werden Methoden vorgestellt, wie man diese Barrieren überwinden kann. </p>
<p>Was sorgt denn für Unmut zwischen Teams? Zwei Wissenschaftler, Chris Ernst und Donna Chrobot-Mason vom Center for Creative Leadership (Greensbori, North Carolina) und der University of Cincinnati gingen dieser Frage nach. Für ihre Studie befragten sie Tausende von Managern und entwickelten Lösungen, um die Barrieren zu überwinden. Ihre Erkenntnis: Manager sollten in der Lage sein, Barrieren zu erkennen, Brücken zu schlagen und scheinbar Gegensätzliches zu verbinden. Die Wissenschaftler entdeckten fünf typische Barrieren, die das Leben und Arbeiten zwischen Teams, Arbeitsgruppen und Abteilungen in Unternehmen erschweren, die Abläufe bremsen und die Kommunikation behindern: <span id="more-5771"></span></p>
<h3>1. Hierarchien</h3>
<p> Vorgesetzte, die viele Mitarbeiter unter sich haben, erschweren die Kommunikation genauso wie unklare Befugnisse und verschlungene Entscheidungswege. Die Teams und ihre Mitglieder wissen nicht genau, wofür sie stehen und was sie dürfen.</p>
<h3>
2. Abteilungsgrenzen</h3>
<p> Es ist schon eine uralte Metapher, dass Abteilungen hinter Mauern sitzen und mit den anderen Teams wenig zu tun haben wollen. Jede Gruppe arbeitet für sich, Informationen fliessen spärlich, man beäugt sich misstrauisch und stimmt sich selten ab. </p>
<h3>3. Stakeholder</h3>
<p>Die Zusammenarbeit mit Lieferanten oder Kunden ist harzig, weil die Prozesse nicht aufeinander abgestimmt sind. Zudem besteht ein Misstrauen gegenüber anderen Stakeholdern wie Banken und Behörden, sodass es immer wieder zu Reibungen und Konflikten kommt.</p>
<h3>4. Demografie und Mitarbeiterstruktur</h3>
<p> Jeder Mitarbeiter ist anders. Sie unterscheiden sich im Alter, Geschlecht, Glauben und der Persönlichkeit. Die Zusammenarbeit von Jung und Alt funktioniert nicht immer reibungslos, weil die Interessen auseinander klaffen. Frauen tun sich in einer männlich dominierten Gruppe oft schwer und bleiben von Karrierepfaden ausgeschlossen. </p>
<h3>5. Geografie</h3>
<p> Global tätigen Unternehmen fällt es schwer, Prozesse optimal aufeinander abzustimmen. Lieferanten in China, Kunden in Südamerika, die Zentrale in Zürich. Auch mit E-Mail und Internet lässt sich nicht alles koordinieren; es ist sehr aufwendig, alle jeweiligen Landesbestimmungen zu berücksichtigen oder Zeitzonen zu überwinden.</p>
<h3>Klassiker der Unproduktivität</h3>
<p>Viele dieser Barrieren, die Ernst und Chrobot-Mason in ihrem Beitrag <a href="http://sloanreview.mit.edu/the-magazine/2011-spring/52306/flat-world-hard-boundaries-how-to-lead-across-them/" target="_blank">Flat World, Hard Boundaries – How To Lead Across Them</a> (MIT Sloan Management Review, Spring 2011) beschreiben, kennen wir aus eigener Erfahrung. Und manche könnte man als Klassiker der Unproduktivität beschreiben. Aber, obwohl wir uns dessen bewusst sind, sie diese Barrieren und Grenzen immer noch da. Sie lassen sich nicht so einfach oder gar nicht aufheben. Die Aufgabe des Managements ist es nun, ihre Auswirkungen zu verringern. Ernst und Chrobot-Mason entdeckten Lösungen und Werkzeuge, mit denen das gelingen soll.</p>
<h3>Das Ideal</h3>
<p> Alle Mitarbeiter arbeiten gerne zusammen. Die Führungskraft unterstützt sie. Entscheidungen werden schnell und klar getroffen. Bei der Zusammenarbeit mit Abteilungen, Kunden und Lieferanten weiss jeder, was zu tun ist. Alters- und Kulturunterschiede befruchten die Arbeit, indem jeder seine Stärken einbringt. Harmonie pur. </p>
<p>Im zweiten Teil erfährst du, wie man die Barrieren überwinden und die Harmonie zurück ins Büro holen kann.</p>
<p><small><em>Bild: Frédéric Bisson bei <a href="http://www.flickr.com/photos/zigazou76/4945360319/" title="Frédéric Bisson bei flickr.com" target="_blank">flickr.com</a> (CC BY 2.0)</em></small> </p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/08/30/warum-klare-kommunikation-produktiver-macht-sag-was-du-meinst/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/08/IMG_0563-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/08/30/warum-klare-kommunikation-produktiver-macht-sag-was-du-meinst/">Klare Kommunikation macht produktiv: Sag, was du meinst!</a></b><br /><font size="2">Unangenehmes nicht ansprechen und Konflikte vermeiden: Zu oft, meint der Trainer und Autor Roland Jäger, treffe man in Büros die so genannten Kuschelchefs an. </font><font color="#aaa">(30. August 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/02/10/convore-gruppenkommunikation-neuer-versuch/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/02/convore-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/02/10/convore-gruppenkommunikation-neuer-versuch/">Convore: Gruppenkommunikation,  neuer Versuch</a></b><br /><font size="2">Convore ist ein Online-Service, der die Kommunikation in Gruppen vereinfachen soll. </font><font color="#aaa">(10. Februar 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/02/13/warum-arbeitsuberlastung-aus-angst-vor-bedeutungslosigkeit-entsteht-im-hamsterrad-des-eigenen-egos/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/01/Hamsterdenktnach-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/02/13/warum-arbeitsuberlastung-aus-angst-vor-bedeutungslosigkeit-entsteht-im-hamsterrad-des-eigenen-egos/">Arbeitsüberlastung: Im Hamsterrad des eigenen Egos</a></b><br /><font size="2">Stellt Euch vor, Ihr macht morgens den Computer an und es ist - keine E-Mail im Postkasten. Absolut nichts. Niemand hat an Euch gedacht, Tote Hose. Was würdet Ihr tun? </font><font color="#aaa">(13. Februar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Arbeitsformen der Zukunft: Gelebte Demokratie oder  billige Sklavenarbeit?</title>
		<link>http://imgriff.com/2012/04/03/arbeitsform-der-zukunft-gelebte-demokratie-oder-billige-sklavenarbeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 05:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arbeitswelt verändert sich - die Treiber sind Technologie und sich wandelnde Wertevorstellungen. Drei Beispiele.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Arbeitswelt verändert sich &#8211; die Treiber sind Technologie und sich wandelnde Wertevorstellungen. Drei Beispiele.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/04/03/arbeitsform-der-zukunft-gelebte-demokratie-oder-billige-sklavenarbeit/stickscarrots/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2045/02/stickscarrots-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="(Bild: opensourceway bei flickr.com, CC BY SA)" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Social Media und der digitale Wandel könnten zu einer radikalen Veränderung traditioneller Arbeitsformen führen. Im besten Falle könnte Arbeiten selbstbestimmer, kreativer und demokratischer werden. </p>
<p>Im schlimmsten Falle beuten sich Arbeitnehmer selbst aus und werden zu allzeit bereiten Sklaven ihrer elektronischen Endgeräte. Beispiele solcher Arbeitsmodelle gibt es schon heute. Wir stellen drei Beispiele, positive wie negative, vor.</p>
<h3>Fehleranalyse statt Schuldzuweisung</h3>
<p>Beim <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Toyota-Produktionssystem">japanischen Autohersteller Toyota</a> arbeitet man nach der Kaizen-Methode: <strong>Es geht es nie zuerst um die Frage, wer einen Fehler zu verantworten hat</strong>, sondern analysiert wird immer zuerst, wie dieser Fehler zustande kam und wie man ihn schnell und dauerhaft beseitigen kann. </p>
<p>Die Produktion gilt bei Toyota daher nicht als untergeordneter Bereich, sondern als letzte und wichtigste Instanz der Qualitätskontrolle. Denn ein Problem in der Produktion lässt sich nicht am Schreibtisch drei Stockwerke höher lösen. </p>
<p>Tritt ein Problem auf, kann jeder Mitarbeiter jederzeit den Produktionsablauf stoppen und einen Verbesserungsvorschlag einbringen. Dann setzen sich Mitarbeiter, Produktionsleiter und Ingenieure oder Logistiker vor Ort zusammen und arbeiten einen Katalog von Fragen ab: Warum ist das passiert? Könnte sich das Problem in anderen Teilen der Produktion wiederholen? Wie stellen wir sicher, dass es nicht wieder auftritt? <span id="more-5810"></span></p>
<p>Das Ziel ist dabei nicht der gewaltige Innovationssprung, sondern eine ruhige, kontinuierliche, in kleinen Schritten stattfindende Verbesserung, über die alle Beteiligten – Mitarbeiter, Vorgesetzte und Kunden – sich ständig austauschen. <strong>Jeder weiß, dass er die anderen für diesen Prozess braucht</strong> und dass der Weg zum Ziel manchmal auch über Umwege führt.</p>
<h3>Gehalt und Urlaub selbst festlegen?</h3>
<p>Demokratie pur gibt es bei der in Hannover und Stuttgart ansässigen <a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/ungewoehnliche-unternehmensphilosophie-mein-gehalt-bestimme-ich-selbst-1.1155180">Managementberatung Vollmer &amp; Scheffczyk</a>: <strong>Hier legt jeder Beschäftigte sein Gehalt selbst fest</strong> und entscheidet auch darüber, wann und wie lange er oder sie in Urlaub geht. Immer mit der Option, dass sie ihr Gehalt jederzeit rauf- oder runterfahren können. </p>
<p>Allerdings müssen sie ihre Entscheidungen vor ihren Kollegen rechtfertigen können: Jeder darf alle Bücher einsehen und weiß immer, wie es um die Firma steht. Grund: <strong>Mitarbeiter, die einer Möhre wie Bonuszahlungen hinterher rennen, zeigen immer nur so viel Engagement, wie die Möhre hergibt.</strong> </p>
<p>V&amp;S will aber Leute, die sich mit ihrem Job klar identifizieren und denen das Wohl der Firma und der Klienten wirklich am Herzen liegt. Und das geht nur, wenn man sämtliche Anreizsysteme abschafft und komplett auf intrinsische Motivation setzt. Die Mitarbeiter setzen die Firma, den Klienten tatsächlich an vorderste Stelle. Denn das Thema «Geld» ist aus dem Kopf. Die Lohnkosten sind nicht gestiegen. </p>
<p>Es gibt ein internes soziales Netzwerk: Jeder, der irgendetwas erreicht hat, etwa einen Kundenworkshop mit ordentlichem Ergebnis, der bloggt das Ganze. Statt Bonuskampf bemerken die Führungskräfe mehr Identifikation mit dem Unternehmen und Arbeitsfreude.</p>
<h3>Beauty Contest für jedes Projekt</h3>
<p>Aber wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten: Denn der gesellschaftliche Wandel birgt auch Gefahren: So geriet IBM kürzlich negativ in die Schlagzeilen. Allein in Deutschland will das Unternehmen bis zu 8000 Stellen streichen, doch das ist nicht alles. Denn der Plan ist offenbar Teil einer grundlegenden Neuorganisation von Arbeitsstrukturen. </p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,813325,00.html">Einem internen Papier zufolge</a> will IBM die Beziehungen zu seinen Arbeitskräften radikal verändern. So soll der Konzern künftig nur noch von einer <strong>kleinen Kernbelegschaft</strong> geführt werden. Spezialisten und Fachkräfte hingegen will IBM auf einer eigens gegründeten Internetplattform anwerben. Dort sollen sich freie Mitarbeiter aus der ganzen Welt präsentieren und nach bestimmten, von IBM entworfenen Qualitätsmerkmalen zertifiziert werden. </p>
<p>Oder anders gesagt: <strong>Die Mitarbeiter müssen großen Aufwand betreiben, um der Möhre nachzurennen und das Unternehmen pickt sich die Rosinen raus.</strong></p>
<p><small><em>Bild: opensourceway bei <a href="http://www.flickr.com/photos/opensourceway/5537457133/" title="opensourceway bei flickr.com" target="_blank">flickr.com</a> (CC BY SA)</em></small></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/03/20/jobsuche-mit-social-media-zeitersparnis-oder-zeitverschwendung/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2052/02/SocialNetworks-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/03/20/jobsuche-mit-social-media-zeitersparnis-oder-zeitverschwendung/">Jobsuche mit Social Media: Zeitersparnis oder Zeitverschwendung?</a></b><br /><font size="2">Netzwerken auf Social Media-Kanälen wie Twitter oder Facebook wird von vielen als Zeitverschwendung erlebt - Freizeitvergnügen vielleicht, aber Jobsuche? Sicher nicht. Aber sind die traditionellen Wege des Jobfindens heutzutage effizienter? </font><font color="#aaa">(20. März 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/01/30/buchbesprechung-sind-wir-robust-genug-fur-die-zukunft/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/01/the_age_of_less-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/01/30/buchbesprechung-sind-wir-robust-genug-fur-die-zukunft/">Buchbesprechung: Sind wir robust genug für  die Zukunft?</a></b><br /><font size="2">Weniger Grösse, weniger Schnelligkeit, weniger Stabilität, weniger Sicherheit, weniger Raum, weniger Essen: Wir stehen auf der Schwelle zum «Age of Less». Ein Grund zur Besorgnis, aber kein Grund für Kopflosigkeit, sagt David Bosshart. </font><font color="#aaa">(30. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/01/25/narrating-your-work-arbeit-erzahlen-so-funktionierts/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/01/oneway-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/01/25/narrating-your-work-arbeit-erzahlen-so-funktionierts/">Narrating your work: Arbeit erzählen - so funktioniert's</a></b><br /><font size="2">Über die eigene Arbeit mit Hilfe von Microblogging-Diensten erzählen - und so den Teamerfolg steigern. Ein Experiment bei Shell gibt Einblick in diese Methode. </font><font color="#aaa">(25. Januar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Jobsuche mit Social Media: Zeitersparnis oder Zeitverschwendung?</title>
		<link>http://imgriff.com/2012/03/20/jobsuche-mit-social-media-zeitersparnis-oder-zeitverschwendung/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2012/03/20/jobsuche-mit-social-media-zeitersparnis-oder-zeitverschwendung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 08:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungen]]></category>
		<category><![CDATA[Jobwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Netzwerken auf Social Media-Kanälen wie Twitter oder Facebook wird von vielen als Zeitverschwendung erlebt - Freizeitvergnügen vielleicht, aber Jobsuche? Sicher nicht. Aber sind die traditionellen Wege des Jobfindens heutzutage effizienter?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Netzwerken auf Social Media-Kanälen wie Twitter oder Facebook wird von vielen als Zeitverschwendung erlebt &#8211; Freizeitvergnügen vielleicht, aber Jobsuche? Sicher nicht. Aber sind die traditionellen Wege des Jobfindens heutzutage effizienter?</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/03/20/jobsuche-mit-social-media-zeitersparnis-oder-zeitverschwendung/socialnetworks/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2052/02/SocialNetworks-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Ich schreibe ja immer mal wieder gerne über Jobsuche mit Social Media oder halte Vorträge dazu. Und ziemlich häufig ist die Reaktion ungläubiges Erstaunen bis Entsetzen: Das, so die Meinung vieler, ist doch viel zu zeitaufwändig und umständlich. Bei einem Vortrag an einer Deutschen Hochschule im vergangenen Jahr saßen die VWL-Studenten mit verschränkten Armen vor mir und meinten, das Bloggen für Journalisten sicher ein nettes Tool sei, für sie aber die reine Zeitverschwendung.  Und die Redakteurin einer großen deutschen Zeitung fragte mich kürzlich beim Interview: «Ist das nicht ein wenig wie von hinten mit der Brust ins Auge?» <span id="more-5828"></span></p>
<h3>Welche Jobsuchmethode spart wirklich Zeit?</h3>
<p>Und was sage ich? Immer das selbe: Klar ist das aufwändig. Aber sind traditionelle Jobsuchmethoden effizienter und nutzbringender? Um das zu verstehen, muss man vielleicht etwas weiter aushohlen. Traditionelle Jobsuchmethoden funktionieren so: Man sieht eine Stellenanzeige, von der man glaubt, sie würde, was Qualifikation, Soft Skills usw. angeht, zu einem passen und bewirbt sich. Auf den ersten Blick ist das auch wie eine zielgerichtete Handlung aus. Jobsuche mit Social Media oder auch per Empfehlungsmarketing ist hingegen deutlich weniger zielgerichtet und scheint auf den ersten Blick deutlich mehr mit Glück und Zufall zu tun zu haben. Zwar kann man auch Twitter, Xing oder LinkedIn nach Jobangeboten suchen, aber echtes Netzwerken funktioniert hingegen so: Man kennt jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt &#8211; und der hat einen Job. Kling nach viel Stress, die ganzen Kontakte am Laufen zu halten und dazu im Ergebnis noch furchtbar vage &#8211; weil man ja nie weiß, welcher der vielen Kontakte, die man da so pflegt, dann am Ende auch zum gewünschten Ergebnis führt.</p>
<h3>Jobsuche in Social Media: Schlecht planbar, aber funktioniert</h3>
<p>Und genau da liegt der Denkfehler: Wenn man nämlich vernünftig netzwerkt, dann braucht man sich über so etwas gar keine Gedanken zu machen. Dann passieren die Dinge mehr oder minder von selbst. Erlebe ich regelmäßig beim Bloggen, wo Leute zum Beispiel via Google oder via Empfehlung auf mich zukommen, weil sie etwas Bestimmtes gesucht haben. Oder wenn ich jemanden treffe, der mich auf einen Blogpost anspricht, den er kürzlich gelesen hat &#8211; und sich daraus ein interessanter Dialog und schließlich eine gute Zusammenarbeit entwickelt.</p>
<p>Natürlich ist das schlecht planbar, auch wenn das Social-Media-Prophete und Suchmaschinenoptimierer gerne glauben machen wollen. Gut, ich kann dafür sorgen, dass der eigene Blog bei Google möglichst weit oben steht oder ich ein möglichst großes Netzwerk habe. Wer am nächsten Tag genau nach was sucht, das kann ich nicht planen.  Genau diese Zufälligkeit führt aber deshalb oft zu überraschenden Ergebnissen &#8211; über Serendipität habe ich <a href="http://imgriff.com/2011/09/27/networking-madonna-beinahe-treffen-und-andere-falsche-hoffnungen/">bereits hier</a> geschrieben. Und tatsächlich mussten auch meine VWL-Studenten auf eingehende Nachfragen eingestehen: Die meisten Jobs werden über Kontakte vergeben. Ja mehr noch: Einige Jobs entstehen praktisch dadurch, dass sich Leute über Themen unterhalten und dann so im Gespräch Ideen für neue Jobs haben &#8211; so geschehen z.B. bei <a href="http://www.berufebilder.de/berufseinstieg/regine-heidorn-erzaehlt-im-interview-wie-man-jobs-findet-die-es-noch-gar-nicht-gibt-twitter-ist-das-innovativste-social-media-tool/">Regine Heidorn</a>, die 75 % ihrer Jobs über Twitter findet &#8211; darunter auch Tätigkeiten, an die sie selbst im Traum nicht gedacht hätte. Eigentlich auch die Idealform der Jobsuche: Ein Job, der direkt auf den Menschen und dessen Persönlichkeit und Fähigkeit zugeschnitten ist &#8211; und nicht umgekehrt.</p>
<h3>Jobsuche mit Stellenanzeigen: Pseudo-Planbarkeit, die schlecht funktioniert</h3>
<p>Warum trauen sich also Menschen nicht mehr, sich auf diese Zufälle zu verlassen? Weil sie immer noch glauben, die Unternehmen, die ihre Stellen da ausschreiben, hätten sich genau überlegt, was sie suchen und man müsste sich einfach nur bewerben &#8211; fertig. Und sich dann wundern, warum sie 50 Absagen und mehr bekommen, was das ganze Bewerbungsprozedere inefffektiv und nervenaufreibend macht. Denn tatächlich ist vielen Firmen gar nicht klar, was sie eigentlich genau suchen &#8211; genau deshalb stehen in Stellenanzeigen <a href="http://www.berufebilder.de/jobsuche-bewerbung/stellenanzeigen-jobboersen/wie-findet-man-stellen-fuer-die-die-bezeichnung-fehlt-jobsuche-im-begriffswald">oft unverständliche Worthülsen</a>, in die man alles und nichts hineininterpretieren kann.</p>
<p>Querdenker Axel Haitzer, der in seinem Buch  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3863080009?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3863080009">Bewerbermagnet: 365 inspirierende Ideen, wie IHR Unternehmen Top-Bewerber magnetisch anzieht (Affiliate-Link)</a> zusammengetragen hat, zeigt, wie eine Stellenanzeige aussehen könnte, mit der absolut passende Bewerber gesucht werden: Nämlich <a href="http://berufebilder.de/jobsuche-bewerbung/stellenanzeigen-jobboersen/warum-stellenanzeigen-oft-falsch-verstanden-werden-maenner-fuer-gefaehrliche-reise-gesucht/">am Beispiel des Antarktisforschers Sir Ernest Henry Shackleton</a>, der 1900 Männer für eine gefährliche Reise gegen geringe Bezahlung mit ungewissem Ausgang suchte &#8211; und auch fand: Angeblich soll er mehr als 4000 Bewerbungen erhalten haben. Hätte Shackleton eine schwammige Anzeige nach heutigem Muster formuliert, so folgert Haitzer, hätten sich aber sicher auch eine Menge ungeeigneter Kandidaten beworben &#8211; und Sir Ernest Shackleton hätte Zeit und Geld in der Rekrutierung verschwendet oder sogar den Erfolg seiner Expedition gefährdet.</p>
<p>Doch leider ist Klartext-Reden nicht ganz so einfach &#8211; das haben die Journalisten Florian Vollmers und Anne Jacoby bei der Recherche zu ihrem Jobinterviewknackerbuch über die geheimen K.O.-Kriterien von Personalern herausgefunden: Viele, die für eine Stelle eigentlich eindeutig einen Mann oder eine Frau oder Bewerber in einem bestimmten Alter suchen (und am Ende auch auswählen), sagen das vorher nicht, geschweige denn, dass sie es in die Stellenanzeige hinein schreiben. Grund dafür ist <a href="http://www.berufebilder.de/jobsuche-bewerbung/bewerbung-recruiting/wie-das-allgemeine-gleichbehandlungsgesetz-agg-bewerbern-das-leben-schwer-macht-teil-1-der-irrsinn-verordneter-anti-diskriminierung/">laut Vollmers</a> das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, das Bewerber eigentlich vor Diskriminierung schützen soll, am Ende aber häufig dafür sorgt, dass nur schwammige Angaben darüber gemacht werden, was man eigentlich genau sucht. Und wer nicht in die passende Zielgruppe gehört, verschwendet ganz umsonst seine Zeit mit der Bewerbung. Und auch das Unternehmen verschwendet sehr viel Zeit, weil es erst die vielen unpassenden Bewerber aussortieren muss.</p>
<p>Ist es bei diesem Bewerbungsirrsinn nicht viel sinnvoller, sich ein passendes Netzwerk aufzubauen und dann mit genau passenden Kontakten einen genau passenden Job zu suchen?</p>
<p><small><em>Bild: Beck Tench bei flickr.com (CC BY 2.0)</em></small></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/01/25/narrating-your-work-arbeit-erzahlen-so-funktionierts/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/01/oneway-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/01/25/narrating-your-work-arbeit-erzahlen-so-funktionierts/">Narrating your work: Arbeit erzählen - so funktioniert's</a></b><br /><font size="2">Über die eigene Arbeit mit Hilfe von Microblogging-Diensten erzählen - und so den Teamerfolg steigern. Ein Experiment bei Shell gibt Einblick in diese Methode. </font><font color="#aaa">(25. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/01/17/social-media-macht-facebook-unzufrieden/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/01/sadface-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/01/17/social-media-macht-facebook-unzufrieden/">Social Media: Macht Facebook unzufrieden?</a></b><br /><font size="2">Sich mit anderen zu vergleichen macht unglücklich - genau das tun wir aber bei Facebook ständig. </font><font color="#aaa">(17. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/01/16/was-zahlenspiele-uber-qualitat-aussagen-schwanzvergleiche-in-social-media/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/12/FashionDistrict-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/01/16/was-zahlenspiele-uber-qualitat-aussagen-schwanzvergleiche-in-social-media/">Social Media, Zahlenspiele und Qualität: Schwanzvergleiche in Social Media</a></b><br /><font size="2">Der Erfolg im Internet lässt sich genau messen - angeblich. Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter machen es noch einfacher: Freunde, Follower und Likes sind simple und beliebte Messgrössen. Scheinbar.< </font><font color="#aaa">(16. Januar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Zukunftstrend UnWork &#8211; Teil 2: Vier Schritte zum Traumjob?</title>
		<link>http://imgriff.com/2012/03/15/zukunftstrend-unwork-teil-2-vier-schritte-zum-traumjob/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 06:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzenbilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzenprofil]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbständigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Meistens wissen wir, was wir nicht wollen. Häufig ist das aber wenig hilfreich, wenn es darum geht, sich neu zu orientieren. Vier Hinweise für den Weg zum neuen «Lebens-Design».]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Meistens wissen wir, was wir nicht wollen. Häufig ist das aber wenig hilfreich, wenn es darum geht, sich neu zu orientieren. Vier Hinweise für den Weg zum neuen «Lebens-Design».</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/03/15/zukunftstrend-unwork-teil-2-vier-schritte-zum-traumjob/coloryourlife/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2045/02/coloryourlife-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Im <a href="http://imgriff.com/2012/03/09/zukunftstrend-unwork-teil-1-traumjob-statt-malochen/">ersten Beitrag</a> dieser kleinen Serie habe ich über den UnWork-Trend aus den USA geschrieben – und über Leute, die ihre Leidenschaft bereits zum Beruf gemacht haben. Die erkannt haben, dass es weniger auf ein dickes Gehalt als auf die Zufriedenheit ankommt. Dass Sicherheit auch einengen kann. Dass heute nur erfolgreich ist, wer auch mit ganzem Herzen dabei ist. Und dass nicht der perfekte Lebensplan zählt, sondern die persönliche Leidenschaft und die Fähigkeit, sich auch flexibel auf neue Begebenheiten einzustellen. Doch wie genau stellt man das an? Dazu liefert die Amerikanerin Hailey Rene <a href="http://unworkaholic.com/unwork-for-beginners/4-steps-to-live-the-life-you-desire/">in ihrem Blog UnWorkaholic eine Schritt-für-Schritt Anleitung</a>, die ich nachfolgend kurz vorstellen und kommentieren möchte.</p>
<h3>Schritt 1: Kontrolliere dein Leben!</h3>
<p>Das klingt einfach, schließlich ist es das, was wir alle wollen. Tatsächlich aber, wie Paddy schon richtig schreibt, haben wir jedoch nicht alle die Kontrolle darüber, sondern lassen es uns von anderen vorschreiben. Das zu ändern, darum geht es. Denn wer sein Leben im Griff hat, der kann auch leichter Änderungen vornehmen. Und dafür müssen wir zunächst ganz ehrlich zu uns selbst sein und herausfinden, wo wir stehen. Man muss, wie Hailey richtig schreibt eine ehrliche Bestandsaufnahme seines Lebens in allen Bereichen machen.<span id="more-5808"></span></p>
<h3>Schritt 2: Designe dein Leben</h3>
<p>Das ist vielleicht der lustigste Schritt. Sich Zeit zum Träumen nehmen: Wie will man wirklich leben? Welche Träume hatte man als Kind, die man sich jetzt erfüllen will? Reisen? Einem Hobby nachgehen? Familie? Sich ehrenamtlich betätigen?</p>
<p>Eine gute Übung dabei ist meiner Meinung nach, sich vorzustellen, was man tun könnte, wenn man genug Geld hätte. Und wenn man nicht scheitern könnte. In diesem Schritt geht es nicht ums «Ja, aber» und nicht um Realismus, sondern um das Sammeln guter Ideen für das eigene Lebens-Design. Allerdings sollte man eines bedenken, was in der ganzen «Verwirkliche-dich-Selbst»-Literatur gerne übersehen wird: Vielleicht lebt man ja bereits das Leben seiner Träume, findet Erfüllung in seinem Job und seiner Familie. Warum sollte man das dann ändern? Denn: Komplette Zufriedenheit wird man nie erreichen und sie ist auch nicht erstrebenswert.</p>
<h3>Schritt 3: Sorge für die Finanzierung</h3>
<p>Jetzt kommt das «aber»! Jetzt geht es darum, seine – vielleicht verrückten – Ideen zu finanzieren. Und das ist, wie Hayle richtig schreibt, der Teil, bei dem die meisten Leute scheitern. Das Ziel ist, herauszufinden, wie man das Geld zur Verwirklichungen seiner Ideen aufbringt. Hailey Vorschläge gehen alle in Richtung Teilzeit arbeiten – z.B. indem man irgendwas verkauft oder online macht – und damit mehr Zeit für die eigenen Interessen zu haben. Das halte ich gelinde gesagt für schwierig: Auch in jedem noch so einfach Job wird heute voller Einsatz verlangt und es gibt Stress, den man abends mit nach Hause bringt. Das, was uns wirklich interessiert, nur in unserer Freizeit zu machen, werden wir uns in Zukunft schlicht immer weniger leisten können.</p>
<p>Was ich für sinnvoller halte: Die eigenen Ideen zu versuchen, mit der Realität in Einklang zu bringen. Dabei vielleicht nicht gleich die ganz große Lebensveränderung im Kopf haben, sondern in kleinen Schritten zum Erfolg gehen. Sich verkaufen – was leider ja oft negativ klingt – also andere, potentielle Arbeit- oder Auftraggeber von den eigenen Ideen überzeugen, was nur gelingt, wenn man auch hinter seinen Ideen steht. Und dann so allmählich das eigene Leben seinen Wünschen anpassen.</p>
<h3>Schritt 4: Lebe dein Leben!</h3>
<p>Der letzte Schritt ist laut Hailey der beste. Aber nicht der einfachste. Denn nun geht es darum, seine Pläne auch wirklich umzusetzen. Und sein leben dabei interessant zu halten – d.h., sich nicht von Unkenrufen à la «Kannst du davon Leben?» die Laune verderben zu lassen. Am Ball zu bleiben, das Ziel vor Augen, auch wenn es mal nicht so läuft. Aber wer hat auch gesagt, dass UnWork einfach ist?</p>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/03/09/zukunftstrend-unwork-teil-1-traumjob-statt-malochen/" title="Zukunftstrend UnWork – Teil 1: Traumjob statt malochen?">» Zukunftstrend UnWork Teil 1: Traumjob statt malochen?</a></p>
<p><em><small>Bild: Frédéric Bisson bei flickr.com (CC BY 2.0)</small></em></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/16/die-zukunft-der-arbeit-the-freelance-revolution/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/constructionwork-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/16/die-zukunft-der-arbeit-the-freelance-revolution/">Die Zukunft der Arbeit: The Freelance Revolution</a></b><br /><font size="2">In den USA manifestiert sich ein Trend mit Schlagworten wie «Freelance Revolution», «Gig Economy» oder «Freelance Nation»: Immer mehr Menschen haben den traditionellen Karriereweg aufgegeben und sind als Selbstvermarkter unterwegs. </font><font color="#aaa">(16. September 2011)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2009/08/31/kompetenzprofil-wissen-was-man-kann-und-weiss/">Kompetenzprofil: Wissen, was man kann und weiß</a></b><br /><font size="2">Die eigenen Stärken zu kennen ist Voraussetzung für ein erfolgreiches Berufsleben. Eine persönliche «Kompetenzenbilanz» bringt Licht ins Dunkel. </font><font color="#aaa">(31. August 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/03/09/zukunftstrend-unwork-teil-1-traumjob-statt-malochen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2045/02/iStock_000013569421XSmall-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/03/09/zukunftstrend-unwork-teil-1-traumjob-statt-malochen/">Zukunftstrend UnWork - Teil 1: Traumjob statt malochen?</a></b><br /><font size="2">Manch einen plagt das Gefühl, in einem goldenen Käfig gefangen zu sein, Unwichtigem hinterherzujagen, statt das zu tun, was ihm wirklich bedeutsam erscheint. UnWork könnte einen Ausweg bieten... </font><font color="#aaa">(9. März 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Zukunftstrend UnWork &#8211; Teil 1: Traumjob statt malochen?</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 11:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensziele]]></category>
		<category><![CDATA[UnWork]]></category>

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		<description><![CDATA[Manch einen plagt das Gefühl, in einem goldenen Käfig gefangen zu sein, Unwichtigem hinterherzujagen, statt das zu tun, was ihm wirklich bedeutsam erscheint. UnWork könnte einen Ausweg bieten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Manch einen plagt das Gefühl, in einem goldenen Käfig gefangen zu sein, Unwichtigem hinterherzujagen, statt das zu tun, was ihm wirklich bedeutsam erscheint. UnWork könnte einen Ausweg bieten&#8230;</h4>
<h6 class='textad' style='color: rgb(153,153,153); font-size:1em; font-weight:normal; padding: 0 0 1em 0; margin: 0;'> &mdash; <a href='http://news.aiciti.ch' rel="nofollow">C36daily:</a> &mdash; Der tägliche Newsletter für die Schweizer ICT-Community. Schnell, aktuell und auf den Punkt. Jetzt abonnieren und immer up-to-date sein.  &mdash; <a class='textad-blogwerk' style='color: rgb(153,153,153);' href='http://blogwerk.com/verlag/werbung/textanzeige' rel="nofollow">Textanzeige</a> &mdash; </h6><br />
<a href="http://imgriff.com/2012/03/09/zukunftstrend-unwork-teil-1-traumjob-statt-malochen/istock_000013569421xsmall/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2045/02/iStock_000013569421XSmall-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="UnWork heisst: Umdenken (istockphoto)" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Den lieben langen Tag das tun, was Spaß macht und dabei im besten Falle sogar Geld damit verdienen? Davon träumen viele, das zeigen z.B. die Kommentare auf einen meiner letzten Artikel, in dem es um die Finanzierung einer Weltreise geht. Imgriff-Leser-Paddy zum Beispiel <a href="http://imgriff.com/2012/01/24/die-angst-loszulassen-warum-wir-uns-nicht-zwischen-zeit-und-geld-entscheiden-sollten/#comment-129428">schreibt sehr passend</a>: „Zeit haben wir alle genau gleich viel, nämlich 24 Stunden pro Tag. Aber wie wir sie verbringen, darin liegt der Unterschied. Und leider lässt sich ein Grossteil zu sehr diktieren, wie er oder sie seine/ihre Zeit zu verbringen hat.“</p>
<p><strong>UnWork, geht das, gar nicht mehr arbeiten?</strong></p>
<p>Genau darum geht es bei einen aktuellen Trend, der aus den USA kommt und den bezeichnenden Titel UnWork trägt. Das bedeutet, im besten Sinne gar nicht mehr arbeiten oder so wenig wie möglich, um sich mehr auf die Sachen konzentrieren zu können, auf die man Lust hat. Klingt egoistisch, könnte aber doch das Arbeitsmodell der Zukunft sein.<span id="more-5807"></span> Denn unsere Welt verändert sich rapide – nicht zuletzt durch die Digitalisierung.</p>
<p>Gunther Dueck hat auf Republica 2011 klar gemacht, dass das Internet nach und nach viele traditionelle Berufsbilder verschwinden lassen wird und dass diejenigen, die in Zukunft erfolgreich sein wollen, mehr Kreativität, Eigenverantwortung sowie die Fähigkeit brauchen, andere Menschen zu begleiten, zu begeistern und zu Zielen hinzuführen. Was das konkret heißt, dazu gibt Online-Lern-Spezialist Stephen Downes einen Überblick (<a href="http://imgriff.com/2011/04/18/unsere-zukunft-was-wir-wirklich-lernen-muessen/">hier in der Übersetzung von Thomas</a>). Und Downes sagt: Lebe gesund. Lerne, wertzuschätzen. Sei kreativ. Und lerne ein sinnvolles Leben zu leben. Und wie anders sollte das gehen, als dass man genau das tut, was einem Spaß macht?</p>
<p><strong>Warum fällt uns loslassen so schwer?</strong></p>
<p>Warum aber fällt uns das so schwer? Eine sehr gute Erklärung fand ich die Tage <a href="http://imgriff.com/2012/01/30/buchbesprechung-sind-wir-robust-genug-fur-die-zukunft/">bei Sabine:</a> Sie stellt in ihrem Text David Bossharts Buch „The Age of Less“ vor und erklärt, warum für uns das Loslassen ein Problem darstellt: „Der Gedanke, dass wir entschleunigen und zurückstecken müssen, löst in vielen von uns Verunsicherung, gar Panik aus. Warum? Weil wir uns goldene Ketten angelegt haben. Wir haben uns in unserer Komfortzone eingerichtet, umgeben von geistigem wie materiellem Ballast.“ Dabei, so verheißt der Untertitel von Bossharts Buch, könnte das Loslassen die Wohlstandsformel für die westliche Welt werden.</p>
<p>Warum also konzentrieren wir uns nicht auf das Wesentliche und Sinnvolle, statt viel Geld zu verdienen, das wir dann für überflüssige Dinge ausgeben? Es gibt doch einige, die diesen Schritt erfolgreich gegangen sind: Etwa vom gut bezahlten Investmentbanker, der <a href="http://www.berufebilder.de/berufseinstieg/wie-man-die-krise-als-chance-nutzt-vom-investment-banker-zum-travel-blogger/">als Travel-Blogger</a> weniger Geld verdient, dafür aber umso zufriedener ist. Die Sportwissenschaftlerin, die ihren sicheren Job als Bewegungsherapeuthin in einer Psychatrischen Klinik aufgab, <a href="http://www.berufebilder.de/interviews/interview-mit-beate-pracht-und-andrea-eikelmann-die-tiere-bei-personalentwicklung-coaching-einsetzen-lamas-spiegeln-die-eigenschaften-nicht-nur-von-managern-wieder/">um mit Lamas zu arbeiten</a>. <a href="http://www.berufebilder.de/berufseinstieg/serie-berufs-lebensbilder-weltweit-ballon-fahren-als-lebens-philopsophie/">Der Ballonfahrer</a>, der nach dem Studium lieber hinzog, wo der Wind ihn hinträgt, statt Ingenieur zu werden. Der Regierungmitarbeiter, der nur fünf Tage lang brauchte, um sein Leben komplett umzukrempeln und <a href="http://www.berufebilder.de/berufseinstieg/der-whale-watcher-von-new-brunswick-kanada-22-quereinstieg-als-lebensphilopsophie/">Walbeobachter an der kanadischen Ostküste</a> zu werden. Oder digitale Nomaden, die sich von Besitz und fester Wohnung trennen, um die Welt reisen und dank Internet überall arbeiten. Was genau dazu gehört, das erfahrt Ihr im zweiten Teil des Artikels.</p>
<p><ul><li><a href="http://imgriff.com/2012/03/09/zukunftstrend-unwork-teil-1-traumjob-statt-malochen/">Zukunftstrend UnWork &#8211; Teil 1: Traumjob statt malochen?</a> (9. März 2012)</li></ul>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2009/11/11/lebensziele-wie-war-nochmal-der-plan-fuers-glueck/">Lebensziele: Wie war nochmal der Plan fürs Glück?</a></b><br /><font size="2">Wer wollte das nicht, glücklich und zufrieden sein? Wenn man sich jedoch überlegt, mit welchen Zielen wir uns täglich so beschäftigen, kommt man ins Stutzen. </font><font color="#aaa">(11. November 2009)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2009/09/15/der-link-am-morgen-wie-quentin-tarantino-kein-schauspieler-wurde/">Der Link am Morgen: Wie Quentin Tarantino  kein Schauspieler wurde</a></b><br /><font size="2">Manchmal ist der Weg, für den man sich entschieden hat, nicht der beste - und wäre stattdessen das, was man als unwichtig oder Zeitvertreib erachtet, das lohnenswertere Ziel. </font><font color="#aaa">(15. September 2009)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2009/03/26/der-link-am-morgen-das-constantin-prinzip/">Der Link am Morgen: Das Constantin-Prinzip</a></b><br /><font size="2">Christian Constantin ist Präsident des Schweizer Fußballvereins FC Sion und wohl das, was man eine "Reizfigur" nennt. In der "Weltwoche" erklärt er seine zwölf Lebensprinzipien. </font><font color="#aaa">(26. März 2009)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<item>
		<title>Wissenschaftliche Arbeiten planen IV/IV:  Redaktion und Finish</title>
		<link>http://imgriff.com/2012/03/07/wissenschaftliche-arbeiten-planen-iviv-redaktion-und-finish/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2012/03/07/wissenschaftliche-arbeiten-planen-iviv-redaktion-und-finish/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 09:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Camilla Kutzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[planung]]></category>
		<category><![CDATA[Produktiv im Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte planen]]></category>
		<category><![CDATA[studium]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der «Rohbau» der akademischen Arbeit ist fertig, alles Wesentliche ist gesagt, die vorgegebene Länge ist erreicht, aber noch liest sie sich wie die sprichwörtlichen Kraut und Rüben. Wie wird daraus ein flüssig lesbarer, korrekter Text?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Der «Rohbau» der akademischen Arbeit ist fertig. Alles Wesentliche ist gesagt, die vorgegebene Länge ist erreicht, aber noch liest sie sich wie ein Flickwerk. Wie wird daraus ein flüssig lesbarer, korrekter Text?</h4>
<p><h6 class='textad' style='color: rgb(153,153,153); font-size:1em; font-weight:normal; padding: 0 0 1em 0; margin: 0;'> &mdash; <a href='http://www.c36daily.ch/' rel="nofollow">C36daily</a> &mdash; Der tägliche Newsletter für die Schweizer ICT-Community. Schnell, aktuell und auf den Punkt. Jetzt abonnieren und immer up-to-date sein.  &mdash; <a class='textad-blogwerk' style='color: rgb(153,153,153);' href='http://blogwerk.com/verlag/werbung/textanzeige' rel="nofollow">Textanzeige</a> &mdash; </h6><br />
<a href="http://imgriff.com/2012/03/07/wissenschaftliche-arbeiten-planen-iviv-redaktion-und-finish/woman-with-writers-block/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/02/Kurz-vor-dem-Ziel-205x300.jpg" width="205" height="300"  alt="Kurz vor dem Ziel (istockphoto)" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>
<p>In der Arbeitsphase, in der es darum geht, eine wissenschaftliche Arbeit lesbar zu machen, ist ein «Strickmuster» hilfreich. Für mich hat es sich bewährt, beim Überarbeiten einer wissenschaftlichen Hausarbeit in vier Schritten vorzugehen: </p>
<ol>
<li><strong>Inhaltliche Überarbeitung:</strong> Ist der Text inhaltlich richtig und vollständig? Enthält er überflüssige oder redundante Passagen? Letztere müssen, so weh das meist tut, gestrichen oder zumindest als Exkurse markiert werden, ggf. kann ein solcher thematischer «Ausflug» in eine Fussnote verschoben werden.</li>
<li><strong>Konsistenz prüfen:</strong> Ist der Text in sich widerspruchsfrei? Verwende ich das wissenschaftliche Vokabular in einer einheitlichen Weise?</li>
<li><strong>Strukturieren:</strong> Stimmt die Reihenfolge der einzelnen Teile? Sind die <strong>Übergänge</strong> stimmig?
<li><strong>Sprachliche Korrektur</strong>: Sind meine Sätze vollständig und grammatikalisch richtig? Ist meine Sprache <a href="http://imgriff.com/2011/09/09/korrekturlesen-so-wird-die-hausarbeit-auch-sprachlich-schon/">angenehm lesbar</a>? Stimmt die Zeichensetzung? Habe ich alle Tippfehler und Rechtschreibfehler ausgemerzt? </li>
</ol>
<p><strong>Technische Helferlein</strong><br />
Im letzten Schritt kann Software helfen: Die Rechtschreibprüfung und Grammatikprüfung von Word und Openoffice können einem in puncto Rechtschreibung viel Arbeit abnehmen und die banalsten Fehler bereits ausmerzen.<br />
Die automatisierte Rechtschreibprüfung und v.a. Grammatikprüfung kann jedoch eigenes Wissen um die Regeln nicht ersetzen.<span id="more-5825"></span>Sie kann z.B. nicht anmahnen, wann ein «das» und wann ein «dass» angebracht ist. Fachvokabular füge ich um der eigenen Nerven willen zum Benutzerwörterbuch hinzu, sonst gibt es beim abschliessenden Korrekturdurchgang so viele falsche Positive, dass mir dabei eigentliche Fehler schnell entgehen.</p>
<p><strong>Korrekturlesen lassen &#8211; Vier Augen sehen mehr</strong><br />
Wer sechs, sieben, zehn Wochen intensiv an einem Thema und einem Text gearbeitet hat, wird oft betriebsblind &#8211; d.h. steckt so nah am eigenen Text, dass er seine eigenen Fehler nicht mehr wahrnimmt. Zum Teil lässt sich dem mit Auszeiten, «darüber schlafen» und allgemein einer guten Life-Work-Balance entgegenwirken, oft genug bleibt aber im studentischen Arbeiten kein Raum für solche Gegenmassnahmen. Hier hilft es sehr, wenn jemand, der selbst nicht unter Hochdruck an der Materie arbeitet, Korrektur liest.</p>
<p>Bei studentischen Hausarbeiten kommt es oft nicht so sehr darauf an, ob die korrekturlesende Person «vom Fach» ist oder nicht; das entscheidende Faktum ist der unbefangene Blick auf den Text, die Abwesenheit von Betriebsblindheit. Wer selbst nicht so tief in der Materie steckt, kann eher sagen, an welcher Stelle ausführlichere Erläuterungen notwendig sind, weil der Text vielleicht zuviel voraussetzt, was gestrafft werden sollte und welche Formulierungen unglücklich sind.</p>
<p>Wer Word-Dokumente verwendet, sollte unbedingt auf die Kommentarfunktion von Office-Paketen und die Änderungsverfolgung zurückgreifen. So lassen sich Änderungsvorschläge ohne weiteres rückgängig machen. Kommentare, die nicht direkt in den Text geschrieben werden, sondern mit der Kommentarfunktion gemacht wurden, kann man bei der Abgabe nicht übersehen.</p>
<p>(Realtime-)Kollaborative Editoren (z.B. Google Docs) sind bei diesem Arbeitsschritt segensreich. Kaum etwas trägt mehr dazu bei, die ohnehin in einer Abschlussphase schon angegriffenen Nerven noch mehr zu strapazieren, als Dokumente hin und her zu mailen und den Überblick über die Dokumente zu verlieren &#8211; es sei denn, man überlässt die Arbeit am Dokument während der Korrekturphase ausschließlich der korrekturlesenden Person und arbeitet nicht selbst am Text weiter.</p>
<p><strong>Das Finish: Formales Polieren</strong><br />
Wenn auch die sprachliche Korrektur abgeschlossen ist, lohnt es sich, noch einmal einen Blick auf formale Einzelheiten zu werfen: </p>
<ul>
<li>Sind alle Zitate korrekt formatiert bzw. als solche kenntlich gemacht und mit vollständigen, konsistenten Quellenangaben versehen?</li>
<li>Ist die Bibliographie vollständig und den Fachstandards entsprechend formatiert?</li>
<li>Stimmen alle sonstigen Verzeichnisse (Inhaltsverzeichnis, Abbildungsverzeichnis etc.)?</li>
<li>Sind Deckblatt, evtl. erforderliche Erklärungen etc. vorhanden und korrekt?</li>
<li>Entspricht die Formatierung der Arbeit den Vorgaben des Fachbereichs, Instituts oder Publikationsorgans? </li>
</ul>
<p>Ich empfehle aus guten Gründen, die <a href="http://imgriff.com/2011/12/15/wissenschaftliche-arbeiten-planen-iiiiv-der-entwurf/">Formatierung bereits in der Vorbereitung</a> zu berücksichtigen und nicht erst als Finish-Arbeitsgang: Von Anfang an sinnvoll festgelegte Formatvorlagen sparen eine Menge Arbeit und es kann damit sehr viel weniger schief gehen (so ist es auch unwahrscheinlicher, dass man z.B. vergisst, <a href="http://imgriff.com/2011/05/24/zitate-und-fusnoten-vom-richtigen-umgang-mit-wissenschaftlichen-quellen/">Zitate durch Formatierung als solche kenntlich zu machen</a>, wenn man die Formatierung nicht jedes Mal neu zusammenklicken muss).<br />
Sollte dann doch eine Änderung notwendig sein, kann sie elegant und schnell für alle Absätze, die mit einer bestimmten Vorlage versehen sind, durchgeführt werden.</p>
<p>Bevor die Arbeit in den Druck geht, ist es ratsam, sie als .pdf zu exportieren, insbesondere, wenn man sie nicht vom eigenen Rechner aus, sondern z.B. im Uni-Rechenzentrum oder in einem Copyshop drucken läßt. Nicht nur ist die Druckqualität aus .pdf-Dateien meiner Erfahrung nach höher, es ist vor allem gesichert, dass alle Bilder und Tabellen an genau dem Ort erscheinen, wo man sie platziert hat und die Formatierung mit dem übereinstimmt, was man selbst festgelegt hat.</p>
<p><strong>Zeiteinteilung</strong><br />
Die obligatorische Frage: Wie lange dauern das Überarbeiten, Korrekturlesen und das Finish? Abermals ist das sehr vom Einzelfall abhängig &#8211; wie «roh» ist der Rohtext, den ich am Anfang der Überarbeitungsphase vor mir habe? Wie viel Änderungsbedarf besteht nach dem Korrekturlesen(lassen)? Wie viel ist bei der Formatierung, bei Quellenangaben, Erklärungen, beim Deckblatt und bei den Verzeichnissen noch zu tun? <br />
Zur Orientierung will ich den Vorschlag von Otto Kruse nennen, der mir realistisch erscheint. Er hält für die Phase der Überarbeitung bei einer halbjährigen Arbeit 5 Wochen frei und für das Finish, das bei ihm allerdings auch das Korrekturlesen und das Einarbeiten der Korrekturen umfasst, noch einmal eine Woche (Kruse, Otto: Keine Angst vor dem leeren Blatt, S. 208), d.h. etwas weniger als 20% der Arbeitszeit für das Überarbeiten und den Rest für das Korrigieren.</p>
<p><strong>Literatur</strong><br />
Kruse, Otto: Keine Angst vor dem leeren Blatt: ohne Schreibblockaden durchs Studium. Frankfurt/Main ; New York: Campus-Verlag 1994.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/03/08/literaturverwaltung-iii-literaturlisten-und-zitate-im-griff/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/02/Buecher-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/03/08/literaturverwaltung-iii-literaturlisten-und-zitate-im-griff/">﻿Literaturverwaltung I/II: Literaturlisten und Zitate im Griff</a></b><br /><font size="2">Das Leben zeigt: Der falsche Umgang mit Zitaten in wissenschaftlichen Arbeiten kann zum Karrierekiller werden. In diesem Artikel geht es um Grundsätze der Literaturverwaltung, in einem zweiten Teil stellen wir geeignete Software vor. </font><font color="#aaa">(8. März 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/12/15/wissenschaftliche-arbeiten-planen-iiiiv-der-entwurf/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/12/Arbeitenschreiben-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/12/15/wissenschaftliche-arbeiten-planen-iiiiv-der-entwurf/">Wissenschaftliche Arbeiten planen III/IV: Der Entwurf</a></b><br /><font size="2">Das eigentliche Schreiben der wissenschaftlichen Arbeit muss keine Blackbox sein, aus der am Ende ein fertiger Text rausfällt. Vielmehr ist es in verdaubare Schritte unterteilbarer Prozess. </font><font color="#aaa">(15. Dezember 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/11/22/wissenschaftliche-hausarbeiten-planen-iiiv-einige-irregeleitete-annahmen-uber-planung/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/11/Planungsfallen-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/11/22/wissenschaftliche-hausarbeiten-planen-iiiv-einige-irregeleitete-annahmen-uber-planung/">Wissenschaftliche Hausarbeiten planen II/IV: Einige irregeleitete Annahmen  über Planung</a></b><br /><font size="2">Die Planung der eigenen Arbeit ist ein Thema voll Mythen. Oft bremsen wir uns durch unrealistische Vorsätze und irrige Annahmen derart aus, dass die wichtigen Dinge liegen bleiben. </font><font color="#aaa">(22. November 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Arbeitsplatzgestaltung: Was ist der Sinn eines Büros?</title>
		<link>http://imgriff.com/2012/01/20/arbeitsplatzgestaltung-was-ist-der-sinn-eines-buros/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 09:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Mauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplätze]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Home Office]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo erledige ich meine Arbeit? Meistens stellen wir uns die Frage nicht; «im Büro» ist aber selten die beste Antwort. Wie es anders geht, versucht Microsoft mit einem neuen Gebäude zu zeigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Wo erledige ich meine Arbeit? Meistens stellen wir uns die Frage nicht; «im Büro» ist aber selten die beste Antwort. Wie es anders geht, versucht Microsoft mit einem neuen Gebäude zu zeigen.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/01/20/arbeitsplatzgestaltung-was-ist-der-sinn-eines-buros/cubicle-002/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/01/Cubicle-002-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="The Cubicle" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Konzepte schreiben, Spesenabrechnung erledigen, das Teammeeting leiten, den Projektpartner in Mexiko anrufen, die Branchennews im Web durchscannen, mit Tischnachbarn die neue Produktidee diskutieren, das Fachbuch gründlich anschauen und beim Kaffee den neuesten Klatsch erfahren. </p>
<p>Der Arbeitstag eines Wissensarbeiters ist geprägt von ganz unterschiedlichen Aufgaben. Erstaunlich ist der Ort, an dem diese Aufgaben erledigt werden: im Büro. Unterschiedliche Aufgaben, unterschiedliche Anforderungen, aber wir haben bloss eine «Raum-Antwort» dafür. Seltsam.</p>
<h3>Das Büro ist kein Ort zum Arbeiten </h3>
<p>Seltsam, weil es nicht sein kann, dass unser Büro für alle diese Tätigkeiten gleich gut geeignet ist. Es ist schwierig, sich auf das Fachbuch zu konzentrieren, wenn der Kollege nebenan den Projektpartner in Mexiko anruft. Was ist also der Sinn des Büros? Und wo erledige ich am besten welche Arbeit? Mögliche Antworten zu diesen Fragen zeigt Microsoft mit einem neu umgebauten Bürogebäude in der Schweiz. Der Softwarekonzern hat sich für den Umbau zwei Grundsätze zu eigen gemacht: Erstens ist das Büro ein Ort, an dem Menschen zusammen arbeiten. Zweitens: Wenn sie dort arbeiten, sollen sie möglichst viele Raumtypen zur Auswahl haben &#8211; passend zum gerade anstehenden Vorhaben.<span id="more-5752"></span></p>
<h3>Kaffeebar, Xbox-Raum und Focus Rooms </h3>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/01/20/arbeitsplatzgestaltung-was-ist-der-sinn-eines-buros/xbox-001/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/01/Xbox-001.jpg" width="450" height="338"  alt="Ziemlich grün" /></a><br />
Die 400 Mitarbeitenden in Wallisellen bei Zürich haben jetzt 18 Raumtypen zur Auswahl. Sitzungsräume, Projekträume, Kabinen zum Telefonieren, eine Bibliothek, «Focus Rooms» und viele Gelegenheiten, andere Menschen zu treffen: Kaffeebars, Open Work Spaces und einen Xbox-Raum. Bloss Einzelbüros gibt es nicht mehr, auch nicht für Führungskräfte. Zusammenarbeit steht also im Vordergrund &#8211; über Team- und Abteilungsgrenzen hinweg. 90% der 400 Mitarbeitenden haben unter anderem deshalb keinen fixen Arbeitsplatz mehr.</p>
<h3>Bis zu zwei Tagen Home Office</h3>
<p>Einer der wichtigsten Arbeitsplätze befindet sich aber gar nicht im Microsoft-Gebäude: Die Mitarbeitenden arbeiten inzwischen ein bis zwei Tage pro Woche im Home Office. Das, so Microsoft, komme den Bedürfnissen der Mitarbeitern entgegen und habe auch sonst Vorteile. Ruhe, Konzentration oder selbstbestimmte Tagesplanung nennen die Mitarbeitende als Hauptgewinne &#8211; erhöhte Produktivität also. Das Konzept rechnet sich auch: Den 400 Mitarbeitenden stehen 220 Schreibtisch-Arbeitsplätze zur Verfügung (dafür wurden die Plätze aus dem Bereich «Social Seating» fast verdreifacht, die Zahl der Plätze in Meeting Rooms verdoppelt) und lässt noch Platz für bis zu 200 zusätzliche Mitarbeitende.</p>
<h3>Was tun, wenn man kein Software-Konzern ist </h3>
<p>Microsofts Ideen sind interessant und es wird spannend sein zu sehen, ob die erhofften Vorteile auch tatsächlich eintreten &#8211; der Konzern lässt das Projekt von einer Schweizer Hochschule wissenschaftlich auswerten. Was aber tut man, wenn das eigene Unternehmen nicht Microsoft oder Google heisst? Ganz einfach: Man macht es genau gleich, bloss ohne das ganze Geld auszugeben. Den eigenen Mitarbeitern die Arbeit im Home Office zu ermöglichen ist zu allererst eine Frage der Unterenehmenskultur und der Führung. Und hier musste auch Microsoft nach eigenen Angaben drei Jahre lang dran arbeiten: Was tut ein Vorgesetzter, wenn er seine Schäfchen nicht mehr im Blickfeld hat? Vertrauen aufzubauen ist der Schlüssel &#8211; das kostet vor allem Zeit.</p>
<h3>Die Cloud und Third Places </h3>
<p>Egal ob Startup oder ein globaler Konzern: Heute kann es sich jeder leisten, die Tools zu nutzen, die es für verteiltes Arbeiten braucht. Die «Cloud», ob von Microsoft, Google oder Dropbox, bietet zahlbare Möglichkeiten für jeden. Auch andere Raumtypen lassen sich realisieren: Unser Verlag beispielsweise, die Blogwerk AG mit 15 Mitarbeitenden, hat etwa 200 «Social Seatings» zur Verfügung (etwas weniger als Microsoft, aber immerhin), für Sitzungen, kreative Hangouts und Zweiergespräche. Die Starbucks-Filiale liegt gleich nebenan, verfügt über WiFi und im Sommer auch über eine von uns sehr geschätzte Klimaanlage.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/06/27/telepresence-roboter-mein-roboter-geht-fur-mich-zur-arbeit/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/06/anybots-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/06/27/telepresence-roboter-mein-roboter-geht-fur-mich-zur-arbeit/">Telepresence Roboter: Mein Roboter geht für mich zur Arbeit</a></b><br /><font size="2">Soll ich mir einen Telepresence Roboter kaufen, der in unseren Büros anwesend ist und den ich von zu Hause aus steuern kann? </font><font color="#aaa">(27. Juni 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/05/17/doit-im-gtd-in-der-wolke-und-auf-allen-geraten/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/05/doit-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/05/17/doit-im-gtd-in-der-wolke-und-auf-allen-geraten/">Doit.im: GTD in der Wolke und auf allen Geräten</a></b><br /><font size="2">Doit.im ist ein cloudbasierter kostenloser Dienst für Menschen, die ihren Arbeitsalltag nach David Allens «Getting Things Done»-Methode organisieren möchten. </font><font color="#aaa">(17. Mai 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/05/12/diagram-ly-wie-visio-nur-kostenlos-und-im-web/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/05/diagramly-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/05/12/diagram-ly-wie-visio-nur-kostenlos-und-im-web/">Diagram.ly: Wie Visio, nur kostenlos und im Web</a></b><br /><font size="2">Diagram.ly ist eine Webapplikation, um Diagramme, Flow Charts, Prozesszeichnungen oder Mind Maps zu erstellen. </font><font color="#aaa">(12. Mai 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Wissenschaftliche Arbeiten planen III/IV: Der Entwurf</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/12/15/wissenschaftliche-arbeiten-planen-iiiiv-der-entwurf/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2011/12/15/wissenschaftliche-arbeiten-planen-iiiiv-der-entwurf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 14:40:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Camilla Kutzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[studium]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das eigentliche Schreiben der wissenschaftlichen Arbeit muss keine Blackbox sein, aus der am Ende ein fertiger Text rausfällt. Vielmehr ist es in verdaubare Schritte unterteilbarer Prozess.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Das eigentliche Schreiben der wissenschaftlichen Arbeit muss keine Blackbox sein, aus der am Ende ein fertiger Text rausfällt. Vielmehr ist es in verdaubare Schritte unterteilbarer Prozess.</h4>
<p><h6 class='textad' style='color: rgb(153,153,153); font-size:1em; font-weight:normal; padding: 0 0 1em 0; margin: 0;'> &mdash; <a href='http://news.aiciti.ch' rel="nofollow">C36daily:</a> &mdash; Der tägliche Newsletter für die Schweizer ICT-Community. Schnell, aktuell und auf den Punkt. Jetzt abonnieren und immer up-to-date sein.  &mdash; <a class='textad-blogwerk' style='color: rgb(153,153,153);' href='http://blogwerk.com/verlag/werbung/textanzeige' rel="nofollow">Textanzeige</a> &mdash; </h6><a href="http://imgriff.com/2011/12/15/wissenschaftliche-arbeiten-planen-iiiiv-der-entwurf/arbeitenschreiben/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/12/Arbeitenschreiben-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Die ersten beiden Teile der Serie rund um wissenschaftliche Arbeiten behandelten das <a title="Wissenschaftliche Hausarbeiten planen I/IV: Die Planungsphase  – von der Themenidee bis zur Literaturbeschaffung" href="http://imgriff.com/2011/10/12/wissenschaftliche-hausarbeiten-planen-iiv-die-planungsphase-von-der-themenidee-bis-zur-literaturbeschaffung/">Finden einer Themenidee, die Literaturbeschaffung</a> und die <a title="Wissenschaftliche Hausarbeiten planen II/IV: Einige irregeleitete Annahmen  über Planung" href="http://imgriff.com/2011/11/22/wissenschaftliche-hausarbeiten-planen-iiiv-einige-irregeleitete-annahmen-uber-planung/">Arbeitsplanung</a>. In diesem dritten Teil steht der eigentliche Schreibprozess im Vordergrund.</p>
<h3>Technologie im Griff</h3>
<p>Können wir jetzt endlich loslegen mit dem Schreiben? Im Prinzip ja. Uneigentlich sind einige technische Vorbereitungen sinnvoll. Einiges davon wird gerne dem «Finish» zugeordnet, ist aber meines Erachtens sinnvoller in der Vorbereitungsphase, spätestens am Beginn der Schreibphase zu erledigen.</p>
<p>So habe ich zum Beispiel viel zu oft gesehen, dass Studierende erst den Text schrieben, dann jede einzelne Überschrift mit der Maus markierten und die Formatierung neu zusammen klickten und sie eventuell sogar noch manuell nummerierten. Ganz davon abgesehen, dass auch die Länge in Seiten von der Formatierung abhängt: Gerade wenn man damit noch nicht so vertraut ist, gehen solche Arbeiten unter Zeitdruck gerne schief. Eine konsequent angewendete Formatvorlage lässt sich dagegen, sollte das nötig werden, mit wenigen Mausklicks auch kurz vor der Fertigstellung noch umgestalten. Solche Arbeiten umfassen: <span id="more-5698"></span></p>
<ul>
<li><strong>Formatvorlagen</strong> in der Textverarbeitung erzeugen (am besten bereits konform zu Instituts-, Fachbereichs- oder Dozentenvorgaben), sich angewöhnen, sie von Anfang an einzusetzen,</li>
<li>ggf. eine <strong>Zitierrichtlinie</strong> im Bibliographieprogramm einrichten,</li>
<li>alle benötigte <strong>Software anzuschaffen</strong> und einzurichten.</li>
</ul>
<p>Zur Vorbereitung gehört auch, <strong>sich mit der benötigten Software vertraut zu machen</strong>. Viele werden zuerst an die Textverarbeitung denken (auch dort macht man sich das Leben leichter, wenn man Grundfunktionen «aus dem Rückenmark» beherrscht und mit fortgeschrittenen Funktionen vertraut ist), doch auch eventuell eingesetzte <a href="http://imgriff.com/2011/04/14/literaturverwaltung-iiii-helfer-im-umgang-mit-der-literaturflut/">Bibliographiesoftware</a><br />
und <a href="http://imgriff.com/tag/wissensmanagement/">Wissensmanagement</a> sollten nicht vergessen werden.</p>
<p>Je nach Fach fallen noch weitere Anwendungen an, die um so weniger mit dem Schreibprozess interferieren, je vertrauter man mit ihnen ist und je reibungsloser man mit ihnen arbeiten kann: Psychologen und Sozialwissenschaftler kommen nur selten ohne Statistiksoftware wie SSPS oder R aus, als Musikwissenschaftlerin brauche ich immer wieder Notensatz-Software. Bildbearbeitung und Tabellenkalkulation werden öfter benötigt, als man auf den ersten Blick denken sollte.</p>
<p>Zur technischen Vorbereitung hat Ryan einige Tipps gegeben: <a href="http://imgriff.com/2011/04/04/wissensarbeiter-und-computer-werde-super-user/">Werde Super-User!</a> Und nicht zu vergessen: Mindestens tägliche <strong>Backups</strong> sind Pflicht, am besten als automatisierte Lösung, die man im Zweifelsfall nicht vergessen kann. Die schlechte Nachricht: diese Vorbereitung ist ein prima Zeitfresser und &#8211; mal wieder – eine Prokrastinationfalle. Die gute Nachricht: Meist reicht es, diese Vorarbeit als einmaliges «Setup» zu leisten. Zumindest sind viele Einzelheiten «wiederverwendbar», hat man erst einmal eine funktionierende Grundlage. Der Zeitaufwand für solche Einrichtungsarbeiten sinkt mit der Übung und Anzahl der Arbeiten.</p>
<h3>Das Material auswerten und strukturieren</h3>
<p>Nun kann es endlich an die eigentliche Arbeit gehen: das Auswerten des Materials, das Strukturieren und das Schreiben des ersten Entwurfs.<br />
Idealerweise lässt sich aus der Fragestellung und der Methodik, die im Verlauf der Themenfindung herausgearbeitet wurden, bereits eine grobe Struktur ableiten.</p>
<p><strong>Wie viel Struktur man benötigt</strong>, lässt sich so pauschal nicht sagen: Ich bin ProfessorInnen begegnet, die mir über ihr Schreiben verrieten, dass sie es ablehnten, im Vorhinein eine Gliederung zu erstellen und die sich statt dessen ganz auf den Textfluss verliessen. Ich hingegen kann nur selten einen Text produzieren, ohne vorher wenigstens eine vorläufige und grobe inhaltliche Struktur zu entwerfen. Hier gilt es, Erfahrungen zu sammeln, zu experimentieren und seine eigenen Präferenzen zu erkunden, sozusagen also etwas schreib-bezogene Selbsterfahrung zu betreiben.</p>
<p>Ich selbst komme mit <a href="http://imgriff.com/tag/mindmaps/">Mindmapping</a> zu sehr detaillierten Textideen. Über die Umwandlung einer Mindmap in einen Fliesstext habe ich <a href="http://imgriff.com/2009/10/12/von-der-mindmap-zum-text-wie-aus-einer-gliederung-ein-aufsatz-wird/">hier</a> bereits geschrieben.</p>
<h3>Strukturprinzipien, oder: nach welchen Prinzipien kann man ordnen?</h3>
<p>Beim Schreiben stellt sich oft die Frage, wie eine Menge Material an Ideen, Zitaten, Positionen, <a title="Zuverlässig zusammenfassen: Exzerpte für Studium und Schule" href="http://imgriff.com/2010/07/12/zuverlaessig-zusammenfassen-exzerpte-fuer-studium-und-schule/">Exzerpten</a> in eine sinnvolle Ordnung gebracht werden kann. Nicht immer muss man hier inhaltliche Genialität walten lassen, um elegant von einem Aspekt zum anderen eines Themas zu kommen. Manchmal gibt es bereits durch die Struktur einer Arbeit festgelegte Grob-Strukturen (etwa: erst ein Methodenteil, in dem das Vorgehen erläutert wird, dann die Präsentation von Daten, dann Analyse und Schlussfolgerungen). Diese Strukturen sind fachspezifisch. In literaturwissenschaftlichen Arbeiten, die z.B. mehrere Werke behandeln/vergleichen, kann ich chronologisch vorgehen oder aber nach thematisch-inhaltlichen Gesichtspunkten.</p>
<h3>Technische Helfer zum Strukturieren von Inhalten</h3>
<p>Technische Werkzeuge wie etwa <a title="Zettelkasten von Niklas Luhmann: Der Text, der sich selbst schreibt" href="http://imgriff.com/2007/06/05/der-text-der-sich-selbst-schreibt/">Zettelkastensysteme</a> oder Wissensmanagement-Module von <a title="Literaturverwaltung I/II: Literaturlisten und Zitate im Griff" href="http://imgriff.com/2011/03/08/literaturverwaltung-iii-literaturlisten-und-zitate-im-griff/">Bibliographiewerkzeugen</a> können beim Strukturieren von Inhalten und beim Finden von Zusammenhängen helfen, vorausgesetzt man erfasst bereits die Einträge (die z.B. aus Exzerpten oder Ideen bestehen können) jeweils sauber mit Schlagworten oder Tags. Plattformübergreifende Anwendungen zu diesem Zweck sind z.B. der <a href="http://zettelkasten.danielluedecke.de/ ">Zettelkasten von Daniel Lüdecke</a> und <a href="http://www.verzetteln.de/synapsen/synapsen.html">synapsen</a>. Für Mac-User finden sich in <a href="http://moritz-fuerst.com/tools-for-thought-managing-your-digital-academic-workflow/ ">diesem Artikel</a> von Moritz Fürst über seinen akademischen Workflow reichlich Anregungen.</p>
<h3>Rohfassung des Textes verfassen</h3>
<p>Ist das Material gegliedert und ausgewertet, kann es daran gehen, das, was bisher wahrscheinlich in Stichpunkten, in Mindmaps oder einer Gliederung vorliegt, in einen Fliesstext in ganze Sätzen zu verwandeln. Spätestens hier schlägt gerne die Schreibblockade zu: Ich sitze in diesem Stadium oft da, fange an, einen Absatz zu schreiben, denke mir «Ach, das kann man so nicht stehen lassen» oder «ist doch trivial, das brauche ich gar nicht zu erwähnen» und eine halbe Stunde später bin ich immer noch nicht vorangekommen.</p>
<p>Gegen diese Blockaden hilft es, bereits gut vorstrukturiertes Material zu haben, an dem man sich «entlang hangeln» kann. Um das, was ich «den inneren Zensor» nenne, auszutricksen, helfen mir des weiteren zwei Prinzipien: Zum einen Zeitbeschränkung – unter Zeitdruck fällt es leichter, den Perfektionismus zu reduzieren und Ideen zuzulassen – und zum anderen, vorläufig die Beurteilung von dem, was ich schreibe, auszuschalten, das Bewerten, Editieren und «schön machen» auf später zu verschieben, sowie temporär Quantität vor  Qualität zu setzen. Werkzeuge dazu sind:</p>
<ul>
<ul>
<li>«Freischreiben» &#8211; für eine festgesetzte (kurze!) Zeitspanne &#8211; wenige Minuten bis eine Viertelstunde &#8211; ohne Absetzen und ohne Pause schreiben, was einem gerade in den Sinn kommt. (vgl. von Werder 1992, S. 22). Auch wenn das Ziel bei von Werder eigentlich ist, Schreibblockaden zu überwinden: Diese Art von Textproduktion taugt auch dazu, schnell viel Rohmaterial zu produzieren. In wenigen Minuten lässt sich mit dieser Art von Schreiben eine Menge Text fabrizieren.</li>
<li>Ganz bewusst «schlechten» Text produzieren. Egal, ob eine Idee, so wie man sie jetzt gerade verbalisieren kann, «unwissenschaftlich» ist, «blöd klingt», «doch trivial ist»: Raus damit. Wenn die Aussage stimmt, lässt sich später immer noch eine wissenschaftlichere Formulierung finden.</li>
<li>Handschriftlich arbeiten – das macht das Editieren und «schön machen» schwerer.</li>
</ul>
</ul>
<p>Damit man sich traut, derart unzensiert mit dem eigenen Text umzugehen und Schamgefühle über das, was man da produziert hat, vermeidet, ist es wichtig, dass dieses Stadium niemand zu Gesicht bekommt. Rohe Textentwürfe sollten ähnlich gehandhabt werden wie intime Tagebucheinträge &#8211; niemand ausser einem selbst bekommt sie zu zu Gesicht.</p>
<h3>Wann soll man mit dem Schreiben anfangen?</h3>
<p>Eine Frage, vor der ich immer wieder stand, war: Wann ist der beste Zeitpunkt, um mit dem Schreiben anzufangen? Ohne inhaltliches Material schreibt es sich schlecht, und dieses inhaltliche Material sind in der Wissenschaft entweder Positionen aus der Sekundärliteratur oder Daten aus Experimenten und Fragebögen. Dieses Material muss erst einmal gewonnen sein.</p>
<p>Das entgegengesetzte Extrem gibt es aber auch: So lange zu recherchieren, bis man eine Menge Material im Kopf und im Zettelkasten hat, das man nicht mehr strukturiert bekommt und das eventuell sogar den Rahmen der Arbeit sprengt.<br />
Helga Esselborn-Krumbiegel schlägt vor, Tendenzen in die eine oder andere Richtung kompensierend entgegenzuwirken:</p>
<blockquote><p>Mit dem Schreiben der Rohfassung […] sollten Sie beginnen, sobald Sie recherchiert, die wesentliche Forschung gelesen, vorläufige Hypothesen aufgestellt und eine Arbeitsgliederung entworfen haben. (Esselborn-Krumbiegel 2002, S. 23)</p></blockquote>
<p>Wer dazu neigt, zu wenig zu lesen und zu früh schreiben, sollte sich ihr zufolge lieber ein wenig mehr Zeit zum Auswerten des Materials lassen, um die Arbeit nicht mehrmals umschreiben zu müssen; wer erfahrungsgemäss zum «Über-Recherchieren» neigt, sollte lieber etwas eher mit dem Schreiben beginnen. (ebd.)</p>
<h3>Wieviel Zeit soll man für den Entwurf einkalkulieren?</h3>
<p>Materialauswertung, Strukturieren und den ersten Entwurf schreiben sind in meinen Augen das Herzstück des Schreibens von wissenschaftlichen Arbeiten. Ohne brauchbares Rohmaterial kann man schwer etwas in eine gute Form bringen. Hinterher mit viel nicht so tollem Text dazustehen und keine Zeit mehr zu haben, ihn in eine zur Veröffentlichung taugliche Form zu bringen, ist allerdings auch nicht so erstrebenswert.</p>
<p>Für die Entwurfsphase sollte man sich daher reichlich Zeit freihalten. Kruse empfiehlt knapp 20% der Gesamtzeit für das Strukturieren des Materials und knapp 20% für das Schreiben der Rohfassung (Kruse 1994, S. 208).<br />
Hat man dann erst einmal einen holprigen und sprachlich noch alles andere als brillanten, aber immerhin zusammenhängenden Fliesstext vor sich, der wahrscheinlich einiges länger ist, als es die fertige Arbeit einmal werden soll, kann es an die nächsten Schritte gehen: das Überarbeiten und das Finish. Um diese Schritte soll es im nächsten Teil der Serie gehen.</p>
<h3>Literatur</h3>
<p>Esselborn-Krumbiegel, Helga:  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3825223345?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3825223345">Von der Idee zum Text: eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben. (Affiliate-Link)</a> Stuttgart: UTB 2002.<br />
Kruse, Otto:  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3593384795?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3593384795">Keine Angst vor dem leeren Blatt: ohne Schreibblockaden durchs Studium. (Affiliate-Link)</a> Frankfurt/Main ; New York: Campus-Verlag 1994.<br />
Werder, Lutz von:  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3928878026?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3928878026">Kreatives Schreiben von Diplom- und Doktorarbeiten (Affiliate-Link)</a> Berlin ; Milow: Schibri-Verlag 1992</p>
<p><small><em>(Artikelbild: Anne-Lise Heinrichs bei flickr.com, CC BY 2.0)</em></small></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/09/korrekturlesen-so-wird-die-hausarbeit-auch-sprachlich-schon/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/typewriter_q-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/09/korrekturlesen-so-wird-die-hausarbeit-auch-sprachlich-schon/">Korrekturlesen: So wird die Hausarbeit auch sprachlich schön</a></b><br /><font size="2">Schreibende sollten auf stilistische Lesefreundlichkeit achten. Beachtet man einige grundsätzliche Regeln, werden auch wissenschaftliche Arbeiten angenehm lesbar (Fachartikel und Berichte für Kollegen übrigens auch). </font><font color="#aaa">(9. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/05/24/zitate-und-fusnoten-vom-richtigen-umgang-mit-wissenschaftlichen-quellen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/05/libraryofcongress-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/05/24/zitate-und-fusnoten-vom-richtigen-umgang-mit-wissenschaftlichen-quellen/">Zitate und Fußnoten: Vom richtigen Umgang mit wissenschaftlichen Quellen</a></b><br /><font size="2">Zur wissenschaftlichen Arbeit gehört, dass sie stets auf dem Werk anderer aufbaut. Dabei ist es unumgänglich, kenntlich zu machen, was man bei anderen gefunden hat und worin die eigene Leistung besteht. Eine Anleitung. </font><font color="#aaa">(24. Mai 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/10/12/wissenschaftliche-hausarbeiten-planen-iiv-die-planungsphase-von-der-themenidee-bis-zur-literaturbeschaffung/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/10/Bibliothek-Recherche-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/10/12/wissenschaftliche-hausarbeiten-planen-iiv-die-planungsphase-von-der-themenidee-bis-zur-literaturbeschaffung/">Wissenschaftliche Hausarbeiten planen I/IV: Die Planungsphase  - von der Themenidee bis zur Literaturbeschaffung</a></b><br /><font size="2">Wer anfängt mit dem wissenschaftlichen Schreiben, stellt sich das Schreiben einer Hausarbeit oft wie folgt vor: "Lesen, Text schreiben, korrekturlesen, abgeben". Diese Einteilung ist zwar sachlich nicht verkehrt, aber krass vereinfacht. </font><font color="#aaa">(12. Oktober 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Information Overload: 5 Schritte zur Informationsdiät</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/12/02/information-overload-5-schritte-zur-informationsdiat/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2011/12/02/information-overload-5-schritte-zur-informationsdiat/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 05:38:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Mauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Information Overload]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt keinen Information Overload. Wir haben bloss unseren Konsum nicht im Griff, meint Buchautor Clay Johnson. Und empfiehlt deshalb eine Informationsdiät.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Es gibt keinen Information Overload. Wir haben bloss unseren Konsum nicht im Griff, meint Buchautor Clay Johnson. Und empfiehlt deshalb eine Informationsdiät.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/12/02/information-overload-5-schritte-zur-informationsdiat/lucky/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/12/Lucky-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="Lucky Strike: That's the easiest way I know to keep from getting fat" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Clay Johnson ist Entwickler, hat Barack Obamas Online-Kampagne 2008 betreut und jetzt ein Buch geschrieben:  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B006GRYADO?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=B006GRYADO">The Information Diet (Affiliate-Link)</a>. Sein Startpunkt: Ausdrücke wie «Information Overload» oder «Informationsflut» führen zu einer irrigen Sichtweise &#8211; sie gibt der Information die Schuld. Das macht keinen Sinn, weil Information einfach «da« ist, aber nicht selbst über die Verwendung entscheidet. </p>
<h3>Neuer Kühlschrank statt Diät</h3>
<p>Clay sieht das Problem vielmehr in den Konsumgewohnheiten, wenn es um Information geht. Wir würden uns mit Informationen überessen &#8211; ein ähnliches Problem wie bei schlechtem Essverhalten. In den vergangenen Jahren hat diese gefühlte Informationsflut zu einer Menge an kleinen Apps und Tools geführt. Sie sollen uns helfen, Informationen besser zu managen. Für Clay passt das nicht: «Das ist wie wenn man eine Diät zur Gewichtsreduktion beginnen würde, indem man einen neuen Kühlschrank kauft.« <span id="more-5672"></span></p>
<h3>Bessere Essgewohnheiten</h3>
<p>Wir müssten also Informationen nicht besser managen, sondern uns bessere «Essgewohnheiten» angewöhnen. Dieses gesunde Informationsverhalten ist Thema seines neuen, ab Januar auf englisch erhältlichen Buch. Darin führt er fünf Schritte auf, um die eigene Informationsdiät zu starten:</p>
<ol>
<li><strong>Messen</strong>. Wieviel Zeit verbringen wir überhaupt damit, Informationen aufzunehmen, auf Papier oder auf Bildschirmen?</li>
<li><strong>Fernsehstopp</strong>. Dadurch gewinnt man viel Zeit und verhindert die vermutlich schlimmste Art von Information: Fernsehwerbung.</li>
<li><strong>Gewohnheiten ändern.</strong> Medienkonsum mit Privatem beginnen (Familie, Freunde), dann sich um die Stadt kümmern, in der man lebt, dann nationale Fragen und so weiter. Vielleicht ist das Programm des Schultheaters unserer Tochter wichtiger als die Nachricht zur Euro-Krise.</li>
<li><strong>Computer reparieren.</strong> Alle Programme, die aufpoppen oder ein kleines rotes Schild mit einer Zahl drin anzeigen, löschen.</li>
<li><strong>Möglichst unverarbeitete Information geniessen.</strong> Also Informationen möglichst nahe der ursprünglichen Quelle &#8211; weniger wiederverwertetes, ausgedünntes, gestrecktes.</li>
</ol>
<h3>Zuviel Informationen &#8211; mehr Ignoranz</h3>
<p>Für Clay ist es eminent wichtig: Er glaubt, dass zuviel Information genau so zu Ignoranz führen kann wie zu wenig Information. Zuviele Details und einzelne Fakten, die wir mit einem Mausklick oder Fingertipp ergooglen können &#8211; aber die gleichzeitig den Blick auf das grosse Ganze verstellen. Und uns zuwenig Zeit zum Nachdenken lassen.</p>
<p><a href="http://informationdiet.com " title="informationdiet.com" target="_blank">» informationdiet.com </a>Mehr Infos zu Clay und seinem Buch</p>
<p><small><em>(Artikelbild: Don O&#8217;Brien bei flickr.com, CC-BY 2.0)</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/08/29/zeitmanagement-tipps-fuer-workaholics/">Zeitmanagement: Tipps für Workaholics</a></b><br /><font size="2">Überall kann man erfahren, wie man mit wenig Zeit noch produktiver wird. Dabei müssten viele unter uns zuerst lernen, sich mehr Zeit für anderes zu nehmen. </font><font color="#aaa">(29. August 2008)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/10/12/wissenschaftliche-hausarbeiten-planen-iiv-die-planungsphase-von-der-themenidee-bis-zur-literaturbeschaffung/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/10/Bibliothek-Recherche-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/10/12/wissenschaftliche-hausarbeiten-planen-iiv-die-planungsphase-von-der-themenidee-bis-zur-literaturbeschaffung/">Wissenschaftliche Hausarbeiten planen I/IV: Die Planungsphase  - von der Themenidee bis zur Literaturbeschaffung</a></b><br /><font size="2">Wer anfängt mit dem wissenschaftlichen Schreiben, stellt sich das Schreiben einer Hausarbeit oft wie folgt vor: "Lesen, Text schreiben, korrekturlesen, abgeben". Diese Einteilung ist zwar sachlich nicht verkehrt, aber krass vereinfacht. </font><font color="#aaa">(12. Oktober 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/28/schreiben-9-tipps-fur-lesefreundliche-texte/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/Lesefreundliche-Texte-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/28/schreiben-9-tipps-fur-lesefreundliche-texte/">Schreiben: 9 Tipps für lesefreundliche Texte</a></b><br /><font size="2">Schreiben gehört heute fast zu jedem Job. Lesefreundliche Texte helfen uns, unsere Ziele besser zu erreichen. </font><font color="#aaa">(28. September 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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	</item>
		<item>
		<title>Informelles Lernen: Was man vom Reisen fürs Leben  (und den Job) lernen kann</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/12/01/zeitmanagement-organisationsfahigkeit-was-man-vom-reisen-furs-leben-lernen-kann/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2011/12/01/zeitmanagement-organisationsfahigkeit-was-man-vom-reisen-furs-leben-lernen-kann/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 05:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzprofil]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Die wenigsten Dinge, die wir lernen, lernen wir in der Schule oder in Kursen. Lernen passiert «on the job», in der Familie, im Verein - oder eben auf Reisen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die wenigsten Dinge, die wir lernen, lernen wir in der Schule oder in Kursen. Lernen passiert «on the job», in der Familie, im Verein &#8211; oder eben auf Reisen.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/12/01/zeitmanagement-organisationsfahigkeit-was-man-vom-reisen-furs-leben-lernen-kann/informelles_lernen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/10/Informelles_Lernen-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Immer noch ist Urlaub ist für viele abhängen, einfach mal die Seele baumeln lassen, nichts tun. Das sollte sich ändern: Denn nirgends lernt man so viel nützliches für das Leben wie unterwegs. Nicht umsonst heißt es schließlich «Das Leben ist eine Reise.» Und: «Reisen bildet». Man muss es nur richtig machen!</p>
<h3>Sich auf Reisen neu organisieren</h3>
<p>Auf die Idee zu diesem Text hat mich Travelblogger Keith Jenkins gebracht, den ich kürzlich in Kanada kennenlernte. Der hat 2008 nämlich seinen Job als erfolgreicher Investmentbanker hingeschmissen, um sich seinen langgehegten Traum einer Weltreise zu erfüllen. Dabei hat er sich zunächst wenig Sorgen um seine Ausgaben gemacht (schließlich war er es ja gewohnt, viel Geld zu haben). </p>
<p>Dann aber wurde er von der Lehmann-Krise überrascht, bekam keine Jobs mehr und musste sich neu organisieren. Zu dem Thema hat er <a href="http://velvetescape.com/2009/11/travelations-the-trip-that-opened-my-eyes/">ein sehr lesenswertes E-Book</a> verfasst (wer es kürzer und auf Deutsch mag, findet hier <a href="http://www.berufebilder.de/berufseinstieg/wie-man-die-krise-als-chance-nutzt-vom-investment-banker-zum-travel-blogger/">ein Portrait von Keith</a>). Darin beschreibt Keith, wie ihn seine Weltreise praktisch fit für das Leben danach machte.<span id="more-5613"></span></p>
<blockquote><p>New things were learned every day. Travelling alone, I became very self-sufficient. I organised my transportation, accommodation, and tours; planned my budget; learned to keep an eye on my expenditures and cut down when I needed to; and became better at time management. I started to appreciate and apply talents and skills which I previously took for granted, and enjoyed this new awareness. When I felt pleased about achieving a certain goal or gaining a new insight, I gave myself a pat on the back by treating myself to a delicious meal or a divine bottle of wine! Every day was a priceless lesson.</p></blockquote>
<p>Was aber genau lernt man denn nun auf Reisen? Eine Übersicht:</p>
<p><strong>Zeitmanagement:</strong> Gerade Globetrotter sind in der Regel nicht mit dem eigenen Auto unterwegs, sondern mit dem Flugzeug, öffentlichen Verkehrsmitteln, Schiffen oder gegebenenfalls mit einem Mietauto vor Ort. Und der öffentliche Personen-Nah-Verkehr ist nicht überall so gut ausgebaut wie in Deutschland oder der Schweiz. Ich erinnere mich z.B. daran, dass auf der Dingle-Halbinsel im Westen Irlands der Bus nur zweimal in der Woche fuhr. Danach muss man dann den ganzen Zeitablauf planen.</p>
<p><strong>Organisieren:</strong> Aber nicht nur das Herumfahren will geplant werden. Auch diejenigen, die mit dem Auto oder zu Fuß unterwegs sind, müssen organisieren: Zum Beispiel preiswerte Unterkünfte. Je öfter man den Ort wechselt, desto anstrengender wird das.</p>
<p><strong>Budgetplanung:</strong> Das hat Keith sehr schön beschrieben. Gerade Reisen eignen sich dafür sehr gut. Ich habe auch schon Leute kennengelernt, die sich unterwegs einen Job gesucht haben, weil das Geld nicht reichte.</p>
<p><strong>Zielstrebigkeit: </strong>Ob es jetzt das erklimmen eines hohen Berges, das Wandern einer weiten Strecke oder das Erreichen eines sonstigen Zieles ist: Reisen lehrt uns, ein Vorhaben ins Auge zu fassen und das auch umzusetzen.</p>
<p><strong>Effizienz:</strong> Leute, die sonst im Büro herumtrödeln, entwickeln auf Reisen plötzlich ungeahnte Effizienz &#8211; schließlich will man ja auch in kurzer Zeit alles, aber auch wirklich alles, mitbekommen.</p>
<p><strong>Entspannung:</strong> Aber auch das Gegenteil allen Organisationsstresses ist der Fall. Viele Menschen können erst im Urlaub, weit weg von allem Stress, richtig abschalten.</p>
<p><strong>Ängste aushalten:</strong> Auch das beschreibt Keith in seinem Buch sehr eindrucksvoll an anderer Stelle: Auf Reisen lernt man, sich seinen Ängsten zu stellen. Zum Beispiel wenn man sich einfach darauf verlässt, dass man schon irgendwo eine Übernachtung finden wird, statt immer vorab zu reservieren.</p>
<p><strong>Alleinsein:</strong> Und schließlich ein wichtiger Punkt: Die Fähigkeit, auch mal allein zu sein und sich nur auf sich selbst konzentrieren. Die aber gleichzeitig viel offener anderen Menschen gegenüber macht. Tatsächlich haben nicht wenig Leute Angst vor dem Allein-Reisen.</p>
<h3>Informell erworbene Fähigkeiten immer wichtiger</h3>
<p>All das sind Fähigkeiten, die man auch in seinem normalen Alltag sehr gut braucht &#8211; und die man sich sonst oft nicht so bewusst macht. Und es sind Herausforderungen, die man unterwegs oft ganz selbstverständlich auf sich nimmt, wovor man sonst vielleicht zurückschreckt. Einfach mal darüber nachdenken!</p>
<p>Wie man so informell erworbene Fähigkeiten dokumentiert, haben wir vor einiger Zeit in einem Artikel zum Thema <a href="http://imgriff.com/2009/08/31/kompetenzprofil-wissen-was-man-kann-und-weiss/" title="Kompetenzprofil: Wissen, was man kann und weiß">Kompetenzenprofil</a> erläutert &#8211; ein Instrument, um Kompetenzen, die man zum Beispiel auf einer Reise erworben hat, auch aufzeigen zu können.</p>
<p><small><em>(Cristian Ghe bei flickr.com, CC-BY 2.0)</em></small></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/04/18/unsere-zukunft-was-wir-wirklich-lernen-muessen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/04/was-wir-lernen-müssen_quad-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/04/18/unsere-zukunft-was-wir-wirklich-lernen-muessen/">Unsere Zukunft: Was wir wirklich lernen müssen</a></b><br /><font size="2">Leben heisst lernen, unser Gehirn lernt ständig. Bloss was und wie wir lernen, müssen wir vielleicht wieder mal diskutieren. Gunter Dueck und Stephen Downes haben sich dazu Gedanken gemacht: Was wir wirklich lernen müssen. </font><font color="#aaa">(18. April 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/01/12/zeitmanagement-mehr-schaffen-mit-pomodoro/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/01/Time_150-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/01/12/zeitmanagement-mehr-schaffen-mit-pomodoro/">Zeitmanagement: Mehr schaffen mit Pomodoro</a></b><br /><font size="2">Fokus ist der Schlüssel zum Erfolg. Leichter gesagt als getan - aber Pomodoro hilft: Pomodoro nennt sich eine Methode, um einzelne Aufgabenpakete konzentriert abzuarbeiten. Einfach und wirkungsvoll, wie wir finden. </font><font color="#aaa">(12. Januar 2011)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/02/24/undiszipliniert-macht-nichts-sei-einfach-nur-motiviert/">Undiszipliniert? Macht nichts, sei einfach nur motiviert</a></b><br /><font size="2">Viele Leute sind stolz darauf, dass sie diszipliniert arbeiten können. Andere halten sich für völlig undiszipliniert, aber sogar die schaffen es, Dinge zu erledigen. Doch liegen Disziplin und Selbstmotivation wirklich so weit auseinander? </font><font color="#aaa">(24. Februar 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Wie wir morgen arbeiten werden: Arbeitsgeräte der Zukunft</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/11/08/wie-wir-morgen-arbeiten-werden-arbeitsgerate-der-zukunft/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2011/11/08/wie-wir-morgen-arbeiten-werden-arbeitsgerate-der-zukunft/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 05:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[Tablets]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere zukünftigen Werkzeuge sind Arbeitsgeräte für unterwegs. Ideal sind die heutigen Möglichkeiten dafür aber noch lange nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Unsere zukünftigen Werkzeuge sind Arbeitsgeräte für unterwegs. Ideal sind die heutigen Möglichkeiten dafür aber noch lange nicht.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/11/08/wie-wir-morgen-arbeiten-werden-arbeitsgerate-der-zukunft/hammer/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/10/Hammer-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>In meiner Autorenvita steht nicht umsonst, dass ich nach dem perfekten mobilen Büro für unterwegs suche: leicht und klein genug für Handtasche oder Reiserucksack, aber dennoch praktisch genug, um möglichst viele Arbeitsgänge erledigen zu können. Und damit meine ich nicht nur E-Mailen, Im Internet surfen und Twittern, sondern auch Artikel schreiben, bloggen und vielleicht sogar noch Grafikbearbeitung.</p>
<h3>Leicht, aber nicht leistungsfähig</h3>
<p>Genau da fangen die Probleme an: Denn klein und leicht meint meist eben doch auch unkomfortabel zu bedienen und wenig leistungsfähig. Immerhin macht die Technik in letzter Zeit einige Schritte vorwärts, wie ich beim Test <a href="http://www.berufebilder.de/serie/htc-desire-s-im-langzeit-test/">meines aktuellen Smartphones</a>, einem HTC Desire S, feststellen durfte: Mittlerweile benutze ich unterwegs fast nur noch das Handy und habe das Netbook kaum noch dabei. Der Grund ist das Betriebssystem: Auf dem Netbook läuft ein traditionelles PC-System (zuvor Windows 7, jetzt Ubuntu 11.04), das für den Einsatz an großen Bildschirmen konzipiert ist: Fenster, die für einenen 10-Zoll-Bildschirm manchmal einfach zu klein sind, Menüleisten horizontal und vertikal und nicht zu vergessen der Mauseinsatz.<span id="more-5601"></span></p>
<p>Auf einem 10-Zoll-Bildschirm wird ein solches Betriebssystem schnell zum Problem: Abgesehen von davon dass das mit Fenstern und Menüleisten bei einem kleineren Displays schnell unübersichtlich wird: Das tippen von Texten mag ja noch gut funktionieren. Spätestens aber wenn ich zwischen verschiedenen Anwendungen hin- und herswitchen will, wird das Touchpad auf dem kleinen Keyboard zu unhandlich. Und überhaupt: Spätestens um mal schnell zwischendurch einen Text im Internet lesen zu können, ist so ein Netbook viel zu unhandlich: Was fehlt, ist einfach der Touchscreen.</p>
<h3>Smartphone: Besser als das Nebook?</h3>
<p>Auf dem deutlich kleineren Smartphone geht das alles viel einfacher: Denn die Apps sind für die kleinen mobilen Bildschirme optimiert. Sogar bloggen und Kommentare bearbeiten finde ich auf dem Smartphone einfacher als auf dem Netbook. Und das will schon was heißen. Der Computer der Zukunft wird möglicherweise ganz anders funktionieren: Mit Touchpad und viel interaktiver als wir uns das heute schon vorstellen können &#8211; Star Trek lässt grüßen. Oder wie <a href="http://www.spreeblick.com/2010/10/28/warum-ich-mein-ipad-verkauft-habe/">Johnny Haeusler schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Ich schätze, ich kann mittlerweile als computer-konservativ gelten, denn ich glaube, dass wir gerade den ersten wirklichen Hardware- und GUI-Umbruch seit der Mainstreamisierung des Internet erleben. Gerade die Selbstverständlichkeit, mit der Kinder Apples Touch-Interface benutzen, zeigt, dass die Tage der Mäuse, Fenster und Schreibtische gezählt sind.</p></blockquote>
<p>Offenbar sieht auch Microsoft darin die Zukunft seines Betriebssystem. Während Windows 7 alles, nur nicht für kleine Bildschirme angepasst war, soll Windows 8 diesbezüglich den entsprechenden Durchbruch bieten, denn Microsoft sieht in Touchscreens die Bildschirme der Zukunft, wie <a href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2011-09/microsoft-windows-8">die ZEIT</a> schreibt:</p>
<blockquote><p>Gemeint sind gleich mehrere Trends: der zu neuen Geräteklassen wie Tablets und Ultrabooks, der zur parallelen Nutzung mehrerer Geräte, vom Telefon bis zum Desktop-PC, der zur zunehmenden mobilen Nutzung – auf der Couch, im Bett oder unterwegs – sowie der steigende Grad an Vernetzung von Menschen und Applikationen.</p></blockquote>
<h3>Notebook oder Tablet?</h3>
<p>Indes machen sich die Gerätehersteller Gedanken, wohin denn die Reise geht: Notebook oder doch eher Tablet? Tablets sind kleiner und leichter, für unterwegs also besser geeignet. Allerdings sind sie noch kein vollwertiger Computerersatz, wie <a href="http://imgriff.com/2011/05/04/ipad-co-tablets-werden-zum-arbeitsgerat/">Thomas am Beispiel iPad zeigt</a>: Photoshop auf dem iPad wird wohl fürs erste noch ein Traum bleiben! Also doch lieber Netbook oder gleich Notebook? Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, mit <a href="http://www.berufebilder.de/existenzgruendung/gesellschaft-medien/unternehmens-innovationskultur/lenovo-round-table-zur-zukunft-unserer-arbeitsgeraete-tablet-oder-notebook-think-bigger/">Peter Hortensius, Entwickler der Lenovo Thinkpads, zu sprechen</a>: Nach seiner Einschätzung wird das Tablet das Notebook als Arbeitsgerät nicht ersetzen, weder was Leistungsfähigkeit noch Stabilität angeht. Wenn da mal nicht eher der Wunsch Vater des Gedankens ist. Ich glaube jedenfalls auch, dass Tablets über kurz oder lang vor allem Netbooks, aber auch Notebooks als mobile Arbeitsgeräte ablösen werden. Leichtigkeit ist im Bezug auf Mobilität einfach ein unschlagbares Argument.</p>
<p>Eine Alternative könnten höchsten die MacBook Air oder die <a href="http://neuerdings.com/2011/10/12/asus-zenbook-die-leichtigkeit-des-ultrabook-seins/">neuen Ultrabooks</a> sein, die Leichtigkeit und hohe Leistungsfähigkeit vereinen und &#8211; das freut mein Bloggerherz &#8211; auch mit entsprechend großen Bildschirmen daherkommen: Auf 13 Zoll lässt sich ja schon fast wie gewohnt arbeiten. Und auch einen guten Akku sollen sie haben. Aber natürlich wiegen sie immer noch über 1 kg, im Gegensatz zum iPad mit etwas über 600 Gramm, was wahrscheinlich auch der Tastatur geschuldet ist. Aber mal abgesehen, dass diese Geräte bisher auch fast doppelt so teuer wie ein Tablet sind: Sind Notebooks, die unsere bisherigen Gewohnheiten und traditionelle Arbeitsweisen bedienen, nicht vielleicht doch ein Schritt in die falsche Richtung? Wäre es nicht an der Zeit, Computing grundsätzlich neu, innovativer, mobiler und leichter zu denken? Was meint Ihr?</p>
<p>Nebenbei, was m.E. wirklich noch fehlt auf dem Markt: Eine richtig gute Kamera, mit der man tolle Fotos machen und so nebenebei noch seine Kommunikation abwickeln kann. Bei den vielen Menschen, die ich mit Kamera durch die Gegend laufen sehe, könnte das ein Knüller werden. Oder noch besser: Eine Art Plugin für die Kamera mit entsprechenden Funktionen ;-)</p>
<p>&nbsp;</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/18/visitenkarten-und-co-das-kreuz-mit-der-kontaktverwaltung/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/08/Dr_No-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/18/visitenkarten-und-co-das-kreuz-mit-der-kontaktverwaltung/">Visitenkarten und Co.: Das Kreuz mit der Kontaktverwaltung</a></b><br /><font size="2">Selbst wenn das papierlose Büro Realität werden würde: Visitenkarten gibt's dann immer noch - zufriedenstellende und verbreitete Alternativen fehlen bis heute. </font><font color="#aaa">(18. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/05/john%e2%80%99s-phone-im-test-eine-sache-richtig-machen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/Johns-Phone-Konzentration-auf-das-Wesentliche-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/05/john%e2%80%99s-phone-im-test-eine-sache-richtig-machen/">John’s Phone im Test: Eine Sache richtig machen.</a></b><br /><font size="2">John’s Phone ist ein Handy für Minimalisten. Kein Webbrowser, kein Terminkalender, keine Mail - noch nicht einmal SMS kann das Handy senden oder empfangen. Und das ist gut so - wir haben's getestet. </font><font color="#aaa">(5. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/06/24/reposito-garantiebelege-im-griff/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/06/Icon-128x128-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/06/24/reposito-garantiebelege-im-griff/">Reposito: Garantiebelege im Griff</a></b><br /><font size="2">Reposito ist eine Smartphone App, mit der sich Garantiebelege digital aufbewahren und verwalten lassen. </font><font color="#aaa">(24. Juni 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Networking: Was bringt eigentlich Speed-Dating?</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/10/26/konferenzen-effizient-organisieren-was-bringt-eigentlich-speed-dating/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 06:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Meeting]]></category>

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		<description><![CDATA[Speed-Dating ist nichts anrüchiges: Als Methode bei Konferenzen und Business-Events ist es eine einfache und effiziente Art, neue Kontakte zu knüpfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Speed-Dating ist nichts anrüchiges: Als Methode bei Konferenzen und Business-Events ist es eine einfache und effiziente Art, neue Kontakte zu knüpfen.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/10/26/konferenzen-effizient-organisieren-was-bringt-eigentlich-speed-dating/speed/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/10/speed-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Speed-Dating kennt man eigentlich vom Flirten. Die Idee dahinter ist simpel: In der Regel entscheidet sich in wenigen Sekunden, ob wir unser gegenüber sympathisch finden oder nicht. Wenn die Chemie stimmt, kann man sich ja für ein weiteres Treffen verabreden. Wenn nicht, kann man sich nach kurzer Zeit dezent verabschieden, ohne unhöflich zu wirken oder den ganzen Abend lang ein nerviges Date zu ertragen.</p>
<p>Das Konzept klingt so einleuchtend, dass es mittlerweile auch im Arbeitsalltag Einzug gehalten hat: Die Deutsche Bahn beispielsweise nutzt Company-Speed-Dating, um potentielle Mitarbeiter zu rekrutieren: In 5 bis 8 Runden pro Veranstaltung haben Personaler und Bewerber jeweils 8 Minuten Zeit, sich zu beschnuppern. Wenn die Chemie nicht stimmt, lässt man es halt sein.</p>
<p>Aber kann man das überhaupt klappen mit dem Speed-Dating, also kann man in nur ein paar Minuten überhaupt einen vernünftigen Eindruck von seinem Gesprächspartner bekommen? Ich war zugegebenermassen skeptisch &#8211; bis ich selbst an einer Business-Speed-Dating teilgenommen habe: Und zwar nicht bei der Deutschen Bahn, sondern auf einer <a href="http://www.media.gomediacanada.com/">Medienkonferenz der Kanadischen Tourismus-Kommission</a> in Edmonton/Alberta. Die Zielsetzung dort war in etwa ähnlich wie bei der Deutschen Bahn, wie die verantwortliche DB-Mitarbeiterin <a href="http://saatkorn.wordpress.com/2011/06/29/company-speed-dating-bei-der-deutschen-bahn/">Sonja Ostermann</a> berichtet:<span id="more-5600"></span></p>
<blockquote><p>Für die DB-Vertreter heißt das, fünf bis acht potentielle neue Mitarbeiter in je acht Minuten für die DB zu begeistern, in dem er von eigenen Aufgaben und spannenden Projekten berichtet sowie die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten im DB-Konzern skizziert. Für die potentiellen Bewerber heißt das, dem zukünftigen Chef/ der zukünftigen Chefin von bereits gemeisterten Herausforderungen zu berichten und die Fragen zu stellen, die man schon immer über den Arbeitgeber DB stellen wollte.</p></blockquote>
<p>Während es bei der Deutschen Bahn 8 Runden zu je  5-8 Minuten Zeit gibt, war die Veranstaltung in Edmonton etwas grosszügiger angelegt: Ein riesiger Raum, mehr als 1000 Tourismus-Unternehmen und Journalisten und für jedes Gespräch 15 Minuten Zeit. Zwischen den einzelnen Gesprächen 5 Minuten, um zu seinem neuen Gesprächspartner zu kommen, was allein durch die Größe des Raums in regelrechten Stress ausarten konnte.</p>
<p>Beim traditionellen Speed-Dating in kleiner Runde wechseln die Teilnehmer ja reihum, in Edmonton war das aufgrund der Grösse schlicht und einfach nicht möglich. Daher hatten sowohl Medienvertreter als auch Tourismus-Manager vorab aus einem Pool von potentiellen Gesprächspartnern die interessantesten herausgepickt und die Treffen wurden fein säuberlich in einem Ablaufplan festgehalten. Pro Person waren das ungefähr 30 Treffen. Am Ende jeden Gesprächs ertönte ein Gong als Signal zum Aufbruch. Der kam oft viel zur früh, weil die Gespräche so interessant gewesen waren und manchmal erstaunlicherweise auch viel zu spät, weil sich mein Gegenüber in nichtssagendem Marketing-Gewäsch verlor. Oder wie mein englischer Kollege Jools Stone so <a href="http://travelllll.com/2011/10/17/this-little-jogger-went-to-canadas-gomedia-marketplace/">treffend beschreibt</a>:</p>
<blockquote><p>As with ordinary speed dating, sometimes it’s obvious the chemistry just isn’t there. Your folder will tellingly reflect this. Some pages of mine are almost entirely obscured by my messy scrawl, some are blank.</p></blockquote>
<p>Was aber bringt Speed-Dating nun im Business-Bereich? Die Antwort: Viel mehr als ich geglaubt hätte. Ich habe eine Menge interessante Kontakte geknüpft und in der Kürze der Zeit einige spannenden Story-Ideen entwickelt. Vermutlich sind die Treffen, die zwar kurz sind, aber zwischen nur zwei Gesprächspartnern stattfinden, deutlich effizienter als Gruppen-Meetings oder Vorträge, bei denen einzelne ihren Ideen im Auditorium präsentieren. Denn der Vorteil beim Speed-Dating liegt darin, dass man nichtmal zwischendurch eindösen kann, wenn es langweilig wird: Man muss sich voll und ganz auf sein Gegenüber konzentrieren, Ausreden gibt es nicht. Das ist aber natürlich gleichzeitig ein Nachteil: Die Schnell-Dates sind aufgrund der erhöhten Konzentration auch gleichzeitig viel stressiger &#8211; das habe nicht nur ich gemerkt, sondern das wurde mir von verschiedenen Gesprächspartnern, die ich nach ihrer Meinung fragte, auch so bestätigt. Und auch für die Organsiation ist so ein Speed-Dating-Event natürlich viel aufwändiger als einfach einen Raum mit Referent zu «mieten».</p>
<p>Dennoch finde ich so eine Veranstaltung deutlich besser geeignet, um Informationen auszutauschen. Ich persönlich würde es begrüssen, wenn mehr Veranstaltung als strukturierte Speed-Dating organisiert würden. Was ist Eure Meinung dazu?</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/27/networking-madonna-beinahe-treffen-und-andere-falsche-hoffnungen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/09/network-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/27/networking-madonna-beinahe-treffen-und-andere-falsche-hoffnungen/">Networking: Madonna (beinahe) treffen und andere falsche Hoffnungen</a></b><br /><font size="2">Das persönliche Netzwerk ist in vielen Situationen entscheidend für den beruflichen Erfolg. Der Aufbau eines solchen Netzwerkes ist aber eine langfristige Angelegenheit - und eine Frage der Sympathie. </font><font color="#aaa">(27. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/23/kontaktaustausch-die-visitenkarte-lebt-bis-nfc-sie-verdrangt/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/visitenkarte-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/23/kontaktaustausch-die-visitenkarte-lebt-bis-nfc-sie-verdrangt/">Kontaktaustausch: Die Visitenkarte lebt -  bis NFC sie verdrängt</a></b><br /><font size="2">Trotz ihrer altertümlichen Anmutung in einer zunehmend digitalen Welt behauptet sich die Visitenkarte wacker und kann sogar überzeugte Papier-Gegner kurzzeitig wieder in ihren Bann ziehen. Mit dem Durchbruch von NFC jedoch wird ihr Ende besiegelt. </font><font color="#aaa">(23. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/18/visitenkarten-und-co-das-kreuz-mit-der-kontaktverwaltung/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/08/Dr_No-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/18/visitenkarten-und-co-das-kreuz-mit-der-kontaktverwaltung/">Visitenkarten und Co.: Das Kreuz mit der Kontaktverwaltung</a></b><br /><font size="2">Selbst wenn das papierlose Büro Realität werden würde: Visitenkarten gibt's dann immer noch - zufriedenstellende und verbreitete Alternativen fehlen bis heute. </font><font color="#aaa">(18. September 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Networking: Madonna (beinahe) treffen und andere falsche Hoffnungen</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/09/27/networking-madonna-beinahe-treffen-und-andere-falsche-hoffnungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 05:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>

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		<description><![CDATA[Das persönliche Netzwerk ist in vielen Situationen entscheidend für den beruflichen Erfolg. Der Aufbau eines solchen Netzwerkes ist aber eine langfristige Angelegenheit - und eine Frage der Sympathie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Das persönliche Netzwerk ist in vielen Situationen entscheidend für den beruflichen Erfolg. Der Aufbau eines solchen Netzwerkes ist aber eine langfristige Angelegenheit &#8211; und eine Frage der Sympathie.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/09/27/networking-madonna-beinahe-treffen-und-andere-falsche-hoffnungen/network/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/09/network-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Kürzlich habe ich bei den Filmfestspielen in Venedig Madonna getroffen. Na fast jedenfalls. Ich habe sie gerade um fünf Minuten verpasst. Nein, ich meine keine Statue und keine Heilige, sondern DIE Madonna, den Popstar. Ihr wisst schon. Das ganze anlässlich einer Ausstellungseröffnung zur Biennale von Venedig, auf der sonst jede Menge für mich spannende Leute waren. Ob Madonna jetzt dabei war oder nicht, tut dabei eigentlich gar nichts zur Sache.</p>
<p><strong>Die irrige Hoffnung auf Instant-Erfolg</strong><br />
Ich wollte mit dieser Einleitung Eure Aufmerksamkeit vielmehr auf einen typischen Networking-Fehler lenken. Nämlich den, zu effizient an die Sache ranzugehen, in der irrigen Hoffnung auf Instant-Erfolg: Ich tue was, und gleich muss auch ein Ergebnis dabei herausspringen. Und Madonna ist dabei eigentlich nur ein Pseudonym: Wahlweise könntet Ihr auch Barack Obama einsetzen oder den Personalchef der Firma, in der Du gerne arbeiten würdest. Denn Zeitmanagement funktioniert so. Sagt man. Und Networking, ob nun online oder offline, kostet oft viel Zeit. Bei ungewissem Ausgang. Was liegt da näher, als die Sache etwas effizienter anzugehen? <span id="more-5488"></span></p>
<p>Dabei entsteht leider schnell ein Tunnelblick: Wir verengen unser Ziel derart, einen bestimmten Menschen zu treffen, der uns wichtig erscheint – und vergessen dabei, dass wir mit dieser Person möglicherweise oft gar nichts gemein haben. Denn selbst wenn ich an diesem Tag Madonna gegenüber gestanden hätte: Was in aller Welt hätte ich mit ihr reden sollen? Über Social-Media-Themen oder Produktivität? Und was willst Du Deinem Personalchef in spe sagen, wenn Du nicht die Qualifikationen mitbringst, die er gerade sucht? Der oft zitierte Satz «Jeder kennt jeden um sechs Ecken» mag stimmen. Tatsächlich traf ich an jenem Tag auch einen Kollegen aus New York, der mit Madonna mal im selben Haus gewohnt hatte. Aber er suggeriert auch, dass wir alles und jeden erreichen können. Mag sein. Doch es reicht nicht, die Zielperson einfach nur zu treffen, man braucht auch eine gemeinsame Basis. Oft sind viele kleine Zwischenschritte notwendig. Und das braucht eben Zeit.</p>
<p><strong>Gute Gelegenheiten werden oft übersehen</strong><br />
Das bringt mich zu einem weiteren Aspekt: Wenn ich mich auf das Ziel einschieße, Madonna (oder sonstwen) zu treffen, übersehe ich vermutlich viele andere Gelegenheiten, die sich mir bieten. Und viele andere interessante Menschen, die für mich viel wichtiger sein könnten. Denn der amerikanische Journalist, der Madonna flüchtig von früher kannte, vermittelte mir seinerseit wieder neue, gute Kontakte. Und überhaupt: Wenn mein ursprüngliches Ziel gewesen wäre, Madonna zu treffen, wäre ich an jenem Tag überhaupt nicht in Venedig am Lido gewesen. Das kam nämlich nur deshalb, weil ich im letzten Jahr eine Gruppe von Italienern in der Berliner S-Bahn traf. Aus Unterhaltungen und Treffen wurden Freundschaften, aus der eine Einladung und eine Gegeneinladung resultierte. An Madonna und die Filmfestspiele war dabei im Traum nicht zu denken. Hätte ich das als strategisches Networking-Ziel im Auge gehabt, hätte ich das ganz anders anfangen müssen.</p>
<p>Ja, ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Strategisches Networking kann in meinen Augen höchstens bedingt funktionieren. Wenn ich mir zum Ziel setze, Person X (oder eben Madonna) zu treffen, mag das auf den ersten Blick effizient klingen. Bei vielen Dingen funktioniert «Zielsetzung = Ergebnis» schließlich sehr gut. Aber: Zwischenmenschliche Beziehungen sind komplizierter. Um Person X zu treffen, muss ich vorher möglicherweise viel Zeit mit den Personen A-W totschlagen. Das ist ungefähr das, was schlechte Karriereberater empfehlen, wenn Sie Networking-Tipps geben: «Gehen Sie auf die wichtigen Veranstaltungen, reden Sie mit den wichtigen Leuten&#8230;» Und das womöglich auch noch, wenn die Chemie mit diesen Leute nicht stimmt. Was die Chance erhöht, dass die Chemie mit Mr. oder Mrs. X ebenfalls nicht stimmt. Und dass dabei nichts herauskommt. So knapp zusammengefasst klingt das ziemlich absurd: Ich beobachte jedoch immer wieder, ob in Social Media oder sonstwo, dass viele Leute genau das tun.</p>
<p><strong>Verzichte auf Zeitmanagement</strong><br />
Der beste Tipp fürs Zeitmanagement beim Networking ist: Am besten gar kein Zeitmanagement betreiben. Vergiss strategische Überlegungen. Rede mit Leuten, die Dir sympathisch sind. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass etwas Sinnvolles dabei herauskommt, weil es eine gemeinsame Basis gibt. Weil die Freunde Deiner Freunde in der Regel auch Dir sympathisch sind und ein guter Kontakt so zu weiteren guten Kontakten führt. Weil man gemeinsam Spaß hat und kreativ ist. Und weil man mit angenehmen Menschen ohnehin nie das Gefühl hat, Zeit zu verlieren. Und dann kannst Du am Ende auch Madonna ganz ungerührt links liegen lassen.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/23/kontaktaustausch-die-visitenkarte-lebt-bis-nfc-sie-verdrangt/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/visitenkarte-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/23/kontaktaustausch-die-visitenkarte-lebt-bis-nfc-sie-verdrangt/">Kontaktaustausch: Die Visitenkarte lebt -  bis NFC sie verdrängt</a></b><br /><font size="2">Trotz ihrer altertümlichen Anmutung in einer zunehmend digitalen Welt behauptet sich die Visitenkarte wacker und kann sogar überzeugte Papier-Gegner kurzzeitig wieder in ihren Bann ziehen. Mit dem Durchbruch von NFC jedoch wird ihr Ende besiegelt. </font><font color="#aaa">(23. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/18/visitenkarten-und-co-das-kreuz-mit-der-kontaktverwaltung/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/08/Dr_No-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/18/visitenkarten-und-co-das-kreuz-mit-der-kontaktverwaltung/">Visitenkarten und Co.: Das Kreuz mit der Kontaktverwaltung</a></b><br /><font size="2">Selbst wenn das papierlose Büro Realität werden würde: Visitenkarten gibt's dann immer noch - zufriedenstellende und verbreitete Alternativen fehlen bis heute. </font><font color="#aaa">(18. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/16/die-zukunft-der-arbeit-the-freelance-revolution/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/constructionwork-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/16/die-zukunft-der-arbeit-the-freelance-revolution/">Die Zukunft der Arbeit: The Freelance Revolution</a></b><br /><font size="2">In den USA manifestiert sich ein Trend mit Schlagworten wie «Freelance Revolution», «Gig Economy» oder «Freelance Nation»: Immer mehr Menschen haben den traditionellen Karriereweg aufgegeben und sind als Selbstvermarkter unterwegs. </font><font color="#aaa">(16. September 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<item>
		<title>Effiziente Kommunikation: E-Mail vs. Telefon</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/09/20/effiziente-kommunikation-e-mail-vs-telefon/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2011/09/20/effiziente-kommunikation-e-mail-vs-telefon/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 04:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne Dubacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail-Management]]></category>
		<category><![CDATA[email]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Telefon]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir begrüssen im Ring: E-Mail vs. Telefon. Beides tolle Erfindungen, ohne die ich nicht mehr leben möchte. Doch welches Kommunikationsmittel gewinnt den Kampf um den Produktivitäts-Titel?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Wir begrüssen im Ring: E-Mail vs. Telefon. Beides tolle Erfindungen, ohne die ich nicht mehr leben möchte. Doch welches Kommunikationsmittel gewinnt den Kampf um den Produktivitäts-Titel?</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/09/20/effiziente-kommunikation-e-mail-vs-telefon/lovehate/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/09/lovehate-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Was habe ich mich gefreut, als ich im ersten Lehrjahr mit meinen Freundinnen mailen konnte, auch wenn dies mein Lehrlingsbetreuer (geschweige denn die Tante vom Personal) gar nicht gerne gesehen haben. Aber ich war jung und unvernünftig und hatte keine grosse Lust, Bestellungen abzuarbeiten oder Zahlen zu schieben. In meiner Klasse gab es tatsächlich noch Leute, die keine E-Mail hatten oder nur eine info@adresse, die sie nicht für private Zwecke nutzen durften. Sara hatte auch keine E-Mail. Notgedrungen faxten wir uns seitenlange Briefe hin und her. Ja, wirklich, wir faxten uns gegenseitig! Ich habe noch einen ganzen Stapel unserer Fax-Kommunikation zu Hause.</p>
<p>Heute, im Hier und Jetzt, dominieren Mail und Telefon unsere Kommunikation. Was ist produktiver? Zum Hörer greifen oder eine E-Mail schreiben? Um das herauszufinden, lasse ich die Beiden im Ring gegeneinander antreten: Zehn Runden entscheiden über Sieg oder Niederlage. Ring frei für die erste Runde:</p>
<p><strong>Runde 1: Effizienz</strong></p>
<ul>
<li><strong>Telefon:</strong> Zum Hörer greifen, anrufen, Frage stellen, Antwort erhalten.</li>
<li><strong>E-Mail: </strong>Man muss das Email schreiben, senden und hat keine Ahnung, wann die Antwort eintreffen wird.</li>
</ul>
<p>Der Punkt geht an: <strong>Telefon</strong> <span id="more-5495"></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Runde 2: Zeitpunkt</strong></p>
<ul>
<li><strong>Telefon:</strong> Nur während den Bürozeiten möglich. Oft muss man vorab einen Termin vereinbaren, um sicherzugehen, dass die Person auch Zeit für ein Gespräch hat. Oder man «steht» minutenlang in der Warteschleife und muss sich zum X-ten Mal Wagner anhören.</li>
<li><strong>E-Mail:</strong> E-Mails kann man zu jeder Tages- und Nachtzeit schreiben und versenden.</li>
</ul>
<p>Der Punkt geht an: <strong>E-Mail</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Runde 3: Anstrengung</strong></p>
<ul>
<li><strong>Telefon:</strong> Man bemüht sich um eine freundliche Stimmlage, darf nichts Falsches sagen, das Gesagte kann nicht einfach ausradiert werden…</li>
<li><strong>E-Mail:</strong> Vor dem Senden kann das Geschriebene jederzeit überarbeitet und geändert werden, bis man die richtigen Worte gefunden hat.</li>
</ul>
<p>Der Punkt geht an: <strong>E-Mail</strong> (vor allem, wenn jemand nicht so taktvoll ist oder Angst hat, etwas Falsches zu sagen)<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Runde 4: Zeitverschwender</strong></p>
<ul>
<li><strong>Telefon:</strong> Das Risiko, einen Vielredner anzutreffen, besteht durchaus. Aus einem kurzen Anruf wird eine halbe Stunde. Und was kommt dabei raus? Nichts. Niemand hat Zeit für sowas.</li>
<li><strong>E-Mail:</strong> Man hat die volle Kontrolle, welche Themen kommuniziert werden. Abschweifen eher schwierig.</li>
</ul>
<p>Der Punkt geht an: <strong>E-Mail</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Runde 5: Missverständnisse</strong></p>
<ul>
<li><strong>Telefon:</strong> Missverständnisse können üblicherweise sofort geklärt werden.</li>
<li><strong>E-Mail:</strong> Bis die Sache für beide Seiten klar ist, werden unter Umständen etliche E-Mails hin und her geschickt. <strong> </strong></li>
</ul>
<p>Der Punkt geht an: <strong>Telefon</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Runde 6: Informationsfluss</strong></p>
<ul>
<li><strong>Telefon:</strong> Man kann nur Informationen austauschen, die man auch beschreiben kann.</li>
<li><strong>E-Mail:</strong> Bilder, Dokumente oder Links zu weiterführenden Informationen mitschicken, alles kein Problem.</li>
</ul>
<p>Der Punkt geht an: <strong>E-Mail</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Runde 7: Mehrere Personen gleichzeitig informieren</strong></p>
<ul>
<li><strong>Telefon:</strong> Entweder man ruft jede Person einzeln an oder man beruft eine Telefonkonferenz ein.</li>
<li><strong>E-Mail:</strong> Man nimmt alle Beteiligten auf den Verteiler.</li>
</ul>
<p>Der Punkt geht an: <strong>E-Mail</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Runde 8: Beweismaterial</strong></p>
<ul>
<li><strong>Telefon:</strong> Um Beweise zu sammeln, müsste das Gespräch aufgezeichnet werden.</li>
<li><strong>E-Mail:</strong> Man hat die Worte des Gesprächspartners schriftlich. Vorausgesetzt die Email wurde nicht gelöscht.</li>
</ul>
<p>Der Punkt geht an: <strong>E-Mail</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Runde 9: Informationsfluss zum zweiten</strong></p>
<ul>
<li><strong>Telefon:</strong> Bei einer Telefonkonferenz bekommt jeder Teilnehnemer das Gesprochene mit und kann seine Meinung sofort äussern.</li>
<li><strong>E-Mail:</strong> Die angemailten Personen antworten zu verschiedenen Zeiten (oder gar nicht) und haben die Antworten anderer Beteiligten vielleicht gar nicht gelesen.</li>
</ul>
<p>Der Punkt geht an: <strong>Telefon</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Runde 10: Erreichbarkeit</strong></p>
<ul>
<li><strong>Telefon:</strong> Gewisse Person sind ständig unterwegs oder in Meetings besetzt und die Assistentin blockt Anfrufe ab.</li>
<li><strong>E-Mail:</strong>  Die E-Mail wird vielleicht auch nicht gelesen, aber einen Versuch ist es Wert.</li>
</ul>
<p>Der Punkt geht an: <strong>E-Mail</strong></p>
<p>Das Resultat: Mit sieben zu drei Punkten geht die E-Mail als klare Gewinnerin aus unserem Preiskampf hervor. Eine E-Mail bringt gegenüber dem Telefon viele Vorteile mit. Präzise Kommunikation zu jeder Tages- und Nachtzeit ist möglich. Man kommuniziert gleichzeitig mit mehreren Personen. Mürrige Sekretärinnen haben ausgeblockt. </p>
<p>Aber es ist kein K.O.-Sieg: Je nach Gesprächspartner sollte man zum Hörer greifen. Das Telefon ist ein bewährtes Kommunikationsmittel, wenn es schnell gehen muss oder wenn der Gesprächspartner umschweifend und missverständlich auf E-Mails antwortet. Und zu guter Letzt ist ein Telefonat doch viel persönlicher.</p>
<p><em>(Bild: Procsillas Moccas bei flickr.com)</em></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/08/13/zeitmanagement-durch-weniger-arbeiten-teil-1-wie-man-seine-kommunikationspartner-erzieht/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/08/Inbox-One-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/08/13/zeitmanagement-durch-weniger-arbeiten-teil-1-wie-man-seine-kommunikationspartner-erzieht/">Zeitmanagement durch weniger arbeiten - Teil 1: Wie man seine Kommunikationspartner "erzieht"</a></b><br /><font size="2">Wie lässt sich alltägliche Aufgabenflut besser bewältigen? Simone Janson meint: Kommunizieren Sie konziser! </font><font color="#aaa">(13. August 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/03/16/e-mail-willst-du-diese-nachricht-wirklich-versenden/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/03/informationoverload_quad-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/03/16/e-mail-willst-du-diese-nachricht-wirklich-versenden/">E-Mail: Willst Du diese Nachricht  wirklich versenden?</a></b><br /><font size="2">Wir alle erhalten zu viele E-Mails – das ist ein Problem. Logischerweise ist das ein Problem, das wir selbst verursachen: Wir versenden alle zu viele E-Mails. Einige Gedanken, ob und wann sich E-Mail als Kommunikationskanal eignet. </font><font color="#aaa">(16. März 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/02/28/kommunikation-30-bis-50-prozent-e-mail-zeit-gewinnen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/02/E-Mail-1-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/02/28/kommunikation-30-bis-50-prozent-e-mail-zeit-gewinnen/">Kommunikation: 30 bis 50 Prozent  E-Mail-Zeit gewinnen</a></b><br /><font size="2">Stunden werden heute aufgewendet, um E-Mails zu beantworten. imgriff.com-Gastautor Markus Worch hat sieben Regeln zusammengefasst, um dabei Zeit zu sparen. </font><font color="#aaa">(28. Februar 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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	</item>
		<item>
		<title>Coworking Spaces: Innovationstreiber in einer  neuen Arbeitswelt</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/09/13/kooperativ-kommunikativ-und-mobil-wie-werden-wir-in-zukunft-arbeiten/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 04:21:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Internet macht die Welt kleiner - Distanzen existieren nicht mehr. Trotzdem hält der Trend zur Konzentration von Arbeits- und Hirnkraft weiter an. Aus gutem Grund wie die Beispiele erfolgreicher Coworking-Spaces zeigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Das Internet macht die Welt kleiner &#8211; Distanzen existieren nicht mehr. Trotzdem hält der Trend zur Konzentration von Arbeits- und Hirnkraft weiter an. Aus gutem Grund wie die Beispiele erfolgreicher Coworking-Spaces zeigen.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/09/13/kooperativ-kommunikativ-und-mobil-wie-werden-wir-in-zukunft-arbeiten/coworking_space_in_berlin/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/08/Coworking_Space_in_Berlin-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Ein Grund, warum ich mich vor einigen Jahren selbstständig gemacht habe: Ich bin überzeugter Solo-Worker, das heißt, ich liebe es, alleine und ungestört zu arbeiten und sah diese Möglichkeit in einer Festanstellung damals einfach nicht. Um so skeptischer stehe ich der Option gegenüber, sich temporär oder dauerhaft mit anderen Freiberuflern zusammenzuschließen – sogenannte Bürogemeinschaften, Unternehmer-WGs oder Coworking. Wenn man mal von den Momenten absieht, in denen einem die Decke auf den Kopf fällt, was zugegeben in einer Großstadt wie Berlin ziemlich selten passiert. In Kleinstädten oder ländlichen Gegenden mag das, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, anders sein.</p>
<p>Als ich dann im letzten Jahr gebeten wurde, für ZEIT ONLINE Coworking-Spaces in Berlin zu testen und daraus <a href="http://www.berufebilder.de/serie/arbeitsplaetze-im-test/">eine kleine Testreihe für mein Blog entwickelte</a>, fing ich dann aber trotz meiner Skepsis an, mich näher mit kooperativen Arbeitsformen zu beschäftigen. Denn die liegen voll im Trend.<span id="more-5384"></span></p>
<p><strong>Studie zur Zukunft der Büroarbeit</strong><br />
Nach einer<a href="http://www.johnsoncontrols.com/publish/us/en/products/building_efficiency/gws/gwi/projects_workplace_innovation/technology_innovation/collaboration_20200.html"> Studie</a>, für die das Unternehmen Johnson Controls Global WorkPlace Solutions (GWS) 1.700 Büroangestellte in sieben Ländern befragte, erwarten viele Arbeitnehmer, dass Büroarbeit der Zukunft wesentlich stärker in Teams stattfinden wird, als das heute der Fall ist. Und auch der typische Büroarbeitsplatz wird sich wahrscheinlich verändern. Während derzeit nur ein Fünftel der Befragten häufig Team-Arbeitsbereiche mit speziellen Technologien zur Zusammenarbeit nutzt, werden dies in neun Jahren vermutlich bereits 52 Prozent tun. Umgekehrt sinkt die Bedeutung von traditionellen Besprechungsräumen. Zudem gehen die befragten Büroangestellten davon aus, dass sie im Jahr 2020 die Möglichkeit zu Webkonferenzen, Instant Messaging und Videokonferenzen deutlich häufiger nutzen werden. Wie solche Tools zum Einsatz kommen, hat Thomas <a href="http://imgriff.com/2011/07/14/google-sieben-einsatzmoglichkeiten-fur-das-neue-soziale-netzwerk/">am Beispiel Google+</a> sehr schön gezeigt.</p>
<p><strong>Kooperatives Arbeiten als Innovationstreiber</strong><br />
Bei meinen Recherchen zum Thema habe ich allerdings etwas Interessantes festgestellt: Zwar gibt es auch immer öfter Coworking-Büros in kleineren Städten, dort sind sie aber eher Ausnahme als Regel. Interessanterweise boomen kooperative Arbeitsformen ja gerade in Großstädten, in denen den Bewohnern sonst genug Abwechslung geboten wird. Die reine Langeweile kann es also nicht sein, die Coworker zusammentreibt. Es muss andere Gründe geben.</p>
<p>Die Erklärung dafür fand ich bei Tim Harford, der auf Seite 246 seines Buches  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570500969?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3570500969">Die Logik des Lebens (Affiliate-Link)</a> feststellt: «Alles, was ich für meine wissensintensive Arbeit brauche, im Grunde eine drahtlose Internetverbindung, ein Handy und eine ruhige Ecke.» Und dennoch führt diese Freiheit und der Wegfall von Transportkosten, zum Beispiel für den Arbeitsweg, nicht dazu, dass die Menschen aus den großen Städten wegziehen – im Gegenteil: «Der Tod der Entfernungen macht die Welt nicht ländlicher, sondern zentraler. Wenn die Transportkosten sinken, dann breiten sich rationale Menschen nicht auf dem Land aus, sondern drängen in die Großstädte&#8230;» Und das gilt, so Harford, auch für den Transport von Ideen: «Je wissensintensiver eine Branche ist, desto stärker ist sie auf engem Raum konzentriert&#8230; Ökonomen haben sich bei über 4000 wirtschaftlichen Innovationen angeschaut, wo genau in den USA sie entwickelt wurden. Dabei haben sie festgestellt, dass mehr als die Hälfte aus lediglich drei Gebieten stammt.»</p>
<p><strong>Wie sieht das im Beispiel aus?</strong><br />
Kooperatives Arbeiten ist also ein wichtiger Innovationsmotor. Wie das im konkreten Beispiel funktioniert, zeigt <a href="http://www.berufebilder.de/existenzgruendung/frei-arbeiten/serie-coworking-arbeitsplaetze-im-test-siliconwelly-wellington-neuseeland/">die Geschichte der Unternehmer-WG SilicionWelly</a> in Wellington, Neuseeland: Gut 30 kleine Unternehmen vom Programmierer und Webdesigner über Video- und Computer-Schrott-Künstler bis zum Tätowierer oder Sandburgen-Bauer  haben sich hier auf nur 120 Quadratmetern zusammengeschlossen, um sich gemeinsam zu inspirieren und verrückte Ideen auszutüfteln. Auf diese Weise hat das Team nicht nur erfolgreiche Videos und DVDs produziert, die zum Exportschlager «Made from New Zealand» werden könnten, sondern war auch an Barack Obamas Online-Wahlkampf beteiligt. Zahlreiche weitere Beispiele zeigt auch dieser Artikel <a href="http://www.deskmag.com/en/do-walls-block-collaboration--coworking-vs-private-sphere-256">in Deskmag</a>, der sich mit der Frage auseinandersetzt, ob Trennwände in Büro kooperatives Arbeiten behindern.</p>
<p><em>(Bild: Coworking Space in Berlin, Wikipedia Commons)</em></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/07/15/lernen-die-schule-der-zukunft/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/07/abacus-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/07/15/lernen-die-schule-der-zukunft/">Lernen: Die Schule der Zukunft</a></b><br /><font size="2">Wie lernen wir in Zukunft? Vermutlich eigenständiger, weniger im Klassenzimmer und mit mehr Eigenverantwortung. </font><font color="#aaa">(15. Juli 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/06/30/kommunikation-fuhrung-bottom-up/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/06/boss-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/06/30/kommunikation-fuhrung-bottom-up/">Kommunikation: Führung bottom-up</a></b><br /><font size="2">Die Führung von unten wird oft vernachlässigt. Aktiv gestaltet kann sie den Arbeitsalltag erfolgreicher und befriedigender für alle machen. </font><font color="#aaa">(30. Juni 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/06/27/telepresence-roboter-mein-roboter-geht-fur-mich-zur-arbeit/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/06/anybots-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/06/27/telepresence-roboter-mein-roboter-geht-fur-mich-zur-arbeit/">Telepresence Roboter: Mein Roboter geht für mich zur Arbeit</a></b><br /><font size="2">Soll ich mir einen Telepresence Roboter kaufen, der in unseren Büros anwesend ist und den ich von zu Hause aus steuern kann? </font><font color="#aaa">(27. Juni 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Tipps für eine klare Kommunikation: So sagst Du, was Du meinst</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 04:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktlösung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Kommunikation ist wichtig und macht das Zusammenleben produktiver. Bloss die Umsetzung ist nicht ganz einfach. Neun Tipps zur klaren und fairen Kommunikation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Gute Kommunikation ist wichtig und macht das Zusammenleben produktiver. Bloss die Umsetzung ist nicht ganz einfach. Neun Tipps zur klaren und fairen Kommunikation.</h4>
<p><h6 class='textad' style='color: rgb(153,153,153); font-size:1em; font-weight:normal; padding: 0 0 1em 0; margin: 0;'> &mdash; <a href='http://t.reposito.com/ig082011/webseite' rel="nofollow">Reposito: Nie wieder Kassenzettel suchen!</a> &mdash; Einfach Kassenzettel mit Reposito App abfotografieren, den Barcode auf der Produktverpackung scannen und immer den Überblick über alle Kassenzettel und Garantien behalten. Jetzt gratis downloaden!  &mdash; <a class='textad-blogwerk' style='color: rgb(153,153,153);' href='http://blogwerk.com/verlag/werbung/textanzeige' rel="nofollow">Textanzeige</a> &mdash; </h6><a href="http://imgriff.com/2011/09/01/tipps-fur-eine-klare-kommunikation-so-sagen-sie-was-sie-meinen/kommunikation/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/Kommunikation-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Im <a href="/warum-klare-kommunikation-produktiver-macht-sag-was-du-meinst">letzten Beitrag</a> habe ich darüber geschrieben, warum klare Kommunikation so wichtig ist. Eigentlich ist das auch jedem klar. Das tatsächliche Problem liegt woanders: Vielen Menschen haben noch gar nicht gemerkt, dass sie unklar kommunizieren! Oder sie verwechseln verständlich mit laut. Und noch schlimmer: Ihr Gegenüber fällt dann aus allen Wolken, wenn man plötzlich und aus heiterem Himmel ausflippt.</p>
<p>Sylvana Pollehn hat <a href="http://www.berufebilder.de/karriere/kommunikation/zielorientierte-kommunikation-teil-3-kommunizieren-statt-einschuechtern/">hier</a> ein sehr schönes Beispiel von der Restaurantmanagerin Irene beschrieben, die ihre Mitarbeiter durch die Gegend scheucht, statt klare Arbeitsanweisungen zu geben. Ein anderes klassisches Beispiel: Ruhestörung in der Nachbarschaft. Die alte Dame regt sich über die Lautstärke iher jungen Nachbarin auf. Doch statt einfach mal hinzugehen und mit ihr zu reden, klare Regeln für das Miteinander festzulegen, läutet sie sturm, fordert harsch: «Ruhe bitte!», wähnt sich im Recht. Die Fronten verhärrten, der Streit eskaliert und am Ende findet man sich vor dem Richter wieder.</p>
<p>Doch wie funktioniert das denn nun mit der klaren Kommunikation, die andere Menschen auch verstehen? Ein paar Tipps: <span id="more-5368"></span></p>
<p><strong>Vorsicht Weichmacher: </strong>Viele Menschen, die eigentlich ihren Standpunkt klar machen wollen, aber Angst haben, sich unbeliebt zu machen, nutzen Weichmacher wie «Ich meine» oder «Sollten wir nicht&#8230;». Die aber laden zum Widerspruch ein. Besser ist ein glasklares «Ich will» oder «Ich erwarte.»</p>
<p><strong>Akzeptanz erhöhen: </strong>Natürlich sind nicht alle mit allem einverstanden, was Du willst. Statt aber schon von vornerei herumzudrucksen, kannst Du einfach nach der Aussage eine Begründung hinterherschieben: «Halten Sie sich an die Ruhezeite. Ich habe einen sehr anstrengenden Job und brauche meinen Schlaf!»</p>
<p><strong>Alle notwendigen Informationen geben: </strong>In die gleiche Richtung geht auch dieser Tipp. Denn: Menschen sehen etwa viel eher ein, wenn sie wissen, warum etwas erwartet wird. Daher, auch wenn es im ersten Moment zeitraubend ist: Gib alle notwendigen Informationen zu einer Angelegenheit. Damit vermeidest Du auch lästige Rückfragen.</p>
<p><strong>Gemeinsames Ziel definieren: </strong>Viele Menschen sind zugänglicher, wenn sie wissen, wohin die Reise geht und wenn beide Gesprächspartner ein gemeinsames Ziel haben. Beispiel Arbeitsorganisation in einem Unternehmen: «Diesen Monat gibt es viel zu tun und wir alle müssen Überstunden machen. Dafür ist der nächste Monat wesentlich ruhiger.»</p>
<p><strong>Direkt zum Ziel: </strong>Eigentlich willst Du den anderen erst mit ein paar positiven News gnädig stimmen, bevor Du ihm die unschöne Nachricht überbringst? Vergiss es! Die Aufmerksamkeitskurve der meisten Menschen sinkt im Laufe eines Gespräches oft erheblich ab – und viele Gesprächspartner werden nur ungeduldig und gereizt, auch weil sie oft merken, dass etwas im Busch ist. Besser gleich zum Punkt kommen, nach dem Motto: Das wichtigste zuerst!</p>
<p><strong>Der Ton macht die Musik:</strong> Gerade bei unangenehmen Gesprächen ist es oft wichtig, wie man etwas rüberbringt. Wer gereizt ist, verstärkt oft noch die negative Wirkung. Bei Stress sollte man also gerade unangenehme Gespräche lieber auf den nächsten Tag verschieben.</p>
<p><strong>Falle nicht aus der Rolle: </strong>Jeder Mensch hat innerhalb der Gesellschaft bestimmte Rollen inne. Mit dem Chef oder Kunden sprichst Du vermutlich anders als mit dem Lebenspartner. Wie deutlich und direkt Du also Deinem Gegenüber werden kannst, hängt auch davon ab, in welchem Verhältnis Du zum Gegenüber stehst.</p>
<p><strong>Erkenne Grenzen:</strong> Aber auch Dein Kommunikationspartner hat eine soziale Rolle. Diese solltest Du kennen und beachten. Zum Beispiel, indem Du auf einer Augenhöhe kommunizierst, statt einfach nur brüsk zu sagen: «Ich will, also machen Sie!»</p>
<p><strong>Niemanden Bloßstellen: </strong>Wenn Du ein klärendes Gespräch führen musst, sollte das in der Regel unter vier Augen geschehen, um niemanden vor anderen zu brüskieren. Außer, das Thema betrifft die ganze Gruppe, dann sollten es alle gemeinsamt diskutieren.</p>
<p><em>(Bild: Discussion von Michael Eccles bei flickr.com, CC)</em></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/08/31/kommunikations-overload-durch-mit-der-2-2-2-methode/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/08/start-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/08/31/kommunikations-overload-durch-mit-der-2-2-2-methode/">Kommunikations-Overload: Durch mit der 2-2-2 Methode</a></b><br /><font size="2">Die 2-2-2-Regel: Zwei Sekunden, um einen Telefonanruf entgegenzunehmen, zwei Minuten, um eine SMS zu beantworten und zwei Stunden, bis das E-Mail beantwortet ist. </font><font color="#aaa">(31. August 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/08/30/warum-klare-kommunikation-produktiver-macht-sag-was-du-meinst/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/08/IMG_0563-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/08/30/warum-klare-kommunikation-produktiver-macht-sag-was-du-meinst/">Klare Kommunikation macht produktiv: Sag, was du meinst!</a></b><br /><font size="2">Unangenehmes nicht ansprechen und Konflikte vermeiden: Zu oft, meint der Trainer und Autor Roland Jäger, treffe man in Büros die so genannten Kuschelchefs an. </font><font color="#aaa">(30. August 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/08/13/zeitmanagement-durch-weniger-arbeiten-%e2%80%93-teil-2-warum-nein-sagen-respekt-einbringt/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/08/Nicht-erreichbar-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/08/13/zeitmanagement-durch-weniger-arbeiten-%e2%80%93-teil-2-warum-nein-sagen-respekt-einbringt/">Zeitmanagement durch weniger arbeiten – Teil 2: Warum "Nein"-Sagen Respekt einbringt!</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(13. August 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Kommunikations-Overload: Durch mit der 2-2-2 Methode</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 11:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Mauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Das kleine Einmaleins]]></category>
		<category><![CDATA[Getting Things Done]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 2-2-2-Regel: Zwei Sekunden, um einen Telefonanruf entgegenzunehmen, zwei Minuten, um eine SMS zu beantworten und zwei Stunden, bis das E-Mail beantwortet ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die 2-2-2-Regel: Zwei Sekunden, um einen Telefonanruf entgegenzunehmen, zwei Minuten, um eine SMS zu beantworten und zwei Stunden, bis das E-Mail beantwortet ist.</h4>
<p><h6 class='textad' style='color: rgb(153,153,153); font-size:1em; font-weight:normal; padding: 0 0 1em 0; margin: 0;'> &mdash; <a href='http://t.reposito.com/ig082011/webseite' rel="nofollow">Reposito: Nie wieder Kassenzettel suchen!</a> &mdash; Einfach Kassenzettel mit Reposito App abfotografieren, den Barcode auf der Produktverpackung scannen und immer den Überblick über alle Kassenzettel und Garantien behalten. Jetzt gratis downloaden!  &mdash; <a class='textad-blogwerk' style='color: rgb(153,153,153);' href='http://blogwerk.com/verlag/werbung/textanzeige' rel="nofollow">Textanzeige</a> &mdash; </h6><a href="http://imgriff.com/2011/08/31/kommunikations-overload-durch-mit-der-2-2-2-methode/start/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/08/start-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Lifehacker.com <a title="The 2-2-2 Rule" href="http://lifehacker.com/5835378/the-2%202%202-rule-forces-you-to-respond-to-phone-calls-texts-and-email-in-a-timely-fashion" target="_blank">berichtete</a> gestern über den Entwickler und Berater Shenglong Gao, der sich diese Methode zu eigen gemacht hat, um seine Kommunikationsaufgaben in vernünftiger Frist abzuarbeiten.</p>
<p>Ganz ähnlich wie David Allens Zwei-Minuten-Regel zielt sie darauf ab, eingehende Nachrichten und Anfragen sofort bzw. innerhalb einer nützlichen Zeit abzuarbeiten, unabhängig von der Priorität der Aufgabe. Getting Things Done-Autor Allen schlägt vor, Dinge, die weniger als zwei Minuten benötigen, sofort zu erledigen &#8211; ohne sie in eine Aufgabenliste oder ähnliches zu packen.</p>
<p>Das Problem bei der 2-2-2-Regel dürften die Unterbrechungen sein: Konzentriertes Arbeiten bedingt manchmal, dass wir das Telefon stumm schalten oder das Mobile weglegen. Eine Lösung kann sein, sich für das Beantworten von E-Mails feste Zeiten im Kalender einzutragen &#8211; ganz nach der Regel, <a title="Das kleine Einmaleins: Gleichartige Aufgaben zugleich erledigen" href="http://imgriff.com/2008/05/15/das-kleine-einmaleins-gleichartie-aufgaben-zugleich-erledigen/">gleichartige Aufgaben gleichzeitig zu erledigen</a>.</p>

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        <a href="http://archiv.blogwerk.com/bookmarklet/oexchange?url=http://imgriff.com/2011/08/31/kommunikations-overload-durch-mit-der-2-2-2-methode/&title=Kommunikations-Overload: Durch mit der 2-2-2 Methode&fetch_body=post&fetch_title=h1&fetch_title=saveable_title&aid=imgriff">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/05/09/das-imgriff-com-einmaleins-alles-kriegt-einen-zeitstempel/">Das kleine Einmaleins: Alles kriegt einen Zeitstempel</a></b><br /><font size="2">Hier tauchen immer wieder Tipps auf, die ganz unabhängig von «Systemen» wie GTD nützlich sind - sozusagen die Basics der Produktivität. Diesen Tipps wollen wir eine Serie eigener Beiträge widmen: Unser imgriff.com-Einmaleins *. </font><font color="#aaa">(9. Mai 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/03/10/der-link-am-morgen-kurzer-prozess/">Der Link am Morgen: Kurzer Prozess</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(10. März 2008)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/08/30/warum-klare-kommunikation-produktiver-macht-sag-was-du-meinst/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/08/IMG_0563-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/08/30/warum-klare-kommunikation-produktiver-macht-sag-was-du-meinst/">Klare Kommunikation macht produktiv: Sag, was du meinst!</a></b><br /><font size="2">Unangenehmes nicht ansprechen und Konflikte vermeiden: Zu oft, meint der Trainer und Autor Roland Jäger, treffe man in Büros die so genannten Kuschelchefs an. </font><font color="#aaa">(30. August 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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