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	<description>Schöner arbeiten, besser leben</description>
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		<title>Arbeitsplatzgestaltung: Was ist der Sinn eines Büros?</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 09:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Mauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplätze]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Home Office]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo erledige ich meine Arbeit? Meistens stellen wir uns die Frage nicht; «im Büro» ist aber selten die beste Antwort. Wie es anders geht, versucht Microsoft mit einem neuen Gebäude zu zeigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Wo erledige ich meine Arbeit? Meistens stellen wir uns die Frage nicht; «im Büro» ist aber selten die beste Antwort. Wie es anders geht, versucht Microsoft mit einem neuen Gebäude zu zeigen.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/01/20/arbeitsplatzgestaltung-was-ist-der-sinn-eines-buros/cubicle-002/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/01/Cubicle-002-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="The Cubicle" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Konzepte schreiben, Spesenabrechnung erledigen, das Teammeeting leiten, den Projektpartner in Mexiko anrufen, die Branchennews im Web durchscannen, mit Tischnachbarn die neue Produktidee diskutieren, das Fachbuch gründlich anschauen und beim Kaffee den neuesten Klatsch erfahren. </p>
<p>Der Arbeitstag eines Wissensarbeiters ist geprägt von ganz unterschiedlichen Aufgaben. Erstaunlich ist der Ort, an dem diese Aufgaben erledigt werden: im Büro. Unterschiedliche Aufgaben, unterschiedliche Anforderungen, aber wir haben bloss eine «Raum-Antwort» dafür. Seltsam.</p>
<h3>Das Büro ist kein Ort zum Arbeiten </h3>
<p>Seltsam, weil es nicht sein kann, dass unser Büro für alle diese Tätigkeiten gleich gut geeignet ist. Es ist schwierig, sich auf das Fachbuch zu konzentrieren, wenn der Kollege nebenan den Projektpartner in Mexiko anruft. Was ist also der Sinn des Büros? Und wo erledige ich am besten welche Arbeit? Mögliche Antworten zu diesen Fragen zeigt Microsoft mit einem neu umgebauten Bürogebäude in der Schweiz. Der Softwarekonzern hat sich für den Umbau zwei Grundsätze zu eigen gemacht: Erstens ist das Büro ein Ort, an dem Menschen zusammen arbeiten. Zweitens: Wenn sie dort arbeiten, sollen sie möglichst viele Raumtypen zur Auswahl haben &#8211; passend zum gerade anstehenden Vorhaben.<span id="more-5752"></span></p>
<h3>Kaffeebar, Xbox-Raum und Focus Rooms </h3>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/01/20/arbeitsplatzgestaltung-was-ist-der-sinn-eines-buros/xbox-001/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/01/Xbox-001.jpg" width="450" height="338"  alt="Ziemlich grün" /></a><br />
Die 400 Mitarbeitenden in Wallisellen bei Zürich haben jetzt 18 Raumtypen zur Auswahl. Sitzungsräume, Projekträume, Kabinen zum Telefonieren, eine Bibliothek, «Focus Rooms» und viele Gelegenheiten, andere Menschen zu treffen: Kaffeebars, Open Work Spaces und einen Xbox-Raum. Bloss Einzelbüros gibt es nicht mehr, auch nicht für Führungskräfte. Zusammenarbeit steht also im Vordergrund &#8211; über Team- und Abteilungsgrenzen hinweg. 90% der 400 Mitarbeitenden haben unter anderem deshalb keinen fixen Arbeitsplatz mehr.</p>
<h3>Bis zu zwei Tagen Home Office</h3>
<p>Einer der wichtigsten Arbeitsplätze befindet sich aber gar nicht im Microsoft-Gebäude: Die Mitarbeitenden arbeiten inzwischen ein bis zwei Tage pro Woche im Home Office. Das, so Microsoft, komme den Bedürfnissen der Mitarbeitern entgegen und habe auch sonst Vorteile. Ruhe, Konzentration oder selbstbestimmte Tagesplanung nennen die Mitarbeitende als Hauptgewinne &#8211; erhöhte Produktivität also. Das Konzept rechnet sich auch: Den 400 Mitarbeitenden stehen 220 Schreibtisch-Arbeitsplätze zur Verfügung (dafür wurden die Plätze aus dem Bereich «Social Seating» fast verdreifacht, die Zahl der Plätze in Meeting Rooms verdoppelt) und lässt noch Platz für bis zu 200 zusätzliche Mitarbeitende.</p>
<h3>Was tun, wenn man kein Software-Konzern ist </h3>
<p>Microsofts Ideen sind interessant und es wird spannend sein zu sehen, ob die erhofften Vorteile auch tatsächlich eintreten &#8211; der Konzern lässt das Projekt von einer Schweizer Hochschule wissenschaftlich auswerten. Was aber tut man, wenn das eigene Unternehmen nicht Microsoft oder Google heisst? Ganz einfach: Man macht es genau gleich, bloss ohne das ganze Geld auszugeben. Den eigenen Mitarbeitern die Arbeit im Home Office zu ermöglichen ist zu allererst eine Frage der Unterenehmenskultur und der Führung. Und hier musste auch Microsoft nach eigenen Angaben drei Jahre lang dran arbeiten: Was tut ein Vorgesetzter, wenn er seine Schäfchen nicht mehr im Blickfeld hat? Vertrauen aufzubauen ist der Schlüssel &#8211; das kostet vor allem Zeit.</p>
<h3>Die Cloud und Third Places </h3>
<p>Egal ob Startup oder ein globaler Konzern: Heute kann es sich jeder leisten, die Tools zu nutzen, die es für verteiltes Arbeiten braucht. Die «Cloud», ob von Microsoft, Google oder Dropbox, bietet zahlbare Möglichkeiten für jeden. Auch andere Raumtypen lassen sich realisieren: Unser Verlag beispielsweise, die Blogwerk AG mit 15 Mitarbeitenden, hat etwa 200 «Social Seatings» zur Verfügung (etwas weniger als Microsoft, aber immerhin), für Sitzungen, kreative Hangouts und Zweiergespräche. Die Starbucks-Filiale liegt gleich nebenan, verfügt über WiFi und im Sommer auch über eine von uns sehr geschätzte Klimaanlage.</p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/06/27/telepresence-roboter-mein-roboter-geht-fur-mich-zur-arbeit/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/06/anybots-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/06/27/telepresence-roboter-mein-roboter-geht-fur-mich-zur-arbeit/">Telepresence Roboter: Mein Roboter geht für mich zur Arbeit</a></b><br /><font size="2">Soll ich mir einen Telepresence Roboter kaufen, der in unseren Büros anwesend ist und den ich von zu Hause aus steuern kann? </font><font color="#aaa">(27. Juni 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/05/17/doit-im-gtd-in-der-wolke-und-auf-allen-geraten/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/05/doit-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/05/17/doit-im-gtd-in-der-wolke-und-auf-allen-geraten/">Doit.im: GTD in der Wolke und auf allen Geräten</a></b><br /><font size="2">Doit.im ist ein cloudbasierter kostenloser Dienst für Menschen, die ihren Arbeitsalltag nach David Allens «Getting Things Done»-Methode organisieren möchten. </font><font color="#aaa">(17. Mai 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/05/12/diagram-ly-wie-visio-nur-kostenlos-und-im-web/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/05/diagramly-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/05/12/diagram-ly-wie-visio-nur-kostenlos-und-im-web/">Diagram.ly: Wie Visio, nur kostenlos und im Web</a></b><br /><font size="2">Diagram.ly ist eine Webapplikation, um Diagramme, Flow Charts, Prozesszeichnungen oder Mind Maps zu erstellen. </font><font color="#aaa">(12. Mai 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.memonic.com/?utm_source=blogwerk&utm_medium=banner&utm_content=banner&utm_campaign=usemem"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2010/09/memonic.gif" width="125" height="125" alt="memonic" /></a></div>
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		<title>Wissenschaftliche Arbeiten planen III/IV: Der Entwurf</title>
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		<comments>http://imgriff.com/2011/12/15/wissenschaftliche-arbeiten-planen-iiiiv-der-entwurf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 14:40:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Camilla Kutzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[studium]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das eigentliche Schreiben der wissenschaftlichen Arbeit muss keine Blackbox sein, aus der am Ende ein fertiger Text rausfällt. Vielmehr ist es in verdaubare Schritte unterteilbarer Prozess.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Das eigentliche Schreiben der wissenschaftlichen Arbeit muss keine Blackbox sein, aus der am Ende ein fertiger Text rausfällt. Vielmehr ist es in verdaubare Schritte unterteilbarer Prozess.</h4>
<p><h6 class='textad' style='color: rgb(153,153,153); font-size:1em; font-weight:normal; padding: 0 0 1em 0; margin: 0;'> &mdash; <a href='http://news.aiciti.ch' rel="nofollow">C36daily:</a> &mdash; Der tägliche Newsletter für die Schweizer ICT-Community. Schnell, aktuell und auf den Punkt. Jetzt abonnieren und immer up-to-date sein.  &mdash; <a class='textad-blogwerk' style='color: rgb(153,153,153);' href='http://blogwerk.com/verlag/werbung/textanzeige' rel="nofollow">Textanzeige</a> &mdash; </h6><a href="http://imgriff.com/2011/12/15/wissenschaftliche-arbeiten-planen-iiiiv-der-entwurf/arbeitenschreiben/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/12/Arbeitenschreiben-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Die ersten beiden Teile der Serie rund um wissenschaftliche Arbeiten behandelten das <a title="Wissenschaftliche Hausarbeiten planen I/IV: Die Planungsphase  – von der Themenidee bis zur Literaturbeschaffung" href="http://imgriff.com/2011/10/12/wissenschaftliche-hausarbeiten-planen-iiv-die-planungsphase-von-der-themenidee-bis-zur-literaturbeschaffung/">Finden einer Themenidee, die Literaturbeschaffung</a> und die <a title="Wissenschaftliche Hausarbeiten planen II/IV: Einige irregeleitete Annahmen  über Planung" href="http://imgriff.com/2011/11/22/wissenschaftliche-hausarbeiten-planen-iiiv-einige-irregeleitete-annahmen-uber-planung/">Arbeitsplanung</a>. In diesem dritten Teil steht der eigentliche Schreibprozess im Vordergrund.</p>
<h3>Technologie im Griff</h3>
<p>Können wir jetzt endlich loslegen mit dem Schreiben? Im Prinzip ja. Uneigentlich sind einige technische Vorbereitungen sinnvoll. Einiges davon wird gerne dem «Finish» zugeordnet, ist aber meines Erachtens sinnvoller in der Vorbereitungsphase, spätestens am Beginn der Schreibphase zu erledigen.</p>
<p>So habe ich zum Beispiel viel zu oft gesehen, dass Studierende erst den Text schrieben, dann jede einzelne Überschrift mit der Maus markierten und die Formatierung neu zusammen klickten und sie eventuell sogar noch manuell nummerierten. Ganz davon abgesehen, dass auch die Länge in Seiten von der Formatierung abhängt: Gerade wenn man damit noch nicht so vertraut ist, gehen solche Arbeiten unter Zeitdruck gerne schief. Eine konsequent angewendete Formatvorlage lässt sich dagegen, sollte das nötig werden, mit wenigen Mausklicks auch kurz vor der Fertigstellung noch umgestalten. Solche Arbeiten umfassen: <span id="more-5698"></span></p>
<ul>
<li><strong>Formatvorlagen</strong> in der Textverarbeitung erzeugen (am besten bereits konform zu Instituts-, Fachbereichs- oder Dozentenvorgaben), sich angewöhnen, sie von Anfang an einzusetzen,</li>
<li>ggf. eine <strong>Zitierrichtlinie</strong> im Bibliographieprogramm einrichten,</li>
<li>alle benötigte <strong>Software anzuschaffen</strong> und einzurichten.</li>
</ul>
<p>Zur Vorbereitung gehört auch, <strong>sich mit der benötigten Software vertraut zu machen</strong>. Viele werden zuerst an die Textverarbeitung denken (auch dort macht man sich das Leben leichter, wenn man Grundfunktionen «aus dem Rückenmark» beherrscht und mit fortgeschrittenen Funktionen vertraut ist), doch auch eventuell eingesetzte <a href="http://imgriff.com/2011/04/14/literaturverwaltung-iiii-helfer-im-umgang-mit-der-literaturflut/">Bibliographiesoftware</a><br />
und <a href="http://imgriff.com/tag/wissensmanagement/">Wissensmanagement</a> sollten nicht vergessen werden.</p>
<p>Je nach Fach fallen noch weitere Anwendungen an, die um so weniger mit dem Schreibprozess interferieren, je vertrauter man mit ihnen ist und je reibungsloser man mit ihnen arbeiten kann: Psychologen und Sozialwissenschaftler kommen nur selten ohne Statistiksoftware wie SSPS oder R aus, als Musikwissenschaftlerin brauche ich immer wieder Notensatz-Software. Bildbearbeitung und Tabellenkalkulation werden öfter benötigt, als man auf den ersten Blick denken sollte.</p>
<p>Zur technischen Vorbereitung hat Ryan einige Tipps gegeben: <a href="http://imgriff.com/2011/04/04/wissensarbeiter-und-computer-werde-super-user/">Werde Super-User!</a> Und nicht zu vergessen: Mindestens tägliche <strong>Backups</strong> sind Pflicht, am besten als automatisierte Lösung, die man im Zweifelsfall nicht vergessen kann. Die schlechte Nachricht: diese Vorbereitung ist ein prima Zeitfresser und &#8211; mal wieder – eine Prokrastinationfalle. Die gute Nachricht: Meist reicht es, diese Vorarbeit als einmaliges «Setup» zu leisten. Zumindest sind viele Einzelheiten «wiederverwendbar», hat man erst einmal eine funktionierende Grundlage. Der Zeitaufwand für solche Einrichtungsarbeiten sinkt mit der Übung und Anzahl der Arbeiten.</p>
<h3>Das Material auswerten und strukturieren</h3>
<p>Nun kann es endlich an die eigentliche Arbeit gehen: das Auswerten des Materials, das Strukturieren und das Schreiben des ersten Entwurfs.<br />
Idealerweise lässt sich aus der Fragestellung und der Methodik, die im Verlauf der Themenfindung herausgearbeitet wurden, bereits eine grobe Struktur ableiten.</p>
<p><strong>Wie viel Struktur man benötigt</strong>, lässt sich so pauschal nicht sagen: Ich bin ProfessorInnen begegnet, die mir über ihr Schreiben verrieten, dass sie es ablehnten, im Vorhinein eine Gliederung zu erstellen und die sich statt dessen ganz auf den Textfluss verliessen. Ich hingegen kann nur selten einen Text produzieren, ohne vorher wenigstens eine vorläufige und grobe inhaltliche Struktur zu entwerfen. Hier gilt es, Erfahrungen zu sammeln, zu experimentieren und seine eigenen Präferenzen zu erkunden, sozusagen also etwas schreib-bezogene Selbsterfahrung zu betreiben.</p>
<p>Ich selbst komme mit <a href="http://imgriff.com/tag/mindmaps/">Mindmapping</a> zu sehr detaillierten Textideen. Über die Umwandlung einer Mindmap in einen Fliesstext habe ich <a href="http://imgriff.com/2009/10/12/von-der-mindmap-zum-text-wie-aus-einer-gliederung-ein-aufsatz-wird/">hier</a> bereits geschrieben.</p>
<h3>Strukturprinzipien, oder: nach welchen Prinzipien kann man ordnen?</h3>
<p>Beim Schreiben stellt sich oft die Frage, wie eine Menge Material an Ideen, Zitaten, Positionen, <a title="Zuverlässig zusammenfassen: Exzerpte für Studium und Schule" href="http://imgriff.com/2010/07/12/zuverlaessig-zusammenfassen-exzerpte-fuer-studium-und-schule/">Exzerpten</a> in eine sinnvolle Ordnung gebracht werden kann. Nicht immer muss man hier inhaltliche Genialität walten lassen, um elegant von einem Aspekt zum anderen eines Themas zu kommen. Manchmal gibt es bereits durch die Struktur einer Arbeit festgelegte Grob-Strukturen (etwa: erst ein Methodenteil, in dem das Vorgehen erläutert wird, dann die Präsentation von Daten, dann Analyse und Schlussfolgerungen). Diese Strukturen sind fachspezifisch. In literaturwissenschaftlichen Arbeiten, die z.B. mehrere Werke behandeln/vergleichen, kann ich chronologisch vorgehen oder aber nach thematisch-inhaltlichen Gesichtspunkten.</p>
<h3>Technische Helfer zum Strukturieren von Inhalten</h3>
<p>Technische Werkzeuge wie etwa <a title="Zettelkasten von Niklas Luhmann: Der Text, der sich selbst schreibt" href="http://imgriff.com/2007/06/05/der-text-der-sich-selbst-schreibt/">Zettelkastensysteme</a> oder Wissensmanagement-Module von <a title="Literaturverwaltung I/II: Literaturlisten und Zitate im Griff" href="http://imgriff.com/2011/03/08/literaturverwaltung-iii-literaturlisten-und-zitate-im-griff/">Bibliographiewerkzeugen</a> können beim Strukturieren von Inhalten und beim Finden von Zusammenhängen helfen, vorausgesetzt man erfasst bereits die Einträge (die z.B. aus Exzerpten oder Ideen bestehen können) jeweils sauber mit Schlagworten oder Tags. Plattformübergreifende Anwendungen zu diesem Zweck sind z.B. der <a href="http://zettelkasten.danielluedecke.de/ ">Zettelkasten von Daniel Lüdecke</a> und <a href="http://www.verzetteln.de/synapsen/synapsen.html">synapsen</a>. Für Mac-User finden sich in <a href="http://moritz-fuerst.com/tools-for-thought-managing-your-digital-academic-workflow/ ">diesem Artikel</a> von Moritz Fürst über seinen akademischen Workflow reichlich Anregungen.</p>
<h3>Rohfassung des Textes verfassen</h3>
<p>Ist das Material gegliedert und ausgewertet, kann es daran gehen, das, was bisher wahrscheinlich in Stichpunkten, in Mindmaps oder einer Gliederung vorliegt, in einen Fliesstext in ganze Sätzen zu verwandeln. Spätestens hier schlägt gerne die Schreibblockade zu: Ich sitze in diesem Stadium oft da, fange an, einen Absatz zu schreiben, denke mir «Ach, das kann man so nicht stehen lassen» oder «ist doch trivial, das brauche ich gar nicht zu erwähnen» und eine halbe Stunde später bin ich immer noch nicht vorangekommen.</p>
<p>Gegen diese Blockaden hilft es, bereits gut vorstrukturiertes Material zu haben, an dem man sich «entlang hangeln» kann. Um das, was ich «den inneren Zensor» nenne, auszutricksen, helfen mir des weiteren zwei Prinzipien: Zum einen Zeitbeschränkung – unter Zeitdruck fällt es leichter, den Perfektionismus zu reduzieren und Ideen zuzulassen – und zum anderen, vorläufig die Beurteilung von dem, was ich schreibe, auszuschalten, das Bewerten, Editieren und «schön machen» auf später zu verschieben, sowie temporär Quantität vor  Qualität zu setzen. Werkzeuge dazu sind:</p>
<ul>
<ul>
<li>«Freischreiben» &#8211; für eine festgesetzte (kurze!) Zeitspanne &#8211; wenige Minuten bis eine Viertelstunde &#8211; ohne Absetzen und ohne Pause schreiben, was einem gerade in den Sinn kommt. (vgl. von Werder 1992, S. 22). Auch wenn das Ziel bei von Werder eigentlich ist, Schreibblockaden zu überwinden: Diese Art von Textproduktion taugt auch dazu, schnell viel Rohmaterial zu produzieren. In wenigen Minuten lässt sich mit dieser Art von Schreiben eine Menge Text fabrizieren.</li>
<li>Ganz bewusst «schlechten» Text produzieren. Egal, ob eine Idee, so wie man sie jetzt gerade verbalisieren kann, «unwissenschaftlich» ist, «blöd klingt», «doch trivial ist»: Raus damit. Wenn die Aussage stimmt, lässt sich später immer noch eine wissenschaftlichere Formulierung finden.</li>
<li>Handschriftlich arbeiten – das macht das Editieren und «schön machen» schwerer.</li>
</ul>
</ul>
<p>Damit man sich traut, derart unzensiert mit dem eigenen Text umzugehen und Schamgefühle über das, was man da produziert hat, vermeidet, ist es wichtig, dass dieses Stadium niemand zu Gesicht bekommt. Rohe Textentwürfe sollten ähnlich gehandhabt werden wie intime Tagebucheinträge &#8211; niemand ausser einem selbst bekommt sie zu zu Gesicht.</p>
<h3>Wann soll man mit dem Schreiben anfangen?</h3>
<p>Eine Frage, vor der ich immer wieder stand, war: Wann ist der beste Zeitpunkt, um mit dem Schreiben anzufangen? Ohne inhaltliches Material schreibt es sich schlecht, und dieses inhaltliche Material sind in der Wissenschaft entweder Positionen aus der Sekundärliteratur oder Daten aus Experimenten und Fragebögen. Dieses Material muss erst einmal gewonnen sein.</p>
<p>Das entgegengesetzte Extrem gibt es aber auch: So lange zu recherchieren, bis man eine Menge Material im Kopf und im Zettelkasten hat, das man nicht mehr strukturiert bekommt und das eventuell sogar den Rahmen der Arbeit sprengt.<br />
Helga Esselborn-Krumbiegel schlägt vor, Tendenzen in die eine oder andere Richtung kompensierend entgegenzuwirken:</p>
<blockquote><p>Mit dem Schreiben der Rohfassung […] sollten Sie beginnen, sobald Sie recherchiert, die wesentliche Forschung gelesen, vorläufige Hypothesen aufgestellt und eine Arbeitsgliederung entworfen haben. (Esselborn-Krumbiegel 2002, S. 23)</p></blockquote>
<p>Wer dazu neigt, zu wenig zu lesen und zu früh schreiben, sollte sich ihr zufolge lieber ein wenig mehr Zeit zum Auswerten des Materials lassen, um die Arbeit nicht mehrmals umschreiben zu müssen; wer erfahrungsgemäss zum «Über-Recherchieren» neigt, sollte lieber etwas eher mit dem Schreiben beginnen. (ebd.)</p>
<h3>Wieviel Zeit soll man für den Entwurf einkalkulieren?</h3>
<p>Materialauswertung, Strukturieren und den ersten Entwurf schreiben sind in meinen Augen das Herzstück des Schreibens von wissenschaftlichen Arbeiten. Ohne brauchbares Rohmaterial kann man schwer etwas in eine gute Form bringen. Hinterher mit viel nicht so tollem Text dazustehen und keine Zeit mehr zu haben, ihn in eine zur Veröffentlichung taugliche Form zu bringen, ist allerdings auch nicht so erstrebenswert.</p>
<p>Für die Entwurfsphase sollte man sich daher reichlich Zeit freihalten. Kruse empfiehlt knapp 20% der Gesamtzeit für das Strukturieren des Materials und knapp 20% für das Schreiben der Rohfassung (Kruse 1994, S. 208).<br />
Hat man dann erst einmal einen holprigen und sprachlich noch alles andere als brillanten, aber immerhin zusammenhängenden Fliesstext vor sich, der wahrscheinlich einiges länger ist, als es die fertige Arbeit einmal werden soll, kann es an die nächsten Schritte gehen: das Überarbeiten und das Finish. Um diese Schritte soll es im nächsten Teil der Serie gehen.</p>
<h3>Literatur</h3>
<p>Esselborn-Krumbiegel, Helga:  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3825223345?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3825223345">Von der Idee zum Text: eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben. (Affiliate-Link)</a> Stuttgart: UTB 2002.<br />
Kruse, Otto:  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3593384795?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3593384795">Keine Angst vor dem leeren Blatt: ohne Schreibblockaden durchs Studium. (Affiliate-Link)</a> Frankfurt/Main ; New York: Campus-Verlag 1994.<br />
Werder, Lutz von:  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3928878026?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3928878026">Kreatives Schreiben von Diplom- und Doktorarbeiten (Affiliate-Link)</a> Berlin ; Milow: Schibri-Verlag 1992</p>
<p><small><em>(Artikelbild: Anne-Lise Heinrichs bei flickr.com, CC BY 2.0)</em></small></p>

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          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/09/korrekturlesen-so-wird-die-hausarbeit-auch-sprachlich-schon/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/typewriter_q-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/09/korrekturlesen-so-wird-die-hausarbeit-auch-sprachlich-schon/">Korrekturlesen: So wird die Hausarbeit auch sprachlich schön</a></b><br /><font size="2">Schreibende sollten auf stilistische Lesefreundlichkeit achten. Beachtet man einige grundsätzliche Regeln, werden auch wissenschaftliche Arbeiten angenehm lesbar (Fachartikel und Berichte für Kollegen übrigens auch). </font><font color="#aaa">(9. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/05/24/zitate-und-fusnoten-vom-richtigen-umgang-mit-wissenschaftlichen-quellen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/05/libraryofcongress-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/05/24/zitate-und-fusnoten-vom-richtigen-umgang-mit-wissenschaftlichen-quellen/">Zitate und Fußnoten: Vom richtigen Umgang mit wissenschaftlichen Quellen</a></b><br /><font size="2">Zur wissenschaftlichen Arbeit gehört, dass sie stets auf dem Werk anderer aufbaut. Dabei ist es unumgänglich, kenntlich zu machen, was man bei anderen gefunden hat und worin die eigene Leistung besteht. Eine Anleitung. </font><font color="#aaa">(24. Mai 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/10/12/wissenschaftliche-hausarbeiten-planen-iiv-die-planungsphase-von-der-themenidee-bis-zur-literaturbeschaffung/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/10/Bibliothek-Recherche-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/10/12/wissenschaftliche-hausarbeiten-planen-iiv-die-planungsphase-von-der-themenidee-bis-zur-literaturbeschaffung/">Wissenschaftliche Hausarbeiten planen I/IV: Die Planungsphase  - von der Themenidee bis zur Literaturbeschaffung</a></b><br /><font size="2">Wer anfängt mit dem wissenschaftlichen Schreiben, stellt sich das Schreiben einer Hausarbeit oft wie folgt vor: "Lesen, Text schreiben, korrekturlesen, abgeben". Diese Einteilung ist zwar sachlich nicht verkehrt, aber krass vereinfacht. </font><font color="#aaa">(12. Oktober 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.memonic.com/?utm_source=blogwerk&utm_medium=banner&utm_content=banner&utm_campaign=usemem"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2010/09/memonic.gif" width="125" height="125" alt="memonic" /></a></div>
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		<title>Information Overload: 5 Schritte zur Informationsdiät</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/12/02/information-overload-5-schritte-zur-informationsdiat/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2011/12/02/information-overload-5-schritte-zur-informationsdiat/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 05:38:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Mauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Information Overload]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt keinen Information Overload. Wir haben bloss unseren Konsum nicht im Griff, meint Buchautor Clay Johnson. Und empfiehlt deshalb eine Informationsdiät.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Es gibt keinen Information Overload. Wir haben bloss unseren Konsum nicht im Griff, meint Buchautor Clay Johnson. Und empfiehlt deshalb eine Informationsdiät.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/12/02/information-overload-5-schritte-zur-informationsdiat/lucky/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/12/Lucky-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="Lucky Strike: That's the easiest way I know to keep from getting fat" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Clay Johnson ist Entwickler, hat Barack Obamas Online-Kampagne 2008 betreut und jetzt ein Buch geschrieben:  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B006GRYADO?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=B006GRYADO">The Information Diet (Affiliate-Link)</a>. Sein Startpunkt: Ausdrücke wie «Information Overload» oder «Informationsflut» führen zu einer irrigen Sichtweise &#8211; sie gibt der Information die Schuld. Das macht keinen Sinn, weil Information einfach «da« ist, aber nicht selbst über die Verwendung entscheidet. </p>
<h3>Neuer Kühlschrank statt Diät</h3>
<p>Clay sieht das Problem vielmehr in den Konsumgewohnheiten, wenn es um Information geht. Wir würden uns mit Informationen überessen &#8211; ein ähnliches Problem wie bei schlechtem Essverhalten. In den vergangenen Jahren hat diese gefühlte Informationsflut zu einer Menge an kleinen Apps und Tools geführt. Sie sollen uns helfen, Informationen besser zu managen. Für Clay passt das nicht: «Das ist wie wenn man eine Diät zur Gewichtsreduktion beginnen würde, indem man einen neuen Kühlschrank kauft.« <span id="more-5672"></span></p>
<h3>Bessere Essgewohnheiten</h3>
<p>Wir müssten also Informationen nicht besser managen, sondern uns bessere «Essgewohnheiten» angewöhnen. Dieses gesunde Informationsverhalten ist Thema seines neuen, ab Januar auf englisch erhältlichen Buch. Darin führt er fünf Schritte auf, um die eigene Informationsdiät zu starten:</p>
<ol>
<li><strong>Messen</strong>. Wieviel Zeit verbringen wir überhaupt damit, Informationen aufzunehmen, auf Papier oder auf Bildschirmen?</li>
<li><strong>Fernsehstopp</strong>. Dadurch gewinnt man viel Zeit und verhindert die vermutlich schlimmste Art von Information: Fernsehwerbung.</li>
<li><strong>Gewohnheiten ändern.</strong> Medienkonsum mit Privatem beginnen (Familie, Freunde), dann sich um die Stadt kümmern, in der man lebt, dann nationale Fragen und so weiter. Vielleicht ist das Programm des Schultheaters unserer Tochter wichtiger als die Nachricht zur Euro-Krise.</li>
<li><strong>Computer reparieren.</strong> Alle Programme, die aufpoppen oder ein kleines rotes Schild mit einer Zahl drin anzeigen, löschen.</li>
<li><strong>Möglichst unverarbeitete Information geniessen.</strong> Also Informationen möglichst nahe der ursprünglichen Quelle &#8211; weniger wiederverwertetes, ausgedünntes, gestrecktes.</li>
</ol>
<h3>Zuviel Informationen &#8211; mehr Ignoranz</h3>
<p>Für Clay ist es eminent wichtig: Er glaubt, dass zuviel Information genau so zu Ignoranz führen kann wie zu wenig Information. Zuviele Details und einzelne Fakten, die wir mit einem Mausklick oder Fingertipp ergooglen können &#8211; aber die gleichzeitig den Blick auf das grosse Ganze verstellen. Und uns zuwenig Zeit zum Nachdenken lassen.</p>
<p><a href="http://informationdiet.com " title="informationdiet.com" target="_blank">» informationdiet.com </a>Mehr Infos zu Clay und seinem Buch</p>
<p><small><em>(Artikelbild: Don O&#8217;Brien bei flickr.com, CC-BY 2.0)</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/08/29/zeitmanagement-tipps-fuer-workaholics/">Zeitmanagement: Tipps für Workaholics</a></b><br /><font size="2">Überall kann man erfahren, wie man mit wenig Zeit noch produktiver wird. Dabei müssten viele unter uns zuerst lernen, sich mehr Zeit für anderes zu nehmen. </font><font color="#aaa">(29. August 2008)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/10/12/wissenschaftliche-hausarbeiten-planen-iiv-die-planungsphase-von-der-themenidee-bis-zur-literaturbeschaffung/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/10/Bibliothek-Recherche-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/10/12/wissenschaftliche-hausarbeiten-planen-iiv-die-planungsphase-von-der-themenidee-bis-zur-literaturbeschaffung/">Wissenschaftliche Hausarbeiten planen I/IV: Die Planungsphase  - von der Themenidee bis zur Literaturbeschaffung</a></b><br /><font size="2">Wer anfängt mit dem wissenschaftlichen Schreiben, stellt sich das Schreiben einer Hausarbeit oft wie folgt vor: "Lesen, Text schreiben, korrekturlesen, abgeben". Diese Einteilung ist zwar sachlich nicht verkehrt, aber krass vereinfacht. </font><font color="#aaa">(12. Oktober 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/28/schreiben-9-tipps-fur-lesefreundliche-texte/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/Lesefreundliche-Texte-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/28/schreiben-9-tipps-fur-lesefreundliche-texte/">Schreiben: 9 Tipps für lesefreundliche Texte</a></b><br /><font size="2">Schreiben gehört heute fast zu jedem Job. Lesefreundliche Texte helfen uns, unsere Ziele besser zu erreichen. </font><font color="#aaa">(28. September 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.memonic.com/?utm_source=blogwerk&utm_medium=banner&utm_content=banner&utm_campaign=usemem"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2010/09/memonic.gif" width="125" height="125" alt="memonic" /></a></div>
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		<item>
		<title>Informelles Lernen: Was man vom Reisen fürs Leben  (und den Job) lernen kann</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/12/01/zeitmanagement-organisationsfahigkeit-was-man-vom-reisen-furs-leben-lernen-kann/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 05:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzprofil]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Die wenigsten Dinge, die wir lernen, lernen wir in der Schule oder in Kursen. Lernen passiert «on the job», in der Familie, im Verein - oder eben auf Reisen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die wenigsten Dinge, die wir lernen, lernen wir in der Schule oder in Kursen. Lernen passiert «on the job», in der Familie, im Verein &#8211; oder eben auf Reisen.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/12/01/zeitmanagement-organisationsfahigkeit-was-man-vom-reisen-furs-leben-lernen-kann/informelles_lernen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/10/Informelles_Lernen-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Immer noch ist Urlaub ist für viele abhängen, einfach mal die Seele baumeln lassen, nichts tun. Das sollte sich ändern: Denn nirgends lernt man so viel nützliches für das Leben wie unterwegs. Nicht umsonst heißt es schließlich «Das Leben ist eine Reise.» Und: «Reisen bildet». Man muss es nur richtig machen!</p>
<h3>Sich auf Reisen neu organisieren</h3>
<p>Auf die Idee zu diesem Text hat mich Travelblogger Keith Jenkins gebracht, den ich kürzlich in Kanada kennenlernte. Der hat 2008 nämlich seinen Job als erfolgreicher Investmentbanker hingeschmissen, um sich seinen langgehegten Traum einer Weltreise zu erfüllen. Dabei hat er sich zunächst wenig Sorgen um seine Ausgaben gemacht (schließlich war er es ja gewohnt, viel Geld zu haben). </p>
<p>Dann aber wurde er von der Lehmann-Krise überrascht, bekam keine Jobs mehr und musste sich neu organisieren. Zu dem Thema hat er <a href="http://velvetescape.com/2009/11/travelations-the-trip-that-opened-my-eyes/">ein sehr lesenswertes E-Book</a> verfasst (wer es kürzer und auf Deutsch mag, findet hier <a href="http://www.berufebilder.de/berufseinstieg/wie-man-die-krise-als-chance-nutzt-vom-investment-banker-zum-travel-blogger/">ein Portrait von Keith</a>). Darin beschreibt Keith, wie ihn seine Weltreise praktisch fit für das Leben danach machte.<span id="more-5613"></span></p>
<blockquote><p>New things were learned every day. Travelling alone, I became very self-sufficient. I organised my transportation, accommodation, and tours; planned my budget; learned to keep an eye on my expenditures and cut down when I needed to; and became better at time management. I started to appreciate and apply talents and skills which I previously took for granted, and enjoyed this new awareness. When I felt pleased about achieving a certain goal or gaining a new insight, I gave myself a pat on the back by treating myself to a delicious meal or a divine bottle of wine! Every day was a priceless lesson.</p></blockquote>
<p>Was aber genau lernt man denn nun auf Reisen? Eine Übersicht:</p>
<p><strong>Zeitmanagement:</strong> Gerade Globetrotter sind in der Regel nicht mit dem eigenen Auto unterwegs, sondern mit dem Flugzeug, öffentlichen Verkehrsmitteln, Schiffen oder gegebenenfalls mit einem Mietauto vor Ort. Und der öffentliche Personen-Nah-Verkehr ist nicht überall so gut ausgebaut wie in Deutschland oder der Schweiz. Ich erinnere mich z.B. daran, dass auf der Dingle-Halbinsel im Westen Irlands der Bus nur zweimal in der Woche fuhr. Danach muss man dann den ganzen Zeitablauf planen.</p>
<p><strong>Organisieren:</strong> Aber nicht nur das Herumfahren will geplant werden. Auch diejenigen, die mit dem Auto oder zu Fuß unterwegs sind, müssen organisieren: Zum Beispiel preiswerte Unterkünfte. Je öfter man den Ort wechselt, desto anstrengender wird das.</p>
<p><strong>Budgetplanung:</strong> Das hat Keith sehr schön beschrieben. Gerade Reisen eignen sich dafür sehr gut. Ich habe auch schon Leute kennengelernt, die sich unterwegs einen Job gesucht haben, weil das Geld nicht reichte.</p>
<p><strong>Zielstrebigkeit: </strong>Ob es jetzt das erklimmen eines hohen Berges, das Wandern einer weiten Strecke oder das Erreichen eines sonstigen Zieles ist: Reisen lehrt uns, ein Vorhaben ins Auge zu fassen und das auch umzusetzen.</p>
<p><strong>Effizienz:</strong> Leute, die sonst im Büro herumtrödeln, entwickeln auf Reisen plötzlich ungeahnte Effizienz &#8211; schließlich will man ja auch in kurzer Zeit alles, aber auch wirklich alles, mitbekommen.</p>
<p><strong>Entspannung:</strong> Aber auch das Gegenteil allen Organisationsstresses ist der Fall. Viele Menschen können erst im Urlaub, weit weg von allem Stress, richtig abschalten.</p>
<p><strong>Ängste aushalten:</strong> Auch das beschreibt Keith in seinem Buch sehr eindrucksvoll an anderer Stelle: Auf Reisen lernt man, sich seinen Ängsten zu stellen. Zum Beispiel wenn man sich einfach darauf verlässt, dass man schon irgendwo eine Übernachtung finden wird, statt immer vorab zu reservieren.</p>
<p><strong>Alleinsein:</strong> Und schließlich ein wichtiger Punkt: Die Fähigkeit, auch mal allein zu sein und sich nur auf sich selbst konzentrieren. Die aber gleichzeitig viel offener anderen Menschen gegenüber macht. Tatsächlich haben nicht wenig Leute Angst vor dem Allein-Reisen.</p>
<h3>Informell erworbene Fähigkeiten immer wichtiger</h3>
<p>All das sind Fähigkeiten, die man auch in seinem normalen Alltag sehr gut braucht &#8211; und die man sich sonst oft nicht so bewusst macht. Und es sind Herausforderungen, die man unterwegs oft ganz selbstverständlich auf sich nimmt, wovor man sonst vielleicht zurückschreckt. Einfach mal darüber nachdenken!</p>
<p>Wie man so informell erworbene Fähigkeiten dokumentiert, haben wir vor einiger Zeit in einem Artikel zum Thema <a href="http://imgriff.com/2009/08/31/kompetenzprofil-wissen-was-man-kann-und-weiss/" title="Kompetenzprofil: Wissen, was man kann und weiß">Kompetenzenprofil</a> erläutert &#8211; ein Instrument, um Kompetenzen, die man zum Beispiel auf einer Reise erworben hat, auch aufzeigen zu können.</p>
<p><small><em>(Cristian Ghe bei flickr.com, CC-BY 2.0)</em></small></p>

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        </div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/04/18/unsere-zukunft-was-wir-wirklich-lernen-muessen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/04/was-wir-lernen-müssen_quad-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/04/18/unsere-zukunft-was-wir-wirklich-lernen-muessen/">Unsere Zukunft: Was wir wirklich lernen müssen</a></b><br /><font size="2">Leben heisst lernen, unser Gehirn lernt ständig. Bloss was und wie wir lernen, müssen wir vielleicht wieder mal diskutieren. Gunter Dueck und Stephen Downes haben sich dazu Gedanken gemacht: Was wir wirklich lernen müssen. </font><font color="#aaa">(18. April 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/01/12/zeitmanagement-mehr-schaffen-mit-pomodoro/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/01/Time_150-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/01/12/zeitmanagement-mehr-schaffen-mit-pomodoro/">Zeitmanagement: Mehr schaffen mit Pomodoro</a></b><br /><font size="2">Fokus ist der Schlüssel zum Erfolg. Leichter gesagt als getan - aber Pomodoro hilft: Pomodoro nennt sich eine Methode, um einzelne Aufgabenpakete konzentriert abzuarbeiten. Einfach und wirkungsvoll, wie wir finden. </font><font color="#aaa">(12. Januar 2011)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/02/24/undiszipliniert-macht-nichts-sei-einfach-nur-motiviert/">Undiszipliniert? Macht nichts, sei einfach nur motiviert</a></b><br /><font size="2">Viele Leute sind stolz darauf, dass sie diszipliniert arbeiten können. Andere halten sich für völlig undiszipliniert, aber sogar die schaffen es, Dinge zu erledigen. Doch liegen Disziplin und Selbstmotivation wirklich so weit auseinander? </font><font color="#aaa">(24. Februar 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.memonic.com/?utm_source=blogwerk&utm_medium=banner&utm_content=banner&utm_campaign=usemem"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2010/09/memonic.gif" width="125" height="125" alt="memonic" /></a></div>
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	</item>
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		<title>Wie wir morgen arbeiten werden: Arbeitsgeräte der Zukunft</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 05:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
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		<category><![CDATA[Tablets]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere zukünftigen Werkzeuge sind Arbeitsgeräte für unterwegs. Ideal sind die heutigen Möglichkeiten dafür aber noch lange nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Unsere zukünftigen Werkzeuge sind Arbeitsgeräte für unterwegs. Ideal sind die heutigen Möglichkeiten dafür aber noch lange nicht.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/11/08/wie-wir-morgen-arbeiten-werden-arbeitsgerate-der-zukunft/hammer/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/10/Hammer-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>In meiner Autorenvita steht nicht umsonst, dass ich nach dem perfekten mobilen Büro für unterwegs suche: leicht und klein genug für Handtasche oder Reiserucksack, aber dennoch praktisch genug, um möglichst viele Arbeitsgänge erledigen zu können. Und damit meine ich nicht nur E-Mailen, Im Internet surfen und Twittern, sondern auch Artikel schreiben, bloggen und vielleicht sogar noch Grafikbearbeitung.</p>
<h3>Leicht, aber nicht leistungsfähig</h3>
<p>Genau da fangen die Probleme an: Denn klein und leicht meint meist eben doch auch unkomfortabel zu bedienen und wenig leistungsfähig. Immerhin macht die Technik in letzter Zeit einige Schritte vorwärts, wie ich beim Test <a href="http://www.berufebilder.de/serie/htc-desire-s-im-langzeit-test/">meines aktuellen Smartphones</a>, einem HTC Desire S, feststellen durfte: Mittlerweile benutze ich unterwegs fast nur noch das Handy und habe das Netbook kaum noch dabei. Der Grund ist das Betriebssystem: Auf dem Netbook läuft ein traditionelles PC-System (zuvor Windows 7, jetzt Ubuntu 11.04), das für den Einsatz an großen Bildschirmen konzipiert ist: Fenster, die für einenen 10-Zoll-Bildschirm manchmal einfach zu klein sind, Menüleisten horizontal und vertikal und nicht zu vergessen der Mauseinsatz.<span id="more-5601"></span></p>
<p>Auf einem 10-Zoll-Bildschirm wird ein solches Betriebssystem schnell zum Problem: Abgesehen von davon dass das mit Fenstern und Menüleisten bei einem kleineren Displays schnell unübersichtlich wird: Das tippen von Texten mag ja noch gut funktionieren. Spätestens aber wenn ich zwischen verschiedenen Anwendungen hin- und herswitchen will, wird das Touchpad auf dem kleinen Keyboard zu unhandlich. Und überhaupt: Spätestens um mal schnell zwischendurch einen Text im Internet lesen zu können, ist so ein Netbook viel zu unhandlich: Was fehlt, ist einfach der Touchscreen.</p>
<h3>Smartphone: Besser als das Nebook?</h3>
<p>Auf dem deutlich kleineren Smartphone geht das alles viel einfacher: Denn die Apps sind für die kleinen mobilen Bildschirme optimiert. Sogar bloggen und Kommentare bearbeiten finde ich auf dem Smartphone einfacher als auf dem Netbook. Und das will schon was heißen. Der Computer der Zukunft wird möglicherweise ganz anders funktionieren: Mit Touchpad und viel interaktiver als wir uns das heute schon vorstellen können &#8211; Star Trek lässt grüßen. Oder wie <a href="http://www.spreeblick.com/2010/10/28/warum-ich-mein-ipad-verkauft-habe/">Johnny Haeusler schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Ich schätze, ich kann mittlerweile als computer-konservativ gelten, denn ich glaube, dass wir gerade den ersten wirklichen Hardware- und GUI-Umbruch seit der Mainstreamisierung des Internet erleben. Gerade die Selbstverständlichkeit, mit der Kinder Apples Touch-Interface benutzen, zeigt, dass die Tage der Mäuse, Fenster und Schreibtische gezählt sind.</p></blockquote>
<p>Offenbar sieht auch Microsoft darin die Zukunft seines Betriebssystem. Während Windows 7 alles, nur nicht für kleine Bildschirme angepasst war, soll Windows 8 diesbezüglich den entsprechenden Durchbruch bieten, denn Microsoft sieht in Touchscreens die Bildschirme der Zukunft, wie <a href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2011-09/microsoft-windows-8">die ZEIT</a> schreibt:</p>
<blockquote><p>Gemeint sind gleich mehrere Trends: der zu neuen Geräteklassen wie Tablets und Ultrabooks, der zur parallelen Nutzung mehrerer Geräte, vom Telefon bis zum Desktop-PC, der zur zunehmenden mobilen Nutzung – auf der Couch, im Bett oder unterwegs – sowie der steigende Grad an Vernetzung von Menschen und Applikationen.</p></blockquote>
<h3>Notebook oder Tablet?</h3>
<p>Indes machen sich die Gerätehersteller Gedanken, wohin denn die Reise geht: Notebook oder doch eher Tablet? Tablets sind kleiner und leichter, für unterwegs also besser geeignet. Allerdings sind sie noch kein vollwertiger Computerersatz, wie <a href="http://imgriff.com/2011/05/04/ipad-co-tablets-werden-zum-arbeitsgerat/">Thomas am Beispiel iPad zeigt</a>: Photoshop auf dem iPad wird wohl fürs erste noch ein Traum bleiben! Also doch lieber Netbook oder gleich Notebook? Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, mit <a href="http://www.berufebilder.de/existenzgruendung/gesellschaft-medien/unternehmens-innovationskultur/lenovo-round-table-zur-zukunft-unserer-arbeitsgeraete-tablet-oder-notebook-think-bigger/">Peter Hortensius, Entwickler der Lenovo Thinkpads, zu sprechen</a>: Nach seiner Einschätzung wird das Tablet das Notebook als Arbeitsgerät nicht ersetzen, weder was Leistungsfähigkeit noch Stabilität angeht. Wenn da mal nicht eher der Wunsch Vater des Gedankens ist. Ich glaube jedenfalls auch, dass Tablets über kurz oder lang vor allem Netbooks, aber auch Notebooks als mobile Arbeitsgeräte ablösen werden. Leichtigkeit ist im Bezug auf Mobilität einfach ein unschlagbares Argument.</p>
<p>Eine Alternative könnten höchsten die MacBook Air oder die <a href="http://neuerdings.com/2011/10/12/asus-zenbook-die-leichtigkeit-des-ultrabook-seins/">neuen Ultrabooks</a> sein, die Leichtigkeit und hohe Leistungsfähigkeit vereinen und &#8211; das freut mein Bloggerherz &#8211; auch mit entsprechend großen Bildschirmen daherkommen: Auf 13 Zoll lässt sich ja schon fast wie gewohnt arbeiten. Und auch einen guten Akku sollen sie haben. Aber natürlich wiegen sie immer noch über 1 kg, im Gegensatz zum iPad mit etwas über 600 Gramm, was wahrscheinlich auch der Tastatur geschuldet ist. Aber mal abgesehen, dass diese Geräte bisher auch fast doppelt so teuer wie ein Tablet sind: Sind Notebooks, die unsere bisherigen Gewohnheiten und traditionelle Arbeitsweisen bedienen, nicht vielleicht doch ein Schritt in die falsche Richtung? Wäre es nicht an der Zeit, Computing grundsätzlich neu, innovativer, mobiler und leichter zu denken? Was meint Ihr?</p>
<p>Nebenbei, was m.E. wirklich noch fehlt auf dem Markt: Eine richtig gute Kamera, mit der man tolle Fotos machen und so nebenebei noch seine Kommunikation abwickeln kann. Bei den vielen Menschen, die ich mit Kamera durch die Gegend laufen sehe, könnte das ein Knüller werden. Oder noch besser: Eine Art Plugin für die Kamera mit entsprechenden Funktionen ;-)</p>
<p>&nbsp;</p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/18/visitenkarten-und-co-das-kreuz-mit-der-kontaktverwaltung/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/08/Dr_No-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/18/visitenkarten-und-co-das-kreuz-mit-der-kontaktverwaltung/">Visitenkarten und Co.: Das Kreuz mit der Kontaktverwaltung</a></b><br /><font size="2">Selbst wenn das papierlose Büro Realität werden würde: Visitenkarten gibt's dann immer noch - zufriedenstellende und verbreitete Alternativen fehlen bis heute. </font><font color="#aaa">(18. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/05/john%e2%80%99s-phone-im-test-eine-sache-richtig-machen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/Johns-Phone-Konzentration-auf-das-Wesentliche-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/05/john%e2%80%99s-phone-im-test-eine-sache-richtig-machen/">John’s Phone im Test: Eine Sache richtig machen.</a></b><br /><font size="2">John’s Phone ist ein Handy für Minimalisten. Kein Webbrowser, kein Terminkalender, keine Mail - noch nicht einmal SMS kann das Handy senden oder empfangen. Und das ist gut so - wir haben's getestet. </font><font color="#aaa">(5. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/06/24/reposito-garantiebelege-im-griff/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/06/Icon-128x128-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/06/24/reposito-garantiebelege-im-griff/">Reposito: Garantiebelege im Griff</a></b><br /><font size="2">Reposito ist eine Smartphone App, mit der sich Garantiebelege digital aufbewahren und verwalten lassen. </font><font color="#aaa">(24. Juni 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.memonic.com/?utm_source=blogwerk&utm_medium=banner&utm_content=banner&utm_campaign=usemem"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2010/09/memonic.gif" width="125" height="125" alt="memonic" /></a></div>
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		<title>Networking: Was bringt eigentlich Speed-Dating?</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/10/26/konferenzen-effizient-organisieren-was-bringt-eigentlich-speed-dating/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 06:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Meeting]]></category>

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		<description><![CDATA[Speed-Dating ist nichts anrüchiges: Als Methode bei Konferenzen und Business-Events ist es eine einfache und effiziente Art, neue Kontakte zu knüpfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Speed-Dating ist nichts anrüchiges: Als Methode bei Konferenzen und Business-Events ist es eine einfache und effiziente Art, neue Kontakte zu knüpfen.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/10/26/konferenzen-effizient-organisieren-was-bringt-eigentlich-speed-dating/speed/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/10/speed-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Speed-Dating kennt man eigentlich vom Flirten. Die Idee dahinter ist simpel: In der Regel entscheidet sich in wenigen Sekunden, ob wir unser gegenüber sympathisch finden oder nicht. Wenn die Chemie stimmt, kann man sich ja für ein weiteres Treffen verabreden. Wenn nicht, kann man sich nach kurzer Zeit dezent verabschieden, ohne unhöflich zu wirken oder den ganzen Abend lang ein nerviges Date zu ertragen.</p>
<p>Das Konzept klingt so einleuchtend, dass es mittlerweile auch im Arbeitsalltag Einzug gehalten hat: Die Deutsche Bahn beispielsweise nutzt Company-Speed-Dating, um potentielle Mitarbeiter zu rekrutieren: In 5 bis 8 Runden pro Veranstaltung haben Personaler und Bewerber jeweils 8 Minuten Zeit, sich zu beschnuppern. Wenn die Chemie nicht stimmt, lässt man es halt sein.</p>
<p>Aber kann man das überhaupt klappen mit dem Speed-Dating, also kann man in nur ein paar Minuten überhaupt einen vernünftigen Eindruck von seinem Gesprächspartner bekommen? Ich war zugegebenermassen skeptisch &#8211; bis ich selbst an einer Business-Speed-Dating teilgenommen habe: Und zwar nicht bei der Deutschen Bahn, sondern auf einer <a href="http://www.media.gomediacanada.com/">Medienkonferenz der Kanadischen Tourismus-Kommission</a> in Edmonton/Alberta. Die Zielsetzung dort war in etwa ähnlich wie bei der Deutschen Bahn, wie die verantwortliche DB-Mitarbeiterin <a href="http://saatkorn.wordpress.com/2011/06/29/company-speed-dating-bei-der-deutschen-bahn/">Sonja Ostermann</a> berichtet:<span id="more-5600"></span></p>
<blockquote><p>Für die DB-Vertreter heißt das, fünf bis acht potentielle neue Mitarbeiter in je acht Minuten für die DB zu begeistern, in dem er von eigenen Aufgaben und spannenden Projekten berichtet sowie die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten im DB-Konzern skizziert. Für die potentiellen Bewerber heißt das, dem zukünftigen Chef/ der zukünftigen Chefin von bereits gemeisterten Herausforderungen zu berichten und die Fragen zu stellen, die man schon immer über den Arbeitgeber DB stellen wollte.</p></blockquote>
<p>Während es bei der Deutschen Bahn 8 Runden zu je  5-8 Minuten Zeit gibt, war die Veranstaltung in Edmonton etwas grosszügiger angelegt: Ein riesiger Raum, mehr als 1000 Tourismus-Unternehmen und Journalisten und für jedes Gespräch 15 Minuten Zeit. Zwischen den einzelnen Gesprächen 5 Minuten, um zu seinem neuen Gesprächspartner zu kommen, was allein durch die Größe des Raums in regelrechten Stress ausarten konnte.</p>
<p>Beim traditionellen Speed-Dating in kleiner Runde wechseln die Teilnehmer ja reihum, in Edmonton war das aufgrund der Grösse schlicht und einfach nicht möglich. Daher hatten sowohl Medienvertreter als auch Tourismus-Manager vorab aus einem Pool von potentiellen Gesprächspartnern die interessantesten herausgepickt und die Treffen wurden fein säuberlich in einem Ablaufplan festgehalten. Pro Person waren das ungefähr 30 Treffen. Am Ende jeden Gesprächs ertönte ein Gong als Signal zum Aufbruch. Der kam oft viel zur früh, weil die Gespräche so interessant gewesen waren und manchmal erstaunlicherweise auch viel zu spät, weil sich mein Gegenüber in nichtssagendem Marketing-Gewäsch verlor. Oder wie mein englischer Kollege Jools Stone so <a href="http://travelllll.com/2011/10/17/this-little-jogger-went-to-canadas-gomedia-marketplace/">treffend beschreibt</a>:</p>
<blockquote><p>As with ordinary speed dating, sometimes it’s obvious the chemistry just isn’t there. Your folder will tellingly reflect this. Some pages of mine are almost entirely obscured by my messy scrawl, some are blank.</p></blockquote>
<p>Was aber bringt Speed-Dating nun im Business-Bereich? Die Antwort: Viel mehr als ich geglaubt hätte. Ich habe eine Menge interessante Kontakte geknüpft und in der Kürze der Zeit einige spannenden Story-Ideen entwickelt. Vermutlich sind die Treffen, die zwar kurz sind, aber zwischen nur zwei Gesprächspartnern stattfinden, deutlich effizienter als Gruppen-Meetings oder Vorträge, bei denen einzelne ihren Ideen im Auditorium präsentieren. Denn der Vorteil beim Speed-Dating liegt darin, dass man nichtmal zwischendurch eindösen kann, wenn es langweilig wird: Man muss sich voll und ganz auf sein Gegenüber konzentrieren, Ausreden gibt es nicht. Das ist aber natürlich gleichzeitig ein Nachteil: Die Schnell-Dates sind aufgrund der erhöhten Konzentration auch gleichzeitig viel stressiger &#8211; das habe nicht nur ich gemerkt, sondern das wurde mir von verschiedenen Gesprächspartnern, die ich nach ihrer Meinung fragte, auch so bestätigt. Und auch für die Organsiation ist so ein Speed-Dating-Event natürlich viel aufwändiger als einfach einen Raum mit Referent zu «mieten».</p>
<p>Dennoch finde ich so eine Veranstaltung deutlich besser geeignet, um Informationen auszutauschen. Ich persönlich würde es begrüssen, wenn mehr Veranstaltung als strukturierte Speed-Dating organisiert würden. Was ist Eure Meinung dazu?</p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/27/networking-madonna-beinahe-treffen-und-andere-falsche-hoffnungen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/09/network-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/27/networking-madonna-beinahe-treffen-und-andere-falsche-hoffnungen/">Networking: Madonna (beinahe) treffen und andere falsche Hoffnungen</a></b><br /><font size="2">Das persönliche Netzwerk ist in vielen Situationen entscheidend für den beruflichen Erfolg. Der Aufbau eines solchen Netzwerkes ist aber eine langfristige Angelegenheit - und eine Frage der Sympathie. </font><font color="#aaa">(27. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/23/kontaktaustausch-die-visitenkarte-lebt-bis-nfc-sie-verdrangt/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/visitenkarte-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/23/kontaktaustausch-die-visitenkarte-lebt-bis-nfc-sie-verdrangt/">Kontaktaustausch: Die Visitenkarte lebt -  bis NFC sie verdrängt</a></b><br /><font size="2">Trotz ihrer altertümlichen Anmutung in einer zunehmend digitalen Welt behauptet sich die Visitenkarte wacker und kann sogar überzeugte Papier-Gegner kurzzeitig wieder in ihren Bann ziehen. Mit dem Durchbruch von NFC jedoch wird ihr Ende besiegelt. </font><font color="#aaa">(23. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/18/visitenkarten-und-co-das-kreuz-mit-der-kontaktverwaltung/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/08/Dr_No-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/18/visitenkarten-und-co-das-kreuz-mit-der-kontaktverwaltung/">Visitenkarten und Co.: Das Kreuz mit der Kontaktverwaltung</a></b><br /><font size="2">Selbst wenn das papierlose Büro Realität werden würde: Visitenkarten gibt's dann immer noch - zufriedenstellende und verbreitete Alternativen fehlen bis heute. </font><font color="#aaa">(18. September 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.memonic.com/?utm_source=blogwerk&utm_medium=banner&utm_content=banner&utm_campaign=usemem"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2010/09/memonic.gif" width="125" height="125" alt="memonic" /></a></div>
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		<title>Networking: Madonna (beinahe) treffen und andere falsche Hoffnungen</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 05:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>

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		<description><![CDATA[Das persönliche Netzwerk ist in vielen Situationen entscheidend für den beruflichen Erfolg. Der Aufbau eines solchen Netzwerkes ist aber eine langfristige Angelegenheit - und eine Frage der Sympathie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Das persönliche Netzwerk ist in vielen Situationen entscheidend für den beruflichen Erfolg. Der Aufbau eines solchen Netzwerkes ist aber eine langfristige Angelegenheit &#8211; und eine Frage der Sympathie.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/09/27/networking-madonna-beinahe-treffen-und-andere-falsche-hoffnungen/network/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/09/network-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Kürzlich habe ich bei den Filmfestspielen in Venedig Madonna getroffen. Na fast jedenfalls. Ich habe sie gerade um fünf Minuten verpasst. Nein, ich meine keine Statue und keine Heilige, sondern DIE Madonna, den Popstar. Ihr wisst schon. Das ganze anlässlich einer Ausstellungseröffnung zur Biennale von Venedig, auf der sonst jede Menge für mich spannende Leute waren. Ob Madonna jetzt dabei war oder nicht, tut dabei eigentlich gar nichts zur Sache.</p>
<p><strong>Die irrige Hoffnung auf Instant-Erfolg</strong><br />
Ich wollte mit dieser Einleitung Eure Aufmerksamkeit vielmehr auf einen typischen Networking-Fehler lenken. Nämlich den, zu effizient an die Sache ranzugehen, in der irrigen Hoffnung auf Instant-Erfolg: Ich tue was, und gleich muss auch ein Ergebnis dabei herausspringen. Und Madonna ist dabei eigentlich nur ein Pseudonym: Wahlweise könntet Ihr auch Barack Obama einsetzen oder den Personalchef der Firma, in der Du gerne arbeiten würdest. Denn Zeitmanagement funktioniert so. Sagt man. Und Networking, ob nun online oder offline, kostet oft viel Zeit. Bei ungewissem Ausgang. Was liegt da näher, als die Sache etwas effizienter anzugehen? <span id="more-5488"></span></p>
<p>Dabei entsteht leider schnell ein Tunnelblick: Wir verengen unser Ziel derart, einen bestimmten Menschen zu treffen, der uns wichtig erscheint – und vergessen dabei, dass wir mit dieser Person möglicherweise oft gar nichts gemein haben. Denn selbst wenn ich an diesem Tag Madonna gegenüber gestanden hätte: Was in aller Welt hätte ich mit ihr reden sollen? Über Social-Media-Themen oder Produktivität? Und was willst Du Deinem Personalchef in spe sagen, wenn Du nicht die Qualifikationen mitbringst, die er gerade sucht? Der oft zitierte Satz «Jeder kennt jeden um sechs Ecken» mag stimmen. Tatsächlich traf ich an jenem Tag auch einen Kollegen aus New York, der mit Madonna mal im selben Haus gewohnt hatte. Aber er suggeriert auch, dass wir alles und jeden erreichen können. Mag sein. Doch es reicht nicht, die Zielperson einfach nur zu treffen, man braucht auch eine gemeinsame Basis. Oft sind viele kleine Zwischenschritte notwendig. Und das braucht eben Zeit.</p>
<p><strong>Gute Gelegenheiten werden oft übersehen</strong><br />
Das bringt mich zu einem weiteren Aspekt: Wenn ich mich auf das Ziel einschieße, Madonna (oder sonstwen) zu treffen, übersehe ich vermutlich viele andere Gelegenheiten, die sich mir bieten. Und viele andere interessante Menschen, die für mich viel wichtiger sein könnten. Denn der amerikanische Journalist, der Madonna flüchtig von früher kannte, vermittelte mir seinerseit wieder neue, gute Kontakte. Und überhaupt: Wenn mein ursprüngliches Ziel gewesen wäre, Madonna zu treffen, wäre ich an jenem Tag überhaupt nicht in Venedig am Lido gewesen. Das kam nämlich nur deshalb, weil ich im letzten Jahr eine Gruppe von Italienern in der Berliner S-Bahn traf. Aus Unterhaltungen und Treffen wurden Freundschaften, aus der eine Einladung und eine Gegeneinladung resultierte. An Madonna und die Filmfestspiele war dabei im Traum nicht zu denken. Hätte ich das als strategisches Networking-Ziel im Auge gehabt, hätte ich das ganz anders anfangen müssen.</p>
<p>Ja, ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Strategisches Networking kann in meinen Augen höchstens bedingt funktionieren. Wenn ich mir zum Ziel setze, Person X (oder eben Madonna) zu treffen, mag das auf den ersten Blick effizient klingen. Bei vielen Dingen funktioniert «Zielsetzung = Ergebnis» schließlich sehr gut. Aber: Zwischenmenschliche Beziehungen sind komplizierter. Um Person X zu treffen, muss ich vorher möglicherweise viel Zeit mit den Personen A-W totschlagen. Das ist ungefähr das, was schlechte Karriereberater empfehlen, wenn Sie Networking-Tipps geben: «Gehen Sie auf die wichtigen Veranstaltungen, reden Sie mit den wichtigen Leuten&#8230;» Und das womöglich auch noch, wenn die Chemie mit diesen Leute nicht stimmt. Was die Chance erhöht, dass die Chemie mit Mr. oder Mrs. X ebenfalls nicht stimmt. Und dass dabei nichts herauskommt. So knapp zusammengefasst klingt das ziemlich absurd: Ich beobachte jedoch immer wieder, ob in Social Media oder sonstwo, dass viele Leute genau das tun.</p>
<p><strong>Verzichte auf Zeitmanagement</strong><br />
Der beste Tipp fürs Zeitmanagement beim Networking ist: Am besten gar kein Zeitmanagement betreiben. Vergiss strategische Überlegungen. Rede mit Leuten, die Dir sympathisch sind. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass etwas Sinnvolles dabei herauskommt, weil es eine gemeinsame Basis gibt. Weil die Freunde Deiner Freunde in der Regel auch Dir sympathisch sind und ein guter Kontakt so zu weiteren guten Kontakten führt. Weil man gemeinsam Spaß hat und kreativ ist. Und weil man mit angenehmen Menschen ohnehin nie das Gefühl hat, Zeit zu verlieren. Und dann kannst Du am Ende auch Madonna ganz ungerührt links liegen lassen.</p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/23/kontaktaustausch-die-visitenkarte-lebt-bis-nfc-sie-verdrangt/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/visitenkarte-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/23/kontaktaustausch-die-visitenkarte-lebt-bis-nfc-sie-verdrangt/">Kontaktaustausch: Die Visitenkarte lebt -  bis NFC sie verdrängt</a></b><br /><font size="2">Trotz ihrer altertümlichen Anmutung in einer zunehmend digitalen Welt behauptet sich die Visitenkarte wacker und kann sogar überzeugte Papier-Gegner kurzzeitig wieder in ihren Bann ziehen. Mit dem Durchbruch von NFC jedoch wird ihr Ende besiegelt. </font><font color="#aaa">(23. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/18/visitenkarten-und-co-das-kreuz-mit-der-kontaktverwaltung/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/08/Dr_No-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/18/visitenkarten-und-co-das-kreuz-mit-der-kontaktverwaltung/">Visitenkarten und Co.: Das Kreuz mit der Kontaktverwaltung</a></b><br /><font size="2">Selbst wenn das papierlose Büro Realität werden würde: Visitenkarten gibt's dann immer noch - zufriedenstellende und verbreitete Alternativen fehlen bis heute. </font><font color="#aaa">(18. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/16/die-zukunft-der-arbeit-the-freelance-revolution/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/constructionwork-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/16/die-zukunft-der-arbeit-the-freelance-revolution/">Die Zukunft der Arbeit: The Freelance Revolution</a></b><br /><font size="2">In den USA manifestiert sich ein Trend mit Schlagworten wie «Freelance Revolution», «Gig Economy» oder «Freelance Nation»: Immer mehr Menschen haben den traditionellen Karriereweg aufgegeben und sind als Selbstvermarkter unterwegs. </font><font color="#aaa">(16. September 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.memonic.com/?utm_source=blogwerk&utm_medium=banner&utm_content=banner&utm_campaign=usemem"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2010/09/memonic.gif" width="125" height="125" alt="memonic" /></a></div>
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		<title>Effiziente Kommunikation: E-Mail vs. Telefon</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/09/20/effiziente-kommunikation-e-mail-vs-telefon/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2011/09/20/effiziente-kommunikation-e-mail-vs-telefon/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 04:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne Dubacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail-Management]]></category>
		<category><![CDATA[email]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Telefon]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir begrüssen im Ring: E-Mail vs. Telefon. Beides tolle Erfindungen, ohne die ich nicht mehr leben möchte. Doch welches Kommunikationsmittel gewinnt den Kampf um den Produktivitäts-Titel?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Wir begrüssen im Ring: E-Mail vs. Telefon. Beides tolle Erfindungen, ohne die ich nicht mehr leben möchte. Doch welches Kommunikationsmittel gewinnt den Kampf um den Produktivitäts-Titel?</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/09/20/effiziente-kommunikation-e-mail-vs-telefon/lovehate/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/09/lovehate-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Was habe ich mich gefreut, als ich im ersten Lehrjahr mit meinen Freundinnen mailen konnte, auch wenn dies mein Lehrlingsbetreuer (geschweige denn die Tante vom Personal) gar nicht gerne gesehen haben. Aber ich war jung und unvernünftig und hatte keine grosse Lust, Bestellungen abzuarbeiten oder Zahlen zu schieben. In meiner Klasse gab es tatsächlich noch Leute, die keine E-Mail hatten oder nur eine info@adresse, die sie nicht für private Zwecke nutzen durften. Sara hatte auch keine E-Mail. Notgedrungen faxten wir uns seitenlange Briefe hin und her. Ja, wirklich, wir faxten uns gegenseitig! Ich habe noch einen ganzen Stapel unserer Fax-Kommunikation zu Hause.</p>
<p>Heute, im Hier und Jetzt, dominieren Mail und Telefon unsere Kommunikation. Was ist produktiver? Zum Hörer greifen oder eine E-Mail schreiben? Um das herauszufinden, lasse ich die Beiden im Ring gegeneinander antreten: Zehn Runden entscheiden über Sieg oder Niederlage. Ring frei für die erste Runde:</p>
<p><strong>Runde 1: Effizienz</strong></p>
<ul>
<li><strong>Telefon:</strong> Zum Hörer greifen, anrufen, Frage stellen, Antwort erhalten.</li>
<li><strong>E-Mail: </strong>Man muss das Email schreiben, senden und hat keine Ahnung, wann die Antwort eintreffen wird.</li>
</ul>
<p>Der Punkt geht an: <strong>Telefon</strong> <span id="more-5495"></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Runde 2: Zeitpunkt</strong></p>
<ul>
<li><strong>Telefon:</strong> Nur während den Bürozeiten möglich. Oft muss man vorab einen Termin vereinbaren, um sicherzugehen, dass die Person auch Zeit für ein Gespräch hat. Oder man «steht» minutenlang in der Warteschleife und muss sich zum X-ten Mal Wagner anhören.</li>
<li><strong>E-Mail:</strong> E-Mails kann man zu jeder Tages- und Nachtzeit schreiben und versenden.</li>
</ul>
<p>Der Punkt geht an: <strong>E-Mail</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Runde 3: Anstrengung</strong></p>
<ul>
<li><strong>Telefon:</strong> Man bemüht sich um eine freundliche Stimmlage, darf nichts Falsches sagen, das Gesagte kann nicht einfach ausradiert werden…</li>
<li><strong>E-Mail:</strong> Vor dem Senden kann das Geschriebene jederzeit überarbeitet und geändert werden, bis man die richtigen Worte gefunden hat.</li>
</ul>
<p>Der Punkt geht an: <strong>E-Mail</strong> (vor allem, wenn jemand nicht so taktvoll ist oder Angst hat, etwas Falsches zu sagen)<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Runde 4: Zeitverschwender</strong></p>
<ul>
<li><strong>Telefon:</strong> Das Risiko, einen Vielredner anzutreffen, besteht durchaus. Aus einem kurzen Anruf wird eine halbe Stunde. Und was kommt dabei raus? Nichts. Niemand hat Zeit für sowas.</li>
<li><strong>E-Mail:</strong> Man hat die volle Kontrolle, welche Themen kommuniziert werden. Abschweifen eher schwierig.</li>
</ul>
<p>Der Punkt geht an: <strong>E-Mail</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Runde 5: Missverständnisse</strong></p>
<ul>
<li><strong>Telefon:</strong> Missverständnisse können üblicherweise sofort geklärt werden.</li>
<li><strong>E-Mail:</strong> Bis die Sache für beide Seiten klar ist, werden unter Umständen etliche E-Mails hin und her geschickt. <strong> </strong></li>
</ul>
<p>Der Punkt geht an: <strong>Telefon</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Runde 6: Informationsfluss</strong></p>
<ul>
<li><strong>Telefon:</strong> Man kann nur Informationen austauschen, die man auch beschreiben kann.</li>
<li><strong>E-Mail:</strong> Bilder, Dokumente oder Links zu weiterführenden Informationen mitschicken, alles kein Problem.</li>
</ul>
<p>Der Punkt geht an: <strong>E-Mail</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Runde 7: Mehrere Personen gleichzeitig informieren</strong></p>
<ul>
<li><strong>Telefon:</strong> Entweder man ruft jede Person einzeln an oder man beruft eine Telefonkonferenz ein.</li>
<li><strong>E-Mail:</strong> Man nimmt alle Beteiligten auf den Verteiler.</li>
</ul>
<p>Der Punkt geht an: <strong>E-Mail</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Runde 8: Beweismaterial</strong></p>
<ul>
<li><strong>Telefon:</strong> Um Beweise zu sammeln, müsste das Gespräch aufgezeichnet werden.</li>
<li><strong>E-Mail:</strong> Man hat die Worte des Gesprächspartners schriftlich. Vorausgesetzt die Email wurde nicht gelöscht.</li>
</ul>
<p>Der Punkt geht an: <strong>E-Mail</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Runde 9: Informationsfluss zum zweiten</strong></p>
<ul>
<li><strong>Telefon:</strong> Bei einer Telefonkonferenz bekommt jeder Teilnehnemer das Gesprochene mit und kann seine Meinung sofort äussern.</li>
<li><strong>E-Mail:</strong> Die angemailten Personen antworten zu verschiedenen Zeiten (oder gar nicht) und haben die Antworten anderer Beteiligten vielleicht gar nicht gelesen.</li>
</ul>
<p>Der Punkt geht an: <strong>Telefon</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Runde 10: Erreichbarkeit</strong></p>
<ul>
<li><strong>Telefon:</strong> Gewisse Person sind ständig unterwegs oder in Meetings besetzt und die Assistentin blockt Anfrufe ab.</li>
<li><strong>E-Mail:</strong>  Die E-Mail wird vielleicht auch nicht gelesen, aber einen Versuch ist es Wert.</li>
</ul>
<p>Der Punkt geht an: <strong>E-Mail</strong></p>
<p>Das Resultat: Mit sieben zu drei Punkten geht die E-Mail als klare Gewinnerin aus unserem Preiskampf hervor. Eine E-Mail bringt gegenüber dem Telefon viele Vorteile mit. Präzise Kommunikation zu jeder Tages- und Nachtzeit ist möglich. Man kommuniziert gleichzeitig mit mehreren Personen. Mürrige Sekretärinnen haben ausgeblockt. </p>
<p>Aber es ist kein K.O.-Sieg: Je nach Gesprächspartner sollte man zum Hörer greifen. Das Telefon ist ein bewährtes Kommunikationsmittel, wenn es schnell gehen muss oder wenn der Gesprächspartner umschweifend und missverständlich auf E-Mails antwortet. Und zu guter Letzt ist ein Telefonat doch viel persönlicher.</p>
<p><em>(Bild: Procsillas Moccas bei flickr.com)</em></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/08/13/zeitmanagement-durch-weniger-arbeiten-teil-1-wie-man-seine-kommunikationspartner-erzieht/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/08/Inbox-One-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/08/13/zeitmanagement-durch-weniger-arbeiten-teil-1-wie-man-seine-kommunikationspartner-erzieht/">Zeitmanagement durch weniger arbeiten - Teil 1: Wie man seine Kommunikationspartner "erzieht"</a></b><br /><font size="2">Wie lässt sich alltägliche Aufgabenflut besser bewältigen? Simone Janson meint: Kommunizieren Sie konziser! </font><font color="#aaa">(13. August 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/03/16/e-mail-willst-du-diese-nachricht-wirklich-versenden/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/03/informationoverload_quad-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/03/16/e-mail-willst-du-diese-nachricht-wirklich-versenden/">E-Mail: Willst Du diese Nachricht  wirklich versenden?</a></b><br /><font size="2">Wir alle erhalten zu viele E-Mails – das ist ein Problem. Logischerweise ist das ein Problem, das wir selbst verursachen: Wir versenden alle zu viele E-Mails. Einige Gedanken, ob und wann sich E-Mail als Kommunikationskanal eignet. </font><font color="#aaa">(16. März 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/02/28/kommunikation-30-bis-50-prozent-e-mail-zeit-gewinnen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/02/E-Mail-1-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/02/28/kommunikation-30-bis-50-prozent-e-mail-zeit-gewinnen/">Kommunikation: 30 bis 50 Prozent  E-Mail-Zeit gewinnen</a></b><br /><font size="2">Stunden werden heute aufgewendet, um E-Mails zu beantworten. imgriff.com-Gastautor Markus Worch hat sieben Regeln zusammengefasst, um dabei Zeit zu sparen. </font><font color="#aaa">(28. Februar 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.memonic.com/?utm_source=blogwerk&utm_medium=banner&utm_content=banner&utm_campaign=usemem"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2010/09/memonic.gif" width="125" height="125" alt="memonic" /></a></div>
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		<title>Coworking Spaces: Innovationstreiber in einer  neuen Arbeitswelt</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/09/13/kooperativ-kommunikativ-und-mobil-wie-werden-wir-in-zukunft-arbeiten/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2011/09/13/kooperativ-kommunikativ-und-mobil-wie-werden-wir-in-zukunft-arbeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 04:21:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Internet macht die Welt kleiner - Distanzen existieren nicht mehr. Trotzdem hält der Trend zur Konzentration von Arbeits- und Hirnkraft weiter an. Aus gutem Grund wie die Beispiele erfolgreicher Coworking-Spaces zeigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Das Internet macht die Welt kleiner &#8211; Distanzen existieren nicht mehr. Trotzdem hält der Trend zur Konzentration von Arbeits- und Hirnkraft weiter an. Aus gutem Grund wie die Beispiele erfolgreicher Coworking-Spaces zeigen.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/09/13/kooperativ-kommunikativ-und-mobil-wie-werden-wir-in-zukunft-arbeiten/coworking_space_in_berlin/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/08/Coworking_Space_in_Berlin-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Ein Grund, warum ich mich vor einigen Jahren selbstständig gemacht habe: Ich bin überzeugter Solo-Worker, das heißt, ich liebe es, alleine und ungestört zu arbeiten und sah diese Möglichkeit in einer Festanstellung damals einfach nicht. Um so skeptischer stehe ich der Option gegenüber, sich temporär oder dauerhaft mit anderen Freiberuflern zusammenzuschließen – sogenannte Bürogemeinschaften, Unternehmer-WGs oder Coworking. Wenn man mal von den Momenten absieht, in denen einem die Decke auf den Kopf fällt, was zugegeben in einer Großstadt wie Berlin ziemlich selten passiert. In Kleinstädten oder ländlichen Gegenden mag das, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, anders sein.</p>
<p>Als ich dann im letzten Jahr gebeten wurde, für ZEIT ONLINE Coworking-Spaces in Berlin zu testen und daraus <a href="http://www.berufebilder.de/serie/arbeitsplaetze-im-test/">eine kleine Testreihe für mein Blog entwickelte</a>, fing ich dann aber trotz meiner Skepsis an, mich näher mit kooperativen Arbeitsformen zu beschäftigen. Denn die liegen voll im Trend.<span id="more-5384"></span></p>
<p><strong>Studie zur Zukunft der Büroarbeit</strong><br />
Nach einer<a href="http://www.johnsoncontrols.com/publish/us/en/products/building_efficiency/gws/gwi/projects_workplace_innovation/technology_innovation/collaboration_20200.html"> Studie</a>, für die das Unternehmen Johnson Controls Global WorkPlace Solutions (GWS) 1.700 Büroangestellte in sieben Ländern befragte, erwarten viele Arbeitnehmer, dass Büroarbeit der Zukunft wesentlich stärker in Teams stattfinden wird, als das heute der Fall ist. Und auch der typische Büroarbeitsplatz wird sich wahrscheinlich verändern. Während derzeit nur ein Fünftel der Befragten häufig Team-Arbeitsbereiche mit speziellen Technologien zur Zusammenarbeit nutzt, werden dies in neun Jahren vermutlich bereits 52 Prozent tun. Umgekehrt sinkt die Bedeutung von traditionellen Besprechungsräumen. Zudem gehen die befragten Büroangestellten davon aus, dass sie im Jahr 2020 die Möglichkeit zu Webkonferenzen, Instant Messaging und Videokonferenzen deutlich häufiger nutzen werden. Wie solche Tools zum Einsatz kommen, hat Thomas <a href="http://imgriff.com/2011/07/14/google-sieben-einsatzmoglichkeiten-fur-das-neue-soziale-netzwerk/">am Beispiel Google+</a> sehr schön gezeigt.</p>
<p><strong>Kooperatives Arbeiten als Innovationstreiber</strong><br />
Bei meinen Recherchen zum Thema habe ich allerdings etwas Interessantes festgestellt: Zwar gibt es auch immer öfter Coworking-Büros in kleineren Städten, dort sind sie aber eher Ausnahme als Regel. Interessanterweise boomen kooperative Arbeitsformen ja gerade in Großstädten, in denen den Bewohnern sonst genug Abwechslung geboten wird. Die reine Langeweile kann es also nicht sein, die Coworker zusammentreibt. Es muss andere Gründe geben.</p>
<p>Die Erklärung dafür fand ich bei Tim Harford, der auf Seite 246 seines Buches  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570500969?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3570500969">Die Logik des Lebens (Affiliate-Link)</a> feststellt: «Alles, was ich für meine wissensintensive Arbeit brauche, im Grunde eine drahtlose Internetverbindung, ein Handy und eine ruhige Ecke.» Und dennoch führt diese Freiheit und der Wegfall von Transportkosten, zum Beispiel für den Arbeitsweg, nicht dazu, dass die Menschen aus den großen Städten wegziehen – im Gegenteil: «Der Tod der Entfernungen macht die Welt nicht ländlicher, sondern zentraler. Wenn die Transportkosten sinken, dann breiten sich rationale Menschen nicht auf dem Land aus, sondern drängen in die Großstädte&#8230;» Und das gilt, so Harford, auch für den Transport von Ideen: «Je wissensintensiver eine Branche ist, desto stärker ist sie auf engem Raum konzentriert&#8230; Ökonomen haben sich bei über 4000 wirtschaftlichen Innovationen angeschaut, wo genau in den USA sie entwickelt wurden. Dabei haben sie festgestellt, dass mehr als die Hälfte aus lediglich drei Gebieten stammt.»</p>
<p><strong>Wie sieht das im Beispiel aus?</strong><br />
Kooperatives Arbeiten ist also ein wichtiger Innovationsmotor. Wie das im konkreten Beispiel funktioniert, zeigt <a href="http://www.berufebilder.de/existenzgruendung/frei-arbeiten/serie-coworking-arbeitsplaetze-im-test-siliconwelly-wellington-neuseeland/">die Geschichte der Unternehmer-WG SilicionWelly</a> in Wellington, Neuseeland: Gut 30 kleine Unternehmen vom Programmierer und Webdesigner über Video- und Computer-Schrott-Künstler bis zum Tätowierer oder Sandburgen-Bauer  haben sich hier auf nur 120 Quadratmetern zusammengeschlossen, um sich gemeinsam zu inspirieren und verrückte Ideen auszutüfteln. Auf diese Weise hat das Team nicht nur erfolgreiche Videos und DVDs produziert, die zum Exportschlager «Made from New Zealand» werden könnten, sondern war auch an Barack Obamas Online-Wahlkampf beteiligt. Zahlreiche weitere Beispiele zeigt auch dieser Artikel <a href="http://www.deskmag.com/en/do-walls-block-collaboration--coworking-vs-private-sphere-256">in Deskmag</a>, der sich mit der Frage auseinandersetzt, ob Trennwände in Büro kooperatives Arbeiten behindern.</p>
<p><em>(Bild: Coworking Space in Berlin, Wikipedia Commons)</em></p>

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		<title>Tipps für eine klare Kommunikation: So sagst Du, was Du meinst</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 04:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktlösung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Kommunikation ist wichtig und macht das Zusammenleben produktiver. Bloss die Umsetzung ist nicht ganz einfach. Neun Tipps zur klaren und fairen Kommunikation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Gute Kommunikation ist wichtig und macht das Zusammenleben produktiver. Bloss die Umsetzung ist nicht ganz einfach. Neun Tipps zur klaren und fairen Kommunikation.</h4>
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<p>Sylvana Pollehn hat <a href="http://www.berufebilder.de/karriere/kommunikation/zielorientierte-kommunikation-teil-3-kommunizieren-statt-einschuechtern/">hier</a> ein sehr schönes Beispiel von der Restaurantmanagerin Irene beschrieben, die ihre Mitarbeiter durch die Gegend scheucht, statt klare Arbeitsanweisungen zu geben. Ein anderes klassisches Beispiel: Ruhestörung in der Nachbarschaft. Die alte Dame regt sich über die Lautstärke iher jungen Nachbarin auf. Doch statt einfach mal hinzugehen und mit ihr zu reden, klare Regeln für das Miteinander festzulegen, läutet sie sturm, fordert harsch: «Ruhe bitte!», wähnt sich im Recht. Die Fronten verhärrten, der Streit eskaliert und am Ende findet man sich vor dem Richter wieder.</p>
<p>Doch wie funktioniert das denn nun mit der klaren Kommunikation, die andere Menschen auch verstehen? Ein paar Tipps: <span id="more-5368"></span></p>
<p><strong>Vorsicht Weichmacher: </strong>Viele Menschen, die eigentlich ihren Standpunkt klar machen wollen, aber Angst haben, sich unbeliebt zu machen, nutzen Weichmacher wie «Ich meine» oder «Sollten wir nicht&#8230;». Die aber laden zum Widerspruch ein. Besser ist ein glasklares «Ich will» oder «Ich erwarte.»</p>
<p><strong>Akzeptanz erhöhen: </strong>Natürlich sind nicht alle mit allem einverstanden, was Du willst. Statt aber schon von vornerei herumzudrucksen, kannst Du einfach nach der Aussage eine Begründung hinterherschieben: «Halten Sie sich an die Ruhezeite. Ich habe einen sehr anstrengenden Job und brauche meinen Schlaf!»</p>
<p><strong>Alle notwendigen Informationen geben: </strong>In die gleiche Richtung geht auch dieser Tipp. Denn: Menschen sehen etwa viel eher ein, wenn sie wissen, warum etwas erwartet wird. Daher, auch wenn es im ersten Moment zeitraubend ist: Gib alle notwendigen Informationen zu einer Angelegenheit. Damit vermeidest Du auch lästige Rückfragen.</p>
<p><strong>Gemeinsames Ziel definieren: </strong>Viele Menschen sind zugänglicher, wenn sie wissen, wohin die Reise geht und wenn beide Gesprächspartner ein gemeinsames Ziel haben. Beispiel Arbeitsorganisation in einem Unternehmen: «Diesen Monat gibt es viel zu tun und wir alle müssen Überstunden machen. Dafür ist der nächste Monat wesentlich ruhiger.»</p>
<p><strong>Direkt zum Ziel: </strong>Eigentlich willst Du den anderen erst mit ein paar positiven News gnädig stimmen, bevor Du ihm die unschöne Nachricht überbringst? Vergiss es! Die Aufmerksamkeitskurve der meisten Menschen sinkt im Laufe eines Gespräches oft erheblich ab – und viele Gesprächspartner werden nur ungeduldig und gereizt, auch weil sie oft merken, dass etwas im Busch ist. Besser gleich zum Punkt kommen, nach dem Motto: Das wichtigste zuerst!</p>
<p><strong>Der Ton macht die Musik:</strong> Gerade bei unangenehmen Gesprächen ist es oft wichtig, wie man etwas rüberbringt. Wer gereizt ist, verstärkt oft noch die negative Wirkung. Bei Stress sollte man also gerade unangenehme Gespräche lieber auf den nächsten Tag verschieben.</p>
<p><strong>Falle nicht aus der Rolle: </strong>Jeder Mensch hat innerhalb der Gesellschaft bestimmte Rollen inne. Mit dem Chef oder Kunden sprichst Du vermutlich anders als mit dem Lebenspartner. Wie deutlich und direkt Du also Deinem Gegenüber werden kannst, hängt auch davon ab, in welchem Verhältnis Du zum Gegenüber stehst.</p>
<p><strong>Erkenne Grenzen:</strong> Aber auch Dein Kommunikationspartner hat eine soziale Rolle. Diese solltest Du kennen und beachten. Zum Beispiel, indem Du auf einer Augenhöhe kommunizierst, statt einfach nur brüsk zu sagen: «Ich will, also machen Sie!»</p>
<p><strong>Niemanden Bloßstellen: </strong>Wenn Du ein klärendes Gespräch führen musst, sollte das in der Regel unter vier Augen geschehen, um niemanden vor anderen zu brüskieren. Außer, das Thema betrifft die ganze Gruppe, dann sollten es alle gemeinsamt diskutieren.</p>
<p><em>(Bild: Discussion von Michael Eccles bei flickr.com, CC)</em></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/08/31/kommunikations-overload-durch-mit-der-2-2-2-methode/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/08/start-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/08/31/kommunikations-overload-durch-mit-der-2-2-2-methode/">Kommunikations-Overload: Durch mit der 2-2-2 Methode</a></b><br /><font size="2">Die 2-2-2-Regel: Zwei Sekunden, um einen Telefonanruf entgegenzunehmen, zwei Minuten, um eine SMS zu beantworten und zwei Stunden, bis das E-Mail beantwortet ist. </font><font color="#aaa">(31. August 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/08/30/warum-klare-kommunikation-produktiver-macht-sag-was-du-meinst/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/08/IMG_0563-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/08/30/warum-klare-kommunikation-produktiver-macht-sag-was-du-meinst/">Klare Kommunikation macht produktiv: Sag, was du meinst!</a></b><br /><font size="2">Unangenehmes nicht ansprechen und Konflikte vermeiden: Zu oft, meint der Trainer und Autor Roland Jäger, treffe man in Büros die so genannten Kuschelchefs an. </font><font color="#aaa">(30. August 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/08/13/zeitmanagement-durch-weniger-arbeiten-%e2%80%93-teil-2-warum-nein-sagen-respekt-einbringt/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/08/Nicht-erreichbar-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/08/13/zeitmanagement-durch-weniger-arbeiten-%e2%80%93-teil-2-warum-nein-sagen-respekt-einbringt/">Zeitmanagement durch weniger arbeiten – Teil 2: Warum "Nein"-Sagen Respekt einbringt!</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(13. August 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.memonic.com/?utm_source=blogwerk&utm_medium=banner&utm_content=banner&utm_campaign=usemem"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2010/09/memonic.gif" width="125" height="125" alt="memonic" /></a></div>
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		<title>Kommunikations-Overload: Durch mit der 2-2-2 Methode</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 11:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Mauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Das kleine Einmaleins]]></category>
		<category><![CDATA[Getting Things Done]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 2-2-2-Regel: Zwei Sekunden, um einen Telefonanruf entgegenzunehmen, zwei Minuten, um eine SMS zu beantworten und zwei Stunden, bis das E-Mail beantwortet ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die 2-2-2-Regel: Zwei Sekunden, um einen Telefonanruf entgegenzunehmen, zwei Minuten, um eine SMS zu beantworten und zwei Stunden, bis das E-Mail beantwortet ist.</h4>
<p><h6 class='textad' style='color: rgb(153,153,153); font-size:1em; font-weight:normal; padding: 0 0 1em 0; margin: 0;'> &mdash; <a href='http://t.reposito.com/ig082011/webseite' rel="nofollow">Reposito: Nie wieder Kassenzettel suchen!</a> &mdash; Einfach Kassenzettel mit Reposito App abfotografieren, den Barcode auf der Produktverpackung scannen und immer den Überblick über alle Kassenzettel und Garantien behalten. Jetzt gratis downloaden!  &mdash; <a class='textad-blogwerk' style='color: rgb(153,153,153);' href='http://blogwerk.com/verlag/werbung/textanzeige' rel="nofollow">Textanzeige</a> &mdash; </h6><a href="http://imgriff.com/2011/08/31/kommunikations-overload-durch-mit-der-2-2-2-methode/start/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/08/start-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Lifehacker.com <a title="The 2-2-2 Rule" href="http://lifehacker.com/5835378/the-2%202%202-rule-forces-you-to-respond-to-phone-calls-texts-and-email-in-a-timely-fashion" target="_blank">berichtete</a> gestern über den Entwickler und Berater Shenglong Gao, der sich diese Methode zu eigen gemacht hat, um seine Kommunikationsaufgaben in vernünftiger Frist abzuarbeiten.</p>
<p>Ganz ähnlich wie David Allens Zwei-Minuten-Regel zielt sie darauf ab, eingehende Nachrichten und Anfragen sofort bzw. innerhalb einer nützlichen Zeit abzuarbeiten, unabhängig von der Priorität der Aufgabe. Getting Things Done-Autor Allen schlägt vor, Dinge, die weniger als zwei Minuten benötigen, sofort zu erledigen &#8211; ohne sie in eine Aufgabenliste oder ähnliches zu packen.</p>
<p>Das Problem bei der 2-2-2-Regel dürften die Unterbrechungen sein: Konzentriertes Arbeiten bedingt manchmal, dass wir das Telefon stumm schalten oder das Mobile weglegen. Eine Lösung kann sein, sich für das Beantworten von E-Mails feste Zeiten im Kalender einzutragen &#8211; ganz nach der Regel, <a title="Das kleine Einmaleins: Gleichartige Aufgaben zugleich erledigen" href="http://imgriff.com/2008/05/15/das-kleine-einmaleins-gleichartie-aufgaben-zugleich-erledigen/">gleichartige Aufgaben gleichzeitig zu erledigen</a>.</p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/05/09/das-imgriff-com-einmaleins-alles-kriegt-einen-zeitstempel/">Das kleine Einmaleins: Alles kriegt einen Zeitstempel</a></b><br /><font size="2">Hier tauchen immer wieder Tipps auf, die ganz unabhängig von «Systemen» wie GTD nützlich sind - sozusagen die Basics der Produktivität. Diesen Tipps wollen wir eine Serie eigener Beiträge widmen: Unser imgriff.com-Einmaleins *. </font><font color="#aaa">(9. Mai 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/03/10/der-link-am-morgen-kurzer-prozess/">Der Link am Morgen: Kurzer Prozess</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(10. März 2008)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/08/30/warum-klare-kommunikation-produktiver-macht-sag-was-du-meinst/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/08/IMG_0563-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/08/30/warum-klare-kommunikation-produktiver-macht-sag-was-du-meinst/">Klare Kommunikation macht produktiv: Sag, was du meinst!</a></b><br /><font size="2">Unangenehmes nicht ansprechen und Konflikte vermeiden: Zu oft, meint der Trainer und Autor Roland Jäger, treffe man in Büros die so genannten Kuschelchefs an. </font><font color="#aaa">(30. August 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.memonic.com/?utm_source=blogwerk&utm_medium=banner&utm_content=banner&utm_campaign=usemem"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2010/09/memonic.gif" width="125" height="125" alt="memonic" /></a></div>
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		<title>Klare Kommunikation macht produktiv: Sag, was du meinst!</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 04:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Missverständnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Unangenehmes nicht ansprechen und Konflikte vermeiden: Zu oft, meint der Trainer und Autor Roland Jäger, treffe man in Büros die so genannten Kuschelchefs an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Unangenehmes nicht ansprechen und Konflikte vermeiden: Zu oft, meint der Trainer und Autor Roland Jäger, treffe man in Büros die so genannten Kuschelchefs an.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/08/30/warum-klare-kommunikation-produktiver-macht-sag-was-du-meinst/img_0563/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/08/IMG_0563-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Kürzlich erhielt ich die Anfrage einer Agentur, mich für ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung buchen wollten. Ich sollte möglichst zeitnah eine Kalkulation abgeben. Nun steckte ich gerade in der Endphase meines Buches und hatte, alles, nur keine Zeit. Also verstand ich unter zeitnah das, was ich verstehen wollte: Irgendwann nächste Woche oder so. Wie sich später auf Rückfrage herausstellte, hieß «zeitnah» in diesem Fall: sofort und umgehend! Offenbar wollte der Mitarbeiter der Agentur aber höflich sein und hatte daher seine Wünsche nicht klar kommuniziert. Und so hatten wir fröhlich aneinander vorbei kommuniziert.<span id="more-5367"></span></p>
<p><strong>Wer nicht sagt, was er meint, ist selbst schuld!</strong><br />
Ein gutes Beispiel für eine misslungene Kommunikation, wie sie im Arbeitsalltag immer wieder vorkommt – zwischen Kunde und Auftragnehmer, zwischen Kollegen und zwischen Chefs und Mitarbeitern. Denn tatsächlich haben nicht wenige Menschen Probleme damit, klar zu äußern, was sie eigentlich wollen. Gründe dafür gibt es einige: Zum Beispiel persönliche Unsicherheit, die tatsächlich auch unter Chefs vorkommt. Und – häufig aus der Unsicherheit resultierend – der Wunsch, von seinen Mitarbeitern gemocht zu werden. Daher fahren dann nicht wenige einen Kuschelkurs, der die Kommunikationspartner zwar im Moment glücklich macht, langfristig für die Arbeitsorganisation und Produktivität aber alles andere als hilfreich ist.</p>
<p><strong>Nur nicht kuscheln!</strong><br />
Der Managementtrainer Roland Jäger hat sich in seinem Bestseller  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3280053447?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3280053447">Ausgekuschelt: Unbequeme Wahrheiten für den Chef &#8211; Mitarbeiterführung auf dem Prüfstand (Affiliate-Link)</a> zum Beispiel mit Kuschelchefs und ihre Marotten beschäftigt. Er kommt zu dem Schluss: Chefs, die es ihren Mitarbeitern so nett und angenehm wie möglich machen wollen und dabei vergessen zu sagen, was eigentlich Sache ist, sind als Chef schlicht fehl am Platze, denn sie handeln gegen das Wohl des Unternehmens. Diese Einstellung trug Jäger, als er im vergangenen Jahr in der TV-Talkrunde Anne Will auftrat, die Rolle des Buhmanns ein, der den harten Management-Kurs vertritt. Dabei ist seine Meinung weit differenzierter, wenn er die verschiedenen Typen von Kuschelchefs, <a href="http://www.berufebilder.de/serie/als-chef-getarnt/">wie in dieser Artikelserie</a>, beschreibt:</p>
<p>Etwa Herrn Lieblich, der dem neuen Mitarbeiter die Arbeit abnimmt, weil der das noch nicht richtig kann. Frau Babel, die sich zwar jedes mal darüber ärgert, wenn die Mitarbeiter der verschiedenen Abteilungen aneinander vorbeireden – die aber jedes mal auch wieder die Vermittlerrolle übernimmt. Oder Herr Grundner, der gebeten wird, einen Streit zu schlichten, mit dem er eigentlich gar nichts zu tun hat. Und alle haben sie das gleiche Problem: Statt zu führen und klar zu kommunizieren, wohin die Reise gehen soll, nehmen sie ihren Mitarbeitern das eigenständige Denken und Handeln gleich mit ab. Und die verlassen sich allmählich darauf, dass der Chef es schon immer richten wird.</p>
<p><strong>Heimliche Sklaventreiber</strong><br />
Natürlich sind nicht alle Chefs, die nicht klar kommunizieren können, gleich überfürsorglich. Es gibt auch noch die heimlichen Sklaventreiber: Jene, die eigentlich still und leise erwarten, dass der Mitarbeiter rund um die Uhr, Tag und Nacht für das Unternehmen da ist, die aber genau wissen, dass sie das nicht offen aussprechen dürfen. Und die sich daher um die klare Aussage herumstreichen wie die Katze um den heißen Brei in der Hoffnung, der Mitarbeiter rät schon irgendwann mal, dass er eigentlich viel mehr tun soll.</p>
<p>Denn gerade wenn Unmut oder Widerstand zu befürchten ist, neigen viele Menschen dazu, eher zu umschreiben als Klartext zu sprechen. Motto: «Der wird das schon irgendwie verstehen». Tut er in der Regel nicht, wie das Eingangsbeispiel zeigt. Denn die meisten Menschen verstehen eben nur das, was sie verstehen wollen, wenn man ihnen die Wahl lässt. Oder es entstehen Missverständnisse, weil der andere gar nicht genau kapiert hat, was genau Sie von ihm wollen. Das Ergebnis sind häufig unschöne Konflikte. Daher heißt die Maxime stets: Sage was du meinst – so klar und so deutlich wie nötig. Und so freundlich wie möglich.</p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/08/13/zeitmanagement-durch-weniger-arbeiten-%e2%80%93-teil-2-warum-nein-sagen-respekt-einbringt/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/08/Nicht-erreichbar-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/08/13/zeitmanagement-durch-weniger-arbeiten-%e2%80%93-teil-2-warum-nein-sagen-respekt-einbringt/">Zeitmanagement durch weniger arbeiten – Teil 2: Warum "Nein"-Sagen Respekt einbringt!</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(13. August 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/08/13/zeitmanagement-durch-weniger-arbeiten-teil-1-wie-man-seine-kommunikationspartner-erzieht/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/08/Inbox-One-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/08/13/zeitmanagement-durch-weniger-arbeiten-teil-1-wie-man-seine-kommunikationspartner-erzieht/">Zeitmanagement durch weniger arbeiten - Teil 1: Wie man seine Kommunikationspartner "erzieht"</a></b><br /><font size="2">Wie lässt sich alltägliche Aufgabenflut besser bewältigen? Simone Janson meint: Kommunizieren Sie konziser! </font><font color="#aaa">(13. August 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/06/30/kommunikation-fuhrung-bottom-up/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/06/boss-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/06/30/kommunikation-fuhrung-bottom-up/">Kommunikation: Führung bottom-up</a></b><br /><font size="2">Die Führung von unten wird oft vernachlässigt. Aktiv gestaltet kann sie den Arbeitsalltag erfolgreicher und befriedigender für alle machen. </font><font color="#aaa">(30. Juni 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.memonic.com/?utm_source=blogwerk&utm_medium=banner&utm_content=banner&utm_campaign=usemem"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2010/09/memonic.gif" width="125" height="125" alt="memonic" /></a></div>
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		<title>Gina Trapani im HBR: Wie Du To-Dos richtig formulierst</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 08:56:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor Gross</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgabenverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Gina Trapani]]></category>
		<category><![CDATA[To-Do]]></category>
		<category><![CDATA[To-Do-Liste]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich glaube noch immer an den Sinn einer To-Do-Liste. Obwohl ich die für mich passende Form dafür immer noch nicht gefunden habe. Deswegen probiere ich noch viel herum, immer auf der Suche nach meiner eigenen Form von Perfektion. Im Harvard-Business-Review bin ich über einen Artikel von Lifehacker-Gründerin Gina Trapani, der mich diesem Ziel wieder etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Ich glaube noch immer an den Sinn einer To-Do-Liste. Obwohl ich die für mich passende Form dafür immer noch nicht gefunden habe. Deswegen probiere ich noch viel herum, immer auf der Suche nach meiner eigenen Form von Perfektion. Im Harvard-Business-Review bin ich über einen Artikel von Lifehacker-Gründerin Gina Trapani, der mich diesem Ziel wieder etwas näher bringt.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/08/05/gina-trapani-im-hbr-wie-du-to-dos-richtig-formulierst/todo/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/08/ToDo-300x200.jpg" width="300" height="200"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a><strong>Wie ich meine To Dos derzeit verwalte</strong></p>
<p>Auf der Arbeit verwalten wir unsere Aufgaben derzeit im Team mit <a title="To-Do-Listen verwalten mit Workflowy" href="https://workflowy.com/">Workflowy</a> (darüber demnächst mehr in einem eigenen Artikel). Meine eigene To-Do-Liste läuft in <a title="Deutsche Webseite von OmniFocus für Mac (Aufgabenverwaltung)" href="http://www.application-systems.de/omnifocus/">OmniFocus</a> und orientiert sich an GTD. Das funktioniert ganz gut, obwohl es immer wieder hakelt. Irgendwie habe ich mich in meiner persönlichen Arbeitsweise noch nicht ganz eingefunden &#8211; öfter mal schaue ich mir die To Dos tagelang nicht an, sondern arbeite mit einer To-Do-Liste in Papierform (oder arbeite das ab, was meinen Schreibtisch oder den Posteingang blockiert).</p>
<p><span id="more-5337"></span></p>
<p>In ihrem Artikel <strong>How to write To-Do lists that work</strong> im Harvard Business Review <strong>How to get the right work done </strong>(<a title="Harvard Business Review: How to get the right work done" href="http://hbr.org/products/14819/14819p4.pdf">Link zum Teaser-PDF</a> von Harvard Business Review mit besagtem Artikel auf Seiten 4-5) beschreibt Gina Trapani eins der Probleme, die ich mit meinen To-Do-Listen habe. Es gibt dort einige To-Dos, die ewig herum liegen und die Liste künstlich aufblähen. Trapani zeigt, wie Du die To-Dos formulierst, damit sowas nicht passiert &#8211; und wenn Du Dich daran hältst, arbeitet es sich auch leichter mit Programmen wie OmniFocus oder Workflowy.</p>
<p><strong>Wie Du To-Dos richtig formulierst</strong></p>
<p>Gina Trapani sagt, dass Deine To-Do-Liste Deine Art und Weise ist, wie Du Dir selber Aufgaben zuweist. Sei dabei so hilfreich und informativ, als wenn Du diese Aufgabe jemand anders übergibst. Lege To-Dos so klein und präzise beschrieben aus wie möglich &#8211; und Du wirst sie leicht und locker abarbeiten. Trapani empfiehlt, Deine alte To-Do-Liste komplett neu zu erstellen und Dich dabei an diesen beiden Vorgaben zu orientieren:</p>
<ul>
<li><strong>Breche Deine To-Dos herunter, soweit es geht</strong>. Und dann noch weiter. To-Dos sind einzelne Aufgaben, keine kleinen Projekte. Ein To-Do ist etwas, dessen Erledigung Dich einem Projekt-Abschluss näher bringt, ein einzelner Schritt dahin. Ein Beispiel: &#8220;Plane das Abteilungs-Meeting&#8221; ist ein Mini-Projekt, &#8220;schreibe Mail an Paule wg. dem Beamer&#8221; ist ein To-Do. Was machst Du, wenn Du dieses To-Do erledigt hast? Du fügst die nächste Aufgabe in diesem Mini-Projekt zu Deiner To-Do-Liste hinzu (und taggst sie ggf. mit dem Kürzel Deines Mini-Projekts)</li>
<li><strong>Benutze spezifische Aktions-Verben und füge Details hinzu. </strong>Du weisst, Du musst zum Zahnarzt &#8211; aber Dein To-Do &#8220;Termin beim Zahnarzt machen&#8221; willst Du einfach nicht erledigen. Es ist besser, ein aktiveres, spezifischeres Verb als <em>machen</em> zu verwenden, z.B. <em>rufe an</em> oder <em>maile</em>. Das sagt Dir genau, was Du zu tun hast bei diesem To-Do. Idealerweise packst Du in Dein To-Do auch noch die entsprechende Telefon-Nummer oder Mail-Adresse Deines Zahnarztes. Am Ende sollte Dein To-Do in etwa so lauten: &#8220;Rufe Zahnarzt Dr. P unter 12345678 an und beschaffe Termin vormittags am 14./15./16. Januar&#8221;</li>
</ul>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/03/15/task-management-wunderlist-launcht-webanwendung/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/03/wunderlist-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/03/15/task-management-wunderlist-launcht-webanwendung/">Task Management: Wunderlist launcht Webanwendung</a></b><br /><font size="2">Wunderlist, dem Newcomer im Markt für digitale Taskmanager, fehlte bisher eine browserbasierte Oberfläche. Seit einigen Tagen jedoch gibt es den Dienst aus Berlin auch als Webanwendung sowie als App für Android. </font><font color="#aaa">(15. März 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/02/17/aufgabenverwaltung-producteev-am-horizont/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/02/producteev.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/02/17/aufgabenverwaltung-producteev-am-horizont/">Aufgabenverwaltung: Producteev am Horizont</a></b><br /><font size="2">imgriff.com-Leser Nico Knabe arbeitet am passenden System für seine Aufgabenverwaltung. Ein spannender Einblick in seine Erfahrungen mit Producteev: Was funktioniert und was nicht? </font><font color="#aaa">(17. Februar 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/02/05/wunderlist-der-steile-aufstieg-eines-taskmanagers/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/02/wunderlist-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/02/05/wunderlist-der-steile-aufstieg-eines-taskmanagers/">wunderlist: Der steile Aufstieg  eines Taskmanagers</a></b><br /><font size="2">Innerhalb von drei Monaten hat der Taskmanager wunderlist des Berliner Startups '6 Wunderkinder' fast 300.000 Nutzer gewinnen können, ein Großteil davon in den USA. Eine beachtliche Entwicklung. </font><font color="#aaa">(5. Februar 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.memonic.com/?utm_source=blogwerk&utm_medium=banner&utm_content=banner&utm_campaign=usemem"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2010/09/memonic.gif" width="125" height="125" alt="memonic" /></a></div>
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    </div>
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		</item>
		<item>
		<title>Urlaubsende-Vorbereitung: Das Ungeheuer wartet im PC</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/07/21/urlaubsende-vorbereitung-das-ungeheuer-wartet-im-pc/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2011/07/21/urlaubsende-vorbereitung-das-ungeheuer-wartet-im-pc/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 04:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinne Dubacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail-Management]]></category>
		<category><![CDATA[Freitag]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag - einige von Euch verbringen heute den letzten Arbeitstag vor dem Urlaub im Büro. Vorausschauend haben wir Tipps für den möglichst angenehmen Wiedereinstieg in ein paar Wochen gesammelt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Freitag &#8211; einige von Euch verbringen heute den letzten Arbeitstag vor dem Urlaub im Büro. Vorausschauend haben wir Tipps für den möglichst angenehmen Wiedereinstieg in ein paar Wochen gesammelt.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/07/21/urlaubsende-vorbereitung-das-ungeheuer-wartet-im-pc/beach/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/07/beach-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Die Ferien waren wunderschön und überhaupt das Beste, was einem im letzten halben Jahr passiert ist. Und jetzt sitzt man wieder da. In seinem Büro, vor einem Stapel ungeöffneter Briefe und Zeitschriften. Wenn das nur die einzige Hürde wäre. Denn das wahre Ungeheuer wartet im E-Mail-Posteingang.</p>
<p>Wer eine Woche oder gar nur ein paar Tage weg war, kennt das Szenario: E-Mails en masse. Um nicht sofort wieder in die Stressfalle zu tappen, ist E-Mail-Management angesagt. Ein paar Tipps:<span id="more-5272"></span></p>
<ol>
<li>Sich was zu trinken holen</li>
<li>Kurz, und ich meine wirklich kurz, den neugierigen Kollegen die Ferien-Highlights schildern. Ein «ja, schön war’s» reicht meist nicht aus und provoziert Folgefragen.</li>
<li>Arbeite dich von unten nach oben. Auch wenn die E-Mails im oberen Teil spannender erscheinen und «lies mich zuerst» schreien.</li>
<li>Bearbeite jedes E-Mail nur einmal.</li>
<li>Entscheide, ob das E-Mail reine Information enthält, oder ob du etwas erledigen musst.</li>
<li>Was in weniger als zwei Minuten erledigt werden kann, wird sofort erledigt. Was länger Zeit braucht, wird verschoben oder delegiert. Setze dir hierfür einen Termin im Kalender, damit nichts vergessen geht.</li>
<li>Wenn es nichts zu erledigen gibt, das E-Mail genüsslich löschen oder in einen der Projekt-Ordner ablegen.</li>
</ol>
<p><strong>Vor den Ferien ist nach den Ferien.</strong><br />
Diese Tipps vereinfachen die Rückkehr in den E-Mail-Alltag:</p>
<ul>
<li><strong>Abwesenheitsmeldung erstellen und Stellvertretung angeben: </strong>So wird die Arbeit elegant an deine Kollegen delegiert.</li>
<li><strong>E-Mail-Checker bestimmen:</strong> Beauftrage einen Arbeitskollegen, der während deiner Abwesenheit deine E-Mail regelmässig checkt und wo möglich, gleich beantwortet. So geht nichts Wichtiges verloren und bei deiner Rückkehr ist die Mail-Box nur noch halb so voll.</li>
<li><strong>Filter setzen:</strong> Wer einen Filter setzt, der die Nachrichten direkt in den entsprechenden Ordnern ablegt, spart Zeit beim Sortieren.</li>
</ul>
<p>Schöne Ferien!</p>

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          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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        </div>
      <div style="float:left;margin-bottom:10px;">
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		<title>Probleme lösen: Einfach nicht mehr darüber nachdenken. Sagt die Wissenschaft.</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 05:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Viel hilft nicht immer viel: Beim Problemlösen lohnt es sich, ab und zu durchzuatmen und einfach nichts zu tun.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Viel hilft nicht immer viel: Beim Problemlösen lohnt es sich, ab und zu durchzuatmen und einfach nichts zu tun.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/07/11/probleme-losen-einfach-nicht-mehr-daruber-nachdenken-sagt-die-wissenschaft/cupcake/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/07/cupcake-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Thomas hat vor einiger Zeit <a href="http://imgriff.com/2011/05/25/entscheidungen-daruber-schlafen-hilft-sagt-die-wissenschaft/">einen Artikel darüber geschrieben</a>, wie schlafen einem hilft, wichtige Entscheidungen zu fällen: Beim Ruhen werden nämlich unbewusst Informationen verarbeitet. Das zumindest haben wissenschaftliche Studien gezeigt. Aber die Wissenschaft sagt noch mehr: Nicht nur schlafen hilft dabei, Probleme zu lösen. Sondern einfach mal abschalten!</p>
<p><strong>Je mehr wir nachdenken, desto schlimmer wird es</strong><br />
Die Psychologen Neil Roese &amp; Jeff Kuban führten an der  Universität von Illinois eine interessante experimentelle Studie mit 200 Studenten durch. Sie ließen ihre Probanden Matheaufgaben rechnen und maßen dabei die Gehirnaktivität. In einem ersten Durchgang gaben sie pro Aufgabe die realistische Zeitvorgabe von 15 Minuten. In einem zweiten Durchgang ließen sie pro Aufgabe, die wieder den gleiche Schwierigkeitsgrad  besaßen, 30 Minuten Zeit, mit der Vorgabe, die Zeit voll auszunutzen. Eventuelle Rechenfehler sollten im Detail ausgemerzt werden.</p>
<p>Das Ergebnis: Durch die zusätzliche Zeit verbesserten sich die Rechenresultate im Vergleich zum ersten Durchgang nicht signifikant. Allerdings hatten die Forscher beobachtet, dass die Gehirne der Studenten umso hochtouriger fuhren, desto länger sich diese mit einer Aufgabe beschäftigten. Zudem gaben fast alle Studenten im Nachhinein an, dass sie die Aufgaben im zweiten Durchgang schwerer fanden. Roese und Kuban schlussfolgerten, dass Menschen Aufgaben als grundsätzlich schwieriger wahrnehmen, je länger sie sich mit diesen beschäftigen. Sprich: Weniger ist mehr! Das bedeutet also: <span id="more-5234"></span></p>
<p>Je länger und ausführlicher wir über ein Problem nachgrübeln, desto schwieriger erscheint am Ende eine Lösung des Problems. Das führt dazu, dass wir uns die Konsequenzen unseres Handelns viel schlimmer ausmalen, als sie sind – wir «katastrophieren». Panik entsteht. Wir haben Angst, uns falsch zu entscheiden, das Falsche zu tun. Und dann begehen wir oft den gleiche Fehler: Statt einfach aufzuhören und uns mit etwas anderem zu beschäftigen, grübeln wir noch mehr: Wir wollen versuchen, doch noch schnell eine Lösung zu finden. Allerdings wird die Sache so meist noch schlimmer, wir drehen uns im Kreis, können keinen klaren Gedanken mehr fassen, bekommen noch mehr Angst und Panik &#8211; ein Teufelskreis.</p>
<p><strong>Die Lösung: Einfach aufhören!</strong><br />
Was hilft? Einfach mal tief durchatmen. Sich klar machen, dass das Problem vielleicht gar nicht so schlimm ist, wie gedacht. Das Gehirn überlisten. Hinterfragen wo man jetzt genau das Problem sieht. Weniger Schwarz-Weiß-Denken. Den Problemberg, den man vielleicht vor sich sieht, aufteilen. Dadurch wird das Problem kleiner, man entkatastrophiert.</p>
<p>Sich klar machen, dass die Sache vielleicht nicht so schlimm ist wie gedacht. Zum Beispiel auch sprachlich: Man neigt ja zu Übertreibungen wie «das ist alles total furchtbar». Weil unser Gehirn aus Bequemlichkeit schnell mal eben kategorisiert, um neue Dinge schneller verarbeiten zu können. Solche Übertreibungen stressen uns zusätzlich.</p>
<p>Man muss sich klar machen, dass es nicht so schlimm ist, wenn man mal einen Fehler  macht. Dass 80% häufig auch schon gut genug sind. Und: Wenn man sich rational klar macht, dass es nicht zwangsläufig zu einem besseren Ergebnis führt, sich mehr anzustrengen,   kann man es auch sein lassen.</p>
<p>Da das nicht so einfach ist, kann Bewegung helfen, einfach mal abzuschalten: Sport machen, der einen körperlich  auspowert. Entspannungsübungen oder Yoga. Damit man seine Stresshormone wieder ins Gleichgewicht bringt. Auf alle Fälle das Gehirn durchlüften.</p>
<p>Man kann sich diesen Mechanismus auch mit einem einfachen Signal klar machen – jedes mal, wenn man anfängt zu   Grübeln, laut «Stopp!» sagen. Oder ein Gummibändchen am Handgelenk befestigen und daran ziehen. Häufig reicht es schon, sich diesen Mechanismus bewusst zu machen.</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/05/25/entscheidungen-daruber-schlafen-hilft-sagt-die-wissenschaft/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/05/BulldogFrances-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/05/25/entscheidungen-daruber-schlafen-hilft-sagt-die-wissenschaft/">Entscheidungen: Darüber schlafen hilft.  Sagt die Wissenschaft.</a></b><br /><font size="2">Unsere Oma wusste es schon immer, die Wissenschaft hat es nun bewiesen: Über wichtige Entscheidungen muss man zuerst mal schlafen. </font><font color="#aaa">(25. Mai 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2010/02/10/sport-und-hirn-laufen-macht-auch-junge-schlau/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2010/02/jogger-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2010/02/10/sport-und-hirn-laufen-macht-auch-junge-schlau/">Sport und Hirn: Laufen macht auch Junge schlau</a></b><br /><font size="2">Körperliche Aktivität ist gut für das Hirn, nicht nur bei älteren Menschen. </font><font color="#aaa">(10. Februar 2010)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/07/06/entscheidungen-wieso-die-frage-nach-dem-erfolg-unwichtig-ist/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/07/jump-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/07/06/entscheidungen-wieso-die-frage-nach-dem-erfolg-unwichtig-ist/">Entscheidungen: Wieso die Frage nach  dem Erfolg unwichtig ist</a></b><br /><font size="2">«Werde ich erfolgreich sein» fragen sich viele Leute bei wichtigen Entscheidungen. Wir schlagen eine Alternative vor. </font><font color="#aaa">(6. Juli 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.memonic.com/?utm_source=blogwerk&utm_medium=banner&utm_content=banner&utm_campaign=usemem"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2010/09/memonic.gif" width="125" height="125" alt="memonic" /></a></div>
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		<title>Entscheidungen: Wieso die Frage nach  dem Erfolg unwichtig ist</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/07/06/entscheidungen-wieso-die-frage-nach-dem-erfolg-unwichtig-ist/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 08:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Mauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[«Werde ich erfolgreich sein» fragen sich viele Leute bei wichtigen Entscheidungen. Wir schlagen eine Alternative vor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>«Werde ich erfolgreich sein» fragen sich viele Leute bei wichtigen Entscheidungen. Wir schlagen eine Alternative vor.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/07/06/entscheidungen-wieso-die-frage-nach-dem-erfolg-unwichtig-ist/jump/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/07/jump-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Peter Bregmann, Berater und Autor, denkt im <a title="Blog Network der Harvard Business Review" href="http://blogs.hbr.org/" target="_blank">HBR Blog</a> darüber nach, was den ehemaligen Weltbank-Präsidenten Jim Wolfensohn erfolgreich gemacht hat.</p>
<p><strong>Ist es das Risiko wert?</strong><br />
Neben vielen Faktoren wie Herkunft, Ausbildung oder persönlichen Eigenschaften kommt Bregmann vor allem auf einen Punkt:</p>
<blockquote><p>Die meisten Leute fragen sich «Werde ich erfolgreich sein?», wenn sie sich mit einer Entscheidung, einem nächsten Schritt oder einer sich bietenden Gelegenheit beschäftigen. Jim aber stellt eine andere Frage: «Ist es das Risiko wert?»</p></blockquote>
<p><strong>Ja / Nein reicht häufig nicht</strong><br />
Der Unterschied: Die Frage, ob das Vorhaben das Risiko wert sei, setzt die Bereitschaft voraus, Neues zu lernen. Die Frage, ob sich der Erfolg einstellt, ist eine binäre und führt vielfach nur zur Lähmung. Denn Voraussagen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen&#8230; Bergmann schreibt: <span id="more-5244"></span></p>
<blockquote><p>Jims Ansatz im Leben ist es, ein Risiko einzugehen, daraus zu lernen und mit neuem Wissen und Erfahrungen an das nächste Projekt zu gehen. Versagen ist ein wichtiges Element dieser Strategie.</p></blockquote>
<p>Das ist für mich die Schlüsselaussage: Von Beginn weg ist akzeptiert, dass ein Vorhaben möglicherweise nicht gelingen wird. Für mich deshalb wichtig, weil wir uns nur dann aus der eigenen Komfortzone bewegen, wenn wir dieses Risiko in Kauf nehmen: Vielleicht klappt es nicht. Und trotzdem ist es OK.</p>
<p><strong>Failure IS an option</strong><br />
Nehmen wir die Chance eines Fehlschlags nicht in Kauf, werden wir auf dem Bewährten, Bekannten und Vorhandenen sitzen bleiben. Viele Gelegenheiten würden wir nicht wahrnehmen, wenn wir die Frage nach dem Erfolg stellen.</p>
<p>Jim Wolfensohn wurde vom damaligen US-Präsidenten Bush gefragt, ob er den Job als Abgesandter der USA im Gaza-Streifen übernehmen würde. Wolfensohn hat es getan, weil er eine Chance sah, die das Risiko wert war. Nicht weil er wusste, dass er erfolgreich sein würde.</p>
<p><a title="Unlocking your success equitation im HBR Blog lesen" href="http://blogs.hbr.org/bregman/2011/06/unlocking-your-success-equatio.html" target="_blank">» Unlocking your success equitation von Peter Bregmann</a></p>

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          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/06/10/tricider-entscheidungen-einfach-finden/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/06/tricider-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/06/10/tricider-entscheidungen-einfach-finden/">Tricider: Entscheidungen einfach finden</a></b><br /><font size="2">Tricider ist ein Online-Service, um in einer Gruppe rasch und unkompliziert Entscheidungen vorzubereiten. </font><font color="#aaa">(10. Juni 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/05/25/entscheidungen-daruber-schlafen-hilft-sagt-die-wissenschaft/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/05/BulldogFrances-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/05/25/entscheidungen-daruber-schlafen-hilft-sagt-die-wissenschaft/">Entscheidungen: Darüber schlafen hilft.  Sagt die Wissenschaft.</a></b><br /><font size="2">Unsere Oma wusste es schon immer, die Wissenschaft hat es nun bewiesen: Über wichtige Entscheidungen muss man zuerst mal schlafen. </font><font color="#aaa">(25. Mai 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/05/09/information-overload-filter-nutzen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/05/sea-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/05/09/information-overload-filter-nutzen/">Information Overload: Filter nutzen</a></b><br /><font size="2">«It's the filter, stupid» ist ein bekanntes Bonmot. Nicht die Menge, sondern fehlende Filter sind schuld an einem Too Much Information. </font><font color="#aaa">(9. Mai 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.memonic.com/?utm_source=blogwerk&utm_medium=banner&utm_content=banner&utm_campaign=usemem"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2010/09/memonic.gif" width="125" height="125" alt="memonic" /></a></div>
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		<title>Aufmerksamkeit: Wie man mit digitalen Wichtigmachern fertig wird</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 05:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufmerksamkeit ist ein begrenztes und deshalb hart umkämpftes Gut: Verführer lauern hinter jedem Tweet. Ideen zum ökonomischen Umgang mit einer unserer wertvollsten Ressource.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Aufmerksamkeit ist ein begrenztes und deshalb hart umkämpftes Gut: Verführer lauern hinter jedem Tweet. Ideen zum ökonomischen Umgang mit einer unserer wertvollsten Ressource.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/07/04/wie-man-mit-digitalen-wichtigmachern-fertig-wird-klick-mich-jetzt-oder-nicht/attention3/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/06/attention3-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Vorgestern in der U-Bahn, zurück vom Sport, las ich Twitter auf dem Smartphone. Leerzeiten effektiv nutzen und so! Mit der Entspannung war es schnell vorbei: Ich hatte gleich sieben Artikel entdeckt, die ich lesen oder bookmarken wollte. Als ich nun da saß, mit sieben Browserfenstern, und noch schnell meine E-Mails abgerufen hatte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich leide an einer digitalen Aufmerksamkeitsstörung!</p>
<p><strong>Digitale Aufmerksamkeitsstörung</strong><br />
Bis vor wenigen Tagen wusste ich noch nicht mal, dass es so eine «Krankheit». Barbara Haag hat<a href="http://www.berufebilder.de/karriere/perfektionismus/krankheitsbild-divided-attention-disorder-leiden-sie-an-der-digitalen-aufmerksamkeitsstoerung/"> mich dann eines Besseren belehrt</a>. Nun bin ich kein Freund solcher Klassifizierungen &#8211; schon über die «analoge»Aufmerksamketsstörung kann man trefflich streiten, wie dieser Beitrag <a href="http://www.faz.net/artikel/C30351/adhs-sind-wir-alle-hyperaktiv-30301065.html">in der FAZ zeigt</a>.</p>
<p>Wahr ist bei dem Thema allerdings eines: Im Internet kann man schnell vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen: Hier noch eine Nachricht, da noch ein Klick und schon ist eine Stunde rum. Über das wie und warum kann man hunderte von Artikeln schreiben und Thomas hat sich ja gerade des wichtigen Themas E-Mail <a href="http://imgriff.com/2011/06/24/inbox-management-eine-welt-ohne-e-mails/">angenommen</a>. Mir geht es hier um einen ganz bestimmten Aspekt: Was verleitet uns, immer weiter zu klicken? Und wie schaffen wir es, damit aufzuhören? <span id="more-5187"></span></p>
<p><strong>Aufpeitscher und Wichtigmacher identifizieren</strong><br />
Die Lösung ist in der Theorie ganz einfach: Wir müssen die Aufpeitscher und Wichtigmacher Im Netz identifizieren &#8211; und uns von ihnen nicht verführen lassen. Das ist nämlich das Problem in der Praxis: Dass in der Regel Texte so gestaltet werden, dass sie genau das machen: Uns verführen. Jedenfalls, wenn die Texter ihr Handwerk verstehen. Das ist mir vorgestern abend bei Twitter sehr aufgefallen: In der 140-Zeichen-Vorschau klangen die Texte allesamt superinteressant. Nun, beim Überfliegen am heimischen Bildschirm war nicht mal die Hälfte lesenswert.</p>
<p>Twitter-Virtuosen spielen gekonnt mit dem Neugiertrieb ihrer Leser. Zum Beispiel, wenn sie solche Vorankündigungen schreiben: «Ich weiß, dass ich diese App nie nutzen werde, aber ich muss sie mir trotzdem kaufen!» Und natürlich will jeder wissen, warum jemand Geld ausgeben will, für etwas, von dem er bereits im Vorfeld weiß, dass es unnötig ist. Hätte der betreffende einfach nur getwittert: «Das könnte eine wirklich spannende App sein!» &#8211; der Effekt wäre nicht derselbe gewesen.</p>
<p><strong>Hauptsache populistisch!</strong><br />
Medien funktionieren genau so. Sascha Lob hat vergangene Woche selbstkritisch <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,769717,00.html">den im Internet herrschenden Populismus beklagt</a> und den Dadaisten Hugo Ball zitiert:<br />
<blockquote>«Als deutscher Prophet muß man laut schreien und deutlich reden. Denn  das Volk ist schwerhörig. Unendliche Wiederholungen weniger Gedanken  verfehlen schließlich ihre Wirkung nicht.»</p></blockquote>
<p>Das gilt längst nicht nur für Twitter: Es wird etwas spannend, wichtig und dringend gemacht, es werden Begehrlichkeiten geweckt, eine bestimmte Information jetzt unbedingt anklicken zu müssen, die dann in Wahrheit doch nicht so interessant ist. Oder die man nicht lesen muss, weil man den Inhalt in anderer Form schon oft gelesen oder gehört hat.</p>
<p>Unser Gehirn ist schuld daran, dass wir immer wieder in die gleiche Falle tappen: Es will möglichst ökonomisch agieren und die Vielzahl von Informationen, die täglich auf uns einstürmen, so schnell wie möglich einsortieren oder verwerfen. Daher nehmen wir nur sehr selektiv wahr. Starke Reize, die Gefühle auslösen, werden schneller und besser verarbeitet als Informationen, an denen man nicht emotional beteiligt ist. Und daher reagieren wir auf spannungsheischende Meldungen viel eher als auf langweilige Botschafen &#8211; die vielleicht die interessantere Information enthalten.</p>
<p><strong>Einfach nicht anklicken</strong><br />
Die Lösung? Vor allem, dass wir uns diesen Mechanismus bewusst machen. Und weniger auf solche Tweets oder Artikel klicken. Wenn der Erfolg ausbleibt, werden die Texter uns vielleicht weniger mit solchen Meldungen nerven. Vielleicht eine idealistische Annahme. Vielleicht aber auch gar nicht weit hergeholt, wenn man sich <a href="http://www.omnisophie.com/day_143.html">diesen Beitrag</a> von Gunter Dueck anschaut, in dem es um Dringendmacher geht &#8211; und wie man mit ihnen fertig wird:</p>
<blockquote><p><strong>«Wir müssen der Welt beibringen, eigene Handlungen auf Zeitnoterzeugung bei anderen abzuchecken. Die Welt ist nicht naturgegeben hektisch.»</strong></p></blockquote>
<p>In  diesem Sinne: Einfach nicht anklicken!</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://imgriff.com/2011/07/04/wie-man-mit-digitalen-wichtigmachern-fertig-wird-klick-mich-jetzt-oder-nicht/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
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        <img src="http://memonicstatic.s3.amazonaws.com/assets/save_button/tenant/blogwerk/v1/img/ablegen.png" width=""  alt="" /><br /></a>
      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/03/18/stress-huerden-auf-dem-weg-zur-musse/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/03/musse_quad-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/03/18/stress-huerden-auf-dem-weg-zur-musse/">Stress: Hürden auf dem Weg zur Musse</a></b><br /><font size="2">Das Wochenende bietet Zeit für Musse - Eigenzeit, wie es die Wissenschaftsforscherin Helga Novotny nennt. </font><font color="#aaa">(18. März 2011)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/08/29/zeitmanagement-tipps-fuer-workaholics/">Zeitmanagement: Tipps für Workaholics</a></b><br /><font size="2">Überall kann man erfahren, wie man mit wenig Zeit noch produktiver wird. Dabei müssten viele unter uns zuerst lernen, sich mehr Zeit für anderes zu nehmen. </font><font color="#aaa">(29. August 2008)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/05/25/entscheidungen-daruber-schlafen-hilft-sagt-die-wissenschaft/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/05/BulldogFrances-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/05/25/entscheidungen-daruber-schlafen-hilft-sagt-die-wissenschaft/">Entscheidungen: Darüber schlafen hilft.  Sagt die Wissenschaft.</a></b><br /><font size="2">Unsere Oma wusste es schon immer, die Wissenschaft hat es nun bewiesen: Über wichtige Entscheidungen muss man zuerst mal schlafen. </font><font color="#aaa">(25. Mai 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.memonic.com/?utm_source=blogwerk&utm_medium=banner&utm_content=banner&utm_campaign=usemem"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2010/09/memonic.gif" width="125" height="125" alt="memonic" /></a></div>
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		<item>
		<title>Mob Rules: Steh früh auf, damit Du  nicht im Pyjama stirbst</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/06/21/mob-rules-steh-fruh-auf-damit-du-nicht-im-pyjama-stirbst/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 04:36:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregor Gross</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gangster]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Mafia]]></category>
		<category><![CDATA[Mob]]></category>
		<category><![CDATA[Sudhir Venkatesh]]></category>
		<category><![CDATA[Underground Economy]]></category>

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		<description><![CDATA[Produktive Gangster halten sich an strenge Regeln. Einige eignen sich für das Arbeitsleben ausserhalb der Mafia. Die besten Tipps von Betrügern, Fälschern, Zugräubern und anderen Paten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Produktive Gangster halten sich an strenge Regeln. Einige eignen sich für das Arbeitsleben ausserhalb der Mafia. Die besten Tipps von Betrügern, Fälschern, Zugräubern und anderen Paten.</h4>
<p><strong>Wie führt man eine Gang?</strong><br />
<a href="http://imgriff.com/2011/06/21/mob-rules-steh-fruh-auf-damit-du-nicht-im-pyjama-stirbst/mafia/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/06/mafia-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Einer <a title="Underground Economy: Wie führt man eine Gang" href="http://imgriff.com/2009/03/12/underground-economy-wie-fuehrt-man-eine-gang/">meiner ersten Artikel bei imgriff.com</a> befasste sich mit der  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3430200199?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3430200199">Underground Economy &#8211; Was Gangs und Unternehmen gemeinsam haben. (Affiliate-Link)</a>Ein angehender Doktor der Soziologie, Sudhir Venkatesh, beschäftigte sich mehr als 10 Jahre mit dem Leben und Arbeiten der Menschen in den Robert-Taylor-Homes, dem größten sozialen Wohnungsbauprojekt der USA. Dabei lernte er den ranghöchsten Offizier der lokalen Gang gut kennen und folgte ihm auf Schritt und Tritt. Herausgekommen ist ein Buch mit sehr viel Einblicken in eine Schattenwirtschaft am Rand unserer Gesellschaft, sowie einige Hinweise, wie Du auch in extremen Situationen Dein Team führen solltest:</p>
<ul>
<li>Regeln festlegen und sich dran halten</li>
<li>Regelmäßiger Kontakt zu Mitarbeitern</li>
<li>Unabhängige Informationen einholen</li>
</ul>
<p> <span id="more-5153"></span><br />
Weitere Bücher dieser Art sind entstanden, mit der Idee, dass wir aus Einblicken in das kompromisslose Leben eines Gangsters etwas lernen. Bekannte Ökonomen schauen schon länger in diese Richtung: John Maynard Keynes hielt zwei Tage nach Ivar Kreugers Tod eine Lobrede auf die «größte konstruktive Business-Intelligenz». Kreuger beging Selbstmord, weil sein Imperium unter Verdacht von Betrug geriet und zerfiel. Professor Martin Gill von der Leicester University verglich auf Geldtransporter spezialisierte Räuber mit Unternehmern: Beide stellen gute Kosten-Nutzen-Analysen an und managen ihr Risiko.</p>
<p><strong>Tipps eines Mafia-Mitarbeiters</strong><br />
Louis Ferrante sass mehr als acht Jahre im Knast, weil er als Mitglied des New Yorker Gambino-Clans für die Mafia arbeitete. Sein Buch  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1591843987?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=1591843987">Mob Rules: What the Mafia can teach the legitimate Businessman (Affiliate-Link)</a> bietet insgesamt 88 kurze Kapitel zu Themen wie Office-Politik, Networking und Motivation. Hier einige seiner Tipps:</p>
<ul>
<li>Rede niemals schlecht über Deinen Bosse: Irgendwie kriegen sie es mit.</li>
<li>Lass Dir Al Capone eine Warnung sein: Nur das Finanzamt ist noch hartnäckiger als die Mafia, also zahle Deine Steuern.</li>
<li>Kontrolliere Deine Ambitionen: Karriere ist wie Autofahren, Du musst wissen, wann Du Gas geben musst und wann Du bremsen solltest.</li>
<li>Plane für alle Eventualitäten: Darin ist die Mafia wirklich gut &#8211; Du solltest auch für jede Katastrophe vorbereitet sein.</li>
</ul>
<p><strong>Von der Jugendgang zum Unternehmer</strong><br />
Im August erscheint Ryan Blairs Buch  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1591844037?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=1591844037">Nothing to lose, everything to gain: How I went from Gang Member to Multimillionaire Entrepreneur (Affiliate-Link)</a>. Seine Philosophie, gelernt in Gangs und im Knast, angewendet im Geschäftsleben, in fünf kurzen Punkten erklärt:</p>
<ul>
<li>Wenn Du am ersten Tag zulässt, dass Dir jemand Deine Milch klaut, wird er von da ab immer Deine Milch klauen. Das gilt auch in der Geschäftswelt!</li>
<li>Wenn Du fremdes Geld investierst, behandle es so, als ob Gott Dir diesen Scheck gegeben hat.</li>
<li>Die meisten Business-Pläne sind das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben sind.</li>
<li>Anstrengung bezahlt keine Miete &#8211; zeige keine Sympathie für Angestellte, nur weil sie Dir sagen, wie doll sie sich anstrengen.</li>
<li>Entrepreneurship ist cool, weil Du bestimmst, wann Du arbeitest: 17 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Aber wenn es Dir Spaß macht, ist es nicht so anstrengend wie ein normaler 9-17-Uhr-Job.</li>
</ul>
<p><strong>Was 50 Cent zu sagen hat</strong><br />
Curtis Jackson, den die meisten von uns als 50 Cent kennen, schrieb zusammen mit dem Pop-Psychologen Robert Greene das Buch  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/006177460X?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=006177460X">The 50th Law (Affiliate-Link)</a>. Die Lehren aus diesem Buch orientieren sich am Leben von Drogenverkäufern auf der Strasse:</p>
<ul>
<li>Bleibe in Bewegung</li>
<li>Verlasse Dich auf Deine Instinkte</li>
<li>Habe keine Angst.</li>
</ul>
<p><strong>Erhöhte IT-Sicherheit mit den Tipps eines Scharlatans?</strong><br />
Frank Abagnales Memoiren  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0767905385?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=0767905385">Catch me if you can (Affiliate-Link)</a>wurden sogar verfilmt. Abagnales eröffnete später ein Beratungsunternehmen rund um Fälschung und Hinterziehung. Das Buch liest sich interessant und unterhaltsam &#8211; und in Zeiten, in denen immer mehr IT-Angreifer mit Informationen aus Facebook und Twitter falsches Vertrauen erzeugen, sind die Erkenntnisse gerade zu modern.</p>
<p><strong>Verhandeln wie ein Mafia-Boss</strong><br />
 <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1595551638?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=1595551638">I&#8217;ll make you an offer you can&#8217;t refuse: Insider Business Tips from a former Mob Boss (Affiliate-Link)</a>ist das Buch von Michael Franzese. Franzese war Nr. 18 in der Fortune 50 Liste der größten Mafia-Bosse. Ganz interessant ist sein Vorschlag, die Sit-Downs der Mafia zu übernehmen: Besprechungen, in denen im Beisein der Entscheider und aller Beteiligten Probleme endgültig verhandelt werden. Drei weitere Tipps:</p>
<ul>
<li>Steh früh zum Arbeiten auf, damit Du nicht im Pyjama stirbst.</li>
<li>Du brauchst unbedingt ein Team.</li>
<li>Pfusche an den Nudeln rum, aber nicht an Deinen Büchern.</li>
</ul>
<p>(via <a title="FT.com: Lessons from the lawbreakers (by Emma Jacobs)" href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/409dea12-9779-11e0-af13-00144feab49a.html">Emma Jacobs, Financial Times</a>)<br />
<em>(Bild: Marke Clinger bei flickr.com)</em></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
        <div style="color: #999; margin: 0px 0.5em 0px 0px; float: left;">
          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
          <a href="http://imgriff.com/2011/06/21/mob-rules-steh-fruh-auf-damit-du-nicht-im-pyjama-stirbst/#flattr"><img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" width=""  alt="" /><br /></a>
        </div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2009/03/12/underground-economy-wie-fuehrt-man-eine-gang/">Underground Economy: Wie führt man eine Gang?</a></b><br /><font size="2">Unerwartete Einsichten: Der Soziologe Sudhir Venkatesh begleitete zehn Jahre lang eine Gang in Chicago und lernte viel über das Führen einer Organisation. </font><font color="#aaa">(12. März 2009)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/03/10/der-link-am-morgen-kurzer-prozess/">Der Link am Morgen: Kurzer Prozess</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(10. März 2008)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/05/10/zeitmanagement-was-tun-ceos-mit-ihrer-zeit/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/05/golf-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/05/10/zeitmanagement-was-tun-ceos-mit-ihrer-zeit/">Zeitmanagement: Was tun CEOs mit ihrer Zeit?</a></b><br /><font size="2">Firmen sind erfolgreicher, wenn die oberste Führungskraft weniger Zeit mit Personen ausserhalb des Unternehmens verbringt. </font><font color="#aaa">(10. Mai 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.memonic.com/?utm_source=blogwerk&utm_medium=banner&utm_content=banner&utm_campaign=usemem"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2010/09/memonic.gif" width="125" height="125" alt="memonic" /></a></div>
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    </div>
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	</item>
		<item>
		<title>Zitate und Fußnoten: Vom richtigen Umgang mit wissenschaftlichen Quellen</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/05/24/zitate-und-fusnoten-vom-richtigen-umgang-mit-wissenschaftlichen-quellen/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2011/05/24/zitate-und-fusnoten-vom-richtigen-umgang-mit-wissenschaftlichen-quellen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 04:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Camilla Kutzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[studium]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur wissenschaftlichen Arbeit gehört, dass sie stets auf dem Werk anderer aufbaut. Dabei ist es unumgänglich, kenntlich zu machen, was man bei anderen gefunden hat und worin die eigene Leistung besteht. Eine Anleitung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Zur wissenschaftlichen Arbeit gehört, dass sie stets auf dem Werk anderer aufbaut. Dabei ist es unumgänglich, kenntlich zu machen, was man bei anderen gefunden hat und worin die eigene Leistung besteht. Eine Anleitung.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/05/24/zitate-und-fusnoten-vom-richtigen-umgang-mit-wissenschaftlichen-quellen/libraryofcongress/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/05/libraryofcongress-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="[Encyclopedic manuscript containing allegorical and medical drawings], Library of Congress, Rosenwald 4, Bl. 5r" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Zitate und Quellenangaben sind nicht bloß gelehrter Zierrat. Was denen passiert, die bei dieser Abgrenzung absichtlich oder unabsichtlich allzu schludrig vorgehen, zeigen mehrere aktuelle Beispiele. Quellenangaben sind ein zentraler Bestandteil wissenschaftlicher Fairness, ohne die letzten Endes keine Forschung, wie wir sie kennen, möglich wäre. Doch wie bewerkstelligt man diese Unterscheidung zwischen dem Bezug auf das Werk anderer und der eigenen Leistung in der Praxis?</p>
<p><strong>Wissenschaftliche Zitate sind unentbehrlich</strong><br />
Seit dem Mittelalter gibt es das Diktum von Wissenschaftlern als «Zwergen auf den Schultern von Giganten»: Idealerweise beantwortet eine wissenschaftliche Arbeit eine bisher nicht geklärte Frage. Allein schon, um ihr Terrain abzustecken und frühere Forschung nicht zu wiederholen, muss sie sich auf andere Arbeiten beziehen. Das muss sie erst recht, wenn sie die Positionen anderer Forscher widerlegt, kritisiert, relativiert, als Beleg anführt, bestätigt oder augmentiert. Ein neuer Beitrag zur Forschungsdiskussion wird von einer studentischen Arbeit noch nicht erwartet, sehr wohl jedoch das korrekte Bezugnehmen auf die Giganten, auf deren Schultern man steht. <span id="more-5032"></span></p>
<p>Und wie Otto Kruse in seinem Buch  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3593384795?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3593384795">Keine Angst vor dem leeren Blatt (Affiliate-Link)</a> (1994, S. 88-90) ausführt, darf und soll auch eine studentische Arbeit durchaus zu einem eigenen Urteil, einer eigenen Position bezüglich ihrer Fragestellung gelangen. Auch wenn viele Studenten in ihrer Arbeit vorrangig ein Mittel sehen, einen Schein zu bekommen, dient die Seminararbeit eigentlich dem Einüben der wissenschaftlichen Praxis – und was ist Wissenschaft, wenn sie keine eigene Position vertritt?</p>
<p><strong>Zitat und Urheberrecht</strong><br />
Neben Fragen der Wissenschaftlichkeit ist das korrekte Zitieren rechtlich relevant. Das <strong>Zitatrecht</strong> ist im deutschen Urheberrecht durch eine Schrankenbestimmung (§51 UrhG) geregelt; diese verlangt, dass das zitierende Werk eine eigene Schöpfungshöhe aufzuweisen hat (d.h. über das reine Zitieren hinaus eine eigenständige kreative oder wissenschaftliche Leistung darstellt). Im wissenschaftlichen Zusammenhang ist es auch aus rechtlichen Gründen wichtig, Zitate als solche zu kennzeichnen und die Quelle anzuführen: Wer fremde Werke als eigene ausgibt, kann zivil- und strafrechtlich belangt werden.</p>
<p><strong>Wie muss ein korrektes Zitat aussehen?</strong><br />
Die Bezugnahme auf einen wissenschaftlichen Text kann in zwei verschiedenen Formen stattfinden: im <strong>wörtlichen Zitat</strong> oder als <strong>indirektes Zitat</strong>, d.h. in Form einer Paraphrase. Egal, ob man wörtlich oder indirekt zitiert, die exakte Fundstelle muss stets angegeben werden, im Regelfall in Form der Seitenzahl.</p>
<p>Das <strong>wörtliche Zitat</strong> muss als solches gekennzeichnet werden. In der Regel geschieht das durch doppelte Anführungszeichen, Anführungszeichen innerhalb des Zitats werden durch einfache Anführungszeichen wiedergegeben. Ein längeres Zitat (ab drei Zeilen Länge) kann durch Einrücken vom Fließtext abgehoben werden. Eine eigene Formatvorlage für Zitate in der Textverarbeitung hat sich bei mir bewährt.</p>
<p><strong>«sic!» &amp; Co.: Was bei Zitaten erlaubt ist</strong><br />
Darüber hinaus erfordern wörtliche Zitate in den folgenden Punkten besondere Sorgfalt:</p>
<ul>
<li>Grundsätzlich muss ein wörtliches Zitat zeichengenau sein. Sogar Rechtschreibfehler müssen übernommen werden, hier darf  ein «(sic!)» oder auch [!] darauf hinweisen, dass man sich nicht beim Abschreiben vertippt hat, sondern der Fehler im Original so steht.</li>
<li>Bei Hervorhebungen muss geklärt werden, von wem sie stammen. Das bewerkstelligt man üblicherweise, indem man am Ende des Zitats in Klammern anmerkt: «Kursiv im Original» oder «Hervorhebungen durch den Verfasser».</li>
<li>Auslassung sind durch Auslassungspunkte in eckigen Klammern kenntlich zu machen. Fehlen die Klammern, suggeriert dies, dass die Auslassungspunkte im Original stehen.</li>
<li>Änderungen, z.B. Anpassungen des Kasus, von Groß &amp; Kleinschreibung, damit ein wörtliches Zitat in den Kontext passt, müssen ebenfalls in eckige Klammern gesetzt werden.</li>
<li>Manchmal geht Information verloren, die für das Verständnis notwendig wäre, wenn man das Zitat aus seinem größeren Zusammenhang nimmt. Klärende Einfügungen dürfen in eckigen Klammern dazu gesetzt werden.</li>
</ul>
<p>Zitate müssen nicht immer wörtlich sein: Die <strong>Paraphrase</strong> ist ein legitimes Mittel, Meinungen anderer wiederzugeben. Die <a href="http://imgriff.com/2010/07/12/zuverlaessig-zusammenfassen-exzerpte-fuer-studium-und-schule/">Technik des Exzerpierens</a> war bereits letzten Juli Thema bei imgriff. In gleicher Weise wie beim wörtlichen Zitat muss deutlich werden, dass es sich um eine Aussage aus einem fremden Text handelt, die Unterscheidung zwischen dem Zitat und eigenen Gedanken muss deutlich werden.</p>
<p><strong>Unmittelbar und zweckentsprechend</strong><br />
Zitate müssen, darauf weist Georg Bangen in seinem zum Standard gewordenen Werk «Die schriftliche Form germanistischer Arbeiten» (Bangen 1981, S. 13) hin, nicht nur genau, sondern auch <strong>unmittelbar</strong> und <strong>zweckentsprechend</strong> sein. Unmittelbarkeit bedeutet, dass ein Zitat möglichst direkt von seiner ersten Quelle entnommen wird, nicht aus einem Werk, das es selbst nur als Zitat anführt. Wer in einer wissenschaftlichen Arbeit Goethes Faust zitiert, sollte das nicht aus einem Aufsatz über Faust tun, sondern nach Möglichkeit aus der Goethe-Gesamtausgabe.<br />
Zweckentsprechend bedeutet: Das Zitat sollte eine Aussage des Verfassers illustrieren – und es kann dementsprechend gekürzt werden, wenn z.B. ein Nebensatz entfallen kann, ohne den Sinn zu entstellen; es muss allerdings noch lang genug bleiben, um zu das zu verdeutlichen, was man damit sagen möchte.</p>
<p><strong>Wo gehören die Quellenhinweise hin?</strong><br />
Otto Kruse nennt zwei Methoden, Quellenangaben in den Text zu integrieren:</p>
<ul>
<li><strong>Kurzbeleg</strong> (Autor Jahreszahl, Seitenzahl), wie in diesem Text praktiziert – auch bekannt als Harvard Style; diese Methode ist v.a. in den Sozialwissenschaften üblich geworden (Kruse 1994, S. 88);</li>
<li><strong>Anmerkung</strong> (Quellenhinweise in Fuß- oder Endnoten); auch als Chicago Style bezeichnet; dies ist das  gängige Zitierverfahren z.B. in philologischen Fächern.</li>
</ul>
<p><strong>Wie muss eine Literaturangabe aussehen?</strong><br />
Dazu gibt es in Deutschland eine eigene Norm: <strong>DIN 1505-02</strong> regelt die Gestalt von Literaturangaben in wissenschaftlichen Texten. Je nach Medium und Publikationsform sind die erforderlichen Angaben andere; bei Monographien etwa ist das Schema «Nachname, Vorname: Titel. Untertitel. Ort, Erscheinungsjahr.» zur Norm geworden. Bei Filmen hingegen findet man oft nur «Titel (Land Erscheinungsjahr)». Bei einem Zeitschriftenartikel wiederum ist das Schema «Nachname, Vorname: Titel. In: Zeitschrift , Nummer oder Jahrgang (Jahr), Seitenzahlen von-bis.» gängig (siehe Bangen 1981, S. 65/66).<br />
In puncto Zitierweise hat jedes Fach eigene Gepflogenheiten, die zusätzlich von Land zu Land  und u.U. von Institution, von Zeitschrift zu Zeitschrift variieren; Einführungsliteratur zum jeweiligen Studiengang gibt über Standards Auskunft. Die Faustregel ist: <strong>Literaturangaben sollen so gestaltet sein, dass man nach ihnen das jeweilige Werk beschaffen kann.</strong></p>
<p><strong>Ein konsistentes Schema</strong><br />
Egal, ob man nach dem Harvard Style oder nach dem Chicago Style zitiert, ob man sich nach der Zitierrichtlinie des Deutschen Ärzteblatts oder der Modern Language Association richtet: ein konsistentes Schema muss angewendet werden. Es geht also nicht, einmal die Quellenangabe nach Harvard Style in den Fließtext zu setzen und ein andermal in eine Fußnote. Beherzigt man diese Prinzipien, sind die formalen Stolpersteine in wissenschaftlichen Arbeiten aus dem Weg geräumt.</p>

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		<item>
		<title>Gesundheit: Die 5-Minuten-Checkliste  für die Arbeit am Bildschirm</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/05/17/gesundheit-die-5-minuten-checkliste-fur-die-arbeit-am-bildschirm/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 08:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Mauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Augen]]></category>
		<category><![CDATA[Ergonomie]]></category>
		<category><![CDATA[gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine kurze Checkliste, um Augenbeschwerden durch Bildschirmarbeit zu vermeiden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Eine kurze Checkliste, um Augenbeschwerden durch Bildschirmarbeit zu vermeiden.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/05/17/gesundheit-die-5-minuten-checkliste-fur-die-arbeit-am-bildschirm/inqa/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/05/inqa-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Ergonomie am Arbeitsplatz ist kein neues Thema &#8211; und trotzdem ein Dauerbrenner. Wohl wissen alle, wie&#8217;s geht, es hapert mit der Umsetzung. Dabei verzeichnen die kaufmännisch-verwaltenden Berufe inzwischen die grösste Zahl krankheitsbedingter Ausfälle. Typisch sind Kopfschmerzen, Beschwerden im Rücken-, Nacken und Schulterbereich, Handgelenksentzündungen und einiges mehr.</p>
<p><strong>Alle Aspekte im Überblick</strong><br />
Die <a title="inqa.de" href="http://www.inqa.de/Inqa/Navigation/root.html" target="_blank">Initiative Neue Qualität der Arbeit inqa.de</a> hat deshalb eine <a title="zum Download der Publikation Wohlbefinden im Büro" href="http://www.inqa.de/Inqa/Navigation/publikationen,did=216772.html" target="_blank">Broschüre</a> zusammengestellt, die sich um Arbeits- und Gesundheitsschutz bei der Büroarbeit kümmert. Dabei geht es inqa.de nicht nur um die Vermeidung von Krankheiten, sondern auch sehr darum, ein gesundheitsförderliches Arbeitsumfeld zu schaffen. Die Publikation umfasst deshalb alle Bereiche &#8211; von der Gestaltung der Arbeitsinhalte über vernünftige Software bis hin zu den Grünpflanzen.<span id="more-5018"></span></p>
<p><strong>Richtiges Sehen</strong><br />
Dem Thema «Sehen und Wahrnehmen» wird ein eigenes Kapitel gewidmet. Aus gutem Grund: Rund 30% der Bildschirmbeschäftigten geben an, regelmässig unter Augenbeschwerden zu leiden und 80% aller Arbeitsplätze sind auch heute noch nicht optimal beleuchtet. Dabei wird hier schwer gearbeitet: Der eigene Blick wandert zwischen 12&#8217;000 und 33&#8217;000 Mal pro Tag zwischen Vorlage und Bildschirm hin und her. Unterschiedliche Helligkeiten provozieren täglich zwischen 4&#8217;000 und 17&#8217;000 Pupillenreaktionen.</p>
<p><strong>Der 5-Minuten-Check</strong><br />
inqa.de hat eine kurze Checkliste zusammengestellt, mit der sich überprüfen lässt, ob zumindest der eigene Bildschirm den gesundheitsförderlichen Anforderungen entspricht. Die Punkte darauf sind nicht neu, aber es lohnt sich, die fünf Minuten zu investieren und den eigenen Arbeitsplatz zu überprüfen:</p>
<ul>
<li>Bildschirme nicht direkt ans Fenster stellen (Abstand: &gt; 60 cm).</li>
<li>Blickrichtung parallel zur Fensterfläche.</li>
<li>Die oberste Bildzeile sollte unterhalb der Augenhöhe liegen.</li>
<li>Bildschirme mit Positivdarstellungen verwenden (Dunkle Zeichen, heller Hintergrund).</li>
<li>Genügend großen Sehabstand einhalten (&gt; 50 cm bei 15 Zoll-Monitoren, entsprechend mehr bei größeren Bildschirmen).</li>
<li>Für Flimmerfreiheit sorgen, bei Verwendung von CRT-Bildschirmen (Röhren-Monitore) auf hohe Bildwiederholfrequenz achten (ab 15 Zoll Bilddiagonale mindestens 85 Hz) oder LCD-Monitore verwenden.</li>
<li>Ausreichende Zeichengröße schont die Augen (bei 50 cm Sehabstand Schriftgröße nicht kleiner als 3–4 mm).</li>
<li>Bei jeder Helligkeits- und Kontrasteinstellung müssen die Zeichen scharf und deutlich sein</li>
</ul>
<p><strong>Für den Geek: f.lux</strong><br />
Der etwas geekige Bildschirmarbeiter kann sich auch software-mässig unterstützen lassen. <a title="f.lux-Software für gesundes Arbeiten am Bildschirm" href="http://stereopsis.com/flux/" target="_blank">f.lux</a> ist eine App für Windows, Mac oder Linux. f.lux optimiert den Bildschirm unter Berücksichtigung der aktuellen Umgebungshelligkeit und passt die Lichtfarbe automatisch an. Die Software ist hier kostenlos erhältlich.</p>
<p><a title="Publikation downloaden bei inqa.de" href="http://www.inqa.de/Inqa/Navigation/publikationen,did=216772.html" target="_blank">» zum Download der Broschüre bei inqa.de</a><br />
<a title="f.lux - Software für den gesunden Bildschirm" href="http://stereopsis.com/flux/" target="_blank"> » zum Download von f.lux</a></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/02/16/ergonomie-selbsttest-fuer-gesundes-sitzen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/02/sitzen-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/02/16/ergonomie-selbsttest-fuer-gesundes-sitzen/">Ergonomie: Selbsttest für gesundes Sitzen</a></b><br /><font size="2">Sitzende Tätigkeit kann zur Belastung für den Körper. Mit einem Selbsttest lässt sich abschätzen, ob haltungsbedingte Belastungen oder Ermüdungen zu erwarten sind. </font><font color="#aaa">(16. Februar 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/02/25/protect-your-vision-gegen-gereizte-augen-am-bildschirm/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/02/evo-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/02/25/protect-your-vision-gegen-gereizte-augen-am-bildschirm/">Protect Your Vision: Gegen gereizte Augen am Bildschirm</a></b><br /><font size="2">Protect Your Vision ist eine Website, die bei längeren Bildschirmarbeitszeiten auf die nötigen Pausen aufmerksam macht. </font><font color="#aaa">(25. Februar 2011)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/08/29/zeitmanagement-tipps-fuer-workaholics/">Zeitmanagement: Tipps für Workaholics</a></b><br /><font size="2">Überall kann man erfahren, wie man mit wenig Zeit noch produktiver wird. Dabei müssten viele unter uns zuerst lernen, sich mehr Zeit für anderes zu nehmen. </font><font color="#aaa">(29. August 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;"><a href="http://www.memonic.com/?utm_source=blogwerk&utm_medium=banner&utm_content=banner&utm_campaign=usemem"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2010/09/memonic.gif" width="125" height="125" alt="memonic" /></a></div>
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