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Jeder von uns kennt ihn, den inneren Kritiker. Er mischt sich in unser Denken ein, legt fest, was wir dürfen und was nicht, und sabotiert so – oft unbemerkt – unser Handeln. An und für sich meint er es gut mit uns. Doch mit seinem übertriebenen Eifer bewirkt er das Gegenteil. Dem Wuselbuch sei Dank: Diese mentale Selbstsabotage lässt sich stoppen!
Vor wenigen Wochen ist ein interessantes Buch erschienen: «Wuselmanagement» von Claudia Hupprich (Affiliate-Link). Die Managementberaterin und Coach beschreibt darin mit einer gelungenen Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor, wie man seine Selbstsaboteure identifiziert. Und sie gibt praktische Tipps, wie man die Selbstsabotage erfolgreich stoppt.
«Zwergenmacher», «Dunkelseher», «Regelfanatiker» und «Druckmacher» – so umschreibt Hupprich die Selbstsaboteure. Sie kommen uns tagtäglich in die Quere. Überraschend, besserwisserisch und ungefragt. Ob’s an die Umsetzung einer Idee geht, ob wir uns für eine Sache stark machen wollen oder wenn grad ein Vorhaben misslungen ist.
An und für sich ist der innere Kritiker ein guter Freund, der uns davor schützen will, Schiffbruch zu erleiden. Tatsächlich aber setzt er uns objektiv nicht vorhandene Grenzen und ist oft die Ursache für mentale Blockaden. » weiterlesen
Die Fähigkeit, Aufgaben an andere abzugeben, ist entscheidend für den persönlichen Erfolg. Doch nicht immer klappt das reibungslos und ohne Missverständnisse. Tipps, wie man Aufgaben und Ziele an andere richtig kommuniziert.
Die Idee zu diesem Artikel kam mir, als ich kürzlich über die ehemalige isländische Staatschefin Vigdís Finnbogadóttir schrieb. Sie verriet mir ihr Geheimnis, wie man Kind und Karriere unter einen Hut bekommt: Organisation. Man müsse mit anderen kooperieren und sich Hilfe suchen.
Genau da wurde mir klar, wie wichtig die Fähigkeit, Arbeit an andere abzugeben, für den eigenen Erfolg ist. Alle Diskussionen um Zeitmanagement-Tools, Hilfsmittel und To-Do-Listen sind hinfällig, wenn man Aufgaben, die man selbst nicht mehr schafft, nicht abgeben kann. Oder um es mit dm-Gründer Götz Werner, der genau das auf der Republica 2010 sagte, ein wenig provokativ auf den Punkt zu bringen: «Sie verdienen nur Geld, wenn andere für Sie arbeiten.» » weiterlesen
Klar, Wissen ist unser Kapital. Können wir es uns noch leisten, nicht zu wissen? Ja! Mit Menschen zu kooperieren, denen es vordergründig an Wissen mangelt, kann ein Projekt, einen Gedankengang, ein Team vorantreiben und zu mehr Produktivität führen.
«Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat es gemacht.»
(Hilbert Meyer, Professor für Schulpädagogik, Universität Oldenburg)
Dass Wissen äusserst wichtig ist und Erfolg bringt, darin sind wir uns alle einig. Dabei geht oft vergessen, dass auch Nichtwissen wertvoll ist, unter Umständen produktiv macht und gezielt eingesetzt werden sollte: » weiterlesen
Dass wir uns im Beruf so oft unter Druck gesetzt fühlen, liegt auch daran, dass wir in vielen Fällen impliziten gesellschaftlichen Erwartungshaltungen genügen wollen – obwohl wir selbst vielleicht anderer Meinung sind. Das zeigt sich nicht zuletzt bei der Social-Media-Nutzung im Job.
Social Media ist allgegenwärtig – und genau deshalb fühlen sich Viele zunehmend genervt und überfordert davon. Bei imgriff.com haben wir uns mit dem Thema immer wieder auseinandergesetzt: In meinem Beitrag zu der Frage, ob das Internet ineffizient macht, habe ich z.B. berichtet, wie schnell man im Internet vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen kann und in den unendlichen Wahlmöglichkeiten den Überblick verliert. Corinne Dubacher hat einen Selbstversuch gewagt, einen Tag lang auf Social Media verzichtet – und beschrieben, was sie stattdessen gemacht hat.
Und selbst eingefleischte PR-Experten wie Sachar Kriwoj, Leiter Digital Public Affairs bei E-Plus, sehen Social Media und vor allem Facebook zunehmend kritisch, bezeichnen es gar als «das Ende der Bescheidenheit». » weiterlesen
Die Zeiten, in denen man einen Beruf erlernte und bis zum Ende des Berufslebens ausübte, sind endgültig – und zum Glück – vorbei. Flexibilität ist das Gebot der Zeit. Immer mehr Fachkräfte nutzen die wechselhaften Anforderungen und bieten ihre Kompetenzen als Portfolio auf dem Markt an. Gezielt, situativ, projektbezogen, zeitlich befristet. Passt das zu Dir? Finde es heraus!
Über viele Jahrzehnte waren Beständigkeit und Firmentreue oberste Maxime im Berufsleben. Es war fast unausweichlich, dass man in «seinem» Betrieb pensioniert werden würde. Folglich waren Mitarbeiter mit 20 und mehr Betriebsjahren bei anderen Unternehmen gesuchte Leute.
Durch die Erschliessung neuer Märkte und die darauf folgende Globalisierung hat sich die Berufswelt extrem verändert.
Flexibilität ist gefordert
Das ist die Chance für all jene, für die Abwechslung das A und O ist und die am liebsten immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt werden. Was früher ein No-Go im Lebenslauf war («Bereits zweimal die Stelle nach knapp zwei Jahren gewechselt? Kommt für uns nicht in Frage!»), kann heute ein Ausweis für Flexibilität sein («… genau diese Agilität brauchen wir!»). » weiterlesen
Demokratie und Internet bringen viele Freiheiten mit sich – darunter die Freiheit, wählen zu können. Nicht nur politisch, sondern auch ganz allgemein: Jeden Tag aufs neue können und müssen wir Entscheidungen treffen. Heute möchte ich die Frage stellen: Kann zu viel Wahlfreiheit unproduktiv machen? Und was bedeutet das im Arbeitsleben?
Ich gestehe ein, dass man mir nachsagt, ich würde andere Menschen gerne überfordern. Zum Beispiel wenn ich einen Vortrag halte oder auch bei der Gestaltung meiner Website. Mittlerweile ist es besser geworden; ich habe eingesehen, dass weniger mehr ist. Aber nur widerwillg. Denn eigentlich ist mein Anspruch, meinem Leser oder Zuhörerer die größtmögliche Menge an Informationen zu bieten und ihm die größtmögliche Wahlfreiheit zu lassen.
Ich bin daher immer ein wenig entsetzt, wenn ich merke, dass die Leute das gar nicht wollen, sondern die Informationen am liebsten in vorselektierten Häppchen genießen. Den Aufwand des Entscheidungsprozesses wollen sie gerne mir überlassen. » weiterlesen
Wer täglich kreativ arbeitet, braucht Hilfsmittel, damit die Ideen nie versiegen. Bei mir gehören dazu die Gartenarbeit, lange Zugfahrten, und dass ich Arbeit und Freizeit nicht krampfhaft trenne.
Mein Kollege Martin Weigert, Chefredakteur von netzwertig.com, hat neulich beschrieben, welches für ihn die entscheidenden Faktoren sind, damit er kreativ bleibt und ihm die Einfälle für immer neue Blogposts nicht ausgehen. Kreativitäts-Katalysatoren sozusagen.
Da auch ich täglich für mehrere Blogs tätig bin – für Blogwerk-Kunden, für imgriff.com und für das Firmenblog von Blogwerk – muss ich wohl ebenfalls über solche Techniken verfügen, dachte ich mir beim Lesen von Martins Artikel. Nur hatte ich mir vorher nie bewusst überlegt, welche das sind. » weiterlesen
Viele gehen rein, wenig kommt raus – so die landläufige Meinung über Meetings. Ganz unrecht haben die bösen Zungen nicht, leider. Dass Meetings oft scheitern, kann an vielen Faktoren liegen. Einer davon, den wir hier näher beleuchten wollen, ist der Hang zur Selbstdarstellung einzelner Teilnehmer. Doch was kann man dagegen tun?
Was haben wir bei imgriff.com nicht alles über Meetings geschrieben. Wie man sie effizienter gestaltet, wie man sie zielgerichtet vorbereitet; wie Prominente wie Marissa Mayer oder Waren Buffett ihre Meetings organisieren, u.v.m.
Einen Aspekt allerdings haben wir bislang etwas vernachlässigt: Dass viele Meetings schlicht am Faktor Mensch kranken. Denn statt als Ort für einen produktiven, offenen Austausch zu dienen, werden Meetings allzu oft von denjenigen Kollegen und Chefs als Bühne missbraucht, die einen Hang zum Vielreden und zur Selbstdarstellerei haben. » weiterlesen
«Aller Anfang ist schwer», sagt der Volksmund. Aber diese Erkenntnis hilft einem nicht weiter, wenn der Einstieg in die nächste Aufgabe einfach nicht gelingen will. Hier sind sie: Die drei perfidesten Blockade-Faktoren – und drei einfache, aber entscheidende Schritte, die einem helfen, den inneren Schweinehund auszutricksen.
Wir ke
nnen das: Die ToDo-Liste für den Tag ist gemacht, die ersten Mails sind beantwortet, und jetzt geht’s an die erste grössere Aufgabe. Und eigentlich wäre man ja bereit. Eigentlich…
Aber irgendwie kommt man nicht ins Tun. Man sitzt da, schweift ab, holt sich noch einen Kaffee und schaut nochmals in die Mails. Und schon ist der Elan dahin, und an den guten Ideen, die wir grad eben noch hatten, kommen uns Zweifel. Heftige Emotionen steigen in uns auf: «Wieso schon wieder? Was mache ich falsch? Wieso muss ich mich immer wieder ablenken lassen?»
Indem man die Aufgabe nicht anpackt, macht man sie noch schwieriger. Ein Teufelskreis. Die Ursachen – und was man dagegen tun kann: » weiterlesen
Frauen und Mütter in Führungspositionen; die Vereinbarkeit von Kind und Karriere ist etwas, an dem sich in Deutschland nach wie vor die Geister scheiden. Die ehemalige isländische Staatschefin Vigdís Finnbogadóttir war 16 Jahre lang im Amt und alleinerziehende Mutter. Ihr Tipp: Selbstbewusstsein und Organisation.
Im März habe ich auf der ITB die ehemalige isländische Staatschefin Vigdís Finnbogadóttir interviewt. Sie war 1980 nicht nur weltweit die erste Frau, die demokratisch in ein solches Amt gewählt wurde – sie war auch allein erziehende Mutter. Klar, dass ich bei unserem Gespräch auch genau diese Frage spannend fand, die gerade in Deutschland immer wieder für Diskussionen sorgt: Wie bekommt man Kind und Karriere unter einen Hut?
Die Antwort war einfach – und auf den ersten Blick ein wenig unbefriedigend: «Organisation» sagte Vigdís Finnbogadóttir, und: «Ich habe mir Hilfe gesucht». Unbefriedigend deshalb, weil das aus dem Mund einer Staatschefin einfach klingt. Svenja Hofert hat letztes Jahr in einem sehr treffenden Artikel analysiert, warum Frauen wie zum Beispiel Marissa Mayer – deren Anti-Home-Office-Attitüde wir hier ausgiebig diskutiert haben – kein Rollenvorbild sind: Weil sie Geld haben und sich daher auch genug Hilfe leisten können. » weiterlesen