333 Artikel in der Kategorie Organisation auf imgriff.com.
Gerade hatte ich angefangen, diesen Link des Tages zu schreiben, der zu einem wunderbaren Text von Lukas Heinser in seinem Blog coffeeandtv.de führt. Allerdings war ich mir plötzlich nicht mehr sicher, ob Lukas tatsächlich Heinser heißt – beziehungsweise war ich mir eigentlich schon sicher, aber wenig Peinlicheres ist auf der Welt als ein falsch geschriebener Name, also besser nochmal nachsehen. Klick zurück zum Beitrag bei coffeeandtv.de und gescrollt, um «Impressum» oder «Kontakt» zu finden, da bleibt mein Auge an einem Absatz in der rechten Sidebar hängen:
«Gesammelte Platten Januar 2010»! Platten! Empfehlungen! Gesammelte, also eine Liste! Liste! *Klick*.
Normalerweise hätte ich jetzt in die mir unbekannten Platten reingehört und vielleicht das ein oder andere auf den Amazon-Wunschzettel gepackt. Und genau davon handelt Lukas’ Text: Von den permanenten Ablenkungen und der Unmöglichkeit des Multitaskings. Bitte hier entlang:
» Alles was Du siehst gehört Dir (coffeeandtv.de)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Multitasking – das gleichzeitige Arbeiten an verschiedenen Aufgaben – ist ein Mythos. Das zeigen diverse neue Studien, die das Handelsblatt zusammenfasst. Wir widmen uns immer nur einem Task, auch wenn wir durch das Wechseln von einem zum nächsten das Gefühl haben, mehrere Dinge zugleich zu tun. Es gibt kein Multitasking. There is no. Es existiert nicht.
Das heißt leider nicht, dass es nicht trotzdem in zahlreichen Arbeitssituationen verlangt würde, und es heißt vor allem nicht, dass Multitasker für ihren Job nicht geeignet seien: Man kombiniere mal einen konzentrierten «Singletasker», der mit Ablenkungen nicht umgehen kann, mit einem Job, bei dem er E-Mail, Telefon, Skype, mehrere Browserfenster und plappernde Kollegen vereinbaren muss. Eben.
Aber verabschieden sollte man sich vom Gedanken, dass man multitaskend ebenso fokussiert, effektiv und entspannt arbeiten könne wie auf eine Aufgabe konzentriert.
» Hirnforschung: Mythos Multitasking (handelsblatt.com)
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Teamarbeit wird virtueller, die technologischen Möglichkeiten (kollaborative Tools, Videokonferenzen etc.) auf der einen und die Vorteile (kein Pendeln, geringere Kosten etc.) auf der anderen Seite sorgen dafür. Und doch sind die Beispiele für diesen Trend meist solche Teams oder Firmen, die von Anfang an via Internet zusammengearbeitet haben statt gemeinsam im zentralen Büro; nicht selten auch aus der Not heraus, sich kein Büro leisten zu können. Wo sind die Unternehmen, die sich vom realen zum virtuellen Office entwickeln? Wenn doch alles so prima klappt, müsste das doch ständig vorkommen.
Die Redaktion des US-Wirtschaftsmagazins Inc. machte sich genau diese Gedanken – und geht den einzig konsequenten Schritt: Die Redakteure werden einen Monat lang die Büros nicht betreten, sondern virtuell zusammenarbeiten. Natürlich nicht zum Selbstzweck, sondern als Recherche. Im Aprilheft soll die Story dazu erscheinen. Bis dahin werden die neu Getrennten regelmäßig über ihre Erfahrungen bloggen.
» Going Virtual (blog.inc.com)
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Im letzten Teil unserer Ablage-Serie haben wir die Mappen-Systeme von Classei und Mappei vorgestellt. Da es Leserfragen zum Einstieg in die Systeme gab, berichte ich hier über meine ersten Schritte mit beiden.
Der größte Unterschied zwischen den beiden Anbietern ist wohl der Service-Umfang beim Einstieg. Bei Classei ist die individuelle Beratung im Vorfeld optional, bei Mappei obligatorisch. Aber der Reihe nach:
Einstieg bei Classei mit dem Business-Set
Nach telefonischer Kontaktaufnahme mit Classei und einem kurzen Beratungsgespräch am Telefon haben wir uns für den Einstieg mit dem Business Set von Classei entschieden. Das ist bereits die umfangreiche Version für den Start in das Mappensystem von Classei, sie kostet 125 Euro. Nach etwa zwei Wochen kam das mittelgroße Paket an.
Nach dem Auspacken fand ich folgenden Inhalt:
- Anleitung und Informationen
- Drei hellgraue Kunststoff-Boxen mit passenden Hängeleisten
- Einige Rückenschilder und Sichttaschen, eine Mappenstütze (damit die Mappen in einer halbleeren Box nicht runterrutschen), 100 Standard-Mappen aus leichtem, hellgelbem Karton und 50 Standard-Mappen aus ebensolchem schwereren Karton
- Verschiedene Bögen Quick-Tabs in den Farben Weiß (zweimal + einmal Big Tabs), Gelb, Rot, Blau, Orange und Rosa sowie einiges weitere Zubehör und sogar einen Folienschreiber zum Beschriften der Tabs und Mappen
- Zur Vervollständigung dann noch einige Dehn- und Klarsicht-Kombi-Mappen und ein paar Sammler und Leitkarten.
Hier ein paar Bilder von der Auspackzeremonie (Bilder 1-6 in der Galerie):
Das Business-Set von Classei
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (17 Bilder)
Meine Erfahrungen mit Classei
Nach dem Auspacken und Fotografieren habe ich angefangen, das System einzurichten. Die Mappen werden mit den Tabs gekennzeichnet, diese wiederum gibt es in mehreren Farben. Classei empfiehlt, die Farben für Kategorien einzusetzen. Die ersten Fragen waren somit: Welche Kategorien sind sinnvoll? Und welche Farbe nehme ich für welche Kategorie?
» weiterlesen
Über sichere Passwörter haben wir hier schon
ein paar Mal geschrieben. Spiegel Online hat all die bekannten und doch nicht beherzigten Tipps für die Rubrik «So geht das» zusammengefasst. Die Einleitung zum Artikel berichtet von der erschreckenden Tatsache, dass drei Millionen Nutzer von Facebook-Apps eines bestimmten Anbieters als Passwort «123456» verwendet hatten.
Es folgten die nicht weniger sinnlosen Varianten «12345», «123456789», «Password» und «iloveyou».
Manches kann man eben nicht oft genug sagen. Insofern:
» Wa$ 31n 51ch3r3$ Pa5$w0r7 157 (Spiegel Online)
(Bild: takacsi75/Flickr, CC)
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Da hat man sich durch David Allens «
Getting Things Done» gearbeitet, Beschriftungsgerät und Eingangskörbe gekauft oder «
Things» installiert und ganz straight seine diversen Listen angelegt – und hat doch noch Fragen offen. Die kann man bei uns in den Kommentaren stellen oder bei einer Aktion des Magazins
t3n an GTD-Maniac
Oliver Gassner. Er wird aus den Antworten einen Artikel schmieden, der dann im Heft erscheint:
» Frag den „Taskinator“ und verbessere dein Selbstmanagement (t3n.de)
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Ende Dezember veröffentlichte Readwriteweb.com eine Liste mit acht Dingen, die jeder Geek vor Neujahr erledigt haben sollte:
- Überprüfe die Privacy-Einstellungen und Kontakte in Deinen Social Networks
- Ändere Deine Passwörter
- Besetze Deinen Namen im Web
- Räum Deinen Feedreader auf
- Besorg Dir ein gutes (oder besseres) Smartphone
- Aktualisiere die Copyright-Hinweise auf Deiner Website
- Was macht eigentlich Dein Blog?
- Und von wann ist Dein letztes Backup?
Ich finde die Punkte nicht besonders “geeky” und so wichtig, dass man sie durchaus am 5. Januar noch erledigen kann – hier also der Link des Tages:
» 8 Things Every Geek Needs to Do Before 2010 (readwriteweb.com)
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Wissen ist unser Kapital. Ein systematischer Ansatz zum Erweitern und Pflegen des persönlichen Wissens ist deshalb nicht Luxus, sondern sollte zu den Basiskompetenzen gehören. Mein Vorschlag für ein persönliches Wissensmanagement in fünf Schritten.
Bibliotheken dieser Welt
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (7 Bilder)
Alle wollen wissen
Ich weiß, Ihr könnt es nicht mehr hören: Wir sind eine Wissensgesellschaft. Die EU will bis 2010 zum dynamischsten wissensgestützten Wirtschaftsraum der Welt werden. Zumindest formulierte sie dieses Ziel in der Lissabon-Strategie von 2000. Auf der Ebene der institutionalisierten Ausbildung sehen wir in den letzten 15 Jahren beispiellose Aktivität: Bologna verbinden wir schon lange nicht mehr mit italienischer Gemütlichkeit, Grundtvig, Erasmus oder Kopenhagen sind Stilblüten aus dem
Büro für seltsame Bezeichnungen von europäischen Bildungsinitiativen. Auch Bildungsanbieter regen sich: Das Angebot an Seminaren, Kursen, MBAs und Studiengängen ist schlicht explodiert. Bei all diesen Bemühungen geht eine Frage regelmäßig unter: Wie entwickeln wir unsere persönlichen Lern-, Wissens- und Informationsmanagement-Kompetenzen weiter? Diese Kompetenzen sind entscheidend, damit wir als Gesellschaft aus dem Wissen Nutzen ziehen. Sie sind auch der Grund, weshalb mich jemand für meine Arbeit bezahlt. Wissen ist mein Kapital.
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Es gibt da diesen Witz:
Du weißt, Du bist ein Produktivitätsfreak geworden, wenn Du beim Anblick Deines hingefallenen und heulenden Kindes fragst: What’s the next action? (Was ist der nächste Schritt?)
Wer sich in jeder Sekunde seines Lebens vom Streben nach mehr Effizienz unter Druck setzen lässt und vor lauter Produktivitätsmethodik nichts anderes mehr wahrnimmt, ist genau das eben nicht mehr: Effizient und produktiv. Jedenfalls nicht in dem Sinne, den wir hier bei imgriff.com verfolgen – es geht nicht darum, immer mehr immer schneller zu erledigen, sondern immer entspannter das wegschaffen zu können, was man tun muss (um sich anschließend möglicherweise viel wichtigeren Dingen zu widmen).
Dragos Roua ist offensichtlich derselben Meinung, denn er hat einen langen und guten Text darüber verfasst, wie man produktiv ist, ohne zum Produktivitätsfreak zu werden:
» How To Be Productive without Becoming a Productivity Freak (dragosroua.com)
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Mit diversen Erweiterungen und Tools lassen sich Google-Angebote wie Gmail oder Google Calendar hervorragend zur GTD-Organisationszentrale umbauen. Eine lange Liste solcher Möglichkeiten gibt es bei Investintech.com: Alles, was man zum Tuning des RSS-Readers, des Chrome-Browsers, von Gtalk oder Google Maps benötigt. «Getting Things Done» ist in diesem Fall weitgefasst und nicht immer auf die konkrete
Methode von David Allen beschränkt.
» Willing to Take the Google Risk: 101 Tools to GTD with Google (investintech.com, gefunden im Toolblog)
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag (und manchmal auch erst nachmittags) ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!