414 Artikel in der Kategorie Organisation auf imgriff.com.

Zeitmanagement:
5 Tipps für Deinen Tagesablauf

Planung ist die Mutter des erfolgreichen Zeit- und Aufgabenmanagements! Dabei geht es nicht um ein «Over-Engineering» des Kalenders, sondern um einige wichtige Grundsätze.

Aus meiner persönlichen Erfahrung mit Getting Things Done (GTD), Zen to Done (ZtD) und vielen anderen kläglichen Versuchen, Ordnung und Kontrolle in meine Aufgaben zu bringen, kann ich eins felsenfest sagen: Am besten ist es, Deinen Tag vorzuplanen, idealerweise bereits am Abend zuvor. Hier meine Tipps für Deine Tagesplanung: » weiterlesen

10 Tipps:
Produktivität im Home Office

Zu Hause arbeiten kann ein Segen sein. Wären da nicht die vielen Verlockungen. Wie man trotzdem produktiv arbeiten kann – ein paar Tipps.

Studien besagen, Arbeiten im Home Office steigere die Produktivität, da man ruhiger und konzentrierter arbeiten kann. Aber auch zu Hause lauern Ablenkungen. Vieles scheint spannender als die eigentliche Arbeit. Das Bett, der Kühlschrank, ja, sogar die Hausarbeit, die Katze, die Kinder, der Partner – und wenn man dann endlich vor dem PC sitzt, wartet auch schon das Internet mit täglich neuen Überraschungen. Da mal ein bisschen Facebook, dort Online-Shopping, hier Twitter, Blogs und was weiss ich – man könnte Stunden im Netz vertrödeln, ohne wirklich produktiv zu werden.

Damit der Arbeit- oder Auftraggeber zufrieden ist und man als Arbeitnehmer das Home Office auch weiterhin nutzen darf, muss man sich immer wieder aufs Neue motivieren und dranbleiben. 10 Tipps: » weiterlesen

Neue Arbeit:
Home Office Day 2012

Bleibt zu Hause, Leute. Denn am 10. Mai 2012 ist der dritte Schweizer Home Office Day. Home Office erhöht die Produktivität und spart CO2.

(Bild: Jeremy Levine Design / CC BY 2.0)

Das Arbeiten von zu Hause hat zahlreiche Vorteile: Mitarbeitende sparen Zeit und gewinnen an Lebensqualität. Dank weniger Pendlerverkehr wird zudem der CO2-Verbrauch reduziert und die Umwelt geschont. Unternehmen wiederum profitieren von zufriedeneren und produktiveren Mitarbeitenden.
Bereits im letzten Jahr haben schweizweit tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Gross- und Kleinunternehmen einen Tag lang zu Hause gearbeitet und damit einen Beitrag zu mehr Lebensqualität und einer geringeren CO₂-Belastung geleistet.

908 Tage und 9’198 Tonnen CO₂ gespart

Insgesamt ist aus dem zweiten Home Office Day am 19. Mai 2011 ein Zeitgewinn von 908 Tagen entstanden, und auf ein Jahr gerechnet konnten 9‘198 Tonnen CO₂ eingespart werden. Grund genug, den Home Office Day auch 2012 wieder aufleben zu lassen – als Anstoss zum Umdenken und als Beweis, dass Lebensqualität, Produktivität und Klimaschutz keine Gegensätze sind. » weiterlesen

Teamwork:
Wie man Barrieren der Zusammenarbeit überwindet (I/II)

Überall wo Menschen aufeinander treffen, können Missverständnisse aufreten – ob im Büro oder sonstwo. Missverständnisse zwischen Teams bremsen die Produktivität. «Boundary Spanning» soll das verhindern.

Im ersten Teil der zweiteiligen Serie «Boundary Spanning» (zu Deutsch: Barrieren überwinden) beschreibe ich fünf typische Barrieren, die die Zusammenarbeit im Team oder zwischen Vorgesetzen und Mitarbeitern erschweren. Im zweiten Teil werden Methoden vorgestellt, wie man diese Barrieren überwinden kann.

Was sorgt denn für Unmut zwischen Teams? Zwei Wissenschaftler, Chris Ernst und Donna Chrobot-Mason vom Center for Creative Leadership (Greensbori, North Carolina) und der University of Cincinnati gingen dieser Frage nach. Für ihre Studie befragten sie Tausende von Managern und entwickelten Lösungen, um die Barrieren zu überwinden. Ihre Erkenntnis: Manager sollten in der Lage sein, Barrieren zu erkennen, Brücken zu schlagen und scheinbar Gegensätzliches zu verbinden. Die Wissenschaftler entdeckten fünf typische Barrieren, die das Leben und Arbeiten zwischen Teams, Arbeitsgruppen und Abteilungen in Unternehmen erschweren, die Abläufe bremsen und die Kommunikation behindern: » weiterlesen

Arbeitsformen der Zukunft:
Gelebte Demokratie oder
billige Sklavenarbeit?

Die Arbeitswelt verändert sich – die Treiber sind Technologie und sich wandelnde Wertevorstellungen. Drei Beispiele.

Social Media und der digitale Wandel könnten zu einer radikalen Veränderung traditioneller Arbeitsformen führen. Im besten Falle könnte Arbeiten selbstbestimmer, kreativer und demokratischer werden.

Im schlimmsten Falle beuten sich Arbeitnehmer selbst aus und werden zu allzeit bereiten Sklaven ihrer elektronischen Endgeräte. Beispiele solcher Arbeitsmodelle gibt es schon heute. Wir stellen drei Beispiele, positive wie negative, vor.

Fehleranalyse statt Schuldzuweisung

Beim japanischen Autohersteller Toyota arbeitet man nach der Kaizen-Methode: Es geht es nie zuerst um die Frage, wer einen Fehler zu verantworten hat, sondern analysiert wird immer zuerst, wie dieser Fehler zustande kam und wie man ihn schnell und dauerhaft beseitigen kann.

Die Produktion gilt bei Toyota daher nicht als untergeordneter Bereich, sondern als letzte und wichtigste Instanz der Qualitätskontrolle. Denn ein Problem in der Produktion lässt sich nicht am Schreibtisch drei Stockwerke höher lösen.

Tritt ein Problem auf, kann jeder Mitarbeiter jederzeit den Produktionsablauf stoppen und einen Verbesserungsvorschlag einbringen. Dann setzen sich Mitarbeiter, Produktionsleiter und Ingenieure oder Logistiker vor Ort zusammen und arbeiten einen Katalog von Fragen ab: Warum ist das passiert? Könnte sich das Problem in anderen Teilen der Produktion wiederholen? Wie stellen wir sicher, dass es nicht wieder auftritt? » weiterlesen

Jobsuche mit Social Media:
Zeitersparnis oder Zeitverschwendung?

Netzwerken auf Social Media-Kanälen wie Twitter oder Facebook wird von vielen als Zeitverschwendung erlebt – Freizeitvergnügen vielleicht, aber Jobsuche? Sicher nicht. Aber sind die traditionellen Wege des Jobfindens heutzutage effizienter?

Ich schreibe ja immer mal wieder gerne über Jobsuche mit Social Media oder halte Vorträge dazu. Und ziemlich häufig ist die Reaktion ungläubiges Erstaunen bis Entsetzen: Das, so die Meinung vieler, ist doch viel zu zeitaufwändig und umständlich. Bei einem Vortrag an einer Deutschen Hochschule im vergangenen Jahr saßen die VWL-Studenten mit verschränkten Armen vor mir und meinten, das Bloggen für Journalisten sicher ein nettes Tool sei, für sie aber die reine Zeitverschwendung.  Und die Redakteurin einer großen deutschen Zeitung fragte mich kürzlich beim Interview: «Ist das nicht ein wenig wie von hinten mit der Brust ins Auge?» » weiterlesen

Zukunftstrend UnWork – Teil 2:
Vier Schritte zum Traumjob?

Meistens wissen wir, was wir nicht wollen. Häufig ist das aber wenig hilfreich, wenn es darum geht, sich neu zu orientieren. Vier Hinweise für den Weg zum neuen «Lebens-Design».

Im ersten Beitrag dieser kleinen Serie habe ich über den UnWork-Trend aus den USA geschrieben – und über Leute, die ihre Leidenschaft bereits zum Beruf gemacht haben. Die erkannt haben, dass es weniger auf ein dickes Gehalt als auf die Zufriedenheit ankommt. Dass Sicherheit auch einengen kann. Dass heute nur erfolgreich ist, wer auch mit ganzem Herzen dabei ist. Und dass nicht der perfekte Lebensplan zählt, sondern die persönliche Leidenschaft und die Fähigkeit, sich auch flexibel auf neue Begebenheiten einzustellen. Doch wie genau stellt man das an? Dazu liefert die Amerikanerin Hailey Rene in ihrem Blog UnWorkaholic eine Schritt-für-Schritt Anleitung, die ich nachfolgend kurz vorstellen und kommentieren möchte.

Schritt 1: Kontrolliere dein Leben!

Das klingt einfach, schließlich ist es das, was wir alle wollen. Tatsächlich aber, wie Paddy schon richtig schreibt, haben wir jedoch nicht alle die Kontrolle darüber, sondern lassen es uns von anderen vorschreiben. Das zu ändern, darum geht es. Denn wer sein Leben im Griff hat, der kann auch leichter Änderungen vornehmen. Und dafür müssen wir zunächst ganz ehrlich zu uns selbst sein und herausfinden, wo wir stehen. Man muss, wie Hailey richtig schreibt eine ehrliche Bestandsaufnahme seines Lebens in allen Bereichen machen. » weiterlesen

Zukunftstrend UnWork – Teil 1:
Traumjob statt malochen?

Manch einen plagt das Gefühl, in einem goldenen Käfig gefangen zu sein, Unwichtigem hinterherzujagen, statt das zu tun, was ihm wirklich bedeutsam erscheint. UnWork könnte einen Ausweg bieten…

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Den lieben langen Tag das tun, was Spaß macht und dabei im besten Falle sogar Geld damit verdienen? Davon träumen viele, das zeigen z.B. die Kommentare auf einen meiner letzten Artikel, in dem es um die Finanzierung einer Weltreise geht. Imgriff-Leser-Paddy zum Beispiel schreibt sehr passend: „Zeit haben wir alle genau gleich viel, nämlich 24 Stunden pro Tag. Aber wie wir sie verbringen, darin liegt der Unterschied. Und leider lässt sich ein Grossteil zu sehr diktieren, wie er oder sie seine/ihre Zeit zu verbringen hat.“

UnWork, geht das, gar nicht mehr arbeiten?

Genau darum geht es bei einen aktuellen Trend, der aus den USA kommt und den bezeichnenden Titel UnWork trägt. Das bedeutet, im besten Sinne gar nicht mehr arbeiten oder so wenig wie möglich, um sich mehr auf die Sachen konzentrieren zu können, auf die man Lust hat. Klingt egoistisch, könnte aber doch das Arbeitsmodell der Zukunft sein. » weiterlesen

Wissenschaftliche Arbeiten planen IV/IV:
Redaktion und Finish

Der «Rohbau» der akademischen Arbeit ist fertig. Alles Wesentliche ist gesagt, die vorgegebene Länge ist erreicht, aber noch liest sie sich wie ein Flickwerk. Wie wird daraus ein flüssig lesbarer, korrekter Text?

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In der Arbeitsphase, in der es darum geht, eine wissenschaftliche Arbeit lesbar zu machen, ist ein «Strickmuster» hilfreich. Für mich hat es sich bewährt, beim Überarbeiten einer wissenschaftlichen Hausarbeit in vier Schritten vorzugehen:

  1. Inhaltliche Überarbeitung: Ist der Text inhaltlich richtig und vollständig? Enthält er überflüssige oder redundante Passagen? Letztere müssen, so weh das meist tut, gestrichen oder zumindest als Exkurse markiert werden, ggf. kann ein solcher thematischer «Ausflug» in eine Fussnote verschoben werden.
  2. Konsistenz prüfen: Ist der Text in sich widerspruchsfrei? Verwende ich das wissenschaftliche Vokabular in einer einheitlichen Weise?
  3. Strukturieren: Stimmt die Reihenfolge der einzelnen Teile? Sind die Übergänge stimmig?
  4. Sprachliche Korrektur: Sind meine Sätze vollständig und grammatikalisch richtig? Ist meine Sprache angenehm lesbar? Stimmt die Zeichensetzung? Habe ich alle Tippfehler und Rechtschreibfehler ausgemerzt?

Technische Helferlein
Im letzten Schritt kann Software helfen: Die Rechtschreibprüfung und Grammatikprüfung von Word und Openoffice können einem in puncto Rechtschreibung viel Arbeit abnehmen und die banalsten Fehler bereits ausmerzen.
Die automatisierte Rechtschreibprüfung und v.a. Grammatikprüfung kann jedoch eigenes Wissen um die Regeln nicht ersetzen. » weiterlesen

Arbeitsplatzgestaltung:
Was ist der Sinn eines Büros?

Wo erledige ich meine Arbeit? Meistens stellen wir uns die Frage nicht; «im Büro» ist aber selten die beste Antwort. Wie es anders geht, versucht Microsoft mit einem neuen Gebäude zu zeigen.

Konzepte schreiben, Spesenabrechnung erledigen, das Teammeeting leiten, den Projektpartner in Mexiko anrufen, die Branchennews im Web durchscannen, mit Tischnachbarn die neue Produktidee diskutieren, das Fachbuch gründlich anschauen und beim Kaffee den neuesten Klatsch erfahren.

Der Arbeitstag eines Wissensarbeiters ist geprägt von ganz unterschiedlichen Aufgaben. Erstaunlich ist der Ort, an dem diese Aufgaben erledigt werden: im Büro. Unterschiedliche Aufgaben, unterschiedliche Anforderungen, aber wir haben bloss eine «Raum-Antwort» dafür. Seltsam.

Das Büro ist kein Ort zum Arbeiten

Seltsam, weil es nicht sein kann, dass unser Büro für alle diese Tätigkeiten gleich gut geeignet ist. Es ist schwierig, sich auf das Fachbuch zu konzentrieren, wenn der Kollege nebenan den Projektpartner in Mexiko anruft. Was ist also der Sinn des Büros? Und wo erledige ich am besten welche Arbeit? Mögliche Antworten zu diesen Fragen zeigt Microsoft mit einem neu umgebauten Bürogebäude in der Schweiz. Der Softwarekonzern hat sich für den Umbau zwei Grundsätze zu eigen gemacht: Erstens ist das Büro ein Ort, an dem Menschen zusammen arbeiten. Zweitens: Wenn sie dort arbeiten, sollen sie möglichst viele Raumtypen zur Auswahl haben – passend zum gerade anstehenden Vorhaben. » weiterlesen