222 Artikel in der Kategorie Motivation auf imgriff.com.
Paradox: Alle wollen flexible Arbeitszeitmodelle. Viele Unternehmen bieten sie an. Niemand tut es.
Alle wollen, niemand tut es
94% der weiblichen und 78% der männlichen topqualifizierten Arbeitskräfte in Deutschland wünschen sich flexible Arbeitszeitmodelle. Die Unternehmensberatung Bain & Company ist dieser Frage nachgegangen. Viele Unternehmen bieten deshalb auch verschiedene Formen dieser Zeitmodelle an. Das Erstaunliche: Nur ganz wenige nehmen die neuen Möglichkeiten wahr. Bloss die Hälfte der befragten weiblichen Spitzenkräfte nutzen diese Modelle, bei den Männern sind es knappe 25%.
Der Karriere-Killer
«Angst vor dem Karriere-Aus» vermutet Bain als Grund für dieses Phänomen. «Kollegen könnten denken, man wolle sich vor der Arbeit drücken», wie ein jüngerer Studienteilnehmer anführte. Dabei glaubt Bain den Nutzen von flexiblen Arbeitszeitmodellen nachweisen zu können. Werden gut umgesetzte Arbeitszeitmodelle akzeptiert, steige die Loyalität und die Arbeitszufriedenheit deutlich. » weiterlesen
Spousonomics ist ein Buch zweier amerikanischer Journalistinnen. Paula Szuchman and Jenny Anderson schlagen vor, Prinzipien der Wirtschaftswissenschaften auf Ehe und Liebe anzuwenden.
«Using economics to master love, marriage and dirty dishes» ist der Untertitel. Szuchman arbeitet für das Wall Street Journal, Anderson schreibt für die New York Times. Die beiden vertreten die Meinung, dass grundlegende Prinzipien der Ökonomie sehr gut auf das freiwillige Zusammenleben zweier erwachsener Menschen angewandt werden können.
Die Spieletheorie, der komparative Vorteil, Angebot und Nachfrage oder die sinnvolle Ausgestaltung von Anreizsystemen: Was zu dem Grundlagenteil jedes BWL-Studiums gehört, finde durchaus Anwendung in Partnerschaften. Ein Verständnis dieser Gesetzmässigkeiten könne helfen, drängende Fragen zu lösen: Etwa wie belebe ich mein Sexleben, wer bezahlt die Rechnungen und wie kriege ich dieses unsägliche Möbelstück aus ihrer Single-Zeit aus der Wohnung.
Spousonomics (Affiliate-Link) ist anfangs Februar auf englisch bei Random House erschienen, die Autorinnen bloggen unter www.spousonomics.com.
Die Harvard-Absolventen Yifan Zhang und Geoff Oberhofer haben vielleicht das Fitness-Studio-Paradox gelöst: Bei Gym-Pact bezahlen Kunden, wenn sie nicht trainieren gehen.
Vermutlich gibt es da draussen noch mehr Menschen wie mich: Schon mindestens dreimal habe ich eine Mitgliedschaft in einem Fitness-Studio gekauft, meist im Rausch der Neujahrsvorsätze. Januar und Februar hat das auch immer gut geklappt. Anschliessend entwickelte sich meine Besuchsquote, nun sagen wir mal, «rückläufig».
Jahresgebühr sind versunkene Kosten
Dieses nicht sonderlich rationale Verhalten liesse sich durch meine Faulheit erklären. Wirtschaftswissenschafter hingegen würden mich auf das Problem der «sunk costs» hinweisen: Die Gebühr für die Muckibude wird meist zu Jahresbeginn fällig, für den Rest des Jahres sind sie also für mich versunkene Kosten – sowieso schon ausgegeben. Denke ich an einem Abend im September über den Gang ins Trainingscenter nach, betrachte ich diese Kosten als nicht mehr relevant für meine Entscheidung. Für das Fitness-Studio bezahlt zu haben, ist keine Motivation mehr hinzugehen. Zwei Harvard-Absolventen wollen nun einen Weg gefunden haben, um diesem paradoxen Verhalten entgegenzuwirken: » weiterlesen
Die Best of 2010-Listen unserer Lieblingsblogs: Antworten zu Produktivität und überhaupt allem, was 2010 schon hätte besser werden sollen, aber auch 2011 noch lesenswert ist.
Unsere englischsprachigen Blogkollegen und -kolleginnen haben den Dezember vorwiegend im eigenen Archiv zugebracht: Die Hitparaden der eigenen Blogbeiträge sind zum Jahreswechsel wie Pilze aus dem Boden geschossen. Wir präsentieren eine Auswahl lesenswerter Best-of-Listen 2010 – die gesammelten Werke der Produktivitäts-Blogosphäre lassen kaum eine Frage offen. Hier die Übersicht von vielleicht Verpasstem, aber nach wie vor Gültigem:
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Gute Vorsätze fürs neue Jahr sind ein uraltes Thema. Das Problem: Sie funktionieren nicht.
Alle Jahre wieder fangen einige Bekannte damit an, mich nach meinen Vorsätzen fürs Neue Jahr zu befragen. Immer früher machen sie das. Erst haben sie mich nach Neujahr befragt, jetzt manchmal schon Ende November. Meine Empfehlung an alle: auf Neujahrsvorsätze zu verzichten. Hier sind meine 10 Gründe:
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The 4-Hour-Body
Tim Ferriss ist den meisten Lesern wahrscheinlich schon von seinem ersten Buch «
The 4-Hour Workweek» bekannt. Unter dem selbstgewählten Oberbegriff
Lifestyle-Design sind seitdem Begriffe wie «mini-retirement» oder «personal outsourcing» feste Bestandteile der Produktivitätsterminologie geworden. Die Meinungen über die Anwendbarkeit gehen auseinander – nichtsdestotrotz war das Buch über lange Zeit Platz 1 der Bestsellerliste der New York Times.
Nun macht Ferriss’ neues Buch die Runde, «The 4-Hour Body» (Affiliate-Link). Die Prinzipien der 4-Hour Workweek – ungewöhnliche Methoden lösen gewöhnliche Probleme – wendet er darin auf den menschlichen Körper an. Statt Lifestyle- also Body-Design. Hier der Trailer:
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Angenehme Tätigkeiten machen glücklich. Falsch, sagen Forscher der Uni Harvard: Sich auf eine Aktivität zu konzentrieren verhilft zu Glück.
Fokussier mich!
trackyourhappiness.org ist ein Forschungsprojekt der Universität Harvard: Via iPhone werden die Studienteilnehmer regelmässig befragt, wie sie sich gerade fühlen, was sie denken und was sie tun. Gestern habe ich mich registriert, einen Fragebogen ausgefüllt und von heute an vermessen die Forscher aus Harvard mein Glück per SMS oder E-Mail. Nach 50 Antworten werde ich meinen ersten Happiness-Report sehen.
Erste Resultate haben die Psychologen schon publiziert. Bis jetzt wurden 250’000 Antworten von 2200 Befragten analysiert. Die Ergebnisse hat das Wissenschaftsjournal Science publiziert. Die New York Times hat am 15.11.10 darüber berichtet und wir wissen jetzt, was uns glücklich macht: » weiterlesen
Nein, das ist keine Sloterdijk-Rezension – so etwas tun wir morgens um neun nicht. Celestine Chua ist 25, lebt in Singapur und nennt sich Peak Performance Coach. Sie arbeitet daran, ein Coaching Guru zu werden. Auf Ihrem
Personal Excellence-Blog publiziert sie viel und viel Wissenswertes rund um das Thema persönliche Produktivität.
In einer langen Liste hat sie nun 50 Tipps zusammengefasst, um der persönlichen Produktivität Auftrieb zu verschaffen. Die Hinweise sind weder neu noch revolutionär, viel Bekanntes und oft Gehörtes. Dafür ist die Liste umfassend, nennt Bewährtes und Erprobtes und bleibt trotzdem kompakt. Ideal zum Durchstöbern, um sich den einen oder anderen Punkt wieder mal vorzunehmen.
»50 Effective Ways To Boost Your Productivity
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
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Schon
89 Teilnehmer haben sich für das «
Team imgriff.com» bei
Health Month registriert – deutlich mehr, als wir ursprünglich Einladungen zur Verfügung hatten. Den Bereich, in dem Health Month wirkt, nennt der Entwickler Buster Benson «
health + social + games + technology intersection», die Stelle also, an der sich Gesundheit (im weiteren Sinne: gute Vorsätze), soziales Erleben, Spielmechanismen und Technologie kreuzen. Hier tummeln sich noch eine ganze Menge weiterer Angebote – man denke etwa an die Wii Fit. Eine Liste solcher Produkte, Websites und Communities hat Buster in seinem Blog begonnen:
» Health Month’s friends (enjoymentland.com)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Jeder hat so seine Ziele. Der Eine will endlich die Raucherei aufhören, die Andere wieder in die Lieblingsjeans von früher reinpassen. Was fehlt, ist die nötige Motivation. Das Projekt «Health Month» will das ändern.
Größere Motivationswellen gibt es im Alltag nur im Ausnahmefall – zu Neujahr beispielsweise, oder nachdem wir uns für teures Geld im Fitnessstudio angemeldet haben. Leider hat diese Motivation entweder eine viel zu kurze Haltbarkeit (Neujahr) oder ist an verdammt teure Knebelverträge gekoppelt (Fitnessstudio). Anhaltende und günstigere Motivation verspricht ein noch junges Projekt von
Buster Benson, den Einige vielleicht schon von «
750words» kennen (einer schicken kleinen Web App zum Ordnen der täglichen Gedanken durch Aufschreiben): «
Health Month» ist der sprechende Name der Website, die all das Wissen über Verhaltensänderungen und gute Vorsätze mit den Mechanismen des Spielens, den «Game Mechanics» verknüpft.
«Health Month is about taking the SCIENCE of nutrition and behavior change and combining it with the SOCIAL GAMES of the recent social web to help people improve their health habits in a fun and sustainable way.» (Buster Benson)
Und so läuft das Ganze in der Praxis ab:
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