268 Artikel in der Kategorie Motivation auf imgriff.com.

Die bessere Alternative zum plakativen Offlinesein:
Bewusster Surfen

Die These der Notwendigkeit gelegentlicher Offlinephasen hält sich hartnäckig. Eine bessere Alternative ist, sich bewusster im Netz aufzuhalten und eingefahrene Nutzungsmuster zu hinterfragen.

Das bewusste Abschalten vom digitalen Informationsstrom ist ein von vielen Onlinemedien gerne und regelmäßig propagiertes Unterfangen – ein Evergreen des Internetzeitalters, der mit dem verbreiteten Einsatz von Smartphones noch an vermeintlicher Relevanz gewinnt. Das Offlinesein als einzig verbliebene Möglichkeit zur Entspannung, so liest man es oft. Auch manch ein Webworker freut sich in der ruhigen Sommerzeit darüber, für eine Weile dem Netz nicht so nahe zu seinzum Unverständnis anderer – und meine Kollegin Corinne Dubacher beschreibt ihre Erlebnisse mit einer eintägigen Social-Media-Pause.

Unterschiedliche Persönlichkeiten, Präferenzen und Idealvorstellungen zum perfekten Relaxen sorgen dafür, dass alle Menschen den für sie individuell am meisten geeigneten Weg finden müssen, um ihre Batterien aufzuladen. Manche können dies am besten mit abgeschaltetem Mobiltelefon in der Natur, für andere hingegen heißt Freizeit, mit dem iPad und einem Drink auf der Terrasse zu sitzen und dabei dem Sonnenuntergang zuzuschauen. Das Offlinesein als ultimative Lösung für die Allgemeinheit anzupreisen, ist daher in meinen Augen genauso falsch wie grundsätzlich auf Personen herabzublicken, die den Drang einer digitalen Auszeit verspüren. Letzterer Gruppe sollte jedoch bewusst sein, dass es sich zu lernen lohnt, auch ohne tage- oder wochenlange, vollständige und plakative Abnabelung vom Netz Ruhe und inneren Frieden zu finden. Genauso wie heutzutage niemand mehr auf die Idee käme, in einer wohlverdienten Pause den Strom abschalten zu müssen.

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Social Media & Produktivität:
Ein Tag ohne Social Media –
Bericht eines Selbstversuches

Diese Woche setzen wir hier auf imgriff.com einen kleinen Schwerpunkt zu Social Media, unserem Leben und der Arbeit: Was sind Risiken? Was sind Chancen? Wir beginnen mit der Frage: Wie wäre es ohne?

Für viele unvorstellbar – während mehrerer Stunden auf Social Media und E-Mail zu verzichten. Ich habe es 24 Stunden lang ausprobiert und eine digitale Pause gemacht. Ob sich die Welt auch ohne Facebook, Twitter und Co. weiter dreht? Erst dachte ich, das wird die Hölle, das hältst du nie durch. Aber doch, ich habs überlebt.

Keine E-Mail = keine neue Aufgabe, keine Erwartungshaltung, kein Druck. Sehr angenehm. Das gleiche gilt für Tweets und Facebook Posts. Es war mir schlicht egal, was meine Facebook-Freunde und Twitter-Kollegen aktuell so treiben.

Was ich während meiner digitalen Pause nicht gemacht habe:

  • E-Mails abrufen – auch nicht von unterwegs
  • Facebook checken oder neue Posts schreiben
  • Twitter checken oder twittern
  • Blogs schreiben
  • Blogs lesen
  • News im Internet lesen
  • Radio hören
  • Fernsehen

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Der Arbeitsbienen-Mythos:
Warum sich abrackern schlecht
für die Karriere ist

Beruflicher Erfolg würde häufig mit langen Arbeitszeiten gleichgesetzt, hat Kollege Weigert gestern bei netzwertig.com geschrieben. Dabei übersehen wir häufig, was wirklich zählt.

Viele Menschen leisten in ihrem Job Unglaubliches, arbeiten bis zum Umfallen – und die Anerkennung bleibt aus. Im Gegenteil, wenn sie doch einmal einen Fehler machen, werden sie dafür umgehend kritisiert. Das liegt daran,  dass Chefs von ihnen eben keine Fehler gewohnt sind. Ungerecht, oder? Leider übersehen diese Arbeitsbienen einige entscheidenden Faktoren, die für die Karriere noch weitaus wichtiger sind als Leistung. Ein Überblick.

Karrierefaktor Selbstdarstellung

Da ist zunächst die Selbstdarstellung. Was bringen unglaublicher Arbeitsaufwand und Höchstleistungen, wenn der Chef es gar nicht mitbekommt oder sich mittlerweile sogar daran gewöhnt hat, dass du immer so gut bist? Daher solltest du nicht nur arbeiten bis zum Umfallen, sondern das auch entsprechend nach außen kommunizieren – wie ein Unternehmen, das ja auch nicht nur in die Entwicklung eines neuen Produktes investieren kann, in der Hoffnung, dieses verkaufe sich dann von alleine. Die Werbung ist mindestens genau so wichtig – auch wenn das gerade perfektionistischen Naturen nur schwer einleuchten mag. » weiterlesen

Lernen:
Nach dem Pauken am besten
gleich schlafen legen

Während dem Unterricht oder einer Präsentation zu schlafen, ist nicht die beste Idee. Doch wie eine Studie zeigt, hilft ein Schläfchen das Gelernte besser zu verarbeiten und zu behalten.

Die Psychologin Jessica Payne und ihre Kollegen von der University of Notre Dame in Indiana beobachteten für ihre Studie 207 Studenten, die durchschnittlich sechs Stunden pro Nacht schliefen. Die Studienteilnehmer schauten sich jeweils um 9 Uhr morgens oder 9 Uhr abends semantisch verwandte oder unverwandte Wortpaare an. Abwechselnd wurden sie 30 Minuten später, 12 oder 24 Stunden danach zu den Wortpaaren befragt.

Zwei Arten von Gedächtnis

Das deklarative Gedächtnis (Wissensgedächtnis) erinnert sich an Fakten und Ereignisse und kann in episodisches Gedächtnis (Ereignisse) und semantisches Gedächtnis (Fakten) unterteilt werden. Wir alle brauchen beide Arten – in dem wir uns zum Beispiel erinnern wo wir geparkt haben (Ereignis) oder wir merken uns, wie ein Kollege genannt werden will (Fakt). » weiterlesen

Social Media und Persönlichkeitsentwicklung:
Fehler akzeptieren und daraus lernen

Dank Social Media können wir der Welt unser Wissen oder unsere Ansichten kundtun. Das heisst auch, dass wir unsere Aussagen zur Diskussion stellen. Ein idealer Ort also, um zu lernen – vorausgesetzt, wir bringen die notwendige Reflexionsfähigkeit mit.

Meine These im ersten Teil des Artikels war: Das Internet, für viele das Medium narzistischer Selbstdarsteller schlechthin, soll uns Bescheidenheit lehren, ja uns sogar dazu zwingen?

Was tun, wenn die Leser einen beleidigen?

Ja, denn in keinem anderen Medium zuvor wurden uns unsere Fehler so gnadenlos und sofort vor die Nase gerieben. Man denke nur an den Fall des Herrn zu Gutenberg. Auch ich habe da meine ganz persönlichen Erfahrungen: 2009 begannen meine Leser auf meinem Blog teils wütend, teils polemisch gegen den allgemein propagierte These vom Fachkräftemangel anzukommentieren. Und sie warfen mir vor, keine Ahnung von dem Thema zu haben, was für mich zunächst ein Schock war.

Weil ich die Kommentar ernst genommen und nicht sofort abgeblockt oder ignoriert habe, entspann sich dann aber eine über Jahre hinweg geführter Dialog, in der sie mich immer wieder auch auf Medienberichte oder neuste Forschungergebnisse, etwa des DIW, aufmerksam machten – Material, das zu sichten ich aus Zeitgründen nicht in der Lage gewesen wäre. Einige Hundert Kommentare später wurde die Initiative Wir sind VDI  gegründet, die mittlerweile auch das Interesse von Institutionen wie DGB erweckt hat und in der Wikipedia referenziert ist. » weiterlesen

Demut und Social Media:
Facebook – das Ende der Bescheidenheit?

Dazu besteht Einigkeit: Social Media sind zur Selbstdarstellung da – ich und mein Frühstück, ich und mein bester Urlaub, ich und mein neues Auto. Bei soviel Konsens reizt uns der Widerspruch: Machen Facebook & Co. in Wirklichkeit demütig?

Die Vorbehalte gegen dieses Internet sind in Deutschland noch immer groß – das merke ich bei Vorträgen, Seminaren, Kundengsprächen oder sogar Kommentaren im Blog immer wieder. Doch neben diffusen Datenschutz-Ängsten und der schlichten Unwissenheit haben viele noch ein weiteres Problem mit dem Netz: Vielen ist es als reines Selbstdarstellermedium schlicht suspekt. Oder kurz: Ihnen fehlt die Bescheidenheit.

Da stellte sich die Frage: Kann man im Internet bescheiden sein? Kann man im Gegenteil nicht sogar vom Internet Bescheidenheit lernen, weil es einem beibringt, zu den eigenen Fehlern zu stehen?

Demut im Netz?

Anfang Juni war hörte ich in Berlin einen Vortrag von Daniel Rehn. Es war an einem Dienstag morgen kurz nach 8 im Berliner BaseCamp und nur wenige Zuhörer hatten sich zu dieser frühen Stunde versammelt. Schade, denn die kleine Frühstücksveranstaltung samt anschließender Diksussion war mal was ganz anderes als das Gerede, das man sonst so in Berlin zu hören bekommt: Rehn sprach über Demut. An sich nichts Ungewöhnliches – wenn man aber weiß, dass Rehn PR-Berater mit Focus Social Media ist und damit einer Zunft angehört, die gemeinhin eher nicht zur Demut neigt, dann ist das schon ein wenig ungewöhnlich. Und genau darum ging es dann auch: Darüber ob und wie sich die Selbstdarstellerei im Internet mit demütigem Verhalten vereinbaren lässt. » weiterlesen

Motivation:
10 Tipps für Deine Schleimspur!

Mitarbeiter und Kollegen gegen sich aufbringen: 10 Möglichkeiten, wie man mit Lob und positivem Feedback garantiert die Mitarbeiter demotiviert.

Wer schleimt, kommt weiter! Denn Lob und Anerkennung hört jeder gerne, es verbessert die Produktivität und absolut jedes Lob, ob ehrlich gemeint oder nicht, motiviert – oder nicht? Eigentlich nicht, denn in der Regel merken andere Menschen, ob das Lob ehrlich ist oder nur billige Schleimerei. Daher hier 10 Tipps, wie man garantiert auf seiner eigenen Schleimspur ausrutscht:
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  1. Lobt bei jeder Gelgenheit, egal ob Ihr es ehrlich meint oder nicht. Echte Teilnahme und Anerkennung, die erfüllt von Freude über eine Sache – Quatsch! Andere merken doch den Unterschied zwischen authentischem Lob und Schleimerei gar nicht!
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  2. Viel hilft viel. Daher am besten reden, reden, reden. Je lauter die Lobeshymnen, desto glaubwürdiger. Nur nicht zu subtil und schon gar nicht nonverbal. Das Lobes«opfer» könnte ja sonst misstrauisch werden.
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  3. Loben nur mit Hintergedanken! Wer keine Absicht damit verfolgt, braucht auch nicht zu loben – alles andere wäre ja ineffizient! » weiterlesen

Glückliche Menschen sind produktiver

Nach dem Urlaub werden wir glücklich. 10 Argumente, warum glückliche Menschen produktiver sind.

1. Glückliche Menschen sind teamfähiger
Glückliche Menschen haben oft bessere Beziehungen zu Kollegen und Kunden. Das heisst konkret:

  • Glückliche Menschen sind teamfähiger
  • Als Chef hat man eine bessere Beziehung zu seinen Mitarbeitern
  • Die Kunden sind zufriedener, kommen wieder und steigern den Umsatz

2. Glückliche Menschen sind kreativer

Wenn der Job häufig gute Ideen abverlangt, ist es von Vorteil glücklich zu sein. Denn gut gelaunte Menschen sind kreativer. Und das nicht nur an dem Tag an dem sie besonders gut gelaunt sind. Der Kreativitätsschub hält auch noch am nächsten Tag an, wenn die Stimmung vielleicht nicht mehr ganz so toll ist.

3. Glückliche Menschen lösen Probleme anstatt sich zu beklagen

Wenn man seinen Job nicht mag, erscheint jede noch so kleine Hürde wie ein unüberwindbares Problem. Das Problem zu lösen, ohne erst zu meckern, scheint unmöglich. Menschen hingegen, die ihre Arbeit mögen, werden das Problem einfach lösen, ohne sich gross aufzuregen.

4. Glückliche Menschen haben mehr Energie

Glückliche Menschen haben mehr Energie und sind somit viel effizienter in allem was sie tun. » weiterlesen

Selbständigkeit:
Tun und lassen was man will. Aber davon leben?

Viele träumen davon, zu tun und zu lassen, was und wann sie wollen. Aber kann man davon leben? Und wenn ja, wie gut?

Vor ein paar Monaten habe ich mir diesen Traum erfüllt und mich kurzerhand in die Selbstständigkeit gestürzt. Zu Beginn war alles euphorisch. Ausschlafen, arbeiten wann ich will, tagsüber Freunde treffen, Shoppen, Schlafen, nur noch die Projekte annehmen, hinter denen ich auch stehen kann – toll.

Freiheit um jeden Preis?

Wenn mich Leute fragen, was ich denn an der Selbstständigkeit am meisten schätze, antworte ich: Freiheit. Die meisten nicken dann und murmeln, «ich verstehe». Eine Bekannte fragte mich dann ungläubig, was ich denn genau mit Freiheit meine, sie hätte nicht das Gefühl, dass man als Selbstständige freier sei. Das hat mich nachdenklich gestimmt. Denn eigentlich hat sie ja Recht. Auch wenn ich nur das tue, was ich am liebsten mag, bin ich abhängig. Rechnungen  flattern weiterhin ungehindert ins Haus, Miete, Krankenkasse und Internet werden jeden Monat automatisch vom Konto abgebucht. Ganz egal, ob meine Kunden ihre Rechnungen fristgerecht bezahlen. Und trotzdem antworte ich nach wie vor mit «Freiheit».

Freiheit ist schön und gut, doch ohne Geld macht’s keinen Spass, mögen die einen jetzt denken. Richtig. Darum sollte man sich vor dem Schritt in die Selbstständigkeit einige grundlegende Fragen stellen. » weiterlesen

Aussenwirkung und Authenzität:
Echt sein oder nur so wirken?

Stehen wir auf Facebook und Twitter nackt in der Öffentlichkeit? Oder sind Social Media-Auftritte reine Selbstinszenierungen?

Transparenz, Offenheit und Authenzität sind die Schlagworte der Internet- und Social-Media-Kommunikation. Denn da jeder kleine Fehler sofort entdeckt werden kann, bleibt einem gar nichts mehr anderes übrig, als offen und ehrlich mit den eigenen Schwächen umzugehen. Genau das aber stellt uns vor neue Herausforderungen: Denn wo früher die Grenzen zwischen öffentlichem und privatem Auftreten klar waren, verschwimmen diese heute immer mehr. So sagt etwa Robindro Ullah, bei der DB Services, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG, verantwortlich für den Bereich Zusatzservices, im Interview:

«Für mich stand schnell fest: Eine strikte Trennung zwischen beruflichen und privaten Themen ist gar nicht möglich. Im Gegenteil: Vermischung führt zu engeren sozialen Kontakten, stärkt das Netzwerk unter den Mitarbeitern.»

Authentisch heißt nicht hemmungslos ehrlich

Das Problem dabei: Mehr Offenheit und Transparenz bedeutet längst nicht, dass nun jeder nur noch so ist, wie er ist. Vielmehr werden die Grenzen nun nicht mehr durch gesellschaftliche Konventionen, sondern durch jeden selbst definiert. Und das bringt entsprechende Risiken mit sich, wie Managementberater Olaf Hinz warnt: » weiterlesen