222 Artikel in der Kategorie Motivation auf imgriff.com.

Gregor Gross:
«Bloggen zwingt mich, den Sachen auf den Grund zu gehen.»

Wieso sollte man bloggen? Nachdem netzwertig.com-Kollege Martin Weigert seine Erkenntnisse über das Bloggen gesammelt hat, schreibe ich hier auf, weshalb ich blogge und was es mir bringt.

Mein Antrieb
Mein Antrieb fürs Bloggen ist meine ganz persönliche Kombination aus Neugier und Mitteilungsbedürfnis. Ich lerne gerne Neues und lese sehr viel. Mit Themen, die ich interessant finde, beschäftige ich mich gerne tiefer. Und ein Blogpost zwingt mich, den Sachen zumindest teilweise auf den Grund zu gehen. Zur Zeit blogge ich mehrmals die Woche auf einem eigenen Blog Denkpass.de, bei imgriff.com und auf startwerk.ch. Die Themen sind kreatives Problemlösen für Lean Startups, Produktivität und Startups – alles Sachen, die mich auch beruflich am meisten berühren.

Wenn ich anderswo erwähnt werde, was nicht oft vorkommt, freut mich das. Neulich beispielsweise habe ich mit einer bekannten Gründerin einer Web-Applikation gesprochen. Sie wusste, dass ich für imgriff.com schreibe – das sind Augenblicke, die sich lohnen. Und was ich immer gut finde: Zu sehen, wie oft meine Artikel verlinkt oder getwittert oder auf Facebook empfohlen werden. » weiterlesen

Zeitmanagement:
Langstreckenflug überstehen

Der Flug in den Urlaub hat seinen Glanz schon lange verloren: ein notwendiges Übel. Hier die besten Tricks, um sich während des zehnstündigen Langstreckenflugs nicht zu Tode zu langweilen.

Ferien, die schönste Zeit des Jahres. Faul am Strand liegen, im Meer planschen, Daiquiris trinken – und das bereits zum Frühstück. Das Leben könnte so schön sein, wäre da nicht der mehrstündige Flug, der uns nach Rio, Ko Samui oder Seattle bringt.

Fliegen schadet nicht nur unserer Umwelt, es ist auch vor allem eins: Langweilig. Besonders dann, wenn die Fluggesellschaft aus nicht nachvollziehbaren Gründen noch kein In-Flight-Entertainment-System in jedem Sitz eingebaut hat. So geschehen bei meinem Flug mit Delta von Amsterdam nach Seattle. Doch, Filme schauen konnten wir schon, auf 50 Passagiere kam ein Mini-TV-Gerät – übel.

Nun, ich wusste mir zu helfen und möchte euch die paar Tipps weitergeben. » weiterlesen

Motiviert & produktiv Arbeiten:
So wirken Flow, Stress
und Endorphine

Selbstbestimmtes und sinnstiftendes Arbeiten bringt bessere Resultate. Dabei soll aber nicht einer reinen Wohlfühl-Kultur das Wort geredet werden. Auch Stress fördert produktives Arbeiten.

In der Diskussion zu meinem Artikel über Motivation durch selbstbestimmtes und sinnstiftendes Arbeiten tauchte die Frage auf, wie wichtig Disziplin, Leistungsbereitschaft und gesellschaftliche Anerkennung für motiviertes Arbeiten sind. Soll man bloss tun, worauf man Lust hat, um motiviert und produktiv zu arbeiten? Oder ist ein wenig Stress doch nicht so schlecht?

Flow
Der ungarisch-amerikanische Psychologie-Professor Mihály Csíkszentmihályi hat den Begriff Flow geprägt. Flow ist die Lust des Neugiertriebes: Neugier motiviert uns, voranzugehen, Probleme zu lösen und neue Herausforderungen zu bestehen. Dabei erleben wir Eustress (von griech. Eu = gut), der den Köper zwar auch belastet, aber wichtig ist, um neue und schwierige Aufgaben zu bewältigen. Denn wenn wir ein Problem lösen oder unter Zeitdruck eine Arbeit zufriedenstellend meistern, ist es durchaus sinnvoll, dass wir uns ein wenig unter Druck setzen, um Höchstleistungen zu erreichen. » weiterlesen

Zwischenrufe:
Meine Sache!

Ein Zwischenruf: Unsere Gastautorin Sylvia Frey Werlen denkt darüber nach, was «Leistung» ist.

Leistung ist alles –aber welche?

Der Polizeichef einer Kleinstadt in Polen hat seinen Sicherheitsbeamten auferlegt, mindestens eine Strafe pro Tag auszuteilen. Andernfalls habe das negative Folgen für deren Gehälter wegen mangelnder Leistung. Worauf ein Polizist sich selbst eine Strafe aufbrummte, weil er zu Fuss über ein Bahngeleis gelaufen sei.

Giotto, ein Florentiner Maler, beteiligte sich an einem Malwettbewerb. Ein Künstler nach dem andern trug sein Werk nach vorne: Die drei Könige vor einer weiten Landschaft, eine sanfte Madonna, ein prächtiger Engel. Als die Reihe an Giotto war, nahm er ein weisses Blatt und zeichnete sorgfältig einen schönen runden Kreis. «Ecco.»

Ist es eine Leistung, wenn du ohne allzu viel Aufwand die Erwartungen deines Chef erfüllst? Wenn du wie Giotto etwas Kompliziertes zurückführen kannst auf ein Grundelement wie den Kreis? Wenn dein Bankkonto wieder gestiegen ist? Wenn dein kleiner Sohn gerade nonstop am Trotzen ist und dir trotzdem das Lachen nicht abhanden kommt? Oder wenn du mitten in der Alltagshektik die Zeit findest, um mit deinem Mitarbeiter zusammenzusitzen und zu schauen, wo er steht, was er braucht? » weiterlesen

Motivation:
Wer selbstbestimmt und sinnstiftend arbeitet, leistet mehr.

Die Bestseller-Autorin und Management-Vordenkerin Anja Förster räumt auf mit klassischen Motivationsvorurteilen: Nicht die Belohnung am Ende führt zu besseren Ergebnissen – sondern Freiheit und sinnstiftendes Arbeiten.

Vor kurzem habe ich in Berlin einen Vortrag von Anja Förster gehört. Das Thema: «Den menschlichen Dialog in Organisationen entfesseln». Eigentlich ging es um nichts anderes als um Motivation – in diesem Fall die der Mitarbeiter in Unternehmen. Die Thesen, die Anja Förster uns vorstellte, lassen sich jedoch auch problemlos auf die Selbstmotivation jedes Einzelnen übertragen.

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Wer Zäune baut, bekommt Schafe
Als Kardinaltugenden gelten in unserer Arbeitswelt Intelligenz, Sorgfalt, Fleiß und Gehorsam. Sie gehören sozusagen zum Standardrepertoire von erfolgreichen Mitarbeitern. Wer jedoch mehr will als den Standard, muss auch Leidenschaft, Kreativität und Initiative mitbringen. Das Problem dabei ist: Solche Leistungen kann man nicht auf Knopfdruck einfordern.

Dan Ariely, Uri Gneezy, George Lowenstein und Nina Mazar führten 2005 an der Universität Chicago und in Indien die Studie Large stakes and big mistakes durch und zeigten: Die Gleichung Belohnung (z.B. in Form von mehr Geld) = mehr Leistung gilt nur für einfache motorische Fähigkeiten. Wenn Menschen jedoch kognitiv Probleme lösen und kreativ tätig werden sollen, dann führt eine höhere Belohnung überraschenderweise zu schlechteren Leistungen.

Wenn wir uns selbst zu kreativ-kognitiven (Höchst)Leistungen motivieren wollen, ist also nicht entscheidend, was am Ende dabei für uns herausspringt. Vielmehr sind drei andere Faktoren wesentlich: Nämlich dass wir selbstbestimmt arbeiten, dass wir unsere Aufgabe wirklich beherrschen und einen Sinn in unserer Arbeit sehen. Getreu dem Motto: «Wer Zäune baut, bekommt Schafe!» » weiterlesen

Ergonomie:
Informationsdienst für
gesunde Arbeitsgestaltung

Der gemeinnützige Verein Gesellschaft Arbeit und Ergonomie – online e.V. gibt auf ergo-online.de jede Menge Tipps für bessere Ergonomie bei der Schreibtisch- und Computerarbeit. Die Informationen sind sehr detailiert und haben hohen praktischen Nutzwert.

Du kannst dich dort über die optimale Arbeitsplatzgestaltung schlaulesen, findest unter anderem Tipps zur Gestaltung der täglichen Arbeitszeit und sogar ein ganzes Kapitel zum Thema Software-Ergonomie – interessant für Entwickler. Für den persönlichen Rundumcheck empfiehlt sich der Grundkurs Büroalltag. » weiterlesen

Entscheidungen:
Darüber schlafen hilft.
Sagt die Wissenschaft.

Unsere Oma wusste es schon immer, die Wissenschaft hat es nun bewiesen: Über wichtige Entscheidungen muss man zuerst mal schlafen.

Als Barack Obama über den Angriff auf Osama bin Ladens Haus entscheiden musste, hat er zuerst eine Nacht darüber geschlafen. Ein kluges Vorgehen, finden die Sozialpsychologen Maarten Bos und Amy Cuddy im Blog der Harvard Business Review.

Unbewusst werden Infos verarbeitet
Tatsächlich sei es so, schreiben die Autoren, dass unser Gehirn laufend Pro und Kontra von Entscheidungen abwägt. Und zwar in der Zeit, in der wir uns gerade nicht auf diese Frage konzentrieren. Also zum Beispiel schlafen. Experimente mit Studierenden haben gezeigt, dass das Hirn in dieser Zeit wichtige von nicht relevanten Aspekten einer Entscheidung trennt. » weiterlesen

Minimalismus:
Digitale Minimalisten
und Tech-Nomaden

Weniger ist mehr: Als «Minimalism» erfährt dieses alte Sprichwort eine Renaissance. Die Protagonisten wollen ihren Lebensstil weniger als Konsumkritik verstanden haben, sondern vielmehr als Weg zu mehr Fokus und weniger Stress.

Für die einen ist es bittere Realität, für andere eine Selbstverständlichkeit und für manche ein bewusster Lebensstil: ausschließlich das Nötigste zu besitzen. In ihren Weblogs präsentieren Minimalisten ihren wenigen Besitz und schreiben über die Vorteile und Annehmlichkeiten ihrer Lebensart. Das größte Medieninteresse weckte damit 2010 der Softwareentwickler Michael Kelly Sutton. » weiterlesen

Traumberufe:
Astronaut, Pokerspieler
oder Gondoliera?

Gondoliera rudern auf der Alster, Bademeister haben Ende Sommer genug von der Sonne und Hedge Fund-Manager verdienen fünf Milliarden Dollar. Traumberufe unter der Lupe.

Der Traumberuf – vielleicht denkt Ihr, im Büro sitzend, gerade daran, als professioneller Pokerspieler zu arbeiten. Oder vielleicht hättet Ihr doch Affenforscherin werden sollen. Das Folio, die Monatszeitschrift der Neuen Zürcher Zeitung, geht in der Mai-Ausgabe dieser Frage nach: Wie sieht es in diesen Traumberufen wirklich aus? Wie wird man Astronaut? Und was ist die typische Handbewegung einer Tierärztin?

Ich will Astronaut werden!
Gleich zu Beginn werden vielen Jungs einige Illusionen genommen. Das Heft zeichnet den Selektionsprozess für zukünftige Astronauten der European Space Agency (ESA) auf: Ganze sechs der insgesamt 8143 Bewerberinnen und Bewerber wurden 2008 in das Ausbildungsprogamm aufgenommen. Mehr Jobmöglichkeiten gibt es dann doch als Bademeister. Absolventen der Life Guard-Akademie in den USA können es in leitender Position auf knapp 100’000 US-Dollar Jahreseinkommen bringen. Der Job bringt aber Risiken mit sich: Berufskrankheit Nummer eins ist Hautkrebs. » weiterlesen

Prokrastination:
Mehr erledigen mit der
20-Sekunden-Regel

«Ich zeige jetzt endlich Selbstdisziplin» ist eine Möglichkeit. «Ich mache es mir möglichst leicht, eine Aufgabe anzugehen» ist auch eine Variante.

Wieso beginne ich nicht endlich damit, diesen Artikel zu schreiben? Weshalb habe ich heute meine Jogging-Runde wieder nicht in Angriff genommen? Shawn Achor, Psychologieprofessorin und Autorin von The Happiness Advantage: The Seven Principles of Positive Psychology That Fuel Success and Performance at Work (Affiliate-Link), meint:

Unerledigtes verursacht Stress. Ich weiss, ich sollte, ich müsste – der Termin kommt näher. Auf der anderen Seite verlangt es Aktivierungsenergie, eine Aufgabe anzugehen. Achors Schlussfolgerung: Solange die Aufgabe mehr Aktivierungsenergie verlangt als sie Stress verursacht, besteht die Gefahr zum Aufschieben. Daraus leitet sie eine einfache Empfehlung ab. » weiterlesen