143 Artikel in der Kategorie Motivation auf imgriff.com.
Alison Wells beschreibt in ihrem Blog aus Sicht einer Autorin (und Mutter), wie man «das Prokrastinieren prokrastinieren» kann. Die Tipps sind keine grundsätzlich neuen für imgriff.com-Stammleser, aber ihre Beispiele sehr schön. So beschreibt sie etwa das Eintauchen ins konzentrierte Schreiben mit dem Schwimmen im Atlantik in ihrer Kindheit: Erst ist es saukalt, aber wenn man sich mal eine Weile bewegt hat, könnte man stundenlang weitermachen. Das ist dann wohl, was man gemeinhin «Flow» nennt.
» Five ways to procrastinate procrastination (alisonwells.wordpress.com, via @gregorgross)
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Weniger, aber dafür besser arbeiten, das ist ein neues Mantra des Produktivitätsbloggers Leo Babauta. Seine optimistische These: Wer weniger tue, konzentriere sich auf die Qualität seiner Arbeit – und Qualität gewinnt. Die Resonanz auf gute Arbeit werde höher und positiver sein als auf mehr, aber schlechtere Arbeit. Diesen und sieben weitere Vorteile von «Weniger ist mehr» hat Leo in seinem Blog beschrieben:
» 8 Ways Doing Less Can Transform Your Work & Life (zenhabits.net)
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Manchmal ist der Weg, für den man sich entschieden hat, nicht der beste – und wäre stattdessen das, was man als unwichtig oder Zeitvertreib erachtet, das lohnenswertere Ziel. Das sieht man schön am Beispiel des Regisseurs Quentin Tarantino. Der nämlich wollte eigentlich Schauspieler werden. Zum Drehbuchschreiben und Inszenieren kam er nur zufällig, weil es für den Schauspielunterricht an Szenen mangelte. Also schrieb Tarantino – und plötzlich wies ihn ein Mitschüler auf sein Talent hin.
Die ganze Geschichte bei 37signals.com:
» How Quentin Tarantino realized Plan A (acting) wasn’t his best path (37signals.com)
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Wer prokrastiniert, schafft manchmal mehr: Indem er statt der einen, unangenehmen Tätigkeit drei nicht ganz so schlimme Dinge erledigt. Das schlechte Gewissen ist damit allerdings noch nicht unbedingt weg.
Anders sieht es beim Blogger Nik Karlil aus, der dafür plädiert, sich der Versuchung der Prokrastination willig hinzugeben, wenn sie sich zeigt – und einfach danach zu tun, was zu tun ist. Sein nicht ganz von der Hand zu weisendes Argument:
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Wenn wir Rat suchen, ist oft «gut gemeint» das Gegenteil von «gut»: Ratschläge sind nicht ehrlich, um uns zu schonen, oder nicht hilfreich, weil die Gefragten nicht die Verantwortung für unsere Entscheidungen tragen wollen, oder sinnlos, weil die Ratgeber sich nicht in unser Problem hineinversetzen können oder wollen. Julie Rains hat für das Finanzblog WiseBread ein paar allgemeingültige Tipps notiert, die dabei helfen können, wirklich nützliche Ratschläge zu bekommen: » weiterlesen
Lebens- und Arbeitsprinzipien wie jene von Frank Chimero, die wir hier
gestern verlinkt haben, gibt es so einige im Netz.
Manchmal sind sie banalen Inhalts, manchmal geistreich formuliert, und manchmal sind sie visuell wunderschön präsentiert. Der heutige Morgenlink vereint vor allem die letzten beiden Punkte:
Bereits 1998 schrieb Bruce Mau – schon wieder ein Designer – das «Incomplete Manifesto for Growth», das unvollständige Manifest der Entwicklung. 43 Prinzipien über Arbeitsethos, Kreativität, Motivation und Zusammenarbeit, die umschreiben sollten, wie Mau und sein Team Projekte angehen. Ein paar Beispiele:
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Tipps sind Quark, aber über Prinzipien können wir reden. – Das schreibt der Designer und Autor Frank Chimero als Einleitung zu den zehn Prinzipien, die ihn bei seiner Arbeit (und in seinem Leben) leiten. Zwar könnten sie nicht für jeden gelten, schreibt er und betitelt den Text sogar dementsprechend («10 Principles That Might Make Your Work Better or May Make It Worse»), aber das stimmt nur, wenn man sich gegensätzlich verhält: Diese zehn Grundsätze sind allgemeingültig.
» 10 Principles That Might Make Your Work Better or May Make It Worse (aisleone.net. Danke an Leser Bror für den Linkvorschlag!)
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Eure Arbeitgeber, liebe Wissensarbeiterin und lieber Wissensarbeiter, werden sich nicht um Eure Karriere kümmern. Unter dem Titel «Managing Oneself» schlug Peter F. Drucker vor 10 Jahren deshalb fünf einfache Fragen vor, mit denen man in der Knowledge Economy sein Karriere- und Berufsglück findet.
Peter F. Drucker
Peter F. Drucker, sozusagen ein Titan der Management-Lehre (
seine Biographie auf Wikipedia), besticht auch in diesem Fall durch seine herausragenden Eigenschaften: Einfachheit, Systematik und gesunder Menschenverstand. Karriere mache, so Drucker, wer bereit ist, auftauchende Gelegenheiten am Schopf zu packen, denn die Karriere kann heute nicht mehr geplant werden. Erfolg haben diejenigen, die ihre Stärken, ihre Werte und ihren eigenen Arbeitsstil kennen. 1999 formulierte er in einem Artikel in der «Harvard Business Review» dazu fünf Fragen. Fünf Fragen, die in ihrer Einfachheit schon fast banal anmuten. Drei Punkte fragen nach Stärken, Werten und persönlichem Arbeitsstil. Die beiden letzten Fragen beantworten, was man mit diesen Erkenntnissen zu Gunsten seiner beruflichen Zufriedenheit anfängt:
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Wissensarbeit ist vor allem Hirnarbeit. Trotzdem haben wir wenig Ahnung davon, wie die graue Masse da oben funktioniert. Der Molekularbiologe
John Medina will das ändern. In seinem
Buch (Affiliate-Link) , mit Videos und auf seiner umfassenden Website präsentiert er die zwölf «
Brain Rules».
Wie lernen wir? Was macht Stress mit unserem Hirn? Wieso ist und bleibt Multitasking ein Mythos? Seine Ausführungen lassen sich leicht auf zahlreiche Arbeitssituationen anwenden, etwa wenn es in Regel Nr. 4 um Aufmerksamkeit geht: » weiterlesen
Roger Schawinski, der Medienunternehmer und ehemalige Sat-1-Chef, hat für die Weltwoche aufgeschrieben, wie er auf gute Ideen kommt:
- Für die Idee muss der Kopf frei sein.
- Die Umsetzung der Idee ist harte Arbeit.
- Und dabei scheitert, wer sich allzu sehr in sein Projekt verliebt hat, weil er dann die Probleme nicht mehr wahrhaben will.
Wie es so seine Art ist, erzählt Schawinski vor allem von sich selbst, aber weil er darin viel Übung hat, macht es die Sache nur unwesentlich uninteressanter:
» Wie komme ich auf eine gute Idee? (weltwoche.ch)
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