327 Artikel in der Kategorie Motivation auf imgriff.com.

Glücksforschung:
Geld macht glücklich. Arbeit auch.

Geld macht glücklich. Arbeiten oder heiraten auch. Zumindest für zwei Jahre. Solche Antworten liefert die Glücksforschung – und die wird mehr und mehr auch von Wirtschaftswissenschaftlern betrieben.

Fast alle Menschen streben nach Glück. In den letzten Jahren befassen sich auch Ökonomen vermehrt mit dem Glück als Forschungsgegenstand und gehen mit Empirie den Einflussfaktoren der Lebenszufriedenheit nach: Arbeit, Geld, Heirat, Gesundheit, Fernsehkonsum oder Demokratie. Bruno S. Frey ist ein profilierter Vertreter dieser Fachrichtung. Zusammen mit der Ökonomin Claudia Frey Marti hat der Professor für Wirtschaftswissenschaften der Universität Zürich die Forschungsergebnisse der letzten Jahre in einem Buch zusammengefasst: Glück. Die Sicht der Ökonomie (Affiliate-Link) Die Autoren beschäftigen sich mit dem optimalen Einkommen oder der Frage, ob Heiraten wirklich glücklich macht – und wenn ja, wie lange? Einige Antworten dazu: » weiterlesen

Pop:
Die Produktivitäts-Playlist

Überraschend, aber wahr: Produktivität ist bei Pop- und Rockmusikern ein beliebtes Thema. Wie wir stellen sie sich mutig der Herausforderung der ständigen Selbstverbesserung. Wir bringen zusammen, was zusammengehört: Der Leitfaden für produktives Arbeiten in 10 Songs.

1. Das Frühstück
Beginnen wir mit Grundlegendem: Gesundes Essen ist wichtig für produktives Arbeiten. Die Mikrowelle verführt uns zu schnellen, aber nicht besonders gehaltvollen Mahlzeiten. Die Gorillaz gehen hier mit Ivans Beitrag «10 Tipps für einen guten Start in den neuen Tag» einig: Dem Frühstück kann nicht genug Beachtung geschenkt werden.

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2. Das Delegieren
Der Drang, alles selbst machen zu müssen und sich dabei zu verzetteln, ist ein berüchtigter Zeit- und Energiefresser. Wie’s geht, hat Florian im Beitrag «Sinnvoll delegieren» beschrieben. Tocotronic haben zum Outsourcing eine klare Haltung: Was Du auch machst, mach es nicht selbst:

» weiterlesen

Kreativität:
Was Kopfarbeiter von Songwritern lernen können

Jedes Jahr im Februar tun sich Musiker aus aller Welt zu einem wahnwitzigen Unterfangen zusammen: Jeder von ihnen schreibt innerhalb des Monats Februar 14 Songs. Können Kopfarbeiter, die keine Künstler sind, sich von ihnen etwas abschauen?

February Album Writing Month, kurz «FAWM», heißt das Projekt, das seit 2005 stattfindet, und bei dem die Musiker in nur vier Wochen so viele Songs schreiben, wie ein durchschnittliches Album enthält. Dieses Jahr haben drei meiner musizierenden Freunde am FAWM teilgenommen und mich mit den Entwürfen, die sie in dieser kurzen Zeit veröffentlichten, überrascht. Ein ähnliches Projekt, der NaNoWriMo – kurz für «National Novel Writing Month», findet seit 1999 immer im November statt und hatte letztes Jahr 170.000 Teilnehmer. Sein Ziel ist ähnlich gelagert wie das des FAWM: Jeder Teilnehmer schreibt innerhalb des Monats November einen Roman, der mindestens 50.000 Worte lang ist.

Warum setzt sich ein geistig gesunder Mensch diesem extremen Zeitdruck aus – wo doch der gewöhnlichen Erfahrung zufolge (Zeit-)Druck eher Gift für die Kreativität ist? Auf der Homepage des NaNoWriMo findet sich dafür eine, wie ich meine, gute Erklärung: » weiterlesen

Couch Surfing:
Wie man ein entspannter
Gastgeber wird

Couch Surfing ist ein preiswerter Weg, die Welt zu erkunden: Man übernachtet nicht in Ferienwohnungen oder Hotels, sondern privat – bei Menschen, die sich ebenfalls bei couchsurfing.com angemeldet haben. Geld fließt dabei in der Regel nicht, es geht um den Austausch mit fremden Reisenden und um gegenseitige Gastfreundschaft.

Das US-Blog wisebread.com hat eine Handvoll guter Tipps, wie der Besuch eines Couchsurfers (oder jedes anderen unbekannten Gastes) entspannt und angenehm verläuft:

» How to Host a Traveler: 13 Tips to Keep it Safe, Easy, and Cheap (wisebread.com)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Week Notes:
Tagebücher mal anders

Tagebücher müssen nicht immer eine private Angelegenheit sein: Erstens kann man sie auch öffentlich führen, und zweitens darin auch über Geschäftliches statt über Privates schreiben. Klingt langweilig? Die Website weeknotes.com zeigt, dass es das ganz und gar nicht ist. Sie aggregiert wöchentliche Updates von derzeit 19 Personen aus 6 Ländern, die unter dem Label «Week Notes» darüber bloggen, was sich in den vergangenen 7 Tagen in ihrem Unternehmen getan hat; wo sie vorangekommen und wo sie steckengeblieben sind. Das ist naturgemäß manchmal sehr spannend und gut geschrieben und manchmal eher dröge und steif, aber sicher auch nicht so gedacht, dass man jedes Update lesen soll. Reinspringen, querlesen, inspirieren lassen.

» Week Notes (Gefunden bei Johannes Kleske, der heute ebenfalls mit Week Notes anfangen wird. )

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Psychologe Richard Wiseman:
Glück kann man lernen

Richard Wiseman: The Luck Faktor

Richard Wiseman: The Luck Faktor

Der Link des Tages geht heute zu einem schon älteren Text von Richard Wiseman, Psychologe an der University of Hertfordshire und Autor des Buches «The Luck Factor» (Affiliate-Link). Er hat über Jahre Menschen begleitet, die sich als besonders glücklich große Glückspilze oder ausnehmend unglücklich ausnehmende Pechvögel wahrnehmen, und festgestellt, dass Gedanken und Verhalten dieser Menschen ganz wesentlich für ihr Geschick waren. Die plausible Erklärung: Menschen, die oft Pech haben, entwickeln eine Grundangst, die dafür sorgt, dass unerwartete Dinge nicht wahrgenommen werden. Unerwartete Dinge jedoch sind nicht selten Chancen zum Glück.

Mit den Erfahrungen aus seinen Tests kreierte Wiseman schließlich eine «Luck School», eine Schule des Glücks. Und die Hausaufgaben, die er seinen Schülern gab, zeigten Wirkung:

» Be lucky – it’s an easy skill to learn (telegraph.co.uk, gefunden bei @macmuc auf Twitter)

Hier erscheint (fast) jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Jamie Oliver:
Die Revolution des Essens
(gut präsentiert)

Jamie Oliver will eine Revolution starten. Die meisten Gesundheitsprobleme in unseren westlichen Gesellschaften resultieren aus schlechter Ernährung, und das will er ändern. Vor zwei Wochen hat er sein Projekt auf der TED-Konferenz im kalifornischen Long Beach vorgestellt. 20 Minuten, die sich lohnen und während denen man sich zwei Fragen stellen kann, nämlich:

  • Wie ist mein Ernährungsverhalten zu beurteilen?
  • Wie präsentiert man überzeugend?

Ersteres erklärt Jamie Oliver im Video. Die Antwort zur zweiten Frage legt er auch vor: Mit Emotionen, mit direkter Ansprache und Einbezug der Zuhörer, mit lebendigen Beispielen und Visualisierungen jenseits von Powerpoint – etwa einer Schubkarre mit Zucker.

» Video bei ted.com

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Orte zum Leben und Arbeiten:
Wie findet man die perfekte Stadt?

Die perfekte Stadt? (Bild: Flickr/dynamosquito, CC)

Die perfekte Stadt? (Bild: Flickr/dynamosquito, CC)

Die meisten Menschen haben keine Wahl, sich eine Stadt zum Leben auszusuchen; man wohnt, wo man einen Job bekommen hat, wo der Partner oder die Partnerin einen Job bekommen hat, wo man immer gewohnt hat. Aber manche haben mehr Freiheit: Sie arbeiten virtuell oder selbständig und können dies theoretisch von jeder Stadt der Welt aus machen. Welche Stadt der Welt wählt man dann?

Scott H. Young hat sich zu dieser Frage ein paar Gedanken gemacht und findet vor allem, die perfekte Stadt sei im Zweifel keine derer, die einem zuerst einfallen. New York, Rom, Paris? Zu teuer, zu naheliegend, zu viel Verkehr. Für eine perfekte Stadt sorgen seiner Ansicht nach Faktoren, die man zunächst gar nicht wahrnimmt.

» Does the Ideal Life Depend on Your City? (scotthyoung.com, Bild: Flickr/dynamosquito, CC-Lizenz)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Studenten im Optimierungswahn:
Der krumme Lebenslauf macht kreativ

Der Autor Klaus Werle hat in einem Buch (Affiliate-Link) und für Spiegel Online über den «Optimierungswahn» geschrieben, der viele junge Menschen heutzutage kennzeichne: Station um Station wird im Lebenslauf abgehakt, möglichst schnell und gut ein möglichst marktgängiges Studium absolviert. Doch wer immer bloß geradeaus fährt, so das Argument Werles, kommt später mit Umleitungen und Hindernissen nicht zurecht:

«Viele Studenten galoppieren mit voller Kraft in die Perfektionismusfalle: Wenn es stimmt, dass wir lebenslang lernen müssen, dass Denken in komplexen Zusammenhängen die Schlüsselqualifikation des 21. Jahrhunderts ist – dann ist eine Optimierung anhand vermeintlich verbindlicher Karriereideale ein Irrweg.»

Spiegel Online veröffentlicht mehrere Auszüge aus Werles Buch, auch die anderen sind überaus lesenswert.

» Studenten im Optimierungswahn – Karriere, Karriere, Knick (Spiegel Online)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Sport und Hirn:
Laufen macht auch Junge schlau

(Foto: mysza831 bei flickr.com)

(Foto: mysza831 bei flickr.com)

Körperliche Aktivität ist gut für das Hirn. Dieser Zusammenhang ist seit längerem bekannt. Die wissenschaftlichen Belege stammten bisher meist aus Studien mit älteren oder kranken Personen. Eine deutsche Forschungsgruppe aus Ulm hat jetzt nachgewiesen, dass auch die Gehirne von jungen gesunden Erwachsenen von regelmäßigem Sport profitieren. Die 17-wöchige Studie mit 128 Probanden umfasste einen Trainingsplan, Tests verschiedener kognitiver Parameter und die Messung der hirnelektrischen Aktivität. Vor allem für Kopf- und Wissensarbeit sind die Resultate interessant:

» weiterlesen

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