329 Artikel in der Kategorie Motivation auf imgriff.com.

Best of:
Jahresrückblick in der
Produktivitäts-Blogosphäre

Die Best of 2010-Listen unserer Lieblingsblogs: Antworten zu Produktivität und überhaupt allem, was 2010 schon hätte besser werden sollen, aber auch 2011 noch lesenswert ist.

Unsere englischsprachigen Blogkollegen und -kolleginnen haben den Dezember vorwiegend im eigenen Archiv zugebracht: Die Hitparaden der eigenen Blogbeiträge sind zum Jahreswechsel wie Pilze aus dem Boden geschossen. Wir präsentieren eine Auswahl lesenswerter Best-of-Listen 2010 – die gesammelten Werke der Produktivitäts-Blogosphäre lassen kaum eine Frage offen. Hier die Übersicht von vielleicht Verpasstem, aber nach wie vor Gültigem: » weiterlesen

10 Gründe, warum ich auf Neujahrs-Vorsätze verzichte

Gute Vorsätze fürs neue Jahr sind ein uraltes Thema. Das Problem: Sie funktionieren nicht.

Alle Jahre wieder fangen einige Bekannte damit an, mich nach meinen Vorsätzen fürs Neue Jahr zu befragen. Immer früher machen sie das. Erst haben sie mich nach Neujahr befragt, jetzt manchmal schon Ende November. Meine Empfehlung an alle: auf Neujahrsvorsätze zu verzichten. Hier sind meine 10 Gründe:

» weiterlesen

Tim Ferriss’ The 4-Hour Body:
Das Superman-Versprechen

Gastautor Moritz Krüsselmann

The 4-Hour-BodyTim Ferriss ist den meisten Lesern wahrscheinlich schon von seinem ersten Buch «The 4-Hour Workweek» bekannt. Unter dem selbstgewählten Oberbegriff Lifestyle-Design sind seitdem Begriffe wie «mini-retirement» oder «personal outsourcing» feste Bestandteile der Produktivitätsterminologie geworden. Die Meinungen über die Anwendbarkeit gehen auseinander – nichtsdestotrotz war das Buch über lange Zeit Platz 1 der Bestsellerliste der New York Times.

Nun macht Ferriss’ neues Buch die Runde, «The 4-Hour Body» (Affiliate-Link). Die Prinzipien der 4-Hour Workweek – ungewöhnliche Methoden lösen gewöhnliche Probleme – wendet er darin auf den menschlichen Körper an. Statt Lifestyle- also Body-Design. Hier der Trailer:

» weiterlesen

Track your Happiness:
Mein Glück, wissenschaftlich vermessen

Angenehme Tätigkeiten machen glücklich. Falsch, sagen Forscher der Uni Harvard: Sich auf eine Aktivität zu konzentrieren verhilft zu Glück.

Fokussier mich!trackyourhappiness.org ist ein Forschungsprojekt der Universität Harvard: Via iPhone werden die Studienteilnehmer regelmässig befragt, wie sie sich gerade fühlen, was sie denken und was sie tun. Gestern habe ich mich registriert, einen Fragebogen ausgefüllt und von heute an vermessen die Forscher aus Harvard mein Glück per SMS oder E-Mail. Nach 50 Antworten werde ich meinen ersten Happiness-Report sehen.

Erste Resultate haben die Psychologen schon publiziert. Bis jetzt wurden 250’000 Antworten von 2200 Befragten analysiert. Die Ergebnisse hat das Wissenschaftsjournal Science publiziert. Die New York Times hat am 15.11.10 darüber berichtet und wir wissen jetzt, was uns glücklich macht: » weiterlesen

Tipps und Tricks:
Du musst Dein Leben ändern

Nein, das ist keine Sloterdijk-Rezension – so etwas tun wir morgens um neun nicht. Celestine Chua ist 25, lebt in Singapur und nennt sich Peak Performance Coach. Sie arbeitet daran, ein Coaching Guru zu werden. Auf Ihrem Personal Excellence-Blog publiziert sie viel und viel Wissenswertes rund um das Thema persönliche Produktivität.

In einer langen Liste hat sie nun 50 Tipps zusammengefasst, um der persönlichen Produktivität Auftrieb zu verschaffen. Die Hinweise sind weder neu noch revolutionär, viel Bekanntes und oft Gehörtes. Dafür ist die Liste umfassend, nennt Bewährtes und Erprobtes und bleibt trotzdem kompakt. Ideal zum Durchstöbern, um sich den einen oder anderen Punkt wieder mal vorzunehmen.

»50 Effective Ways To Boost Your Productivity

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Motivation:
Gesundheit und Games

Schon 89 Teilnehmer haben sich für das «Team imgriff.com» bei Health Month registriert – deutlich mehr, als wir ursprünglich Einladungen zur Verfügung hatten. Den Bereich, in dem Health Month wirkt, nennt der Entwickler Buster Benson «health + social + games + technology intersection», die Stelle also, an der sich Gesundheit (im weiteren Sinne: gute Vorsätze), soziales Erleben, Spielmechanismen und Technologie kreuzen. Hier tummeln sich noch eine ganze Menge weiterer Angebote – man denke etwa an die Wii Fit. Eine Liste solcher Produkte, Websites und Communities hat Buster in seinem Blog begonnen:

» Health Month’s friends (enjoymentland.com)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Health Month:
Die eigene Gesundheit aufs Spiel setzen (+ 50 Invites!)

Jeder hat so seine Ziele. Der Eine will endlich die Raucherei aufhören, die Andere wieder in die Lieblingsjeans von früher reinpassen. Was fehlt, ist die nötige Motivation. Das Projekt «Health Month» will das ändern.

Gastautor Moritz Krüsselmann

Größere Motivationswellen gibt es im Alltag nur im Ausnahmefall – zu Neujahr beispielsweise, oder nachdem wir uns für teures Geld im Fitnessstudio angemeldet haben. Leider hat diese Motivation entweder eine viel zu kurze Haltbarkeit (Neujahr) oder ist an verdammt teure Knebelverträge gekoppelt (Fitnessstudio). Anhaltende und günstigere Motivation verspricht ein noch junges Projekt von Buster Benson, den Einige vielleicht schon von «750words» kennen (einer schicken kleinen Web App zum Ordnen der täglichen Gedanken durch Aufschreiben): «Health Month» ist der sprechende Name der Website, die all das Wissen über Verhaltensänderungen und gute Vorsätze mit den Mechanismen des Spielens, den «Game Mechanics» verknüpft.

«Health Month is about taking the SCIENCE of nutrition and behavior change and combining it with the SOCIAL GAMES of the recent social web to help people improve their health habits in a fun and sustainable way.» (Buster Benson)

Und so läuft das Ganze in der Praxis ab:

» weiterlesen

Prokrastination:
Beichte eines Aufschiebers

Ich will ein besserer Mensch werden und alle Dinge rechtzeitig erledigen. Wieso das ein Traum bleibt und die Hoffnung trotzdem zuletzt stirbt.


Prokrastination, Aufschieberitis – ich habe alle Bücher gelesen, bin durch die Blogs gesurft und habe mir die Videos angeschaut. Ich habe die 10-Tipps-Listen studiert, bin 43 Wege gegangen und habe die 5 unschlagbaren Methoden durchdekliniert. Ich versuchte meinen Willen zu stärken, den inneren Schweinehund zu überwinden und den Frosch zu schlucken. Ich habe mir Ziele gesetzt und darüber meditiert, habe mich für Erfolge belohnt – für Nicht-Erreichtes übrigens auch. Ich habe mir wenig vorgenommen und ich habe mir extra zuviel vorgenommen, habe sofort begonnen oder habe später begonnen. Auf meine To-Do-Listen schrieb ich die wichtigsten Dinge wahlweise zuoberst oder zuunterst hin. Ich probierte, mich selbst mehr zu lieben und nicht perfekt sein zu wollen. Ich habe die 10-Minuten-Regel angewendet, das 50-10-10-Schema gelebt und mir überlegt, eine falsch eingestellte Uhr auf meinem Computer zu installieren. Natürlich wartet dort schon ein Prokrastinatoren-Textverarbeitungsprogramm, den Countdown-Timer besitze ich auch.

Liebe Leserinnen und Leser, nach unzähligen geschlagenen Schlachten, nach jauchzenden Hochgefühlen und Abstürzen, die die Eiger Nordwand als Sandkasten-Hügel erscheinen lassen, ich gestehe: Es hat alles nichts genützt …

» weiterlesen

Gebrauchsanweisung:
Wie Du so kritisierst, dass Deine Kritik wirkungslos verpufft

Kritik, so die Wikipedia, ist die «Kunst der Beurteilung, des Auseinanderhaltens von Fakten, der Infragestellung». Klingt ja ganz logisch. Ist aber ganz und gar nicht einfach.

Der Beurteilungsaspekt ist wichtig beim Führen von Mitarbeitern, das Infragestellen bedeutend fürs Entwickeln neuer Denk- und Arbeitsansätze. Diese beiden Aspekte sind eigentlich schon komplex genug, um nützliche Kritik zu einem Ding der Unmöglichkeit zu machen, aber da ist ja auch noch der dritte Punkt, das Auseinanderhalten von Fakten. Um es kurz zu machen: Es ist viel leichter, schlecht als hilfreich zu kritisieren. Nur folgerichtig präsentieren wir hier eine Gebrauchsanweisung für wirkungslose Kritik. Einfach nur die folgenden Punkte beherzigen, und Du kannst sicher sein, dass Du mit Deiner Kritik so gut wie gar nichts erreichst – jedenfalls nichts angenehmes: » weiterlesen

Lese-Sommer 2010:
Nudges. Wie man kluge Entscheidungen anstößt.

Viele unserer Entscheidungen sind schlecht für uns: Wir schieben ein unangenehmes Gespräch immer wieder auf oder gehen trotz gutem Vorsatz doch nicht trainieren. «Nudges», kleine Anstöße, sollen helfen.

Die aufgeklebte Fliege im Pissoir ist ein bekanntes «Nudge»: Sie verleitet Männer zum besseren Zielen und verringert die Verschmutzung öffentlicher Toiletten um sagenhafte 80 Prozent. Nudges, so die Autoren Richard H. Thaler und Cass R. Sunstein, helfen bei der Wahl (wohin ziele ich?), ohne aber Vorschriften zu machen (ich entscheide selber). Die beiden US-Professoren wollen mit diesem Prinzip Entscheidungen positiv beeinflussen, etwa, wenn es um Gesundheit, Finanzen oder Umweltschutz geht.

Salat oder Fritten?

Im Alltag haben wir ständig Optionen: Wir können Salat oder Pommes Frites wählen, laufen oder den Bus nehmen. Gerade wenn die Kosten einer Entscheidung erst in Zukunft anfallen (z.B. Übergewicht), neigen wir dazu, sie zu vernachlässigen. Die Art, wie Wahlmöglichkeiten präsentiert werden, sehen die Autoren nun als Gelegenheit, Entscheidungen zu verbessern. Denn wäre der Salat die «Default»-Option, würden sich mehr Leute dafür entscheiden.

» weiterlesen