267 Artikel in der Kategorie Motivation auf imgriff.com.
Tipps sind Quark, aber über Prinzipien können wir reden. – Das schreibt der Designer und Autor Frank Chimero als Einleitung zu den zehn Prinzipien, die ihn bei seiner Arbeit (und in seinem Leben) leiten. Zwar könnten sie nicht für jeden gelten, schreibt er und betitelt den Text sogar dementsprechend («10 Principles That Might Make Your Work Better or May Make It Worse»), aber das stimmt nur, wenn man sich gegensätzlich verhält: Diese zehn Grundsätze sind allgemeingültig.
» 10 Principles That Might Make Your Work Better or May Make It Worse (aisleone.net. Danke an Leser Bror für den Linkvorschlag!)
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Eure Arbeitgeber, liebe Wissensarbeiterin und lieber Wissensarbeiter, werden sich nicht um Eure Karriere kümmern. Unter dem Titel «Managing Oneself» schlug Peter F. Drucker vor 10 Jahren deshalb fünf einfache Fragen vor, mit denen man in der Knowledge Economy sein Karriere- und Berufsglück findet.
Peter F. Drucker, sozusagen ein Titan der Management-Lehre (seine Biographie auf Wikipedia), besticht auch in diesem Fall durch seine herausragenden Eigenschaften: Einfachheit, Systematik und gesunder Menschenverstand. Karriere mache, so Drucker, wer bereit ist, auftauchende Gelegenheiten am Schopf zu packen, denn die Karriere kann heute nicht mehr geplant werden. Erfolg haben diejenigen, die ihre Stärken, ihre Werte und ihren eigenen Arbeitsstil kennen. 1999 formulierte er in einem Artikel in der «Harvard Business Review» dazu fünf Fragen. Fünf Fragen, die in ihrer Einfachheit schon fast banal anmuten. Drei Punkte fragen nach Stärken, Werten und persönlichem Arbeitsstil. Die beiden letzten Fragen beantworten, was man mit diesen Erkenntnissen zu Gunsten seiner beruflichen Zufriedenheit anfängt:
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Wissensarbeit ist vor allem Hirnarbeit. Trotzdem haben wir wenig Ahnung davon, wie die graue Masse da oben funktioniert. Der Molekularbiologe John Medina will das ändern. In seinem Buch (Affiliate-Link), mit Videos und auf seiner umfassenden Website präsentiert er die zwölf «Brain Rules».
Wie lernen wir? Was macht Stress mit unserem Hirn? Wieso ist und bleibt Multitasking ein Mythos? Seine Ausführungen lassen sich leicht auf zahlreiche Arbeitssituationen anwenden, etwa wenn es in Regel Nr. 4 um Aufmerksamkeit geht: » weiterlesen
Roger Schawinski, der Medienunternehmer und ehemalige Sat-1-Chef, hat für die Weltwoche aufgeschrieben, wie er auf gute Ideen kommt:
- Für die Idee muss der Kopf frei sein.
- Die Umsetzung der Idee ist harte Arbeit.
- Und dabei scheitert, wer sich allzu sehr in sein Projekt verliebt hat, weil er dann die Probleme nicht mehr wahrhaben will.
Wie es so seine Art ist, erzählt Schawinski vor allem von sich selbst, aber weil er darin viel Übung hat, macht es die Sache nur unwesentlich uninteressanter:
» Wie komme ich auf eine gute Idee? (weltwoche.ch)
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Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Stimmt, aber manchmal versuchen wir, Unangenehmes so lange aufzuschieben, bis es sich von alleine erledigt. Wir haben eine Methode und zehn Tipps gegen die «Aufschieberitis».

Profitiert häufig von der Aufschieberitis: Der Putzeimer
Aufschieben ist durchaus normal. Wer hat noch nie beim Wecker auf den Snooze-Knopf gedrückt, um das lästige Aufstehen wenigstens für ein paar Minuten aufzuschieben?
Problematisch wird das Aufschieben nur dann, wenn man regelmäßig und ständig aufschiebt. Diese «Aufschieberitis», die man dann Prokrastination nennt, kann viele Gründe haben und auch eine Strategie gegen eine (vermeintliche) Blamage oder gegen Kritik sein oder tieferliegende Ursachen haben:
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Negative Bewertung: Dinge werden nicht nur registriert, sondern regelmäßig negativ bewertet («Das ist mir zu viel», «Das schaffe ich nicht», «Das habe ich nicht verdient»). Unangenehmes wird so zu Unerträglichem oder Unmöglichem.
- Motivationslosigkeit/Unlust
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Angst: Angst vor Versagen, vor Ablehnung – aber auch Angst vor Erfolg.
- Perfektionismus
- Selbstwertstörung
Schnell kann man in einen Teufelskreis geraten: Aus Perfektionismus oder Versagensangst schiebt man auf. Darauf folgt die Selbstkritik und häufig auch ein Selbstwertverlust. Man setzt sich einem noch größeren Druck aus, was zu noch mehr Versagensangst und damit wieder zu Aufschieben führt.
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A propos “intelligentes Lesen“: Acht Gründe dafür, dass auch das Lesen von Belletristik nicht nur schön, sondern auch nützlich sein kann, hat Ali Hale im Blog “Dumb Little Man” aufgeführt. Vier davon helfen dabei, Fähigkeiten zu entwickeln, die einen beruflich weiterbringen, vier weitere beziehen sich eher auf die private persönliche Entwicklung.
Eight Reasons to Read Fiction (dumblittleman.com)
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Das Motivations-E-Book
Leo Babauta, von dem wir schon “
Zen To Done” (ZTD) kennen, hat ein neues E-Book herausgebracht: The Essential Motivation Ebook, frei übersetzt also:
Alles, was Du über Motivation wissen musst. Wie schafft man es, genügend Energie zu finden, um seine Ziele zu erreichen oder die unangenehmen Dinge des Lebens zu erledigen? Das soll das Buch in 25 Kapiteln auf 112 Seiten vermitteln. Die einzelnen Kapitel sind durchgehend pointiert geschrieben und geben häufig sehr konkrete Tipps – Leo preist das Buch auch als guten Begleiter für die Zen-To-Done-Methode an, schließlich sei es viel einfacher, so ein Organisationssystem durchzuhalten, wenn man motiviert ist.
Eine Auswahl der Kapitel aus dem Inhaltsverzeichnis:
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Ortswechsel = Produktivität. Auf diese simple Formel kann man bringen, was Nico Luchsinger in seinem Blog beschreibt. Weil er bei seiner Abschlussarbeit nach Monaten in der Bibliothek nicht mehr weiterkam, seine Motivation für den immergleichen Tagesablauf auf dem Tiefpunkt war, beschloss er, für ein paar Tage lang den Ort zu wechseln. Eine Woche im Schweizer Bergort Filzbach wirkte Wunder: Das Lesen und Schreiben hatte sich gegenüber den Wochen zuvor nicht verändert und ging doch wieder leicht von der Hand. Zur Nachahmung empfohlen:
» Changing places (halbluchs.posterous.com)
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Wer eine schlechte Gewohnheit loswerden oder eine neue, gute lernen will, der kann sich positiven Druck schaffen, indem er sein Vorhaben möglichst öffentlich verkündet. Soweit die Theorie und der oft gehörte Rat. Dass es in der Praxis aber möglicherweise ganz anders ausschaut, erklärt Derek Sivers in seinem Blog. Das Problem (von mehreren Studien bestätigt) sei, dass schon die Ankündigung guter Vorsätze und großer Pläne für ein so gutes Gefühl sorge, dass die Motivation, die Sache auch tatsächlich anzupacken, geringer wird.
Ich halte beide Theorien für plausibel. Hat einer von Euch diese – oder die gegenteilige – Erfahrung gemacht?
» Shut up! Announcing your plans makes you less motivated to accomplish them. (sivers.org, gefunden bei Lifehacker)
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Geld scheint ein guter Anreiz zu sein, etwas zu tun – wirkt aber meistens nicht langfristig, sondern motiviert nur für kurze Zeit.
Kennt Ihr die Geschichte über den alten Mann, der ständig von den Kindern geärgert wurde? Das ging ihm natürlich bald auf die Nerven, aber er hatte eine gute Idee. Als ihn die Kinder das nächste Mal ärgerten, sagte er zu ihnen: “Wenn ihr morgen wiederkommt und mich ärgert, dann gebe ich jedem von euch 1 Euro.”
Natürlich kamen die Kinder am nächsten Tag erneut und ärgerten ihn nach allen Regeln der Kunst. Da sagte er zu ihnen: “Wenn ihr morgen wieder kommt und mich ärgert, dann gebe ich jedem von euch 50 Cent.” Auch am nächsten Tag standen die Kinder wieder da und nervten. Da sagte der Mann: “Wenn ihr morgen wiederkommt und mich ärgert, dann gebe ich jedem 20 Cent.” Die Kinder sahen sich an, überlegten kurz und meinten dann: “Nee, für so wenig Geld machen wir das nicht.” Und der Mann hatte seine Ruhe.
Eine schöne Geschichte, die zeigt, wie man Menschen demotivieren kann, und wie wenig Geld als Motivator wirkt. Rein rational hätten die Kinder den Mann natürlich weiter ärgern müssen. Immerhin hätten sie so ihr “Einkommen” steigern können. Glücklicherweise funktionieren wir aber nicht immer rein rational, sondern haben auch noch Werte, Einstellungen und einfach auch ein wenig Menschliches in uns.
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