327 Artikel in der Kategorie Motivation auf imgriff.com.

Abstinenz als Experiment:
Eine Woche ohne Kaffee

Mit Gewohnheiten zu brechen, kann ein ziemlich anstrengendes Unterfangen werden. Dennoch lohnt es sich und schafft ein Gefühl von Kontrolle über die eigenen Handlungen. Kurzerhand habe ich mich entschlossen, ein paar Tage keinen Kaffee zu trinken – für einen regelmäßigen Kaffeetrinker keine leichte Aufgabe.

Es gibt diverse Studien zu den Auswirkungen regelmäßigen Kaffeekonsums auf den Körper. Die meisten Untersuchungen attestieren dem schwarzen Getränk positive Gesundheitseffekte. Zu den gängigsten Nebenwirkungen gehören wohl Schlafstörungen durch zu viel Koffein.

Obwohl es aus gesundheitlichen Gründen wohl relativ wenig Grund zur Einschränkung des Kaffeetrinkens gibt, beschloss ich kürzlich, eine Woche lang ganz auf das »schwarze Gold« zu verzichten. Der Anlass: Zu sehr ist die gefüllte Kaffetasse eine Gewohnheit geworden, die mich über den gesamten Arbeitstag begleitet. Der bewusste Genuss endet dabei aber meist schon nach der ersten Tasse.

Mein Experiment, sechs Tage lang ganz die Finger von Kaffee zu lassen, brachte einige interessante Ergebnisse: » weiterlesen

Selbstbild:
Wie vergangener Erfolg künftigem Erfolg den Weg bereitet

Es ist nicht nur ein Klischee: Wer bei persönlichen Projekten auf vergangene Erfolge zurückblicken kann, hat es leichter. Diese beeinflussen das Selbstbild, was zu weniger Zweifeln führt.

»Nichts führt so sehr zu Erfolg wie Erfolg« (»Nothing succeeds like success«). So lautet eine alte Weisheit aus US-amerikanischen Selbsthilfebüchern, auf die ich erstmals im 1960er-Klassiker Psycho-Cybernetics von Maxwell Maltz stieß. Was wie ein Klischee klingt, kann in der praktischen Anwendung eine regelrecht magische Wirkung entfalten, wie ich selbst am eigenen Leib spüren konnte.

Derzeit lerne ich im Selbststudium Spanisch. Nicht sonderlich engagiert und nur bedingt motiviert, aber es geht voran – wenn auch extrem langsam. Ich nutze nämlich lediglich zwei mobile Apps, Duolingo und Babbel, denen ich mich kaum mehr als fünf bis zehn Minuten täglich widme. Bis ich ein halbwegs alltagstaugliches Level erreicht habe, werden deshalb wahrscheinlich noch Jahre vergehen. Sofern ich nicht vorher aufgebe und mich einem anderen Freizeitinteresse widme. » weiterlesen

Effizient Zeit vergeuden:
Die 7 besten Tipps zum Prokrastinieren

Prokrastinieren ist so einfach. Man muss es nur intelligent anstellen, und schon hat man immer die passende Ausrede parat, um in das Klagelied über zu viel Stress und Arbeit einzustimmen.

Bild: FaulenzenEs gibt dieses Naturgesetz, das Ihr bestimmt auch kennt: Was wirklich wichtig und dringend ist, verliert schlagartig an Attraktivität, sobald wir uns fest vornehmen, es jetzt zu erledigen. Dafür üben all die kleinen, nebensächlichen Aufgaben und Tätigkeiten, die wir tapfer zu ignorieren versuchen,  plötzlich eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf uns aus. Schliesslich ergeben wir uns der süssen Versuchung der Prokrastination. 7 Tipps, wie man das mit Stil tut: » weiterlesen

Ein Casting für eine Blumenwiese:
Wenn wir das Naheliegende nicht mehr sehen

Wir sind stolz darauf, immer effizienter zu werden und unsere Produktivität – scheinbar – zu steigern. Dabei kommt uns aber die Fähigkeit abhanden, das Naheliegende zu sehen und zu nutzen. Ein Plädoyer fürs Schlendern, Trödeln, Mäandrieren und Prokrastinieren.

Light Painting bei flickr.com (CC BY 2.0)Bei meinem täglichen kurzen XING-Besuch ist mir heute ein Inserat ins Auge gestochen, das mich nachdenklich gestimmt hat:

«Gesucht für Fotoshooting: Blumenwiese»

Mein erster Gedanke war: Ist der arme Inserent so gestresst und dermassen ein Sklave seiner Arbeit, dass er nie mehr eine Blumenwiese zu Gesicht bekommt?

Das ist vermutlich zu weit gegriffen. Ja, vermutlich hat der Mann kürzlich auf einem Wochenend-Ausflug eine Blumenwiese gesehen und noch flüchtig gedacht: «Ist die schön!» Vielleicht kommt er auch beim Joggen regelmässig an einer Blumenwiese vorbei.

Ihm fehlt offensichtlich etwas anderes, und das ist genauso beunruhigend: » weiterlesen

12 Tipps, um sich neu zu motivieren:
Raus aus dem Motivationsloch

Wir sollen erfolgreich, produktiv und stets gut gelaunt sein – aber nicht immer schaffen wir das auch. Tipps, um aus dem Motivationsloch rauszukommen.

Oleg Brovko bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Wer kennt sie nicht, die kleinen und großen Durchhänger, Motivationslöcher und Produktivitätseinbrüche – kurz: die Momente, in denen plötzlich nichts mehr geht, obwohl man eigentlich so viel zu tun hat?

Die großen und kleinen Durchhänger

Und dann hängt man plötzlich herum, hat Schwierigkeiten, morgens aus dem Bett zu kommen, kann sich nur mühselig aufraffen, das Nötigste zu tun, obwohl man doch gestern noch so enthusiastisch war. » weiterlesen

Selbstoptimierung per Fitnesstracker:
Es kehrt Ernüchterung ein

Fitnesstracker haben aus dem bisherigen Nischentrend der Selbstquantifizierung ein über Early-Adopter-Kreise hinaus verbreitetes Phänomen gemacht. Doch jetzt kehrt Ernüchterung ein.

Man sieht sie immer öfter, und nicht mehr nur an Orten, auf denen sich besonders technologieaffine Menschen zusammenrotten: oft farbenfrohe, intelligente Fitnessarmbänder, die ihre Träger mit Informationen über zurückgelegte Distanzen, getätigte Schritte, verbrannte Kalorien, Schlafstunden und andere Kennzahlen versorgen, die Auskunft darüber geben können, wie gesund und körperbewusst der eigene Alltag ist. Der übergeordnete Trend lautet Selbstquantifizierung oder Quantified Self. Die Vermessung des Körpers und seiner Funktionswerte soll den Menschen dabei helfen, leistungsfähiger, gesünder, produktiver und effektiver zu werden. So zumindest die Theorie. » weiterlesen

Besser arbeiten durch mehr Zufriedenheit:
Das Dankbarkeitstagebuch

Unser Leben wird immer schneller und hektischer. Da hilft es, sich klar zu machen, was man schon erreicht hat. Denn: Wer zufrieden ist, hat nicht nur ein besseres Leben, sondern arbeitet auch besser. Ein Dankbarkeitstagebuch kann uns dabei unterstützen.

Bild: Generation Bass bei flickr.com (CC BY 2.0)Nicht nur, dass das Leben um uns herum immer stressiger zu werden droht – nein, wir lassen uns auch selbst von dieser Hektik anstecken. Uns wird suggeriert, dass »immer mehr« und »immer besser« erstrebenswerte Ziele sind.  Auch wenn es sicher zur menschlichen Natur gehört, so zu denken: Oft genug überfordern wir uns mit unsere Zielen auch ein Stück weit selbst.

Stress durch die falschen Ziele

Zum Beispiel weil wir falschen Idealbildern aus den Medien hinterherhecheln; weil wir uns mit Kollegen, Freunden und Bekannten vergleichen; weil wir uns Ziele von außen, etwa von Chefs oder Auftraggebern, aufoktroyieren lassen. Und sind oft gestresst, weil diese Ziele gar nicht uns entsprechen und wir sie daher auch nur halbherzig verfolgen. Das Ergebnis ist dann, dass wir nicht wirklich produktiv sind und folglich auch nicht sonderlich erfolgreich. » weiterlesen

Meine Taktiken für den Notfall:
So bin ich auf Abruf kreativ

Manchmal ist Kreativität auf Abruf gefragt. Ich reagiere etwa mit entspanntem Brainstorming oder einem Blick auf meine älteren Arbeiten. Eine weitere Strategie liegt zwar nicht auf der Hand, funktioniert aber bei mir sehr gut: das Duschen.

Der Vorteil, wenn man über Jahre regelmäßig Blogbeiträge geschrieben hat: Man entwickelt im Laufe der Zeit eine gewisse Routine und lernt beispielsweise besser zu verstehen, wie man die eigene Kreatitivät stimuliert. Denn nichts plagt das eigene Gewissen mehr als ein anstehender Artikel, ohne dass man eine gute Idee für ihn hat.

Im vergangenen Jahr erläuterte ich, wie ich grundsätzlich meine Kreativität erhöhe und stimuliere – woraufhin auch imgriff-Redaktionsleiterin Sabine ihre Katalysatoren für Kreativität beschrieb.

Doch manchmal kommt es zu Situationen, in denen man unbedingt einen lesenswerten Text anfertigen möchte, aber unter akuter Ideenknappheit leidet. Auch dafür habe ich mittlerweile herausgefunden, welche Taktiken besonders gut funktionieren – denn auf Abruf schöpfersch tätig zu sein, geht sehr wohl. Hier sind die Verfahren, die mir speziell in solch schwierigen Lagen helfen.

» weiterlesen

Tipps für das produktivere Networking:
Schnell mit Menschen ins Gespräch kommen

Networking ist heutzutage einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für den Beruf. Doch viele Menschen scheitern schon daran, Leute einfach kennenzulernen und anzusprechen. Wie kommt man schnell mit anderen Menschen ins Gespräch?

Freelancers Union bei flickr.com (CC BY 2.0)Vor kurzem habe ich den Social Traveller Bjorn Troch interviewt. Er ist drei Jahre um die Welt gereist und hat dabei viel Erfahrung mit Menschen gesammelt. Was er dabei auch gelernt hat: Die Notwendigkeit, schnell und einfach mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Sein Motto »Be Social« bedeutet genau das: Einfach andere Menschen anzusprechen. » weiterlesen

Behindert durch starre Strukturen und Abläufe:
Diese Alarmsignale verraten uns, dass wir festgefahren sind

Niemand behauptet, bei der Arbeit seien Strukturen und eingespielte Abläufe schlecht – im Gegenteil: sie sind unerlässlich. Wer möchte bei jeder Aufgabe, bei jedem kleinen Projekt, bei jeder Routine-Erledigung erstmal das Rad neu erfinden? Erst dort, wo sich die gewohnten Strukturen und Abläufe plötzlich bequem anfühlen, wird’s gefährlich. Alarmierende Zeichen lassen sich leicht erkennen.

Frédéric Bisson bei flickr.com (CC BY 2.0)Wenn wir uns in einer Organisation zu sehr an Strukturen festhalten, werden wir – als Einzelpersonen und als Team – unweigerlich starr und unflexibel, auch weniger kreativ. Oder, frei nach Nassim Nicholas Taleb (Affiliate-Link), wir bewegen uns von der «Antifragilität» in Richtung «Fragilität», d.h.: Wir profitieren nicht mehr von ständigen kleinen Erschütterungen, die bewirken, dass unser System laufend an den Gegebenheiten wächst und optimiert wird. Sondern unser System wird rigid und dadurch anfällig für unerwartete grössere Erschütterungen, durch die es einzustürzen droht.

Wenn wir uns in diese Richtung entwickeln, stellen wir irgendwann auch fest: Wir sind unproduktiver geworden, denn wir verschwenden unsere Zeit mit Leerläufen. Wir haben Chancen verpasst, weil wir das Unerwartete nicht mehr als Impulsgeber begrüssen, sondern es fürchten, da es uns aus unserer Routine wirft. » weiterlesen

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