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Geld ist nicht der wichtigste Motivationsfaktor

 

Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man 'nen Arbeitskreis

invest to energy concept – euro in bulb © Romolo Tavani – Fotolia.com

Die Vergütung ist zwar ein wichtiger Motivationsfaktor, doch nicht immer bringen monetäre Geschenke auch die ideale Motivation der Mitarbeiter. Leistung muss sich lohnen, dieser Spruch hat durchaus seine Richtigkeit, auch Gehaltserhöhungen sind ein Mittel um die Mitarbeiter zu mehr Einsatz zu bringen. Es muss jedoch auch möglich sein, die Mitarbeiter ohne finanzielle Anreize zu motivieren. Eine Befragung unter 18.000 Beschäftigten, was Menschen motiviert und antreibt, hat ergeben, dass Geld zwar wichtig ist, aber nicht an erster Stelle steht. In der Listung waren monetäre Leistungen erst an dritter Stelle gereiht. An erster Stelle war ein kollegiales Umfeld und an zweiter Stelle ein erfüllender Job gereiht, an vierter Stelle stand eine gute Führungskraft und an fünfter Stelle genügend Entscheidungsfreiräume. Somit hat es sich wieder herausgestellt, dass Zufriedenheit am Arbeitsplatz und eine gute Atmosphäre die Leistungsbereitschaft steigern. Auch ein ernstes Lob mit ehrlichem Lächeln und ein kameradschaftliches Schulterklopfen können zu Leistungssteigerungen führen.

An erster Stelle steht die Analyse der Demotivationsfaktoren

Wenn Sie als Vorgesetzter merken, dass die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter sinkt, dann sollten Sie zuallererst eine Analyse durchführen, warum das so ist. Es gibt bestimmte Faktoren, die dazu führen, dass die Motivation in einem Unternehmen sinkt, diese wären unter anderem:

  • Zu wenige Anerkennung der erbrachten Leistung
  • Schlechtes Arbeitsklima
  • Überforderung
  • Unzureichende Arbeitsausstattung
  • Mobbende Kollegen
  • Ihr eigene Haltung als Vorgesetzter gegenüber Ihren Mitarbeitern

Das Ergebnis der Analyse sollten Sie dann dazu nützen, die Störfaktoren zu beseitigen oder versuchen zu beseitigen und somit wieder Zufriedenheit unter den Mitarbeitern generieren. Zufriedene Mitarbeiter sind bereit Ihr Leistungspensum zu erhöhen.

Teambildende Maßnahmen helfen das Arbeitsklima zu verbessern

Wenn Sie bei Ihrer Analyse feststellen, dass sich das Arbeitsklima verschlechtert hat, sollten Sie die Ursache dafür ergründen. In vielen Fällen fehlt es den Mitarbeitern an Teamgeist, der sich zum Beispiel aufgrund zu wenig Zeit, nicht bilden konnte. In diesem Fall sollten sie mit teambildenden Maßnahmen eingreifen, wie zum Beispiel:

  • Schaffung von Möglichkeiten für sozialen Kontakt und sozialen Pausenzeiten
  • Gründung von Projekt- und Arbeitsgruppen mit wechselnden Mitgliedern
  • Gemeinsame Abende (Veranstaltungen oder Essen)
  • Maßnahmen setzen, die den Teamgeist fördern (Spieleabende, Sportevents u.ä.)

Im Fall von Mobbing sollte der mobbende Kollege unbedingt verwarnt werden, wenn es trotzdem nicht beendet wird, sollten Sie Maßnahmen wie Versetzung oder sogar Kündigung in Erwägung ziehen.

Unzureichende Arbeitsausstattung ersetzen

Beim Faktor unzureichender Arbeitsausstattung ist Abhilfe meist eine Budgetfrage. Wichtig für die Mitarbeiter sind vor allem optimale Arbeitsgeräte, wie Computer, Drucker und Büroausrüstung und ein gutes, arbeitsgerechtes Umfeld, wie Tische, Stühle oder Beleuchtung.

Weiterbildungen und Kurse für überforderte Mitarbeiter

Viele Mitarbeiter fühlen sich über- oder unterfordert, was arbeitstechnisch ein quantitatives und auch ein qualitatives Problem sein kann. In diesem Fall ist das Anforderungsprofil des Arbeitsplatzes zu überarbeiten und der Mitarbeiter entsprechend weitergebildet werden. Kurse oder Fortbildungsmaßnahmen sind in diesem Fall besonders wertvoll und geben dem Mitarbeiter ein Gefühl von Wertschätzung und er fühlt sich von den Vorgesetzten verstanden und gefördert. Mitarbeitermotivation ist Grundvoraussetzung für den Unternehmenserfolg und deshalb für jeden Vorgesetzten und Teamleiter besonders von Bedeutung.

Mehr zum Thema:
Den Zusammenhalt der Kollegen fördern: Teamgeist stärken
Literaturtipp: Mitarbeiterführung in der Praxis
Wenn Kollegen mobben und was Sie als Führungskraft tun sollten

Zeitfresser bei der Arbeit – wieviel Ablenkung darf sein?

Intensives Arbeiten und Momente der Entspannung – diese friedliche Koexistenz zwischen konzentrierter Arbeit und wohl verdienten Ablenkungsmomenten scheint in vielen Betrieben abhandengekommen. Dass beides sich aber gegenseitig begünstigt und ansonsten das Monster “Zeitfresser” um sich greift, steht außer Frage.

Alles zu seiner Zeit: Lachen erlaubt!

Lachen mit Kollegen

Lachen mit Kollegen © Kzenon – Fotolia.com

Hat das ganze Team einen bestimmten Abgabetermin im Nacken und spürt jeder den Druck aus der Chefetage, ist nicht die Zeit für Bürospiele oder anderen Flachs. Treibt der Boss die Mitarbeiter gleich nach einer erledigten Aufgabe zur nächsten, riskiert er einen Motivationseinbruch und damit Zeitverluste. Ein echter zeitlicher Killer ist der Glaube, unlustig zu sein spare Stunden. Dem ist nicht so. Darf die Belegschaft mit cheflichem Segen lauthals in Gelächter ausbrechen, sich durch ein neuste Bürospiel, aktuell sehr beliebt, die Polaroidvariante, wie hier zu sehen, oder einem kurzen, aber witzigen YouTube-Video Ablenkung verschaffen, wird sie die nächste Herausforderung mit hochgekrempelten Hemds- und Blusenärmeln angehen. Natürlich lässt sich ein guter Witz nicht erzwingen und schon gar nicht rigoros in den Tagesablauf einplanen, aber: Jeder Acht-Stunden-Stress sollte einige Minuten “Lebensfreude” beinhalten. Gelöst und nervlich gelockert nehmen die Angestellten dann Hürden, um die sie sich sonst gerne herumdrücken. Bei einem morgendlichen Briefing Ziele definieren und schon von vornherein ankündigen: “Da dürft ihr euch austoben!” macht den Chef nicht nur beliebt. Wer ein an einigen Stellen zeitliche Exkurse einplant, erntet hinterher die Lorbeeren des mitarbeiterlichen Gaudiums.

Die größten Zeitfresser: Zu viel Info und jede Menge Störenfriede!

Viele Arbeitnehmer klagen darüber, mit Informationen regelrecht überflutet zu werden. An jeder betriebsinternen E-Mail hängt ein ganzer Rattenschwanz von Verteileradressaten. Um nur ja alle über jedwede Kleinigkeiten in Kenntnis zu setzen, landen elektronische Nachrichten bei Kollegen, die von Amtswegen gar nichts mit der Sache zu tun haben. Als gewissenhafter Mitarbeiter lesen Sie selbstverständlich jede Nachricht gründlich durch und verschieben Sie erst dann in den entsprechenden Ordner. Das kostet wertvolle Zeit. Es empfiehlt sich Mails wenig Aufmerksamkeit zu schenken, die:

-          an mehr als drei weitere Personen versandt wurden,

-          keine persönliche Leseranrede enthalten und

-          mehr als eine Abteilung im Betreff nennen.

Wie der Computer, so ist auch das menschliche Gehirn nicht multitaskingfähig. Es flitzt nur in atemberaubender Geschwindigkeit zwischen verschiedenen Handlungen umher und macht uns daher glaubend, wir könnten mehrere Dinge gleichzeitig erledigen. Wer bei der Arbeit permanent von klingelnden Telefonen, eintreffenden E-Mails und dem ständigen Nachfragen der Kollegen gestört wird, kann nicht produktiv sein.

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Private Gespräche und ihr betrieblicher Nutzen

Klar sind Chefs nicht erfreut, erwischen sie ihre Mitarbeiter beim Quatschen in der Kaffeeküche. Auch das Privatleben der Angestellten kann zum Zeitfresser ausarten und schadet mitunter die Existenz der Firma. Wer zu viel redet, vernachlässigt anfallende Aufgaben. Allerdings sind die freundschaftlichen Bande der Kollegen untereinander auch der Kitt, der den Betrieb zusammenhält. Wer sich nicht kennt und nicht miteinander sprechen darf, springt nur widerwillig für andere ein. Ein kurzer Plausch ist in Ordnung, übertrieben langes Getratsche muss unterbunden werden. Gleiches gilt auch für impulsives, privates Surfen. Ein kurzer Moment im Internet und eine kleine Online-Reservierung für den Abend werfen den Zeitplan der Firma nicht irreparabel aus der Stundenlange Facebook-Sitzungen mit Freunden allerdings schon. Eine ausgewogene Balance zu finden, kann von Ihnen als vernünftiger Mitarbeiter verlangt werden. Sind Sie als Pausenclown bekannt und verleiten Sie die Belegschaft gerne zu Bürospielen, soll es dem Chef nur recht sein. Mit aufgefrischter guter Laune gibt das Kollegium wieder Gas am PC – da kann eine Minute Lachflash sicherlich verschmerzt werden!

 Zeitfresser “Dienst nach Vorschrift”

Empirische Untersuchungen haben ergeben, dass nicht private Gespräche oder ein kleines Bürospiel zu den schlimmsten Zeitfressern gehören. Die meisten Betriebe bremsen ihre Mitarbeiter mit zu vielen Vorschriften und exakten Vorgaben aus – diese zu erfüllen und dann doch mittels Gequatsche dem Stress zu entfliehen, verschlingt wesentlich mehr Zeit!

Wohlfühlen am Arbeitsplatz:
Was die Gerichte dazu sagen

Hund im Büro

© Robert Kneschke – Fotolia.com

Musik hören, rauchen, Hund streicheln: Dass die Arbeitskraft steigt, wenn sich die Mitarbeiter am Arbeitsplatz wohl fühlen, ist ein alter Hut. Doch alles ist eben nicht erlaubt – hier einige aktuelle Rechtsurteile – und wie man sich generell absichern sollte.

 

Der Arbeitsplatz ist garantiert kein rechtsfreier Raum

 

Wer weiß aber genau wie´s läuft? Klar, ein Anwalt – oder jemand der über Rechtssachen schreibt. So wie die Redaktion von anwaltssuche.de. Die hab ich mal nach neuen Urteilen zum Thema „Arbeitsplatz“ gefragt. Denn: Was vor Gericht verhandelt wird, hat sich ja irgendwann im „normalen“ Leben zugetragen und kann ergo auch bald bei mir – oder euch – aufpoppen. Die Redaktion hat in ihrer Urteilskiste gewühlt und die folgenden Fälle zu Tage befördert; die ich gerne für euch –wie sagt man so schön – „aufbereitet“ habe (ohne Anspruch auf Vollständigkeit natürlich):

1. Rauchen muss man nicht dulden:

Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber das Rauchen hat an sich doch stark abgenommen, auch am Arbeitsplatz, oder? Nun gut, aber trotzdem ein aktuelles Urteil für alle Nichtraucher, die auch keine Lust auf stinkende Klamotten haben: Zum „Schutz der Nichtraucher“ müssen Arbeitnehmer rauchende Kollegen generell NICHT dulden, hat das Bundesarbeitsgericht zum wiederholten Mal gesagt.

2. Hunde müssen gegebenenfalls draußen bleiben:

In dem zugrundeliegenden Fall fühlte sich ein Geschäftsführer von dem Hund eines Angestellten bedroht. Und das Gericht gab ihm Recht. Die Argumentation: Es sei egal, ob die Befürchtung berechtigt sei oder nicht, entscheidend wäre, dass der Hund die Kommunikation gestört hätte und diese sei bei einer Werbeagentur ja entscheidend. Jetzt kommt´s aber: Der Chef war sogar berechtigt, nur diesen bestimmten Hund auszusperren, anderen Angestellten aber zu erlauben ihre Hunde mitzubringen – wenn die keinen Ärger machen.

3. Am Arbeitsplatz ist Radio hören erlaubt!

Wie bitte, fragt ihr, Radiohören ist doch ein ewiger Streitpunkt, nicht nur zwischen Arbeitgeber und Angestellte, sondern auch unter den Kollegen: welcher Sender, wie laut, wie lang… Aber hört, hört: Wiederum das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass man Radio hören nicht grundsätzlich verbieten darf; also ergo erlauben muss. Wenn, ja, wenn erstens der Arbeitnehmer seine Arbeit „vollständig und konzentriert“ erledigen kann und zweitens, wenn sich die Kollegen dadurch nicht gestört fühlen. Immerhin.

4. Privates Telefonieren, surfen, skypen usw.:

Diesen Punkt habe ich mir bewusst für den Schluss aufgehoben. Dazu gibt es natürlich viele, viele Urteile. Die Tendenz ist: Wenn es keine Regelung gibt, läuft es meistens auf eine so genannte Duldung hinaus. Sprich: Wenn ihr alles zur „vollsten Zufriedenheit“ erledigt, „muss“ es vom Chef toleriert werden (kann ihm ja dann auch egal sein). Allerdings: Wenn Fehler passieren oder die Arbeit nicht getan ist, kann der Chef reagieren. Und jetzt kommt´s: Er kommt ziemlich sicher mit einer Abmahnung durch. Eine fristlose Kündigung sieht zwar eher schlecht aus, ist aber auch nicht völlig ausgeschlossen. Also Vorsicht! Anders ist es in Pausen oder in einem Notfall, das ist ja klar. Und: Ihr könnt auch dann privat mailen oder simsen, wenn es um den Beruf geht. Beispiel: „Hol Du bitte die Kinder ab, ich muss heute länger arbeiten“, o.ä.

Ich soll übrigens auf ausdrücklichen Wunsch der anwaltssuche.de-Redaktion darauf hinweisen, dass es in der Natur der Sache liegt, dass alle jemals gefällten Urteile EINZELFALL-Urteile sind, heißt: In einem ÄHNLICH gelagerten Fall ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass genauso entschieden wird.

Der Richter, der eventuell in eurem Fall entscheidet, kann das aber -leider- auch ganz anders sehen. Deshalb – noch ein Tipp von der Redaktion – ist es am besten, sich ALLES, was ihr am Arbeitsplatz tun (oder lassen) wollt, vom Chef SCHRIFTLICH absegnen zu lassen. Grund: Vor Gericht kann man oftmals eben in Richtung Duldung oder Gewohnheitsrecht argumentieren, dass kann aber auch nach hinten losgehen.

Personalvermittlung als Weiterentwicklungshilfe

Schild Jobcenter

Schild Jobcenter

Manchmal ist es nicht leicht, als Arbeitssuchender einen Job zu finden. In den seltensten Fällen liegt dies an der mangelnden eigenen Kompetenz, oftmals gibt es schlicht keine Stellen, die frei werden oder auf das persönliche Entwicklungsprofil passen. Ein Bewerbungsprozess aber ist zeitintensiv und ermüdend und lässt sich oft nur schwer einbinden in familiäre Verpflichtungen oder den Arbeitsalltag.

Helfer bei der Jobsuche

 

Personalvermittlungsagenturen können hier hilfreich zur Seite stehen, denn sie sind lange nicht so schlecht wie ihr Ruf. Sie vermitteln zwischen Arbeitssuchenden und Firmen mit Personalbedarf. Eine der ersten, die auch das Konzept in Deutschland mitgeprägt hat, war die 1967 gegründete Persona Service Agentur. An über 190 Standorten in Deutschland werden sowohl Arbeitssuchende vermittelt als auch passende Bewerber direkt angesprochen. Menschen auf der Suche nach einer neuen Herausforderung haben beispielsweise die Möglichkeit, sich kostenlos in die Bewerberdatenbank aufnehmen zu lassen. Auf diese Weise bekommen sie interessante Jobangebote, ohne zeitaufwendig selbst suchen zu müssen, behalten aber trotzdem die Entscheidungsgewalt. Unternehmen wenden sich gerne an Personalvermittlungsagenturen, um deren Personalberatung in Anspruch zu nehmen. Sie erhalten so Hilfe bei der Bedarfsanalyse und Erstellung passender Stellenausschreibungen.

Ein guter Griff für Arbeitssuchende

Arbeitssuchende können direkt einen Vertrag bei der Personalvermittlungsagentur unterschreiben, werden im Anschluss für passende Jobs vermittelt, aber weiterhin über die Vermittlungsagentur bezahlt. Gearbeitet wird im jeweiligen Kundenunternehmen, die Agentur ist aber zuständig für Weiterbildung und Qualifizierung. Sie profitieren so vom Branchentarifvertrag, haben eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und einen gesetzlichen Urlaubsanspruch. Eine deutlich bessere Situation als die Arbeitslosigkeit.

Nicht selten profitieren Arbeitssuchende auch vom so genannten Klebeeffekt. Sie empfehlen sich durch Zeitarbeit beim entsprechenden Unternehmen und bekommen eine Weiterbeschäftigung angeboten, die sie mit einer privaten Jobsuche sicher nicht bekommen hätten. Eine gute Möglichkeit auch die Branche zu wechseln. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) schätzt den Klebeeffekt auf 14 Prozent, allein im September 2011 wurden deutschlandweit 50.000 Zeitarbeiter von den Kunden übernommen.

Bessere Jobchancen:
Durch positive Energie?

Positive Energie

© Gudellaphoto – Fotolia.com

In Branchen, in denen überwiegend Männer arbeiten wie in der Elektronik, werden Begriffe wie „positive Energie“, „Schwingungen“ oder „Gesetz der Anziehung“ meistens eher belächelt. Allerdings sollte das starke Geschlecht nicht generell davon Abstand nehmen, ohne sich vorher damit beschäftigt zu haben. Es ist durchaus möglich, durch positive Energie bessere Jobchancen zu bekommen.

Positives zieht Positives an

 

Das Prinzip dieser Denkweise ist einfach: Wenn ich positiv denke, ziehe ich damit Positives an. Grundlage dafür ist das Gesetz der Anziehung. Doch auch ohne dieses Gesetz zu kennen, leuchtet es dir sicherlich ein, dass du besser agieren kannst, wenn du positiv gestimmt bist.

Wenn du dich mit positivem Denken auseinandersetzt und es in deinen Alltag integrierst, hilft dir dein Unterbewusstsein, deine Ziele durchzusetzen. Was glaubst du, wer schneller einen neuen Job bekommt? Derjenige, der missmutig ist und in der Zeitung nach Stellenangeboten sucht und auf den Anruf des Arbeitsamts wartet oder der, der voller Motivation Eigeninitiative ergreift?

Der ideale Arbeitsplatz

Um dein Unterbewusstsein auf die erfolgreiche Jobsuche einzustimmen, solltest du jeden Tag zwei Maßnahmen durchführen:

  1. Visualisiere deinen perfekten Arbeitsplatz, deinen Chef und deine Kollegen. Was ist deine Tätigkeit, wie viel verdienst du? Je genauer du bei der Visualisierung vorgehst, desto leichter ist es für dein Unterbewusstsein, die Bilder anzunehmen.
  2. Überlege dir Affirmationen. „Ich bin erfolgreich“, „Ich bin in meinem Job glücklich“ oder „Ich liebe die Herausforderungen in meinem Beruf“ sind gut geeignet. Wichtig ist, dass die Glaubenssätze dir entsprechen und du dich beim Aussprechen wohlfühlst.

Unterbewusstsein hilft bei der Jobsuche

Hat das Unterbewusstsein die positiven Bilder und Gedanken aufgenommen, richtet es sich danach aus und hilft bei der Jobsuche. Während du bisher vielleicht ratlos warst, wie du eine neue Anstellung in der heutigen Zeit finden kannst, schickt es dir jetzt zum Beispiel hilfreiche Gedanken. Wichtig ist, dass du sie ernst nimmst und schnell umsetzt. Schreibe am besten jede Idee auf, die hochkommt, damit nichts in Vergessenheit gerät.

Hilfe kann in verschiedenen Bereichen erscheinen:

  • Du bekommst neue Ideen, wo es sich lohnen kann, nach einem Job zu suchen. Neben der lokalen Tageszeitung bieten sich online Jobbörsen wie Stepstone.de an, bei denen es spezielle Bereiche für Elektroniker gibt. Überregionale Zeitungen sind bei gehobenen Stellen ebenfalls ratsam, da große Unternehmen dort inserieren.
  • Vielleicht fällt dir etwas ein, wie du ein besseres Bewerbungsschreiben gestalten und formulieren kannst. Gibt es etwas, wodurch deine Bewerbung seriös erscheint, du dich aber trotzdem von der Masse abhebst?
  • Das positive Denken zeigt sich nicht nur durch Ideen, sondern spiegelt sich zusätzlich im Äußeren wieder. Im Vorstellungsgespräch entscheidet sich der Personalchef im Zweifelsfall eher für den Bewerber, der ausgeglichen und motiviert wirkt. Du strahlst aus, dass es dir gut geht.
  • Allerdings kann es ebenso sein, dass du deine Pläne für eine neue Anstellung über den Haufen wirst. Es ist durchaus möglich, dass du eine zündende Idee hast, wie eine erfolgreiche Selbstständigkeit ohne viel Eigenkapital möglich ist. Im Zeitalter des Internets gibt es viele Alternativen für digitale Unternehmer.

Motivation unter extremen Bedingungen:
Reinhold Messner im Interview

Im August habe ich auf Schloss Sigmundskron in Bozen, Südtirol, den Extrembergsteiger Reinhold Messner interviewt – hier gibt es auch ein Video-Interview mit Reinhold Messner. Der Südtiroler bestieg als erster alle 14 Achttausender und durchquerte die Antarktis, Grönland und die Wüste Gobi zu Fuß. Zudem ist er ehemaliger Politiker, Buchautor und Redner bei Manager-Seminaren.

Reinhold Messner

Reinhold Messner

Was motiviert Menschen zu extremen Leistungen?
Man kann anderen Menschen Motivation nicht aufzwingen, z.B. durch Geld. Die ganzen Motivationsgurus und Motivationsseminare sind daher rausgeschmissenes Geld. Motivation steckt viel mehr in uns, man kann sie nur wecken und dann staunen.

Ich bin grundsätzlich nur mit Leuten losgegangen, die dieselbe Motivation haben wie ich selbst. Beispiel Antarktis-Durchquerung: Wenn meine Mitstreiter nur durch Geld motiviert worden wären, hätten sie wohl möglich nach einer Woche aufgegeben. Das wäre schlicht unmöglich gewesen. » weiterlesen

Wie man ein Meeting überlebt:
Mehr oder weniger ernstgemeinte Tipps

Meetings – viele gehen rein, wenig kommt raus, heißt es landläufig. Da liegt es nahe, sich darüber Gedanken zu machen, wie man die Zeit am sinnvollsten herumbringt. Auch wenn natürlich jeder, der produktiv arbeiten möchte, weiss: das Problem »langweilige Meetings« bei der Wurzel zu packen verlangt nach einem radikaleren Ansatz.

Bild: Niels Heidenreich bei flickr.com (CC BY 2.0)Kürzlich stieß ich im Meetingraum des 25hours-Hotel in Zürich West auf eine lustige Marketing-Idee, die bei genauerer Betrachtung gar nicht so lustig ist: Auf den Tischen waren Tagungsunterlagen mit 10 Sprüchen verteilt, die verschiedene Tätigkeiten vorschlugen, wie man die Zeit in einem Meeting mehr oder weniger sinnvoll herumbringt.

Einige Tipps sind naheliegend, andere nicht ganz ernst gemeint und wieder andere schlicht schwachsinnig -  um so vermeintlich witziger, sie auf den Tischen eines Tagungs-Hotels zu finden. » weiterlesen

Die 10 Jobs mit der besten Work-Life-Balance:
Arbeiten Digitalos ausgeglichener?

Die zehn Berufe mit der besten Work-Life-Balance – wer würde sie nicht ausüben wollen? Doch beim genaueren Hinsehen fragt man sich, ob nicht etwa das coole Image Vater des Gedankens ist. Und ist nicht in jedem Beruf etwas mehr Work-Life-Balance möglich – sofern man nur »Nein« sagen kann?

Lars Plougmann bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Ich bin ja misstrauisch, was Statistiken angeht, vor allem dann, wenn gar nicht klar ist, wie die Zahlen überhaupt zustande kamen. Daher erstaunte mich auch die kürzlich bei Mashable veröffentlichte Umfrage: Glassdoor, eine US-Plattform, auf der Mitarbeiter anonym ihre Unternehmen und Chefs beurteilen können, sammelte ein Jahr lang Bewertungen und hat daraus eine Top-10-Liste derjenigen Berufe erstellt, die angeblich die beste Work-Life-Balance haben.

Zur Studie

Darüber, wie viele Bewertungen denn nun genau ausgewertet wurden, habe ich nichts gefunden – laut Wikipedia gab es auf Glassdoor im April 2014 über 500.000 Bewertungen, das wäre ja ein ganz ansehnlicher Datensatz. Dennoch sind anonyme Online-Bewertungen natürlich eine äußerst fragile Angelegenheit – und sie können genau so gut gefälscht sein. » weiterlesen

Der »Hätte ich das mal früher gemacht«-Effekt:
Eine andere Form der Aufschieberitis

Wichtige Aufgaben erst zu spät in Angriff zu nehmen, ist ein häufig thematisiertes Problem, von dem viele Menschen betroffen sind. Weniger Aufmerksamkeit erhält eine andere, ebenfalls verbreitete Form der Aufschieberitis. Bei dieser wird die Umsetzung von Ideen hinausgezögert, deren Verwirklichung nicht kritisch ist, die aber das private oder berufliche Leben dauerhaft verbessern würde. Was einem entgeht, merkt man meist erst viel zu spät. Und ärgert sich dann.

Konkrete Aufgaben aufzuschieben, die früher oder später sowieso erledigt werden müssen, ist selten eine Strategie für persönlichen oder beruflichen Erfolg. Doch womöglich noch fieser als die Bilderbuch-Prokrastination ist die Aufschieberitis von Projekten, Zielen und Experimenten, für die keinerlei Verwirklichungsdruck besteht. Denn während beim klassischen Prokrastinieren die »Rechnung« in Form von Stress, mangelhaften Resultaten oder unangenehmen Situationen schnell kommt, kann es passieren, dass wir sie beim Aufschieben von wenig dringend erscheinenden »Lebensverbesserungsmaßnahmen« sehr spät oder gar niemals erhalten. Damit verpassen wir gute Ereignisse, neue Leidenschaften, lehrreiche Lektionen und positive Momente. Ich nenne das den »Hätte ich das mal früher gemacht«-Effekt. » weiterlesen

Abstinenz als Experiment:
Eine Woche ohne Kaffee

Mit Gewohnheiten zu brechen, kann ein ziemlich anstrengendes Unterfangen werden. Dennoch lohnt es sich und schafft ein Gefühl von Kontrolle über die eigenen Handlungen. Kurzerhand habe ich mich entschlossen, ein paar Tage keinen Kaffee zu trinken – für einen regelmäßigen Kaffeetrinker keine leichte Aufgabe.

Es gibt diverse Studien zu den Auswirkungen regelmäßigen Kaffeekonsums auf den Körper. Die meisten Untersuchungen attestieren dem schwarzen Getränk positive Gesundheitseffekte. Zu den gängigsten Nebenwirkungen gehören wohl Schlafstörungen durch zu viel Koffein.

Obwohl es aus gesundheitlichen Gründen wohl relativ wenig Grund zur Einschränkung des Kaffeetrinkens gibt, beschloss ich kürzlich, eine Woche lang ganz auf das »schwarze Gold« zu verzichten. Der Anlass: Zu sehr ist die gefüllte Kaffetasse eine Gewohnheit geworden, die mich über den gesamten Arbeitstag begleitet. Der bewusste Genuss endet dabei aber meist schon nach der ersten Tasse.

Mein Experiment, sechs Tage lang ganz die Finger von Kaffee zu lassen, brachte einige interessante Ergebnisse: » weiterlesen