317 Artikel in der Kategorie Motivation auf imgriff.com.

Apples iWatch:
Schlaflabor für zu Hause?

Sein eigenes Leben vermessen und dadurch optimieren liegt im Trend. Bald sind wir wohl soweit, dass wir selbst unseren Schlaf überwachen – Apples iWatch könnte das Schlaflabor für zu Hause ermöglichen. Ist das wünschenswert, oder werden wir durch die lückenlose Selbstoptimierung unserer letzten Rückzugsmöglichkeit beraubt?

Graeme Law bei flickr.com (CC BY 2.0)Self-Tracking oder Quantified Self: Wer es noch nicht tut, lebt hinter dem Mond – so lautet der Grundtenor. Hier bei imgriff.com haben wir schon mehrmals über den Trend geschrieben, z.T. auch kritisch. Einige der Beiträge wurden heftig und kontrovers von unseren Lesern diskutiert. » weiterlesen

Erfahrungsbericht:
Fasten während der Arbeitswoche

Fasten ist eine extreme Erfahrung, die dem Körper einiges abverlangt. Mit ausreichender Planung lässt es sich aber trotzdem in den Arbeitsalltag integrieren. Ein Erfahrungsbericht.

Fasten. Bild: Viktor Hanacek bei picjumbo.comDieses Jahr habe ich mir vorgenommen, wieder einmal zu fasten. Ich habe in den letzten Jahren schon zweimal eine Fastenwoche eingelegt und fand dies jeweils eine  positive Erfahrung. Die Beweggründe sind bei mir rationaler Art: Ich will dem Körper die Gelegenheit geben, sich zu reinigen. Weiter ist es eine Frage des Willens und der Disziplin. So geht es auch darum, die Einstellung gegenüber dem Essen wieder einmal zu überdenken.

Dies hier soll keine Grundsatzdiskussion über Sinn und Unsinn von Fasten sein, noch möchte ich über die verschiedenen Formen von Fasten diskutieren. Für mich persönlich muss es radikal sein, das heisst: Eine Woche lang nur Wasser, Kräutertee und am Mittag und am Abend je eine Bouillon. Als ich zum ersten Mal fastete, hatte ich quasi als Backup noch diverse Säfte zuhause, die ich dann aber nie angetastet habe. » weiterlesen

Arbeit vs. Leben:
Warum viele Freizeit-Fanatiker unzufrieden sind

Mich irritiert, wie weit verbreitet es immer noch ist, Erwerbsarbeit und Leben als Gegenpole wahrzunehmen. Ich jedenfalls würde niemals täglich acht oder neun Stunden meiner kostbaren Zeit opfern für etwas, das ausserhalb des Lebens liegt. Macht es wirklich Sinn, Arbeit und Freizeit zu trennen? Es geht mir hier nicht um Wortklauberei und Definitionen, sondern um eine grundlegende Einstellung.

Tim Green bei flickr.com (CC BY 2.0)Der Begriff Work-Life-Balance wurde schon vor Jahren für tot erklärt. Auch hier auf imgriff.com haben wir immer wieder darüber geschrieben, weshalb «Leben» und «Arbeit» nicht als getrennte Bereiche verstanden werden sollten. Das Thema ist aber noch lange nicht gegessen, was auch erklärt, dass Blogs wie die Karrierebibel es immer wieder aufgreifen: Vor wenigen Tagen hat Jochen Mai 5 Antithesen zur Work-Life-Balance gepostet, die auf den Punkt bringen. » weiterlesen

Ein erfolgreiches Team kommt nicht von ungefähr:
7 Voraussetzungen für produktive Zusammenarbeit

Teamarbeit richtig organisieren ist nicht einfach. Um zu gewährleisten, dass alle produktiv zusammenarbeiten, sollten die Grundfaktoren stimmten. 7 Punkte, auf die man achten sollte.

rnast bei flickr.com (CC BY 2.0)Teamarbeit hat einen schlechten Ruf. Hinter vorgehaltener Hand wird »TEAM« gerne mal als Abkürzung für »Toll, ein anderer macht’s« verwendet.

Und dann ist da noch der Aspekt des sozialen Faulenzens: Sobald Individuen im Kollektiv mit anderen auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten und dabei ihre Einzelleistung nicht bekannt wird, sinkt die Teamleistung – zumindest bei einfachen Aufgaben.

Wie stellt man sicher, dass das Team dauerhaft an einem Strang zieht? Als erstes müssen die Grundlagen stimmen. So sollten beispielsweise im Team gemeinsame Ziele vorherrschen, jeder sollte seine fest definierte Rolle haben und Aufgaben sollten richtig delegiert und kommuniziert werden. » weiterlesen

Vollwertkost fürs Gehirn:
Was gegen Reizüberflutung und für ein besseres Gedächtnis hilft

Es ist offensichtlich: Mit der täglichen Informationsflut muten wir unserem Gehirn zu viel zu.  Es gibt aber Techniken und auch Apps, mit deren Hilfe wir unser Gedächtnis entspannen und seine Leistung wieder steigern können.

Was gegen Reizüberflutung und für ein besseres Gedächtnis hilft. Bild: Gino BrenniUnser Hirn muss aufgrund der Massenmedien, die überall und immer konsumiert werden können, viel mehr Informationen verarbeiten als noch vor einigen Jahrzehnten.

Wer nicht achtgibt und zwischen dem News- und Onlinekonsum nicht genügend informationsfreie Pausen einlegt, riskiert sein Hirn aufgrund einer Reizüberflutung zu schädigen.

Zumindest legen dies Studien von Neurologen der Yale University nahe, die Mäuse konstant mit Lärm reizten. Doch mit dem passenden Hirntraining kann man seine Gedächtnisleistung steigern und auch das Risiko, mit der Info-Flut nicht mehr klarzukommen, mindern. » weiterlesen

Die Marshmallow Challenge:
Ist einfach loslegen effektiver als lange planen?

Strategische Planung gilt als Garant für gute Ergebnisse. Ein simples Experiment mit Spaghetti und einem Marshmallow zeigt allerdings, dass sie nicht zwangsläufig produktiver macht.

Wer vorausschauend plant, Strategien entwirft und Entscheidungen nur nach ausführlichem Abwägen trifft, gilt gemeinhin als effektiver als Menschen, die intuitiv bzw. «aus dem Bauch heraus» entscheiden. Denn im Gegensatz dazu ist eine durchdachte Strategie wohlüberlegt und basiert oft sogar auf wissenschaftlicher Forschung.

Da klingt es logisch, dass die Ergebnisse besser sein müssen. Oder?

Ein Personaler erzählte mir kürzlich etwas anderes: Sein Unternehmen setzt bei der Bewerber-Auswahl und auch zum Teambuilding die Marshmallow Challenge ein. Und die scheint das Gegenteil zu beweisen. » weiterlesen

Die Insider bleiben lieber drin:
Weshalb der Arbeitgeber Facebook einer Sekte gleicht

In meinem letzten Artikel habe ich über das Arbeitsdorf Facebook geschrieben. Ein solcher Arbeitsort – auf einem Firmengelände, das alles bietet, was ein Mensch rund um die Uhr braucht – beeinflusst die Mitarbeitenden positiv in ihrer Produktivität. Andererseits ist es nicht verkehrt, ein derart in sich geschlossenes Gelände mit einem Sektentempel zu vergleichen. Mit ähnlichen Konsequenzen für die Mitarbeitenden. Hier die Gründe weshalb.

TechCrunch bei flickr.com, CC BY 2.0Um den Vergleich zu einer Sekte ziehen zu können, habe ich die heutige soziologische Verwendung des Begriffs gemäss Wikipedia beigezogen. Soziologen wie William Sims Bainbridge und Rodney Stark unterscheiden zwischen Sekten (religiöse Glaubenssysteme, ideologisch) und Kulten (neues Glaubenssystem). Von drei Arten von Kulten passt eine zu Facebook: «Kultbewegungen mit formaler Organisation, die universale Bedürfnisse abdecken.» » weiterlesen

Arbeitsdorf statt Arbeitsplatz:
Wie Facebook seine Mitarbeitenden motiviert

Facebook als Arbeitgeber kreiert eine Umgebung, die alle alltäglichen Bedürfnisse der Mitarbeitenden abdeckt. Denn das Unternehmen hat verstanden: Wer sich wohl fühlt, arbeitet produktiver und identifiziert sich stärker mit seinem Arbeitgeber. Man fragt sich bloss: Bleibt nicht das Privatleben der Mitarbeitenden auf der Strecke?

Bild: Matt Harnack / FacebookFacebook feiert dieses Jahr das 10-jährige Jubiläum. Schon vielfach totgeschrien und von den eigenen Usern hart kritisiert, schaffte es das Unternehmen trotzdem immer wieder, die Wogen zu glätten und mit innovativen und kreativen Features aufzuwarten.

Facebook ist – wie jede andere Firma auch – nur so ideenreich wie die Mitarbeitenden. Letztere wiederum sind kreativer, wenn sie ein entsprechendes Arbeitsumfeld vorfinden. In der Hacker Avenue in Palo Alto fühlen sich die Nerds, Techies und Hacker so wohl, dass sie kaum je nach Hause gehen. Es ist ein Arbeitsdorf mit allem, was das Herz begehrt. » weiterlesen

Weniger ist mehr:
Lieber 1 Aufgabe zu Ende gebracht als 10 angefangen

Wir alle kennen unzählige Produktivitätsmethoden aus Büchern, aus dem Web und aus Seminaren. Und doch will es im Alltag nicht immer klappen. Der Grund? Wir nehmen uns zu viel vor! Ein paar simple Tricks schaffen Abhilfe.

Mark Hunter bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Wir imgriff-Autoren haben schon viel darüber geschrieben, wie man Arbeit effizient und effektiv erledigt: etwa wie man mit Hilfe von Post-its fokussieren kann, über die Wirkung einfacher Lösungen, warum wir den Fokus verlieren, übers Konzentrieren mit Singletasking, ob Multitasking blöd macht, und über Tipps für einen erfolgreichen Tag. » weiterlesen

Kraft tanken (III von III):
Mit diesen Konzentrationsübungen sparst Du Kraft

Unzählige neue E-Mails, der Kollege nebenan telefoniert laut, viele unerledigte Aufgaben, und das Meeting in drei Stunden ist auch noch nicht vorbereitet… Unser Stresslevel und die verfügbare Kraft hängen oftmals eng zusammen mit der Fähigkeit, zu filtern und die Konzentration voll auf das aktuell Wichtigste und Dringendste zu lenken. Mit diesen einfachen Übungen trainiere ich meine Konzentrationsfähigkeit.

Paul Heaberlin bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Sobald ich nicht mehr achtgebe und mit der nötigen Disziplin konzentriert bleibe, lasse ich mich von allerlei Störfaktoren ablenken: Browser, Smartphone, Telefon, Outlook, Kollegen im Zimmer.

Inspiriert durch die ganzen Feeds und Timelines in der Freizeit (Twitter, Facebook, etc.) hat mein Hirn bezüglich Konzentration etwas Bedenkliches «gelernt»: Sobald eine Neuigkeit eintrifft, driftet meine Aufmerksamkeit von der bisherigen Aufgabe ab. Geht es Euch manchmal ähnlich? Die folgenden Konzentrationsübungen trainieren das Hirn, damit es sich nicht ablenken lässt. » weiterlesen