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Bessere Jobchancen:
Durch positive Energie?

Positive Energie

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In Branchen, in denen überwiegend Männer arbeiten wie in der Elektronik, werden Begriffe wie „positive Energie“, „Schwingungen“ oder „Gesetz der Anziehung“ meistens eher belächelt. Allerdings sollte das starke Geschlecht nicht generell davon Abstand nehmen, ohne sich vorher damit beschäftigt zu haben. Es ist durchaus möglich, durch positive Energie bessere Jobchancen zu bekommen.

Positives zieht Positives an

 

Das Prinzip dieser Denkweise ist einfach: Wenn ich positiv denke, ziehe ich damit Positives an. Grundlage dafür ist das Gesetz der Anziehung. Doch auch ohne dieses Gesetz zu kennen, leuchtet es dir sicherlich ein, dass du besser agieren kannst, wenn du positiv gestimmt bist.

Wenn du dich mit positivem Denken auseinandersetzt und es in deinen Alltag integrierst, hilft dir dein Unterbewusstsein, deine Ziele durchzusetzen. Was glaubst du, wer schneller einen neuen Job bekommt? Derjenige, der missmutig ist und in der Zeitung nach Stellenangeboten sucht und auf den Anruf des Arbeitsamts wartet oder der, der voller Motivation Eigeninitiative ergreift?

Der ideale Arbeitsplatz

Um dein Unterbewusstsein auf die erfolgreiche Jobsuche einzustimmen, solltest du jeden Tag zwei Maßnahmen durchführen:

  1. Visualisiere deinen perfekten Arbeitsplatz, deinen Chef und deine Kollegen. Was ist deine Tätigkeit, wie viel verdienst du? Je genauer du bei der Visualisierung vorgehst, desto leichter ist es für dein Unterbewusstsein, die Bilder anzunehmen.
  2. Überlege dir Affirmationen. „Ich bin erfolgreich“, „Ich bin in meinem Job glücklich“ oder „Ich liebe die Herausforderungen in meinem Beruf“ sind gut geeignet. Wichtig ist, dass die Glaubenssätze dir entsprechen und du dich beim Aussprechen wohlfühlst.

Unterbewusstsein hilft bei der Jobsuche

Hat das Unterbewusstsein die positiven Bilder und Gedanken aufgenommen, richtet es sich danach aus und hilft bei der Jobsuche. Während du bisher vielleicht ratlos warst, wie du eine neue Anstellung in der heutigen Zeit finden kannst, schickt es dir jetzt zum Beispiel hilfreiche Gedanken. Wichtig ist, dass du sie ernst nimmst und schnell umsetzt. Schreibe am besten jede Idee auf, die hochkommt, damit nichts in Vergessenheit gerät.

Hilfe kann in verschiedenen Bereichen erscheinen:

  • Du bekommst neue Ideen, wo es sich lohnen kann, nach einem Job zu suchen. Neben der lokalen Tageszeitung bieten sich online Jobbörsen wie Stepstone.de an, bei denen es spezielle Bereiche für Elektroniker gibt. Überregionale Zeitungen sind bei gehobenen Stellen ebenfalls ratsam, da große Unternehmen dort inserieren.
  • Vielleicht fällt dir etwas ein, wie du ein besseres Bewerbungsschreiben gestalten und formulieren kannst. Gibt es etwas, wodurch deine Bewerbung seriös erscheint, du dich aber trotzdem von der Masse abhebst?
  • Das positive Denken zeigt sich nicht nur durch Ideen, sondern spiegelt sich zusätzlich im Äußeren wieder. Im Vorstellungsgespräch entscheidet sich der Personalchef im Zweifelsfall eher für den Bewerber, der ausgeglichen und motiviert wirkt. Du strahlst aus, dass es dir gut geht.
  • Allerdings kann es ebenso sein, dass du deine Pläne für eine neue Anstellung über den Haufen wirst. Es ist durchaus möglich, dass du eine zündende Idee hast, wie eine erfolgreiche Selbstständigkeit ohne viel Eigenkapital möglich ist. Im Zeitalter des Internets gibt es viele Alternativen für digitale Unternehmer.

Motivation unter extremen Bedingungen:
Reinhold Messner im Interview

Im August habe ich auf Schloss Sigmundskron in Bozen, Südtirol, den Extrembergsteiger Reinhold Messner interviewt – hier gibt es auch ein Video-Interview mit Reinhold Messner. Der Südtiroler bestieg als erster alle 14 Achttausender und durchquerte die Antarktis, Grönland und die Wüste Gobi zu Fuß. Zudem ist er ehemaliger Politiker, Buchautor und Redner bei Manager-Seminaren.

Reinhold Messner

Reinhold Messner

Was motiviert Menschen zu extremen Leistungen?
Man kann anderen Menschen Motivation nicht aufzwingen, z.B. durch Geld. Die ganzen Motivationsgurus und Motivationsseminare sind daher rausgeschmissenes Geld. Motivation steckt viel mehr in uns, man kann sie nur wecken und dann staunen.

Ich bin grundsätzlich nur mit Leuten losgegangen, die dieselbe Motivation haben wie ich selbst. Beispiel Antarktis-Durchquerung: Wenn meine Mitstreiter nur durch Geld motiviert worden wären, hätten sie wohl möglich nach einer Woche aufgegeben. Das wäre schlicht unmöglich gewesen. » weiterlesen

Wie man ein Meeting überlebt:
Mehr oder weniger ernstgemeinte Tipps

Meetings – viele gehen rein, wenig kommt raus, heißt es landläufig. Da liegt es nahe, sich darüber Gedanken zu machen, wie man die Zeit am sinnvollsten herumbringt. Auch wenn natürlich jeder, der produktiv arbeiten möchte, weiss: das Problem »langweilige Meetings« bei der Wurzel zu packen verlangt nach einem radikaleren Ansatz.

Bild: Niels Heidenreich bei flickr.com (CC BY 2.0)Kürzlich stieß ich im Meetingraum des 25hours-Hotel in Zürich West auf eine lustige Marketing-Idee, die bei genauerer Betrachtung gar nicht so lustig ist: Auf den Tischen waren Tagungsunterlagen mit 10 Sprüchen verteilt, die verschiedene Tätigkeiten vorschlugen, wie man die Zeit in einem Meeting mehr oder weniger sinnvoll herumbringt.

Einige Tipps sind naheliegend, andere nicht ganz ernst gemeint und wieder andere schlicht schwachsinnig -  um so vermeintlich witziger, sie auf den Tischen eines Tagungs-Hotels zu finden. » weiterlesen

Die 10 Jobs mit der besten Work-Life-Balance:
Arbeiten Digitalos ausgeglichener?

Die zehn Berufe mit der besten Work-Life-Balance – wer würde sie nicht ausüben wollen? Doch beim genaueren Hinsehen fragt man sich, ob nicht etwa das coole Image Vater des Gedankens ist. Und ist nicht in jedem Beruf etwas mehr Work-Life-Balance möglich – sofern man nur »Nein« sagen kann?

Lars Plougmann bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Ich bin ja misstrauisch, was Statistiken angeht, vor allem dann, wenn gar nicht klar ist, wie die Zahlen überhaupt zustande kamen. Daher erstaunte mich auch die kürzlich bei Mashable veröffentlichte Umfrage: Glassdoor, eine US-Plattform, auf der Mitarbeiter anonym ihre Unternehmen und Chefs beurteilen können, sammelte ein Jahr lang Bewertungen und hat daraus eine Top-10-Liste derjenigen Berufe erstellt, die angeblich die beste Work-Life-Balance haben.

Zur Studie

Darüber, wie viele Bewertungen denn nun genau ausgewertet wurden, habe ich nichts gefunden – laut Wikipedia gab es auf Glassdoor im April 2014 über 500.000 Bewertungen, das wäre ja ein ganz ansehnlicher Datensatz. Dennoch sind anonyme Online-Bewertungen natürlich eine äußerst fragile Angelegenheit – und sie können genau so gut gefälscht sein. » weiterlesen

Der »Hätte ich das mal früher gemacht«-Effekt:
Eine andere Form der Aufschieberitis

Wichtige Aufgaben erst zu spät in Angriff zu nehmen, ist ein häufig thematisiertes Problem, von dem viele Menschen betroffen sind. Weniger Aufmerksamkeit erhält eine andere, ebenfalls verbreitete Form der Aufschieberitis. Bei dieser wird die Umsetzung von Ideen hinausgezögert, deren Verwirklichung nicht kritisch ist, die aber das private oder berufliche Leben dauerhaft verbessern würde. Was einem entgeht, merkt man meist erst viel zu spät. Und ärgert sich dann.

Konkrete Aufgaben aufzuschieben, die früher oder später sowieso erledigt werden müssen, ist selten eine Strategie für persönlichen oder beruflichen Erfolg. Doch womöglich noch fieser als die Bilderbuch-Prokrastination ist die Aufschieberitis von Projekten, Zielen und Experimenten, für die keinerlei Verwirklichungsdruck besteht. Denn während beim klassischen Prokrastinieren die »Rechnung« in Form von Stress, mangelhaften Resultaten oder unangenehmen Situationen schnell kommt, kann es passieren, dass wir sie beim Aufschieben von wenig dringend erscheinenden »Lebensverbesserungsmaßnahmen« sehr spät oder gar niemals erhalten. Damit verpassen wir gute Ereignisse, neue Leidenschaften, lehrreiche Lektionen und positive Momente. Ich nenne das den »Hätte ich das mal früher gemacht«-Effekt. » weiterlesen

Abstinenz als Experiment:
Eine Woche ohne Kaffee

Mit Gewohnheiten zu brechen, kann ein ziemlich anstrengendes Unterfangen werden. Dennoch lohnt es sich und schafft ein Gefühl von Kontrolle über die eigenen Handlungen. Kurzerhand habe ich mich entschlossen, ein paar Tage keinen Kaffee zu trinken – für einen regelmäßigen Kaffeetrinker keine leichte Aufgabe.

Es gibt diverse Studien zu den Auswirkungen regelmäßigen Kaffeekonsums auf den Körper. Die meisten Untersuchungen attestieren dem schwarzen Getränk positive Gesundheitseffekte. Zu den gängigsten Nebenwirkungen gehören wohl Schlafstörungen durch zu viel Koffein.

Obwohl es aus gesundheitlichen Gründen wohl relativ wenig Grund zur Einschränkung des Kaffeetrinkens gibt, beschloss ich kürzlich, eine Woche lang ganz auf das »schwarze Gold« zu verzichten. Der Anlass: Zu sehr ist die gefüllte Kaffetasse eine Gewohnheit geworden, die mich über den gesamten Arbeitstag begleitet. Der bewusste Genuss endet dabei aber meist schon nach der ersten Tasse.

Mein Experiment, sechs Tage lang ganz die Finger von Kaffee zu lassen, brachte einige interessante Ergebnisse: » weiterlesen

Selbstbild:
Wie vergangener Erfolg künftigem Erfolg den Weg bereitet

Es ist nicht nur ein Klischee: Wer bei persönlichen Projekten auf vergangene Erfolge zurückblicken kann, hat es leichter. Diese beeinflussen das Selbstbild, was zu weniger Zweifeln führt.

»Nichts führt so sehr zu Erfolg wie Erfolg« (»Nothing succeeds like success«). So lautet eine alte Weisheit aus US-amerikanischen Selbsthilfebüchern, auf die ich erstmals im 1960er-Klassiker Psycho-Cybernetics von Maxwell Maltz stieß. Was wie ein Klischee klingt, kann in der praktischen Anwendung eine regelrecht magische Wirkung entfalten, wie ich selbst am eigenen Leib spüren konnte.

Derzeit lerne ich im Selbststudium Spanisch. Nicht sonderlich engagiert und nur bedingt motiviert, aber es geht voran – wenn auch extrem langsam. Ich nutze nämlich lediglich zwei mobile Apps, Duolingo und Babbel, denen ich mich kaum mehr als fünf bis zehn Minuten täglich widme. Bis ich ein halbwegs alltagstaugliches Level erreicht habe, werden deshalb wahrscheinlich noch Jahre vergehen. Sofern ich nicht vorher aufgebe und mich einem anderen Freizeitinteresse widme. » weiterlesen

Effizient Zeit vergeuden:
Die 7 besten Tipps zum Prokrastinieren

Prokrastinieren ist so einfach. Man muss es nur intelligent anstellen, und schon hat man immer die passende Ausrede parat, um in das Klagelied über zu viel Stress und Arbeit einzustimmen.

Bild: FaulenzenEs gibt dieses Naturgesetz, das Ihr bestimmt auch kennt: Was wirklich wichtig und dringend ist, verliert schlagartig an Attraktivität, sobald wir uns fest vornehmen, es jetzt zu erledigen. Dafür üben all die kleinen, nebensächlichen Aufgaben und Tätigkeiten, die wir tapfer zu ignorieren versuchen,  plötzlich eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf uns aus. Schliesslich ergeben wir uns der süssen Versuchung der Prokrastination. 7 Tipps, wie man das mit Stil tut: » weiterlesen

Ein Casting für eine Blumenwiese:
Wenn wir das Naheliegende nicht mehr sehen

Wir sind stolz darauf, immer effizienter zu werden und unsere Produktivität – scheinbar – zu steigern. Dabei kommt uns aber die Fähigkeit abhanden, das Naheliegende zu sehen und zu nutzen. Ein Plädoyer fürs Schlendern, Trödeln, Mäandrieren und Prokrastinieren.

Light Painting bei flickr.com (CC BY 2.0)Bei meinem täglichen kurzen XING-Besuch ist mir heute ein Inserat ins Auge gestochen, das mich nachdenklich gestimmt hat:

«Gesucht für Fotoshooting: Blumenwiese»

Mein erster Gedanke war: Ist der arme Inserent so gestresst und dermassen ein Sklave seiner Arbeit, dass er nie mehr eine Blumenwiese zu Gesicht bekommt?

Das ist vermutlich zu weit gegriffen. Ja, wahrscheinlich hat der Mann kürzlich auf einem Wochenend-Ausflug eine Blumenwiese gesehen und noch flüchtig gedacht: «Ist die schön!» Vielleicht kommt er auch beim Joggen regelmässig an einer Blumenwiese vorbei.

Ihm fehlt offensichtlich etwas anderes, und das ist genauso beunruhigend: » weiterlesen

12 Tipps, um sich neu zu motivieren:
Raus aus dem Motivationsloch

Wir sollen erfolgreich, produktiv und stets gut gelaunt sein – aber nicht immer schaffen wir das auch. Tipps, um aus dem Motivationsloch rauszukommen.

Oleg Brovko bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Wer kennt sie nicht, die kleinen und großen Durchhänger, Motivationslöcher und Produktivitätseinbrüche – kurz: die Momente, in denen plötzlich nichts mehr geht, obwohl man eigentlich so viel zu tun hat?

Die großen und kleinen Durchhänger

Und dann hängt man plötzlich herum, hat Schwierigkeiten, morgens aus dem Bett zu kommen, kann sich nur mühselig aufraffen, das Nötigste zu tun, obwohl man doch gestern noch so enthusiastisch war. » weiterlesen