140 Artikel in der Kategorie 9 to 5 auf imgriff.com.

Zuhause arbeiten:
Wie man den Chef überzeugt

Kein Stau oder kein überfüllter Nahverkehr mehr, keine Klimaanlage mit Eigenleben, keine schwatzenden Kollegen – das Arbeiten von Zuhause aus kann verlockend sein. Und der Weg dorthin muss nicht «Selbständigkeit» heißen. Immer mehr Chefs verabschieden sich von der Präsenzpflicht und überlassen ihren Mitarbeitern für einen oder mehrere Tage in der Woche die Wahl des Arbeitsortes. Stichwort: Results Only Work Environment.

Doch was, wenn diese Freiheit nicht gegeben wird? Wie vorgehen, um den Chef von den Vorteilen der (teilweisen) Heimarbeit zu überzeugen? Workawesome.com hat eine «Anleitung» dazu verfasst. Die Situation ist natürlich bei jedem Einzelnen verschieden, aber einige grundlegende Schritte gleichen sich.

» How to Ask Your Boss to Work From Home (workawesome.com)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Fußball-WM im Büro:
Darf ich am Arbeitsplatz gucken?

Am Freitag startet die Fußball-WM 2010 – mit dem Eröffnungsspiel (Südafrika gegen Mexico) um 16 Uhr. Damit kommt man als Arbeitnehmer gerade noch zurecht, aber in der Woche danach wird es schwieriger: Zum Beispiel beim Spiel am Mittwoch um 16 Uhr, Spanien gegen die Schweiz, oder bei der Partie Deutschland gegen Serbien am Freitag um 13.30 Uhr. Zu früh für den Feierabend, zu spät für die Mittagspause. Was tun?

 

Einfach so im Büro den Fernseher aufbauen ist jedenfalls keine gute Idee. Das reicht bei schlechtgelaunten Chefs zur Kündigung. Und einfach zuhause bleiben oder krankfeiern ist natürlich auch nicht zu empfehlen. Die beste Variante scheint ein mit dem Chef ausgehandeltes Radio oder ein Liveticker im Netz zu sein – dann muss man bloß noch die (positiven oder negativen) Emotionen unterdrücken. Und ein wenig kann man sich sicher auch darauf verlassen, dass die Stimmung sowohl den Vorgesetzten mitreisst als auch die Kunden davon abhält, zu unpassenden Zeitpunkten anzurufen.

Karrierebibel und Spiegel Online haben detaillierter zusammengefasst, was man am Arbeitsplatz während der WM darf:

» Arbeitsrecht – Fußball-WM 2010: Was ist erlaubt? (karrierebibel.de)

» Fußball-WM am Arbeitsplatz – So vermeiden Sie die Rote Karte vom Chef (Spiegel.de)

Bonus-Link: Den wahrscheinlich schicksten Spielplan zur WM hat die Designagentur Envis Precisely gestaltet, man kann ihn hier als PDF herunterladen und ausdrucken.

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Präsentationen:
Die 10/20/30-Regel von Guy Kawasaki

Weniger ist mehr, das gilt absolut auch für Präsentationen. Der Autor und Unternehmer Guy Kawasaki (Wikipedia) hat das in der 10/20/30-Regel auf den Punkt gebracht: Eine Präsentation soll demnach nie mehr als zehn Folien umfassen, nie länger als zwanzig Minuten dauern und nie in einer Schriftgröße unter 30 Punkt formatiert sein.

Unser Schwesterblog startwerk.ch beschreibt die 10/20/30-Regel detaillierter:

» Die 10/20/30 Regel: Tipps für Präsentationen und Pitches (startwerk.ch)

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So telefoniert man mit schwierigen Leuten

Das Telefon ist noch immer eines der schnellsten und effizientesten Kommunikationsmittel – sofern man den Gesprächspartner erreicht. Im Gegensatz etwa zu E-Mails bekommt man aber am Telefon auch sämtliche negativen Eigenschaften des Anderen mit. Und muss unmittelbar darauf reagieren. Ein klarer Nachteil, den Jochen Mai mit zahlreichen Tipps zu umgehen oder zumindest zu lindern weiß:

» Telefon-Knigge – Tipps für Telefonate mit schwierigen Leuten (karrierebibel.de)

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Bewerbungsgespräch:
Gute Tipps für Personaler und Chefs

Es gibt zahlreiche Listen mit guten Tipps für Bewerber, wie sie sich im Vorstellungsgespräch verhalten sollten und welche Fehler unbedingt vermieden werden müssen. Was man noch nicht so häufig sah, war eine solche Liste für die andere Seite des Schreib- oder Konferenztisches. Holger Lischke hat sie für Karrierebibel.de verfasst. Eine Liste mit Tipps, wie man sich als «Personaler» oder Chef gegenüber einem Bewerber verhalten sollte. Denn merke: Auch wenn Dein Gegenüber nicht für die Stelle infrage kommen sollte, kann er nochmal auftauchen. Als Kunde oder vielleicht sogar als Geschäftspartner. Und in jedem Fall wird er zuhause und im Freundeskreis vom Bewerbungsgespräch berichten. Ein schlechter Eindruck schadet also ganz sicher.

» Bewerbungsgespräch – Die schlimmsten Fehler der Personaler (karrierebibel.de)

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Bildung:
Joi Ito über formelles vs
informelles Lernen

Internetunternehmer Joi Ito sinniert in seinem Blog über formelles und informelles Lernen: Seine Schwester steht mit ihrer akademischen Karriere für das formelle Lernen der Universität, Ito selbst hat sein Studium nicht beendet, sondern das, was er für das Gründen und Führen seiner Unternehmen «brauchte», im Netz, durch «Learning by doing» und von Mentoren gelernt – vor allem das letzte aber wohl ein Glück, das nicht jeder hat.

Lesenswert sind auch die Kommentare und Links unter Itos Artikel.

» Formal vs informal education (joi.ito.com)

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Miriam Meckel:
«Das Leben muss als
Ganzes stimmen.»

Miriam Meckel ist Medienwissenschaftlerin, Professorin an der HSG und Beraterin und war auch schon mal Staatssekretärin und Moderatorin einer eigenen Talkshow. Klingt nach Stress, und das war es auch – nach mehreren Warnsignalen (Hörsturz, Erinnerungslücken) erlitt Meckel irgendwann einen Zusammenbruch. Es folgte ein Klinikaufenthalt und ein Haufen «Neins» zu Verpflichtungen in «Jurys, Gremien, Beiräten».

Jüngst hat sie ein Buch über den Burnout geschrieben – «Brief an mein Leben» (Affiliate-Link) – und dazu dem Spiegel ein Interview gegeben. Dort sagt sie ganz richtig, dass eine Krise auch seine positiven Seiten hat:

«Jemand, der sich selber und seine eigenen Grenzen kennt, kann sich und seine Begabungen viel gezielter einsetzen.»

» Krisen: “Plop, plop, plop” (spiegel.de)

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VEGAZ-Methode:
5 Schritte zum spontanen Vortrag

Es gibt bekanntlich nur zwei Typen von Situationen: Angenehme und unangenehme. Zu den unangenehmen gehört es, überraschend und unvorbereitet um einen Vortrag gebeten zu werden – zum Beispiel vom Chef in einem Meeting: «Bitte stellen Sie doch mal eben den Stand des Projekts vor.»

Jochen Mai hat dafür im Blog 30tausend.de eine gute «Kletterhilfe» gefunden: Fünf Schritte, die schon eine informative und strukturierte Rede ergeben, wenn man sich an ihnen entlang hangelt.

  • Vergangenheit – wie kam das Projekt zustande, wie fing es an?
  • Entwicklung – wie hat sich das Projekt seit dem Start entwickelt?
  • Gegenwart – wo stehen wir? Wo hakt es noch?
  • Andere – was sagen Andere zum Projekt? Welches Feedback gibt es?
  • Zukunft – wie geht’s weiter und wann? Was sind die nächsten Schritte, und was war noch gleich das Ziel?

Nach den Anfangsbuchstaben der fünf Schritte heißt diese Methode «VEGAZ-Methode». Erläuterung der einzelnen Schritte drüben bei Jochen:

» VEGAZ – In fünf Schritten zu einer spontanen Rede (karrierebibel.de, Foto: Flickr/Jasen Miller, CC-Lizenz)

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Studium:
Arbeiten und Lernen – in der Bibliothek oder zu Hause?

Soll man lieber zu Hause arbeiten oder besser in der Bibliothek? Vielen meiner Kommilitonen galt die Bibliothek als ultimativer Ort des produktiven Arbeitens. Ich meine, dass unter Umständen durchaus das Gegenteil wahr sein kann, und dass die Frage, wo man besser arbeitet, möglicherweise komplexer ist.

Im Grunde kann das Arbeiten zu Hause nämlich sehr angenehm sein. Daheim ist es behaglich, ich kann entspannt arbeiten und mich dadurch auf kreative Impulse einlassen, die ich in der fokussierteren Atmosphäre einer Bibliothek nicht zulassen würde. Ich kann einfach Pausen machen oder, wenn mir danach ist, eben mal eine Tasse Tee kochen, schnell zwischendrin etwas essen oder zwei Minuten auf dem Balkon durchatmen. Allgemein kann ich zu Hause wesentlich eher meine Umgebung gestalten, wie ich sie haben will. In der Bibliothek kann ich nicht einfach die Heizung hochdrehen, wenn mir kalt ist, oder das Fenster aufmachen, wenn die Luft zu abgestanden ist.

Daheim bin ich jedoch potenziell einer Menge Störungen von außen ausgesetzt: Vom Paketboten, der das Paket für einen Nachbarn bei einem abgeben möchte, Mitbewohner oder Familienmitglieder, die einen “nur schnell mal” um Hilfe bitten, über Telemarketing-Anrufer bis zu Missionaren wollen eine ganze Menge Menschen etwas von einem, wenn man tagsüber zu Hause ist. Eventuell ist es zu Hause sogar allzu behaglich. Das beeinträchtigt gelegentlich meine Konzentration und Disziplin: Ich verliere dann gerne aus den Augen, was gerade wichtig ist, und verzettele mich. Vor allem aber: Ablenkungen, andere verlockende Tätigkeiten oder einfach Ausweichhandlungen (das Phänomen, dass die Wohnung nie so sauber ist wie vor einer Prüfung, ist wohlbekannt) sind daheim stets in Reichweite.

Deshalb ist die Bibliothek durchaus ein angenehmer Ort, wenn ich einmal konzentriert arbeiten will. » weiterlesen

Spiegelneuronen:
Warum Lachen ansteckend ist

Lächle und die Welt lächelt zurück. Das ist ein Sprichwort, dessen Wahrheit die Neurologen inzwischen bewiesen haben. Spiegelneuronen sind wesentlich mitverantwortlich für unser Verhalten. Ein paar Tipps und Gedanken zu Spiegelneuronen und der eigenen Produktivität.

Spiegelneuronen werden als Basis der intuitiven Empathie betrachtet. Beobachten wir einen Menschen bei einer Handlung, lösen diese Nervenzellen die gleichen Impulse aus, wie wenn wir selber die Handlung vornehmen würden. Sehr anschaulich erklärt das die Kommunikationswissenschaftlerin Nadia Zaboura in diesem kurzen Video:

Etwas verkürzt gesagt sind Spiegelneuronen nichts anderes als die neurologische Erklärung für Sprichwörter wie «Wie man in den Wald ruft, so kommt es zurück». Entdeckt wurden sie zu Beginn der 1990er Jahre von Neurophysiologen um den italienischen Forscher Giacomo Rizzolatti. Anwendung findet dieses Wissen inzwischen in vielen Forschungsgebieten, etwa der Psychologie oder bei der Behandlung von Hirnschäden. Zeit, sich ein paar Gedanken über Spiegelneuronen und den Zusammenhang mit der persönlichen Arbeitsproduktivität zu machen:

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