182 Artikel in der Kategorie 9 to 5 auf imgriff.com.

Hirn und Lernen:
7 Tipps, um die mentale Fitness
zu steigern

Unsere täglichen Aufgaben fordern uns heraus – ganz besonders auf der mentalen Ebene. Einfache Übungen können helfen, auf Zack zu bleiben.

Oft müssen wir uns über längere Zeit konzentrieren und anstrengende Aufgaben verrichten. Da tut es gut, zwischendurch seine mentale Fitness zu trainieren. Die nachfolgenden Übungen können wir überall machen: Am Schreibtisch, ja, sogar während der besagten Sitzung oder auf dem Weg zur Arbeit im Zug oder Tram.

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1. Selbstvertrauen stärken

Stell dir vor, du musst gleich eine Präsentation halten und bist nervös, weil du deine Zuhörer beindrucken willst, jedoch nicht genau weißt, wer dort sitzen wird. Ein einfaches aber wirksames Mittel ist sich vorzustellen, dass gute Freunde und Familienmitglieder im Raum sitzen und dich anfeuern. » weiterlesen

Sprachen lernen:
Spanisch in 30 Tagen – wirklich?

Wie Anfang Jahr angekündigt, wollte ich in 30 Tagen Spanisch lernen. Aber nicht in einem Kurs, sondern gemütlich zu Hause mit Hilfe eines Sprachen-Lern-Sets von Langenscheidt. Ob das Set was taugt?

Schon vor längerer Zeit ist mir dieses Set von Langenscheidt (Affiliate-Link) aufgefallen, und doch konnte ich mich nie durchringen, es auch zu kaufen. Weil mich das Versprechen, in 30 Tagen Spanisch zu lernen, nicht überzeugte. Als Neujahrsvorsatz investierte ich dennoch die 31.90 Franken für das Set, das zwei Audio-CD’s und ein Buch umfasst.

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Das verspricht Langenscheidt

«Spanisch in 30 Tagen. Der kompakte Sprachkurs – leicht, schnell, individuell. In 30 klar gegliederten Lektionen mit Themen aus Alltag, Reise und Beruf lernen Sie Schritt für Schritt Spanisch. Für Anfänger und Wiedereinsteiger. Der Kurs führt zu Niveau A2.» Das heisst, man kann sich in verschiedenen alltäglichen Situationen auf Spanisch verständigen. » weiterlesen

Umfrage:
Smartphone-Einsatz auf dem Klo

75% der befragten US-Bürger nutzen ihr Smartphone auf dem angeblich stillen Örtchen. Wie sieht das bei uns aus?

Die Marketingagentur 11mark hat 1000 US-Bürger nach ihren Surf- und Telefonier-Gewohnheiten auf der Toilette gefragt. 75% aller Befragten haben ihr Telefon dort schon mal genutzt, in der Altersgruppe 28 bis 35 Jahren sind es sogar 91%. Surfen und SMS schreiben auf dem Klo ist heute also eine Normalität. Entsprechend würde sich auch ein Viertel der Befragten weigern, ohne Mobile Device dorthin zu gehen.

E-Commerce mit Wachstumschancen

Überraschend wenig Menschen allerdings, etwa 16% der Befragten, tätigen auch Einkäufe im Web bei dieser Gelegenheit. Hier besteht noch Wachstumspotenzial. Kinderlose Menschen telefonieren weniger auf der Toilette, sie ziehen das SMS vor. Android-Nutzer verwenden ihr Telefon häufiger auf der Toilette als iPhone-Besitzer. Aber das wussten wir ja. » weiterlesen

Buchbesprechung:
Sind wir robust genug für
die Zukunft?

Weniger Grösse, weniger Schnelligkeit, weniger Stabilität, weniger Sicherheit, weniger Raum, weniger Essen: Wir stehen auf der Schwelle zum «Age of Less». Ein Grund zur Besorgnis, aber kein Grund für Kopflosigkeit, sagt David Bosshart.

Weniger wäre mehr.

Weniger wäre mehr.

Die Zeichen häufen sich, dass die Zeit des Wohlstandes, an den sich unsere westliche Welt gewöhnt hat, bald um ist. Ein rauer Wind bläst uns entgegen. Wir werden unseren hohen Lebensstandard, unsere Produktivität und Effizienz, unser rasantes Tempo nicht aufrechterhalten können.

Der Gedanke, dass wir entschleunigen und zurückstecken müssen, löst in vielen von uns Verunsicherung, gar Panik aus. Warum? Weil wir uns goldene Ketten angelegt haben, meint David Bosshart vom Gottlieb Duttweiler Institut. Wir haben uns in unserer Komfortzone eingerichtet, umgeben von geistigem wie materiellem Ballast. Das ist der Ausgangspunkt von Bossharts Buch The Age of Less. Die neue Wohlstandsformel der westlichen Welt (Affiliate-Link)

Inzwischen haben Viele «The Age of Less» gelesen und sich eine Meinung dazu gebildet; nicht selten kommt bei einer geselligen Runde das Gespräch auf das Buch. An Kritik mangelt es nicht: Das Buch pflücke Ideen, die andere längst gehabt hätten. Es komme zu wenig wissenschaftlich fundiert daher. Es benutze Unmengen von Anglizismen auch dort, wo sie nicht nötig seien. «Ein typisches Zeitgeist-Buch», findet einer, der es nur quergelesen hat. » weiterlesen

Stress und Gesundheit:
Männer, legt euch schlafen

Wer mindestens dreimal pro Woche nachmittags für mehr als 30 Minuten schläft, verringert sein Risiko an einem Herzinfarkt zu sterben um 37 Prozent.

Office Sleep Bag "Ostrich"

Office Sleep Bag "Ostrich"

Das ist das Ergebnis einer Studie, die der griechische Arzt Dimitros Trichopoulos gemeinsam mit seinem Team und Kollegen von der Harvard University durchgeführt hat. Die Studie wurde im US-Fachmagazin «Archives of Internal Medicine» veröffentlicht.

Während sechs Jahren untersuchten sie die Schlafgewohnheiten von 23’000 Griechinnen und Griechen im Alter zwischen 20 und 86 Jahren. Teilnehmen durfte nur, wer zu Beginn der Studie nicht unter Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Krebs litt. Die Forscher befragten die Teilnehmer, ob sie regelmässig ein Mittagsschläfchen machten, und wenn ja, wie häufig und wie lang. Weiter wurden die Probanden zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt und gaben Auskunft über ihre sportlichen Aktivitäten. » weiterlesen

Social Media, Zahlenspiele und Qualität:
Schwanzvergleiche in Social Media

Der Erfolg im Internet lässt sich genau messen – angeblich. Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter machen es noch einfacher: Freunde, Follower und Likes sind simple und beliebte Messgrössen. Scheinbar.

Bei der Recherche zu Nackt im Netz (Affiliate-Link) habe ich mich auch mit einem Phänomen beschäftigt, dass ich schon seit längerem in sozialen Netzwerken beobachte und das mir ein wenig missfällt: Die ständigen Schwanzvergleiche. Blogcharts, Klickzahlen, Follower- und Fanzahlen-Charts – selbst bei Google+ gibt es sie bereits. Das Problem: Man lässt sich von so was schnell verrückt machen – das muss nun wirklich nicht sein.

Nun ist das im Prinzip nichts Ungewöhnliches, der Wunsch, sich mit anderen zu vergleichen ist so alt wie die Menschheit. Auch in der Zeit vor Social Media ging es in den Medien um Zahlen wie die verkaufte Auflage, die Zuschauerzahlen, Visits oder Unqiue Visitors. Denn danach berechnen Marketeers ihren sogenannten Return of Investment. Oder auf Deutsch: Die Entscheider in den Unternehmen wollen wissen, was hinten dabei rauskommt für das, was sie vorn reinstecken. Und Zahlen klingen immer gut. Wie sinnvoll die aber sind, wird selten gefragt. » weiterlesen

Büroklatsch:
Tratschen macht produktiv

Die grundlegenden motivationalen Faktoren der Produktivität stehen diese Woche im Zentrum: Lob, die Farbe Blau, Lachen – heute geht’s um Klatsch und Tratsch.

Der Kollege hat am Wochenende geheiratet, die Buchhalterin ist bereits im 6. Monat und der Banknachbar wird befördert. Und du hast von all dem keine Ahnung? Das ändern wir jetzt. Denn wer sich an Bürotratsch beteiligt, ist produktiver.

Tratsch steigere die Leistungsfähigkeit, fanden Psychologen der Uni Hamburg heraus. Nach ein paar Minuten der Ablenkung werde wieder deutlich bessere Arbeit geleistet. Ausserdem fördere Tratsch die Kommunikation und sorge damit für mehr Zufriedenheit im Job.

Die Arbeitspsychologin Kathryn Waddington von der Universität London befragte 100 Krankenschwestern und -pfleger und fand Ähnliches heraus: Der Büroplausch zwischendurch half den Betroffenen, Dampf abzulassen sowie negative Gefühle und Stress schneller abzubauen. Zudem erfüllt das Gerede wichtige soziale Funktionen. Es stärkt den Zusammenhalt der Gruppe und transportiert unterschwellig deren Werte. Wenn das mal keine guten Nachrichten sind? Auf die Plätze, fertig, tratsch: Wie man tratscht, ohne erwischt zu werden – hier die Tipps. » weiterlesen

Festtags-Knigge:
Weihnachtsfeier – die Do’s and Don’ts

Alle Jahre wieder und meist unumgänglich, kommt die betriebliche Weihnachtsfeier. Ein kurzer Blick in den Event-Knigge, damit Ihr Euch auch am Tag danach noch im Büro blicken lassen könnt.

Von der betrunkenen Kollegin, die plötzlich mit dem Typen rummacht, den sie noch nie mochte, über den stillen Pultnachbar, der einem seine Liebe gesteht bis hin zum CEO, der lallend ein Ständchen bringt – haben wir alles schon gesehen. Solche ungeplanten Einlagen finde ich immer wieder amüsant. Und nicht selten war ich selber Teil dieser Peinlichkeiten.

Alkoholinduzierte Missgeschicke

Ich erinnere mich an ein Fest vor ein paar Jahren, der Rotwein floss in Strömen, bis der Chef um 23.00 Uhr meinte, von nun an müsse man seine Drinks selber bezahlen. Naja, in der Not trank ich die ganzen Weinreste aus den Gläsern meiner Kollegen. Das Gesicht des Verwaltungsrats hättet ihr sehen sollen…So lautet dann die Regel Nummer eins: Finger weg von zu viel Alkohol. Denn die ärgsten Missgeschicke geschehen im trunkenen Zustand. Ein Glas Wein zum Essen oder ein Mixdrink geht in Ordnung. » weiterlesen

Arbeitswelt:
Fünf Trends der Zukunft –
die Gegenrede

Gestern hat Thomas an dieser Stelle Kevin Wheelers Fünf Trends der Zukunft vorgestellt. Bei den meisten Punkten muss ich Widerspruch erheben.

Als imgriff.com-Autor beschäftige ich mich mit der Frage, wie ich und meine Leser produktiv sein können. Als Geschäftsführer mehrerer Unternehmen will ich die Arbeitsumgebung meiner Kollegen so gestalten, dass sie produktiv und motiviert sind. Diese Erfahrungen bringen mich dazu, Kevins Thesen zu hinterfragen.

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Social Business

Dank digitalen sozialen Netzwerken können wir uns vernetzen. Adressdaten pflegen sich von selbst und wir sehen, was die anderen tun und wer wen kennt. Richtige Beziehungen ersetzen sie aber nicht; dazu solltest Du Dein Gegenüber anrufen oder – noch viel besser – gemeinsam saufen gehen. Soziale Netzwerke bringen aber auch Nachteile mit sich: Sie überfordern die Leute mit ständigen Benachrichtigungen, zwingen zum Multitasking und machen uns weniger produktiv. Bis diese Effekte unsere künftige Arbeitswelt positiv beeinflussen, müssen sich die sozialen Netzwerke irgendwie auf dramatische Art und Weise verändern. » weiterlesen

Arbeitswelt:
Fünf Trends der Zukunft

Was bewegt uns und die Arbeitswelt in den kommenden 10 Jahren? Der Talent Management-Experte Kevin Wheeler verdichtet seine Beobachtungen zu fünf Trends.

Kevin Wheeler ist Spezialist für HR-Fragen und Talent Management. Sein Steckenpferd sind zukünftige Entwicklungen – wohin bewegt sich die Welt, insbesondere die Arbeitswelt? Jedes Jahr schart er für das «Future of Talent Retreat» helle Köpfe um sich und wagt einen Blick in die Glaskugel. Grundlegend ist Kevins Bild des Dorfes: Unsere Gesellschaft wird wieder ähnlicher wie die Dorfgemeinschaft, die bis vor ein paar Jahrzehnten unsere Kultur geprägt hat.

Zurück zum Dorf

Dörfer waren kleine und überschaubare Gemeinschaften, die gemeinsam aufgebaut und auch gemeinsam geleitet wurden. Der Austausch unter den Mitgliedern der Gemeinschaft war rege, man hat von den Älteren gelernt. Gleichzeitig war auch die soziale Kontrolle besser ausgebaut: Jeder wusste alles von jedem. Heute seien wir auf dem Weg zu ganz ähnlichen Gemeinschaften – auch Unternehmen würden sich in diese Richtung entwickeln. Mit dem Unterschied, dass die Technologie ein starker Treiber dahinter ist und eine virtuelle Erweiterung der Gemeinschaft erlaubt, die bis anhin unbekannt war.

Zusammengefasst sieht Kevin fünf Trends, die unsere Arbeitswelt in den kommenden 10 Jahren prägen werden: » weiterlesen