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Kollaboratives Arbeiten:
Bei «Du, sag mal schnell»-Fragen ist Skype unschlagbar

Dringend gesucht: Ein Experte, der mir eine brennende Frage beantworten kann. Oder: Ein Server ist down, wir arbeiten dran. Oder einfach: Wie findet Ihr das? Oft passt der Skype Chat eindeutig am besten für die Instant-Kommunikation im Team. Aber Achtung: Selbst das raffinierteste Emoticon kann die gehobene Augenbraue nicht ersetzen.

Einst traten hier E-Mail und Telefon gegeneinander an (Corinne Dubacher, September 2011). Jetzt will ich wissen: Welches Kommunikationsmittel ist eigentlich am effizientesten, wenn’s darum geht, im Team spontane, kurze Fragen zu stellen und Informationen auszutauschen?

Diese typischen «Du, sag mal schnell»-Situationen spielen sich in den Zwischenräumen ab und erfassen all das, was in den anderen Gefässen zum Informationsaustausch keinen Platz findet. Anders gesagt: Alles, was durch Sitzungen, E-Mails und Tools wie Google Drive oder Yammer nicht abgedeckt ist.

In den Zwischenräumen passiert Entscheidendes

Gerade diese unauffälligen, kleinen Austausch-Situationen scheinen mir enorm wichtig für den Informationsfluss in einem Team. Ich sehe sie als Kitt in den Fugen der grösseren, etablierten Kollaborationsformen. Würde der ungeplante Informationsaustausch fehlen, wäre die Zusammenarbeit schwerfällig und letztlich ineffizient. » weiterlesen

Neue Arbeitsformen:
Warum Coworking eine gute Idee ist

Pragmatisch betrachtet geht es beim Coworking um besonders flexibel verfügbare Büroarbeitsplätze. Aber das ist nur die halbe Wahrheit, denn in der Praxis kann es sehr viel mehr sein.

von Jan Tißler, leitender Redakteur unseres Schwesterblogs neuerdings.com

Die in San Francisco entstandene Idee der Coworking Spaces geht auf eine einfache Erkenntnis zurück: Alleine zu arbeiten macht auf Dauer keinen Spass. Denn es ist zwar sehr effektiv, wenn man nicht von externen Einflüssen wie den Kollegen abgelenkt wird. Aber zum einen gibt es solche Störeinflüsse auch im eigenen Haushalt und zum anderen ist der Mensch nun einmal im Grunde ein soziales Wesen.

Es ist darüber hinaus ein bestens bekanntes Phänomen, dass die sprichwörtlichen «Gespräche in der Teeküche» in einem Büro oftmals den grössten Effektivitätsschub bringen, obwohl sie von aussen betrachtet wie Zeitverschwendung anmuten. Der Austausch mit Kollegen bringt neue Ideen oder sorgt für die notwendige Entspannung zwischendurch. Und wer hat nicht schon erlebt, dass allein Reden dabei helfen kann, auf die Lösung für ein Problem zu kommen.

Wer aber nun einmal Freelancer ist, der hat in der Regel die Wahl zwischen Arbeitszimmer oder einer Bürogemeinschaft. Genau dazwischen platziert sich das Coworking. Man ist nicht allein wie im heimischen Arbeitszimmer, man verpflichtet sich aber auch nicht so wie bei einer Bürogemeinschaft.

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Ergonomie:
Die Dekonstruktion des Arbeitsplatzes

Wippen auf dem Stuhl hilft, den Schreibfluss wieder in Schwung zu bringen. Die Bewegung der Beine am Stehpult hält flexibel; der nach draussen schweifende Blick öffnet den Horizont. Und eine Runde Tischfussball löst Gedankenblockaden. Tatsächlich: Ergonomisches Verhalten ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für den Geist. Schon ausprobiert?

Ergonomie – eine eher trockene Angelegenheit. Vereinfacht verstehen darunter die meisten ungefähr dies: So und so müssen Arbeitsgeräte beschaffen sein, diese und diese Position soll der Mensch am Arbeitsplatz einnehmen, damit er möglichst lang ohne Schäden einsatzfähig bleibt. Eigentlich ein wichtiges Thema, aber oft vergisst man es schlichtweg.

Habe ich auch getan. Bis ich zu Beginn dieses Jahres plötzlich höllische Rückenschmerzen hatte: Eine Muskelblockade, sagte der Arzt. Die liess sich zum Glück wieder lösen; genügend Bewegung im Sommer half ebenfalls, aber der Schreck sass tief.

Der Arbeitsplatz ist kein unverrückbarer Ort

Ich musste mich also ergonomischer verhalten. Aber ich hatte überhaupt keine Lust, mich mit irgendwelchen geometrischen Winkeln zu befassen, in denen sich der Tisch zu meinen Beinen zu meiner Rückenlehne zu meinen Handgelenken zu meinem Kinn zu meinen Wimpern befinden sollte. » weiterlesen

Do it yourself:
Darum macht Selbermachen glücklich

Selbermachen mag nicht immer effizient sein, aber eins ist klar: Die DIY-Kultur übt auf uns alle eine grosse Anziehung aus. Warum? Weil Machen glücklicher, mächtiger, bewusster, sozialer und meditativer macht.

DIY – Do it yourself oder Selbermachen – ist in den letzten Jahren zu einer breiten Bewegung geworden, und das, obwohl doch Vieles gegen das Selbermachen spricht: Wenn wir die Spezialisierung aufgeben, die unsere Vorfahren so hart errungen haben, ist das ein Rückschritt ins dunkle Zeitalter der Unprofessionalität. Wir schlagen uns dilettantisch durchs Leben, verschwenden massenhaft Zeit und Energie.

Vor kurzem ist mir allerdings die 8. Ausgabe von «Abstrakt – Taschenlabor für Zukunftsfragen» (Hrsg.: W.I.R.E.) in die Hände gefallen. Das Titelbild verkündet in Grossbuchstaben: “Machen ist Macht». Diese Behauptung hat mich stutzig und neugierig gemacht. Das Lesen der klugen Artikel in dem Buch und meine eigenen Beobachtungen übers Selbermachen haben mich zu einer ganzen Reihe von Argumenten für das DIY-Prinzip inspiriert: » weiterlesen

Essen:
Produktiv arbeiten und dabei eine gute Figur machen

Die Diskussionen rund um «Brainfood» sind glücklicherweise verstummt – vermutlich gibt es keine Lebensmittel, die besonders schlau machen. Aber: Unsere Ernährung bestimmt zu einem guten Teil, wie fit und wie produktiv wir arbeiten.

Bei einem Bürojob gilt: Regelmässig und täglich, aber jeweils nicht zu viel essen. Zu viel und zu deftiges Essen macht schläfrig. Das können wir nun mal nicht gebrauchen, wir wollen ja unsere Produktivität steigern. Und am liebsten unsere Figur halten. Ärzte empfehlen höchstens zwei bis drei Mahlzeiten pro Tag – eine vollwertige Hauptmahlzeit und zwei kleinere Mahlzeiten. Als gesunder Snack zwischendurch eignen sich Früchte und Gemüse mit viel Vitamin B.

Wie viel Kalorien verbraucht man im Büro?

Wer nicht zunehmen will, muss die Energiebilanz beachten: Die Differenz zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch. Für eine gute, gesunde Ernährung ist eine ausgeglichene Energiebilanz von entscheidender Bedeutung. Um dieses Ziel zu erreichen, muss man aber den persönlichen, täglichen Energiebedarf kennen. Der persönliche Bedarf wird hier berechnet. » weiterlesen

Stuffle:
App und weg!

Stuffle ist ein neuer Weg, Dinge schnell und einfach zu verkaufen. Die App aus Deutschland will den Flohmarkt auf’s Handy bringen.

Aufräumen ist ja irgendwie ein Dauerthema hier. Logisch, denn es ist auch eines der weit verbreitetesten Probleme, das wir in unserer überfüllten Wohlstandsgesellschaft und damit unseren überfüllten Wohnungen haben: Ordnung halten und den Überblick bewahren. Und dabei können Smartphones tatsächlich helfen.

Weg mit dem Kram

Denn die für mich effektivste Methode beim Aufräumen ist nach wie vor: Weg mit dem unnötigen Kram (auf die Bye Bye-Aktion unserer Blogwerk-Kollegin Karin Friedli haben wir auch schon hingewiesen). Denn je mehr sich die Regale biegen und je heftiger die Schränke überquellen, desto schneller ist wieder Unordnung – da kann man aufräumen und systematisieren, so lange man will. Andersherum wird es automatisch ordentlicher, je leerer es ist. Meine Lieblingsmethode zu mehr Ordnung, das Aufräumen in einer Stunde, habe ich ja in einem anderen Blogpost hier bei imgriff.com schon beschrieben. Denn sie hilft vor allem chronischen Prokrastinierern, die vor lauter Unordnung gar nicht wissen, wo sie mit Aufräumen anfangen sollen. » weiterlesen

Selbständigkeit:
Tun und lassen was man will. Aber davon leben?

Viele träumen davon, zu tun und zu lassen, was und wann sie wollen. Aber kann man davon leben? Und wenn ja, wie gut?

Vor ein paar Monaten habe ich mir diesen Traum erfüllt und mich kurzerhand in die Selbstständigkeit gestürzt. Zu Beginn war alles euphorisch. Ausschlafen, arbeiten wann ich will, tagsüber Freunde treffen, Shoppen, Schlafen, nur noch die Projekte annehmen, hinter denen ich auch stehen kann – toll.

Freiheit um jeden Preis?

Wenn mich Leute fragen, was ich denn an der Selbstständigkeit am meisten schätze, antworte ich: Freiheit. Die meisten nicken dann und murmeln, «ich verstehe». Eine Bekannte fragte mich dann ungläubig, was ich denn genau mit Freiheit meine, sie hätte nicht das Gefühl, dass man als Selbstständige freier sei. Das hat mich nachdenklich gestimmt. Denn eigentlich hat sie ja Recht. Auch wenn ich nur das tue, was ich am liebsten mag, bin ich abhängig. Rechnungen  flattern weiterhin ungehindert ins Haus, Miete, Krankenkasse und Internet werden jeden Monat automatisch vom Konto abgebucht. Ganz egal, ob meine Kunden ihre Rechnungen fristgerecht bezahlen. Und trotzdem antworte ich nach wie vor mit «Freiheit».

Freiheit ist schön und gut, doch ohne Geld macht’s keinen Spass, mögen die einen jetzt denken. Richtig. Darum sollte man sich vor dem Schritt in die Selbstständigkeit einige grundlegende Fragen stellen. » weiterlesen

Das papierlose Büro:
Weshalb es ein Mythos bleibt

Das papierlose Büro kündigt sich seit Jahrzehnten an – aus guten Gründen wird es aber nicht Realität werden. Aber es gibt immer Wege, weniger Papier zu verwenden.

Mal ehrlich: Wenn ein papierloses Büro so einfach umzusetzen wäre, hätten wir das doch längst getan, oder? Alleine der Umwelt wegen (der heutige 5. Juni ist übrigens der Weltumwelttag). Das Bild von gerodeten Regenwäldern erscheint vor unserem geistigen Auge. Dazu gesellen sich Berge von leeren Tonerkartuschen und Elektroschrott, die aus Bequemlichkeit falsch entsorgt wurden. Und dann der ganze Papierkram, wäre doch viel einfacher, man würde alles elektronisch abwickeln. Offerten, Rechnungen, Lohnauszüge, Manuals, Listen, ja, ganze Bücher – alles online, kein Papierverschleiss mehr. Wunschdenken? Ein bisschen schon. Aber den Papierverbrauch reduzieren können wir auch ohne gleich alles papierige abzuschaffen.

Papier fördert Konzentration

Die englischen Wissenschaftler Abigail Sellen und Richard Harper untersuchten in ihrer Studie The Myth of the Paperless Office (Affiliate-Link). Sie stellten sich Fragen wie: Warum zerknüllen wir Papier? Wieso kritzeln oder malen wir bei Sitzungen unsere Unterlagen voll? Und fanden beispielsweise heraus, kritzeln fördert die Konzentration. Computer hingegen lenken ab. » weiterlesen

Kreativität:
20 Ideen zur Ideenfindung

Ideen generiert man nicht auf Knopfdruck. Allerdings gibt es Tricks, wie man die eigene Kreativität zumindest anregen kann.

(Bild: Tony Dowler bei flickr.com)

(Bild: Tony Dowler bei flickr.com)

Gute Ideen sind wertvoll und der Treibstoff vieler erfolgreicher Unternehmen. Sie entstehen nicht auf Befehl und meistens auch nicht dann, wenn man gerade dringend eine brauchen würde. Aber Kreativität lässt sich anregen. Wir haben hier 20 Tipps und Tricks für bessere Ideen.

1. Zeitreise. Was würdest du tun, wenn du in einer anderen Zeit leben würdest? Vor 10, 100 oder vor 1000 Jahren? Oder wie sieht die Zukunft wohl aus?

2. Ortswechsel.
Wie würdest du das Problem lösen, wenn du an einem anderen Ort wärst, in einem anderen Land? In den Bergen, am Meer oder in der Wüste? Oder gar auf dem Mond?

3. Seitenwechsel. Wie würdest du denken, wenn du eine Frau / ein Mann wärst? Wenn du viel älter oder jünger wärst? Einer anderen Rasse angehören würdest? Grösser, kleiner, dicker, dünner wärst? Mit jedem Wechsel betrachtet man die Sache aus einem ganz neuen Blickwinkel.

4. Perspektivenwechsel.
Die Idee aus der Sicht der Mutter, der Kinder, des Partners, der Nachbarin oder der Putzfrau zu betrachten, eröffnet neue Ansätze. Welche Wünsche und Anforderungen stellen diese Personen an ein Produkt oder an eine Dienstleistung? Was ist unverzichtbar, was weniger wichtig?

5. Helden. Funktioniert ähnlich wie das Rollenspiel, aber mit bekannten Persönlichkeiten, Ikonen. Wie würdest du handeln, wenn du Buddha, Mutter Theresa, Jesus, Barack Obama oder Bill Gates wärst? Wie würdest du dann über die Situation denken? » weiterlesen

Ernährung:
Powernahrung fürs Hirn

Unser Hirn isst mit. Doch welche Nahrungsmittel regen müde Hirnzellen an? Erfahre mehr über die Wirkung von Avocado und Co.

Bei so viel Denkarbeit ist eine ausreichende Zufuhr von verschiedenen B-Vitaminen unerlässlich. Die B-Vitamine sind vor allem an der Bildung von Neurotransmittern beteiligt und spielen bei der Bereitstellung von Energie eine wichtige Rolle. Ein Mangel an B-Vitaminen kann zu Schwäche, Müdigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen führen. Neben den Vitaminen B1 und B6 sind die Vitamine B3 und B12 von besonderer Bedeutung.

Zum Frühstück Cobalamin

Vitamin B12 (Cobalamin) verleiht dem Körper neuen Schwung, stärkt das Nervensystem, fördert die Konzentration und mildert Reizbarkeit. So kann tagsüber eigentlich nichts mehr schiefgehen. Enthalten ist Vitamin B12 vor allem in Leber, Eigelb,  Milch, Fleisch und Fisch. Zusätzliches Vitamin B12 benötigen insbesondere auch Frauen, die mit der Anti-Baby-Pille verhüten, Veganer, da sie keine Eier- und Milchprodukte essen, sowie Menschen, die regelmässig viel Alkohol trinken. » weiterlesen