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Die Firmen-Weihnachtsfeier wirft immer wieder dieselbe Frage auf (zumindest bei uns Frauen). Stundenlang stehen wir vor dem Schrank und fragen uns: «Was ziehe ich an?» Rotes Minikleid und hohe Hacken oder doch lieber Jeans und Bluse?
Eins vorab, die Lieblingskombi Jeans und T-Shirt geht gar nicht. Nicht an der Weihnachtsfeier. Wenn dann Jeans und T-Shirt und Blazer gekoppelt mit schönen Accesoires. Doch nicht nur das Outfit sollte man dem Event anpassen, sondern auch das Verhalten. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung, denn auch ich gehöre zu den Frauen, die stundenlang vor dem Schrank stehen und an so mancher Party nicht nur mit dem Outfit ein wenig über die Stränge schlägt. Tipps vom Fettnäpfchen-Profi.
Bleibe deinem Stil treu
Trage etwas, in dem du dich wohl fühlst. Wenn du sonst nie einen Rock trägst, muss das auch am Weihnachtsfest nicht sein. Ein völlig umgestylter Auftritt wirkt aufgesetzt. Ich hatte mal hellblondes Haar mit pinken Fransen, weiss der Geier was mich da geritten hat! Von absoluter Durchsicht rate ich ab. Transparente Tops, Blusen oder Kleider bleiben im Schrank. » weiterlesen
Die meisten mögen Geschenke. Sofern es etwas ist, das man auch gebrauchen kann. Auf Staubfänger und Selbstgebasteltes können wir verzichten. Ein paar Ideen fürs Schenken im Büro.
Zunächst einmal stellt sich die Frage: Will man überhaupt jemanden aus dem Büro beschenken? Und wenn, ja wen? Denn niemand muss etwas schenken. Schwierig wird’s, wenn man in einer grossen Abteilung arbeitet – man möchte niciht unbedingt sein 13. Monatsgehalt für Geschenke für Büro-Kollegen verbraten. Besser, selektiv sein und nur der engsten Mitarbeitenden etwas schenken. Wenn man hingegen in einer kleinen Abteilung arbeitet, kann es sinnvoll sein, jeden mit einer Kleinigkeit zu überraschen.
Keine Gags, kein 0815-Geschenk
Ungeeignet ist ein Gag-Geschenk. Weil es falsche Signale aussendet, so die Aussage von Experten. Allerweltsgeschenke wie Wein, Tassen oder Kugelschreiber sind oftmals auch nicht so der Bringer. Ausser man weiss, dass XY auf guten Wein steht und Z Kaffetassen sammelt. Auch heikel: Körperpflegeprodukte. Parfums sind edel, klar, doch auch wenn es gut gemeint war, den Geschmack des Beschenkten trifft man selten und im schlimmsten Fall versteht er es als versteckte Nachricht. Also gilt: nicht zu vertraulich, aber doch persönlich. » weiterlesen
In der Vorweihnachtszeit häufen sich Apéros und Stehlunches. Networking ist gut für’s Geschäft und in ungezwungener Atmosphäre gar nicht so schwer, könnte man meinen. Doch welche Themen eignen sich bei Tisch und wie beginnt man ein Gespräch mit wildfremden Personen?
Grundregel Nr. 1:
Je weniger man jemanden kennt, um so oberflächlicher ist der Small Talk. Für einmal ist es sogar von Vorteil, oberflächlich zu sein! Also nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und das Gegenüber mit persönlichen Problemen konfrontieren! Den Gesprächspartner sollte man keinesfalls ausfragen (auch wenn das ziemlich spannend sein kann) oder belehren.
Das Essen
Wieso nicht übers Essen sprechen? Beim Stehlunch naheliegend und als Einstiegsthema geeignet. In dem man das Essen lobt und in die Runde fragt obs auch schmeckt, bricht man das Eis. Vielleicht weiss sogar jemand, wer das Catering gemacht hat und schon ergibt sich ein Gespräch. Einmal loben reicht jedoch, wer nur die ganze Zeit das Essen lobt, (auch wenn es wirklich gut ist) wirkt schnell merkwürdig. Kritik und Besserwisserei behält man für sich. » weiterlesen
Liebe am Arbeitsplatz ist verbreitet, schliesslich wird jede dritte Ehe am Arbeitsplatz geknüpft. So weit so gut. Kompliziert wird’s erst, wenn einer der beiden bereits verheiratet ist.
Dauergrinsen und ein allgemein positiver Gemütszustand deutet meist auf verliebte Gefühle hin. Man ist motiviert, schwebt von Drucker zu Kopierer und hat für jeden ein liebes Wort und ein Lächeln parat. Bei jedem gelben Briefchen, das ungeduldig am unteren Rand des Bildschirms blinkt, steigt der Puls. Eifrig wird zurückgeschrieben, aus einem scheuen Flirt wird Buchstaben-Sex. Flirten im Büro ist eine willkommene Abwechslung zum öden Schreibtisch-Alltag.
Geheime Leidenschaft
Sofern bei all der E-Mail Leidenschaft die eigentliche Arbeit nicht liegen bleibt, kein Problem. Schwierig wird’s erst, wenn die Konzentration flöten geht oder wenn es sich bei einem der beiden Partner um den Vorgesetzten handelt. Noch schwieriger wird’s, wenn der Vorgesetzte verheiratet ist. Weihnachtsparty, ausgelassene Stimmung, ein Glas Wein zu viel, ein Intermezzo und aufwachen mit Kater und schlechtem Gewissen am nächsten Tag – kann passieren, fortsetzen sollte man so eine Liasion aber nicht. Denn wüste Worte, Tränen oder zumindest ein peinliches Ende sind normalerweise programmiert. » weiterlesen
Konzentration ist die wichtigste Eigenschaft des Wissensarbeiters. Multitasking bringt nichts. Soweit sind wir uns alle einig. Aber funktioniert Monotasking? Ein Versuch.
Multitasking ist nicht gut, haben wir hier schon öfter geschrieben. Multi-Tasken erzeugt sogar schwächere Arbeitsleistung als bekifft zu arbeiten. Grund genug für Peter Bregman vom Blog des Harvard Business Review, eine Woche lang zu testen, wie es sich anfühlt, das Leben als Mono-Tasker.
Peter Bregman zeigt, warum Multitasking wenig Sinn macht:
Damit dürfte Multitasking die einzige bekannte Tätigkeit des Menschen sein, bei der man durch Übung schlechter wird. Bregman fand das alles so schrecklich, dass er sich zwang, eine Woche konzentriert nur an jeweils einer Sache gleichzeitig zu arbeiten. Hier seine Erkenntnisse:
Kürzlich plädierte ich für Anzugspflicht für alle. Auch bei Frauen ist ein gut geschneiderter Anzug mit Hose oder Jupe eine gute Wahl. Was Frauen im Geschäftsleben sonst noch anziehen können und welchen Rock sie lieber im Schrank lassen – die Do’s and Don’ts.
Starten wir doch gleich mit dem Rock. Klar, ein kurzer Rock macht lange Beine und kann bei der Akquisition von Kunden durchaus nützlich sein. Aber nur so lange «frau» steht. Denn, je kürzer der Rock, desto schwieriger gestaltet sich das elegante Hinsetzen. Man will ja nicht gleich jedem beim ersten Termin die Farbe seiner Unterwäsche offenbaren. Wie so vieles im Leben ist auch elegantes Hinsetzen lernbar: Setz dich leicht gedreht zum Stuhlsitz mit geschlossenen Knien hin. Und auf keinen Fall die Beine überschlagen!
Was die Länge betrifft, der Rock darf eine Handbreit über dem Knie enden. Alles was kürzer ist, bleibt im Schrank. Wer keine Röcke mag, greift zu Shorts. Die sind ja momentan total angesagt und auch in der kalten Jahreszeit tragbar. Zum Beispiel in Kombination mit einer Strumpfhose in aktuellen Herbstfarben und Pumps mit kleinem Absatz. » weiterlesen
Männer im Anzug sind doch einfach unglaublich sexy. Ich plädiere darum für eine allgemeine Anzugs- und eine teilweise Krawattenpflicht! Dabei gibt es ein paar Regeln zu beachten.

Männer, werft Euch in Schale! (Screenshot: internationalsuitupday.com)
Warum bloss werfen sich so wenige Männer in Schale? Liegt es vielleicht an der als lästig empfundenen Krawatte? Schön ist sie ja, praktisch ist sie nicht. Beim exklusiven Business-Lunch besteht stets die Gefahr, die Spitze der Krawatte in die Crevettensuppe zu tunken. Und erst das allmorgendliche Knotenbinden – Mann will ja nicht jeden Morgen die Frau aus dem Bett holen müssen, nur weil man das Ding nicht richtig zuknöpfen kann. Und dann geistert da noch folgender Spruch durch (rebellische?) Männerköpfe: «Why wear a tie if the brain needs oxygen?» Ist die Krawatte ein Muss? Ja, bei bestimmten Anlässen schon.
Ein paar Regeln und eine Hymne zum Thema:» weiterlesen
Die Chefin hat Spinatreste zwischen den Zähnen, der Kollege schmatzt am Mittagstisch. Was sagt man in solchen Situationen und vor allem wie?

The Odd Couple (Jack Lemmon, Walter Matthau, 1968)
Das Leben ist kein Ponyhof, das wissen wir. Für schwierige Situationen kommt nun aber Hilfe: Sechs Tipps, wie man Heikles mit Kollegen oder Vorgesetzten besprechen kann.
Tipp 1: Fresse halten
Vorab kann man sich immer fragen, warum man sich ab dem Anderen stört. Schmatzt sie wirklich so laut oder höre nur ich das weil ich sie auch sonst nicht so schick finde? Will ich wieder einmal Sand ins Getriebe werfen, weil mir ansonsten zu langweilig wird? Neeein, niemals. Sie schmatzt, echt. Aber, stört es die anderen Kollegen auch? Oder suche ich einen Sündenbock für meinen eigenen Frust? Denn oft ist es so, dass man sich als Einziger an etwas stört, weil man die Person nicht besonders mag oder man mit seinem eigenen Leben nicht ganz zufrieden ist. Und wenn man dann als Einzige etwas sagt, steht man am Schluss als Unruhestifterin da, ohne dass das eigentliche Problem behoben wäre. Also, in solchen Fällen behält man die unangenehme Wahrheit lieber für sich und lässt die Kollegin weiterschmatzen.
Tipp 2: Zum Nachdenken bringen
Ein Bekannter beschwert sich immer wieder über seine Arbeitskollegin. Sie ist sehr direkt und lässt keine Möglichkeit aus, ihn zu piesacken. Erst kürzlich passiert: Er kehrt nach seinem zweiwöchigen Urlaub ins Büro zurück. Sie sieht ihn und sagt: «Hallo, hast du zugenommen?» Das ist keine Erfindung von mir, sondern todernst. Die ist echt so drauf. Was macht man mit so einer Person? Erwürgen? Geht nicht, sorry. Andere Vorschläge? Mit gleicher Münze heimzahlen wäre eine Möglichkeit. Aber nein, wir sind ja erwachsen und nicht so taktlos wie Miss Unhöflich. » weiterlesen
In den USA manifestiert sich ein Trend mit Schlagworten wie «Freelance Revolution», «Gig Economy» oder «Freelance Nation»: Immer mehr Menschen haben den traditionellen Karriereweg aufgegeben und sind als Selbstvermarkter unterwegs.
Sie arbeiten für mehrere Auftraggeber, gehen verschiedenen Tätigkeiten nach und tun dies als Selbständige, Teilzeitangestellte oder temporär verpflichtete Arbeitnehmer. Aktuell verstärkt wird dieser Trend durch das Phänomen der «Jobless Recovery» in den USA. Unternehmen profitierten nach der Finanzkrise von einem milden Aufschwung, ohne dass die Zahl der Arbeitslosen sank. Entsprechend finden sich viele Arbeitnehmer unfreiwillig in in neuen Arbeitsformen wieder. Mehr und mehr suchen aber Menschen auch diese neue Selbständigkeit.
Das Unternehmen entscheidet nicht mehr für Dich
Lynda Gratton von der London Business School beschreibt im Economist die veränderte Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Jeder Arbeitnehmer müsse heute für sich selbst Verantwortung übernehmen – die Firma tut es nicht mehr. Die bisherige «Eltern-Kind»-Beziehung zwischen Unternehmen und Mitarbeiter wird mehr und mehr zu einem «Wir stehen uns auf Augenhöhe gegenüber». » weiterlesen
Der Stampler ist ein Tacker, der gleichzeitig ein Stempel ist. Wieso nicht?
Der Bereich der Tacker hat in den letzten Jahren wenig Innovation gesehen – nicht mehr wegzudenken aus dem Alltag tut er still und bescheiden seinen Dienst. US-Designer Phil Jones hat sich nun den Tacker zur Brust genommen und um eine sinnvolle Funktion erweitert: Den Stempel.
Wer mit dem Stampler Blätter zusammenheftet, hinterlässt gleichzeitig ein fröhliches Smiley auf dem Papier. Das geht in einem Arbeitsgang, zusätzlicher Arbeitsaufwand oder Effizienzverluste sind also nicht zu erwarten. Vermutlich weniger zu empfehlen, wenn man häufig Eheurkunden oder Staatsverträge tackert, ansonsten aber sicher eine Bereicherung für jedes Büro.
Für knapp 20 Euro ist der Stampler bei discovery-24.de erhältlich.