140 Artikel in der Kategorie 9 to 5 auf imgriff.com.

Muffiges Büro:
OLF ist schuld

Endlich haben wir einen Schuldigen für die miefige Stimmung im Büro: Olf. Der Nachteil ist, jeder hat einen und man wird ihn niemals los.

Für muffige Luft im Büro gibt es mehrere Gründe:


1.    Jemand lässt sein Essen an einem noch unentdeckten Ort verwesen und weiss nichts davon. Oder es ist ihm / ihr einfach zu peinlich zuzugeben, dass das längst abgelaufene Mikrowellengericht sein Eigentum ist.

2.    Die Fenster wurden länger nicht mehr geöffnet.

3.    Man kann seine Arbeitskollegen nicht riechen.

Natürlich gäbe es auch noch Punkt 4: Arbeitskollegen, die nicht duschen, aber das lassen wir jetzt mal so stehen.

Punkte 1 – 2 lassen sich mühelos lösen. Vergammeltes Essen entsorgen. Fenster aufmachen und lüften. Schwieriger wird’s mit Punkt 3. » weiterlesen

Lernen:
Die Schule der Zukunft

Wie lernen wir in Zukunft? Vermutlich eigenständiger, weniger im Klassenzimmer und mit mehr Eigenverantwortung.

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Es soll Leute geben, die gehen gerne zur Schule. Ich gehöre nicht dazu. Aber irgendwie muss ich mich ja weiterbilden. Seit gut 4 Jahren arbeite ich auf den MAS in Writing und Corporate Publishing hin. Das Studium umfasst drei modular aufgebaute Kurse, die dann zu einem Master zusammengefügt werden können. Modular aufgebaut heisst, du entscheidest selber wann du welchen Kurs besuchen willst. Finde ich ganz praktisch. Jeder Lehrgang umfasst einige Präsenztage, der Rest ist Selbststudium, Hausaufgaben werden in den E-Classroom gestellt, so dass man die Aufgaben bequem von zu Hause aus lösen kann. Rund eine Woche später erhält man von einem der Dozenten ein Feedback.

Hört sich eigentlich nach einem guten Plan an. Wären da nicht die zahlreichen Studienunterlagen, deren Inhalt ich lesen sollte. Dazu kommt, mit jedem Jahr fällt mir das Lernen schwerer. Ich musste etwas finden, wie ich den ganzen Stoff ohne grosse Mühe in mein Hirn bringe. » weiterlesen

Praktika:
Die Frageliste für das Jobinterview

Praktika sind begehrt, ob bezahlt oder unbezahlt. Acht Fragen, um ein Angebot für eine Praktikumstelle kritisch zu prüfen.

Harte Arbeit zahlt sich immer aus, sagt man. Noch besser ist es, wenn man andere für sich arbeiten lässt, vielleicht sogar kostenlos. So sieht leider die Situation vieler Praktikanten aus. Worauf Du achten solltest, damit sich ein Praktikum auch für Dich lohnt.

In den USA gibt es schätzungsweise 500.000 unbezahlte Praktika, dank denen amerikanische Firmen etwa zwei Milliarden US-Dollar Lohnkosten sparen. Dies trotz eines US-Gesetzes, das einen Mindestlohn für Praktikanten vorschreibt. Das hat gesamtwirtschaftlich zwei große Nachteile: Firmen, die kaum wettbewerbsfähig sind, halten sich mit kostenlosen Praktikanten länger als nötig über Wasser. Zudem schwinden die Aufgaben für mögliche bezahlte Jobs in den Unternehmen, die unbezahlte Praktikanten einsetzen. » weiterlesen

Kommunikation:
Führung bottom-up

Die Führung von unten wird oft vernachlässigt. Aktiv gestaltet kann sie den Arbeitsalltag erfolgreicher und befriedigender für alle machen.

In meiner bisherigen beruflichen Laufbahn hatte ich alle Arten von Chefs: Hilfsbereite, cholerische, dominante oder kommunikationsscheue. Letztere Eigenschaft ist besonders seltsam. Ich hatte eine Chefin, die mir gegenüber sass und trotz der Nähe lieber E-Mails geschrieben hat als mit mir zu reden. Hmm, was lief da wohl schief? Obwohl sie sonst eine liebe und umgängliche Person war.

Vielleicht wurde ich deswegen vor kurzem mein eigener Chef. Nun habe ich in meinen Büro nur noch meine Katze, die sich mir versucht mitzuteilen. Auch das ist nicht immer einfach.

Dass man seine Vorgesetzten nicht immer versteht, liegt selten an deren Unzulänglichkeit. Missverständnisse entstehen oft, weil wir einander nicht richtig zuhören.

Folgendes Beispiel kommt Dir vielleicht bekannt vor: Du besprichst mit Deiner Chefin ein neues Projekt, die Aufgaben und Zuständigkeiten sind klar verteilt – Deiner Meinung nach. Tage später stellt sich heraus, sie hat das Gespräch völlig falsch interpretiert. Nichts von dem was abgemacht wurde, ist erledigt, sie hat andere Vorstellungen. Grund zum Verzweifeln? Nein, aber einander aufmerksam zuhören und bei Unklarheiten nachfragen ist ein Anfang.

Diese sieben Tipps sollen helfen, die Beziehung zum Vorgesetzten zu stärken. » weiterlesen

Inbox Management:
Eine Welt ohne E-Mails

Die Welt versinkt in E-Mails. Die klugsten Köpfe brüten über neuen Lösungen. Ein Überblick und meine Prognose: Wir werden bald weniger E-Mails haben.

Kaum ein Thema bewegt uns Büromenschen so sehr wie die steigende Zahl von E-Mails. Wir sind Opfer und Täter zugleich: Wir erhalten zuviel elektronische Post und sind als Schreibende Teil des Problems. Aber keine Sorge: Weltweit brüten die klugsten Köpfe über Lösungen – ein Überblick.

Die Schule der reflektierten Anwendung
Das sind die Evergreens: Tipps und Tricks, wie man bessere, verständlichere E-Mails schreibt – und damit hilft, weniger Postverkehr zu produzieren. Wir haben auf Sascha Lobos Ansatz des hermetischen Schreibens hingewiesen. Seth Godin hat eine Liste veröffentlicht; 36 Punkte, die es zu bedenken gilt, bevor man den Senden-Knopf drückt. Die Liste stammt aus dem Jahr 2008, offenbar sah er in den letzten drei Jahren wenig Fortschritt und hat die Liste vor wenigen Tagen ein zweites Mal gepostet («maybe this time it’ll work», schreibt er darunter).

Chris Andersons E-Mail-Verhaltenskodex
Der TED-Kurator Chris Anderson hat eine Initiative gestartet, um einen globalen Verhaltenskodez zu kreieren. Wir alle sollen uns eine E-Mail-Charta geben: 14 Punkte für eine bessere E-Mail-Welt. Dazu gehören Verhaltenshinweise wie «Bekämpfe Anhänge» oder die konsequente Verwendung von Akronymen in der Betreffzeile (etwa das bekannte «EOM» für «End of Message»). Der erste Entwurf der E-Mail-Charta ist online, jeder kann die Charta mitgestalten. » weiterlesen

Mittagsschlaf:
Gute Mitarbeiter schlafen
während der Arbeit

Das «Suppenkoma» ist ein bekanntes Phänomen. Nach dem Mittagessen setzt sich die Müdigkeit bleiern auf die Augen. Die Lösung ist so einfach wie selten anzutreffen: der Mittagsschlaf.

Alle Kinder dieser Welt hassen Mittagsschlaf. Sie haben Angst, ganz aufregende Sachen zu verpassen. Ich kenne nicht einen Erwachsenen, der Mittagsschlaf nicht liebt. Anscheinend gibt’s in unserem Leben genug Aufregung, so dass wir gerne tagsüber auch mal darauf verzichten können. Wir zeigen, warum mittagsschlafende Angestellte für Unternehmen Sinn machen.

Vorteile von Mittagsschlaf
Warum sollten Unternehmen den Mittagsschlaf ihrer Angestellten dulden? Dieser Frage ist Tony Schwartz, einer der Autoren des Harvard Business Review-Blogs nachgegangen. Schwartz sieht folgende Vorteile eines kurzen Power-Schlafs während der Arbeitszeit: » weiterlesen

Zukunft:
Normale Amateurintelligenz
brauchen wir nicht mehr

Das Internet wird unsere Gesellschaft umpflügen. Viele Berufe werden überflüssig werden. Und niemand ist da, der uns die notwendigen neuen Dinge beibringt. Gunter Dueck hat an der re:publica XI einen vielbeachteten Vortrag gehalten.

Dein Beruf wird überflüssig

«Ihre Berufe werden verschwinden» hat Gunter Dueck seinen Zuhörern an der re:publica 11 vergangene Woche vorausgesagt. Um uns herum geschehe eine Industrialisierung der Dienstleistungsberufe, angetrieben durch das Internet. Was haben wir als Spezialisten in unserem Beruf jemandem voraus, der zwei Stunden lang im Internet gesurft ist? Das Fachwissen sei heute im Internet, dem Betriebssystem unserer Gesellschaft. «Fachliche Fähigkeiten werden obsolet», sagte Dueck. Viele Berufe wie Bank- und Versicherungsberater, Lehrer oder Apotheker würden überflüssig werden: Berufsleute, die glauben, ihre Existenz mit einem Vorsprung an Wissen rechtfertigen zu können.

Was Du wissen musst, erfährst Du bei YouTube
Der leise sprechende Professor für Mathematik, Buchautor und CTO bei IBM liebt Provokationen, die er seinem Publikum freundlich ins Gesicht klatscht. «So normale Amateurintelligenz brauchen wir nicht mehr», urteilt er etwa über Universitätsprofessoren. Die 180 Credit Points für ein Bachelor-Studium könne man schliesslich auf 360 YouTube-Videos verteilten und lernen. Für den Rest brauche es dann nur noch einige Ausnahmeerscheinungen wie Watzlawick, Einstein oder Max Planck. » weiterlesen

Schreibmaschinen:
Renaissance der Mechanik

Mechanische Schreibmaschinen erleben eine Renaissance: Die Anhänger der Olympias und Remmingtons treffen sich in Cafés und Buchläden zu so genannten Type-Ins.

Remmington, Underwood, Olivetti, Hermes und Olympia: Das sind klingende Namen aus scheinbar längst vergangenen Zeiten. Meint man – aber nicht ganz: Während Touchscreens die Welt erobern, entsteht eine globale Bewegung rund um Kugelköpfe, Farbbänder und Korrekturtasten. Die noch überschaubare, aber wachsende Anhängerschaft hat es nun zu einem Artikel in der New York Times gebracht. Die Fans sehen gute Gründe, die schweren Schreibgeräte einem Computer vorzuziehen.

Vom Hermes Baby bis zur Triumph Tippa
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (12 Bilder)

(Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von Adwoa vom Retro Tech Geneva-Blog – dort gibt’s noch mehr Bilder und Infos. Sehens- und lesenwert.)
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Think Quarterly:
Neues Webmagazin von Google

Think Quarterly ist ein neues Webmagazin von Google. Die erste und sehr schön gestaltete Ausgabe behandelt das Thema «Data» und untersucht die Frage, wie aus all den verfügbaren Daten nützliche Informationen werden.

Wenn ein Unternehmen eine Idee von Daten beziehungsweise von riesigen Massen von Daten hat, dann ist es Google. Die Serverfarmen des Unternehmens speichern unvorstellbare Mengen von Daten. Naheliegend also, dass sich die erste Ausgabe von Think Quarterly um «Data» dreht. Think Quarterly wird von Google UK & Ireland veröffentlicht und als Buch (!) gedruckt und an Kunden und Partner abgegeben. Käuflich kann es nicht erworben werden. Die Online-Version steht aber der ganzen Welt zur Verfügung, in einer Desktop- und einer ebenfalls gelungenen Mobile-Variante.

Wir haben genug Daten
Das Thema wird von zahlreichen Autoren aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Hans Rosning, ein eigentlicher Data-Superstar, erklärt in einem Interview, weshalb eine datenbasierte Sichtweise ein Unternehmen grundlegend verändern kann. Ein Unternehmen brauche gemäss Rosning nicht mehr Daten, sondern ein neues Mindset im Umgang mit Informationen. Dieser Grundtenor zieht sich durch das ganze Magazin: Für die meisten Entscheidungen haben wir heute genug Daten – wir müssen lernen, sinnvoll damit umzugehen: «We were brought up believe more data was good and that’s no longer true.» » weiterlesen

Arbeit erzählen:
Das Microblogging-Experiment

Microblogging-Tools wie Yammer halten Einzug in Unternehmen. Hans de Zwart will das Instrument bei Shell nutzen, um den Activity Stream seines Teams aufzuzeichnen: Seine Mitarbeiter erzählen ihre Arbeit.

Das «Narrating your work» Experiment nennt Hans sein Vorhaben. Als Innovation Manager for Global Learning Technologies bei Shell arbeitet er in einem virtuellen Team mit Mitarbeitenden auf der ganzen Welt. Er stellt fest, dass im Team häufig wenig Wissen darüber existiert, was die Kollegen gerade tun, wo sie anstehen oder was sie Neues gelernt haben. Das Arbeiten in verschiedenen Zeitzonen tut ein übriges, um sich ab und an «disconnected» zu fühlen.

Der Feed meiner Arbeit
Hans de Zwart startet deshalb ein Microblogging-Projekt mit Yammer, dem bekanntesten Tool für Enterprise Microblogging. Ganz ähnlich wie Facebook erlaubt Yammer den Nutzern, Status-Updates zu posten, Fragen ans Team zu stellen oder Dokumente und Links zu teilen. Yammer generiert daraus einen Activity Stream, wie wir ihn von anderen Social Media-Kanälen kennen. Die Teilnahme ist für das Team von Hans freiwillig; wer sich dafür entschliesst, verpflichtet sich für eine von drei Optionen. » weiterlesen