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Die Doppelbelastung durch berufsbegleitende Weiterbildung

 

© Reimer - Pixelvario - Fotolia.com

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Die berufliche Weiterbildung wird immer häufiger in Anspruch genommen und auch gefördert. Entsprechend gibt es ein stetig wachsendes Bildungsangebot, insbesondere im Bereich der Fernlehrgänge. Die Motive für die Inanspruchnahme von Weiterbildungsmaßnahmen sind vielseitig. Berufliche Weiterentwicklung, neue Orientierung oder schlichtes Interesse an bestimmten Themengebieten gehören dazu. Wer sich für eine Form der Weiterbildung entschieden hat, sollte sich damit auseinandersetzten, wie mit der Doppelbelastung und den möglicherweise daraus resultierenden Problematiken umgegangen werden kann.

 

Das Fernstudium als Alternative zum klassischen Ausbildungsweg

 

In den letzten Jahren wurden aufgrund der steigenden Nachfrage immer mehr Online-Studiengänge von verschiedenen Fernuniversitäten angeboten. Selbst Bildungseinrichtungen wie die Internationale Universität Bad Honnef bieten mittlerweile neben ihrem klassischen ortsgebundenen Studium auch Fernstudiengänge an.

Ein solches Bildungsangebot kommt der Bewältigung von Beruf und Weiterbildung sehr entgegen und hat einige Vorteile:

 

  • ein hohes Maß an Flexibilität
  • Ortsunabhängigkeit beim Lernen
  • verhältnismäßig leichter Zugang
  • Möglichkeiten des interaktiven Austauschs via Online-Campus

 

Die einzelnen Lehrinhalte eines Fernstudienganges können so abgearbeitet werden, dass sie in den Berufsalltag passen. Die Zulassung nach Noten gibt es hier nicht. Die Voraussetzungen für die Teilnahme variieren jedoch zwischen den einzelnen Fernlehrgängen. So kann beispielsweise das Abitur oder eine bestimmte berufliche Grundausbildung Bedingung sein.

 

Der richtige Umgang mit der Doppelbelastung

 

Eine Doppelbelastung in Form einer beruflichen Weiterbildung steht zunächst mit sehr viel Aufwand und Disziplin in Verbindung. Dies sollte sich in der Regel jedoch auszahlen, da sich hierdurch viele weitere berufliche Perspektiven erschließen, die es ermöglichen, die eigene Karriere voranzutreiben und zu steuern. Um die Anforderungen meistern zu können, ist ein effektives Zeitmanagement unerlässlich, wozu eventuell auch ein organisierter Lehrplan gehört, je nach den Bedingungen, die der Beruf festlegt.

 

Bei der Organisation der beruflichen Weiterbildung spielen die individuellen Lebensumstände und das Alter eine große Rolle. Deshalb sollte man sich ehrlich fragen: Wie viel kann und will ich bewältigen? Es gilt in jedem Fall, realistisch zu bleiben. Wer die Doppelbelastung nicht scheut und für möglich hält, sollte dieser mit einer gesunden Mischung aus Disziplin und Flexibilität entgegentreten. Richtiges Planen ist wichtig, jedoch ebenso wie die Freiheit, den straff organisierten Arbeitsalltag hin und wieder etwas aufzulockern. Dies hilft auch dabei, die eigene Aufnahmefähigkeit auf einem möglichst hohen Level zu halten. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist es auch nicht nur die Vorteile für die berufliche Karriere, sondern auch für sich selbst und die persönliche Entfaltung abzuwägen.

 

Kalkulieren – planen – umsetzen

 

Eine berufliche Weiterbildung erfordert viel Willensstärke, Durchhaltevermögen und gegebenenfalls die Bereitschaft Opfer im Hinblick auf die Freizeit zu bringen. Doch mit einer realistischen Selbsteinschätzung und der richtigen Planung zahlt sich diese Doppelbelastung auf lange Sicht gesehen aus, eröffnet neue Perspektiven und viele individuelle Entwicklungsmöglichkeiten.

MySimplePlan:
Rasch Projektpläne auf dem iPad erstellen

Statt den ersten Entwurf eines Projektplans auf ein Blatt Papier zu kritzeln, bietet MySimplePlan als Alternative eine einfache iPad-App. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

mysimpleplan150Unsere Arbeitswelt wird immer mobiler und es ist keine Seltenheit mehr, dass die Mitarbeiter im Geschäftsalltag nur noch mit Smartphone und Tablet unterwegs sind. Ein Grossteil dessen, was wir «Arbeit» nennen, ist sehr oft reine Kommunikation, sei es per Mail, Chat oder Telefon. Dazu sind die mobilen Geräte sehr gut geeignet. Schwieriger wird es beim Erstellen und Editieren von Dokumenten, wenn also wirklich kreative Arbeit gefragt ist.

Kleinere Arbeiten gehen gut von der Hand, aber wirklich produktiv erscheint mir persönlich dies jeweils nicht. Aber im Hinblick auf die immer noch existierende Vision von papierlosen Büros ist jede digitale Aktion begrüssenswert. Beispielsweise bietet sich das Tablet auch an, um in einem Meeting gleich einen Projektplan zu erstellen. Bislang habe ich dies vornehmlich textbasiert in Evernote gemacht, wenn ich nur das iPad dabei hatte. Grafische Versuche in einer Zeichnungsapp sind an meinen fehlenden zeichnerischen Fähigkeiten gescheitert. » weiterlesen

Ein Casting für eine Blumenwiese:
Wenn wir das Naheliegende nicht mehr sehen

Wir sind stolz darauf, immer effizienter zu werden und unsere Produktivität – scheinbar – zu steigern. Dabei kommt uns aber die Fähigkeit abhanden, das Naheliegende zu sehen und zu nutzen. Ein Plädoyer fürs Schlendern, Trödeln, Mäandrieren und Prokrastinieren.

Light Painting bei flickr.com (CC BY 2.0)Bei meinem täglichen kurzen XING-Besuch ist mir heute ein Inserat ins Auge gestochen, das mich nachdenklich gestimmt hat:

«Gesucht für Fotoshooting: Blumenwiese»

Mein erster Gedanke war: Ist der arme Inserent so gestresst und dermassen ein Sklave seiner Arbeit, dass er nie mehr eine Blumenwiese zu Gesicht bekommt?

Das ist vermutlich zu weit gegriffen. Ja, wahrscheinlich hat der Mann kürzlich auf einem Wochenend-Ausflug eine Blumenwiese gesehen und noch flüchtig gedacht: «Ist die schön!» Vielleicht kommt er auch beim Joggen regelmässig an einer Blumenwiese vorbei.

Ihm fehlt offensichtlich etwas anderes, und das ist genauso beunruhigend: » weiterlesen

Ergonomie-Selbstversuch mit rotavis:
Warum ich nur noch mit Hüftschwung sitzen will

Existiert tatsächlich ein Bürostuhl, der uns vor dem passiven Sitzen und den gesundheitlichen Folgen rettet? Ich mit meiner unorthodoxen Auffassung von Ergonomie war erstmal skeptisch. Mit rotavis ist ein Start-up aus Winterthur angetreten, mich eines Besseren zu belehren. Ein Selbstversuch.

Vor über zwei Jahren begehrte mein Rücken gegen die vielen bewegungsarmen Stunden im Büro auf. Meine Reaktion: Ich verzichtete auf die Idee vom festen Arbeitsplatz und begann, während eines Arbeitstags bewusst an verschiedenen Orten und in verschiedenen Positionen – u.a. auch stehend – zu arbeiten.

Die richtige Entscheidung, wie sich bald herausstellte. Die neue Gewohnheit hielt nicht nur körperliche Beschwerden fern, sondern wirkte sich auch auf den Geist positiv aus: sie half mir, flexibler und produktiver zu arbeiten. » weiterlesen

Tipps für frischgebackene Väter:
Wie ich Familie und Arbeit unter einen Hut bringe

Es gibt gute Gründe, keine Kinder haben zu wollen: Sie bedeuten schlaflose Nächte, überstrapazierte Nerven und das Ende des selbstbestimmten und unabhängigen Lebens. Doch stimmt es wirklich, dass Kinder einen so stark beanspruchen, dass man kaum mehr Zeit für etwas anderes hat? Dass man weniger produktiv wird? Kommt darauf an, wie man sich auf den Rhythmus der Kinder einlässt. Drei einfache Tipps helfen Vätern, neben der Kinderbetreuung produktiv zu bleiben.

Dan Harrelson bei flickr.com (CC BY 2.0)Als noch relativ unerfahrener Vater bereits Ratschläge zu erteilen, ist eigentlich frech, ich gebe es zu. Ich tue es dennoch. Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich in der ersten Phase nach der Geburt recht produktiv geblieben bin. Ich habe weiterhin für meinen persönlichen Blog und imgriff.com geschrieben, im Büro wichtige und grössere Aufträge schnell erledigt und habe trotzdem noch Energiereserven.

Dass dies für den betreuenden Elternteil – in den ersten Monaten der Stillzeit ist das die Frau – nicht im gleichen Umfang gelten kann, ist mir bewusst. Die folgenden drei Tipps haben mir geholfen. » weiterlesen

Wenn der neue Job zu Dir kommt:
3 Tipps für die effiziente Stellensuche im Web

Auch wenn es noch nicht in allen Personalabteilungen angekommen ist: immer häufiger suchen Kandidaten auch über ihr online Netzwerk nach einer neuen Stelle. Wer eine neue Herausforderung sucht, sollte auch im Web das «Vitamin B» spielen lassen. Mit diesen drei Tipps klappt’s bestimmt mit der nächsten Stelle.

Bild: Nomadic Lass bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Am 22. Januar dieses Jahres habe ich auf Xing ein Statusupdate geschrieben. Das war ein Tag nachdem ich erfahren hatte, dass meine befristete Anstellung Mitte Juli auslaufen und aufgrund von Personalabbauplänen nicht mehr verlängert würde. Mit wenig Aufwand bin ich so zu meiner Traumstelle gekommen. Klingt verrückt, oder?

So würde ich auch in Zukunft suchen: » weiterlesen

Die wichtigsten Gadgettrends:
Das erste E-Book von neuerdings.com jetzt 24 Stunden kostenlos

300 Seiten Lesestoff über die wichtigsten Gadgettrends: Das ist das erste E-Book unseres Schwesterblogs neuerdings.com, das Ihr Euch in den ersten 24 Stunden kostenlos herunterladen könnt.

neuerdings.com Band I: DIE WICHTIGSTEN GADGETTRENDSInnerhalb von zwölf Monaten erscheinen auf neuerdings.com knapp 1.000 Beiträge. Viele davon sind auch lange danach noch interessant und lesenswert. Die Redaktion von neuerdings.com hat sich daher die Mühe gemacht und ihr Archiv nach den spannendsten Posts durchsucht. Herausgekommen ist ein E-Book, das es jetzt in den Formaten Epub, Mobi und PDF für 3,75 Euro gibt. Und das Beste: Wer schnell ist, bekommt es innerhalb der ersten 24 Stunden kostenlos.

Hier könnt Ihr das E-Book herunterladen.

Wir hoffen, es gefällt Euch und sind gespannt auf das Feedback. In diesem Jahr wird neuerdings.com auf jeden Fall noch mit weiteren E-Books experimentieren und sie zum Beispiel zu thematischen Schwerpunkten herausbringen. Die Idee ist, nützliche und lesenswerte Inhalte in einem kompakten Format zu vereinen. Weiterlesen bei neuerdings.com

Produktivitätsrezept Networking – Teil 2:
Sieben Tipps für das erfolgreiche Netzwerken

Dass Du gemeinsam mit anderen mehr erreichen kannst, ist Dir vielleicht klar. Doch wie genau stellst Du es an, die richtigen Leute zu treffen, die Dir auch weiterhelfen, wenn es ernst wird?

Bild: yaph bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Im ersten Teil meines Beitrags ging es um die Grundlagen des Netzwerkens. Doch wie genau geht man dabei vor? Wie schafft man sich ein stabiles Netzwerk, das einen im Bedarfsfall auch untertstützt und einem hilft, die Dinge besser geregelt zu bekommen? Ein Netzwerk aus Menschen, die am gleichen Strang ziehen wie man selbst und die einen auf diese Weise produktiver machen?

Erfolgreiches Networking: Auf die gemeinsamen Ziele kommt es an

Denn: Irgendwelche Menschen kennenzulernen, ist keine Kunst. Aber um voran zu kommen und produktiv zu sein, ist es wichtig, die richtigen Leute zu treffen – eben jene mit ähnlichen Zielen, die Dich bei Deiner Arbeit unterstützen und Dich so produktiver machen. Doch wie trifft man die? » weiterlesen

Das E-Book unseres Schwesterblogs zum Jahresabschluss:
»netzwertig.com – Band II« – bis 20.12. kostenlos zum Herunterladen

Unser Schwesterblog netzwertig.com hat 50 der besten, charakteristischsten und wichtigsten Beiträge des Jahres in einem E-Book zusammengefasst. Bis morgen könnt Ihr es kostenfrei herunterladen!

netzwertig.com Band IIIm vergangenen Jahr war es noch ein Experiment, jetzt macht es netzwertig.com zu einer Tradition: Das Dezember-E-Book mit einer Auswahl der besten, charakteristischsten und wichtigsten Beiträge der vergangenen zwölf Monate. Heute präsentieren wir Euch »netzwertig.com Band II – 50 weitere Betrachtungen zum digitalen Wandel«.

Wenn Ihr Euch beeilt, könnt Ihr das Buch sogar kostenfrei bekommen: Ab sofort und bis 20.12.2013 gibt’s »netzwertig.com Band II« zum kostenfreien Download in den Formaten ePub, mobi und PDF . Danach steht das Werk für 3,75 Euro zum Download bereit.

Von daher unser Tipp: Folgt dem Downloadlink, gebt Eure E-Mail-Adresse an und sichert Euch das Buch am besten heute.

Hier geht es zum Download des E-Books

Wie im vergangenen Jahr veröffentliche netzwertig.com die Texte aus dem Buch abermals unter einer Creative Commons Lizenz vom Typ Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Schweiz (CC-BY-SA 3.0). Weiterlesen bei netzwertig.com

Produktivitätsrezept Networking – Teil 1:
Gemeinsam mehr erreichen

Gemeinsam stark – so könnte das Produktivitätsmotto von Netzwerken lauten. Denn viele Dinge kann man alleine nicht erreichen, sondern nur zusammen mit anderen. Doch wie baut man so ein produktives Netzwerk auf?

Bild: yaph bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Vielleicht gehörst Du auch zu den Menschen, die lieber alles alleine machen, weil sie nichts aus der Hand geben wollen? Oder zu denen, die möglichst wenig über ihre Ideen preisgeben wollen, aus Angst, jemand könnte ihnen die Idee stehlen oder ihr Vertrauen auf irgendeine andere Art missbrauchen. Dazu muss gesagt werden: Klar, passiert so etwas. Doch in vielen Fällen zahlt es sich aus, mit anderen zu kooperieren, statt sich als Einzelkämpfer durchzuschlagen. » weiterlesen