Kennt Ihr auch die “Brüllaffen” im Büro, die “so laut telefonieren, dass man auch noch zwei Türen weiter jedes Wort versteht”? Die “Witzerzähler, die es nicht können”, oder die “Kollegen, deren E-Mails mehr Smileys enthalten als Information”? Jochen Mai hat auf karrierebibel.de (seit kurzem in neuem Design) 38 unerträgliche Typen gesammelt und lässt testen: Welche davon kommen uns aus dem eigenen Büro bekannt vor?
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Wer sich selbständig macht, erkauft sich - mal etwas grob formuliert - Freiheit mit Unsicherheit. Noch gröber: Er kann die Mittagspause ausdehnen, muss aber ab und zu um die nächste Miete bangen. Und noch etwas fehlt, das selten auf den ersten Blick auffällt: Es gibt keinen Vorgesetzten mehr, der die eigene Arbeit misst und beurteilt. Joel Falconer von Freelanceswitch.com hat sich ein paar Gedanken über mögliche Messgrößen gemacht, mit denen man diese Aufgabe selbst übernehmen kann:
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Gehörst Du auch zu den Leuten, die es belastend finden, vor anderen zu reden? Meldest Du Dich selten in Meetings und hast Lampenfieber vor öffentlichen Vorträgen? Das muss nicht sein - es kommt nur auf die richtige Vorbereitung des Auftritts an.
Studien zeigen: Nur zu zehn Prozent kommt es im Job auf die Leistung an. Der Bekanntheitsgrad eines Mitarbeiters im Unternehmen dagegen ist sechsmal so wichtig. Ein probates Mittel, um diese Außenwirkung zu steigern, ist öffentliches Auftreten - sei es in Meetings, Seminaren oder Konferenzen. Vorausgesetzt allerdings, der Redner kann seine Zuhörer mit guten Argumenten überzeugen. Denn damit hinterlässt er Eindruck und zeigt, dass man mit ihm rechnen kann.
Umso wichtiger ist es also, dass die Präsentation gelingt:
Wer mal WG-Bewohner war, ist bestens präpariert für das Leben als zuhause arbeitender Freelancer - zumindest, wenn es darum geht, den Mitbewohnern resp. Familienmitgliedern deutlich zu machen, dass man gerade nicht gestört werden möchte. Die geschlossene Tür ist dafür immer noch das eindeutigste Signal (aber nur, wenn man sie zu anderen Zeiten auch offen lässt, sonst verpufft die Wirkung). Ein paar weitere Tricks, wie man die Unverletzlichkeit des Heimbüros bewahren kann, gibt es bei Freelanceswitch.com:
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Der Geschäftspartner/Chef/Freund muss beeindruckt werden? In einem Gastbeitrag auf der Website von Tim Ferriss beschreibt der Autor Will Schwalbe neun Tricks, mit denen er in angesagten Restaurants eine Reservierung bekommt - und auch entsprechend behandelt wird. Trick Nummer 2 finde ich am originellsten: Fragt den Kellner, welches Gericht von der Karte am häufigsten bestellt wird - und welches fast niemand nimmt, nach Meinung des Kochs aber jeder probieren sollte. Bestellt dann beide, das zeigt Vertrauen in die Kochkunst.
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Psychotests sind ein bisschen wie Horoskope: Man weiß, dass man die Ergebnisse, nun ja, mit Vorsicht genießen sollte, kann sich der Faszination des Kreuzchenmachens aber trotzdem nicht ganz entziehen. Jochen Mai hat eine Liste von 20 kostenlosen Psychotests rund um Karrierefragen zusammengestellt - die geballte Ladung Selbstverortung in Sachen Berufswahl, Etikette, Soft Skills etcetera:
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Veränderungen bewirken Widerstände, ob bei Mitarbeitern, im kleinen Team oder auch ganz persönlich. Wer die typischen Probleme bei Veränderungsprozessen kennt, kann sie überwinden.
Der Managementexperte John Kotter nennt in seinem Buch “Leading Change” acht Fehler, die in Veränderungsprozessen immer wieder gemacht werden.
Sein Werk richtet sich zwar primär an Manager, die organisatorische Veränderungen vorantreiben und begleiten sollen. Seine Einsichten lassen sich aber ebenso gut auf kleine Gruppen übertragen, in denen man beispielsweise auch als Freiberufler immer wieder zusammenarbeitet. Mehr noch: Die meisten seiner Hinweise nützen sogar, wenn man sie für sich persönlich einsetzen möchte, um sich etwa eine neue Gewohnheit anzueignen.
Die acht typischen Hürden bei Veränderungen - und wie man sie vermeidet:
Da sitzt man konzentriert und womöglich kurz vor einer Deadline am Schreibtisch und arbeitet, und es kommt derjenige zur Tür herein, den man am allerwenigsten brauchen kann: Der leicht geschwätzige Kollege, der zwar irgendwie auch eine Frage zum Projekt XY hat, in erster Linie aber über die attraktive neue Praktikantin, die Einweihungsparty der Geschäftspartner oder den cholerischen Chef reden möchte. Was tun, ohne unhöflich zu wirken?
Bei Productivity501.com gibt es ein paar Tricks für solche Situationen, zum Beispiel: Einfach zu Notizblock und Stift greifen, wenn der Kollege reinkommt, bereit zum Notieren seiner wichtigen Frage oder Information. Dann wird es ihm ziemlich schwerfallen, zu plaudern.
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Gelassenheit beginne im Kopf, schreibt Jochen Mai auf karrierebibel.de: “Sie allein entscheiden, ob Sie dem anderen so viel Macht über sich geben wollen, dass er Sie provozieren und emotional nachhaltig belasten kann.” Die insgesamt 31 Tipps, die Jochen aufgelistet hat, helfen bei der richtigen Entscheidung:
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Wir übersetzen das Wort “Büro” hier nicht grundsätzlich mit “Ort, an dem ich Dinge tun muss, die ich nicht tun möchte”, und in diesem Sinne gibt es Themen, um die wir nicht herum kommen. So ein Pflichtthema ist das “Sticky Note Experiment”. Wer dieses Video in den letzten Tagen bereits gesehen hat, möge uns verzeihen und sich ein weiteres Mal daran erfreuen - allen anderen viel Spaß bei der Vorstellung, das im eigenen Büro nachzumachen:
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Marc und Sara Schiller haben in New York ein 230-qm-Loft zu Konferenzräumen umgebaut, die so gar nicht an übliche Konferenzräume erinnern. » weiterlesen
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Immer am Anfang eines neuen Monats stellen wir Euch die besten, populärsten und zeitlosesten Beiträge aus dem vergangenen nochmal zusammen. Hier das Beste aus dem Oktober und November 2008. » weiterlesen
«Schöner arbeiten, besser leben» ist unser Motto. Wir befassen uns mit all den großen Konzepten, kleinen Tricks und neuen Tools, die Euch produktiver machen. » weiterlesen