Thomas (Jahrgang 1970) ärgert sich über nichts mehr als über komplizierte Dinge. Weil es immer auch einfach geht. Seine Ambition ist es, Dinge auf den Punkt zu bringen – sei es in der Arbeit als Trainer (Methodik/Didaktik, Bildungsmarketing) oder beim Schreiben (auf imgriff.com oder als Web-Texter unter
mauchtext.com). Durch das tägliche Ringen um seine Produktivität hat er vor allem eines gelernt: Es gibt Best Practices, aber am Ende geht es nur auf die eigene Art. In Thomas’ Fall: Alle Tools und Methoden müssen einfach sein, Spaß machen – und wenn möglich gut aussehen. Man arbeitet ja auch mit dem Auge.
Thomas ist erreichbar unter thomas[punkt]mauch [at]blogwerk [punkt]com.
Alle 261 Artikel von Thomas Mauch auf imgriff.com:
Trapit ist ein webbasierter Newsreader, der basierend auf meinen Interessen und Vorlieben Artikelsammlungen aus dem Netz zusammenstellt.
Trapit ist ein Resultat des mit 200 Mio. US Dollar versehenen CALO-Projektes (Cognitive Assistant That Learns and Organizes) von DARPA. DARPA ist eine Behörde des US-Verteidungsministeriums; das bekannteste Projekt von DARPA ist das
Arpanet, aus welchem das heutige Internet entstanden ist.
Trapit nutzt die aus dem CALO-Projekt gewonnenen Erkenntnisse und Algorithmen, um täglich rund 5000 Informationsquellen zu scannen. 80% der Inhalte fliegen in einer Qualitätskontrolle wieder raus, eine «menschliche» Redaktion schliesst den Prozess ab.
Passend zu den eigenen Keywords werden dann die Stories in sogenannten «Traps» an den Nutzer ausgeliefert, der mittels Bewertungen das System weiter an seine Bedürfnisse anpassen kann. » weiterlesen
Kann man ein Tablet für eine Präsentation verwenden? Und wieso lassen mich etablierte Anbieter wie Google oder Skype im Stich? Zweiter Teil des Tablet-Experiments.
Im ersten Teil dieses Artikels wollte ich zeigen, wie Tablets dank Apps wie Noteshelf oder Read it later echten Mehrwert bieten. In diesem zweiten Teil geht es um die «herkömmlichen« Aufgaben eines mobilen Computers, die Innovationsfähigkeit der grossen Internet-Player und einer ersten Beurteilung des Tablets als Arbeitsgerät.
Präsentieren wie Steve Jobs
Tablets lassen sich inzwischen mit einem Projektor verwenden, für das iPad braucht’s noch einen Dock-zu-VGA-Adapter. Ich habe es zweimal versucht und kann sagen: Theoretisch funktioniert es tadellos. In der Praxis werde ich es nicht mehr tun. Die Sache mit dem Connector-Kabel hat sich als etwas hakelig erwiesen. Ich kann während einer Präsentation das iPad in den Händen halten und habe (in Keynote) auch die Ansicht inklusive Moderationsnotizen vor Augen. » weiterlesen
Sind Tablets ernstzunehmende Arbeitsinstrumente für den Berufsalltag? Seit zwei Monaten befinde ich mich im Selbstexperiment. Mein vorläufiges Fazit in zwei Teilen.
Vor einigen Wochen habe ich mich im Markt der businessbezogenen Applikationen und Anwendungsfelder für Tablets umgesehen. Ich kam zum Schluss, dass sich iPad und Co. am Arbeitsplatz etablieren werden. Beeindruckt von dem Innovationstempo und der Kreativität in dem Bereich wollte ich herauszufinden, ob Tablets für die tägliche Wissensarbeit taugen und meine persönlichen Arbeitsprozesse unterstützen.
Seit zwei Monaten lebe ich im Selbstversuch und nutze ein iPad 2; Marke und Betriebssystem dürften bei dieser Fragestellung ziemlich unwesentlich sein. Alle nachstehend beschriebenen Apps und Funktionalitäten stehen in irgendeiner Form für die meisten Tablets zur Verfügung.
Killerapp Handnotizen
Zum Einstieg das Wichtigste: Die Möglichkeit, handschriftliche Notizen zu machen, hat sich als der Erfolgsfaktor erwiesen. Ich verwende das Tablet, um während Besprechungen Notizen zu machen. Einen Laptop oder eine On Screen-Tastatur erschien mir bisher unpassend. Ein Stylus und eine entsprechende Applikation machen das iPad zum vollwertigen Notizbuch-Ersatz. » weiterlesen
Tricider ist ein Online-Service, um in einer Gruppe rasch und unkompliziert Entscheidungen vorzubereiten.
Tricider ist kostenlos und wird in Deutsch und Englisch angeboten. Der Dienst erlaubt es, online einfache Brainstorming-Sessions durchzuführen: Jeder kann zu der vorgegebenen Frage Vorschläge eintragen, andere Vorschläge kommentieren und seine Stimme für die Lieblingsideen abgeben.
Der Dienst läuft ohne Anmeldung und Registrierung. Wer sich mit einer Frage plagt, gibt die Frage in das entsprechende Feld ein und erhält eine URL, die er an potenzielle Mit-Entscheider per Mail versenden kann. Daraufhin kann jeder seine Ideen eintragen und für andere Ideen stimmen bzw. Argumente dafür oder dagegen eintragen. Am Ende resultiert daraus noch keine Entscheidung, aber eine praktische Übersicht von Optionen und Meinungen. » weiterlesen
Simple Present ist ein Webservice, mit der eine Gruppe ein Geschenk für einen Dritten organisieren kann.
Simple Present löst ein Problem, dass die meisten von uns kennen: Der Onkel, die Arbeitskollegin oder der vierte WG-Partner hat Geburtstag, heiratet oder wird befördert, und alle fänden es gut, wenn man ein gemeinsames Geschenk machen würde.
Ganz analog umgesetzt ist das ein komplexes Vorhaben, dass häufig zur Unzufriedenheit oder gar handfestem Familienzwist führt. Simple Present bietet hier einen webbasierten Ansatz, der Transparenz schafft, die Kommunikation vereinfacht und damit viel gruppendynamischen Sprengstoff rausnimmt.
Der Service ist kostenlos und anonym, bedingt also keine Registrierung. Jeder kann als Administrator eine Geschenkaktion anlegen und den entsprechenden Link an die Mitschenkenden weiterleiten. Unter dem Tab «Ideen sammeln» kann nun jeder Ideen erfassen und mit dem Preis versehen. Gleichzeitig sieht er, was bereits an Geschenkideen eingegangen ist und kann, wenn er will, pro Geschenk eine Stimme abgeben. » weiterlesen
re:stacks ist ein Task Manager für Android-Geräte, der beliebig viele Stufen von Teilaufgaben zulässt.
re:stacks ist eine «herkömmliche» To Do-Applikation mit einer Besonderheit: Jede Aufgabe kann als «Unteraufgabe» einer anderen Pendenz eingeordnet werden – und zwar auf beliebig vielen Stufen. Damit bietet re:stacks eine Funktion, die sich sonst kaum in Task Management-Applikationen findet. Die Möglichkeit, auf einfache Weise kleine Projekte, bestehend aus einem Projektnamen und vielleicht vier bis fünf dazugehörigen Aufgaben darzustellen.
» weiterlesen
Courteous.ly ist ein Webservice, der den E-Mail-Empfang regeln soll; der Service ist Teil einer Studie des Georgia Tech’s College of Computing.
Courteous.ly versucht sich an einem neuen Konzept, um die Pflege der eigenen Inbox zu unterstützen. Courteous.ly wurde von Eric Gilbert, einem
Assistenzprofessor des Georgia Tech’s College of Computing, entwickelt. Nutzer des Services melden sich bei Courteous.ly an und geben damit Zugriff auf das persönliche Google Mail-Account. Anhand des Posteingangs informiert Courteous.ly meine E-Mail-Partner über den «E-Mail-Load» in meiner Inbox.
Der Service funktioniert zur Zeit nur mit dem Maildienst von Google. Von Courteous.ly erhält man eine personalisierte URL, die man als Signatur in die eigenen E-Mails setzt. Klickt ein Empfänger meines E-Mails auf diesen Link, kriegt er Informationen über den «Wasserstand» in meiner Inbox. Er erhält die Option, das Tag [Whenever] in die Betreffzeile seines E-Mails einzufügen. » weiterlesen
Grandview treibt das «störungsfreie» Schreiben auf die Spitze und zeigt nur noch ein Wort auf dem Bildschirm an.
Grandview buhlt wie die Mitbewerber von Byroom, Writeroom oder das gerade sehr gehypte iA Writer um die Gunst der schreibenden MacOS-Nutzer. Die App will ebenfalls zu «distraction free writing» verhelfen, indem der nicht notwendige Schnickschnack auf dem Bildschirm ausgeblendet wird. Also keine Formatierungsleisten, Scrollbars oder Menus. So weit, so bekannt.
Ein Bildschirm, ein Wort
Grandview radikalisiert nun aber dieses Prinzip weiter. Die Textverarbeitung zeigt im Schreibmodus nur das jeweils aktuelle Wort an. Setzt man einen Punkt, wird der ganze Satz sichtbar, ansonsten hat man nur jeweils ein Wort auf dem Bildschirm. Bei einem 27 Zoll-iMac kommt das dann eindrücklich gross daher. » weiterlesen
Timely ist ein Webservice, das den Zeitpunkt errechnet, an dem ein Tweet von dir maximale Wirkung erzielt.
Timely bestimmt aufgrund der bisher versandten eigenen Tweets den Zeitpunkt, an dem ein Tweet die meisten Mentions, Re-Tweets oder neue Followers zur Folge hat. Dafür werden die letzten 199 Tweets herangezogen und analysiert.
In den Settings bestimmt man, wieviele Tweets pro Tag rausgehen sollen und verwendet das Webinterface, um die Tweets in die Schlange einzustellen. Timely versendet die Nachrichten automatisch zum voraussichtlich besten Zeitpunkt. Die Einstellungen erlauben auch, die Wochenenden tweetfrei zu halten. » weiterlesen
Fixe unterbrechungsfreie Arbeitsblöcke verlangen Vorausplanung, überzeugen aber durch bessere Resultate. Ein Bericht von einem Selbstexperiment.
Pomodoro nennt sich eine Methode, um seinen Arbeitstag strukturiert anzugehen. In einem festgelegten Zeitfenster von 25 oder 30 Minuten nimmt man sich
eine Aufgabe vor. In dieser Zeit erledigt man nichts anderes: keine Telefonate, keine E-Mails, keine Gespräche, kein Facebook.
Pomodoro und Batching
Gregor hat die Pomodoro-Technik vor einiger Zeit beschrieben und bereits zur Protokoll gegeben, wie begeistert er vom Ergebnis war: In der einen Stunde konzentrierten Arbeitens habe er Resultate erzielt, die die Ergebnisse der übrigen sieben Stunden in den Schatten stellen würden. Cal Newport vom 99%-Blog hat sich an ein ähnliches Selbstexperiment gewagt. Er nennt seine Methode «Batching» und hat seine Erfahrungen damit beschrieben. » weiterlesen