Thomas Mauch

Thomas (Jahrgang 1970) ärgert sich über nichts mehr als über komplizierte Dinge. Weil es immer auch einfach geht. Seine Ambition ist es, Dinge auf den Punkt zu bringen – sei es in der Arbeit als Trainer (Methodik/Didaktik, Bildungsmarketing) oder beim Schreiben (auf imgriff.com oder als Web-Texter unter mauchtext.com). Durch das tägliche Ringen um seine Produktivität hat er vor allem eines gelernt: Es gibt Best Practices, aber am Ende geht es nur auf die eigene Art. In Thomas’ Fall: Alle Tools und Methoden müssen einfach sein, Spaß machen – und wenn möglich gut aussehen. Man arbeitet ja auch mit dem Auge.

Thomas ist via Kontaktseite zu erreichen.

 

Alle 267 Artikel von Thomas Mauch auf imgriff.com:

Kommunikations-Overload:
Durch mit der 2-2-2 Methode

Die 2-2-2-Regel: Zwei Sekunden, um einen Telefonanruf entgegenzunehmen, zwei Minuten, um eine SMS zu beantworten und zwei Stunden, bis das E-Mail beantwortet ist.

Lifehacker.com berichtete gestern über den Entwickler und Berater Shenglong Gao, der sich diese Methode zu eigen gemacht hat, um seine Kommunikationsaufgaben in vernünftiger Frist abzuarbeiten.

Ganz ähnlich wie David Allens Zwei-Minuten-Regel zielt sie darauf ab, eingehende Nachrichten und Anfragen sofort bzw. innerhalb einer nützlichen Zeit abzuarbeiten, unabhängig von der Priorität der Aufgabe. Getting Things Done-Autor Allen schlägt vor, Dinge, die weniger als zwei Minuten benötigen, sofort zu erledigen – ohne sie in eine Aufgabenliste oder ähnliches zu packen.

Das Problem bei der 2-2-2-Regel dürften die Unterbrechungen sein: Konzentriertes Arbeiten bedingt manchmal, dass wir das Telefon stumm schalten oder das Mobile weglegen. Eine Lösung kann sein, sich für das Beantworten von E-Mails feste Zeiten im Kalender einzutragen – ganz nach der Regel, gleichartige Aufgaben gleichzeitig zu erledigen.

Schreibmaschinen:
Tönt wie früher

Die Simulation einer Schreibmaschine, in einer Nacht programmiert. (Bitte die nächste Arbeitspause dafür reservieren!)

Wir haben eine Schwäche für Ideen und Projekte von kreativen Menschen – und für Schreibmaschinen (siehe etwa hier). Pëll Dalipis Schreibmaschinen-Simulation spricht beides an: Die alten Haudegen des investigativen Journalismus in All the President’s Men (Affiliate-Link) lösten bei ihm den Wunsch aus, wieder mal den Sound einer alten Schreibmaschine zu geniessen.

In einer Nacht programmierte er die kleine Web-Applikation, dank der wir uns für zwei Minuten wie Bob Woodward vorkommen dürfen. Unbedingt ausprobieren.

7notes HD Premium:
Handschrifterkennung auf dem iPad

7notes ist ein Schreibprogramm für iPhone und iPad mit Handschrifterkennung, die aber noch etwas holprig daher kommt.

7notes ist eine iOS App für iPad und iPhone, um Notizen zu machen. Die integrierte Handschrifterkennung wandelt das Geschriebene in «Maschinentext» um. So seit 1998, seit meinem ersten Palm, warte ich auf die optimale Handschrifterkennung auf einem digitalen Eingabegerät. Die HD-Premium-Version von 7notes ging vor einigen Wochen an den Start, um mich endlich zu überzeugen.

Die App bietet alles, was eine heutige Note Taking-App so braucht, da gibt es nichts zu meckern. Die Handschrifterkennung funktioniert aber leider nur so, wie ich’s ungefähr erwartet habe: leidlich gut. » weiterlesen

Post-it PopNotes:
Haftzettel mit Geolocation-Features

Die Post-it-Haftzettel, werden digital, kriegen GPS und können überall verteilt werden.

Nach der Landung findest Du am Flughafen ein Post-it mit einem Willkommensgruss Deiner / Deines Liebsten. Wenn Du den Einkaufszettel zu Hause geschrieben hast, legst Du ihn gleich in das Geschäft, damit er dort ist, wenn Du ankommst. «Geo-triggered Post-it Notes» nennt sich eine neue iOS-App für iPhone und iPad von 3M, die allerdings erst in den USA erhältlich ist.

3M will die inzwischen 30jährigen Haftzettel ins digitale Zeitalter bringen. Die App nutzt die GPS-Features des Smartphones. Ist ein Zettel geschrieben, lässt er sich auf einer Karte platzieren und poppt auf, wenn man am entsprechenden Ort eintrifft – ortsbasierte Erinnerungen also.

In der App lässt sich pro Notiz festhalten, wer die Notiz sehen kann. In Theatern oder Museen können so etwa öffentlich zugängliche Notizen festgehalten werden.

Die App ist erst in den USA erhältlich, offenbar waren aufgrund der ersten Feedbacks noch einige Überarbeitungen notwendig. Coole Idee.

Tool Time: Wir stellen Software-Tools und Webdienste aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.

Pausen:
Surfen auf Arbeit macht produktiv

Leute, die während der Arbeit im Web surfen, sind produktiver und leistungsfähiger. Sagt eine Studie.

Don J.Q. Chen und Vivien K.G. Lim von der National University of Singapore haben eine Studie gemacht: Drei Gruppen erhalten eine erste Aufgabe, darauf folgt eine kurze Unterbrechung und anschliessend gibt es eine zweite Aufgabe zu erledigen.

Die erste Gruppe erhielt während der Unterbrechung einen kleinen Task zu erledigen. Mitglieder der zweiten Gruppe durften tun, was sie wollten, ausser im Netz zu surfen und die dritte Gruppe durfte sich in der Pause im Netz tummeln. » weiterlesen

Kostenloses E-Book
mit Notizbuchregeln

Wie arbeitet man mit einem Notizbuch? Christian Mähler hat die 25 wichtigsten Regeln in einem kostenlosen E-Book zusammengestellt.

15 Jahre Erfahrung mit Notizbüchern fasst Christian Mähler vom notizbuchblog.de zusammen: 25 Tipps und Regeln, wie man erfolgreich mit Notizbüchern arbeitet. Dazu gehören kleine Dinge wie “Nie eine Kaffeetasse auf ein Notizbuch stellen” oder die Arbeit mit Eselsohren, aber auch kurze Anleitungen, wie man seine Arbeit und Ideen am besten mit Notizbüchern organisiert.

Wer sich zum ersten Mal ernsthaft an die Arbeit mit Notizbüchern wagt, findet hier einen kompakten und fundierten Einstieg. Aber auch der fortgeschrittene Nutzer stösst auf den einen oder anderen wertvollen Tipp. Sehr lesenswert!

» Kostenloses E-Book mit 25 Notizbuchregeln

Google+:
Sieben Einsatzmöglichkeiten
für das neue soziale Netzwerk

Google+ ist seit rund zwei Wochen online und soll bereits 10 Millionen Nutzer angezogen haben. The Next Web hat eine Liste erstellt: Für was kann man Google+ nutzen?

Die Experten streiten sich noch, ob Google+ nun Facebook Konkurrenz macht, oder Twitter oder Foursquare oder allen zusammen. Martin hat Google+ auf netzwertig.com bereits in mehreren Artikeln vorgestellt. Google+ bietet einige neue Features: Es gibt die Circles, die Videochat-Funktion für Gruppen und die Möglichkeiten, anderen Nutzern auch ohne gegenseitiges Einverständnis zu folgen.

Der Technologie- und Business-Blog The Next Web hat sich derweil Gedanken darüber gemacht, was man denn mit dem neuen sozialen Netzwerk alles anstellen kann. Die Autoren sind dabei auf sieben Einsatzmgöglichkeiten gestossen, die sich mit Google+ besser als mit anderen sozialen Netzwerken umsetzen lassen:

1. Google+ als Blog
Wer möchte, kann seinen Blog auch auf Google+ führen – alle notwendigen Funktionen sind vorhanden und die Postings lassen sich öffentlich (also auch ausserhalb der eigenen Circles) zugänglich machen. Der US-amerikanische Investor und Digg-Gründer Kevin Rose ist mit seinem Blog bereits umgezogen. » weiterlesen

Entscheidungen:
Wieso die Frage nach
dem Erfolg unwichtig ist

«Werde ich erfolgreich sein» fragen sich viele Leute bei wichtigen Entscheidungen. Wir schlagen eine Alternative vor.

Peter Bregmann, Berater und Autor, denkt im HBR Blog darüber nach, was den ehemaligen Weltbank-Präsidenten Jim Wolfensohn erfolgreich gemacht hat.

Ist es das Risiko wert?
Neben vielen Faktoren wie Herkunft, Ausbildung oder persönlichen Eigenschaften kommt Bregmann vor allem auf einen Punkt:

Die meisten Leute fragen sich «Werde ich erfolgreich sein?», wenn sie sich mit einer Entscheidung, einem nächsten Schritt oder einer sich bietenden Gelegenheit beschäftigen. Jim aber stellt eine andere Frage: «Ist es das Risiko wert?»

Ja / Nein reicht häufig nicht
Der Unterschied: Die Frage, ob das Vorhaben das Risiko wert sei, setzt die Bereitschaft voraus, Neues zu lernen. Die Frage, ob sich der Erfolg einstellt, ist eine binäre und führt vielfach nur zur Lähmung. Denn Voraussagen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen… Bergmann schreibt:  » weiterlesen

Fitocracy:
Fitnessprogramm als Social Game

Fitocracy ist ein Webservice, der mit Gamification-Ansätzen die Motivation bei Fitnessprogramm unterstützen will.

Fitocracy kümmert sich um ein populäres und weit verbreitetes Problem: Wie schaffe ich es, meine guten Vorsätze umzusetzen und konsequent Sport zu treiben? Im Januar haben wir hier Gym-Pact vorgestellt, ein Geschäftsmodell für Fitness-Studios, das auf verhaltensökonomischen Prinzipien beruht. Fitocracy hingegen will den Spieltrieb von Menschen ausnutzen, um sie zu mehr Bewegung zu bringen.

Challenges und Quests
Der Ansatz ist simpel: In einem persönlichen Konto bei Fitocracy tracke ich meine Fitness-Aktivitäten. Für jede Aktivität erhalte ich Punkte gutgeschrieben und erklimme so Level um Level. Für gewisse Levels müssen zusätzlich spezielle «Challenges« absolviert werden – das heisst, ich habe genügend Punkte, muss aber noch einige Extrarunden laufen, um den nächsten Level zu erreichen. «Quests» wiederum sind freiwillige Prüfungen, die man absolvieren kann, um mehr Punkte zu machen. » weiterlesen

Shortmail:
500 Zeichen für ein E-Mail sind genug

Shortmail ist ein Mailservice, mit dem man nur kurze Mails schreiben kann. E-Mails über 500 Zeichen können weder versendet noch empfangen werden.

Shortmail ist ein weiterer Ansatz, um der E-Mail-Flut Herr zu werden: Mit dem kostenlosen Service können nur Mails versandt werden, die weniger als 500 Zeichen haben – ungefähr fünf Sätze. Ein Zeichenzähler im reduzierten Benutzer-Interface unterstützt beim Schreiben. Eingehende Mails werden der gleichen rigiden Kontrolle unterworfen: Sendet man ein E-Mail an einen Shortmail-Nutzer, darf es maximal 500 Zeichen haben. Alle anderen werden abgelehnt und der Absender wird freundlich, aber bestimmt auf die 500 Zeichen-Regel hingewiesen.

» weiterlesen

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