Thomas Mauch

Thomas (Jahrgang 1970) ärgert sich über nichts mehr als über komplizierte Dinge. Weil es immer auch einfach geht. Seine Ambition ist es, Dinge auf den Punkt zu bringen – sei es in der Arbeit als Trainer (Methodik/Didaktik, Bildungsmarketing) oder beim Schreiben (auf imgriff.com oder als Web-Texter unter mauchtext.com). Durch das tägliche Ringen um seine Produktivität hat er vor allem eines gelernt: Es gibt Best Practices, aber am Ende geht es nur auf die eigene Art. In Thomas’ Fall: Alle Tools und Methoden müssen einfach sein, Spaß machen – und wenn möglich gut aussehen. Man arbeitet ja auch mit dem Auge.

Thomas ist via Kontaktseite zu erreichen.

 

Alle 267 Artikel von Thomas Mauch auf imgriff.com:

Schreiben:
9 Tipps für lesefreundliche Texte

Schreiben gehört heute fast zu jedem Job. Lesefreundliche Texte helfen uns, unsere Ziele besser zu erreichen.

Für viele von uns gehört Schreiben zu den Haupttätigkeiten im Beruf: E-Mails, Berichte, Blogposts und vieles mehr. Lesefreundliches Schreiben gehört deshalb in jeden Werkzeugkasten und ist Voraussetzung, damit wir verstanden werden und die Zusammenarbeit im Job klappt. Ausserdem ist es höflich, mit der Zeit meines Lesers sorgsam umzugehen.

Dabei geht es weniger um Talent als vielmehr um einige ganz grundlegende Techniken. Die folgenden Tipps sind als Checkliste gedacht: Ist der Text fertig geschrieben, kannst Du damit in wenigen Minuten die Lesefreundlichkeit des Geschriebenen überprüfen.

1. Die Satzlänge prüfen

Sätze bis zu 14 Wörter gelten gemäss vielen Studien als lesefreundlich. Das ist sicher keine absolute Grenze, kann aber eine Orientierungsmarke sein. Stark verschachtelte Sätze sollte man darauf prüfen, ob sie sich nicht in zwei Sätze aufteilen lassen.

2. Zu lange Wörter vermeiden

Simpel: Wörter mit einer Länge von zwei bis drei Silben können am einfachsten und besten gelesen werden. » weiterlesen

Paycloud:
WG-Abrechnung leicht gemacht

Paycloud ist ein kostenloser Webservice, um das Geldherumschieben in Wohngemeinschaften, Gruppen oder Vereinen zu vereinfachen.

In einer WG kann das Verrechnen schnell nerven: Eine Kiste mit Kassenzetteln, dazu ein Büchlein, in das jeder seine Ausgaben einträgt und irgendwo ein Pott, in dem sowieso nie Bargeld ist. Und am Ende des Monats fragt sich der «Finanzchef» entnervt, ob die WG wirklich Milch für 300 Euro konsumiert hat.

Mit Paycloud begibt sich bereits der zweite Webdienst an den Start, um mit diesen Missständen aufzuräumen. Vor einiger Zeit hat Mathias IOU vorgestellt. Paycloud wurde von zwei Studierenden aus Passau entwickelt und trägt den Untertitel «WG-Abrechnung leicht gemacht».

Einmal angemeldet kann man im Konto Gruppen erstellen und Mitglieder hinzufügen. Jedes Gruppenmitglied kann Rechnungen erstellen und die eigenen Ausgaben eintragen und festlegen, wer diese Ausgaben mittragen muss. Wie bei IOU ist das ein eleganter Weg, um unter anderem die ewigen Nörgeleien («Ich trinke ja schliesslich nie von diesem Bio-Orangensaft.») gar nicht aufkommen zu lassen. Wird ein Gruppenmitglied zu einer Rechnung zugewiesen, muss das Mitglied dies zuerst akzeptieren. » weiterlesen

Motivation:
Geschenke steigern die Produktivität

Nicht mehr Gehalt, sondern kleine Geschenke erhöhen die Produktivität von Mitarbeitenden.

Auf alltagsforschung.de hat Daniel Rettig auf eine Studie des deutschen Professors für Verhaltensökonomik Sebastian Kube hingewiesen. In Experimenten ist Kube der Frage nachgegangen, wie sich Mitarbeiter am besten motivieren lassen. Das Ergebnis mag erstaunen: Kleine Geschenke machen uns produktiver – und zwar um einiges mehr als das eine Gehaltserhöhung vermögen würde.

Für eines dieser Experimente hat Kube Studierende Bücher in der Universitätsbibliothek katalogisieren lassen. Die eine Gruppe erhielt in der Hälfte unverhofft eine Gehaltserhöhung von 20%, die zweite Gruppe erhielt ein kleines Geschenk, einen Gutschein für eine Thermoskanne.

Die Studierenden, die ein kleines Geschenk erhielten, arbeiteten anschliessend im Schnitt um 30% produktiver. Bei der ersten Gruppe, die eine Gehaltserhöhung erhielt, liess sich keine Leistungssteigerung feststellen.

Daniel Rettig erklärt sich den Unterschied so:

Wer von seinem Unternehmen etwas geschenkt bekommt – und sei es nur eine Kleinigkeit -, erhöht dadurch sein Engagement. Geld hingegen taugt nicht als Motivator, da es die Beziehung auf eine rein finanzielle Basis stellt.

» Wie Du mir – Geschenke steigern die Produktivität

Samstag, 11 Uhr:
DRadio Wissen Online Talk zu
E-Mails und Produktivität im Netz

Schafft die E-Mails ab: Morgen Samstag fragt DRadio Wissen Online, wie wir zu mehr Produktivität im Netz kommen. Mit dabei: imgriff.com-Autor Gregor Gross, David Allen und weitere Experten.

Sind E-Mails wirklich die Plage des 21. Jahrhunderts? Der Ruf nach der Abschaffung von E-Mails wird immer lauter, auch hier auf imgriff.com haben wir schon mal die Welt ohne E-Mails vorgezeichnet.

Der Online Talk von DRadio Wissen geht dieser Frage am Samstag, 24. September 2011 um 11 Uhr, mit einer illustren Expertenrunde nach.

Die Gästeliste:

  • Eva Schulz, Studentin und Bloggerin
  • Gregor Gross, Unternehmer und imgriff.com-Autor
  • Oliver Gassner, Berater und GTD-Nutzer
  • Dennis Horn, Journalist
  • David Allen, Autor von Getting Things Done

Fragen und Meinungen könnt Ihr auch schon vor der Sendung deponieren: Per Skype könnt Ihr Eure Antworten auf die Frage «Wie organisiert Ihr Eure Mails, damit ihr produktiver seid?» auf dem Anrufbeantworter abliefern. Der wird dann am Samstag in der Sendung abgehört.

» DRadio Wissen Online Talk, Samstag, 24. September 2011, 11 Uhr im Livestream, anschliessend wird die Sendung als Podcast angeboten.

Zeitmanagement:
5 Tipps für Jungunternehmer
und Startups

In einem neu gegründeten Unternehmen gibt es ungefähr eine Million Dinge zu tun. Michael Halper hat auf fünf Tipps hingewiesen, die Jungunternehmern das Zeitmanagement erleichtern.

Es ist gar nicht möglich, in einem Startup oder als Selbständiger in einer ersten Phase alle Aufgaben zu erledigen. Ressourcenknappheit ist ein ständiges Thema. Umso höher sind die Produktivitätsgewinne, wenn man in einer solchen Arbeitssituation sorgsam und effizient mit der eigenen Zeit umgeht. Der Berater und Geschäftsführer Michael Halper hat einige Tipps zusammengetragen, die er für wesentlich hält.

Fixe Tage für fixe Aufgaben
Als Unternehmensgründer ist man in den meisten Fällen mit ganz unterschiedlichen Aufgaben konfrontiert – vom Verkauf über die Buchhaltung bis hin zum IT-Support. Dazu kommen noch rechtliche Fragen und die neue Webpräsenz. Halper findet es deshalb nützlich, sich an bestimmten Tagen definierten Aufgabengebieten zu widmen – also am Montag der Verkauf, am Dienstag die Buchhaltung und Rechnungen schreiben und so weiter.

Wer eine solche Einteilung umsetzen kann, profitiert ganz bestimmt davon. Ob es so strikt immer einzuhalten ist, wage ich allerdings zu bezweifeln. Vielleicht ist es realistischer, halbe Tage einzuplanen. » weiterlesen

Vizualize.me:
Lebenslauf als Infografik

Vizualize.me ist ein Webservice, der basierend auf meinen Profildaten bei LinkedIn einen illustrierten Lebenslauf erstellt.

Vizualize.me hat im Moment noch Beta-Status, man braucht eine Einladung und der Service funktioniert nur mit dem im deutschsprachigen Raum eher schwach vertretenen Business-Netzwerk von LinkedIn. Trotzdem lohnt es, sich den Dienst genauer anzusehen. » weiterlesen

Selbstoptimierung:
Lifetracking Tool mit
ifttt, selbstgemacht.

Sich das eigene Verhalten bewusst zu machen, kann helfen, Gewohnheiten zu ändern – etwa ein Tagebuch zu führen. Nach drei Tagen lässt mein Elan aber häufig nach. Mit dem neuen Webservice von ifttt lasse ich nun «das Internet für mich arbeiten».

Hertzsprung-Russel-Diagramm (Bild: Anders Sandberg bei flickr.com, CC BY 2.0)

Hertzsprung-Russel-Diagramm (Bild: Anders Sandberg bei flickr.com, CC BY 2.0)

Lifetracking oder die Quantified Self-Bewegung liegen im Trend: Wir sammeln Daten über uns selbst, um unser Verhalten zu ändern und unsere Lebensweise zu verbessern. Das ist nichts Neues – ein Zeittagebuch etwa wird seit jeher als Ausgangspunkt für verbessertes Zeitmanagement empfohlen.

Neu ist die Technologie: Mit dem Smartphone erfasse ich beim Essen die Kalorien. Runtastic zeichnet die gejoggten Kilometer auf und archiviert sie.

Sanfter Tritt in den Hintern per E-Mail
Mir gefallen die E-Mail-unterstützten Webservices: OhLife, The Birdy oder iDoneThis haben wir schon vorgestellt: Jeden Tag erhalte ich z.B. von The Birdy ein Mail mit der Aufforderung, meine Tagesausgaben als Antwort zurückzusenden. The Birdy speichert die Daten und erstellt eine grafische Auswertung. Das tägliche E-Mail kann verhindern, dass ich mein neues Vorhaben nicht schon nach drei Tagen wieder «vergesse».

Die berechtigte Kritik an diesen Services: Vielfach gibt es keine Exportmöglichkeiten, meine Daten bleiben eingeschlossen. Ausserdem muss ich darauf vertrauen, dass der Anbieter meine Tagebucheinträge tatsächlich nicht an ein Boulevard-Blatt verkauft. Ein vor wenigen Tagen gelaunchter Webservice könnte hier aushelfen: ifttt » weiterlesen

iStatus+:
Beiträge bei Google Plus, Facebook und Twitter gleichzeitig teilen

iStatus+ ist eine iPhone App, mit der ich meine Beiträge gleichzeitig bei Facebook, Twitter und Google Plus posten kann.

iStatus+ wurde vor wenigen Tagen in einer ersten Version veröffentlicht und beherrscht im Moment «bloss» eine Hauptfunktion: Postings in Social Media können gleichzeitig auf den drei populären Kanälen Facebook, Twitter und Google Plus lanciert werden.

Mit dem öffentlichen Launch von Google Plus dürfte sich eine immer grössere Anzahl von Nutzern für solche Applikationen interessieren. Doppelpostings, also den gleichen Inhalt auf mehreren Kanälen zu publizieren, werden häufig kritisiert – weil jeder Kanal anders ist und damit einen eigenen Ansatz verlangt sowie aus dem simplen Grund, dass man seine Kontakte und Freunde nicht unnötig bespammen sollte. » weiterlesen

Zeitmanagement:
Grosse Aufgaben rückwärts planen

Die Rückwärts-Planung ist ein simpler Trick, um grosse Aufgaben und Projekte realistisch zu planen.

Kurz vor Redaktionsschluss kriege ich den Artikel doch noch hin. War etwas stressig, weil ich zu spät begonnen habe, aber nun steht der Text, einigermassen rechtzeitig. Ich bin kurz davor, den «Publizieren»-Button zu drücken – da fällt mir ein, dass ich noch ein Artikelbild brauche und allenfalls die Rechte dazu einholen muss.

«Herkömmlich schlechte Planung» könnte man nun sagen. Allerdings finde ich es nicht immer ganz einfach, grössere Aufgaben von Beginn weg sauber zu planen, geschweige denn, an alles zu denken.

Ein simpler Trick um hier Abhilfe zu schaffen ist die Rückwärtsplanung. Man beginnt die Planung ausgehend vom Endergebnis, also: Wenn ich den Artikel am kommenden Montag veröffentlichen will, was muss ich dazu bereit haben?

Das ergibt eine Liste der Anforderungen beziehungsweise der dafür zu erledigenden Aufgaben. Diese Aufgaben kann ich auflisten und mit Zeitschätzungen versehen, die benötigte Zeit aufaddieren und erhalte so in etwa den gesamten Zeitbedarf für die Aufgabe. Die Aufgaben kann ich nun planen und in meinem Kalender verteilen – wobei es gilt, Pufferzeiten nicht zu vergessen.

Der Vorteil dieser einfachen Methode: Ich vergesse die vielen kleinen Dinge, die neben der «Hauptaufgabe» eines Vorhabens notwendig sind. Und ich stelle sie von Beginn weg in eine logische Reihenfolge, bemerke also, wenn Aufgaben voneinander abhängen.

Todoyu:
Webbasiertes Projektmanagement, selbst gehostet und kostenlos

Todoyu ist eine umfangreiche Open Source-Webapplikation für das Projektmanagement von kleineren und mittleren Unternehmen.

Todoyu bietet die gewohnten Features, die ein kollaboratives und verteiltes Projektmanagement ermöglichen. Mehrere Projekte, die dazugehörigen Aufgaben und Termine, verschiedene Projektmitglieder, einen Kalender, eine Dateiablage und verschiedene Kommunikationskanäle wie Kommentare, Chats etc.

Die Entwickler von Todoyu von der Schweizer Webagentur Snowflake stellen die gesamte Applikation zum Download zur Verfügung. Das Paket kann so auf einem eigenen Webserver installiert und betrieben werden – vorausgesetzt, die erforderliche technische Expertise ist vorhanden.

Wer nicht selber hosten will, kann Todoyu auch als «Software as a service» verwenden. Die Applikation wird in diesem Fall vom Anbieter betrieben. Abhängig vom gewünschten Speicherplatz beginnen die Kosten bei 39 US-Dollar pro Monat für eine Instanz mit 5 GB Speicherplatz.

Geplant ist, Todoyu in Zukunft mit zusätzlichen Erweiterungen auszustatten, kostenlos oder mit einem Preisschild. Eine Abrechnungs-Extensions ist bereits auf dem Markt, weitere sollen folgen.

Tool Time: Wir stellen Software-Tools und Webdienste aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.