Thomas (Jahrgang 1970) ärgert sich über nichts mehr als über komplizierte Dinge. Weil es immer auch einfach geht. Seine Ambition ist es, Dinge auf den Punkt zu bringen – sei es in der Arbeit als Trainer (Methodik/Didaktik, Bildungsmarketing) oder beim Schreiben (auf imgriff.com oder als Web-Texter unter
mauchtext.com). Durch das tägliche Ringen um seine Produktivität hat er vor allem eines gelernt: Es gibt Best Practices, aber am Ende geht es nur auf die eigene Art. In Thomas’ Fall: Alle Tools und Methoden müssen einfach sein, Spaß machen – und wenn möglich gut aussehen. Man arbeitet ja auch mit dem Auge.
Thomas ist erreichbar unter thomas[punkt]mauch [at]blogwerk [punkt]com.
Alle 261 Artikel von Thomas Mauch auf imgriff.com:
Sich das eigene Verhalten bewusst zu machen, kann helfen, Gewohnheiten zu ändern – etwa ein Tagebuch zu führen. Nach drei Tagen lässt mein Elan aber häufig nach. Mit dem neuen Webservice von ifttt lasse ich nun «das Internet für mich arbeiten».
Lifetracking oder die
Quantified Self-Bewegung liegen im Trend: Wir sammeln Daten über uns selbst, um unser Verhalten zu ändern und unsere Lebensweise zu verbessern. Das ist nichts Neues – ein Zeittagebuch etwa wird seit jeher als Ausgangspunkt für verbessertes Zeitmanagement empfohlen.
Neu ist die Technologie: Mit dem Smartphone erfasse ich beim Essen die Kalorien. Runtastic zeichnet die gejoggten Kilometer auf und archiviert sie.
Sanfter Tritt in den Hintern per E-Mail
Mir gefallen die E-Mail-unterstützten Webservices: OhLife, The Birdy oder iDoneThis haben wir schon vorgestellt: Jeden Tag erhalte ich z.B. von The Birdy ein Mail mit der Aufforderung, meine Tagesausgaben als Antwort zurückzusenden. The Birdy speichert die Daten und erstellt eine grafische Auswertung. Das tägliche E-Mail kann verhindern, dass ich mein neues Vorhaben nicht schon nach drei Tagen wieder «vergesse».
Die berechtigte Kritik an diesen Services: Vielfach gibt es keine Exportmöglichkeiten, meine Daten bleiben eingeschlossen. Ausserdem muss ich darauf vertrauen, dass der Anbieter meine Tagebucheinträge tatsächlich nicht an ein Boulevard-Blatt verkauft. Ein vor wenigen Tagen gelaunchter Webservice könnte hier aushelfen: ifttt » weiterlesen
iStatus+ ist eine iPhone App, mit der ich meine Beiträge gleichzeitig bei Facebook, Twitter und Google Plus posten kann.
iStatus+ wurde vor wenigen Tagen in einer ersten Version veröffentlicht und beherrscht im Moment «bloss» eine Hauptfunktion: Postings in Social Media können gleichzeitig auf den drei populären Kanälen Facebook, Twitter und Google Plus lanciert werden.
Mit dem öffentlichen Launch von Google Plus dürfte sich eine immer grössere Anzahl von Nutzern für solche Applikationen interessieren. Doppelpostings, also den gleichen Inhalt auf mehreren Kanälen zu publizieren, werden häufig kritisiert – weil jeder Kanal anders ist und damit einen eigenen Ansatz verlangt sowie aus dem simplen Grund, dass man seine Kontakte und Freunde nicht unnötig bespammen sollte. » weiterlesen
Die Rückwärts-Planung ist ein simpler Trick, um grosse Aufgaben und Projekte realistisch zu planen.
Kurz vor Redaktionsschluss kriege ich den Artikel doch noch hin. War etwas stressig, weil ich zu spät begonnen habe, aber nun steht der Text, einigermassen rechtzeitig. Ich bin kurz davor, den «Publizieren»-Button zu drücken – da fällt mir ein, dass ich noch ein Artikelbild brauche und allenfalls die Rechte dazu einholen muss.
«Herkömmlich schlechte Planung» könnte man nun sagen. Allerdings finde ich es nicht immer ganz einfach, grössere Aufgaben von Beginn weg sauber zu planen, geschweige denn, an alles zu denken.
Ein simpler Trick um hier Abhilfe zu schaffen ist die Rückwärtsplanung. Man beginnt die Planung ausgehend vom Endergebnis, also: Wenn ich den Artikel am kommenden Montag veröffentlichen will, was muss ich dazu bereit haben?
Das ergibt eine Liste der Anforderungen beziehungsweise der dafür zu erledigenden Aufgaben. Diese Aufgaben kann ich auflisten und mit Zeitschätzungen versehen, die benötigte Zeit aufaddieren und erhalte so in etwa den gesamten Zeitbedarf für die Aufgabe. Die Aufgaben kann ich nun planen und in meinem Kalender verteilen – wobei es gilt, Pufferzeiten nicht zu vergessen.
Der Vorteil dieser einfachen Methode: Ich vergesse die vielen kleinen Dinge, die neben der «Hauptaufgabe» eines Vorhabens notwendig sind. Und ich stelle sie von Beginn weg in eine logische Reihenfolge, bemerke also, wenn Aufgaben voneinander abhängen.
Todoyu ist eine umfangreiche Open Source-Webapplikation für das Projektmanagement von kleineren und mittleren Unternehmen.
Todoyu bietet die gewohnten Features, die ein kollaboratives und verteiltes Projektmanagement ermöglichen. Mehrere Projekte, die dazugehörigen Aufgaben und Termine, verschiedene Projektmitglieder, einen Kalender, eine Dateiablage und verschiedene Kommunikationskanäle wie Kommentare, Chats etc.
Die Entwickler von Todoyu von der Schweizer Webagentur Snowflake stellen die gesamte Applikation zum Download zur Verfügung. Das Paket kann so auf einem eigenen Webserver installiert und betrieben werden – vorausgesetzt, die erforderliche technische Expertise ist vorhanden.
Wer nicht selber hosten will, kann Todoyu auch als «Software as a service» verwenden. Die Applikation wird in diesem Fall vom Anbieter betrieben. Abhängig vom gewünschten Speicherplatz beginnen die Kosten bei 39 US-Dollar pro Monat für eine Instanz mit 5 GB Speicherplatz.
Geplant ist, Todoyu in Zukunft mit zusätzlichen Erweiterungen auszustatten, kostenlos oder mit einem Preisschild. Eine Abrechnungs-Extensions ist bereits auf dem Markt, weitere sollen folgen.
Tool Time: Wir stellen Software-Tools und Webdienste aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.
Protocol.by ist ein Webservice, der meinen Kontaktpartnern anzeigt, wie sie mich am besten erreichen können.
Protocol.by will ein Problem lösen, das uns Twitter, Facebook, E-Mail und all die anderen Kommunikationskanäle gebracht haben: Ich möchte mich mit meiner Cousine in Verbindung setzen – welchen Kommunikationskanal bevorzugt sie? Auf welche Art und Weise erreiche ich sie am besten?
Wenn jemand ob dieser Herausforderung echten Leidensdruck verspürt, kann Protocol.by eine Lösung sein. Bei Protocol.by erstellt man ein persönliches Konto und wählt dort die Kanäle aus, auf denen man bevorzugterweise kontaktiert werden möchte. Also zuerst bitte per E-Mail versuchen, wenn das nicht klappt, dann anrufen, Facebook nur im äussersten Notfall. Den Link zu meinem Protocol.by-Profil, so die Idee, füge ich in meine E-Mail-Signatur ein. Damit ist jederzeit für jedermann und jederfrau nachvollziehbar, wie ich am besten zu erreichen bin. » weiterlesen
In den USA manifestiert sich ein Trend mit Schlagworten wie «Freelance Revolution», «Gig Economy» oder «Freelance Nation»: Immer mehr Menschen haben den traditionellen Karriereweg aufgegeben und sind als Selbstvermarkter unterwegs.
Sie arbeiten für mehrere Auftraggeber, gehen verschiedenen Tätigkeiten nach und tun dies als Selbständige, Teilzeitangestellte oder temporär verpflichtete Arbeitnehmer. Aktuell verstärkt wird dieser Trend durch das Phänomen der «Jobless Recovery» in den USA. Unternehmen profitierten nach der Finanzkrise von einem milden Aufschwung, ohne dass die Zahl der Arbeitslosen sank. Entsprechend finden sich viele Arbeitnehmer unfreiwillig in in neuen Arbeitsformen wieder. Mehr und mehr suchen aber Menschen auch diese neue Selbständigkeit.
Das Unternehmen entscheidet nicht mehr für Dich
Lynda Gratton von der London Business School beschreibt im Economist die veränderte Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Jeder Arbeitnehmer müsse heute für sich selbst Verantwortung übernehmen – die Firma tut es nicht mehr. Die bisherige «Eltern-Kind»-Beziehung zwischen Unternehmen und Mitarbeiter wird mehr und mehr zu einem «Wir stehen uns auf Augenhöhe gegenüber». » weiterlesen
Selbstkontrolle und eine «Can do»-Einstellung sind entscheidend für den beruflichen Erfolg. Wie man dazu kommt? Vernünftig essen, genug schlafen und nicht gehorsam sein.
Wieso gibt es Menschen, die mehr erledigt kriegen als andere? Rosabeth Moss Kanter, Professorin an der Harvard University und Buchautorin
glaubt an die einfache Erklärung: Diese Leute tun immer etwas. Sie würden nie stehen bleiben, schreibt Kanter, sie würden die Initiative ergreifen und nicht warten, bis ihnen gesagt wird, was sie zu tun hätten.
Dahinter sieht sie vier grundlegende Prinzipien, die zu einer solchen Haltung verhelfen – nicht so sehr praktische Tipps als vielmehr Einstellungsfragen, die unternehmerisches Denken und Handeln ausmachen.
1. Kleine Erfolge zählen. Kanters Studien zeigen, dass die eigene Einschätzung, wie erfolgreich ein Vorhaben enden wird, darüber entscheidet, wieviel Bemühungen wir reinstecken. Rechnen wir mit einem am Ende gelungenen Projekt, arbeiten wir mehr dafür. Der Weg dahin ist gepflaster mit kleinen Erfolgen: Ein gelungenes Kundengespräch, eine innovative Lösung für ein Teilproblem – kleine Erfolge, die wir schätzen und auch ein wenig feiern müssen. » weiterlesen
ActiveInbox ist eine Gmail-Erweiterung für Firefox und Chrome, mit der ich GTD bereits in meinem Posteingang umsetzen kann.
Nach der Installation nistet sich die Extension unauffällig in der Seitenleiste von Gmail ein. Dort, so das Versprechen, will
ActiveInbox meinen Arbeitsablauf unterstützen. E-Mails enthalten oft Aufgaben oder Infos zu Projekten, seien aber schlecht strukturiert. ActiveInbox will Ordnung schaffen und leiht sich dafür David Allens
GTD-Methode aus.
Öffne ich eine eingehende Mail, wird nach der Installation eine zusätzliche Reihe Buttons angezeigt. Damit kann ich die Mail zu einem Task umwandeln oder allenfalls via Label einem Projekt zuordnen. Über das Menukästchen auf der Seite habe ich rasch Zugriff auf alle anstehenden Aufgaben und kann meinen Posteingang um diese Mails erleichtern. » weiterlesen
iDoneThis ist ein kostenloser Webservice, mit dem ich täglich aufzeichne, was ich erledigt habe.
iDoneThis.com gesellt sich zu den verschiedenen Diensten, mit denen ich via E-Mail aufgefodert werde, über meine täglichen Aktivitäten Buch zu führen:
The Birdy fragt mich jeden Tag, für was ich Geld ausgegeben habe,
OhLife hilft mir dabei, regelmässig Tagebuch zu führen.
iDoneThis will helfen, mir täglich vor Augen zu führen, was ich erledigt habe – Things I got done, sozusagen. Die Funktionsweise ist bekannt: Jeden Tag um 20 Uhr erhalte ich eine E-Mail mit der Frage: Was hast Du heute erledigt? Ich schicke die E-Mail-Antwort zurück, iDoneThis trägt es in einen Kalender ein und ich kreiere mit der Zeit so ein «Produktivitäts-Logbuch». » weiterlesen
Der Stampler ist ein Tacker, der gleichzeitig ein Stempel ist. Wieso nicht?
Der Bereich der Tacker hat in den letzten Jahren wenig Innovation gesehen – nicht mehr wegzudenken aus dem Alltag tut er still und bescheiden seinen Dienst. US-Designer
Phil Jones hat sich nun den Tacker zur Brust genommen und um eine sinnvolle Funktion erweitert: Den Stempel.
Wer mit dem Stampler Blätter zusammenheftet, hinterlässt gleichzeitig ein fröhliches Smiley auf dem Papier. Das geht in einem Arbeitsgang, zusätzlicher Arbeitsaufwand oder Effizienzverluste sind also nicht zu erwarten. Vermutlich weniger zu empfehlen, wenn man häufig Eheurkunden oder Staatsverträge tackert, ansonsten aber sicher eine Bereicherung für jedes Büro.
Stampler
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Für knapp 20 Euro ist der Stampler bei discovery-24.de erhältlich.