Thomas (Jahrgang 1970) ärgert sich über nichts mehr als über komplizierte Dinge. Weil es immer auch einfach geht. Seine Ambition ist es, Dinge auf den Punkt zu bringen – sei es in der Arbeit als Trainer (Methodik/Didaktik, Bildungsmarketing) oder beim Schreiben (auf imgriff.com oder als Web-Texter unter
mauchtext.com). Durch das tägliche Ringen um seine Produktivität hat er vor allem eines gelernt: Es gibt Best Practices, aber am Ende geht es nur auf die eigene Art. In Thomas’ Fall: Alle Tools und Methoden müssen einfach sein, Spaß machen – und wenn möglich gut aussehen. Man arbeitet ja auch mit dem Auge.
Thomas ist erreichbar unter thomas[punkt]mauch [at]blogwerk [punkt]com.
Alle 261 Artikel von Thomas Mauch auf imgriff.com:
miCal ist eine Kalender App für das iPhone und das iPad – entwickelt in Deutschland.
miCal reiht sich ein in die lange Reihe der Kalenderalternativen für Geräte unter iOS – ein hart umkämpfter Markt mit wenig Differenzierungspotenzial. Spannend an der neuesten Version von miCal ist ein besonderes Feature: Die Kalender App bietet eine integrierte To Do-Liste.
Diese To Do-Liste kann man sich via In App-Kauf zugänglich machen. Dabei handelt es sich um eine eher einfach strukturierte Aufgabenverwaltung, die den Ansprüchen des fortgeschrittenen GTD-Users wohl kaum gerecht wird. Wer allerdings weniger komplexe Anforderungen mitbringt, hat mit miCal allerdings eine integrierte und ziemlich komplette Zeitmanagement-Applikation in der Hand.
Die Kalender App bietet, was eine Kalender App ebenso bieten muss – allerdings schon ziemlich gut gemacht. miCal bietet Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresübersichten. Praktisch: Um einen Detaileintrag zu sehen, muss beispielsweise die Monatsübersicht nicht verlassen werden – eine effiziente Lösung. Generell macht die App einen sehr übersichtlichen Eindruck und ist angenehm anzusehen.
In die Ecke der innovativen Features gehört sicher auch der Standardtitel: Häufig verwendete Meeting-Bezeichnungen (regelmässige Sitzungen etc.) können vorher definiert werden und stehen bei der Terminerfassung in einem Dropdown-Feld zur Verfügung.
miCal ist seit einem Jahr auf dem Markt – zum Geburtstag werden die Apps zum Sonderpreis angeboten: 79 Cents bzw. 1 Franken für iPhone- und nochmals soviel für die iPad-App.
Tool Time: Wir stellen Software-Tools und Webdienste aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.
Der Arbeitsplatz der Zukunft ist mobil und cloudbasiert; selbständig und flexibel arbeiten wir mit mehreren Communities und für verschiedene Auftraggeber. Eine der zentralen Fragen dabei: Gibt es noch eine Grenze zwischen Beruf und Privat?
«Wie ist Dein Arbeitsplatz der Zukunft?» hat Bianca Gade zum Auftakt einer
Blogparade Mitte September gefragt. Internet-Bürger und Blogger wurden aufgerufen, ihre Vision der Arbeitszukunft aufzuzeichnen, sich Gedanken darüber zu machen, wie sie heute arbeiten und wie sie morgen gerne arbeiten würden. In allen Ecken des Internets, in Blogs und in Kommentarspalten sind über 20 Antworten zu der Frage veröffentlicht worden. Die Beiträge beleuchten allesamt ganz unterschiedliche Aspekte, die Autoren haben verschiedene Meinungen und Ansichten darüber, wie es morgen sein könnte.
Ein Thema, das in praktisch allen Beiträgen aufleuchtet, ist die zunehmende Entgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben – oder vielmehr die Frage, ob es diese Grenze braucht beziehungsweise ob es sie jemals gab. Viele Meinungen gehen dahin, dass es sich bisher schon um eine künstliche Grenze handelte – trotzdem brauchen wir Methoden und Kompetenzen, um nicht in der Arbeit unterzugehen. » weiterlesen
Diigo ist ein Webservice, mit dem man Notizen auf Webseiten anbringen und Fundstücke aus dem Internet mit seiner Community teilen kann.
Diigo haben wir vor einigen Jahren
bereits vorgestellt. Inzwischen wurde der Service mit Social Media-Tools deutlich ausgebaut. Diigo will zwei Dinge für uns tun: Als «Personal Research Tool» kann ich damit Webseiten bookmarken, Textstellen mit einem Leuchtstift hervorheben, Bilder speichern. Das ganze steht anschliessend in meiner «Library» zur Verfügung. Bei einem späteren Besuch auf der Website habe ich meine Anmerkungen und Notizen als «Sticky Notes» wieder zur Hand.
Die sozialen Features von Diigo sollen ausserdem erlauben, eine eigene Wissenscommunity aufzubauen beziehungsweise Diigo als Wissens- und Lernplattform für eine Gruppe zu nutzen. Notizen, Anmerkungen und Bookmarks kann ich entweder auf «privat» stellen oder mit der Öffentlichkeit bzw. ausgewählten Nutzern teilen. Diese Funktionalität erlaubt ganzen Gruppen, ein Thema oder eine Webrecherche gemeinsam zu bearbeiten. » weiterlesen
Agenda ist eine minimalistische Kalender-App für iPhone und iPad – die einfach sehr schön aussieht.
Für viele von uns ist der Kalender eines der Hauptarbeitsinstrumente – und die iOS-App von Apple ist im Moment noch nicht der Weisheit letzter Schluss.
Agenda ist eine Alternative dazu, die vor allem auf Minimalismus setzt. Die App ist vorwiegend in Schwarz und Weiss gehalten und von ergreifender Schlichtheit.
Die Funktionalitäten bieten wenig Überraschendes; es gibt Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresübersichten. Einziges Manko, das ich festgestellt habe: In der iPad-Version können noch keine anderen Teilnehmer zu einem Termin eingeladen werden. In der iPhone-App funktioniert hingegen wird das Feature angeboten.
Agenda nutzt die Möglichkeiten der iOS-Gesten und so «swipt« man sich locker von Woche zu Woche. Agenda synchronisiert via der lokalen iOS Kalender App mit Exchange, Google Calendar und MobileMe. Wer den Kalender auf seinem iOS-Gerät verwendet, hat nach der Installation gleich alle Daten zur Verfügung.
Agenda gibt’s im iTunes Store für 79 Cents oder einen Schweizer Franken.
Tool Time: Wir stellen Software-Tools und Webdienste aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.
Schreiben gehört heute fast zu jedem Job. Lesefreundliche Texte helfen uns, unsere Ziele besser zu erreichen.
Für viele von uns gehört Schreiben zu den Haupttätigkeiten im Beruf: E-Mails, Berichte, Blogposts und vieles mehr. Lesefreundliches Schreiben gehört deshalb in jeden Werkzeugkasten und ist Voraussetzung, damit wir verstanden werden und die Zusammenarbeit im Job klappt. Ausserdem ist es höflich, mit der Zeit meines Lesers sorgsam umzugehen.
Dabei geht es weniger um Talent als vielmehr um einige ganz grundlegende Techniken. Die folgenden Tipps sind als Checkliste gedacht: Ist der Text fertig geschrieben, kannst Du damit in wenigen Minuten die Lesefreundlichkeit des Geschriebenen überprüfen.
1. Die Satzlänge prüfen
Sätze bis zu 14 Wörter gelten gemäss vielen Studien als lesefreundlich. Das ist sicher keine absolute Grenze, kann aber eine Orientierungsmarke sein. Stark verschachtelte Sätze sollte man darauf prüfen, ob sie sich nicht in zwei Sätze aufteilen lassen.
2. Zu lange Wörter vermeiden
Simpel: Wörter mit einer Länge von zwei bis drei Silben können am einfachsten und besten gelesen werden. » weiterlesen
Paycloud ist ein kostenloser Webservice, um das Geldherumschieben in Wohngemeinschaften, Gruppen oder Vereinen zu vereinfachen.
In einer WG kann das Verrechnen schnell nerven: Eine Kiste mit Kassenzetteln, dazu ein Büchlein, in das jeder seine Ausgaben einträgt und irgendwo ein Pott, in dem sowieso nie Bargeld ist. Und am Ende des Monats fragt sich der «Finanzchef» entnervt, ob die WG wirklich Milch für 300 Euro konsumiert hat.
Mit Paycloud begibt sich bereits der zweite Webdienst an den Start, um mit diesen Missständen aufzuräumen. Vor einiger Zeit hat Mathias IOU vorgestellt. Paycloud wurde von zwei Studierenden aus Passau entwickelt und trägt den Untertitel «WG-Abrechnung leicht gemacht».
Einmal angemeldet kann man im Konto Gruppen erstellen und Mitglieder hinzufügen. Jedes Gruppenmitglied kann Rechnungen erstellen und die eigenen Ausgaben eintragen und festlegen, wer diese Ausgaben mittragen muss. Wie bei IOU ist das ein eleganter Weg, um unter anderem die ewigen Nörgeleien («Ich trinke ja schliesslich nie von diesem Bio-Orangensaft.») gar nicht aufkommen zu lassen. Wird ein Gruppenmitglied zu einer Rechnung zugewiesen, muss das Mitglied dies zuerst akzeptieren. » weiterlesen
Nicht mehr Gehalt, sondern kleine Geschenke erhöhen die Produktivität von Mitarbeitenden.
Auf
alltagsforschung.de hat Daniel Rettig auf eine Studie des deutschen Professors für Verhaltensökonomik Sebastian Kube hingewiesen. In Experimenten ist Kube der Frage nachgegangen, wie sich Mitarbeiter am besten motivieren lassen. Das Ergebnis mag erstaunen: Kleine Geschenke machen uns produktiver – und zwar um einiges mehr als das eine Gehaltserhöhung vermögen würde.
Für eines dieser Experimente hat Kube Studierende Bücher in der Universitätsbibliothek katalogisieren lassen. Die eine Gruppe erhielt in der Hälfte unverhofft eine Gehaltserhöhung von 20%, die zweite Gruppe erhielt ein kleines Geschenk, einen Gutschein für eine Thermoskanne.
Die Studierenden, die ein kleines Geschenk erhielten, arbeiteten anschliessend im Schnitt um 30% produktiver. Bei der ersten Gruppe, die eine Gehaltserhöhung erhielt, liess sich keine Leistungssteigerung feststellen.
Daniel Rettig erklärt sich den Unterschied so:
Wer von seinem Unternehmen etwas geschenkt bekommt – und sei es nur eine Kleinigkeit -, erhöht dadurch sein Engagement. Geld hingegen taugt nicht als Motivator, da es die Beziehung auf eine rein finanzielle Basis stellt.
» Wie Du mir – Geschenke steigern die Produktivität
Schafft die E-Mails ab: Morgen Samstag fragt DRadio Wissen Online, wie wir zu mehr Produktivität im Netz kommen. Mit dabei: imgriff.com-Autor Gregor Gross, David Allen und weitere Experten.
Sind E-Mails wirklich die Plage des 21. Jahrhunderts? Der Ruf nach der Abschaffung von E-Mails wird immer lauter, auch hier auf imgriff.com haben wir schon mal die
Welt ohne E-Mails vorgezeichnet.
Der Online Talk von DRadio Wissen geht dieser Frage am Samstag, 24. September 2011 um 11 Uhr, mit einer illustren Expertenrunde nach.
Die Gästeliste:
- Eva Schulz, Studentin und Bloggerin
- Gregor Gross, Unternehmer und imgriff.com-Autor
- Oliver Gassner, Berater und GTD-Nutzer
- Dennis Horn, Journalist
- David Allen, Autor von Getting Things Done
Fragen und Meinungen könnt Ihr auch schon vor der Sendung deponieren: Per Skype könnt Ihr Eure Antworten auf die Frage «Wie organisiert Ihr Eure Mails, damit ihr produktiver seid?» auf dem Anrufbeantworter abliefern. Der wird dann am Samstag in der Sendung abgehört.
» DRadio Wissen Online Talk, Samstag, 24. September 2011, 11 Uhr im Livestream, anschliessend wird die Sendung als Podcast angeboten.
In einem neu gegründeten Unternehmen gibt es ungefähr eine Million Dinge zu tun. Michael Halper hat auf fünf Tipps hingewiesen, die Jungunternehmern das Zeitmanagement erleichtern.
Es ist gar nicht möglich, in einem Startup oder als Selbständiger in einer ersten Phase alle Aufgaben zu erledigen. Ressourcenknappheit ist ein ständiges Thema. Umso höher sind die Produktivitätsgewinne, wenn man in einer solchen Arbeitssituation sorgsam und effizient mit der eigenen Zeit umgeht. Der Berater und Geschäftsführer Michael Halper hat einige Tipps zusammengetragen, die er für wesentlich hält.
Fixe Tage für fixe Aufgaben
Als Unternehmensgründer ist man in den meisten Fällen mit ganz unterschiedlichen Aufgaben konfrontiert – vom Verkauf über die Buchhaltung bis hin zum IT-Support. Dazu kommen noch rechtliche Fragen und die neue Webpräsenz. Halper findet es deshalb nützlich, sich an bestimmten Tagen definierten Aufgabengebieten zu widmen – also am Montag der Verkauf, am Dienstag die Buchhaltung und Rechnungen schreiben und so weiter.
Wer eine solche Einteilung umsetzen kann, profitiert ganz bestimmt davon. Ob es so strikt immer einzuhalten ist, wage ich allerdings zu bezweifeln. Vielleicht ist es realistischer, halbe Tage einzuplanen. » weiterlesen
Vizualize.me ist ein Webservice, der basierend auf meinen Profildaten bei LinkedIn einen illustrierten Lebenslauf erstellt.
Vizualize.me hat im Moment noch Beta-Status, man braucht eine Einladung und der Service funktioniert nur mit dem im deutschsprachigen Raum eher schwach vertretenen Business-Netzwerk von LinkedIn. Trotzdem lohnt es, sich den Dienst genauer anzusehen.
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