Simone Janson

Simone Janson ist Kolumnistin für DIE WELT & THE HUFFINGTON POST. Zudem betreibt sie mit über 100 Fachleuten das Blog http://berufebilder.de, laut ZEIT ONLINE eines der meistgelesenen Blogs für Beruf, Bildung und Karriere in Deutschland. Sie ist Beraterin und Referentin für Agenturen und Unternehmen wie die Deutsche Bahn, die Bundeswehr, Ärzteverbände oder diverse Hochschulen.

Darüber hinaus hat Simone mehr als 20 Bücher geschrieben – darunter den Produktivitäts-Bestseller «Die 110%-Lüge. Mit weniger Perfektion mehr erreichen», der in mehrere Sprachen übersetzt wurde, oder den Social-Media-Guide «Nackt im Netz» – und hat an Lehrwerken und Hochschulveröffentlichungen mitgewirkt. Mit ihrer Akademie hilft sie Unternehmen zeitsparend, zu einem Thema die passenden Seminare, Experten und originelle MICE-Locations zu finden.

Simone lebt und arbeitet in Berlin oder reist um die Welt und interviewt Menschen zu innovativen Ideen und neuen wie traditionellen Berufsbildern, durch die sie den digitalen Wandel unserer Arbeitswelt dokumentiert. Als überzeugte Antipräsentistin ist sie stets auf der Suche nach dem idealen mobilen Büro: Leicht und klein genug für Handtasche oder Reiserucksack, aber dennoch praktisch genug, um möglichst viele Arbeitsgänge erledigen zu können. Gefunden hat sie es bisher noch nicht, aber die Hoffnung stirbt natürlich zuletzt.

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Alle 163 Artikel von Simone Janson auf imgriff.com:

6 Tipps, wie Du der Perfektionsfalle entgehst:
Hör auf, Dir selbst im Weg zu stehen!

Der Wunsch, alles gut und richtig zu machen, ist nichts Schlechtes. Wer allerdings übertreibt, steht sich schnell selbst im Weg. 6 Tipps gegen übertriebenen Perfektionismus.

Andrew King bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Letzte Woche ist mir wieder ein schönes Beispiel über den Weg gelaufen, wie sich jemand mit zu hohen Anforderungen an sich selbst im Weg steht: «Wenn ich etwas mache, dann will ich es auch wirklich perfekt machen», sagte mein Bekannter mit inbrünstiger Überzeugung. Dagegen ist auch nichts einzuwenden; im Gegenteil, das Ziel ist hehr und wichtig.

Allerdings war das Vorhaben, um dessen Planung es ging, schon einmal gescheitert. Und der zweite Versuch war gerade auf dem besten Weg, wieder zu scheitern, lange bevor er überhaupt angegangen wurde. Grund: Wie der Bekannte zugab, führte sein Wunsch, alles perfekt zu machen, zu einem unglaublichen Aufwand: Denn um die angestrebte Perfektion zu erreichen, wurde ein simples Projekt durch Einbezug verschiedener Faktoren und Personen immer größer und komplexer gemacht – bis es sich schließlich als kaum noch bewältigbar entpuppte. » weiterlesen

Mit wenig Schlaf auskommen:
Zwei Wochen im Selbstversuch

Es gibt berühmte Menschen, die ihre Produktivität dadurch steigern, dass sie wenig schlafen. Aber klappt das überhaupt auf Dauer? Kann man mehr schaffen, wenn man weniger schläft? Ich habe zwei Wochen lang dank Jetlag einen (unfreiwilligen) Selbstversuch gemacht.

hobvias sudoneighm bei flickr.com (CC BY 2.0)Von Yahoo-Chefin Marissa Mayer wird erzählt, dass sie nur vier Stunden Schlaf pro Nacht benötigt. Wenn sie aber weniger schläft, wird es durchaus kritisch, wie Gregor Groß in seinem Beitrag über hochproduktive Menschen einen ihrer Kollegen zitiert:

«I met her once at dinner in New York; she was literally falling asleep in her soup. She said, ‘Normally, I can get by on 4 hours of sleep a night, and I thought I could get by on 3. But I can’t.» (IEEE Spectrum) » weiterlesen

Home Office:
Macht es nun produktiver oder nicht? Erfahrungen und Fakten

Arbeiten im Home Office – oder nicht? Das fragen sich in Deutschland nicht nur Medien und Arbeitnehmer. Auch Unternehmen stehen zunehmend vor der Frage, ob sie ihren Mitarbeitern das Home Office erlauben sollen. Und ob sie davon eine Produktivitätssteigerung erwarten können.

Jude Lee bei flickr.com (CC BY 2.0)Das Thema Home Office ist in Deutschland gerade brandaktuell – Yahoo-Chefin Marissa Mayer sei Dank. Nicht nur, dass unser im Februar erschienener Artikel zu Mayers Anti-Home-Office-Vorstoß in den verschiedensten Medien rezipiert wurde; auch heute noch wird das Thema heftig diskutiert. So hat kürzlich der SWR3 eine Reihe zu dem Thema gesendet, in der ich auch interviewt wurde. » weiterlesen

Produktivität ganz persönlich:
«Wenn ich um 3 Uhr morgens aufstehe, arbeite ich am besten.»

Eric Pateman begann seine Karriere als Koch und startete mit 18 sein erstes eigenes Catering-Unternehmen. Zwischenzeitlich absolvierte er ein MBA-Studium und arbeitete u.a. in Namibia, Australien und Großbritannien. Heut betreibt er vier Unternehmen mit insgesamt 80 Mitarbeitern, darunter Edible Canada, das zu den 200 am schnellsten wachsenden Unternehmen in Kanada gehört. Er ist Berater, Keynote-Speaker, Koch und Caterer zugleich.

Eric PatemanWas tust Du als Erstes, wenn Du Deinen Arbeitstag – zu Hause oder im Büro – startest?

Eric Pateman: Jeder Arbeitstag sieht anders aus, aber meist fange ich mit den E-Mails an: Bei mir liegen leider iPhone und Laptop direkt neben dem Bett. Wenn ich aufwache, will ich etwas Produktives machen, auch mitten in der Nacht. Da ich unter der Woche in meiner Wohnung in Vancouver bin und nur am Wochenende bei meiner Familie in Squamish, 45 Km nördlich der Stadt, störe ich auch niemanden dabei.

Ich habe festgestellt, dass ich am produktivsten bin, wenn ich um 3 Uhr morgens aufstehe und loslege. Ich mache ein paar Stunden Computerarbeit, dann stelle ich mich unter die Dusche. Um 7 gehe ich in der Regel ins Büro oder in ein Café. » weiterlesen

Sich durchsetzen und dabei nett bleiben:
Die Quadratur des Kreises?

Kann man sich durchsetzen und dennoch nett bleiben dabei? Und was macht eigentlich echte Souveränität aus? Ein Thema, das gerade auch unsere weibliche Leserschaft umtreibt – aber nicht nur. Einige Gedanken dazu.

Susan Sermoneta bei flickr.com (CC BY 2.0)Vor einiger Zeit habe ich auf imgriff.com dazu aufgerufen, mal die persönliche Kommunikation zu überdenken. Meine Meinung war: Dadurch, dass wir oft nicht klar genug sagen, was wir meinen, entstehen Missverständnisse, Konflikte – und wir verlieren kostbare Zeit. Schuld an der Misere sind falsche Glaubenssätze, gesellschaftliche Erwartungen und «Weichmacher», die wir oft unbewusst beim Sprechen einbauen. » weiterlesen

Powernapping-Tipps fürs Büro:
Wo schlafen während der Arbeit?

Offensichtlich ist Schlaf einer der Schlüsselfaktoren für produktives Arbeiten – sonst wäre Schlafen nicht eines der Lieblings-Themen unserer Leser. Gerade das Schlafen im Büro erfreut sich wachsender Beliebtheit. Aber wo schläft man bitte im Büro, und das möglichst ungestört und im Verborgenen?

Ostrich Pillow by Kawamura-Ganjavian for Studio Banana ThingsSchlafen ist, so stellen wir immer wieder fest, ein ausnehmend beliebtes Thema bei den imgriff-Lesern. Über die Gründe können wir nur mutmaßen: Vielleicht haben unsere Leser einfach zu wenig davon. Dabei ist es schwierig, Tipps für das richtige Schlafmaß zu geben, denn das ist für jeden individuell unterschiedlich.

Von Yahoo-Chefin Marissa Mayer ist überliefert, dass sie nur vier bis sechs Stunden Schlaf pro Nacht braucht – bei weniger klappt aber selbst sie bei Geschäftsessen zusammen. Auch Napoleon soll mit vier Stunden ausgekommen sein. Albert Einstein hingegen benötigte 12 Stunden Schlaf pro Nacht. » weiterlesen

Negatives Denken und Ängste abbauen:
Checkliste «Was wäre wenn?»

Positives Denken macht produktiv. Doch leider will es uns nicht immer gelingen. Eine Übung hilft, negative Gedanken, Ängste und Sorgen aus dem Kopf zu bekommen.

Scott Wylie bei flickr.com (CC BY 2.0)Öfters haben wir in letzter Zeit bei imgriff.com erläutert, wie positives Denken unsere Arbeit und auch unser Leben verbessert – weil wir produktiver werden, wenn wir die Dinge in einem helleren Licht sehen. So hat imgriff-Redaktionsleiterin Sabine Gysi darüber geschrieben, wie uns die Macht einer selbsterfüllenden positiven Prophezeiung zu Höchstleistungen anspornen kann.

Und ich habe über Julia Malchow und ihre Sibirien-Reise mit Kind berichtet und dabei analysiert, warum uns das positive Denken so oft abhanden kommt – z.B. aufgrund von äußeren Einflüssen. Aber auch unser Gehirn ist an den negativen Gedanken schuld: Denn aus evolutionären Gründen bleiben die einfach leichter hängen als positive Erinnerungen.

Und mehr noch: Je öfter und länger wir über ein Problem nachdenken, desto schlimmer wird es. Wir drehen uns im Kreis und das Gehirn «rattert», wie auch die Psychologen Neil Roese & Jeff Kuban durch wissenschaftliche Studien an der Universität von Illinois bestätigten. Sie empfehlen auf Grund dieser Erkenntnis: Einfach mal abschalten. Das ist nur leider leichter gesagt als getan, wenn ständig eine Befürchtung schlimmer als die andere durchs Gehirn jagt. Wie soll man da einfach aufhören? » weiterlesen

Die effiziente Entscheidungsfindung:
Klare Ziele helfen zu entscheiden

Entscheidungen bedeuten oftmals auch Kompromisse. Daher fallen sie uns oft so schwer – denn wir wollen ungern verzichten. Doch wer sein Ziel klar vor Augen hat, ist eher bereit, auch die unangenehmen Seiten einer Entscheidung zu tragen.

viZZZual.com bei flickr.com (CC BY 2.0)Kürzlich habe ich über Entscheidungsvermeidung geschrieben. Meiner Meinung nach ist es der schwierigste Teil an einer Entscheidung überhaupt, klar zu definieren bzw. sich klar einzugestehen was man eigentlich selbst will – frei von fremden Einflüssen oder vorgeschobenen Motiven. Wie wichtig das ist, hat mir z.B. auch mein Gespräch mit der Sales-Direktorin von Google Ireland, Fionnuala Meehan, gezeigt. Heute möchte ich nun über einen Faktor schreiben, der zur Entscheidungsfindung dringend notwendig ist: Zielsetzung und Zielfindung.  » weiterlesen

Karriereleiter oder Hamsterrad:
So schnell wird man arbeitssüchtig

Workaholismus ist keine harmlose Arbeitswut, sondern eine ernstzunehmende Sucht mit zum Teil schwerwiegenden Folgen. Die Grenzen zwischen Hamsterrad und Karriereleiter sind fließend. Was können wir tun, damit es gar nicht erst soweit kommt?

debaird™ bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Das Thema, zu dem Jochen Mai neulich in der Karrierbibel geschrieben hat, ist brandaktuell: Um Workaholismus geht es da, was Mai etwas verharmlosend mit «Arbeitswut» übersetzt. Richtiger wäre vermutlich Arbeitssucht, denn um die handelt es sich eher, wenn Menschen nur noch über ihren Job sprechen können, Tag und Nacht für ihren Chef erreichbar sein wollen und selbst im Urlaub oder auch nachts nicht abschalten können – typische Symptome, die Mai nennt. Auch bei Wikipedia findet sich «Arbeitssucht» als Übersetzung für Workaholism. » weiterlesen

Resilienz:
Die Fähigkeit, Scheitern in Produktivität zu verwandeln

Scheitern ist nie schön, aber immer lehrreich. Denn nur aus Fehlern lernen wir für unsere Arbeit und das Leben. Zuerst sind Misserfolge meist ein Schock. Die Fähigkeit, positiv damit umzugehen, wieder aufzustehen und weiterzumachen nennt sich Resilienz. Aus ihr erwächst ungeahnte Produktivität.

Bill Stilwell bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)Kürzlich las ich ein geniales Zitat des irischen Schriftstellers und Nobelpreisträgers Samuel Beckett (1906 – 1989):

«Immer versucht. Immer gescheitert. Einerlei. Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern.»

Er brachte damit treffend auf den Punkt, was ich in zahlreichen Artikeln auch thematisiert habe: Dass es kein Problem ist zu scheitern. Dass man aber danach wieder aufstehen und besser weitermachen sollte – selbst wenn man Gefahr läuft, noch einmal zu scheitern. Oder anders ausgedrückt: Irgendetwas lernt man immer dabei. » weiterlesen