Simone Janson

Simone Janson ist Kolumnistin für DIE WELT & THE HUFFINGTON POST. Zudem betreibt sie mit über 100 Fachleuten das Blog http://berufebilder.de, laut ZEIT ONLINE eines der meistgelesenen Blogs für Beruf, Bildung und Karriere in Deutschland. Sie ist Beraterin und Referentin für Agenturen und Unternehmen wie die Deutsche Bahn, die Bundeswehr, Ärzteverbände oder diverse Hochschulen.

Darüber hinaus hat Simone mehr als 20 Bücher geschrieben – darunter den Produktivitäts-Bestseller «Die 110%-Lüge. Mit weniger Perfektion mehr erreichen», der in mehrere Sprachen übersetzt wurde, oder den Social-Media-Guide «Nackt im Netz» – und hat an Lehrwerken und Hochschulveröffentlichungen mitgewirkt. Mit ihrer Akademie hilft sie Unternehmen zeitsparend, zu einem Thema die passenden Seminare, Experten und originelle MICE-Locations zu finden.

Simone lebt und arbeitet in Berlin oder reist um die Welt und interviewt Menschen zu innovativen Ideen und neuen wie traditionellen Berufsbildern, durch die sie den digitalen Wandel unserer Arbeitswelt dokumentiert. Als überzeugte Antipräsentistin ist sie stets auf der Suche nach dem idealen mobilen Büro: Leicht und klein genug für Handtasche oder Reiserucksack, aber dennoch praktisch genug, um möglichst viele Arbeitsgänge erledigen zu können. Gefunden hat sie es bisher noch nicht, aber die Hoffnung stirbt natürlich zuletzt.

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Alle 163 Artikel von Simone Janson auf imgriff.com:

Reisen und Zeitverschiebungen:
8 Tipps gegen Jetlag (II/II)

Zeitverschiebungen beziehungsweise dem häufig unausweichlichen Jetlag muss man nicht hilflos gegenüberstehen. Einige praxiserprobte Tipps.

Im ersten Teil habe ich darüber geschrieben, wie ein Jetlag überhaupt entsteht. Doch  was kann man konkret gegen ein Jetlag tun? Einige Kollegen, erfahrene Reisejournalisten, haben mir dazu einige Tipps gegeben, die ich bei meinen Reisen nach Neuseeland und Kanada sozusagen im Selbstversuch mehr oder minder erfolgreich angewendet habe. Denn soviel sei gesagt: Die Sache mit dem endokrinen Fingerabdruck aus dem ersten Teil des Artikels kann ich nur bestätigen – einige Dinge funktionieren bei mir offenbar ganz anders als bei anderen Menschen.

  • Einstellen auf das Ziel: Empfohlen wird, sich bereits vor dem Abflug allmählich auf die neue Zeitzone einzustellen. Klingt logisch, finde ich persönlich jedoch schwierig. Da die Melatoninausschüttung vom Lichteinfall abhängt, finde ich es ziemlich unmöglich, einfach früher ins Bett zu gehen oder länger zu schlafen. Vor Ort, mit entsprechenden Lichtverhältnissen, fällt das in der Regel leichter.
  • Ein Tipp, den mir fast jeder Kollege gab: Sich umgehend sofort an die neue Zeitzone anpassen. Sich also bei einer Reise nach Westen die ersten paar Tage zwingen, später ins Bett zu gehen, bei einer Reise nach Osten früher. Genau das habe ich bei meiner Kanadareise nicht geschafft: Ich habe, bei 8 Stunden Zeitverschiebung, dann doch nachmittags geschlafen, was ein großer Fehler war, weil ich dadurch dauermüde war.
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Reisen und Zeitverschiebungen:
Was passiert bei einem Jetlag? (I/II)

In den Urlaub fliegt man zur Erholung. Bloss was hat man davon, wenn man tagelang von üblem Jetlag geplagt wird? Einige Hintergründe und Tipps zum Umgang mit den Folgen der Langfliegerei.

Für viele gehört Jetsetting heute zum Berufsalltag. Erst kürzlich traf ich im Flugzeug einen Ingenieur, der gerade auf dem Weg nach Thailand war. Vor kurzem, erzählte er, sei er für eine Besprechung am gleichen Tag hin- und zurückgeflogen. Diesmal bleibe er zwar einige Wochen, werde aber am Tag nach seiner Rückkehr gleich weiter in die USA reisen. Was für ein Stress für den Körper – vor allem, wenn man so etwas ständig macht!

Doch auch bei normalen Urlaubsreisen, wie sie viele von uns mindestens einmal pro Jahr unternehmen, stellt sich die Frage: Wie hält der Körper solche Zeitverschiebungen aus, an die er sich durch die vergleichsweise kurzen Flugreisezeiten rasend schnell anpassen muss? Bei einer wochenlangen Schiffsfahrt etwa hätte der Körper deutlich mehr Zeit, sich anzupassen. Und wie geht man mit der Problematik am Besten um? » weiterlesen

Stuffle:
App und weg!

Stuffle ist ein neuer Weg, Dinge schnell und einfach zu verkaufen. Die App aus Deutschland will den Flohmarkt auf’s Handy bringen.

Aufräumen ist ja irgendwie ein Dauerthema hier. Logisch, denn es ist auch eines der weit verbreitetesten Probleme, das wir in unserer überfüllten Wohlstandsgesellschaft und damit unseren überfüllten Wohnungen haben: Ordnung halten und den Überblick bewahren. Und dabei können Smartphones tatsächlich helfen.

Weg mit dem Kram

Denn die für mich effektivste Methode beim Aufräumen ist nach wie vor: Weg mit dem unnötigen Kram (auf die Bye Bye-Aktion unserer Blogwerk-Kollegin Karin Friedli haben wir auch schon hingewiesen). Denn je mehr sich die Regale biegen und je heftiger die Schränke überquellen, desto schneller ist wieder Unordnung – da kann man aufräumen und systematisieren, so lange man will. Andersherum wird es automatisch ordentlicher, je leerer es ist. Meine Lieblingsmethode zu mehr Ordnung, das Aufräumen in einer Stunde, habe ich ja in einem anderen Blogpost hier bei imgriff.com schon beschrieben. Denn sie hilft vor allem chronischen Prokrastinierern, die vor lauter Unordnung gar nicht wissen, wo sie mit Aufräumen anfangen sollen. » weiterlesen

Zeitmanagement:
Zeitfallen identifizieren

Routine ist gut, weil Routine hilft, Dinge effizient zu erledigen. Ab und an sollte man aber seine Routinen hinterfragen – ein Vorschlag für eine persönliche Zeitanalyse.

Jeder Tag hat 24 Stunden, jede Woche sieben Tage. Nur: Wie sinnvoll und produktiv wir diese Zeit nutzen – oder manchmal eben auch nicht – bleibt allerdings uns überlassen. Leider vergessen das viele und haben das ständige Gefühl nur noch durch die Gegend zu hetzen. Ein Grund dafür sind die Zeitfallen, in die jeder von uns immer wieder tappt: Dinge, die eigentlich ziemlich sinnlos sind und die wir aus den unterschiedlichsten Gründen dennoch machen. Johny Häusler hat das so treffend-ironisch bei Spreeblick skizziert:

Habe die Recherche für ein tolles Thema bei Google angefangen. Bin nach vier Stunden beim dritten Link, über den ich einen Experten gefunden habe, mit dem ich ein Telefon-Interview vereinbaren will, finde aber seine E-Mail-Adresse auf der Seite nicht, in seiner Linkliste verweist er dafür auf ein völlig irres Forum, Wahnsinn, hab’s sofort den anderen Autoren gemailt, wir beschließen eine ganze Artikel-Serie, das gibt Stoff für drei Wochen! Erstmal muss ich aber den anderen Artikel weitertippen, den ich angefangen habe. Wo hatte ich den gespeichert?

Muss das sein?

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Arbeit abgeben:
6 Tipps für das Delegationsgespräch

Allen Zeitmanagement-Tipps zum Trotz: Die beste Art, Zeit zu sparen, ist immer noch, die Arbeit nicht selbst zu machen, sondern an andere zu delegieren.

Mitarbeiter und Kollegen können die Aufgabe vielleicht besser und effizienter erledigen und man selbst übernimmt dafür andere Arbeiten, die einem schnell und leicht von der Hand gehen. Oder weil man schlicht und einfach für die Dienstleistung bezahlt.

Doch viele scheuen sich davor, Dinge nicht selbst zu tun – vielfach weil sie Angst haben, das Ergbnis könnte schlechter ausfallen. Ein ziemlich dämlicher Irrglaube. Denn damit das Ergebnis auch wie gewünscht ausfällt, sollte man vor allem auf eines achten: Die Dinge richtig zu kommunizieren. Sechs Tipps für ein zielführendes Delegationsgespräch: » weiterlesen

Blog statt Twitter und Facebook:
Effizienter Themenspeicher und nachhaltiges Lerninstrument

Blogs sind auch hervorragende Themenspeicher und Lerninstrumente. Und Dein Blog gehört Dir.


Vor kurzem hat Sascha Lobo in seiner Kolumne auf Spiegel Online den Niedergang der deutschen Blogkultur bedauert. Deren Grund sei, so Lobo, die Ausbreitung der sozialen Netzwerke gewesen:

„Soziale Befindlichkeiten werden heute auf Facebook geteilt, kurze Mitteilungen und Links auf Twitter und auf Facebook, Fotos auf einer der hundert Plattformen sowie auf Facebook, Videos auf YouTube und auf Facebook – für fast jede Art von Äußerung, die in einem Durchschnittsblog 2005 der Netzöffentlichkeit präsentiert wurde, gibt es heute ein eigenes Social Network. Und Facebook.“

Lieber Twitter & Facebook statt Bloggen?

Tatsächlich haben nicht wenige Unternehmen mittlerweile ihre Firmenblogs eingestellt und lassen ihre Kommunikation über Soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook laufen. So ist nach einer Studie der Universität Massachusetts der Anteil der Unternehmen, die einen Corporate Blog betreiben, 2011 auf 37 Prozent zurückgegangen – im Vergleich zu 50 Prozent in 2010. Ein Grund dafür ist der Zeitaufwand: Vielen Unternehmen erscheint es einfacher, kurze Nachrichten in Facebook oder Twitter zu veröffentlichen, statt ein Blog zu führen. » weiterlesen

Das leidige Aufräumen:
Ordnung machen in einer Stunde!

Aufräumen gehört zu den Tätigkeiten, die wir gerne vor uns herschieben – meist viel länger, als das Aufräumen tatsächlich in Anspruch nehmen würde. Jetzt ist Schluss damit – in vier einfachen Schritten.

Strand, aufgeräumt.

Strand, aufgeräumt.

Kennt Ihr das? Ein paar Tage lang unterwegs gewesen, dabei jeden morgen hektisch die Sachen zusammengesucht, weil man mal wieder spät dran war? Dann alles liegen gelassen und – wenn man abends spät heimkam, natürlich auch keine Lust mehr zum Aufräumen gehabt? Und dementsprechend sieht es dann aus – und wird auch nicht besser, weil man den Berg an Aufräumarbeit entnervt vor sich hinschiebt. Dabei ist das Geheimnis von Ordnung eigentlich ganz einfach: Immer mal zwischendurch was wegräumen – denn dann fällt der Berg, den man wegschaffen muss, erst gar nicht an.

Denn genau da liegt das Problem bei vielen unordentlichen Menschen: Sie sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr und wissen nicht, wo anfangen mit dem Aufräumen. Doch ihnen kann geholfen werden – zum Beispiel damit, dass man die Aufräumzeit von vornerein auf eine Stunde begrenzt und somit die Angst vor dem Aufräumstress abbaut. Dabei wird für jeden Arbeitsschritt 15 Minuten anberaumt. Am besten stellt man sich eine Uhr oder einen Wecker. Und: Niemand und nichts darf einen stören. » weiterlesen

Aussenwirkung und Authenzität:
Echt sein oder nur so wirken?

Stehen wir auf Facebook und Twitter nackt in der Öffentlichkeit? Oder sind Social Media-Auftritte reine Selbstinszenierungen?

Transparenz, Offenheit und Authenzität sind die Schlagworte der Internet- und Social-Media-Kommunikation. Denn da jeder kleine Fehler sofort entdeckt werden kann, bleibt einem gar nichts mehr anderes übrig, als offen und ehrlich mit den eigenen Schwächen umzugehen. Genau das aber stellt uns vor neue Herausforderungen: Denn wo früher die Grenzen zwischen öffentlichem und privatem Auftreten klar waren, verschwimmen diese heute immer mehr. So sagt etwa Robindro Ullah, bei der DB Services, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG, verantwortlich für den Bereich Zusatzservices, im Interview:

«Für mich stand schnell fest: Eine strikte Trennung zwischen beruflichen und privaten Themen ist gar nicht möglich. Im Gegenteil: Vermischung führt zu engeren sozialen Kontakten, stärkt das Netzwerk unter den Mitarbeitern.»

Authentisch heißt nicht hemmungslos ehrlich

Das Problem dabei: Mehr Offenheit und Transparenz bedeutet längst nicht, dass nun jeder nur noch so ist, wie er ist. Vielmehr werden die Grenzen nun nicht mehr durch gesellschaftliche Konventionen, sondern durch jeden selbst definiert. Und das bringt entsprechende Risiken mit sich, wie Managementberater Olaf Hinz warnt: » weiterlesen

Achtung, Manipulatoren am Werk:
Die Kommunikations-Tricks der Zeitfresser

Den eigenen Tagesplan abzuarbeiten wäre oft einfach – wenn da nicht die lieben Kollegen und Chefs wären. Nicht immer haben sie besten Absichten.

Vor einiger Zeit habe ich über Digitale Wichtigmacher geschrieben, die unsere Zeit fressen, weil sie uns suggerieren, Dinge dringend erledigen zu müssen. Ohnehin ist es ja geradezu en Vogue, auf das Internet als Zeitfresser zu schimpfen. Was dabei oft vergessen wird: Ob Internet oder nicht, die eigentlichen Zeitfresser sind die aus Fleisch und Blut, die uns mit allerlei Tricks dazu zwingen wollen, ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Und das mitunter kommunikativ sehr geschickt. Einige Beispiele:

Immer diese Wichtigtuer

Der Chef, der hektisch und mit lauter Stimme um die Erledigung eines Gefallens bittet, nutzt solche Manipulations-Mittel, um Dich dazu zu bringen, etwas für ihn zu tun. Denn manche Dinge erscheinen nur deshalb besonders dringend, weil der andere sie wichtig erscheinen lassen will, damit Du seinem Wunsch absolute Priorität einräumst. Eine andere Methode besteht darin, Dich mit Schmeicheleien dazu zu überreden, ihm einen Gefallen zu tun: «Sie kennen sich so gut aus – würden Sie mir helfen diese Informationen zu recherchieren?» Da es viele Menschen besonders freut, wenn sie für unersetzbar gehalten werden, helfen sie natürlich gern. » weiterlesen

Downshifting richtig kommunizieren:
Chef, ich hab keinen Bock mehr!

Weniger Arbeiten: Bei zuviel Stress und Belastung die einzig richtige Strategie. 10 Tipps für eine zielorientierte Gesprächsstrategie, um dorthin zu kommen.

Viele klagen über Stress, Arbeitsüberlastung und Druck. Den einzig wirklich vernünftigen Rat, den man da geben kann, lautet kurz und lapidar zusammengefasst: Weniger machen. Oder etwas ganz anderes machen. Die Argumente, die man dann hört, sind immer dieselben: «Ja du als Selbständige kannst das ja machen. Aber mein Chef… dem kann ich doch nicht einfach sagen, ich hab keinen Bock mehr. Was sag ich dem nur!» Ein Totschlagargument. Und zwar eines mit der falschen Frage am Ende: Denn sollte nicht lauten: «Was sag ich meinem Chef?», sondern «Wie sag ich es ihm?»

Die Ursachen liegen tiefer

Denn tatsächlich, und das wird oft unterschätzt, macht der Ton die Musik. Oft liegen die Gründe für eine mögliche Auseinandersetzung nicht darin, dass man weniger arbeiten will, sondern darin, wie man diesen Wunsch vorbringt. In vielen Fällen resignieren Mitarbeiter einfach und praktizieren im stummen Protest eine Art Do-it-yourself-Downshifting, statt einfach Rücksprache mit dem Vorgesetzen zu halten. Dabei kommt es vor allem darauf an, wie Du dem Chef Deinen Wunsch verkaufst: Häufig genügen einfache Umstrukturierungen in der Abteilung, um Dich zu entlasten und der Chef hat weder Verluste noch Mühsal damit. » weiterlesen