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		<title>Zeitmanagement für Studenten: Carpe Diem</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 17:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Produktiv im Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeiten, als das Studium eine lockere Zeit war, sind vorbei: Studenten sind im Dauerstress, denn sie müssen sich an der Universität komplett selbst organisieren. Das ist gar nicht so einfach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Zeiten, als das Studium eine lockere Zeit war, sind vorbei: Heutzutage ist nicht nur die arbeitende Bevölkerung im Dauerstress, nein, es erwischt jetzt auch die Studenten. Sie müssen sich an der Universität komplett selbst organisieren. Nicht ganz einfach.</h4>
<p>Studenten haben es nicht leicht: Die richtigen Kurse wählen, einen Studienplan basteln, der auch zu bewältigen ist, Vorlesungen und Seminare vor- und nacharbeiten, sich für Prüfungen anmelden, lernen, wissenschaftliche Texte schreiben &#8211; und daneben müssen sich viele ihr Studium mit Nebenjobs finanzieren und sollen sich auch noch mit Praktika auf den Beruf vorbereiten (oder: ihn finden).</p>
<p><span id="more-2656"></span>Für viele Studenten gleicht dabei die richtige Zeiteinteilung einer Wissenschaft für sich. <strong>Jeder fünfte fühlt sich sogar derart überfordert, dass er sein Studium abbricht</strong>. Das zeigt eine aktuelle Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS): Von 100 deutschen Studienanfängern der Jahrgänge 1999 bis 2001 haben 21 ihr Erststudium ohne Examen aufgegeben. An den Fachhochschulen liegt die Quote bei 22 Prozent, in den Bachelor-Studiengängen sogar noch höher: Knapp 30 Prozent der Studienanfänger der Jahre 2000 bis 2004 haben hier ihr Studium abgebrochen. Die Gründe dafür liegen häufig &#8211; vor allem in den Sprach- und Kulturwissenschaften &#8211; in der fehlenden Orientierung und Motivation.</p>
<p>Denn neben dem eigentlichen Studienplan bietet die Hochschule auch ein umfangreiches Rahmenprogramm an Vorträgen, Veranstaltungen oder studentischen Organisationen. Außerdem gibt es die Verlockungen des Studentenlebens. Wer da nicht konsequent Wichtiges von unnötigem Zeitvertreib trennt, kann schnell seine Ziele aus den Augen verlieren. Voraussetzung ist natürlich, dass man sich klar macht, welche Aufgaben wirklich wichtig sind. Denn erst das versetzt einen in die Lage, die notwendigen Prioritäten zu setzen, um seine Zeit sinnvoll zu managen (wichtig ist natürlich, immer auch Puffer und Erholungs-Pausen einzuplanen).</p>
<p>Ein weit verbreiteter Irrtum ist es zu glauben, Zeitmanagement ersetze den bisherigen Tagesablauf durch ein starres Gerüst an Vorgaben, an die man sich von nun an sklavisch zu halten habe. Das Gegenteil ist der Fall: Zwar gibt Zeitmanagement dem Studienalltag eine Struktur, die nach und nach die bisherigen Lebensgewohnheiten ersetzen soll. Doch das eigentliche Ziel besteht darin, die eigene Arbeitsweise genau zu analysieren und herauszufinden, wie man diese optimieren kann. <strong>Wer sich dann daran hält, wird am Ende mehr Freiräume gewinnen, statt ständig seinem Zeitplan hinterherzulaufen</strong>. </p>
<p>Im Folgenden einige Tipps für das richtige Zeitmanagement:</p>
<ul>
<li>Mach Dir klar: <strong>Was ist wirklich wichtig?</strong> Und was musst Du dafür tun? Ziele müssen herausfordern, aber zugleich auch realistisch und flexibel sein.</li>
<li>Analysiere über mehrere Wochen jeden Tag, <strong>womit Du Deine Zeit verbringst</strong>. Schreibe auf, wo, wann und wie lange Du effizient arbeitest &#8211; und wann, wie oft und wie lange Du dabei unterbrochen wirst.</li>
<li><strong>Kontrolliere auch, ob Du effizient genug arbeitest</strong>: Ist der Zeitaufwand für eine Aufgabe angemessen? Kommt am Ende das gewünschte Ergebnis heraus? Oder gibt es zu viele Pausen und Unterbrechungen?</li>
<li>Auch <strong>Dein persönlicher Biorhythmus ist wichtig</strong> &#8211; und der ist bei jedem ein wenig anders. Wann arbeitest Du besonders gut und wann klappt gar nichts? Achte darauf und schreib es auf!</li>
<li><strong>Welche Augaben sind wichtig, welche sind dringend?</strong> Und welche sind weder wichtig noch dringend? Manche unwichtigen Aufgaben kannst Du genausogut sein lassen.</li>
<li><strong>Plane genau</strong>, wann Du welche Aufgaben erledigen willst und wie viel Zeit Du dafür brauchst.</li>
<li>Gerade für längerfristige Projekte wie Hausarbeiten gilt: Definiere einen &#8220;Endzustand&#8221; und überlege dann, <strong>welche konkreten Schritte notwendig sind</strong>, um diesen zu erreichen.</li>
<li>Es bringt wenig, wenn Du arbeitest bis zum Umfallen. <strong>Plane Pausen ein</strong> &#8211; auch nach Deinem Biorhythmus.</li>
<li>Oft passieren Dinge, die Du nicht vorhersehen kannst. <strong>Verplane darum nur etwa 60 Prozent Deiner Zeit</strong>, dann hast Du noch Luft für spontane Ereignisse.</li>
</ul>
<p>Ist am Ende das gewünschte Ergebnis herausgekommen? Konntest Du deine Effizienz steigern? Hast Du weniger Stress? Wenn nicht, musst du dein Zeitmanagement noch besser der Realität anpassen. Meist klappt es nicht gleich auf Anhieb, man braucht eine gewisse Zeit, um den Aufwand realistisch einschätzen zu können und die Zeit optimal zu planen. </p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandter Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/07/15/der-link-am-morgen-anleitung-zum-mitschreiben/">Der Link am Morgen: Anleitung zum Mitschreiben</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(15. Juli 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Präsentationen optimal vorbereiten: Lampenfieber muss nicht sein</title>
		<link>http://imgriff.com/2008/11/04/praesentationen-optimal-vorbereiten-lampenfieber-muss-nicht-sein/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2008/11/04/praesentationen-optimal-vorbereiten-lampenfieber-muss-nicht-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 16:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[9 to 5]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Hast Du Lampenfieber vor öffentlichen Vorträgen? Das muss nicht sein - es kommt nur auf die richtige Vorbereitung an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Gehörst Du auch zu den Leuten, die es belastend finden, vor anderen zu reden? Meldest Du Dich selten in Meetings und hast Lampenfieber vor öffentlichen Vorträgen? Das muss nicht sein &#8211; es kommt nur auf die richtige Vorbereitung des Auftritts an.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2008/11/04/praesentationen-optimal-vorbereiten-lampenfieber-muss-nicht-sein/red-stage-curtain/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2008/11/vorhang_450.jpg" width="450" height="298"  alt="Lampenfieber vor dem Auftritt? Muss nicht sein." /></a></p>
<p>Studien zeigen: Nur zu zehn Prozent kommt es im Job auf die Leistung an. Der Bekanntheitsgrad eines Mitarbeiters im Unternehmen dagegen ist sechsmal so wichtig. Ein probates Mittel, um diese Außenwirkung zu steigern, ist öffentliches Auftreten &#8211; sei es in Meetings, Seminaren oder Konferenzen. Vorausgesetzt allerdings, der Redner kann seine Zuhörer mit guten Argumenten überzeugen. Denn damit hinterlässt er Eindruck und zeigt, dass man mit ihm rechnen kann.</p>
<p>Umso wichtiger ist es also, dass die Präsentation gelingt: </p>
<p><span id="more-2655"></span>Ein schiefgegangener öffentlicher Auftritt kann sich entsprechend negativ auf die Karriere auswirken. Daher sollte niemand seinen Auftritt auf die leichte Schulter nehmen, sondern möglichst gut vorbereiten, indem er Fakten sammelt und seinen Vortrag vorab schriftlich strukturiert.</p>
<p>Das Ziel einer gelungenen Präsentation sollte es sein, die eigenen Inhalte und Positionen so überzeugend rüberzubringen, dass die Zuhörer diese verstehen und annehmen. Dazu ist weit mehr nötig, als ein paar Folien an die Wand zu werfen oder eine auswendig gelernte Rede vorzutragen. Das fängt schon mit dem Einstieg an: Der sollte möglichst interessant sein und die Zuhörer von Beginn an fesseln, damit sie dem Vortrag aufmerksam folgen.</p>
<p>Wichtig ist aber vor allem eine schlüssige Argumentation. Dazu muss man die Fakten zum Thema kennen, sie also vorher recherchiert und während des Vortrags auch parat zu haben. Die Argumentation selbst sollte einer klaren Linie folgen: Überleg Dir während der Vorbereitung, was die Kernaussage ist, und die alle Argumente des Vortrags wie ein roter Faden durchziehen soll.</p>
<p>Bei aller Vorbereitung darf man den Faktor Publikum nicht vergessen: Nicht selten gibt es Zuhörer, die den Vortrag mit Zwischenrufen oder -fragen stören. Jedoch: Wer perfektionistisch versucht, sich auf alle Eventualitäten vorzubereiten, macht sich nur selbst verrückt. Niemand kann voraussehen, was die Zuhörer wissen wollen. Wer es dennoch versucht, bringt sich aus Angst vor Kritik in eine Defensivhaltung &#8211; keine gute Voraussetzung für ein selbstbewusstes Auftreten. Wohl dosierte Spontanität und kleine Fehler machen sogar sympathisch.</p>
<p><strong>So bereitest Du Deine Präsentation optimal vor &#8211; 10 Tipps:</strong></p>
<ul>
<li>Du solltest die Struktur des Themas nicht erst im Vortrag aus Stichworten zusammensetzen, sondern Dir bereits vorab Gedanken über einen logischen Aufbau Deiner Argumente machen.</li>
<li>Wenn Du Dich mit dem Thema gut auskennst, schreibe aussagekräftige Stichwörter auf Karteikarten &#8211; diese stellen sicher, dass Du nichts vergisst. Oder notiere Dir die wichtigsten Überschriften auf ein &#8220;Headline-Blatt&#8221;, damit Du den Überblick behältst. Wenn Du Dich hingegen nicht so gut auskennst, formuliere einen vollständigen Text, und geh ihn &#8211; gerne auch vor dem Spiegel oder einem geduldigen Helfer &#8211; so oft durch, bis Du ihn so gut wie auswendig kannst.</li>
<li>Zum optimalen Aufbau gehört zuerst die Begrüßung der Teilnehmer. Mach danach kurz deutlich, was Dich zu der Argumentation qualifiziert, etwa: &#8220;Als Leiter der Buchhaltung habe ich ja einen guten Überblick &#8230;&#8221; Skizziere dann den Schwerpunkt Deiner Argumentation, ohne aber gleich alles zu erzählen.</li>
<li>Verzichte während der gesamten Präsentation auf Banalitäten und Allgemeinplätze wie &#8220;Wir sind ja hier zusammengekommen, um&#8230;&#8221; Das wissen die Zuhörer schon selbst.</li>
<li>Betone, welchen Nutzen, auch emotional, die anderen von Deinem Vortrag haben. Mache zum Beispiel klar, warum eine Idee wirklich neu ist. Und: Immer positiv formulieren.</li>
<li>Belege Deine Argumente gut mit Fakten, aber lass eigene Erfahrungen in den Vortrag einfließen; Du erreichst deine Zuhörer eher über emotionale Argumente und Beispiele. </li>
<li>Fasse am Ende Deine wichtigsten Thesen nochmals zusammen. Ziehe ein Fazit.</li>
<li>Informiere Dich über das Publikum, denn es macht einen Unterschied, ob Du vor einem Fachpublikum oder vor Laien, vor jungen oder vor alten Menschen sprichst.</li>
<li>Du kannst nicht alle Reaktionen Deines Publikums vorausahnen und auf diese vorbereitet sein. Damit setzt Du Dich nur unnötig unter Druck, und die Gefahr ist groß, dass erst recht etwas schief geht. Gut vorbereitet brauchst Du aber auch keine Angst vor Improvisation haben.</li>
<li>Komme pünktlich, ausgeschlafen, körperlich und geistig fit zum Vortrag. Wenn Du krank bist, sag besser ab. Wenn das nicht mehr möglich ist: Weise zu Beginn auf Deine schlechte Verfassung hin.</li>
</ul>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandter Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2007/11/20/der-link-am-morgen-tipps-fuer-gute-powerpoint-praesentationen/">Der Link am Morgen: Tipps für gute Powerpoint-Präsentationen</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(20. November 2007)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Small Talk: Wissensmanagement ganz einfach</title>
		<link>http://imgriff.com/2008/09/08/small-talk-wissensmanagement-ganz-einfach/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 13:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[9 to 5]]></category>
		<category><![CDATA[Small-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Wissensmanagement wird viel geredet. Aber es braucht gar keine komplizierten Tools und Techniken, um es zu betreiben: Wissensmanagement kann auch ganz simpel sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Über Wissensmanagement wird viel geredet. Aber es braucht gar keine komplizierten Tools und Techniken, um es zu betreiben: Wissensmanagement kann auch ganz simpel sein &#8211; indem man einfach mit den Leuten redet. Small Talk eben.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2008/09/08/small-talk-wissensmanagement-ganz-einfach/schweiz-st-moritz-high-society/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2008/09/smalltalk_party_vorschau.jpg" width="200"  alt="Small Talk ist nicht nur auf der Party sinnvoll (anklicken für größere Ansicht)" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>So betrachtet hat das Small-Talken gleich zwei Vorteile: Man macht sich anderen Leuten bekannt und sammelt wichtige Informationen. Wichtig dabei ist es, nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. Besser unverfänglich immer mal wieder ein Gespräch anfangen und so allmählich Vertrauen aufbauen.</p>
<p>Vielen fällt es allerdings schon schwer, überhaupt einen einfachen Small-Talk zu beginnen. Zum Beispiel morgens im Aufzug: Man steht mit zig Kollegen da herum, keiner sagt ein Wort, jeder starrt betreten zur Tür. Solche Gesprächspausen und ähnliche Situtationen, wie Sie auf dem Flur, in der Kantine oder an der Bushaltestelle häufiger vorkommen, kann man sinnvoller nutzen.</p>
<p><span id="more-1195"></span>Dass es dennoch vielen Menschen so schwer fällt, liegt daran, dass man sich oft selbst unter Druck setzt: Statt unvoreingenommen einfach eine Unterhaltung zu beginnen, glaubt man häufig, etwas besonders Sinnvolles sagen zu müssen. Nicht wenige haben Angst, was die anderen von ihnen denken werden, wenn sie sich eine Blöße geben. Dabei wird oft übersehen: Niemand erwartet tiefschürfende Bemerkungen über Wissenschaft, Politik oder Kunst. Die meisten Leute wollen beim Small Talk entspannen und keine anstrengenden Probleme lösen.</p>
<p>Selbst wer doch mal ins Fettnäpfchen tritt: Andere Leute haben so etwas schneller vergessen, als man denkt. Selbst eine Ablehnung ist kein vernichtendes Urteil über die Person. Wer hingegen noch über sich selbst lachen kann, zieht die Sympathien auf seine Seite. <strong>Die Peinlichkeit findet also in der Regel vor allem im eigenen Kopf statt.</strong></p>
<p>Daher: Einfach anfangen mit dem Small Talk. Wir zeigen Dir anhand einiger Beispiele, wie Du in typischen Situationen des Büroalltags ein einfaches Gespräch anfängst. Der wichtigste Grundsatz: Hab keine Hemmungen, einfach loszulegen!</p>
<ul>
<li><strong>Im Aufzug:</strong> Im Aufzug ist keiner abgelenkt, aber den meisten ist die Situation unangenehm. Steig genau hier in das Gespräch ein: &#8220;Wir begegnen uns ja ständig hier. Dauert zwar nur zehn Etagen, aber immerhin. In welcher Abteilung arbeiten Sie denn?&#8221;</li>
<li><strong>Auf dem Parkplatz:</strong> Auf dem Parkplatz bietet sich gerade für Männer ein optimales Gesprächsthema: Autos. Frage deinen Kollegen doch einfach: &#8220;Oh, Ihnen gehört dieser tolle Wagen? Den bewundere ich schon die ganze Zeit!&#8221;</li>
<li><strong>An der Bushaltestelle</strong> oder <strong>am Bahnhof:</strong> Du triffst jeden Tag den selben Kollegen im Zug oder Bus, weißt aber nicht, was reden? Sprecht doch gemeinsam über den Zug &#8211; das verbindet: &#8220;Der Zug kommt zwar ab und zu mal zu spät, aber es ist trotzdem deutlich stressfreier als mit dem Auto &#8211; finden Sie nicht?&#8221;</li>
<li><strong>Vor dem Meeting:</strong> Auch in der Zeit vor einem Meeting sitzen die meisten Teilnehmer nur herum und warten auf den Beginn. Eine gute Gelegenheit, über das Thema des kommenden oder des letzten Meetings zu reden: &#8220;Letzte Woche haben wir wirklich viel erreicht. Ich bin mal gespannt, wie es heute läuft.&#8221;</li>
<li><strong>Auf dem Flur:</strong> Der Flur ist ein guter Ort, um schnell mal mit dem Kollegen ins Gespräch zu kommen. Sprich darüber, wie es bei der Arbeit so läuft. Oder was es heute in der Kantine gibt: &#8220;Na, auch so einen Stress gehabt heute? Ich bin mal gespannt, was es heute gutes zu essen gibt. Das haben wir uns redlich verdient.&#8221;</li>
<li><strong>Im Kopierraum:</strong> Im Kopierraum lässt es sich meist ganz herrlich gemeinsam über die Technik ärgern: &#8220;Jetzt gibt es ja schon wieder Papierstau. Wissen Sie wie das geht?&#8221;</li>
<li><strong>In der Kantine:</strong> Das Essen ist ein gutes, weil unverfängliches Gesprächsthema. Frag doch mal den Kollegen in der Schlange vor dir: &#8220;Was würden Sie empfehlen: Die Tortellini oder die Hähnchenbrust?&#8221; Vielleicht ergibt sich daraus eine nettes Tischgespräch über italienisches Essen oder italienische Tischkultur.</li>
<li><strong>Auf dem Betriebsfest:</strong> Rede über die Erfolge des Unternehmens. Oder einfach über die Musik, das Essen, die Getränke. Wichtig: Bleib positiv, nie über Vorgesetzte lästern: &#8220;Ist das nicht toll, was unser Chef da organisiert hat? Er hat ja auch gerade allen Grund zur Freude, wo es so gut läuft. Die Musik ist wirklich super! Aber sind noch Lachsbrötchen da?&#8221;</li>
</ul>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/08/29/zeitmanagement-tipps-fuer-workaholics/">Zeitmanagement: Tipps für Workaholics</a></b><br /><font size="2">Überall kann man erfahren, wie man mit wenig Zeit noch produktiver wird. Dabei müssten viele unter uns zuerst lernen, sich mehr Zeit für anderes zu nehmen. </font><font color="#aaa">(29. August 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/08/04/selbsterfuellende-prophezeiungen/">Selbsterfüllende Prophezeiungen</a></b><br /><font size="2">Die Einstellung sorgt fürs Ergebnis: Selbsterfüllende Prophezeiungen müssen nicht immer nur negativer Art sein. </font><font color="#aaa">(4. August 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/06/24/der-link-am-morgen-10-photoshop-alternativen/">Der Link am Morgen: 10 Photoshop-Alternativen</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(24. Juni 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Für Kritik am Chef gelten  besondere Regeln</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 14:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[9 to 5]]></category>
		<category><![CDATA[Kritisieren]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit dem Chef]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch ein Chef macht mal Dummheiten. Es gibt sogar Chefs, die machen unentwegt Dummheiten. Wie sagt man ihnen das, ohne gleich auf der Abschussliste zu stehen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Auch ein Chef macht mal Dummheiten. Es gibt sogar Chefs, die machen unentwegt Dummheiten. Wie sagt man ihnen das, ohne gleich auf der Abschussliste zu stehen?</h4>
<p><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2008/09/thron.png" width="200"  alt="Vorsicht - manche Chefs sehen Kritik als Majestätsbeleidigung." align="left" hspace="5" vspace="5"/>Die wenigsten Chefs gehen mit ihrer Führungsrolle so selbstbewusst um, dass Kritik für sie eine Selbstverständlichkeit wäre. Daher fühlen sie sich angegriffen, wenn man sie kritisiert. Also besser immer brav die Klappe halten?</p>
<p>Eher nicht. Denn wenn Dir die Handlungsweise deines Chefs nicht passt, solltest Du das thematisieren. Wenn Du Kritik immer herunterschluckst, wirst Du dauerhaft unzufrieden oder «platzt» irgendwann noch. Aber Vorsicht: Für Kritik am Chef gelten ganz besondere Regeln.</p>
<p>Am wichtigsten: Nicht beschweren, sondern konstruktiv sein. Sieh <strong>das Kritikgespräch als Veränderungsvorschlag</strong>: Ziel des Gesprächs sollte eine Maßnahme oder konkrete Vereinbarung sein. Sprich offen an, was Du Dir wünschst, welche Lösung Du Dir vorstellst und was Du erreichen willst. Damit zeigst Du, dass Du nicht einfach nur Frust loswerden willst. <em>«Ich möchte die Kommunikationsabläufe in meiner Abteilung ändern, damit wir kundenorientierter arbeiten können. 	Dazu ist nötig, dass &#8230;»</em></p>
<p>Beachte außerdem:</p>
<p>	<span id="more-1217"></span>
<ul>
<li>Sei behutsam, <strong>vorsichtig und freundlich, aber klar und direkt</strong> in der Meinungsäußerung. Vermeide aber Weichmacher («eigentlich wollte ich»). Bleibe sachlich: <em>«Ich bin der Meinung, dass &#8230;»</em></li>
<li>Kritisiere ein bestimmtes Verhalten oder <strong>die Sache, aber nicht die Person</strong> Deines Vorgesetzten: <em>«In diesem Fall haben Sie etwas Unmögliches von mir erwartet.» </em> Vermeide Pauschalformulierungen wie: <em>«Sie erwarten immer zu viel von mir!»</em>, denn das ruft Widerstand hervor.</li>
<li><strong>Nenne konkrete Situationen</strong> und Beispiele: <em>«Bei dem aktuellen Projekt fehlen mir konkrete Terminabsprachen, dadurch kann ich keine realistische Planung vornehmen.»</em> Je konkreter, desto besser!</li>
<li>Kritisiere Deinen Vorgesetzten <strong>niemals in Anwesenheit von Dritten</strong>. Die Kritik wirkt dann viel stärker, und der Chef kann den Eindruck bekommen, es handle sich um eine «Verschwörung». Für manche Chefs ist das sogar Majestätsbeleidigung, deren Folgen Du zu spüren bekommen wirst.</li>
<li><strong>Zeige die Konsequenzen</strong>, die das negative Verhalten Deines Chefs für Dich persönlich 	hat. Teile ihm mit, welche Folgen es für Deine Arbeit hat und was das Verhalten bei Dir emotional auslöst: <em>«Ich kann meine Arbeit nicht in Ruhe erledigen, wenn Sie mir jede Stunde eine neue Aufgabe übertragen.»</em></li>
<li><strong>Bitte Deinen Vorgesetzten um Hilfe</strong>, statt ihn anzugreifen: <em>«Ich brauche für dieses wichtige Projekt Ihre Unterstützung.»</em></li>
<li><strong>Vermeide Vergleiche</strong> mit anderen Vorgesetzten, da diese kränkend sein können: <em>«Mein früherer Arbeitgeber war in so einem Fall viel souveräner.»</em></li>
<li><strong>Sprich auch positive Dinge an</strong>, die Verhaltensweisen, die Du schätzt. Das schafft eine gut Atmosphäre. Dinge anzusprechen, die gut laufen, lenkt das Gespräch in eine positive Richtung. Bleib aber bitte ehrlich, keine Schmeicheleien.</li>
</ul>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/08/29/zeitmanagement-tipps-fuer-workaholics/">Zeitmanagement: Tipps für Workaholics</a></b><br /><font size="2">Überall kann man erfahren, wie man mit wenig Zeit noch produktiver wird. Dabei müssten viele unter uns zuerst lernen, sich mehr Zeit für anderes zu nehmen. </font><font color="#aaa">(29. August 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/08/04/selbsterfuellende-prophezeiungen/">Selbsterfüllende Prophezeiungen</a></b><br /><font size="2">Die Einstellung sorgt fürs Ergebnis: Selbsterfüllende Prophezeiungen müssen nicht immer nur negativer Art sein. </font><font color="#aaa">(4. August 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/06/24/der-link-am-morgen-10-photoshop-alternativen/">Der Link am Morgen: 10 Photoshop-Alternativen</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(24. Juni 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wenn der Chef Unmögliches verlangt: Richtig &#8220;Nein&#8221; sagen</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 08:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich jederzeit mit zu viel Arbeit überhäufen lässt, kompromittiert nicht nur die Qualität seiner Leistung, sondern sinkt auch im Ansehen von Vorgesetzten und Kollegen. Ein "Nein" zur richtigen Zeit und im richtigen Ton ist kein Zeichen von Faulheit, Schwäche oder Trotz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Wer sich jederzeit mit zu viel Arbeit überhäufen lässt, kompromittiert nicht nur die Qualität seiner Leistung, sondern sinkt auch im Ansehen von Vorgesetzten und Kollegen. Ein &#8220;Nein&#8221; zur richtigen Zeit und im richtigen Ton ist kein Zeichen von Faulheit, Schwäche oder Trotz.</h4>
<p>Die Situation kennst du wahrscheinlich auch: Der Chef will, dass du das Projekt noch heute fertig machst, die wichtige E-Mail an den Kunden noch verschickst, die Ablage sortierst und und und &#8211; und du hast einfach das Gefühl, du kannst nicht &#8220;Nein&#8221; sagen, weil der Chef dann sauer wird, vielleicht sogar irgendwas negatives passiert. </p>
<p>Oder weil du nicht als Versager da stehen willst, der etwas nicht gebacken  bekommt. Oder vor den Kollegen kein Egoist sein möchtest. Vielleicht  willst du aber auch das Gefühl haben, gebraucht zu werden und hast Angst überflüssig zu sein? Ganz egal was: </p>
<p><span id="more-1216"></span></p>
<p>Am Ende kommt dabei heraus, dass du eben machst, was der Chef will. Manche Chefs nutzen diese Ängste ja auch regelrecht aus und versuchen durch leichte Manipulationen, etwa mit Druck, Einreden eines schlechten Gewissens, Überrumplung oder Schmeicheleien Mitarbeiter zu einem Ja zu bewegen. Da fällt ein &#8220;Nein&#8221; natürlich besonders schwer.</p>
<p>Dennoch solltest du es tun. Denn wenn du immer nur &#8220;Ja&#8221; sagst, verzettelst du dich womöglich in der Arbeit, und der Chef ist hinterher erst recht unzufrieden. Frag dich einfach mal ganz realistisch: Was kann wirklich passieren, wenn du &#8220;Nein&#8221; sagst? Kannst du mit den Konsequenzen leben? Was sind die Vor- oder Nachteile wenn du &#8220;Ja&#8221; oder &#8220;Nein&#8221; sagst? </p>
<p>Wenn du zu dem Schluss kommst, dass ein &#8220;Nein&#8221; gar nicht so schlimm ist, kommt es darauf an, wie du dein &#8220;Nein&#8221; vorbringst: Wichtig ist, dass du eine ganz klare Ansage machst &#8211; das schätzen die meisten Chefs. Und der Ton macht die Musik: Nicht einfach heftig und trotzig mit dem &#8220;Nein&#8221; herausplatzen, sondern gute Argumente bringen, die der Chef auch versteht.</p>
<ul>
<li>Zeige Verständnis für das Anliegen deines Chefs: Dein ?Nein? ist annehmbarer, wenn du die Motivation des Chefs würdigst und gleichzeitig dein ?Nein? formulierst: <em>?Ich kann sehr gut verstehen, dass Sie die Informationen für das Gespräch morgen brauchen, aber ich 	kann Ihnen heute nicht mehr helfen. Sie hätten mir dies gestern sagen müssen.?</em></p>
</li>
<li>Begründe dein ?Nein?, damit der Chef besser versteht. Aber Achtung: Rechtfertige dich nicht, sondern mache deine persönlichen Gründe deutlich:<em> ?Mit diesem Budget kann ich das Projekt nicht 	erfolgreich durchführen.?</em></p>
</li>
<li>Bleibe bei dem ?Nein?, biete deinem Chef aber eine Alternative an, was du in dieser Sache tun kannst: <em>?Ich habe da aber noch eine Idee??</em> oder <em>?Heute möchte ich pünktlich gehen, Aber ich mache das gerne morgen früh und es ist fertig, wenn Sie ins Büro kommen.? </em>Auch kleine Zugeständnisse könne hilfreich sein.</p>
</li>
<li>Wenn du nicht ganz sicher weisst, ob du ?Ja? oder ?Nein? sagen sollst: Nicht vorschnell reagieren. Räume dir eine Bedenkzeit ein., um die Vor- und Nachteile des weiteren Vorgehens abzuwägen. Hierdurch kannst du dir mehr innere Klarheit verschaffen und Argumente sammeln: <em>?Ich werde Ihnen morgen Bescheid geben??</em></p>
</li>
<li>Wenn der Chef immer wieder mit kleinen Aufgaben an dich herantritt, die er schneller und besser selbst erledigen könnte, biete Ihm Hilfe zur Selbsthilfe an: <em>?Ich gehe mit Ihnen einmal gerne das Ablagesystem durch, damit Sie in Zukunft die Unterlagen auch finden, wenn ich nicht da 	bin.? </em>oder <em>?Ich erkläre Ihnen gerne dieses Computerproblem, Sie werden sehen, Sie können es dann immer schnell selbst lösen.?</em></p>
</li>
</ul>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/03/05/der-link-am-morgen-arbeitgeber-des-monats-37signals/">Der Link am Morgen: Arbeitgeber des Monats: 37Signals</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(5. März 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/08/29/zeitmanagement-tipps-fuer-workaholics/">Zeitmanagement: Tipps für Workaholics</a></b><br /><font size="2">Überall kann man erfahren, wie man mit wenig Zeit noch produktiver wird. Dabei müssten viele unter uns zuerst lernen, sich mehr Zeit für anderes zu nehmen. </font><font color="#aaa">(29. August 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/08/22/frauengehaelter-mehr-geld-fuer-leistung/">Frauengehälter: Mehr Geld für Leistung</a></b><br /><font size="2">Warum verdienen Frauen noch immer weniger als Männer? Neun konkrete Punkte, die Gehaltsverhandlung zum eigenen Vorteil zu beeinflussen. </font><font color="#aaa">(22. August 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zeitmanagement: Tipps für Workaholics</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 11:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[stress]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Überall kann man erfahren, wie man mit wenig Zeit noch produktiver wird. Dabei müssten viele unter uns zuerst lernen, sich mehr Zeit für anderes zu nehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Überall kann man erfahren, wie man mit wenig Zeit noch produktiver wird. Dabei müssten viele unter uns zuerst lernen, sich mehr Zeit für anderes zu nehmen.</h4>
<p>Gute Ratschläge fürs richtige Zeitmanagement gibt es viele: In Büchern, Seminaren und auf Blogs sollen Organisationswillige lernen, wie sie sich ihre Zeit besser einteilen. Die ganzen Ratschläge haben nur einen Nachteil: Sie vermitteln immer nur, wie man mehr aus der zur Verfügung stehenden Zeit herausholt und produktiver wird. Im Prinzip auch nicht schlecht.</p>
<p>Nur dass diese Ratschläge für Workaholics pures Gift sind: Denn wer ohnehin ständig im Hamsterrad ständiger Produktivität dreht, braucht keine Tipps, wie er noch mehr schafft. Er braucht viel mehr Anregungen, wie er sich seine Zeit gesund und vernünftig einteilt. Daher haben wir ein paar Zeitmanagementtipps speziell für Workaholics und andere Menschen zusammengetragen, die sich ständig gestresst und überspannt fühlen:</p>
<p><span id="more-1215"></span></p>
<ul>
<li>Workaholics machen einen Hauptfehler: Sie packen sich den Terminkalender zu voll. Mach es besser. Überleg dir realistisch, was an einem Tag machbar ist. Damit ersparst du dir Enttäuschung und Stress. Plane nur 60% deiner verfügbaren Zeit für Aufgaben ein! Und den Rest der Zeit? Halt ihn dir frei für spontane, unvorhersehbare Ereignisse, auf die dann gelassen reagieren kannst. Und wenn nichts passiert und du Leerlauf hast? Super, entspanne dich oder nutze die Zeit für kreative Phasen.</li>
<li>Damit du überhaupt einen Eindruck davon bekommst, womit du dir den Tag so vollpackst: Analysiere mal mindestens zwei Wochen lang deinen Zeitplan. Schreib dir genau auf, warum dir die Zeit davon zu laufen droht. Vielleicht verbringst du ja zu viel Zeit mit unwichtigen E-Mails, lässt dich leicht von Kollegen ablenken oder surfst zu viel im Internet?</li>
<li>Dann schau dir mal an, wie viel Zeit du für wichtige Aufgaben wirklich brauchst. Gerade Workaholics tendieren dazu, den zeitlichen Aufwand für eine Aufgabe zu unterschätzen und sich dann zu viel zuzumuten. Du wirst sehen: Mit der Zeit bekommst du Übung darin, realistischer zu werden.</li>
<li>Ganz wichtig: Vergiss auch die Pausen nicht. Denn die sorgen dafür, dass du ausgeglichener wirst. Und dann kannst du auch wieder besser arbeiten. Sorge dafür, dass in den Pausen Bewegung bekommst: Mach Anti-Stress-Übungen oder geh spazieren. Und iss und trink regelmäßig.</li>
</ul>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/08/04/selbsterfuellende-prophezeiungen/">Selbsterfüllende Prophezeiungen</a></b><br /><font size="2">Die Einstellung sorgt fürs Ergebnis: Selbsterfüllende Prophezeiungen müssen nicht immer nur negativer Art sein. </font><font color="#aaa">(4. August 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/06/24/der-link-am-morgen-10-photoshop-alternativen/">Der Link am Morgen: 10 Photoshop-Alternativen</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(24. Juni 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/06/12/termine-raus-aus-dem-kalender-rein-in-die-to-do-liste/">Termine: Raus aus dem Kalender, rein in die To-Do-Liste</a></b><br /><font size="2">Wer nicht täglich von Meeting zu Meeting eilt, braucht den Kalender eigentlich nur als Gedächtnisstütze. Ich lasse deshalb meine Terminliste tagsüber geschlossen und arbeite nur mit der ToDo-Liste. </font><font color="#aaa">(12. Juni 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weiterbildung: Welche Kurse brauche ich?</title>
		<link>http://imgriff.com/2008/08/24/weiterbildung-welche-kurse-brauche-ich/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 09:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[9 to 5]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wissen veraltet leider schnell: Nach etwa fünf Jahren sind Fähigkeiten,  die man in der Ausbildung gelernt oder sich durch Berufserfahrung angeeignet hat, nicht mehr aktuell. Wer am Ball bleibt, steigert Produktivität und seinen Wert. Zehn Punkte, in die richtige Weiterbildung zu investieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Wissen veraltet leider schnell: Nach etwa fünf Jahren sind Fähigkeiten,  die man in der Ausbildung gelernt oder sich durch Berufserfahrung angeeignet hat, nicht mehr aktuell. Wer am Ball bleibt, steigert Produktivität und seinen Wert. Zehn Punkte, in die richtige Weiterbildung zu investieren.</h4>
<p>Wer in der modernen Arbeitswelt dranbleiben will, muss regelmäßig weiterlernen: Neben speziellen Fachkenntnissen ist in vielen Bereichen mittlerweile auch betriebswirtschaftliches Know-How gefragt. Fast in jedem Job muss man einen Computer und die passende Software bedienen können.  Aber auch so genannte Soft Skills wie Team- und Konfliktfähigkeit sowie Zeitmanagement werden immer wichtiger.</p>
<p>Eine Untersuchung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zeigt, dass eine Weiterbildung für die persönliche Produktivität viel bringt: </p>
<p><span id="more-1196"></span></p>
<p>76 Prozent der Teilnehmer können ihre Arbeit besser als zuvor erledigen, für 60 Prozent haben sich die beruflichen Chancen konkret verbessert. Knapp 37 Prozent verstehen jetzt die Zusammenhänge im Unternehmen besser. Und immerhin 15 Prozent sind durch eine Weiterbildung tatsächlich beruflich aufgestiegen.</p>
<p>Doch selbst wenn das Interesse bei den Arbeitnehmern da ist: Nicht immer bietet der Chef seinen Mitarbeitern auch geeignete Weiterbildungsmaßnahmen an. Im Gegenteil, viele Unternehmen haben sogar sämtliche Fortbildungen gestrichen, weil sie sparen wollen.</p>
<p>Engagierte Arbeitnehmer sollten sich jedoch davon nicht abschrecken lassen und selbst in ihre berufliche Bildung investieren. Doch nicht immer ist es leicht, aus der Vielzahl von Angeboten die richtige Weiterbildung herauszufinden &#8211; und es erfordert Organisation und Planung. Noch häufiger bilden sich Arbeitnehmer jedoch nicht fort, weil Sie die hohen Kosten scheuen. Dabei gibt es zahlreiche Programme und staatlich Förderungen &#8211; man muss nur wissen, wo man suchen soll. Denn die richtige Weiterbildung zu finden, ist nicht einfach: Es gibt gute und schlechte, teuere und billige Kurse. Wir zeigen, wie du die richtige Weiterbildung für deine Ziele findest und finanzierst.</p>
<ul>
<li>Definiere deine Ziele: Welches ist dein Ziel? Wiedereinstieg oder Karriere im Unternehmen? Fortbildung oder Umschulung? Grenze die Suche ein, dann findest du schneller das passende Angebot.</li>
<li>Der Zeit-Faktor: Wie viel Zeit hast du für die Weiterbildung übrig? Vollzeit oder nur abends bzw. am Wochenende? Ein Fernkurs bietet flexible Zeiteinteilung, ist aber meist teurer.</li>
<li>Wo findest du die passende Weiterbildung? Suche in den etwa 150 Datenbanken im Internet &#8211; z.B. in <a href="http://www.kursnet.arbeitsagentur.de/">KURS</a>, der größten, aber keineswegs vollständigen Datenbank oder bei der <a href="http://www.wis.ihk.de/">IHK</a>. Die Metasuchmaschine <a href="http://www.iwwb.de/">InfoWebWeiterbildung</a> hilft, einen Überblick zu finden.</li>
<li>Auf die Qualität achten! Nicht alle Weiterbildungen halten, was Sie versprechen: Achte daher auf Zertifizierungen und Gütesiegel. Das <a href="http://www.bibb.de/de/checkliste.htm">Bundesinstitut für Berufsbildung</a> zeigt in einer Checkliste, wie du bei der Auswahl vorgehen solltest.</li>
<li>Weiterbildungstests: Die Stiftung Warentest testet regelmäßig Weiterbildungen und zeigt so Schwachpunkte auf. Die <a href="http://www.test.de/themen/bildung-soziales">Weiterbildungstests</a> sind leider kostenpflichtig.</li>
<li>Finanzierung durch die Bundesagentur für Arbeit: Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt per Bildungsgutschein die vollen Kosten einer Weiterbildung oder Trainingsmaßnahme &#8211; in der Regel aber nur für Arbeitslose zum Wiedereinstieg ins Berufsleben. Mehr Informationen bei der <a href="http://www.arbeitsagentur.de">Bundesagentur für Arbeit</a>. </li>
<li>Weiterbildungsprämie: Wenn du nicht mehr als 17.900 ? (alleinstehend) bzw. 35.800 ? (verheiratet) zu versteuerndes Jahreseinkommen hast, kannst du jährlich bundesweit für eine Weiterbildung bis zu 154 ? beantragen, wenn du das Gleiche selbst noch einmal dazu legst. Mehr zur <a href="http://www.bmbf.de/de/7342.php">Weiterbildungsprämie</a>. </li>
<li>Bildungsurlaub<br />
Arbeitnehmer in können in verschiedenen Bundesländern jährlich 3-5 Tage Urlaub bekommen, um sich weiterzubilden.</li>
<li>MeisterBAföG<br />
Du hast einen ersten Berufsabschluss und willst einen Fortbildungsabschluss mit öffentlich-rechtlicher Prüfung (z.B. bei der IHK) machen? Dann kannst Du <a href="http://www.meister-bafoeg.info/">Meister-BAföG</a> beantragen, das grundsätzlich für alle Berufsbereiche möglich ist. </li>
<li>Förderungen im Überblick<br />
In der <a href="http://www.foerderdatenbank.de/">&#8220;Förderdatenbank&#8221;</a> findest du einen vollständigen und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.akademie.de/arbeit-leben/karriere/kurse/praxisleitfaden-weiterbildung/">Informationen zur Weiterbildung im Überblick</a> &#8211; auch dieses Angebot ist leider nicht völlig kostenlos, bietet aber umfassende Informationen zum Thema Weiterbildung, zu verschiedenen Fördermöglichkeiten und alternativen Finanzierungen.</p>
<p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Frauengehälter: Mehr Geld für Leistung</title>
		<link>http://imgriff.com/2008/08/22/frauengehaelter-mehr-geld-fuer-leistung/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 18:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Gehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum verdienen Frauen noch immer weniger als Männer? Neun konkrete Punkte, die Gehaltsverhandlung zum eigenen Vorteil zu beeinflussen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Warum verdienen Frauen noch immer weniger als Männer? Neun konkrete Punkte, die Gehaltsverhandlung zum eigenen Vorteil zu beeinflussen.</h4>
<p>Viele Frauen arbeiten bis zum Umfallen &#8211; und bekommen doch weniger Gehalt als ihre männlichen Kollegen. Im Schnitt sind es sind es 23 Prozent weniger. In manchen Berufen und gerade bei älteren Frauen ist die Diskrepanz sogar noch höher. Nicht gerade ein Faktor, der zu mehr Poduktivität motiviert.</p>
<p>Doch woran liegt es &#8211; und vor allem: Was kannst du daran ändern?</p>
<p>Mach dir zunächst einmal klar, warum es diese Gehaltunterschiede überhaupt gibt. Ein Grund: Viele Frauen trauen sich nicht, mehr Gehalt zu fordern, denn Sie wollen Ihren Chef nicht verärgern, vor den Kollegen nicht gierig erscheinen oder haben Angst vor einer Kündigung. Für manche ist es sogar ein regelrechtes Tabu, über Geld zu reden. Daher verhandeln sie meist schlecht.</p>
<p>Doch Irrtum:</p>
<p><span id="more-1194"></span>Laut Gehaltscoach Dr. Cornelia Topf, Autorin des Buches „Gehaltsverhandlungen für freche Frauen“ schätzen viele Chefs sogar Mitarbeiter, die sich für mehr Gehalt stark machen. Denn die zeigen damit, dass sie karrierebewusst, leistungsbereit und motiviert sind.</p>
<p>Außerdem lassen sich Frauen oft in Teilzeitjobs abdrängen, weil sie diese mit der Familie besser vereinbaren können, und nehmen dafür weniger Geld in Kauf. Und noch immer verursacht die Babypause bei vielen Frauen den Karriere- und Gehaltsknick.</p>
<p>Auch fehlende Qualifikationen oder einfach die Berufswahl spielen eine Rolle, wenn Frauen weniger verdienen.</p>
<p>Deshalb sollten Frauen, die finanziell vorankommen wollen, sich weiterbilden, Fachliteratur lesen, sich in einem bestimmten Aufgabengebiet Spezialwissen aneignen – <strong>und darüber reden.</strong> Denn auf diese Weise zeigen sie, dass sie mehr leisten als andere, und kompetente Mitarbeiter sind für eine Firma unverzichtbar.</p>
<p>Vor allem ist aber eines Wichtig: Frauen dürfen nicht einfach geduldig abwarten, bis der Chef von selbst auf die Idee kommt, ihnen mehr zu zahlen, sondern müssen regelmäßige Gehaltsgespräche führen, wie sie für Männer selbstverständlich sind. Denn wer lange keine Gehaltsforderungen stellt, erweckt den Eindruck, dass er sich nichts zutraut oder bald kündigen will. Daher einige Tipps für das Gehaltsgespräch &#8211; speziell für Frauen:</p>
<ul>
<li></li>
<li>Regelmäßige Gehaltsgespräche sind wichtig. Auf diese Gespräche solltest du dich aber stets gut vorbereiten und die passenden Argumente parat haben &#8211; denn der Chef hat garantiert welche!</li>
<li>Im Gehaltsgespräch ist Selbstbewusstsein wichtig. Statt Selbstkritik solltest du daher auf deine Stärken schauen. Führe ein Tagebuch, in dem du deine Erfolge notierst.</li>
<li>Das Gehalt hängt nur zu 10 Prozent von der Leistung, aber zu 60 Prozent vom Bekanntheitsgrad beim Vorgesetzen ab. Melde dich daher im Meeting öfter zu Wort oder übernimm renommierte Projekte &#8211; damit zeigst du, das mit dir zu rechnen ist.</li>
<li>Sammle Informationen für deine Argumentation: Wie steht die Firma wirklich da? Welches Gehalt ist in der Branche in einer bestimmten Position und mit diesem Aufgabengebiet üblich? Was verdienen Kollegen?</li>
<li>Auch wenns schwer fällt: Jammere nicht über gestiegene Preise, sondern betone, was du für die Firma geleistet hast &#8211; das überzeugt viel mehr!</li>
<li>Der Chef hat sicher etwas gegen deinen Gehaltswunsch. Also sammle Argumente: Welche Einwände könnte er bringen? Und wie könntest du darauf reagieren?</li>
<li>?Eigentlich hätte ich etwas mehr Gehalt verdient? &#8211; damit signalisierst du, dass du selbst nicht an den Erfolg deiner Forderung glaubst. Du musst deinen Gehaltswunsch ganz konkret beziffern und gegebenenfalls begründen, wie du zu dieser Summe kommst.</li>
<li>Wenn Männer ?Nein? sagen, heißt das nicht unbedingt ?Nein?. Vielmehr sollst du nun mit dem Chef in Verhandlungen treten.</li>
<li>Wenn der Chef trotz aller Argumente bei seinem &#8220;Nein&#8221; bleibt: Fordere Ersatzleistungen, etwa Firmenwagen, einen Bonus oder Privilegien. So etwas ist sogar netto oft lukrativer als mehr Geld.</li>
</ul>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/03/05/der-link-am-morgen-arbeitgeber-des-monats-37signals/">Der Link am Morgen: Arbeitgeber des Monats: 37Signals</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(5. März 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/08/20/der-link-am-morgen-leben-ohne-wecker/">Der Link am Morgen: Leben ohne Wecker</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(20. August 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/08/05/besser-schreiben-auf-einfaelle-verzichten/">Besser schreiben: Auf Einfälle verzichten</a></b><br /><font size="2">Ein grundlegender Fehler beim Schreiben ist, dass viele Ideen aneinandergereiht werden, statt <em>einen</em> guten Einfall auszudifferenzieren. Durch Verzicht wird der Text besser. </font><font color="#aaa">(5. August 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Irren ist menschlich &#8211; oder?</title>
		<link>http://imgriff.com/2008/05/20/irren-ist-menschlich-oder/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 May 2008 10:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor allem im Berufsalltag herrscht heutzutage wenig Fehlertoleranz: Alles muss perfekt sein, klingen, aussehen. Denn was perfekt wirkt, verkauft sich besser gegenüber Kollegen, Chefs und Kunden. Dabei sind Fehler durchaus wichtig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Vor allem im Berufsalltag herrscht heutzutage wenig Fehlertoleranz: Alles muss perfekt sein, klingen, aussehen. Denn was perfekt wirkt, verkauft sich besser gegenüber Kollegen, Chefs und Kunden. Dabei sind Fehler durchaus wichtig.</h4>
<p>Nur durch negative Erfahrungen lernen wir, wie wir etwas besser machen können. Und Fehler sind nicht nur wichtig, sondern auch menschlich. Vielleicht hast Du auch schonmal eine vertrauliche E-Mail an die falsche Person geschickt oder bei einem Meeting schlecht recherchierte Informationen präsentiert? Psychologen schätzen, dass jeder Mensch <strong>zwei bis fünf Fehler pro Stunde</strong> macht. Gründe dafür sind zum Beispiel Überlastung, Verwendung falschen Materials oder ein Produkt, das nicht ausreichend getestet wurde. Dagegen kannst Du fast nichts tun.</p>
<p>Aber: <strong>Entscheidend ist, wie Du mit Fehlern umgehst</strong>. </p>
<p><span id="more-966"></span>Nicht wenige Menschen verwenden ihre Zeit darauf, gemachte Fehler zu verleugnen, zu vertuschen, zu beschönigen oder sogar anderen unterzuschieben. Dadurch entsteht unproduktives Betriebsklima ohne jede Innovationsfreude &#8211; schlecht für die Atmosphäre, schlecht für die Wirtschaft.</p>
<p>Ebenso falsch handeln diejenigen, die sich durch zur Schau getragene Fehlerlosigkeit einschüchtern lassen: Sie wollen Fehler durch richtige Entscheidungen und optimales Verhalten von vornherein vermeiden. Statt also ihre gesamte Energie daran zu setzen, einen Erfolg zu erreichen und dafür auch Risiken einzugehen und Rückschläge in Kauf zu nehmen, sorgen sich diese Misserfolgsvermeider primär darum, keine Fehler zu machen, und agieren dementsprechend vorsichtig und defensiv. Vielleicht schaffen sie es sogar, wenig Falsches zu tun, das aber zu einem hohen Preis: <strong>Wer der Vermeidungsstrategie folgt, vermeidet auch, Entscheidungen zu treffen</strong> und eigenständige, innovative Ideen zu befördern, die für das persönliche Vorankommen, aber auch für die gesamte Wirtschaft so wichtig sind. Das geht so weit, dass ganze Branchen die interne Revision mehr fürchten als die Konkurrenz.</p>
<p>Besser ist: Den <strong>Fehler positiv sehen und daraus lernen</strong>, was Du beim nächsten Mal besser machen kannst. Klar, das ist leichter gesagt als getan, denn wer gesteht sich schon gerne Fehler ein? Genau dafür ist das folgende kleine Spielchen äußerst hilfreich: </p>
<ul>
<li>Zeichne auf ein Blatt drei Spalten (oder knicke das Blatt). In Spalte 1 schreibst Du auf, welchen Fehler Du Dir geleistet hast.</li>
<li>In der mittleren Spalte notierst Du nun, wie Du Dich verhalten und was Du gedacht hast, als Du den Fehler bemerkt hast. Diese Übersicht bekommt außer Dir niemand zu sehen &ndash; sei also ehrlich. </li>
<li>Vielleicht tendierst Du im ersten Moment dazu, Fehler vor Dir selbst zu rechtfertigen: Stehen da Sätze, die klingen wie «Ja, aber ich habe doch &#8230;» oder «Eigentlich habe ich schon alles gemacht, was nötig ist, nur diese eine Kleinigkeit habe ich übersehen»? In diesen Sätzen findest Du meist schon, was Du aus Deinem Fehler lernen und in Zukunft besser machen könntest.</li>
<li>Und genau diese Absichten, in Zukunft etwas besser zu machen, solltest Du in die dritte Spalte der Tabelle eintragen. Wenn Du mit Deiner Übersicht fertig bist, enthält diese letzte Spalte ganz konkrete Handlungsvorgaben für die Zukunft.</li>
<li>Die ersten beiden Spalten brauchst Du nun nicht mehr, denn Du willst Dich ja nicht weiter über Deine Fehler ärgern, richtig? Also weg mit Spalte 1 und 2!</li>
<li>Spalte 3 solltest Du jedoch irgendwo in Sichtweite aufheben, damit Du Dich immer daran erinnerst, was Du verbessern willst.</li>
</ul>
<p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Loben &#8211; aber richtig!</title>
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		<pubDate>Mon, 19 May 2008 17:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[9 to 5]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://imgriff.com/2008/05/18/kritisieren-aber-richtig/">Gestern haben wir hier diskutiert</a>, wie man konstruktiv Kritik äußern kann - ohne die Atmosphäre zu vergiften. Aber wie sieht es aus mit Lob? Auch das ist gar nicht so einfach, wie man denkt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://imgriff.com/2008/05/18/kritisieren-aber-richtig/">Gestern haben wir hier diskutiert</a>, wie man konstruktiv Kritik äußern kann &#8211; ohne die Atmosphäre zu vergiften. Aber wie sieht es aus mit Lob? Auch das ist gar nicht so einfach, wie man denkt.</h4>
<p>Auch das Gegenteil von richtig geäußerter Kritik ist wichtig: Das richtige Loben. Denn ehrlich gemeinte Anerkennung ist eines der stärksten Bindeglieder zwischen Menschen und schafft Sympathie. Doch Hand aufs Herz: Vielen von uns fällt es schwer, mal ein ehrlich gemeintes Lob auszusprechen. Dabei geht es gar nicht darum, immer und überall Lobeshymnen zu singen. Es hilft schon, wenn Du die Leistungen von anderen nur ein wenig aufmerksamer wahrnimmst und Kollegen nicht miteinander vergleichst.</p>
<p>Aber Vorsicht: Was für den einen selbstverständlich ist, ist für andere eine Herausforderung, deren Meisterung echtes Lob verdient. <strong>Lob ist für die Motivation und Beziehungen wie Dünger</strong> &#8211; wohldosiert kann es stärken, aber zu freigiebig und an der falschen Stelle ausgeteilt macht es eine ganze Ernte zunichte. </p>
<p>Beachte daher einige Regeln, <strong>damit das gut gemeinte Lob nicht zum Fehlschlag wird:</strong></p>
<p><span id="more-974"></span>
<ul>
<li><strong>Lobe nur, wenn Du es wirklich ehrlich meinst.</strong> Echte Anerkennung kommt aus dem Bauch, sie ist erfüllt von Freude &ndash; andere merken, ob Du authentisch bist oder nicht. Wenn Du das Gefühl verspürst, teile es mit: «Ich habe gemerkt, dass Sie sich wirklich viel Mühe gegeben haben.»</li>
<li><strong>Manchmal ist nonverbales Lob überzeugender als ein Redeschwall. </strong>Lächle Deine Kollegen aufmunternd an, halte den Daumen in die Höhe, klopfe ihnen auf die Schulter &#8211; finde Deine ganz persönliche Ausdrucksform. Aber Vorsicht: Das kommt nicht bei jedem gleich gut an.<br />
Prüfe Kritisch: Verfolgst Du mit dem Lob eine Absicht? Willst Du Kritik tarnen? Wenn ja: Lass es sein, denn das wirkt unglaubwürdig. Es enttäuscht und demotiviert andere nur. Und: Wenn Du nichts erwartest, bist Du nicht enttäuscht, wenn eine bestimmte Reaktion ausbleibt.</li>
<li>Ebenso <strong>kränkend sind ironische oder überhebliche Anerkennungen</strong>: Vermeide ein ungeduldiges «Na bitte, es geht doch!», oder ein vorwurfsvolles «Warum denn nicht gleich so?». Mit «Sehen Sie: Sie müssen nur wollen, dann klappt es auch» unterstellst Du Deinem Kollegen fehlenden Einsatz und ein «Super! Jetzt hat es auch Herr F. endlich verstanden» stellt Deinen Kollegen bloß und offenbart Deine Geringschätzung.<br />
Lobe vorsichtig und wohldosiert. Wenn Du jede Kleinigkeit bejubelst, gewöhnen sich Deine Kollegen daran und meinen, sie bräuchten sich nicht weiter anzustrengen. Die Botschaft muss lauten: «Es lohnt sich, weiter am Ball zu bleiben. Da ist noch mehr drin!».</li>
<li><strong>Lobe zeitnah. Je spontaner, desto besser.</strong> Falsch: «Ihr Verhalten bei der Messe vor drei Wochen war wirklich gut. Weiter so!» Ein solches Lob kommt zu spät und ist zu allgemein, es irritiert daher nur.</li>
<li><strong>Sage nicht einfach: «Gut gemacht», sondern so detailliert wie möglich, <em>was</em> gut war</strong>: «Bei der Messe letzte Woche ist mir Ihre außergewöhnlich gute Kundenbetreuung aufgefallen. Sie sind freundlich und höflich, verwenden sehr positive Formulierungen und finden passende Alternativen. Sie geben jedem das Gefühl, er sei im Augenblick das einzig Wichtige für Sie!»</li>
<li><strong>Lobe ohne Einschränkung</strong>: «Ihre Präsentation war sehr interessant, aber achten Sie beim nächsten Mal ein wenig auf die Rechtschreibung.» Damit machst du das Lob zunichte. Besser: Lass das Lob isoliert stehen. Kritik gehört in ein anderes Gespräch.</li>
<li><strong>Sei voll bei der Sache</strong>: Erwecke nie den Eindruck, gehetzt oder in Zeitnot zu sein, dann wirkt das Lob unecht.</li>
</ul>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/04/25/frust-lass-nach-was-man-gegen-frust-tun-kann/">Frust lass nach! Was man gegen Frust tun kann</a></b><br /><font size="2">Frust lässt sich nicht immer vermeiden. Es gibt immer wieder Situationen, in denen wir unzufrieden und frustriert sind. Doch man ist dem Frust nicht ausgeliefert. Mit einfachen Gegenmitteln lassen sich sogar die guten Seiten der Frustration nutzen. </font><font color="#aaa">(25. April 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/03/10/der-link-am-morgen-kurzer-prozess/">Der Link am Morgen: Kurzer Prozess</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(10. März 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/03/05/der-link-am-morgen-arbeitgeber-des-monats-37signals/">Der Link am Morgen: Arbeitgeber des Monats: 37Signals</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(5. März 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kritisieren &#8211; aber richtig!</title>
		<link>http://imgriff.com/2008/05/18/kritisieren-aber-richtig/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 May 2008 15:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[9 to 5]]></category>

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		<description><![CDATA[Kritik ist eine gute Sache, aber man kann die Atmosphäre schnell vergiften, wenn man sie unsensibel und unsachlich äußert. Ein paar Tipps für konstruktives Kritisieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Kritik ist eine gute Sache, aber man kann die Atmosphäre schnell vergiften, wenn man sie unsensibel und unsachlich äußert. Ein paar Tipps für konstruktives Kritisieren.</h4>
<p>Themenvorschlägen von Euch kommen wir immer gerne nach &#8211; diesen Beitrag habe ich auf Anregung von Réka geschrieben, der ihn sich in den Kommentaren von «<a href="http://imgriff.com/2008/05/13/kritik-produktiv-nutzen">Kritik produktiv nutzen</a>» gewünscht hat. Wie also kritisiert man konstruktiv und richtig?</p>
<p>Grundsätzlich nämlich ist Kritik eine gute Sache, denn sie hilft anderen Menschen, Fehler zu erkennen und etwas besser zu machen. Dass die Kritk dennoch oft nicht gut ankommt, wie man es meinte (das Gegenteil von Gut ist häufig Gut gemeint), liegt an dem <em>Wie</em>. Denn wer kritisiert, gerät schnell in die Rolle des Mächtigeren oder sieht sich so &#8211; auch unbewusst. Das drückt er dann oft auch unbewusst aus &#8211; etwa indem er verallgemeinert («Jetzt machen Sie das ja schon wieder falsch») oder den Eindruck vermittelt, er könne alles besser («Geben Sie mal her, ich zeige Ihnen, wie das geht»).</p>
<p><span id="more-973"></span></p>
<p>Wenn Du also andere kritisieren willst, solltest Du gerade bei Kollegen darauf achten, dass Du Dich nicht über sie stellst. Denn so etwas kann nachhaltig die Arbeitsatmosphäre verschlechtern und langfristigen Zwist nach sich ziehen. <strong>Rede mit dem betreffenden Kollegen unbedingt alleine</strong>, um ihn nicht vor anderen bloß zu stellen. Wenn Du emotional aufgewühlt bist, beruhige Dich erstmal &#8211; in der Wut sagst Du schnell Dinge, die Dir später leid tun. Also: Schluck Wasser in den Mund und einmal ums Bürogebäude laufen (oder so). Dann kannst Du <strong>sachlich bleiben</strong>.</p>
<p>Signalisiert die Körpersprache Deines Kollegen Anspannung, Abwehr oder Abstand? Typisch dafür sind etwa ein erstarrter Gesichtsausdruck, der Überraschung signalisiert, verschränkte Arme über der Brust oder ein Schritt zurück. Dann <strong>entspanne die Atmosphäre</strong> mit passenden Gesten: Bei ängstlichen Kollegen lächle ein wenig, in hartnäckigen Fällen schaue bewusst ernst. Vermeide jedoch, böse zu schauen oder ebenfalls eine Abwehrhaltung einzunehmen. Wesentlich ist neben den körperlichen Signalen vor allem das Rhetorische: Wie äußerst Du die Kritik?</p>
<p><strong>Rhetorisch geschickt kritisieren</strong>:</p>
<ul>
<li><strong>Äußere Deine Kritik auf keinen Fall versteckt</strong>: «Wahrscheinlich hatten Sie einen guten Grund, die Präsentation nicht ordentlich vorzubereiten. Aber ein wenig ärgerlich ist das schon &#8230;» Denn es besteht die Gefahr, dass Dein Kollege die Kritik nicht versteht oder sich sogar ärgert. Wenn der Kollege dann den gleichen Fehler begeht, kann es sogar sein, dass Dir dann erst recht der Kragen platzt und es zum Affront kommt.</li>
<li>Sprich unangenehme Dinge sofort, direkt, freundlich und offen an. Komm sofort zum Punkt, <strong>vermeide Small Talk</strong>, das wirkt zweideutig, als hättest Du etwas zu verbergen.</li>
<li><strong>Signalisiere Deine guten Absichten</strong>: «Ich möchte mit Ihnen sprechen, weil mir Ihre Präsentation, die ja unsere gemeinsame Arbeit vertreten soll, nicht gefallen hat.»</li>
<li>Kritisiere nicht nur die Schwächen, sondern <strong>hebe auch die Stärken des anderen heraus</strong>: Betone auch, was der andere gut gemacht hat und worauf er zukünftig aufbauen kann: «Sie können sehr spontan und flexibel reagieren. Manchmal läuft Ihnen das jedoch aus dem Ruder. Daran könnten Sie noch arbeiten, indem Sie &#8230;» Auf diese Weise bist Du konstruktiv.</li>
<li><strong>Vermeide verallgemeinernde Vorwürfe</strong> wie «Sie machen immer solche Fehler.» Der andere fühlt sich dadurch als Person angegriffen und reagiert mit Abwehr. Besser: Schildere zunächst den Sachverhalt, der Anlass zur Kritik gegeben hat, so ausführlich und bildhaft wie möglich. Benenne alles beim Namen: Tag, Uhrzeit, Thema, Fehler, Häufigkeit, Verzögerung usw. «Lassen Sie mich ausführen, was ich genau meine: Erstens waren Fehler in Folien, die auch für mich peinlich waren. Die Marktanteile stimmten nicht, und die Auflistung der Wettbewerber enthielt zwei Unternehmen, die lange vom Markt sind. Zweitens haben Sie sich so verzettelt, dass Sie die Übersicht verloren und gar kein Ende gefunden haben. Ich ziehe daraus den Schluss, dass Sie die Präsentation nicht ordentlich vorbereitet haben.»</li>
<li>Biete nach Deinem Feedback eine <strong>Chance zur Stellungnahme</strong>: «Erklären Sie mir bitte, wie Sie sich gestern selbst gesehen haben. Können Sie meiner Einschätzung folgen?»</li>
<li>Vergleiche Deine Kollegen nicht miteinander: Jeder Jeck ist anders, und auch jeder Kollege handelt und agiert anders.</li>
<li><strong>Sucht gemeinsam nach einer Lösung</strong>: «Gibt es einen Grund dafür, dass Sie gestern so viele Fehler gemacht haben? Vielleicht können wir diesen ja gemeinsam aus dem Weg schaffen?» oder «Wie kann ich Sie dabei unterstützen, den Überblick zu bekommen und sich nicht mehr zu verzetteln?» Sei aber nicht enttäuscht, wenn der Kollege ihr Angebot nicht annimmt &ndash; er möchte vielleicht alleine seine Ehre retten, wenn er einen Fehler gemacht hat.</li>
<li><strong>Verharre nicht zu lange bei der Schilderung der Probleme</strong> (kann schnell überheblich oder schadenfroh wirken) und stochere nicht zu lange im «Warum?» herum. Die Frage «Warum haben Sie das so gemacht? Warum sind Sie so so schlecht vorbereitet?» wirkt anklagend. Du willst Deinen Kollegen ja nicht angreifen, sondern gemeinsam ein Problem lösen &ndash; also frag konstruktiv: «Wer kann Ihnen die notwendigen Tipps geben, damit Sie mit den Präsentationsmedien besser zurechtkommen?»</li>
<li><strong>Erläutere, was Du Dir für die Zukunft wünschst</strong> &ndash; so konkret wie möglich. Vermeide dabei Appelle wie: «Sie müssen endlich einmal &#8230;», «Sie sollten &#8230;», «Sie dürfen nicht mehr&#8230;», denn damit erzeugst Du nur Abwehr. Besser: Leg detailliert fest, wie die weitere Zusammenarbeit aussehen soll, damit sie zukünftig möglichst konfliktfrei verläuft: «Ich wünsche mir, dass wir die Präsentationen vorher gemeinsam durchsprechen» oder «Wenn Sie etwas nicht genau wissen, fragen Sie beim nächsten Mal einfach kurz nach.»</li>
</ul>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/04/25/frust-lass-nach-was-man-gegen-frust-tun-kann/">Frust lass nach! Was man gegen Frust tun kann</a></b><br /><font size="2">Frust lässt sich nicht immer vermeiden. Es gibt immer wieder Situationen, in denen wir unzufrieden und frustriert sind. Doch man ist dem Frust nicht ausgeliefert. Mit einfachen Gegenmitteln lassen sich sogar die guten Seiten der Frustration nutzen. </font><font color="#aaa">(25. April 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/03/10/der-link-am-morgen-kurzer-prozess/">Der Link am Morgen: Kurzer Prozess</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(10. März 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/03/05/der-link-am-morgen-arbeitgeber-des-monats-37signals/">Der Link am Morgen: Arbeitgeber des Monats: 37Signals</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(5. März 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Missverständnisse und andere Ungereimtheiten</title>
		<link>http://imgriff.com/2008/05/14/missverstaendnisse-und-andere-ungereimtheiten/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 May 2008 15:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[9 to 5]]></category>
		<category><![CDATA[Missverständnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht ist so unproduktiv wie Missverständnisse. Wenn Menschen einander einfach nicht verstehen, kann keine gute Zusammenarbeit erfolgen. Was kann man dagegen tun?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Nicht ist so unproduktiv wie Missverständnisse. Wenn Menschen einander einfach nicht verstehen, kann keine gute Zusammenarbeit erfolgen. Was kann man dagegen tun?</h4>
<p>«Ich habe Ihnen doch schon dreimal gesagt, dass Sie das Programm so und nicht anders einstellen müssen», entfährt es Kollege Wüterich zum Beispiel, wenn Kollege Schwervonbegriff zum vierten Mal die gleiche Frage stellt. Und er fragt sich: Warum versteht der mich bloß nicht?</p>
<p>Dieses noch relativ harmlose Beispiel zeigt: Missverständnisse können zu einem ernsten Problem werden. Dann nämlich, wenn <strong>aus dem Nicht-Verstehen Frust und schließlich eine handfeste Auseinandersetzung wird</strong>. Wenn der Geduldige, der das Programm wieder und wieder erklärt, schließlich die Nerven verliert und beleidigend wird, wird der Kritisierte von da an kein gutes Wort mehr über seinen Kollegen verlieren. An produktive Zusammenarbeit ist da nicht mehr zu denken.</p>
<p>Doch wie entstehen diese Situationen eigentlich? Und was kann man dagegen tun? Es gibt einige grundlegende Verhaltensmuster, die zu solchen Missverständissen führen können. Die häufigsten sind:</p>
<p><span id="more-965"></span>
<ol>
<li>
<strong>Wir schließen von uns auf andere</strong>: Wahrscheinlich die häufigste Denkfalle &#8211; und die logischste. Denn wir wissen nun mal am besten, was in unserem Kopf vorgeht. Was <em>der andere</em> fühlt und denkt, können wir kaum wissen. Daher glauben wir gerne, er denke so wie wir.</li>
<li>
<strong>Wir schließen aus Erfahrungen auf die aktuelle Situation</strong>: Das kommt fast ebenso häufig vor. Du hast eine ähnliche Erfahrung schon einmal gemacht und glaubst nun, die Situation besser einschätzen zu können. Du glaubst etwa, dass der Kollege, weil er die letzten drei Mal, als Du sauer warst, nichts gesagt hat, gerade wieder sauer ist. Vielleicht ist die Sachlage aber jetzt ganz anders?</li>
<li>
<strong>Wir arbeiten an einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung</strong>: Mal angenommen, der Kollege in unserem Beispiel hat von vornherein gedacht, dass sein Kollege eigentlich ein bisschen blöd ist, und ihm deshalb die Funktion des Programms nur halbherzig erklärt &#8211; nach dem Motto: Der rafft das ja eh nicht. Dann fühlt er seine Meinung durch das Nachfragen des Kollegen nur bestätigt &#8211; die Erwartung hat sich selbst erfüllt.</li>
<li>
<strong>Wir passen unsere Schlussfolgerungen unseren Wünschen an</strong>: Dabei nimmt man zwar die eindeutig-zweideutige Reaktion seines Gegenübers wahr, interpretiert sie aber nach eigenem Gutdünken. Beispielsweise hat dich die nette Kollegin aus dem Nachbarbüro gerade angelächelt. Du denkst dann: «Oh, sie findet mich nett.» Kann natürlich sein. Aber genauso kann es sein, dass sie sich gerade über eine Gehaltserhöhung freut und nur zufällig in deine Richtung gelächelt hat.</li>
<li>
<strong>Wir passen unsere Schlussfolgerungen unseren Befürchtungen an</strong>: Auch das genaue Gegenteil ist möglich. Die Kollegin raunzt Dir eines Morgens ein sehr unfreundliches «Morgen» zu, und Du denkst: «Oh, die kann mich nicht leiden.» Vielleicht hat sie sich aber auch einfach eben über den Chef geärgert.</li>
</ol>
<p>Du siehst, es gibt zig Möglichkeiten, einander falsch zu verstehen. Denn das ist in vielen Fällen einfach <strong>bequemer, als sich mit der «Wahrheit» auseinanderzusetzen</strong>. Es ist bequemer zu denken: «Die Kollegin mag mich nicht», als nachzufragen und abgewiesen zu werden. Es ist einfacher zu glauben, der Kollege sei <em>wirklich</em> dumm, als herauszufinden, warum er die Erklärung nicht verstanden hat. Und vor allem: Wir haben alle schon die Erfahrung gemacht, dass wir mit dem Einschätzen anderer Menschen auch richtig liegen <em>können</em>. Und oft genug hat uns genau die Fähigkeit, Menschen und Situationen aufgrund unserer Erfahrungen richtig einzuschätzen, vor weiteren Problemen gewarnt.</p>
<p>An sich ist das Vertrauen auf die eigene Einschätzung also nichts schlechtes. Aber mach Dir klar: Es ist ein Fehler, zu glauben, Du könntest andere Menschen und Situationen immer und absolut richtig einschätzen. Es ist schlicht falsch, auf diese Weise zu verallgemeinern. Gehe lieber gegen Deine Denkfehler vor.</p>
<p>Den ersten Schritt dazu machst Du vielleicht gerade, indem Du diesen Artikel liest &#8211; <strong>Du erkennst mögliche Denkfehler</strong>. Denn der erste Schritt besteht immer darin, Denkfallen zu benennen. Wenn Du dann das nächste Mal hineintappst, wirst Du möglicherweise (hoffentlich) denken: «Moment &#8211; bin ich etwa gerade wieder dabei, Gedanken zu lesen?»</p>
<p><strong>Hinterfrage dann Deine Annahme</strong>. Ist der Kollege wirklich so dumm, die Kollegin wirklich sauer auf dich? Du kannst Deine erste Einschätzung auch aufschreiben &#8211; schriftlich lässt es sich leichter analysieren.</p>
<p>Eine weitere Methode: <strong>Überprüfe die Annahme</strong>. Das erfordert Mut, denn es bedeutet, dass Du anderen Menschen Deine Gefühle und Einschätzungen offenbarst &#8211; und vielleicht abgewiesen wirst. Aber frag doch die nette Kollegin einfach mal, ob sie mit Dir essen geht. Mehr als «Nein» sagen kann sie ja nicht. </p>
<p>Zwei Artikel zu ähnlichen Themen möchte ich Euch noch ans Herz legen: <a href="http://imgriff.com/2008/05/13/kritik-produktiv-nutzen/">Wie man Kritik produktiv nutzen kann</a> und <a href="http://imgriff.com/2008/05/05/wie-verallgemeinerungen-uns-das-leben-vermiesen/">Warum uns Verallgemeinerungen das Leben vermiesen</a>.</p>
<p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kritik produktiv nutzen</title>
		<link>http://imgriff.com/2008/05/13/kritik-produktiv-nutzen/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2008/05/13/kritik-produktiv-nutzen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 May 2008 15:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hört schon gerne, dass er etwas falsch gemacht hat? Eben. Niemand. Verständlich also, wenn man bei Kritik sauer wird oder beleidigt ist. Besser ist es, die Kritik produktiv zu nutzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Wer hört schon gerne, dass er etwas falsch gemacht hat? Eben. Niemand. Verständlich also, wenn man bei Kritik sauer wird oder beleidigt ist. Besser ist es, die Kritik produktiv zu nutzen.</h4>
<p>Kritik trifft uns, das ist menschlich, denn jeder hat schon verletzende Erfahrungen gemacht. Wenn der Chef oder Kollege, der uns kritisiert, nun &ndash; ob absichtlich oder zufällig &ndash; diese wunden Punkte trifft, reagieren wir empfindlich. Wer aber richtig mit Kritik umgeht, schmollt dann nicht oder rastet aus, sondern nutzt sie für sich: Es gilt, die sachlichen Informationen aus der Kritik herauszuziehen, konstruktiv umzusetzen, und dem Kritiker gegenüber angemessen zu reagieren &#8211; getreu dem chinesischen Sprichwort: <strong>«Wer mir schmeichelt, ist mein Feind, wer mich tadelt, mein Lehrer!»</strong></p>
<p>Denn wenn Du genau nachdenkst, wirst Du merken: Kritik ist eigentlich nichts anderes als ein Hinweis auf Fehler, Missstände oder falsche Entscheidungen. Und Kritik ist wichtig und sinnvoll: Niemand kann alleine die ganze Tragweite eines Problems erfassen oder wirklich bei allen Entscheidungen abschätzen, welche Auswirkungen diese haben werden. Wir merken also gar nicht immer, wenn wir etwas falsch machen. Daher ist es wichtig, dass uns jemand darauf aufmerksam macht, wenn etwas schief läuft.</p>
<p><span id="more-961"></span>
<p>Kritik ist also vor allem eine <strong>wertvolle Information</strong>, mit deren Hilfe Korrekturen und Verbesserungsmaßnahmen eingeleitet werden können. Traurig, aber wahr: Wenn Du  immer nur Lob hören würdest, würdest Du nichts besser machen, sondern vermutlich auf Dauer eher noch weniger Leistung bringen.</p>
<p>Doch nicht immer ist Kritik sachlich. Oft genug wird sie im Berufsalltag auch <strong>als Machtmittel eingesetzt</strong>. Vorgesetzte, die kritisieren, erwarten häufig, dass man ihre Kritik widerspruchslos akzeptiert, und zeigen damit gleichzeitig, dass sie das Sagen haben. Umgekehrt tun sich viele Chefs allerdings schwer, Verbesserungsvorschläge ihrer Mitarbeiter zu akzeptieren.</p>
<p>Und auch Kollegen kritisieren einander oft genug nicht in der hehren Absicht, sich zu helfen, sondern verfolgen genau gegenteilige Ziele: Da wird die eigentlich sachliche Kritik benutzt, um den anderen indirekt zu beleidigen. Wenn man Dir zum Beispiel sagt: «Hier ist ein Fehler. Geben Sie sich doch etwas mehr Mühe &#8230;» heißt das indirekt, dass Du Dich zu wenig bemüht hast. Oder es werden einzelne Kritikpunkte verallgemeinert, um die ganze Person abzuwerten, etwa: «Sie machen immer solche Fehler &#8230;»</p>
<p>Viele akzeptieren solch fiese Kritik anstandslos, statt erstmal zu hinterfragen, ob die Kritik überhaupt berechtigt ist oder nicht. Und viele nehmen beleidigende Kritik einfach hin, statt ihr mit einer Portion Schlagfertigkeit zu begegnen.</p>
<p>Ob Du kritisierst wird oder nicht, kannst Du nicht steuern &ndash; wohl aber, wie Du richtig mit Kritik umgehst. Dazu hier einige Tipps:</p>
<ul>
<li>Versuche nicht, um jeden Preis Kritik zu vermeiden &ndash; das macht nur unzufrieden. Und es klappt zwar manchmal gut, wenn Du Dich unauffällig verhälst, aber Du wirst kritischen Äußerungen kaum immer aus dem Weg gehen können.</li>
<li>Bleib ruhig, selbst wenn Du am liebsten losbrüllen möchtest. Dennoch: Erstmal tief durchatmen und ruhig überlegen, dann hast Du die besseren Karten.</li>
<li>Manchmal fassen wir etwas als Kritik auf, das gar nicht so gemeint war. Frag Dich daher zuerst: War das wirkliche Kritik? Was genau wurde gesagt? Welcher Wortlaut wurde verwendet? Oder interpretiere ich diese Aussage nur als Kritik?</li>
<li>Ist die Kritik, über die Du Dich ärgerst, überhaupt berechtigt? Wenn nicht, ist sie es nicht wert, dass Du Dich darüber aufregst. Wenn die Kritik jedoch zu Recht ausgesprochen wurde, solltest Du ernsthaft überlegen, was Du verbessern kannst.</li>
<li>Selbst wenn die Kritik berechtigt ist: Wer kritsiert Dich eigentlich? Ist derjenige kompetent auf diesem Gebiet? Ist seine Meinung wichtig für Dich? Wenn Du zu dem Schluss kommst, dass das nicht der Fall ist, musst Du seiner Aussage keine Beachtung schenken.</li>
<li>Manche Kritik mag gut gemeint sein &ndash; hilfreich ist sie dennoch nicht. Wenn Du von jemandem hörst «Sie können das einfach nicht», ist das nutzlos: Du weißt danach nicht, was Du besser machen kannst. Bitte also Dein Gegenüber sachlich, etwas mehr ins Detail zu gehen: Was genau kannst Du angeblich nicht, wo sieht der andere noch Verbesserungsmöglichkeiten?</li>
<li>Auch wenn Du Dich ärgerst, musst Du nicht zwingend auf einen Angriff reagieren: Ignoriere die Kritik bewusst. Lass Dich auf keine Diskussion ein: Verstehe die Kritik absichtlich nicht. Der andere gerät dann in Erklärungszwang und die Kritik läuft ins Leere.</li>
<li>Gerade wenn ein anderer Dich durch seine Kritik bloßstellt, solltest Du schlagfertig reagieren, um Dein Gesicht zu waren. Eine gute Methode: Mach den Kritiker lächerlich. Übersteigere seine Kritik ins Uferlose &ndash; damit hast Du die Lacher auf deiner Seite.</li>
<li>Kritik kann Dich kaum treffen, wenn Du zustimmst &ndash; aber selbstbewusst und ohne Rechtfertigung: «Das sehen Sie richtig», «Das haben Sie gut beobachtet», «Daran werden Sie sich gewöhnen müssen» oder «Danke für den Hinweis &ndash; das hat mir schonmal jemand gesagt.»</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Tagesgeldkonten im Test</title>
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		<pubDate>Wed, 07 May 2008 15:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Tagesgeldkonten sind eine überzeugende Geldanlage: Man braucht keine besonderen Kenntnisse des Finanzmarktes, sie sind flexibel und bringen deutlich mehr ein als das normale Girokonto. Viele Banken werben mit den hohen Zinsen für Tagesgeldkonten. Aber nicht jeder Kunde bekommt sie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Tagesgeldkonten sind eine überzeugende Geldanlage: Man braucht keine besonderen Kenntnisse des Finanzmarktes, sie sind flexibel und bringen deutlich mehr ein als das normale Girokonto. Viele Banken werben mit den hohen Zinsen für Tagesgeldkonten. Aber nicht jeder Kunde bekommt sie.</h4>
<p>Kürzlich habe ich ja schon darüber geschrieben, worauf bei der Wahl des richtigen Girokontos zu achten ist. Kürzlich hat nun die Stiftung Warentest Tagesgeldkonten und ähnliche Sparformen mit hohen Zinsversprechen <a href="http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/test/-Sparzinsen/1659495/1659495/1669078/">unter die Lupe genommen</a>. Und das mit gutem Grund: Viele Institute werben Neukunden mit verlockend klingenden Zinserträgen auf das Tagesgeld. Der Pferdefuß dabei wird nicht ganz so deutlich betont. Als Beispiel nennt die Stiftung Warentest die comdirect bank:</p>
<blockquote><p>Sie zahlt Neukunden, die sich für ihr &#8220;Tagesgeld plus&#8221; entscheiden, 4,75 Prozent Zinsen. Allerdings: Nur 6 Monate lang und für Beträge bis 30 000 Euro gibt es den Lockzins. Bestandskunden bei der comdirect bank bekommen dagegen deutlich geringere Zinsen &#8211; derzeit 3,8 Prozent.</p></blockquote>
<p>Besonders interessiert hat mich, dass die Stiftung Warentest sich explizit mit den komplizierten Zinsbedingungen der Postbank befasst hat, die mich als frühere Kundin immer ziemlich geärgert haben. So wirbt die Postbank etwa mit &#8220;bis zu 5,25 Prozent Zinsen&#8221;. Was man wissen muss: Um die zu bekommen, müssen 50.000 Euro oder mehr angelegt werden. </p>
<p><span id="more-907"></span>Den hohen Zinssatz bekommt man außerdem nur für das Geld, das ein gesamtes Quartal lang auf dem Konto liegt. Die Bedingungen des Quartalssparens mit 5,25 Prozent Zinsen listet die Stiftung Warentest <a href="http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/schnelltest/-Postbank-Quartal-Sparen/1670080/1670080/">hier</a> nochmal gesondert auf. Und freut sich gleich, dass das Angebot immerhin auch für Altkunden gilt, die der Bank frisches Geld bringen. Das aber ist, wie ich zumindest aus eigener Erfahrung vom letzten Jahr noch weiß, auch nicht so ganz einfach: Wenn Sie noch ein anderes Sparkonto (das Girokonto wird nicht mitgerechnet!) bei der Postbank haben und davon unlängst Geld abgehoben haben, wird der Betrag mit dem Neugeld verrechnet. Zumindest war das bei dem Angebot im letzten Jahr so. Einer der Gründe, warum ich schließlich die Bank gewechselt habe.</p>
<p>Wie aber sieht es bei der Konkurrenz aus? Hier hängt es vor allem an der Laufzeit: Cortal Consors garantiert 6 Prozent Zinsen immerhin für ein ganzes Jahr. Weniger großzügig ist comdirect: Die 6 Prozent gibt es nur für ein halbes Jahr. Aber es geht noch schlechter:</p>
<blockquote><p>Die SEB Bank zahlt die 4 Prozent für ihr Hochzinskonto nur bis Ende September. Wer sein Geld danach auf dem Konto lässt, erhält nach heutigem Stand je nach Betrag nur zwischen 2 und 3,25 Prozent [...] Der verlockenden 4,5-Prozent-Offerte der netbank folgt nach 100 Tagen die Zinsernüchterung, denn Bestandskunden werden derzeit mit maximal 2,75 Prozent abgespeist.</p></blockquote>
<p>Und es gibt noch einige unschöne Nebenwirkungen: Cortal Consors und comdirect verknüpfen ihre 6 Prozent mit der Pflicht zu einer Depoteröffnung und bei comdirect kann man nur 5.000 Euro zum Spitzenzinssatz anlegen (bei Cortal Consors immerhin 25.000 Euro). Die litauische Parex-Bank bietet 4,3 Prozent bei einer Mindestanlage von 500 Euro, man muss gleichzeitig ein Girokonto als Verrechnungskonto eröffnen. Und: Die Überweisung von diesem Konto auf ein bankfremdes Konto kostet mindestens 2 Euro. Und bei allen getesteten Banken erhalten nur Neukunden die hohen Zinsen, außerdem müssen Kündigungsfristen (meist drei Monate) eingehalten werden. Und manche Details des Angebots werden kurzfristig verändert.</p>
<p>Die Stiftung Warentest zeigt aber, dass es auch Hochzinsangebote ohne Pferdefuß gibt, teilweise sogar ohne Mindestanlage. Etwa die Akbank, bei der man 4,75 Prozent ab dem ersten Euro erhalten kann, die Bausparkasse Mainz mit 4,10 Prozent oder die Amsterdam Trade Bank mit 4,40 Prozent Zinsen (alles Stand März 2008). Das entsprechende Infodokument wird einmal im Monat aktualisert und kann <a href="http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/infodok/-Tagesgeldkonten-und-Festgelder/1131967/1131967/">hier</a> kostenpflichtig abgerufen werden.</p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/04/25/frust-lass-nach-was-man-gegen-frust-tun-kann/">Frust lass nach! Was man gegen Frust tun kann</a></b><br /><font size="2">Frust lässt sich nicht immer vermeiden. Es gibt immer wieder Situationen, in denen wir unzufrieden und frustriert sind. Doch man ist dem Frust nicht ausgeliefert. Mit einfachen Gegenmitteln lassen sich sogar die guten Seiten der Frustration nutzen. </font><font color="#aaa">(25. April 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/03/10/der-link-am-morgen-kurzer-prozess/">Der Link am Morgen: Kurzer Prozess</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(10. März 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/03/05/der-link-am-morgen-arbeitgeber-des-monats-37signals/">Der Link am Morgen: Arbeitgeber des Monats: 37Signals</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(5. März 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie Verallgemeinerungen uns das Leben vermiesen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 17:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation]]></category>

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		<description><![CDATA[Natürlich ärgern wir uns gelegentlich über Kollegen. Wenn daraus aber verallgemeinerte Urteile werden, ist das kontraproduktiv.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Natürlich ärgern wir uns gelegentlich über Kollegen. Wenn daraus aber verallgemeinerte Urteile werden, ist das kontraproduktiv.</h4>
<p>&#8220;Kollegin X ist <em>immer total</em> unfreundlich, die kann mich <em>absolut nicht</em> leiden&#8221; oder &#8220;Was sind das für <em>total</em> unfähige Idioten im Nachbarbüro, die kriegen <em>nichts</em> auf die Reihe&#8221;. Mal ehrlich: Denkst Du sowas auch manchmal &#8211; und das nur, weil die Kollegin Dich auf dem Flur nicht gegrüßt hat, oder weil der Kollege im Nachbarbüro eine wichtige E-Mail versemmelt hat?</p>
<p>Eigentlich ärgern wir uns in solchen Momenten nicht darüber, dass die Kollegin <strong>grundsätzlich</strong> einen schlechten Charakter hat. </p>
<p><span id="more-764"></span>Wir ärgern uns vielmehr über diese <strong>Situation</strong>, die vielleicht schon einmal vorgekommen ist. Und wir verallgemeinern. Nur weil das schon mal vorgekommen ist, glauben wir nun, es sei die Regel. Das ist nicht nur falsch, es ist auch <strong>kontraproduktiv</strong>: Weil wir auf diese Weise Aversionen gegen die Kollegen aufbauen, statt gut mit ihnen zusammenzuarbeiten. Und weil wir unzufrieden werden.</p>
<p>Überleg Dir einfach mal, wie Du Deine eigene, persönliche Situation bewertest, wenn so etwas passiert. Mach Dir klar, was Du in genau so einem Moment denkst. Definiere genau, was Dich ärgert und unzufrieden macht: Ist die Kollegin wirklich immer unfreundlich oder nur in bestimmten Situationen? Schreib Dir vielleicht sogar auf, wann Du Dich ärgerst &#8211; und wann nicht. Mach das über einen gewissen Zeitraum, dann kannst Du bald nachvollziehen, dass die Verallgemeinerungen meist so nicht richtig sind. Und schon verfliegt die dicke Luft im Büro!</p>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/04/25/frust-lass-nach-was-man-gegen-frust-tun-kann/">Frust lass nach! Was man gegen Frust tun kann</a></b><br /><font size="2">Frust lässt sich nicht immer vermeiden. Es gibt immer wieder Situationen, in denen wir unzufrieden und frustriert sind. Doch man ist dem Frust nicht ausgeliefert. Mit einfachen Gegenmitteln lassen sich sogar die guten Seiten der Frustration nutzen. </font><font color="#aaa">(25. April 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/03/10/der-link-am-morgen-kurzer-prozess/">Der Link am Morgen: Kurzer Prozess</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(10. März 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/03/05/der-link-am-morgen-arbeitgeber-des-monats-37signals/">Der Link am Morgen: Arbeitgeber des Monats: 37Signals</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(5. März 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Widerstände aus dem Weg räumen</title>
		<link>http://imgriff.com/2008/04/29/widerstaende-aus-dem-weg-raeumen/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 16:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[9 to 5]]></category>

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		<description><![CDATA[Leider ist es nicht nur von uns selbst abhängig, ob wir alles so produktiv umsetzen können, wie wir es uns vorgenommen haben. Denn Chefs und Kollegen können uns das Leben manchmal ganz schön schwer machen. Ein paar Anregungen zum Umgang mit solchen Hürden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Leider ist es nicht nur von uns selbst abhängig, ob wir alles so produktiv umsetzen können, wie wir es uns vorgenommen haben. Denn Chefs und Kollegen können uns das Leben manchmal ganz schön schwer machen. Ein paar Anregungen zum Umgang mit solchen Hürden.</h4>
<p>Es gibt zwei Wege, mit Widerständen umzugehen, die einen daran hindern, seine Ziele zu erreichen und produktiv zu arbeiten: Die erste ist die <strong>Dampfwalzen-Methode</strong>, mit der Du alles platt machst, was sich Dir in den Weg stellt &#8211; erfordert ein großes Ego, starke Nerven und ist langfristig nicht besonders erfolgreich (außer Du bist der Chef oder unkündbar), weil Du damit Chefs und Kollegen vor den Kopf stößt. Das kann schnell nach hinten losgehen. <strong>Die andere Methode ist subtiler</strong>, erfordert aber auch rhetorisches Geschick.</p>
<p><span id="more-935"></span>
<p>Ein Beispiel: Stell Dir vor, dass Du die Zwischenergebnisse eines wichtigen Projektes präsentierst, an dem Du seit längerem arbeitest &#8211; vor dem Chef und ein paar Kollegen. Und plötzlich unterbricht Dich ein Kollege, der findet, dass man das ganze Projekt schneller, besser und billiger gestalten könnte. Er sagt Dir damit also indirekt, dass Du Deine Arbeit schlecht machst, und das vor dem Chef. Ganz verständlich: Du fühlst Dich beleidigt, verletzt, angegriffen, vielleicht hilflos, bist sauer.</p>
<p>Dennoch solltest Du richtig reagieren: Nicht einfach plump zurückschlagen, Dich rechtfertigen oder gar verteidigen. Besser: Nimm einem solchen Angriff mit rhetorischen Kniffen und guten Gegenargumenten seine Wirkung. Denn für die meisten Thesen gibt es Gegenthesen, die sich ebenso gut belegen lassen. <strong>Wichtig</strong>: Wecke im entscheidenden Moment Zweifel an dem unliebsamen Vorschlag. Aber greife den anderen nie frontal an. Für dieses Vorgehen ein paar Vorschläge:</p>
<ul>
<li>Kann der Kollege seine Argumente untermauern? Frag ihn einfach mal nach präziseren Informationen und fundierten Fakten. Wie will er belegen, dass Du das auch billiger und schneller machen könntest? Kann er es besser machen und das auch beweisen? Dabei immer höflich und sachlich bleiben, das zeigt Professionalität. Oft kommt bei solchen Gegenfragen heraus, dass der andere auch keine Ahnung hat.</li>
<li>Manchmal ist der &#8220;Gegner&#8221; (wir nennen ihn jetzt einfach mal so) aber auch darauf vorbereitet und hat die Fakten schon im Ärmel &#8211; etwa eine Statistik über den Arbeitsaufwand bei ähnlichen Projekten. Oder er weiß, dass Du in letzter Zeit häufiger gefehlt hast, während er ständig Überstunden gemacht hat.<br />
Hinterfrag dann doch einfach den allgemeinen Konsens, der solchen Fakten zu Grunde liegt. Dieser &#8220;allgemeine Konsens&#8221; ist etwas, was für alle als logisch gilt, weil man sich unbewusst darauf geeinigt hat. Ein gutes Beispiel ist die Anzahl der Arbeitsstunden. Als allgemeiner Konsens gilt: Wer länger arbeitet, arbeitet mehr. Kontere einfach, dass Du in vergleichbar kürzerer Zeit viel mehr geleistet hast als der Kollege &ndash; einfach weil Du Dich besser organisiert hast und produktiver warst. Optimal ist das natürlich, wenn Du das an entsprechenden Erfolgen auch noch belegen kannst.</li>
<li>Fies ist es auch, wenn der &#8220;nette&#8221; Kollege von nebenan sich den allgemeinen Konsens zu Nutze macht, um Dich direkt anzugreifen, indem er etwas sagt und Dich damit zwischen den Zeilen beleidigt: &#8220;Wieder so ein Vorschlag von Kollege X&#8221;. Damit hat er nicht nur Deine Idee angegriffen, sondern auch Dich &ndash; und zwar mit dem unscheinbaren Wörtchen &#8220;wieder&#8221;. Denn damit hat er durchblicken lassen, dass Du regelmäßig blöde Vorschläge machst. Und jemand, der immer wieder blöde Vorschläge macht, muss ja, so der allgemeine Konsens, inkompetent sein. Auch hierauf solltest Du mit Gegenfragen reagieren, etwa indem Du um Fakten bittest oder den Konsens in Frage stellst.</li>
<li>Manchmal musst Du einfach Zeit gewinnen, weil Du für Deine Argumentation noch Fakten sammeln willst. Frag den Kollegen mit seinen Super-Ideen dann einfach zurück: &#8220;Könnten Sie mir zu Ihren Vorschlägen noch weitere Details nennen? Dann kann ich das bis nächste Woche neu kalkulieren.&#8221; Du zeigst dann gleich, dass Du die Anregungen des anderen ernst nimmst und im Team arbeiten willst. Das freut den Chef. Achte aber darauf, dass solche Gegenfragen eine offene Antwort provozieren, über die man nachdenken muss, und die man nicht mit &#8220;Ja&#8221; oder &#8220;Nein&#8221; beantworten kann.</li>
<li>Zeit gewinnst Du auch, wenn Du auf einen Angriff mit einer Pause reagierst. Hierbei spielen Mimik und Gestik eine wichtige Rolle. Suche dazu zunächst direkt den Blickkontakt desjenigen, der Dich angesprochen hat. Schweige dazu ganz bewusst, zähle dabei im Kopf still langsam bis drei. Dann brich den Blickkontakt ab. Das wirkt selbstsicher und zeigt, dass Du keine unüberlegten Dings sagst, sondern dich um fundierte Aussagen bemühst.</li>
<li>Und noch ein Trick, um sich Zeit zu verschaffen: Der Kurzkommentar. Einige Beispiele &#8220;Ach?&#8221;, &#8220;Ach was?&#8221;, &#8220;So?&#8221;, &#8220;Soso&#8221;, &#8220;Interessant&#8221;, &#8220;Moment&#8221;, &#8220;Mag sein&#8221; oder &#8220;Wie bitte?&#8221; Die kleinen Sätze sind so nichtssagend, dass Du Dein Gehirn in dieser Zeit verwenden kannst, um über eine passende Antwort nachzudenken.</li>
<li>Du kannst Deinen Kollegen auch ein wenig lächerlich machen, indem Du ihn beim Wort nimmst. Mach ihm die logischen und mitunter absurden Konsequenzen seiner Handlung deutlich: &#8220;Ich habe die letzten Monate fast 24 Stunden am Tag gearbeitet.&#8221; Und Du fragst: &#8220;Sie meinen, Sie wollen im Büro einziehen?&#8221; Das erheitert die Runde und löst manchmal sogar Spannungen.</li>
<li>Vermeide hypothetisches Reden: &#8220;Man könnte annehmen, dass ?&#8221; Das klingt nach Ausflüchten. Vermeide aber ebenso zu schnelle Festlegungen wie &#8220;Es ist doch vollkommen klar, dass ?&#8221;. Dadurch provozierst Du bei Deinen Gesprächspartnern nur emotionale Widerstände. Besser: &#8220;Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ?, aber ich brauche noch mehr Informationen.&#8221;</li>
<li>Und zum Schluss noch ein allgemeiner Tipp: Konkret und kurz ist für eine gute Argumentation wichtig. Verwende für einen Gesprächsbeitrag nicht mehr als sieben kurze Sätze. Studien zeigen, dass viele Menschen nicht mehr als sieben Sätze im Gedächtnis behalten können. Erläutere Deine Argumente immer an der konkreten Erfahrung und an plastischen Beispielen. Mit abstrakten Definitionen schaffst Du nur Missverständnisse und provozierst Ärger.</li>
</ul>
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		</item>
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		<title>Hitzige Diskussionen entschärfen</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 12:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[9 to 5]]></category>

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		<description><![CDATA[Stell Dir vor, Du sitzt in einem Meeting, und alle reden hitzig drunter und drüber. Zeitverschwendung. Statt darauf zu hoffen, dass der Moderator eingreift, solltest Du an dieser Stelle besser selbst aktiv werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Stell Dir vor, Du sitzt in einem Meeting, und alle reden hitzig drunter und drüber. Zeitverschwendung. Statt darauf zu hoffen, dass der Moderator eingreift, solltest Du an dieser Stelle besser selbst aktiv werden.</h4>
<p>Ein Meeting, in dem nur engagiert, aber wenig konstruktiv gestritten wird, ist ärgerlich und wird in aller Regel nicht die gewünschten Ergebnisse bringen. Besser als still dabeizusitzen und zuzusehen, wie die Zeit verrinnt, ist es, elegant zu unterbrechen: Greife mit einigen Bemerkungen, die Du ganz beiläufig in den Raum wirfst, dem Moderator unter die Arme, und lenke so die Diskussion wieder in ruhigere Bahnen. Dadurch kommen die anderen Teilnehmer von selbst dazu, die Diskussion konstruktiv fortzusetzen. Dazu einige Beispiele:</p>
<p><span id="more-930"></span>
<ul>
<li>Strukturiere das Gespräch: &#8220;Ich schlage vor, dass wir erst <em>diesen</em> Vorschlag diskutieren und dann den von Kollege X.&#8221;</li>
<li>Versuche, alle wieder zusammenzubringen: &#8220;Mich interessieren zu diesem Thema noch die Meinungen der Anderen, damit wir ein objektiveres Bild bekommen.&#8221;</li>
<li>Faden verloren? Führe zum Thema zurück, indem Du daran erinnerst: &#8220;Worüber reden wir jetzt genau?&#8221;</li>
<li>Teste, ob andere Teilnehmer überhaupt verstanden haben, um was es geht: &#8220;Können Sie mir sagen, wie Sie den Kollegen verstanden haben?&#8221;</li>
<li>Eine andere Möglichkeit, damit der rote Faden nicht abreißt: Gib den Gesprächsverlauf kurz und in eigenen Worten wieder. Dadurch bringst Du die anderen dazu, sich wieder auf das eigentliche Problem zu konzentrieren: &#8220;Wir haben ja eigentlich über Vorschlag A diskutiert und sind dann auf diese Frage B gekommen, aus der die Diskussion über C entstand.&#8221;</li>
<li>Fasse die wesentlichen Aussagen noch einmal zusammen: &#8220;Wir haben ja festgestellt, dass &#8230; und dann herausgefunden, dass &#8230;&#8221;</li>
<li>Gemeinsamer Erfolg eint. Daher identifiziere die Konsenspunkte und führe den Teilnehmern so den bisher erreichten Erfolg des Meetings vor Augen: &#8220;In diesem Punkt sind wir uns also einig, da haben wir ja bereits das erste Problem gelöst.&#8221;</li>
</ul>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/04/25/frust-lass-nach-was-man-gegen-frust-tun-kann/">Frust lass nach! Was man gegen Frust tun kann</a></b><br /><font size="2">Frust lässt sich nicht immer vermeiden. Es gibt immer wieder Situationen, in denen wir unzufrieden und frustriert sind. Doch man ist dem Frust nicht ausgeliefert. Mit einfachen Gegenmitteln lassen sich sogar die guten Seiten der Frustration nutzen. </font><font color="#aaa">(25. April 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/03/10/der-link-am-morgen-kurzer-prozess/">Der Link am Morgen: Kurzer Prozess</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(10. März 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/03/05/der-link-am-morgen-arbeitgeber-des-monats-37signals/">Der Link am Morgen: Arbeitgeber des Monats: 37Signals</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(5. März 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn zwei sich streiten, ist das selten produktiv</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 14:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[9 to 5]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktlösung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo mehrere Menschen zusammenarbeiten, kann es schnell zu Konflikten kommen: Manchmal reicht es schon, dass man unterschiedlicher Meinung ist. Manchmal ist es einfach Antipathie. Und sehr häufig brechen bei Meinungsverschiedenheiten Konflikte auf, die schon länger schwelen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Wo mehrere Menschen zusammenarbeiten, kann es schnell zu Konflikten kommen: Manchmal reicht es schon, dass man unterschiedlicher Meinung ist. Manchmal ist es einfach Antipathie. Und sehr häufig brechen bei Meinungsverschiedenheiten Konflikte auf, die schon länger schwelen.</h4>
<p>Doch Streitereien und sinnlose Diskussionen verhindern produktives Arbeiten. Wenn in Meetings statt sachlicher Argumente persönliche Attacken ausgetauscht werden, verhindert das eine Lösung des Problems. Und wenn über Wochen hinweg Sticheleien die Büroatmosphäre vergiften, ist das nicht nur für die &#8220;Kontrahenten&#8221; unangenehm. Daher ist sinnvoll, mit Konflikten richtig umzugehen. Das bedeutet nicht unbedingt, dass Konflikte sofort offen ausgetragen oder schnellstmöglich beigelegt werden. Mitunter ist das gar nicht möglich. Aber es gibt eine Reihe von Handlungsalternativen, die man in so einem Fall beherzigen kann.</p>
<p><span id="more-929"></span>
<ul>
<li>
<div>Du befindest dich in einem Streitgespräch, und die Wogen schlagen zu hoch? Bitte in sachlichem Ton um eine <strong>Vertagung</strong>. Dann kannst Du Dich für den nächsten Schlagabtausch sammeln und Dir gute Argumente zurechtlegen.</div>
</li>
<li>
<div>Du fühlst Dich nicht nur von Deinem direkten Kontrahenten, sondern auch von anderen angegriffen? Sorg dafür, dass Ihr Den Konflikt <strong>unter vier Augen auf neutralem Boden</strong> lösen könnt.</div>
</li>
<li>
<div>Bei einem Streit verengt sich schnell der Horizont, man hört nur noch, was gesagt wird, aber <strong>nonverbale Signale</strong> nimmt man überhaupt nicht mehr wahr. Konzentriere Dich daher besonders auf das, was Du siehst: Vielleicht ist Dein Gegenüber gar nicht so böse, sondern es fehlen ihm nur die richtigen Worte?</div>
</li>
<li>
<div>Versuche, in Mimik und Gestik ebenfalls <strong>Sympathie auszudrücken</strong>, und mach Deinen Streitpartner ebenfalls auf visuelle Reize aufmerksam.</div>
</li>
<li>
<div>Stell das Problem aus Deiner Sicht dar, und beschreibe Deine Gefühle dazu. Bleib dabei <strong>sachlich</strong>, vermeide Anschuldigungen, Sarkasmus, Spott oder Drohungen.</div>
</li>
<li>
<div>Sprich nur für Dich selbst. <strong>Bediene Dich nicht der Meinung anderer Leute</strong>, um Deine Position zu stärken, denn sonst fühlt sich Dein Gegenüber angegriffen.</div>
</li>
<li>
<div>Billige der Gegenseite die <strong>gleiche Redezeit</strong> zu, die Du selbst in Anspruch nimmst, und unterbreche den anderen nicht, wenn er Deiner Meinung nach etwas Falsches sagt. Natürlich gilt: Gleiches Recht für alle.</div>
</li>
<li>
<div><strong>Informiere die Gegenseite</strong> über Deine Befürchtungen und das, was Dich eventuell verletzt hat. Das kostet natürlich Überwindung, aber nur so hat der andere eine Chance zu verstehen, warum Du Dich ärgerst und lenkt möglicherweise eher ein.</div>
</li>
<li>
<div><strong>Verzichte auf Machtmittel</strong> wie Drohungen oder Erpressungsversuche, die den Konflikt verschärfen. Eine befriedigende Lösung für beide kannst Du nicht erzwingen.</div>
</li>
<li>
<div>Es kann ja mal vorkommen, dass man in der ersten Rage beleidigende Bemerkungen macht. <strong>Steh offen zu Deinen Fehlern</strong> und entschuldige Dich gegebenenfalls für die Art und Weise, wie Du Deine Meinung vorgebracht hast. Für Deine Meinung brauchst Du Dich natürlich nicht zu entschuldigen.</div>
</li>
<li>
<div>Du bist offen, aber der andere nicht? Wenn du das Gefühl hast, Dein Gegenüber spricht nicht offen über seine Fehler oder bedroht oder erpresst dich: Sprich das offen an. Erkläre genau, was Dich stört. <strong>Brich notfalls das Gespräch ab</strong> und setze es erst fort, wenn Du Dich wieder sicher fühlst.</div>
</li>
<li>
<div>Mach klar, was Du willst, und was Du für eine gute Lösung hältst. <strong>Vielleicht sind Eure Meinungen gar nicht so weit auseinander?</strong></div>
</li>
<li>
<div>Lass auch zu, dass Dein Gegenüber eigene Vorstellungen äußert. Versucht dann <strong>gemeinsam</strong>, eine Lösung zu finden.</div>
</li>
<li>
<div>Wenn andere sich streiten: <strong>Biete an, zu vermitteln</strong> oder ein klärendes Gespräch, das zur Konfliktlösung beitragen soll, zu moderieren. Aber Achtung: Lass dabei Emotionen außen vor und bleib stets sachlich &ndash; sonst verlierst Du schnell Neutralität.</div>
</li>
</ul>
<p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Entscheiden im Team</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 15:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[9 to 5]]></category>

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		<description><![CDATA[Sich alleine für oder gegen etwas zu entscheiden, das Für und Wider abzuwägen und schließlich die Entscheidung zu fällen, kann schon schwer genug sein. Wirklich mühsam wird es aber erst, wenn es gilt, gemeinsam mit anderen eine Entscheidung zu diskutieren und zu einem gemeinsamen Ergebnis zu kommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Sich alleine für oder gegen etwas zu entscheiden, das Für und Wider abzuwägen und schließlich die Entscheidung zu fällen, kann schon schwer genug sein. Wirklich mühsam wird es aber erst, wenn es gilt, gemeinsam mit anderen eine Entscheidung zu diskutieren und zu einem gemeinsamen Ergebnis zu kommen.</h4>
<p>Darum wird in vielen Firmen gar nicht erst versucht, Gruppenentscheidungen zu treffen. Nach der Devise &#8220;Viele Köche verderben den Brei&#8221; trifft meisten einer, in der Regel der Chef, die Entscheidung und stellt die anderen vor vollendete Tatsachen. Meetings, die der ideale Ort wären, Probleme auszudiskutieren, sind nicht selten reine Show-Veranstaltungen. Das eigentlich Wichtige wird hinter verschlossenen Türen gesagt.</p>
<p><span id="more-906"></span>
<p>Schade drum, denn Teamentscheidungen können äußerst sinnvoll sein. Zwar kosten sie eine Menge Zeit (genau das ist in vielen Firmen der Hauptgrund, sie zu vermeiden), doch sind sie in der Regel auch besser. Denn ein Gruppe hat meist ein größeres Wissen und mehr Erfahrung als der Einzelne und kann ein Problem aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Dabei kommen viele Lösungsalternativen heraus. Außerdem identifizieren sich hinterher alle mit den gefundenen Lösungen und bemühen sich intensiver um die Umsetzung, wenn sie bei der Entscheidung Verantwortung übernommen haben. Und: Die Verantwortung für eine Entscheidng lastet auf den Schultern aller und nicht des Einzelnen.</p>
<p>Damit gemeinsame Entscheidungen kein zähes Tauziehen werden, sollte man aber einige Punkte beachten:</p>
<ul>
<li>Definiert das Problem ganz genau. Entwickelt für die Problemsituation Ziele, um die Umsetzung besser bewerten zu können.</li>
<li>Achtet darauf, dass jeder alle Informationen bekommt, die zur Entscheidungsfindung nötig sind.</li>
<li>Sucht bei allen Problemen, die das Team betreffen, gemeinsam mit den Mitarbeitern nach Lösungen.</li>
<li>Macht deutlich, dass die Lösung für jeden wichtig ist.</li>
<li>Greift bei der Suche nach Ideen auf Kreativitätstechniken (Brainwriting, Mindmaps usw.) zurück.</li>
<li>Die Ideenfindung für die Problemlösung läuft dabei in zwei Phasen: Erst werden nur die Ideen gesammelt, aber noch nicht kommentiert und bewertet. Erst in Phase Zwei werden die Ideen diskutiert und jeder darf seinen Senf dazu geben.</li>
<li>Begrenzt von vorneherein die Diskussionszeit &#8211; irgendwann muss Schluss sein mit dem Austausch von Informationen, Kommentaren und Argumenten. Jetzt steht die Entscheidung an!</li>
<li>Achtet darauf, dass alle die Entscheidung auch mittragen &#8211; nur so ist die Umsetzung gewährleistet.</li>
<li>Bietet bei Konflikten Kompromisse an, wenn sich die Fronten zu verhärten drohen. Aber auch die Gegenseite muss Kompromisse machen.</li>
<li>Entwickelt für die Umsetzung der Entscheidung Maßnahmenpläne und Terminvorgaben, damit Ihr den Stand der Umsetzung regelmäßig kontrollieren könnt.</li>
</ul>
<br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/03/10/der-link-am-morgen-kurzer-prozess/">Der Link am Morgen: Kurzer Prozess</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(10. März 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/03/05/der-link-am-morgen-arbeitgeber-des-monats-37signals/">Der Link am Morgen: Arbeitgeber des Monats: 37Signals</a></b><br /><font size="2"> </font><font color="#aaa">(5. März 2008)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/02/24/undiszipliniert-macht-nichts-sei-einfach-nur-motiviert/">Undiszipliniert? Macht nichts, sei einfach nur motiviert</a></b><br /><font size="2">Viele Leute sind stolz darauf, dass sie diszipliniert arbeiten können. Andere halten sich für völlig undiszipliniert, aber sogar die schaffen es, Dinge zu erledigen. Doch liegen Disziplin und Selbstmotivation wirklich so weit auseinander? </font><font color="#aaa">(24. Februar 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie man Entscheidungen unter Zeitdruck fällt</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 11:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne Zweifel: Wichtige Entscheidungen sollten gut überlegt sein. Aber oft hat man schlicht nicht die Zeit dafür. Wie also fällt man unter Zeitdruck am besten eine Entscheidung?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Ohne Zweifel: Wichtige Entscheidungen sollten gut überlegt sein. Aber oft hat man schlicht nicht die Zeit dafür. Wie also fällt man unter Zeitdruck am besten eine Entscheidung?</h4>
<p>Wenn Entscheidungen weitreichende Konsequenzen haben, braucht man Ruhe, um Informationen zu sammeln und diese gegeneinander abzuwägen. Das gilt besonders dann, wenn die Entscheidung nicht nur für das <em>eigene</em> Leben gilt, sondern auch Auswirkungen auf andere hat &#8211; zum Beispiel auf die Familie oder auf Mitarbeiter, für die man Verantwortung trägt.</p>
<p>Das Problem ist nur: Nicht immer hat man die nötige Zeit, eine Entscheidung in Ruhe zu fällen. Da steht plötzlich der Chef in der Tür und will wissen, wie man in dieser oder jener Angelegenheit entschieden hat. Oder es ergeben sich neue Situationen, und man muss ganz spontan eine Entscheidung fällen. Bauchentscheidung sind indes nicht Jedermanns Sache. Darum hier ein paar Tricks, wie man mit Entscheidungen unter Zeitdruck umgehen kann:</p>
<p><span id="more-896"></span>
<p>Erstmal: <strong>Herrscht wirklich Zeitdruck?</strong> Finde heraus, was der Grund des Drucks ist. Wer erzeugt ihn? Und warum? Nehmen wir als Beispiel mal den Chef, der gestresst ist, weil ein wichtiger Kunde ihn nervt. Frag doch einfach mal Deinen Chef, was dagegen spricht, die Entscheidung in Ruhe zu fällen? Führe Argumente an, warum Du für die Entscheidung mehr Zeit brauchst. Mach dem Chef klar, dass der Kunde zwar wichtig ist, dass es aber noch wichtiger ist, eine wirklich optimale Entscheidung zum Wohle der Firma &#8211; und des Kunden &#8211; zu treffen. Und dafür brauchst Du eben noch mehr Informationen und Ruhe zum Nachdenken.</p>
<p>Meist hat man dann in solchen Situationen ein Aha-Erlebnis: Es zeigt sich: Wenn man erstmal nachfragt, ist die Entscheidung doch nicht so dringend, wie es auf den ersten Blick schien. </p>
<p><strong>Und wenn es doch mal <em>wirklich</em> dringend ist?</strong> Nur keine Panik. In solchen Situationen kannst Du einige Soforthilfemaßnahmen anwenden:</p>
<ul>
<li>
<div><strong>Behalte einen klaren Kopf</strong>. Vermeide Panikanfälle. Gehe die folgenden Schritte einzeln nacheinander durch.</div>
</li>
<li>
<div><strong>Nimm Dir Zeit für Dich</strong>. Alleine, und wenigstens fünf Minuten. Nicht darüber diskutieren und Zeit verschwenden! Mach den Anderen klar: Du brauchst die Pause, um optimal zu entscheiden &#8211; zum Wohle aller. Wenn möglich, geh einen Moment an die frische Luft.</div>
</li>
<li>
<div><strong>Beobachte Dich beim Entscheidunsgprozess</strong>. Schreib dir auf: Wie entscheidest Du Dich spontan? Entscheidet Dein Kopf oder Dein Bauch? Unterdrücke Deine Gefühle nicht einfach, sondern halte sie schriftlich fest &#8211; positive wie negative. Denn: Auch positive Empfindungen können Deine Entscheidung &#8220;vernebeln&#8221;, wenn Du Konsequenzen zu optimistisch beurteilst.</div>
</li>
<li>
<div><strong>Analysiere rational</strong>: Worum geht es bei der Entscheidung konkret, wer und was ist betroffen? Verdeutliche Dir möglichst alle Konsequenzen Deiner Entscheidung, und hole möglichst noch zusätzliche Informationen ein.</div>
</li>
<li>
<div><strong>Bring Bauch und Kopf zusammen</strong>. Nimm Deine spontanen Gefühle und das Ergebnis Deiner Überlegungen zusammen, und triff dann Deine Entscheidung &#8211; gegebenenfalls entgegen Deines ersten Impulses. Mach Dir klar, was Du gefühlt hast, und wie Du Deine Entscheidung anlysiert hast. Wichtig ist, dass Du genau weißt, <em>warum</em> Du eine bestimmte Entscheidung gefällt hast.</div>
</li>
</ul>
<p><small>ANZEIGE</small><br /><a href="http://jobs.netzwertig.com/add/" target="_blank"><img src="http://jobs.netzwertig.com/wp-content/uploads/2009/09/jobboard_feedfooter.png"></a></p>]]></content:encoded>
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