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	<title>imgriff.com &#187; Simone Janson</title>
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	<description>Schöner arbeiten, besser leben</description>
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		<title>Achtung, Manipulatoren am Werk: Die Kommunikations-Tricks der Zeitfresser</title>
		<link>http://imgriff.com/2012/05/11/achtung-manipulatoren-am-werk-die-kommunikations-tricks-der-zeitfresser/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 05:50:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Den eigenen Tagesplan abzuarbeiten wäre oft einfach - wenn da nicht die lieben Kollegen und Chefs wären. Nicht immer haben sie besten Absichten.<]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Den eigenen Tagesplan abzuarbeiten wäre oft einfach &#8211; wenn da nicht die lieben Kollegen und Chefs wären. Nicht immer haben sie besten Absichten.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/05/11/achtung-manipulatoren-am-werk-die-kommunikations-tricks-der-zeitfresser/dwight/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2052/02/Dwight-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Vor einiger Zeit habe ich über <a href="http://imgriff.com/2011/07/04/wie-man-mit-digitalen-wichtigmachern-fertig-wird-klick-mich-jetzt-oder-nicht/">Digitale Wichtigmacher</a> geschrieben, die unsere Zeit fressen, weil sie uns suggerieren, Dinge dringend erledigen zu müssen. Ohnehin ist es ja geradezu en Vogue, auf das Internet als Zeitfresser zu schimpfen. Was dabei oft vergessen wird: Ob Internet oder nicht, die eigentlichen Zeitfresser sind die aus Fleisch und Blut, die uns mit allerlei Tricks dazu zwingen wollen, ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Und das mitunter kommunikativ sehr geschickt. Einige Beispiele:</p>
<h3>Immer diese Wichtigtuer</h3>
<p>Der Chef, der hektisch und mit lauter Stimme um die Erledigung eines Gefallens bittet, nutzt solche Manipulations-Mittel, um Dich dazu zu bringen, etwas für ihn zu tun. Denn manche Dinge erscheinen nur deshalb besonders dringend, weil der andere sie wichtig erscheinen lassen will, damit Du seinem Wunsch absolute Priorität einräumst. Eine andere Methode besteht darin, Dich mit Schmeicheleien dazu zu überreden, ihm einen Gefallen zu tun: «Sie kennen sich so gut aus – würden Sie mir helfen diese Informationen zu recherchieren?» Da es viele Menschen besonders freut, wenn sie für unersetzbar gehalten werden, helfen sie natürlich gern.<span id="more-5832"></span></p>
<h3>Versteckte Drohungen und andere Gemeinheiten</h3>
<p>Aber auch versteckte Drohungen gehören zum Repertoire solcher «Manipulatoren», die genau wissen, wo sie treffen können. Aussagen wie «Geben Sie sich doch etwas mehr Mühe!» oder «Sie haben mich tief enttäuscht!» treffen wie die Faust aufs Auge, denn es wird nicht nur die sachliche Aussage («Sie haben einen Fehler gemacht.») transportiert, sondern sie wird mit einer Wertung verknüpft. Denn wenn Du nicht auf diese Kritik reagierst, hält der andere Dich, so lautet seine implizite Botschaft, automatisch für faul, unmoralisch oder einen schlechten Menschen. Manchmal werden Kritik und Forderungen auch in Sticheleien und kleine Gemeinheiten verpackt, um ihnen besonderen Nachdruck zu verleihen. «Ihr Verhalten ist doch nicht normal», «Sie sind der Erste, der mit meiner Bitte ein Problem hat» oder «Normalerweise macht man das aber anders». </p>
<p>Die Spitze steckt dabei in so unscheinbaren Worten wie «natürlich», «normal» oder «man», wie etwa in der Aussage «Man kann das ja kaum glauben!». Wichtiger ist jedoch das, was ungesagt bleibt, nämlich die implizite Meinung des Kollegen: «Nicht nur ich bin dieser Ansicht, sondern die Mehrheit – und wer die Ansicht nicht teilt, ist irgendwie komisch und hat unrecht.» Gerade Menschen, deren perfektionistisches Bestreben ohnehin darin besteht, Unannehmlichkeiten um jeden Preis zu vermeiden, trifft dieser implizite Vorwurf hart. Daher ist die Versuchung groß ist, sich der angeblichen Mehrheitsmeinung zu beugen, denn wer möchte schon gern als Sonderling gelten. Oft genug steht der soziale Konsens jedoch auf ziemlich wackeligen Beinen und es gehört nur etwas Mut dazu, die Aussage ganz trocken zu entkräften.</p>
<h3>Moralische Erpressung</h3>
<p>Es gibt noch weitere, unfeine Methoden: die moralische Erpressung. Man versucht, Dich zu etwas zu überreden, weil es angeblich Usus sei. Ein Chef, der zum Beispiel sagt: «Bitte geben Sie Ihren Bericht heute noch ab – alle anderen haben das schon gemacht!» lässt keine Chance mehr, Nein zu sagen. Denn Du willst ja nicht der Einzige sein, der aus der Reihe tanzt. Das funktioniert hervorragend, um Kritik noch zu verstärken: «Alle finden, dass Sie dieser Aufgabe nicht gewachsen sind» – Diese Aussage zieht einen angeblichen sozialen Konsens heran: Die Mehrheit hat immer recht – und wer bist Du denn, dass Du diese Meinung in Frage stellen könntest? Du kannst! Lass Dich nicht nötigen und gib den indirekten Vorwurf einfach zurück an den Absender:</p>
<ul>
<li>«Geben Sie sich doch etwas mehr Mühe.» – Mögliche Antwort: «Geben Sie sich etwas mehr Mühe, mich zu unterstützen.»</li>
<li>«Tun Sie es mir zuliebe.» – Mögliche Antwort:«Verzichten Sie mir zuliebe auf Ihre Forderung.»</li>
<li>«Sie vertrauen mir wohl nicht.» – Mögliche Antwort: «Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.»</li>
<li>«Dazu haben Sie kein Recht!» – Mögliche Antwort: «Manche Rechte muss man sich nehmen, sonst hat man sie nicht.»</li>
<li>«Sie haben mich sehr enttäuscht!» – Mögliche Antwort: «Ich fürchte,ich habe unter Ihren Erwartungen gelegen.»</li>
</ul>
<p><small><em>Bild: jk5854 bei <a href="http://www.flickr.com/photos/julishannon/2332995831/">flickr.com</a> (CC BY-NC-ND 2.0)</em></small></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/01/tipps-fur-eine-klare-kommunikation-so-sagen-sie-was-sie-meinen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/Kommunikation-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/01/tipps-fur-eine-klare-kommunikation-so-sagen-sie-was-sie-meinen/">Tipps für eine klare Kommunikation: So sagst Du, was Du meinst</a></b><br /><font size="2">Gute Kommunikation ist wichtig und macht das Zusammenleben produktiver. Bloss die Umsetzung ist nicht ganz einfach. Neun Tipps zur klaren und fairen Kommunikation. </font><font color="#aaa">(1. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/07/04/wie-man-mit-digitalen-wichtigmachern-fertig-wird-klick-mich-jetzt-oder-nicht/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/06/attention3-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/07/04/wie-man-mit-digitalen-wichtigmachern-fertig-wird-klick-mich-jetzt-oder-nicht/">Aufmerksamkeit: Wie man mit digitalen Wichtigmachern fertig wird</a></b><br /><font size="2">Aufmerksamkeit ist ein begrenztes und deshalb hart umkämpftes Gut: Verführer lauern hinter jedem Tweet. Ideen zum ökonomischen Umgang mit einer unserer wertvollsten Ressource. </font><font color="#aaa">(4. Juli 2011)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/08/29/zeitmanagement-tipps-fuer-workaholics/">Zeitmanagement: Tipps für Workaholics</a></b><br /><font size="2">Überall kann man erfahren, wie man mit wenig Zeit noch produktiver wird. Dabei müssten viele unter uns zuerst lernen, sich mehr Zeit für anderes zu nehmen. </font><font color="#aaa">(29. August 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<item>
		<title>Downshifting richtig kommunizieren: Chef, ich hab keinen Bock mehr!</title>
		<link>http://imgriff.com/2012/05/03/downshifting-richtig-kommunizieren-chef-ich-hab-keinen-bock-mehr/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 05:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[stress]]></category>
		<category><![CDATA[Work-Life-Balance]]></category>

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		<description><![CDATA[Weniger Arbeiten: Bei zuviel Stress und Belastung die einzig richtige Strategie. 10 Tipps für eine zielorientierte Gesprächsstrategie, um dorthin zu kommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Weniger Arbeiten: Bei zuviel Stress und Belastung die einzig richtige Strategie. 10 Tipps für eine zielorientierte Gesprächsstrategie, um dorthin zu kommen.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/05/03/downshifting-richtig-kommunizieren-chef-ich-hab-keinen-bock-mehr/less/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2052/02/less-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Viele klagen über Stress, Arbeitsüberlastung und Druck. Den einzig wirklich vernünftigen Rat, den man da geben kann, lautet kurz und lapidar zusammengefasst: Weniger machen. Oder etwas ganz anderes machen. Die Argumente, die man dann hört, sind immer dieselben: «Ja du als Selbständige kannst das ja machen. Aber mein Chef&#8230; dem kann ich doch nicht einfach sagen, ich hab keinen Bock mehr. Was sag ich dem nur!» Ein Totschlagargument. Und zwar eines mit der falschen Frage am Ende: Denn sollte nicht lauten: «Was sag ich meinem Chef?», sondern «Wie sag ich es ihm?»</p>
<h3>Die Ursachen liegen tiefer</h3>
<p>Denn tatsächlich, und das wird oft unterschätzt, macht der Ton die Musik. Oft liegen die Gründe für eine mögliche Auseinandersetzung nicht darin, dass man weniger arbeiten will, sondern darin, wie man diesen Wunsch vorbringt. In vielen Fällen resignieren Mitarbeiter einfach und praktizieren im stummen Protest eine Art Do-it-yourself-Downshifting, statt einfach Rücksprache mit dem Vorgesetzen zu halten. Dabei kommt es vor allem darauf an, wie Du dem Chef Deinen Wunsch verkaufst: Häufig genügen einfache Umstrukturierungen in der Abteilung, um Dich zu entlasten und der Chef hat weder Verluste noch Mühsal damit.<span id="more-5830"></span></p>
<h3>10 Tipps, wie man seinem Chef schonend, aber entschlossen beibringt, dass Weniger manchma mehr ist:</h3>
<ul>
<li>Das Gespräch immer in Ruhe führen! Dadurch hast Du mehr Kontrolle darüber, was Du sagst und wie Du das tust. Teste am besten vorher mit anderen, was Du sagen willst, damit Du sicher gehen kannst, dass Deine Botschaft richtig ankommt.</li>
<li>Werde nicht laut. Du musst Deine Stimme nicht erheben, damit sie gehört wird. Auch wenn Deine Worte nicht aggressiv sind, geben Lautstärke, Geschrei, schnelles Reden oder wüste Gesten dem Gegenüber den Eindruck, Du seist feindlich eingestellt.</li>
<li>Vermeide extreme, pauschalisierende Begriffe wie nie, immer, jedes Mal, alles, kann nicht, will nicht. Du fühlst Dich zwar sicherer, aber Dein Chef fühlt sich dadurch vermutlich besonders angegriffen, denn die Verallgemeinerungen sind fast so schlimm wie Beleidigungen oder Schimpfwörter.</li>
<li>«Ich will weniger arbeiten» ist kein guter Einstieg für ein Gespräch. Die Formulierung ist zu pauschal, der Chef wird gleich in Abwehrhaltung gehen. Besser: Sprich  pro Gespräch nur über einen Teilaspekt und nenne immer den konkreten Fall, etwa: «Letzte Woche musste ich bis 22 Uhr im Büro bleiben, weil&#8230;»</li>
<li>Setzte nicht voraus, dass der andere schon verstehen wird, was Du meinst; viele Probleme basieren auf Missverständnissen und niemand kann Gedanken lesen.</li>
<li>Äußere Dich so genau wie möglich, damit der andere weiß, wovon Du sprichst und erläutere es anhand von konkreten Beispielen.</li>
<li>Höre Deinem Gegenüber konzentriert zu, statt in seine Worte etwas hineinzuinterpretieren. Und versuche, Kritik nicht persönlich zu nehmen.</li>
<li>Sei kreativ und flexibel, wenn Du eine Lösung suchst. Überlege, wie alle Beteiligten gemeinsam zur Lösung des Problems beitragen können.</li>
<li>Gib die Möglichkeit zu, dass Du selbst auch einen Fehler gemacht hast und mach dann Lösungsvorschläge. Das zeigt Kompromissbereitschaft.</li>
<li>Droht das Gespräch aggressiv zu werden und schiefzulaufen: Vertage es.</li>
</ul>
<p><small><em>Bild: John Taylor bei <a href="http://www.flickr.com/photos/jbtaylor/5548500411/">flickr.com</a> (CC BY 2.0)</em></small></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/02/13/warum-arbeitsuberlastung-aus-angst-vor-bedeutungslosigkeit-entsteht-im-hamsterrad-des-eigenen-egos/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/01/Hamsterdenktnach-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/02/13/warum-arbeitsuberlastung-aus-angst-vor-bedeutungslosigkeit-entsteht-im-hamsterrad-des-eigenen-egos/">Arbeitsüberlastung: Im Hamsterrad des eigenen Egos</a></b><br /><font size="2">Stellt Euch vor, Ihr macht morgens den Computer an und es ist - keine E-Mail im Postkasten. Absolut nichts. Niemand hat an Euch gedacht, Tote Hose. Was würdet Ihr tun? </font><font color="#aaa">(13. Februar 2012)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/08/29/zeitmanagement-tipps-fuer-workaholics/">Zeitmanagement: Tipps für Workaholics</a></b><br /><font size="2">Überall kann man erfahren, wie man mit wenig Zeit noch produktiver wird. Dabei müssten viele unter uns zuerst lernen, sich mehr Zeit für anderes zu nehmen. </font><font color="#aaa">(29. August 2008)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/04/27/teamwork-wie-man-barrieren-der-zusammenarbeit-ueberwindet-iiii/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2055/01/Teamwork-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/04/27/teamwork-wie-man-barrieren-der-zusammenarbeit-ueberwindet-iiii/">Teamwork: Wie man Barrieren der Zusammenarbeit überwindet (II/II)</a></b><br /><font size="2">Im zweiten Teil von «Barrieren überwinden» stelle ich euch sechs Methoden vor, die von den Wissenschaftler Ernst und Chrobot-Mason beschrieben wurden. </font><font color="#aaa">(27. April 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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	</item>
		<item>
		<title>Arbeitsformen der Zukunft: Gelebte Demokratie oder  billige Sklavenarbeit?</title>
		<link>http://imgriff.com/2012/04/03/arbeitsform-der-zukunft-gelebte-demokratie-oder-billige-sklavenarbeit/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2012/04/03/arbeitsform-der-zukunft-gelebte-demokratie-oder-billige-sklavenarbeit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 05:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arbeitswelt verändert sich - die Treiber sind Technologie und sich wandelnde Wertevorstellungen. Drei Beispiele.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Arbeitswelt verändert sich &#8211; die Treiber sind Technologie und sich wandelnde Wertevorstellungen. Drei Beispiele.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/04/03/arbeitsform-der-zukunft-gelebte-demokratie-oder-billige-sklavenarbeit/stickscarrots/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2045/02/stickscarrots-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="(Bild: opensourceway bei flickr.com, CC BY SA)" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Social Media und der digitale Wandel könnten zu einer radikalen Veränderung traditioneller Arbeitsformen führen. Im besten Falle könnte Arbeiten selbstbestimmer, kreativer und demokratischer werden. </p>
<p>Im schlimmsten Falle beuten sich Arbeitnehmer selbst aus und werden zu allzeit bereiten Sklaven ihrer elektronischen Endgeräte. Beispiele solcher Arbeitsmodelle gibt es schon heute. Wir stellen drei Beispiele, positive wie negative, vor.</p>
<h3>Fehleranalyse statt Schuldzuweisung</h3>
<p>Beim <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Toyota-Produktionssystem">japanischen Autohersteller Toyota</a> arbeitet man nach der Kaizen-Methode: <strong>Es geht es nie zuerst um die Frage, wer einen Fehler zu verantworten hat</strong>, sondern analysiert wird immer zuerst, wie dieser Fehler zustande kam und wie man ihn schnell und dauerhaft beseitigen kann. </p>
<p>Die Produktion gilt bei Toyota daher nicht als untergeordneter Bereich, sondern als letzte und wichtigste Instanz der Qualitätskontrolle. Denn ein Problem in der Produktion lässt sich nicht am Schreibtisch drei Stockwerke höher lösen. </p>
<p>Tritt ein Problem auf, kann jeder Mitarbeiter jederzeit den Produktionsablauf stoppen und einen Verbesserungsvorschlag einbringen. Dann setzen sich Mitarbeiter, Produktionsleiter und Ingenieure oder Logistiker vor Ort zusammen und arbeiten einen Katalog von Fragen ab: Warum ist das passiert? Könnte sich das Problem in anderen Teilen der Produktion wiederholen? Wie stellen wir sicher, dass es nicht wieder auftritt? <span id="more-5810"></span></p>
<p>Das Ziel ist dabei nicht der gewaltige Innovationssprung, sondern eine ruhige, kontinuierliche, in kleinen Schritten stattfindende Verbesserung, über die alle Beteiligten – Mitarbeiter, Vorgesetzte und Kunden – sich ständig austauschen. <strong>Jeder weiß, dass er die anderen für diesen Prozess braucht</strong> und dass der Weg zum Ziel manchmal auch über Umwege führt.</p>
<h3>Gehalt und Urlaub selbst festlegen?</h3>
<p>Demokratie pur gibt es bei der in Hannover und Stuttgart ansässigen <a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/ungewoehnliche-unternehmensphilosophie-mein-gehalt-bestimme-ich-selbst-1.1155180">Managementberatung Vollmer &amp; Scheffczyk</a>: <strong>Hier legt jeder Beschäftigte sein Gehalt selbst fest</strong> und entscheidet auch darüber, wann und wie lange er oder sie in Urlaub geht. Immer mit der Option, dass sie ihr Gehalt jederzeit rauf- oder runterfahren können. </p>
<p>Allerdings müssen sie ihre Entscheidungen vor ihren Kollegen rechtfertigen können: Jeder darf alle Bücher einsehen und weiß immer, wie es um die Firma steht. Grund: <strong>Mitarbeiter, die einer Möhre wie Bonuszahlungen hinterher rennen, zeigen immer nur so viel Engagement, wie die Möhre hergibt.</strong> </p>
<p>V&amp;S will aber Leute, die sich mit ihrem Job klar identifizieren und denen das Wohl der Firma und der Klienten wirklich am Herzen liegt. Und das geht nur, wenn man sämtliche Anreizsysteme abschafft und komplett auf intrinsische Motivation setzt. Die Mitarbeiter setzen die Firma, den Klienten tatsächlich an vorderste Stelle. Denn das Thema «Geld» ist aus dem Kopf. Die Lohnkosten sind nicht gestiegen. </p>
<p>Es gibt ein internes soziales Netzwerk: Jeder, der irgendetwas erreicht hat, etwa einen Kundenworkshop mit ordentlichem Ergebnis, der bloggt das Ganze. Statt Bonuskampf bemerken die Führungskräfe mehr Identifikation mit dem Unternehmen und Arbeitsfreude.</p>
<h3>Beauty Contest für jedes Projekt</h3>
<p>Aber wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten: Denn der gesellschaftliche Wandel birgt auch Gefahren: So geriet IBM kürzlich negativ in die Schlagzeilen. Allein in Deutschland will das Unternehmen bis zu 8000 Stellen streichen, doch das ist nicht alles. Denn der Plan ist offenbar Teil einer grundlegenden Neuorganisation von Arbeitsstrukturen. </p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,813325,00.html">Einem internen Papier zufolge</a> will IBM die Beziehungen zu seinen Arbeitskräften radikal verändern. So soll der Konzern künftig nur noch von einer <strong>kleinen Kernbelegschaft</strong> geführt werden. Spezialisten und Fachkräfte hingegen will IBM auf einer eigens gegründeten Internetplattform anwerben. Dort sollen sich freie Mitarbeiter aus der ganzen Welt präsentieren und nach bestimmten, von IBM entworfenen Qualitätsmerkmalen zertifiziert werden. </p>
<p>Oder anders gesagt: <strong>Die Mitarbeiter müssen großen Aufwand betreiben, um der Möhre nachzurennen und das Unternehmen pickt sich die Rosinen raus.</strong></p>
<p><small><em>Bild: opensourceway bei <a href="http://www.flickr.com/photos/opensourceway/5537457133/" title="opensourceway bei flickr.com" target="_blank">flickr.com</a> (CC BY SA)</em></small></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/03/20/jobsuche-mit-social-media-zeitersparnis-oder-zeitverschwendung/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2052/02/SocialNetworks-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/03/20/jobsuche-mit-social-media-zeitersparnis-oder-zeitverschwendung/">Jobsuche mit Social Media: Zeitersparnis oder Zeitverschwendung?</a></b><br /><font size="2">Netzwerken auf Social Media-Kanälen wie Twitter oder Facebook wird von vielen als Zeitverschwendung erlebt - Freizeitvergnügen vielleicht, aber Jobsuche? Sicher nicht. Aber sind die traditionellen Wege des Jobfindens heutzutage effizienter? </font><font color="#aaa">(20. März 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/01/30/buchbesprechung-sind-wir-robust-genug-fur-die-zukunft/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/01/the_age_of_less-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/01/30/buchbesprechung-sind-wir-robust-genug-fur-die-zukunft/">Buchbesprechung: Sind wir robust genug für  die Zukunft?</a></b><br /><font size="2">Weniger Grösse, weniger Schnelligkeit, weniger Stabilität, weniger Sicherheit, weniger Raum, weniger Essen: Wir stehen auf der Schwelle zum «Age of Less». Ein Grund zur Besorgnis, aber kein Grund für Kopflosigkeit, sagt David Bosshart. </font><font color="#aaa">(30. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/01/25/narrating-your-work-arbeit-erzahlen-so-funktionierts/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/01/oneway-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/01/25/narrating-your-work-arbeit-erzahlen-so-funktionierts/">Narrating your work: Arbeit erzählen - so funktioniert's</a></b><br /><font size="2">Über die eigene Arbeit mit Hilfe von Microblogging-Diensten erzählen - und so den Teamerfolg steigern. Ein Experiment bei Shell gibt Einblick in diese Methode. </font><font color="#aaa">(25. Januar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<item>
		<title>Jobsuche mit Social Media: Zeitersparnis oder Zeitverschwendung?</title>
		<link>http://imgriff.com/2012/03/20/jobsuche-mit-social-media-zeitersparnis-oder-zeitverschwendung/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2012/03/20/jobsuche-mit-social-media-zeitersparnis-oder-zeitverschwendung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 08:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Currents]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungen]]></category>
		<category><![CDATA[Jobwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Netzwerken auf Social Media-Kanälen wie Twitter oder Facebook wird von vielen als Zeitverschwendung erlebt - Freizeitvergnügen vielleicht, aber Jobsuche? Sicher nicht. Aber sind die traditionellen Wege des Jobfindens heutzutage effizienter?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Netzwerken auf Social Media-Kanälen wie Twitter oder Facebook wird von vielen als Zeitverschwendung erlebt &#8211; Freizeitvergnügen vielleicht, aber Jobsuche? Sicher nicht. Aber sind die traditionellen Wege des Jobfindens heutzutage effizienter?</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/03/20/jobsuche-mit-social-media-zeitersparnis-oder-zeitverschwendung/socialnetworks/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2052/02/SocialNetworks-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Ich schreibe ja immer mal wieder gerne über Jobsuche mit Social Media oder halte Vorträge dazu. Und ziemlich häufig ist die Reaktion ungläubiges Erstaunen bis Entsetzen: Das, so die Meinung vieler, ist doch viel zu zeitaufwändig und umständlich. Bei einem Vortrag an einer Deutschen Hochschule im vergangenen Jahr saßen die VWL-Studenten mit verschränkten Armen vor mir und meinten, das Bloggen für Journalisten sicher ein nettes Tool sei, für sie aber die reine Zeitverschwendung.  Und die Redakteurin einer großen deutschen Zeitung fragte mich kürzlich beim Interview: «Ist das nicht ein wenig wie von hinten mit der Brust ins Auge?» <span id="more-5828"></span></p>
<h3>Welche Jobsuchmethode spart wirklich Zeit?</h3>
<p>Und was sage ich? Immer das selbe: Klar ist das aufwändig. Aber sind traditionelle Jobsuchmethoden effizienter und nutzbringender? Um das zu verstehen, muss man vielleicht etwas weiter aushohlen. Traditionelle Jobsuchmethoden funktionieren so: Man sieht eine Stellenanzeige, von der man glaubt, sie würde, was Qualifikation, Soft Skills usw. angeht, zu einem passen und bewirbt sich. Auf den ersten Blick ist das auch wie eine zielgerichtete Handlung aus. Jobsuche mit Social Media oder auch per Empfehlungsmarketing ist hingegen deutlich weniger zielgerichtet und scheint auf den ersten Blick deutlich mehr mit Glück und Zufall zu tun zu haben. Zwar kann man auch Twitter, Xing oder LinkedIn nach Jobangeboten suchen, aber echtes Netzwerken funktioniert hingegen so: Man kennt jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt &#8211; und der hat einen Job. Kling nach viel Stress, die ganzen Kontakte am Laufen zu halten und dazu im Ergebnis noch furchtbar vage &#8211; weil man ja nie weiß, welcher der vielen Kontakte, die man da so pflegt, dann am Ende auch zum gewünschten Ergebnis führt.</p>
<h3>Jobsuche in Social Media: Schlecht planbar, aber funktioniert</h3>
<p>Und genau da liegt der Denkfehler: Wenn man nämlich vernünftig netzwerkt, dann braucht man sich über so etwas gar keine Gedanken zu machen. Dann passieren die Dinge mehr oder minder von selbst. Erlebe ich regelmäßig beim Bloggen, wo Leute zum Beispiel via Google oder via Empfehlung auf mich zukommen, weil sie etwas Bestimmtes gesucht haben. Oder wenn ich jemanden treffe, der mich auf einen Blogpost anspricht, den er kürzlich gelesen hat &#8211; und sich daraus ein interessanter Dialog und schließlich eine gute Zusammenarbeit entwickelt.</p>
<p>Natürlich ist das schlecht planbar, auch wenn das Social-Media-Prophete und Suchmaschinenoptimierer gerne glauben machen wollen. Gut, ich kann dafür sorgen, dass der eigene Blog bei Google möglichst weit oben steht oder ich ein möglichst großes Netzwerk habe. Wer am nächsten Tag genau nach was sucht, das kann ich nicht planen.  Genau diese Zufälligkeit führt aber deshalb oft zu überraschenden Ergebnissen &#8211; über Serendipität habe ich <a href="http://imgriff.com/2011/09/27/networking-madonna-beinahe-treffen-und-andere-falsche-hoffnungen/">bereits hier</a> geschrieben. Und tatsächlich mussten auch meine VWL-Studenten auf eingehende Nachfragen eingestehen: Die meisten Jobs werden über Kontakte vergeben. Ja mehr noch: Einige Jobs entstehen praktisch dadurch, dass sich Leute über Themen unterhalten und dann so im Gespräch Ideen für neue Jobs haben &#8211; so geschehen z.B. bei <a href="http://www.berufebilder.de/berufseinstieg/regine-heidorn-erzaehlt-im-interview-wie-man-jobs-findet-die-es-noch-gar-nicht-gibt-twitter-ist-das-innovativste-social-media-tool/">Regine Heidorn</a>, die 75 % ihrer Jobs über Twitter findet &#8211; darunter auch Tätigkeiten, an die sie selbst im Traum nicht gedacht hätte. Eigentlich auch die Idealform der Jobsuche: Ein Job, der direkt auf den Menschen und dessen Persönlichkeit und Fähigkeit zugeschnitten ist &#8211; und nicht umgekehrt.</p>
<h3>Jobsuche mit Stellenanzeigen: Pseudo-Planbarkeit, die schlecht funktioniert</h3>
<p>Warum trauen sich also Menschen nicht mehr, sich auf diese Zufälle zu verlassen? Weil sie immer noch glauben, die Unternehmen, die ihre Stellen da ausschreiben, hätten sich genau überlegt, was sie suchen und man müsste sich einfach nur bewerben &#8211; fertig. Und sich dann wundern, warum sie 50 Absagen und mehr bekommen, was das ganze Bewerbungsprozedere inefffektiv und nervenaufreibend macht. Denn tatächlich ist vielen Firmen gar nicht klar, was sie eigentlich genau suchen &#8211; genau deshalb stehen in Stellenanzeigen <a href="http://www.berufebilder.de/jobsuche-bewerbung/stellenanzeigen-jobboersen/wie-findet-man-stellen-fuer-die-die-bezeichnung-fehlt-jobsuche-im-begriffswald">oft unverständliche Worthülsen</a>, in die man alles und nichts hineininterpretieren kann.</p>
<p>Querdenker Axel Haitzer, der in seinem Buch  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3863080009?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3863080009">Bewerbermagnet: 365 inspirierende Ideen, wie IHR Unternehmen Top-Bewerber magnetisch anzieht (Affiliate-Link)</a> zusammengetragen hat, zeigt, wie eine Stellenanzeige aussehen könnte, mit der absolut passende Bewerber gesucht werden: Nämlich <a href="http://berufebilder.de/jobsuche-bewerbung/stellenanzeigen-jobboersen/warum-stellenanzeigen-oft-falsch-verstanden-werden-maenner-fuer-gefaehrliche-reise-gesucht/">am Beispiel des Antarktisforschers Sir Ernest Henry Shackleton</a>, der 1900 Männer für eine gefährliche Reise gegen geringe Bezahlung mit ungewissem Ausgang suchte &#8211; und auch fand: Angeblich soll er mehr als 4000 Bewerbungen erhalten haben. Hätte Shackleton eine schwammige Anzeige nach heutigem Muster formuliert, so folgert Haitzer, hätten sich aber sicher auch eine Menge ungeeigneter Kandidaten beworben &#8211; und Sir Ernest Shackleton hätte Zeit und Geld in der Rekrutierung verschwendet oder sogar den Erfolg seiner Expedition gefährdet.</p>
<p>Doch leider ist Klartext-Reden nicht ganz so einfach &#8211; das haben die Journalisten Florian Vollmers und Anne Jacoby bei der Recherche zu ihrem Jobinterviewknackerbuch über die geheimen K.O.-Kriterien von Personalern herausgefunden: Viele, die für eine Stelle eigentlich eindeutig einen Mann oder eine Frau oder Bewerber in einem bestimmten Alter suchen (und am Ende auch auswählen), sagen das vorher nicht, geschweige denn, dass sie es in die Stellenanzeige hinein schreiben. Grund dafür ist <a href="http://www.berufebilder.de/jobsuche-bewerbung/bewerbung-recruiting/wie-das-allgemeine-gleichbehandlungsgesetz-agg-bewerbern-das-leben-schwer-macht-teil-1-der-irrsinn-verordneter-anti-diskriminierung/">laut Vollmers</a> das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, das Bewerber eigentlich vor Diskriminierung schützen soll, am Ende aber häufig dafür sorgt, dass nur schwammige Angaben darüber gemacht werden, was man eigentlich genau sucht. Und wer nicht in die passende Zielgruppe gehört, verschwendet ganz umsonst seine Zeit mit der Bewerbung. Und auch das Unternehmen verschwendet sehr viel Zeit, weil es erst die vielen unpassenden Bewerber aussortieren muss.</p>
<p>Ist es bei diesem Bewerbungsirrsinn nicht viel sinnvoller, sich ein passendes Netzwerk aufzubauen und dann mit genau passenden Kontakten einen genau passenden Job zu suchen?</p>
<p><small><em>Bild: Beck Tench bei flickr.com (CC BY 2.0)</em></small></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/01/25/narrating-your-work-arbeit-erzahlen-so-funktionierts/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/01/oneway-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/01/25/narrating-your-work-arbeit-erzahlen-so-funktionierts/">Narrating your work: Arbeit erzählen - so funktioniert's</a></b><br /><font size="2">Über die eigene Arbeit mit Hilfe von Microblogging-Diensten erzählen - und so den Teamerfolg steigern. Ein Experiment bei Shell gibt Einblick in diese Methode. </font><font color="#aaa">(25. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/01/17/social-media-macht-facebook-unzufrieden/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/01/sadface-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/01/17/social-media-macht-facebook-unzufrieden/">Social Media: Macht Facebook unzufrieden?</a></b><br /><font size="2">Sich mit anderen zu vergleichen macht unglücklich - genau das tun wir aber bei Facebook ständig. </font><font color="#aaa">(17. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/01/16/was-zahlenspiele-uber-qualitat-aussagen-schwanzvergleiche-in-social-media/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/12/FashionDistrict-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/01/16/was-zahlenspiele-uber-qualitat-aussagen-schwanzvergleiche-in-social-media/">Social Media, Zahlenspiele und Qualität: Schwanzvergleiche in Social Media</a></b><br /><font size="2">Der Erfolg im Internet lässt sich genau messen - angeblich. Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter machen es noch einfacher: Freunde, Follower und Likes sind simple und beliebte Messgrössen. Scheinbar.< </font><font color="#aaa">(16. Januar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Zukunftstrend UnWork &#8211; Teil 2: Vier Schritte zum Traumjob?</title>
		<link>http://imgriff.com/2012/03/15/zukunftstrend-unwork-teil-2-vier-schritte-zum-traumjob/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2012/03/15/zukunftstrend-unwork-teil-2-vier-schritte-zum-traumjob/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 06:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzenbilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzenprofil]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensziele]]></category>
		<category><![CDATA[Selbständigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Meistens wissen wir, was wir nicht wollen. Häufig ist das aber wenig hilfreich, wenn es darum geht, sich neu zu orientieren. Vier Hinweise für den Weg zum neuen «Lebens-Design».]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Meistens wissen wir, was wir nicht wollen. Häufig ist das aber wenig hilfreich, wenn es darum geht, sich neu zu orientieren. Vier Hinweise für den Weg zum neuen «Lebens-Design».</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/03/15/zukunftstrend-unwork-teil-2-vier-schritte-zum-traumjob/coloryourlife/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2045/02/coloryourlife-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Im <a href="http://imgriff.com/2012/03/09/zukunftstrend-unwork-teil-1-traumjob-statt-malochen/">ersten Beitrag</a> dieser kleinen Serie habe ich über den UnWork-Trend aus den USA geschrieben – und über Leute, die ihre Leidenschaft bereits zum Beruf gemacht haben. Die erkannt haben, dass es weniger auf ein dickes Gehalt als auf die Zufriedenheit ankommt. Dass Sicherheit auch einengen kann. Dass heute nur erfolgreich ist, wer auch mit ganzem Herzen dabei ist. Und dass nicht der perfekte Lebensplan zählt, sondern die persönliche Leidenschaft und die Fähigkeit, sich auch flexibel auf neue Begebenheiten einzustellen. Doch wie genau stellt man das an? Dazu liefert die Amerikanerin Hailey Rene <a href="http://unworkaholic.com/unwork-for-beginners/4-steps-to-live-the-life-you-desire/">in ihrem Blog UnWorkaholic eine Schritt-für-Schritt Anleitung</a>, die ich nachfolgend kurz vorstellen und kommentieren möchte.</p>
<h3>Schritt 1: Kontrolliere dein Leben!</h3>
<p>Das klingt einfach, schließlich ist es das, was wir alle wollen. Tatsächlich aber, wie Paddy schon richtig schreibt, haben wir jedoch nicht alle die Kontrolle darüber, sondern lassen es uns von anderen vorschreiben. Das zu ändern, darum geht es. Denn wer sein Leben im Griff hat, der kann auch leichter Änderungen vornehmen. Und dafür müssen wir zunächst ganz ehrlich zu uns selbst sein und herausfinden, wo wir stehen. Man muss, wie Hailey richtig schreibt eine ehrliche Bestandsaufnahme seines Lebens in allen Bereichen machen.<span id="more-5808"></span></p>
<h3>Schritt 2: Designe dein Leben</h3>
<p>Das ist vielleicht der lustigste Schritt. Sich Zeit zum Träumen nehmen: Wie will man wirklich leben? Welche Träume hatte man als Kind, die man sich jetzt erfüllen will? Reisen? Einem Hobby nachgehen? Familie? Sich ehrenamtlich betätigen?</p>
<p>Eine gute Übung dabei ist meiner Meinung nach, sich vorzustellen, was man tun könnte, wenn man genug Geld hätte. Und wenn man nicht scheitern könnte. In diesem Schritt geht es nicht ums «Ja, aber» und nicht um Realismus, sondern um das Sammeln guter Ideen für das eigene Lebens-Design. Allerdings sollte man eines bedenken, was in der ganzen «Verwirkliche-dich-Selbst»-Literatur gerne übersehen wird: Vielleicht lebt man ja bereits das Leben seiner Träume, findet Erfüllung in seinem Job und seiner Familie. Warum sollte man das dann ändern? Denn: Komplette Zufriedenheit wird man nie erreichen und sie ist auch nicht erstrebenswert.</p>
<h3>Schritt 3: Sorge für die Finanzierung</h3>
<p>Jetzt kommt das «aber»! Jetzt geht es darum, seine – vielleicht verrückten – Ideen zu finanzieren. Und das ist, wie Hayle richtig schreibt, der Teil, bei dem die meisten Leute scheitern. Das Ziel ist, herauszufinden, wie man das Geld zur Verwirklichungen seiner Ideen aufbringt. Hailey Vorschläge gehen alle in Richtung Teilzeit arbeiten – z.B. indem man irgendwas verkauft oder online macht – und damit mehr Zeit für die eigenen Interessen zu haben. Das halte ich gelinde gesagt für schwierig: Auch in jedem noch so einfach Job wird heute voller Einsatz verlangt und es gibt Stress, den man abends mit nach Hause bringt. Das, was uns wirklich interessiert, nur in unserer Freizeit zu machen, werden wir uns in Zukunft schlicht immer weniger leisten können.</p>
<p>Was ich für sinnvoller halte: Die eigenen Ideen zu versuchen, mit der Realität in Einklang zu bringen. Dabei vielleicht nicht gleich die ganz große Lebensveränderung im Kopf haben, sondern in kleinen Schritten zum Erfolg gehen. Sich verkaufen – was leider ja oft negativ klingt – also andere, potentielle Arbeit- oder Auftraggeber von den eigenen Ideen überzeugen, was nur gelingt, wenn man auch hinter seinen Ideen steht. Und dann so allmählich das eigene Leben seinen Wünschen anpassen.</p>
<h3>Schritt 4: Lebe dein Leben!</h3>
<p>Der letzte Schritt ist laut Hailey der beste. Aber nicht der einfachste. Denn nun geht es darum, seine Pläne auch wirklich umzusetzen. Und sein leben dabei interessant zu halten – d.h., sich nicht von Unkenrufen à la «Kannst du davon Leben?» die Laune verderben zu lassen. Am Ball zu bleiben, das Ziel vor Augen, auch wenn es mal nicht so läuft. Aber wer hat auch gesagt, dass UnWork einfach ist?</p>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/03/09/zukunftstrend-unwork-teil-1-traumjob-statt-malochen/" title="Zukunftstrend UnWork – Teil 1: Traumjob statt malochen?">» Zukunftstrend UnWork Teil 1: Traumjob statt malochen?</a></p>
<p><em><small>Bild: Frédéric Bisson bei flickr.com (CC BY 2.0)</small></em></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/16/die-zukunft-der-arbeit-the-freelance-revolution/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/constructionwork-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/16/die-zukunft-der-arbeit-the-freelance-revolution/">Die Zukunft der Arbeit: The Freelance Revolution</a></b><br /><font size="2">In den USA manifestiert sich ein Trend mit Schlagworten wie «Freelance Revolution», «Gig Economy» oder «Freelance Nation»: Immer mehr Menschen haben den traditionellen Karriereweg aufgegeben und sind als Selbstvermarkter unterwegs. </font><font color="#aaa">(16. September 2011)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2009/08/31/kompetenzprofil-wissen-was-man-kann-und-weiss/">Kompetenzprofil: Wissen, was man kann und weiß</a></b><br /><font size="2">Die eigenen Stärken zu kennen ist Voraussetzung für ein erfolgreiches Berufsleben. Eine persönliche «Kompetenzenbilanz» bringt Licht ins Dunkel. </font><font color="#aaa">(31. August 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/03/09/zukunftstrend-unwork-teil-1-traumjob-statt-malochen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2045/02/iStock_000013569421XSmall-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/03/09/zukunftstrend-unwork-teil-1-traumjob-statt-malochen/">Zukunftstrend UnWork - Teil 1: Traumjob statt malochen?</a></b><br /><font size="2">Manch einen plagt das Gefühl, in einem goldenen Käfig gefangen zu sein, Unwichtigem hinterherzujagen, statt das zu tun, was ihm wirklich bedeutsam erscheint. UnWork könnte einen Ausweg bieten... </font><font color="#aaa">(9. März 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Zukunftstrend UnWork &#8211; Teil 1: Traumjob statt malochen?</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 11:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensziele]]></category>
		<category><![CDATA[UnWork]]></category>

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		<description><![CDATA[Manch einen plagt das Gefühl, in einem goldenen Käfig gefangen zu sein, Unwichtigem hinterherzujagen, statt das zu tun, was ihm wirklich bedeutsam erscheint. UnWork könnte einen Ausweg bieten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Manch einen plagt das Gefühl, in einem goldenen Käfig gefangen zu sein, Unwichtigem hinterherzujagen, statt das zu tun, was ihm wirklich bedeutsam erscheint. UnWork könnte einen Ausweg bieten&#8230;</h4>
<h6 class='textad' style='color: rgb(153,153,153); font-size:1em; font-weight:normal; padding: 0 0 1em 0; margin: 0;'> &mdash; <a href='http://news.aiciti.ch' rel="nofollow">C36daily:</a> &mdash; Der tägliche Newsletter für die Schweizer ICT-Community. Schnell, aktuell und auf den Punkt. Jetzt abonnieren und immer up-to-date sein.  &mdash; <a class='textad-blogwerk' style='color: rgb(153,153,153);' href='http://blogwerk.com/verlag/werbung/textanzeige' rel="nofollow">Textanzeige</a> &mdash; </h6><br />
<a href="http://imgriff.com/2012/03/09/zukunftstrend-unwork-teil-1-traumjob-statt-malochen/istock_000013569421xsmall/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2045/02/iStock_000013569421XSmall-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="UnWork heisst: Umdenken (istockphoto)" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Den lieben langen Tag das tun, was Spaß macht und dabei im besten Falle sogar Geld damit verdienen? Davon träumen viele, das zeigen z.B. die Kommentare auf einen meiner letzten Artikel, in dem es um die Finanzierung einer Weltreise geht. Imgriff-Leser-Paddy zum Beispiel <a href="http://imgriff.com/2012/01/24/die-angst-loszulassen-warum-wir-uns-nicht-zwischen-zeit-und-geld-entscheiden-sollten/#comment-129428">schreibt sehr passend</a>: „Zeit haben wir alle genau gleich viel, nämlich 24 Stunden pro Tag. Aber wie wir sie verbringen, darin liegt der Unterschied. Und leider lässt sich ein Grossteil zu sehr diktieren, wie er oder sie seine/ihre Zeit zu verbringen hat.“</p>
<p><strong>UnWork, geht das, gar nicht mehr arbeiten?</strong></p>
<p>Genau darum geht es bei einen aktuellen Trend, der aus den USA kommt und den bezeichnenden Titel UnWork trägt. Das bedeutet, im besten Sinne gar nicht mehr arbeiten oder so wenig wie möglich, um sich mehr auf die Sachen konzentrieren zu können, auf die man Lust hat. Klingt egoistisch, könnte aber doch das Arbeitsmodell der Zukunft sein.<span id="more-5807"></span> Denn unsere Welt verändert sich rapide – nicht zuletzt durch die Digitalisierung.</p>
<p>Gunther Dueck hat auf Republica 2011 klar gemacht, dass das Internet nach und nach viele traditionelle Berufsbilder verschwinden lassen wird und dass diejenigen, die in Zukunft erfolgreich sein wollen, mehr Kreativität, Eigenverantwortung sowie die Fähigkeit brauchen, andere Menschen zu begleiten, zu begeistern und zu Zielen hinzuführen. Was das konkret heißt, dazu gibt Online-Lern-Spezialist Stephen Downes einen Überblick (<a href="http://imgriff.com/2011/04/18/unsere-zukunft-was-wir-wirklich-lernen-muessen/">hier in der Übersetzung von Thomas</a>). Und Downes sagt: Lebe gesund. Lerne, wertzuschätzen. Sei kreativ. Und lerne ein sinnvolles Leben zu leben. Und wie anders sollte das gehen, als dass man genau das tut, was einem Spaß macht?</p>
<p><strong>Warum fällt uns loslassen so schwer?</strong></p>
<p>Warum aber fällt uns das so schwer? Eine sehr gute Erklärung fand ich die Tage <a href="http://imgriff.com/2012/01/30/buchbesprechung-sind-wir-robust-genug-fur-die-zukunft/">bei Sabine:</a> Sie stellt in ihrem Text David Bossharts Buch „The Age of Less“ vor und erklärt, warum für uns das Loslassen ein Problem darstellt: „Der Gedanke, dass wir entschleunigen und zurückstecken müssen, löst in vielen von uns Verunsicherung, gar Panik aus. Warum? Weil wir uns goldene Ketten angelegt haben. Wir haben uns in unserer Komfortzone eingerichtet, umgeben von geistigem wie materiellem Ballast.“ Dabei, so verheißt der Untertitel von Bossharts Buch, könnte das Loslassen die Wohlstandsformel für die westliche Welt werden.</p>
<p>Warum also konzentrieren wir uns nicht auf das Wesentliche und Sinnvolle, statt viel Geld zu verdienen, das wir dann für überflüssige Dinge ausgeben? Es gibt doch einige, die diesen Schritt erfolgreich gegangen sind: Etwa vom gut bezahlten Investmentbanker, der <a href="http://www.berufebilder.de/berufseinstieg/wie-man-die-krise-als-chance-nutzt-vom-investment-banker-zum-travel-blogger/">als Travel-Blogger</a> weniger Geld verdient, dafür aber umso zufriedener ist. Die Sportwissenschaftlerin, die ihren sicheren Job als Bewegungsherapeuthin in einer Psychatrischen Klinik aufgab, <a href="http://www.berufebilder.de/interviews/interview-mit-beate-pracht-und-andrea-eikelmann-die-tiere-bei-personalentwicklung-coaching-einsetzen-lamas-spiegeln-die-eigenschaften-nicht-nur-von-managern-wieder/">um mit Lamas zu arbeiten</a>. <a href="http://www.berufebilder.de/berufseinstieg/serie-berufs-lebensbilder-weltweit-ballon-fahren-als-lebens-philopsophie/">Der Ballonfahrer</a>, der nach dem Studium lieber hinzog, wo der Wind ihn hinträgt, statt Ingenieur zu werden. Der Regierungmitarbeiter, der nur fünf Tage lang brauchte, um sein Leben komplett umzukrempeln und <a href="http://www.berufebilder.de/berufseinstieg/der-whale-watcher-von-new-brunswick-kanada-22-quereinstieg-als-lebensphilopsophie/">Walbeobachter an der kanadischen Ostküste</a> zu werden. Oder digitale Nomaden, die sich von Besitz und fester Wohnung trennen, um die Welt reisen und dank Internet überall arbeiten. Was genau dazu gehört, das erfahrt Ihr im zweiten Teil des Artikels.</p>
<p><ul><li><a href="http://imgriff.com/2012/03/09/zukunftstrend-unwork-teil-1-traumjob-statt-malochen/">Zukunftstrend UnWork &#8211; Teil 1: Traumjob statt malochen?</a> (9. März 2012)</li></ul>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2009/11/11/lebensziele-wie-war-nochmal-der-plan-fuers-glueck/">Lebensziele: Wie war nochmal der Plan fürs Glück?</a></b><br /><font size="2">Wer wollte das nicht, glücklich und zufrieden sein? Wenn man sich jedoch überlegt, mit welchen Zielen wir uns täglich so beschäftigen, kommt man ins Stutzen. </font><font color="#aaa">(11. November 2009)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2009/09/15/der-link-am-morgen-wie-quentin-tarantino-kein-schauspieler-wurde/">Der Link am Morgen: Wie Quentin Tarantino  kein Schauspieler wurde</a></b><br /><font size="2">Manchmal ist der Weg, für den man sich entschieden hat, nicht der beste - und wäre stattdessen das, was man als unwichtig oder Zeitvertreib erachtet, das lohnenswertere Ziel. </font><font color="#aaa">(15. September 2009)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2009/03/26/der-link-am-morgen-das-constantin-prinzip/">Der Link am Morgen: Das Constantin-Prinzip</a></b><br /><font size="2">Christian Constantin ist Präsident des Schweizer Fußballvereins FC Sion und wohl das, was man eine "Reizfigur" nennt. In der "Weltwoche" erklärt er seine zwölf Lebensprinzipien. </font><font color="#aaa">(26. März 2009)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Arbeitsüberlastung: Im Hamsterrad des eigenen Egos</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 05:55:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Miriam Meckel]]></category>
		<category><![CDATA[stress]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellt Euch vor, Ihr macht morgens den Computer an und es ist - keine E-Mail im Postkasten. Absolut nichts. Niemand hat an Euch gedacht, Tote Hose. Was würdet Ihr tun?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Stellt Euch vor, Ihr macht morgens den Computer an und es ist &#8211; keine E-Mail im Postkasten. Absolut nichts. Niemand hat an Euch gedacht, Tote Hose. Was würdet Ihr tun?</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/02/13/warum-arbeitsuberlastung-aus-angst-vor-bedeutungslosigkeit-entsteht-im-hamsterrad-des-eigenen-egos/hamsterdenktnach/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/01/Hamsterdenktnach-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Wer &#8211; wie wir öfters vorschlagen &#8211; den E-Mail-Verkehr verringern, die Produktivität steigern, sich weniger abhängig von elektronischer Kommunikation machen will, der müsste sich darüber freuen. Denn nun ist endlich Zeit, Liegengebliebenes aufzuarbeiten, das zu tun, was man die ganze Zeit mal machen wollte, sich einen Tag frei zu nehmen (eher für Selbständige) und und und. Wäre es nicht einfach toll, keine E-Mails im Postkasten zu haben?</p>
<h3>Keine E-Mails &#8211; endlich mehr Zeit?</h3>
<p>Die Wahrheit sieht, so behaupte ich mal, anders aus. Das merkt man immer sehr schön, wenn dann mal wirklich nichts los ist &#8211; etwa zum Jahresende. Oder weil der Server, auf dem die E-Mails liegen, plötzlich ausfällt. Dann setzt eine gewisse Ernüchterung ein, über die kaum einer redet (weil irgendwie ist es ja ein wenig peinlich) &#8211; aber manchmal dann doch. So <a href="https://twitter.com/#!/stylespion/status/154935626200911872">twitterte</a> etwa Kai Müller, Macher des Blogs Stylespion, am 5. Januar 2012 nachmittags «Inbox Zero. Und das war nicht mal ein alberner Vorsatz für 2012.» Fand ich gut und ehrlich.</p>
<h3>Der Glück der Unerreichbarkeit?</h3>
<p>Viele sind nicht so ehrlich. Und suchen den Fehler für Burnout-Syndrome nicht bei sich, sondern bei anderen. So wie Miriam Meckel, Lebensgefährtin von TV-Moderatorin Anne Will und  Professorin und Direktorin am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen. Meckel hat eine beeindruckend Karriere hinter sich gebracht: Zunächst Journalistin, im Jahr 1999<br />
jüngste Lehrstuhlinhaberin Deutschlands, 2001 Staatssekretärin und Regierungssprecherin von Nordrhein-Westfalen, schließlich Professorin. Und Meckel hat 2007 ein Buch zu ihrer Überforderung durch die moderne Technik geschrieben,  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442155339?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3442155339">Das Glück der Unerreichbarkeit. (Affiliate-Link)</a> <span id="more-5766"></span></p>
<p>Darin zeigt sich Meckel beispielsweise als Sklavin ihres Blackberrys, der sie unentwegt zur Kommunikation zwingt, ihr keine Zeit zu notwendigen Ruhepausen lässt und auch in jede noch so private Situation eindringt. Auf Seite 139 charakterisiert sie treffend, wohin ihrer Meinung nach die  Reise für den Wissensarbeiter der Zukunft geht:</p>
<blockquote><p>Neo-Nomaden werden Schritt für Schritt zum Normalfall unserer Arbeits- und Lebenswelt. Arbeit wird immer stärker «virtualisiert», Stichwort Conference Call. Wir können alles überallhin mitnehmen, was wir zum Arbeiten brauchen. Das erleichtert einerseits die Mobilität und lässt es beispielsweise zu, schon donnerstags nach Hause oder erst dienstags ins Büro zu fahren. Andererseits bedeutete es, dass zu Hause eben nicht das Privatleben beginnt, sondern die Arbeit unter anderen Vorzeichen und in anderer Umgebung fortgesetzt wird.</p></blockquote>
<h3>Will Goldmund nicht mehr Narziss sein?</h3>
<p>Meckel ist gerade deshalb ein so gutes Beispiel ihrer eigenen These, weil sie kurze Zeit später an Burn-out erkrankte. Die logische Folge einer gesellschaftlichen Entwicklung, in der nur am Ball bleibt, wer ständig erreichbar ist und schnellst möglich reagieren kann? Das klingt beängstigend logisch – und ist doch die falsche Schlussfolgerung. Denn beim Lesen von Meckels Buch scheint immer wieder durch, dass das eigentliche Problem nicht die Technik, sondern vor allem unser Umgang mit ihr ist: Denn vereinfacht gesagt ist das Grunddilemma unser Wunsch nach Liebe, gesellschaftlicher Anerkennung und Erfolg. Sarina Pfauth hat Meckels Problem in der Süddeutschen Zeitung <a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/miriam-meckel-frau-nimmersatt-und-ihr-burn-out-1.11141">treffend analysiert</a>:</p>
<blockquote><p>Wie kann sich jemand überhaupt nach einem Burn-out zurückziehen, wenn er zuvor in einem solchen Geschwindigkeitsrausch gelebt hat? &#8230; Will so jemand in die offensichtliche Bedeutungslosigkeit eines kleinbürgerlichen Lebens verschwinden? Nein. Will Goldmund nicht mehr Narziss sein? Nein.</p></blockquote>
<p>Das, was Miriam Meckel beschreibt, trifft auch auf viele andere Nutzer des Internets zu: Sie geben sich die größte Mühe, bedeutend zu sein – und wundern sich dann über ihre eigene Arbeitsüberlastung. Denn noch schlimmer als ein überfülltes E-Mail-Postfach ist für viele Menschen eines, in dem gähnende Leere herrscht. Denn das bedeutet ja, um Himmels Willen, dass wir völlig unbedeutend sind und uns keiner braucht! Und vielleicht ist dadurch sogar der Job in Gefahr und die Existenz bedroht? Eine Horrorvorstellung! Praktisch Liebesentzug! Kein Wunder also, dass wir immer wieder auf Menschen stoßen, die lautstark am Flughafen oder im Zug mit dem Handy die eigene Wichtigkeit betonen. Jeder vierte Mobilfunknutzer hat sogar schon einmal ein Handy-Gespräch simuliert, um vor anderen besser dazustehen, wie James E. Katz herausgefunden hat. Vereinfacht könnte man sagen: Arbeitsüberlastung durch mobiles Internet und Social Media resultiert vor allem aus dem Wunsch nach Anerkennung und Respekt durch Chef, Kollegen und Bekannte.</p>
<h3>Bewusst ins Hamsterrad</h3>
<p>Was für mich daraus folgt: Statt ständig über das Hamsterrad zu klagen, sollte man sich klar machen, dass man sich dieses Leben bewusst ausgewählt hat. Oder es ändern. Aber auf keinen Fall über die ständige Überlastung klagen und nichts wirklich daran ändern. So wie <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36401/2/1">die Journalistin Meike Winnemuth</a>, die bei einer Weltreise feststellt:</p>
<blockquote><p>Das Hamsterrad, aus dem ich so froh war auszusteigen für ein Jahr? Das habe ich mir selbst zusammengelötet, es ohne fremde Hilfe bestiegen und mit allen Kräften in Gang gehalten. Ich habe wie wir alle oft gestöhnt über all die To-Dos: Blödsinn. Man muss so viel weniger, als man sich eingesteht. Ehrlicher wäre gewesen, ich hätte gesagt: Ich will. Ich hatte mich für das Hamsterradleben entschieden. Und sollte ich in das Rad zurückkehren, dann bewusst und ohne Murren.</p></blockquote>
<p>(An der Stelle Danke an imgriff-Leser Lars Zapf <a href="http://imgriff.com/2012/01/24/die-angst-loszulassen-warum-wir-uns-nicht-zwischen-zeit-und-geld-entscheiden-sollten/#comment-129198">für den Hinweis</a> auf das tolle Zitat).</p>
<p><small><em>Artikelbild: Stephanie bei <a href="http://www.flickr.com/photos/37188670@N07/6030574102/" title="Stephanie bei flickr.com" target="_blank">flickr.com</a> (CC BY 2.0)</em></small></p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/08/29/zeitmanagement-tipps-fuer-workaholics/">Zeitmanagement: Tipps für Workaholics</a></b><br /><font size="2">Überall kann man erfahren, wie man mit wenig Zeit noch produktiver wird. Dabei müssten viele unter uns zuerst lernen, sich mehr Zeit für anderes zu nehmen. </font><font color="#aaa">(29. August 2008)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/02/07/zeitverlust-durch-elektronische-kommunikation-e-mails-machen-dumm-aber-was-ist-die-alternative/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/01/at_zeichen-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/02/07/zeitverlust-durch-elektronische-kommunikation-e-mails-machen-dumm-aber-was-ist-die-alternative/">Inbox Management: E-Mails machen dumm -  aber was ist die Alternative?</a></b><br /><font size="2">Die Ratgeber zur E-Mail-Flut ist inzwischen fast gleich gross wie die Anzahl versendeter E-Mails. Pragmatisches Vorgehen ist gefragt. </font><font color="#aaa">(7. Februar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/01/18/stress-und-gesundheit-manner-legt-euch-schlafen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/01/officesleepbag-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/01/18/stress-und-gesundheit-manner-legt-euch-schlafen/">Stress und Gesundheit: Männer, legt euch schlafen</a></b><br /><font size="2">Wer mindestens dreimal pro Woche nachmittags für mehr als 30 Minuten schläft, verringert sein Risiko an einem Herzinfarkt zu sterben um 37 Prozent. </font><font color="#aaa">(18. Januar 2012)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Inbox Management: E-Mails machen dumm &#8211;  aber was ist die Alternative?</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 07:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail-Management]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ratgeber zur E-Mail-Flut ist inzwischen fast gleich gross wie die Anzahl versendeter E-Mails. Pragmatisches Vorgehen ist gefragt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Ratgeber zur E-Mail-Flut ist inzwischen fast gleich gross wie die Anzahl versendeter E-Mails. Pragmatisches Vorgehen ist gefragt.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/02/07/zeitverlust-durch-elektronische-kommunikation-e-mails-machen-dumm-aber-was-ist-die-alternative/olympus-digital-camera-13/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/01/at_zeichen-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="@ Zeichen im Museum of Modern Art, New York" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3950324100?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3950324100">E-Mails machen dumm, arm und krank (Affiliate-Link)</a> ist ein Buch der österreichischen <a href="http://www.anitra-eggler.com/2011/10/21/77-seiten-gratis-aber-nicht-umsonst/">Digital-Therapeutin (!) Anitra Eggler</a>. Eggler hat nach eigenen Angaben gefühlte 3&#8217;716&#8217;796 E-Mails bearbeitet, eineinhalb Lebensjahre vermailt und zweieinhalb Lebensjahre im Internet versurft. Und in ihrem Buch und ihren Vorträgen verrät sie, wie sie «vom Burnout-Boarderliner zur effizienten Digital-Domina mit XL-Freizeit und Privatleben wurde.»</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3>E-Mail macht dümmer als kiffen</h3>
<p>Eggler berichtet darin von einer Studie des britischen King’s College, nach der bekiffte Menschen IQ-Tests besser lösen als Menschen, die durch E-Mails abgelenkt werden: E-Mails verminderten den gemessenen IQ-Wert um 10 % &#8211; doppelt so stark als bei den Kiffern. Oder dass 60 Prozent aller US-Amerikaner E-Mails via Handy morgens im Bett lesen und zehn Prozent rund um die Uhr. Und die New Yorker Beraterfirma Basex hat bereits 2008 herausgefunden, dass Angestellte durch Ablenkung im Schnitt 2,1 Arbeitsstunden am Tag verplempern &#8211; 28 Milliarden Arbeitsstunden im Jahr. Das wurde als gesamtwirtschaftlicher Schaden von 588 Milliarden US-Dollar beziffert.<span id="more-5760"></span></p>
<p>Die Tipps, die Eggler dazu gibt, klingen soweit sehr vernünftig: Zum Beispiel, dass man den Tag offline beginnt und seine E-Mails nicht schon im Bett oder auf der <a title="Umfrage: Smartphone-Einsatz auf dem Klo" href="http://imgriff.com/2012/01/31/umfrage-smartphones-und-toiletten/">Toilette</a> checkt. Oder ein E-Mail-Budget für Unternehmen: Jeder Mitarbeiter darf am Tag nur 21 E-Mails senden. Drei fest definierte Internet-Surf-Zeiten pro Tag oder ein maximales Surf-Zeiten-Budget. Oder einfach aufzuhören, aus geistiger Erschöpfung, unersättlichem Recherche-Zwang, purer Langeweile oder innerer Leere zwanghaft Ablenkungsheil im Web zu suchen</p>
<p>Manche Tipps klingen vernünftig, vor allem, weil sie die eigenen Handlungen im Web bewusst machen. Die Zeit genau zu beschränken halte ich für nicht zielführend. Überhaupt ist vieles eine Frage der Betrachtungsweise: Natürlich macht man sich durch Smartphones und Co. allseits verfügbar &#8211; aber mir persönlich sparen sie auch eine Menge Zeit, weil ich in Leerzeiten unterwegs E-Mails und Tweets lesen und beantworten kann.</p>
<h3>Eine Frage des richtigen Kanals</h3>
<p>Interessanter finde ich die Idee, seine Kommunikationspartner auf bestimmte Kanäle zu beschränken, die für die jeweilige Kommunikation besser geeignet sind, wie <a href="http://imgriff.com/2011/06/24/inbox-management-eine-welt-ohne-e-mails/">IBM-Manager Luis Suarez</a> das heute schon tut. Thomas hat in dem Beitrag sehr schön beschrieben, dass die Zukunft des Internet vermutlich nicht weg vom Internet sondern noch mehr ins Internet hinein führen wird &#8211; und auf entsprechend effizienteren Kanälen als E-Mail stattfinden wird.</p>
<p>Denn was beim Schimpfen auf die E-Mail-Flut gerne vergessen wird: Wie hat denn Kommunikation in der Vor-E-Mail-Zeit stattgefunden? Natürlich auch per Post, die aus Kostengründen sicher nicht in solchen Massen ins Haus kam wie E-Mails. Aber eben auch per Telefon. Wenn ich mir nur vorstelle, dass ich am Tag nur halb so viel Anrufe erhalte wie E-Mails &#8211; dann würde ich schier verrückt werden bei dem ständigen Geklingele. Interessant ist aber, dass es zahlreiche Studien zu Überforderung und Stress durch Soziale Netzwerke, E-Mails und Internet gibt &#8211; aber eben kaum zum Telefon.</p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/20/effiziente-kommunikation-e-mail-vs-telefon/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/09/lovehate-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/20/effiziente-kommunikation-e-mail-vs-telefon/">Effiziente Kommunikation: E-Mail vs. Telefon</a></b><br /><font size="2">Wir begrüssen im Ring: E-Mail vs. Telefon. Beides tolle Erfindungen, ohne die ich nicht mehr leben möchte. Doch welches Kommunikationsmittel gewinnt den Kampf um den Produktivitäts-Titel? </font><font color="#aaa">(20. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/03/16/e-mail-willst-du-diese-nachricht-wirklich-versenden/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/03/informationoverload_quad-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/03/16/e-mail-willst-du-diese-nachricht-wirklich-versenden/">E-Mail: Willst Du diese Nachricht  wirklich versenden?</a></b><br /><font size="2">Wir alle erhalten zu viele E-Mails – das ist ein Problem. Logischerweise ist das ein Problem, das wir selbst verursachen: Wir versenden alle zu viele E-Mails. Einige Gedanken, ob und wann sich E-Mail als Kommunikationskanal eignet. </font><font color="#aaa">(16. März 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/02/28/kommunikation-30-bis-50-prozent-e-mail-zeit-gewinnen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/02/E-Mail-1-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/02/28/kommunikation-30-bis-50-prozent-e-mail-zeit-gewinnen/">Kommunikation: 30 bis 50 Prozent  E-Mail-Zeit gewinnen</a></b><br /><font size="2">Stunden werden heute aufgewendet, um E-Mails zu beantworten. imgriff.com-Gastautor Markus Worch hat sieben Regeln zusammengefasst, um dabei Zeit zu sparen. </font><font color="#aaa">(28. Februar 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Selbstdisziplin: Wünsch dir was und hab Spaß dabei!</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 06:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Vorsätze]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstdisziplin]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurze Zwischenfrage: Wir haben bereits Ende Januar, was ist noch übrig von den Plänen und Vorsätzen für das neue Jahr?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Kurze Zwischenfrage: Wir haben bereits Ende Januar, was ist noch übrig von den Plänen und Vorsätzen für das neue Jahr?</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/01/27/warum-vorsaetze-fassen-unsexy-ist-wuensch-dir-was-und-hab-spass-dabei/thinkbig/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/01/thinkbig-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Neujahr, und damit der Tag, an dem man gute Vorsätze fasst, ist nun schon wieder einige Zeit her. Und damit ist die Zeit reif für eine erste Bestandsaufnahme: Welche der gefassten Vorsätze haben wir bereits umgesetzt? Oder, eine Nummer kleiner: Welche Ziele hat man bereits angegangen?</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3>Staubtrocken oder sexy?</h3>
<p>Wenn die Bilanz eher ernüchternd ausfällt, könnte das an der falschen Strategie liegen. Und daran, dass wir Vorsätze doch eher mit staubtrockener Pflichterfüllung statt mit Spaß und Freude verknüpfen. Oder anders ausgedrückt: Vorsätze fürs neue Jahr sind einfach unsexy. Deshalb ziehen wir die Sache meistens auch nicht durch. Auch wenn es noch so vernünftig erscheint für unser Arbeit oder unser Leben. Auf den ersten Blick zumindest. <span id="more-5759"></span></p>
<p>Ivan hat <a href="http://imgriff.com/2008/01/15/wie-man-seine-ziele-umsetzt-gute-vorsaetze-war-da-was/">vor einiger Zeit</a> einen sehr klugen und vernünftigen Artikel zum Thema «Gute Vorsätze» geschrieben. Seine besten Tipps sind die, die das Ziel attraktiver erscheinen lassen: Zum Beispiel, indem man das Ziel in kleinen Schritten angeht. Weil nämlich ein zu hoch gestecktes Ziel abschreckend und damit unsexy wird. Und ein anderer wichtiger Punkt: Holt Euch Inspiration. Zum Beispiel indem Ihre Eure Ziele mit Musik oder Fotos visualisiert und Euch diese damit bildhaft vor Augen führt.</p>
<h3>Inspiration: Think Big!</h3>
<p>Inspiration kann aber auch noch ganz anders aussehen, wie Wolfgang Hanfstein <a href="http://www.berufebilder.de/buch-tipps/wie-man-die-guten-vorsaetze-auch-wirklich-umsetzt-wider-den-inneren-schweinehund/">in seiner Rezension</a> des Buches  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3869362359?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3869362359">Keine Ausreden! Die Kraft der Selbstdisziplin (Affiliate-Link)</a> von Brian Tracy erklärt: «Nennen Sie drei Menschen, lebende oder verstorbene, die Sie am stärksten bewundern, und beschreiben Sie eine ihrer Eigenschaften, vor der Sie Respekt haben.» Das könne wichtige Hinweise auf eigene Wünsche geben, die ansonsten vielleicht im Verborgenen blieben. Und eine andere Frage, die man sich laut Tracy stellen unbeding sollte: «Welches eine große Ziel würden Sie sich setzen, wenn Sie wüssten, dass Sie nicht scheitern können?»</p>
<p>Auch wenn ich nicht bedingungslos an «Positiv-Denken-macht-erfolgreich»- Rhetorik glaube, kann ich mir schon vorstellen, dass man so den wirklich großen Wünschen im Leben auf die Spur kommt. Dinge, die wir wirklich attraktiv und sexy finden und für die sich dann auch Selbstüberwindung lohnt, statt Schmalspur-Ziele wie «10 Kilo abnehmen». Und vielleicht sind die 10 Kilo Gewichtsverlust einfach ein guter Zwischenschritt auf dem Weg dahin?</p>
<p>Schließlich sollte man seine guten Vorsätze auch mal durchleuchten: Manches, was man sich so vorgenommen hat, mag vernünftig scheinen, passt aber doch vielleicht gar nicht zu uns – oder? Und bei solch falschen Zielen ist es – allen Vorsatz-Programmen zum Trotz – ganz klar, dass man an der Umsetzung scheitert.</p>
<p><small><em>Artikelbild: Aaron Fulkerson bei <a title="Aaron Fulkerson bei flickr.com" href="http://www.flickr.com/photos/roebot/2772166081/" target="_blank">flickr.com</a> (CC BY 2.0)</em></small></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/08/29/zeitmanagement-tipps-fuer-workaholics/">Zeitmanagement: Tipps für Workaholics</a></b><br /><font size="2">Überall kann man erfahren, wie man mit wenig Zeit noch produktiver wird. Dabei müssten viele unter uns zuerst lernen, sich mehr Zeit für anderes zu nehmen. </font><font color="#aaa">(29. August 2008)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/12/02/information-overload-5-schritte-zur-informationsdiat/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/12/Lucky-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/12/02/information-overload-5-schritte-zur-informationsdiat/">Information Overload: 5 Schritte zur Informationsdiät</a></b><br /><font size="2">Es gibt keinen Information Overload. Wir haben bloss unseren Konsum nicht im Griff, meint Buchautor Clay Johnson. Und empfiehlt deshalb eine Informationsdiät. </font><font color="#aaa">(2. Dezember 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/10/12/wissenschaftliche-hausarbeiten-planen-iiv-die-planungsphase-von-der-themenidee-bis-zur-literaturbeschaffung/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/10/Bibliothek-Recherche-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/10/12/wissenschaftliche-hausarbeiten-planen-iiv-die-planungsphase-von-der-themenidee-bis-zur-literaturbeschaffung/">Wissenschaftliche Hausarbeiten planen I/IV: Die Planungsphase  - von der Themenidee bis zur Literaturbeschaffung</a></b><br /><font size="2">Wer anfängt mit dem wissenschaftlichen Schreiben, stellt sich das Schreiben einer Hausarbeit oft wie folgt vor: "Lesen, Text schreiben, korrekturlesen, abgeben". Diese Einteilung ist zwar sachlich nicht verkehrt, aber krass vereinfacht. </font><font color="#aaa">(12. Oktober 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Geld oder Leben: Wie man sich eine Weltreise finanziert</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 08:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Jahre Weltreise - «geht nicht!» wird wohl die Reaktion der meisten von uns sein. «Geht wohl», meinte Lisa Lubin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Drei Jahre Weltreise &#8211; «geht nicht!» wird wohl die Reaktion der meisten von uns sein. «Geht wohl», meinte Lisa Lubin.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/01/24/die-angst-loszulassen-warum-wir-uns-nicht-zwischen-zeit-und-geld-entscheiden-sollten/travel-trip-over-sea-railroad-centennial/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/12/Reisenbildet-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Dass Reisen nicht nur eine schöne und bereichernde Erfahrung ist, sondern dass man dabei auch fürs Leben lernt, darüber habe ich <a href="http://imgriff.com/2011/12/01/zeitmanagement-organisationsfahigkeit-was-man-vom-reisen-furs-leben-lernen-kann/">bereits in diesem Beitrag</a> berichtet. Die Sache mit dem Reisen stellt jedoch viele Menschen vor ein organisatorisches Dilemma dar: Die meisten, die in einen festen Arbeitsrhythmus eingebunden sind, verdienen zwar genügend Geld zum Reisen, haben dann aber häufig nicht die nötige Zeit. Menschen hingegen, die über genügend Zeit verfügen, z.B. weil sie Freelancer sind, haben wiederum das nötige Geld nicht. Übrigens ein Dilemma, dass ich in vielen Bereichen unserer Gesellschaft sehe: Die einen haben kein Geld, aber Zeit; die anderen Geld, aber keine Zeit. <span id="more-5705"></span></p>
<h3>Minimalisten wider das Dilemma</h3>
<p>Was tun gegen dieses Dilemma? Die Antwort ist einfach: Mutig sein, eingefahrene Gewohnheiten überdenken, Neues wagen und kreative Ideen entwickeln. Ryan Klarhölter berichtet in seinem Artikel über <a href="http://imgriff.com/2011/05/23/minimalismus-digitale-minimalisten-und-tech-nomaden/">Digitale Minimalisten und Tech Nomaden</a>, die auf einen Großteil ihres Besitzes verzichten. Zum Teil verzichten sie dabei auch auf einen festen Wohnsitz und reisen um die Welt. Übrigens gibt es das nicht nur im Tech-Bereich: Im vergangenen Frühjahr traf ich in der Provence <a href="http://www.berufebilder.de/berufseinstieg/serie-berufs-lebensbilder-weltweit-ballon-fahren-als-lebens-philopsophie/">Ballonflieger Max</a>, der temporär da arbeitet, wo der Wind in hinträgt.</p>
<p>Nun kann ich der Sache mit dem Minimalismus tatsächlich viel abgewinnen, er könnte sogar ein Zukunftstrend werden. Zukunftsforscher Matthias Horx prognostiziert ja schon lange, dass nach der «Konsumorientierten Industrialisierungs-Phase» eine Zeit kommt, wo wieder mehr innere Einkehr herrscht und Erlebnisse, Erfahrungen und auch persönlichen Dienstleistungen immer wichtiger werden und wir eher bereit sind, dafür Geld auszugeben als für materiellen Besitz.</p>
<h3>Die Angst, loszulassen</h3>
<p>Und dennoch: Der Gedanke, keinen festen Wohnsitz zu haben, macht vielen Menschen Angst. Dahinter steckt die Angst, Dinge loszulassen. Wohl auch völlig normal und menschlich. Und vielleicht doch mal überdenkenswert. Genau deshalb fand ich den Bericht der Medienschaffenden Lisa Lubin aus Chicago so spannend, die für ihre Weltreise ihren Job als TV-Producerin gekündigt hatte. Die Philosophie, die dahinter steht, beschreibt Lisa folgendermassen:</p>
<blockquote><p>I’ve managed to avoid the other American dream &#8211; to be a sucker for marketing and feel the need to run out and buy the latest iPhone, Plasma screen TV, DVD or even the latest latte.  I am simply not much of a shopper…especially when it comes to clothes and shoes. I like cute stuff, but don’t need name brands and don’t need a million pairs of shoes.</p></blockquote>
<p>In ihrem Blogpost<a title="Permanent Link: Travel Tip Tuesday: Money, Cash, Dinero…How could you afford to travel around the world?" href="http://www.llworldtour.com/2010/06/01/travel-tip-tuesday-money-cash-dinero%e2%80%a6how-could-you-afford-to-travel-around-the-world/" rel="bookmark"> How could you afford to travel around the world?</a> beschreibt sie ziemlich detailliert, wie sie es geschafft hat, sich ihre dreijährige Weltreise zu finanzieren &#8211; ausgehend von der Frage, die ihr offenkundig sehr oft gestellt wurde: «Wie konntest du so einen Trip bezahlen. Bist du reich?» Und Lisa gibt interessante Antworten.</p>
<ol>
<li>Reisen spart Geld: Lisa hat bei ihrer Weltreise etwa 2000 Euro im Monat ausgegeben und sogar Geld gespart. Denn zu Hause in Chicago hätte sie Geld für Miete, Nebenkosten, und Auto ausgegeben, inkl. diverser Reparaturen und Kleinigkeiten des Alltags, etwa Toilettenpapier. Wobei ich sagen muss, einige der Kosten, die Lisa aufzählt, etwa Internet oder Versicherungen, hätte ich trotzdem. Aber dennoch eine interessante Überlegung.</li>
<li>Sie musste sich nicht mit unnötigem Ballast rumschlagen und sparte auch Zeit, z.B. bei der Klamottenauswahl. Oder wie Lisa simple feststellt: «No stuff &#8211; no worries»</li>
<li>Organisation ist alles: Lisa gibt zu, dass Reisen teuer sein kann &#8211; wenn man nicht entsprechend plant. Ohnehin sei der teuerste Teil der Reise der Transport und hier könne man manchmal richtig gute Deals und Ermässigungen finden.</li>
<li>Geld auf dem Konto dient nur dem subjektiven Sicherheitsempfinden: Lisa hat, wie sie sagt, auch viel gearbeitet und Geld gespart. Das allerdings habe vor allem praktische Gründe gehabt &#8211; mit dem Geld hat sie sich subjektiv etwas sicherer gefühlt. Am Ende sagt sie: «So, don’t let anyone scare you.»</li>
</ol>
<p><small><em>Artikelbild: Das undatierte Bild zeigt Passagiere im Club-Wagen von «Henry Flagler&#8217;s Florida Keys Over-Sea Railroad». Am 22. Januar 2012 wurde das hundertjährige Jubiläum der ersten Zugseinfahrt auf Key West, Florida, gefeiert. (AP Photo/Monroe County Library via the Florida Keys News Bureau)</em></small></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/27/paycloud-wg-abrechnung-leicht-gemacht/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/paycloud-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/27/paycloud-wg-abrechnung-leicht-gemacht/">Paycloud: WG-Abrechnung leicht gemacht</a></b><br /><font size="2">Paycloud ist ein kostenloser Webservice, um das Geldherumschieben in Wohngemeinschaften, Gruppen oder Vereinen zu vereinfachen. </font><font color="#aaa">(27. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/07/the-birdy-ausgaben-einfach-im-griff/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/birdy-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/07/the-birdy-ausgaben-einfach-im-griff/">The Birdy: Ausgaben einfach im Griff</a></b><br /><font size="2">The Birdy ist ein kostenloser Webservice, um einfach aufzuzeichnen, für was man sein Geld ausgibt.
 </font><font color="#aaa">(7. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/05/john%e2%80%99s-phone-im-test-eine-sache-richtig-machen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/Johns-Phone-Konzentration-auf-das-Wesentliche-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/05/john%e2%80%99s-phone-im-test-eine-sache-richtig-machen/">John’s Phone im Test: Eine Sache richtig machen.</a></b><br /><font size="2">John’s Phone ist ein Handy für Minimalisten. Kein Webbrowser, kein Terminkalender, keine Mail - noch nicht einmal SMS kann das Handy senden oder empfangen. Und das ist gut so - wir haben's getestet. </font><font color="#aaa">(5. September 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Karrieremythos Fleiss: Die einen arbeiten, die anderen machen Karriere?</title>
		<link>http://imgriff.com/2012/01/19/karrieremythos-fleis-die-einen-arbeiten-die-anderen-machen-karriere/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2012/01/19/karrieremythos-fleis-die-einen-arbeiten-die-anderen-machen-karriere/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 05:55:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmarketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne Fleiss kein Preis - das stimmt, allerdings braucht's für den Erfolg im Berufsleben noch etwas Selbstmarketing, Effizienz und Verhandlungsgeschick.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Ohne Fleiss kein Preis &#8211; das stimmt, allerdings braucht&#8217;s für den Erfolg im Berufsleben noch etwas Selbstmarketing, Effizienz und Verhandlungsgeschick.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/01/19/karrieremythos-fleis-die-einen-arbeiten-die-anderen-machen-karriere/ladder/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/12/ladder-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Es gibt Leute, die leisten in Unternehmen Unglaubliches, überschlagen sich beinahe mit guten Ideen, arbeiten mit ungeheuerem Elan bis zum Umfallen &#8211; und liegen dann häufig völlig ausgebrannt in der Ecke, während andere daneben strahlend lächelnd die Karriereleiter erklimmen. Ungerecht, oder?<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3>Die Macht der Gewohnheit</h3>
<p>Aber warum ist das so? Bei näherer Betrachtung gibt es gleich ein ganzes Bündel an Gründen. Da ist zum einen der Gewohnheitseffekt: Ein Mitarbeiter, der konstant brav seine Leistung bringt, ist für den Chef ungeheuer nützlich und bequem: Schliesslich spurt der ohne zu klagen. Warum sollte man ihn dann befördern &#8211; schliesslich bringt er ja da, wo er jetzt ist, die beste Leistung. Vorausgesetzt, seine Leistung wird überhaupt wahrgenommen. Denn häufig werden solche Fleissarbeiter vom Chef eher noch kritisiert, weil Chefs von ihnen eben keine Fehler gewohnt sind. Und weil ihre konstant gute Leistung als normal betrachtet wird, wird dem Mitarbeiter häufig auch nicht der nötige Respekt entgegengebracht. <span id="more-5695"></span></p>
<h3>Tue Gutes und rede drüber</h3>
<p>Ein anderer wichtiger Punkt ist daher die Selbstdarstellung. Eine Studie von IBM sagt: Zu 10 Prozent kommt es bei der Karriere auf Leistung an, zu 30 Prozent auf das eigene Image &#8211; und zu 60 Prozent auf den Bekanntheitsgrad. Was bringen unglaublicher Arbeitsaufwand und Höchstleistungen, wenn der Chef oder die Chefin es gar nicht mitbekommt, dass Du immer so gut bist? Daher solltest Du nicht nur arbeiten bis zum Umfallen, sondern das auch entsprechend nach aussen kommunizieren – wie ein Unternehmen, das auch nicht nur in die Entwicklung eines neuen Produktes investieren kann, in der Hoffnung, dieses verkaufe sich dann von alleine. Die Werbung ist mindestens genau so wichtig – auch wenn das manchen Leuten nur schwer einleuchten mag. Ich habe im Bekanntenkreis mehrere Fälle von Leuten, die ihrem Chef beispielsweise sehr subtil klar gemacht haben, dass sie auch noch andere Optionen haben &#8211; und damit eine Führungsposition nach oben geklettert sind.</p>
<h3>Mehr arbeiten ist nicht mehr Leistung</h3>
<p>Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass mit mehr Aufwand auch mehr herauskommt. Stress macht nur körperlich leistungsfähiger, und das auch nur eine Zeit lang, während er klares Denken eher behindert. Dass aber gerade in stressigen Situationen viele Fehler passieren, kann wahrscheinlich jeder aus seinem eigenen Alltag bestätigen. Ist es Dir nicht auch schon passiert, dass Du wegen eines wichtigen Meetings oder einer Präsentation nervös warst – und prompt hast Du Dir Kaffee über die Hose geschüttet? Oder Du musstest schnell etwas am Computer fertigstellen, drücktest in der Eile auf die falsche Taste – und weg war die ganze Datei? Sehr häufig sind Hektik und, damit verbunden, Unachtsamkeit Schuld an solchen Missgeschicken. Achte Dich darauf!</p>
<p><small><em>Artikelbild: Ruthanne Reid bei <a title="Ruthanne Reid auf flickr.com" href="Ohne Fleiss kein Preis - das stimmt, allerdings braucht's für den Erfolg im Berufsleben noch etwas Selbstmarketing, Effizienz und Verhandlungsgeschick." target="_blank">flickr.com</a> (CC BY 2.0)</em></small></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/27/networking-madonna-beinahe-treffen-und-andere-falsche-hoffnungen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/09/network-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/27/networking-madonna-beinahe-treffen-und-andere-falsche-hoffnungen/">Networking: Madonna (beinahe) treffen und andere falsche Hoffnungen</a></b><br /><font size="2">Das persönliche Netzwerk ist in vielen Situationen entscheidend für den beruflichen Erfolg. Der Aufbau eines solchen Netzwerkes ist aber eine langfristige Angelegenheit - und eine Frage der Sympathie. </font><font color="#aaa">(27. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/16/die-zukunft-der-arbeit-the-freelance-revolution/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/constructionwork-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/16/die-zukunft-der-arbeit-the-freelance-revolution/">Die Zukunft der Arbeit: The Freelance Revolution</a></b><br /><font size="2">In den USA manifestiert sich ein Trend mit Schlagworten wie «Freelance Revolution», «Gig Economy» oder «Freelance Nation»: Immer mehr Menschen haben den traditionellen Karriereweg aufgegeben und sind als Selbstvermarkter unterwegs. </font><font color="#aaa">(16. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/06/feedback-der-direkte-vergleich-macht-uns-produktiver/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/applesoranges-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/06/feedback-der-direkte-vergleich-macht-uns-produktiver/">Feedback: Der direkte Vergleich macht  uns produktiver</a></b><br /><font size="2">Regelmässiges Feedback steigert die Produktivität. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob die Rückmeldung positiv oder negativ ist. Hauptsache, der Mitarbeiter weiss, wo er mit seiner Arbeitsleistung steht. </font><font color="#aaa">(6. September 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Social Media, Zahlenspiele und Qualität: Schwanzvergleiche in Social Media</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 06:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[9 to 5]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Erfolg im Internet lässt sich genau messen - angeblich. Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter machen es noch einfacher: Freunde, Follower und Likes sind simple und beliebte Messgrössen. Scheinbar.<]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Der Erfolg im Internet lässt sich genau messen &#8211; angeblich. Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter machen es noch einfacher: Freunde, Follower und Likes sind simple und beliebte Messgrössen. Scheinbar.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2012/01/16/was-zahlenspiele-uber-qualitat-aussagen-schwanzvergleiche-in-social-media/fashiondistrict/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/12/FashionDistrict-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Bei der Recherche zu  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868813136?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3868813136">Nackt im Netz (Affiliate-Link)</a> habe ich mich auch mit einem Phänomen beschäftigt, dass ich schon seit längerem in sozialen Netzwerken beobachte und das mir ein wenig missfällt: Die ständigen Schwanzvergleiche. Blogcharts, Klickzahlen, Follower- und Fanzahlen-Charts &#8211; selbst bei Google+ gibt es sie bereits. Das Problem: Man lässt sich von so was schnell verrückt machen &#8211; das muss nun wirklich nicht sein.</p>
<p>Nun ist das im Prinzip nichts Ungewöhnliches, der Wunsch, sich mit anderen zu vergleichen ist so alt wie die Menschheit. Auch in der Zeit vor Social Media ging es in den Medien um Zahlen wie die verkaufte Auflage, die Zuschauerzahlen, Visits oder Unqiue Visitors. Denn danach berechnen Marketeers ihren sogenannten Return of Investment. Oder auf Deutsch: Die Entscheider in den Unternehmen wollen wissen, was hinten dabei rauskommt für das, was sie vorn reinstecken. Und Zahlen klingen immer gut. Wie sinnvoll die aber sind, wird selten gefragt. <span id="more-5696"></span></p>
<h3>Facebook-Depression und Selbsttäuschung</h3>
<p>Aber auch Privatanwender schauen auf die Zahlen – und lassen sich durch die ständigen Vergleiche in sozialen Netzwerken unter Druck setzen. Das ist wie in dieser «Mein Haus, mein Auto, mein Boot»-Werbung: Wer feiert die abgefahrensten Partys, hat die coolsten Freunde oder macht die abenteuerlichsten Reisen? In den USA ist daraus bereits ein neues Krankheitsbild entstanden, die Facebook-Depression. Behandelt werden Menschen, die in sozialen Netzwerken weniger Freunde haben als andere und sich dadurch minderwertig fühlen.</p>
<p>Das ist natürlich eine blöde Selbsttäuschung. Aber durch soziale Netzwerke, die kurzen Statusmeldungen und geposteten Bilder, bekommen wir jederzeit und viel schneller mit, was unsere «Freunde» so treiben. Wir sehen zum Beispiel, wenn jemand im Job erfolgreich ist, tolle Reisen macht oder ein Kind bekommen hat. Und wir wünschen uns das auch oder glauben, das auch tun zu müssen. Denn Menschen sind soziale Wesen, die sich ständig vergleichen. Das kann positiv sein, wenn uns das Vorbild von anderen anspornt, es ihnen gleichzutun. Es kann aber auch zu einem Problem werden, wenn wir in dem Vergleich so schlecht abschneiden, dass wir eine Sache lieber gleich sein lassen.</p>
<p>Genau das passiert bei der Facebook-Depression: Vor allem Menschen, die auch im «echten» Leben wenig soziale Kontakte oder Aktivitäten haben, fühlen sich zurückgesetzt, wenn sie das Treiben ihrer Mitmenschen so hautnah mitbekommen. Zumal sie es nicht, wie im persönlichen Gespräch, anhand von Gestik oder Mimik auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen können. Und leider suggerieren spannende und witzige Statusmeldungen oder Fotos schnell, dass dieser Mensch eben besonders interessant und spannend sein muss – selbst wenn das in Wahrheit gar nicht stimmt. Was hilft?</p>
<h3>Zahlenspiele im Reality-Check</h3>
<p>Einfach logisch denken: Zum Beispiel gelten bei Twitter die reinen Followerzahlen als Qualitätskriterium. Wer viele Follower hat, muss besonders interessant, witzig oder informativ sein. Twitter-Accounts werden ab einer bestimmten Größe zum reinen Selbstläufer, dem immer mehr Menschen folgen – nach dem unreflektierten Motto: 15&#8217;000 Follower können nicht irren. Berühmtheiten wie Sascha Lobo oder Dieter Nuhr haben es dank dieses Mechanismus auf einige zehntausend Follower gebracht. Doch ist Masse wirklich ein Qualitätskriterium?</p>
<p>Machen wir den Reality-Check. Medienpädagoge und Social Media-Analyst Thomas Pfeiffer veröffentlicht regelmässig ein Twitter-Ranking der besonderen Art. Dabei werden nicht etwa die reinen Followerzahlen, sondern nur die Follower gezählt, die auch selbst auf Twitter aktiv sind. Mit überraschenden Ergebnissen: Offenbar sind im Schnitt nur ein Drittel der Menschen, die den Top-Twitterern folgen, überhaupt selbst bei Twitter aktiv. Der ganze Rest sind Karteileichen, die vielleicht ab und an mal bei Twitter vorbeischauen, um etwas nachzulesen oder die sich irgendwann mal angemeldet, mittlerweile aber die Lust verloren haben. Sie alle werden bei der offiziellen Follower-Statistik trotzdem mitgerechnet.</p>
<h3>Wieviele lesen wirklich mit?</h3>
<p>Das kann die Statistik erheblich verzerren: Ein erfolgreicher Twitterer hat vielleicht 10&#8217;000 Follower, wird aber in Wirklichkeit von viel weniger Leuten gelesen als ein neuerer Account mit nur 1&#8217;000 Followern. Auch bei Facebook gibt es solche Karteileichen, wenn z. B. Menschen eine Seite «Liken», diese dann aber in ihrem persönlichen Nachrichten-Feed verbergen: Real werden dann die Nachrichten weniger gelesen, auch wenn die Statistik nach wie vor gut ausschaut. </p>
<p>Wie absurd das ist, beweist ein Vergleich mit anderen Medien: Das wäre so, als würde eine Zeitung statt der aktuellen Auflagenzahlen veröffentlichen, wie viele Menschen jemals eine Ausgabe dieser Zeitung gelesen haben. Wie viele Freunde oder Follower ein Mensch oder ein Unternehmen bei Twitter, Facebook und Co. hat, ist also kein Qualitätskriterium. Schon auch deshalb nicht, weil sich diese Zahlen kinderleicht manipulieren lassen und es bereits zahlreiche Dienstleister gibt, die mit gefakten Fans oder Followern gutes Geld verdienen.</p>
<p><small><em>Artikelbild: Steve Harris auf flickr.com (CC BY 2.0)</em></small></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/08/31/give-a-shit-org-gutes-tun-mal-anders/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/08/Picture-1-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/08/31/give-a-shit-org-gutes-tun-mal-anders/">Give-a-shit.org: Gutes Tun, mal anders</a></b><br /><font size="2">Heute schon eine gute Tat vollbracht? Wer jeden Tag auf give-a-shit.org einen lässt, setzt sich für eine bessere Welt ein. </font><font color="#aaa">(31. August 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/06/28/smartr-nie-mehr-was-interessantes-auf-twitter-verpassen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/06/smartr_logo-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/06/28/smartr-nie-mehr-was-interessantes-auf-twitter-verpassen/">Smartr: Nie mehr was interessantes auf Twitter verpassen</a></b><br /><font size="2">Smartr ist eine App für das iPhone, die die Twitter Timeline entschlackt und interessante Inhalte lesefreundlich aufbereitet. </font><font color="#aaa">(28. Juni 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2010/12/08/social-media-am-arbeitsplatz-facebook-sperren-macht-dumm/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2010/12/Learn-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2010/12/08/social-media-am-arbeitsplatz-facebook-sperren-macht-dumm/">Social Media am Arbeitsplatz: Facebook sperren macht dumm</a></b><br /><font size="2">In einigen Jahren werden Social Media-Tools im Unternehmen unentbehrlich sein. Trotzdem versperren viele Unternehmen ihren Mitarbeitenden den Zugang zu Facebook und anderen Social Media-Sites. Damit verhindern sie, dass die Mitarbeitenden lernen, mit diesen Tools umzugehen. </font><font color="#aaa">(8. Dezember 2010)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Kommunikation und Effizienz fördern: Laut lachen, produktiver arbeiten</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 05:55:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>

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		<description><![CDATA[Lachen macht produktiv. Das tönt nach Binsenweisheit, lässt sich aber inzwischen auch wissenschaftlich untermauern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Lachen macht produktiv. Das tönt nach Binsenweisheit, lässt sich aber inzwischen auch wissenschaftlich untermauern.</h4>
<p><h6 class='textad' style='color: rgb(153,153,153); font-size:1em; font-weight:normal; padding: 0 0 1em 0; margin: 0;'> &mdash; <a href='http://news.aiciti.ch/' rel="nofollow">C36daily</a> &mdash; Der tägliche Newsletter für die Schweizer ICT-Community. Schnell, aktuell und auf den Punkt. Jetzt abonnieren und immer up-to-date sein.  &mdash; <a class='textad-blogwerk' style='color: rgb(153,153,153);' href='http://blogwerk.com/verlag/werbung/textanzeige' rel="nofollow">Textanzeige</a> &mdash; </h6><a href="http://imgriff.com/2012/01/04/humor-kann-kommunikation-und-effizienz-fordern-laut-lachen-produktiver-arbeiten/lol/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/12/lol-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Lachen wirkt ansteckend. Der Grund dafür sind Spiegelneuronen, wie Thomas <a href="http://imgriff.com/2010/01/14/spiegelneuronen-warum-lachen-ansteckend-ist/">in diesem Artikel zeigt</a>. Aber Lachen kann vielleicht noch mehr: Nämlich die Produktivität steigern. Denn tatsächlich gelten humorvolle Menschen als besonders leistungsfähig, flexibel, kontaktfreudig, erfolgreich und gesund. In Stresssituationen erweisen sie sich als belastbarer. Freude an der Arbeit fördert das körperliche und psychische Wohlbefinden. Wir kennen das alle: Wenn wir gut gelaunt und mit Spaß bei der Arbeit sind, dann läuft es wie geschmiert. Wenn wir hingegen griesgrämig und grübelnd dasitzen, geht es bedeutend schleppender voran. Außerdem kann ein kräftiges Lachen helfen, Stress abzubauen und dadurch Gesundheit und Leistungsfähigkeit verbessern.</p>
<h3>Komödien fördern die Durchblutung</h3>
<p>Das ist auch wissenschaftlich erwiesen: Im Rahmen einer Studie zeigte Michael Miller vom University of Maryland Medical Center in Baltimore 20 Testpersonen in einem Abstand von zwei Tagen jeweils einen Ausschnitt aus einer Komödie und einem Kriegsdrama. Vorher und nachher überprüften sie per Ultraschall die Durchblutung der Hauptschlagader des Oberarms. Die meisten hatten nach Ansicht der Komödie eine erhöhte Durchblutung, während die Mehrheit nach dem Kriegsdrama eine schlechtere Durchblutung hatte. Daraus folgerten die Forscher, dass Lachen dazu beiträgt, das innerste Gewebe der Blutgefäße, das sogenannte Endothel, gesund zu halten. Durch das Endothel wird der Blutfluß und der Innendruck der Blutgefäße reguliert.<span id="more-5693"></span></p>
<h3>Weitsichtiger denken </h3>
<p>Auch der Harvard-Psychologe Daniel Goleman schreibt in seinem Buch  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423195274?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3423195274">Emotionale Intelligenz (Affiliate-Link)</a> über die produktivitätsfördernde Wirkung von Gelächter. Seiner Meinung tragen Lachen und Begeisterung dazu bei, weitsichtiger und komplexer zu denken, freier zu assoziieren und gedankliche Beziehungsgeflechte zu entdecken, die sonst verborgen bleiben würden. Das Lachen erschließt so neue Denkdimension. Somit sei das Lachen nicht nur im kreativen Bereich, sondern auch bei der Folgenabschätzung wichtiger Entscheidungen eine wichtige Hilfe.</p>
<p>Linus Torvalds, Begründer der Linux-Software, sieht in Spaß und Lachen unerlässliche Voraussetzungen für gutes Programmieren. «Die Leute müssen Quatsch machen dürfen», so Torvalds.<strong></strong> Vielleicht hat er deshalb einen Pinguin als Symbol für seine Software gewählt?</p>
<h3>Tipps für ein humorvolles Leben</h3>
<p>Um noch einmal zurück zum Anfang des Artikels zu kommen: Durch den Nachahmungseffekt, denn Lachen auslöst, verbessert es auch Kooperation und Teamgeist. Gemeinsames Lachen schafft dabei ein Wir-Gefühl. Und natürlich tut es auch der Kommunikation innerhalb unter Kollegen gut, wenn man freundlich und humorvoll miteinander umgeht, statt sich griesgrämig anzuschauen.</p>
<p>Was also tun? Experten empfehlen, jeden Tag 15 Minuten laut zu lachen. Auch ein künstliches Lachen hat dabei positive Effekte. Wer das alleine nicht hinbekommt, kann Humorseminare oder Lach-Yoga-Kurse besuchen.</p>
<p><small><em>Artikelbild: Eric Heunthep bei <a href="http://www.flickr.com/photos/neolao/3105372669/" title="LOL bei flickr.com" target="_blank">flickr.com</a> (CC BY 2.0)</em></small></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2012/01/03/auf-der-suche-nach-kreativitat/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2012/01/Farbeblau-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2012/01/03/auf-der-suche-nach-kreativitat/">Ideen und Einfälle: Auf der Suche nach Kreativität</a></b><br /><font size="2">Ein neues Jahr, das darauf wartet, mit Ideen und Einfällen gefüllt zu werden. Drei simple Methoden für mehr Kreativität: Blau, Lob und ein wacher Geist. </font><font color="#aaa">(3. Januar 2012)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/11/30/kommunikation-smalltalk-beim-stehlunch/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/11/smalltalk_stehlunch-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/11/30/kommunikation-smalltalk-beim-stehlunch/">Kommunikation: Smalltalk beim Stehlunch</a></b><br /><font size="2">In der Vorweihnachtszeit häufen sich Apéros und Stehlunches. Networking ist gut für’s Geschäft und in ungezwungener Atmosphäre gar nicht so schwer, könnte man meinen. Doch welche Themen eignen sich bei Tisch und wie beginnt man ein Gespräch mit wildfremden Personen? </font><font color="#aaa">(30. November 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/10/14/polychron-oder-monochron-wie-tickt-eure-innere-uhr/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/12/Sanduhr-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/10/14/polychron-oder-monochron-wie-tickt-eure-innere-uhr/">Polychron oder Monochron: Wie tickt Eure innere Uhr?</a></b><br /><font size="2">Monochron oder Polychron? Am liebsten von beidem etwas, denn beide Veranlagungen haben ihr Gutes. Gregor hat einen inoffiziellen Selbsttest für Euch zusammengestellt. </font><font color="#aaa">(14. Oktober 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Entscheidungen: Wenn der Impuls trügt &#8211;  und zögern hilft</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 05:46:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheiden]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Intuition ist eine wichtige Fähigkeit, um Entscheidungen zu treffen. Bloss dem Bauch alleine solltest Du wichtige Fragen doch nicht überlassen. Einige Tipps, wie man auch unter Zeitdruck überlegte Entscheidungen trifft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Intuition ist eine wichtige Fähigkeit, um Entscheidungen zu treffen. Bloss dem Bauch alleine solltest Du wichtige Fragen doch nicht überlassen. Einige Tipps, wie man auch unter Zeitdruck überlegte Entscheidungen trifft.</h4>
<p><h6 class='textad' style='color: rgb(153,153,153); font-size:1em; font-weight:normal; padding: 0 0 1em 0; margin: 0;'> &mdash; <a href='http://news.aiciti.ch/' rel="nofollow">C36daily</a> &mdash; Der tägliche Newsletter für die Schweizer ICT-Community. Schnell, aktuell und auf den Punkt. Jetzt abonnieren und immer up-to-date sein.  &mdash; <a class='textad-blogwerk' style='color: rgb(153,153,153);' href='http://blogwerk.com/verlag/werbung/textanzeige' rel="nofollow">Textanzeige</a> &mdash; </h6><a href="http://imgriff.com/2011/12/19/spontan-die-richtige-entscheidung-treffen-wenn-der-impuls-trugt/entscheidung/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/11/Entscheidung-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Wenn man Entscheidungsratgeber liest, geht es meist darum, Entscheidungen strukturiert Schritt für Schritt anzugehen. Eine Pro- und Contra-Liste aufzustellen ist da noch eine der einfacheren Methoden, die angeboten werden. In der Regel wird empfohlen, Informationen einzuholen, Kriterien aufzustellen und die gewonnen Erkenntnisse gegeneinander abzuwägen &#8211; auch rein rechnerisch. Im Endeffekt ist das vielen zu umständlich, es scheint zu mühselig, alle notwendigen Informationen einzuholen. </p>
<p>Eine <a href="http://www.avanade.com/de-de/about/avanade-news/press-releases/Pages/Globale-Avanade-Studie-Jedes-dritte-deutsche-Unternehmen-von-Datenfluss-%C3%BCberfordert-page.aspx">aktuelle Studie</a> zeigt z.B., dass fehlende Informationen oftmals die Quelle für Fehlentscheidungen sind. Das Forschungsunternehmen Kelton Research befragte 500 Vorstände, Manager und IT-Entscheider aus Deutschland und 16 weiteren Ländern. Die Studie hat untersucht, wie Unternehmen und Entscheider mit der stetigen Zunahme von Daten und Informationen umgehen. Ein Ergebnis: Deutsche Unternehmen, die bereits fehlerhafte Entscheidungen getroffen haben, geben an, dass die Daten veraltet waren (42 Prozent), zu ungenau waren (25 Prozent) oder aus fragwürdigen Quellen stammten (17 Prozent).<span id="more-5651"></span></p>
<h3>Bauchentscheidungen aus dem Kopf heraus</h3>
<p>Ich bin kein Feind intuitiver Entscheidungen, im Gegenteil. Aber man muss sich klar machen, dass Bauchentscheidungen dann doch auch mit dem Kopf zu tun haben: Sie laufen nämlich im Prinzip genauso ab wie eine strukturierte Entscheidung – allerdings unbewusst und oft in Sekundenbruchteilen, sodass Du es nicht einmal wahrnimmst: Du hast ein Ziel vor Augen, wägst die Informationen ab – und entscheidest Dich für oder gegen eine Alternative. Wer hier schnell und sicher entscheiden kann, ist im Berufsalltag klar im Vorteil, denn er gilt als entscheidungsfreudig und selbstbewusst.</p>
<p>Doch bergen solche intuitiven Entscheidungen auch Risiken: Entgegen der landläufigen Meinung, nach der die erste, intuitive Entscheidung richtig ist, belegen zahlreiche psychologische Studien, dass es fast immer besser ist, sich umzuentscheiden, statt an der ersten Eingebung festzuhalten. Denn Änderungen machen viel häufiger aus einer falschen eine richtige Antwort als umgekehrt. Daher ist es gar nicht so verkehrt, wenn man gelegentlich eine Neigung zum Zögern verspürt und eine Entscheidung nochmals überdenken will – in der Mehrheit der Fälle zahlt sich das tatsächlich aus (und wer Zeit hat, sollte am besten <a href="http://imgriff.com/2011/05/25/entscheidungen-daruber-schlafen-hilft-sagt-die-wissenschaft/" title="Entscheidungen: Darüber schlafen hilft.  Sagt die Wissenschaft.">darüber schlafen</a>).</p>
<h3>Fehlentscheidung durch Vereinfachung</h3>
<p>Die Erklärung für dieses Phänomen ist simpel, wenn man sich klar macht, dass Menschen eine gewisse Tendenz haben, Sachverhalte zu vereinfachen: So selektiv, wie die menschliche Wahrnehmung ist, läufst Du bei intuitiven Entscheidungen schnell Gefahr, wichtige Informationen zu übersehen. Denn letztendlich fällst Du eine Entscheidung aus dem Gefühl aufgrund bisheriger Erfahrungen, persönlicher Vorlieben und Gewohnheiten, ohne diese Faktoren überhaupt bewusst wahrzunehmen. Eine spontane Entscheidung fühlt sich vielleicht nur deshalb richtig an, weil sie etwas bestätigt, was Du schon kennst. Doch kann sie genauso gut falsch sein.</p>
<p>Ein Tipp für alle, die dennoch schnell entscheiden müssen und sollen: Verschaffe Dir zunächst einen Moment der Klarheit. Nimm Dir Zeit. Allein. Wenigstens fünf Minuten. Diskutiere nicht und verschwende diese Zeit nicht! Mach Dir klar: Du brauchst die Pause, um optimal zu entscheiden. Notiere Dir: Wie entscheidest Du Dich spontan? Entscheidet Dein Kopf oder Dein Bauch? Analysiere rational: Worum geht es bei der Entscheidung konkret, wer und was ist betroffen? Bring Deine spontanen Gefühle mit dem Ergebnis Deiner rationalen Analyse zusammen: Wie entscheidest Du Dich, nachdem Du alles rational durchdacht hast?</p>
<p><small><em>(Artikelbild: Jeff Horsager bei <a href="http://www.flickr.com/photos/horsager/2505569567/" title="Jeff Horsager bei flickr.com" target="_blank">flickr.com</a>)</em></small></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/07/06/entscheidungen-wieso-die-frage-nach-dem-erfolg-unwichtig-ist/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/07/jump-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/07/06/entscheidungen-wieso-die-frage-nach-dem-erfolg-unwichtig-ist/">Entscheidungen: Wieso die Frage nach  dem Erfolg unwichtig ist</a></b><br /><font size="2">«Werde ich erfolgreich sein» fragen sich viele Leute bei wichtigen Entscheidungen. Wir schlagen eine Alternative vor. </font><font color="#aaa">(6. Juli 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/05/04/entscheidungen-die-datenflut-als-vorteil/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/05/data-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/05/04/entscheidungen-die-datenflut-als-vorteil/">Entscheidungen: Die Datenflut als Vorteil</a></b><br /><font size="2">Unternehmen arbeiten produktiver, wenn sie datengestützt entscheiden. US-Wissenschafter konnten diesen Sachverhalt erstmals nachweisen. </font><font color="#aaa">(4. Mai 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/12/15/wissenschaftliche-arbeiten-planen-iiiiv-der-entwurf/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/12/Arbeitenschreiben-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/12/15/wissenschaftliche-arbeiten-planen-iiiiv-der-entwurf/">Wissenschaftliche Arbeiten planen III/IV: Der Entwurf</a></b><br /><font size="2">Das eigentliche Schreiben der wissenschaftlichen Arbeit muss keine Blackbox sein, aus der am Ende ein fertiger Text rausfällt. Vielmehr ist es in verdaubare Schritte unterteilbarer Prozess. </font><font color="#aaa">(15. Dezember 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>In kleinen Schritten zur Veränderung: Warum Eskapismus keine Lösung ist</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 06:03:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Zufriedenheit im Beruf]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Job hinschmeissen und ganz neu anfangen: Wer hat sich das nicht schon ausgemalt? Ein radikaler Schnitt ist aber häufig weniger erfolgsversprechend als man denkt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Den Job hinschmeissen und ganz neu anfangen: Wer hat sich das nicht schon ausgemalt? Ein radikaler Schnitt ist aber häufig weniger erfolgsversprechend als man denkt.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/12/06/in-kleinen-schritten-zur-veranderung-warum-eskapismus-keine-losung-ist/escape/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/11/escape-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Nach dem letzten <a href="http://eu.gallup.com/Berlin/118645/Gallup-Engagement-Index.aspx">Gallup Engagement-Index </a> sind gerade mal 13% der Arbeitnehmer in Deutschland emotional an ihr Unternehmen gebunden. Die Mehrzahl, ganze 66 Prozent, ist nur gering gebunden und macht Dienst nach Vorschrift. Und ganze 21% verspüren sogar gar keine emotionale Bindung zum Arbeitsplatz. Mit anderen Worten: Diese Mitarbeiter hassen ihren Job und arbeiten aktiv gegen die Interessen des Unternehmens. Fast 70% der Mitarbeiter fühlen sich menschlich nicht genügend gewürdigt. Ebensoviele finden, dass sie eine Position ausfüllen, die ihrer Persönlichkeit nicht hundertprozentig entspricht. Die Schuld geben die meisten ihren Vorgesetzen. </p>
<p>Ich jedoch finde: Jeder ist für sich selbst verantwortlich.</p>
<h3>Das Problem betrifft auch Selbständige</h3>
<p>Denn das Problem, keinen Bock mehr auf den Job zu haben, betrifft auch Selbständige. Die haben zwar Entscheidungsfreiheit, diese wird aber einerseits durch äußere Umständen (etwa Kundenwünsche) oft blockiert, andererseits stehen sich aber viele Menschen selbst im Weg. In ihrem Buch  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3596156513?ie=UTF8&tag=blwimg-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3596156513">Die Kunst, weniger zu arbeiten (Affiliate-Link)</a> beschreiben die Autoren Alex Braig und Ulrich Renz zum Beispiel sehr schön, wie man sich seinen anfänglichen Traumjob selbst kaputt machen kann &#8211; am Beispiel eines Managers.<span id="more-5650"></span></p>
<p>Der gründete aus einer kreativen, euphorischen Idee heraus zusammen mit Freunden ein Unternehmen, das bald floriert. Atemlos verbringt er die nächsten Jahre im Rausch der Aufbruchstimmung. Nichts ist für ihn wichtiger als die Arbeit, er fühlt sich wichtig in seiner Position und das Gefühl, große Aufgaben zu lösen, stärkt sein Selbstbewusstsein. Menschen, die eine 38-Stunden-Woche abarbeiten und freitags schon mittags nach Hause gehen, findet er geradezu empörend. Doch irgendwann verfliegt der Rausch.</p>
<p>Das Unternehmen wächst: Kalkulation, Kennziffern und Bilanzen gewinnen die Oberhand und pressen die Firma in ein starres Korsett, in dem kein Platz mehr ist für neue, kreative Ideen. Auch der gemeinschaftliche Unternehmensgeist aus der Anfangszeit, das Gefühl, dass alle zusammen anpacken und an einem Strang ziehen, verschwindet; bald kämpft jeder nur noch um sein Budget, Machtspielchen und Intrigen sind an der Tagesordnung. Denn jeder will seine Sicherheit und seine Besitzstände bewahren und Veränderungen machen Angst.</p>
<h3>Der Ausweg: Nur ein radikaler Schnitt?</h3>
<p>Der Ausweg ist dann am Ende nur ein radikaler Schnitt: Ganz Aussteigen. Das Problem bei solchen Kurzschlussreaktionen ist, dass es sich eben oftmals nicht um eine vernünftige Überlegung handelt. Menschen, die hinschmeißen, haben sich oft zu lange zu viel gefallen lassen oder sich einfach überarbeitet. Und haben nicht bemerkt, dass es schon längst reicht. Und irgendwann ist das Maß voll und dann gibt es eine Kurzschlussreaktion. Peng. Vernünftig nachzudenken ist dann nicht mehr möglich. Positive Aspekte sieht man nicht mehr.</p>
<p>Mal abgesehen davon, dass sich das viele Leute schlicht nicht leisten können, einfach so aus ihrem Job ausszusteigen oder gar nicht mehr zu arbeiten: In der Regel ist das keine Lösung. Denn die Probleme, seine Ängste, seine Schwächen, nimmt man ja beim Neustart mit. Und wird dann wieder &#8211; oder sogar noch stärker &#8211; damit konfrontiert. Was dagegen hilft, ist eine ehrliche Problemanalyse: Was genau verhagelt einem die Freude am Job? Was demotiviert? Und was kann man daran ändern?</p>
<p>Wenn der Vorgesetzte ein Vollidiot ist, kann vielleicht wirklich nur eine Kündigung helfen. Wenn die Schwierigkeit aber zum Beispiel darin liegt, dass man sich selbst hat zu viel gefallen lassen und einem zu wenig Respekt entgegengebracht wird, kann man das unter Umständen auch selbst ändern &#8211; und sich so vor der inneren Kündigung und dem Eskapismus bewahren.</p>
<p><small><em>(Artikelbild: jnyemb auf flickr.com, CC BY 2.0)</em></small></p>

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          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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		<title>Informelles Lernen: Was man vom Reisen fürs Leben  (und den Job) lernen kann</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/12/01/zeitmanagement-organisationsfahigkeit-was-man-vom-reisen-furs-leben-lernen-kann/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 05:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzprofil]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Die wenigsten Dinge, die wir lernen, lernen wir in der Schule oder in Kursen. Lernen passiert «on the job», in der Familie, im Verein - oder eben auf Reisen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die wenigsten Dinge, die wir lernen, lernen wir in der Schule oder in Kursen. Lernen passiert «on the job», in der Familie, im Verein &#8211; oder eben auf Reisen.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/12/01/zeitmanagement-organisationsfahigkeit-was-man-vom-reisen-furs-leben-lernen-kann/informelles_lernen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/10/Informelles_Lernen-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Immer noch ist Urlaub ist für viele abhängen, einfach mal die Seele baumeln lassen, nichts tun. Das sollte sich ändern: Denn nirgends lernt man so viel nützliches für das Leben wie unterwegs. Nicht umsonst heißt es schließlich «Das Leben ist eine Reise.» Und: «Reisen bildet». Man muss es nur richtig machen!</p>
<h3>Sich auf Reisen neu organisieren</h3>
<p>Auf die Idee zu diesem Text hat mich Travelblogger Keith Jenkins gebracht, den ich kürzlich in Kanada kennenlernte. Der hat 2008 nämlich seinen Job als erfolgreicher Investmentbanker hingeschmissen, um sich seinen langgehegten Traum einer Weltreise zu erfüllen. Dabei hat er sich zunächst wenig Sorgen um seine Ausgaben gemacht (schließlich war er es ja gewohnt, viel Geld zu haben). </p>
<p>Dann aber wurde er von der Lehmann-Krise überrascht, bekam keine Jobs mehr und musste sich neu organisieren. Zu dem Thema hat er <a href="http://velvetescape.com/2009/11/travelations-the-trip-that-opened-my-eyes/">ein sehr lesenswertes E-Book</a> verfasst (wer es kürzer und auf Deutsch mag, findet hier <a href="http://www.berufebilder.de/berufseinstieg/wie-man-die-krise-als-chance-nutzt-vom-investment-banker-zum-travel-blogger/">ein Portrait von Keith</a>). Darin beschreibt Keith, wie ihn seine Weltreise praktisch fit für das Leben danach machte.<span id="more-5613"></span></p>
<blockquote><p>New things were learned every day. Travelling alone, I became very self-sufficient. I organised my transportation, accommodation, and tours; planned my budget; learned to keep an eye on my expenditures and cut down when I needed to; and became better at time management. I started to appreciate and apply talents and skills which I previously took for granted, and enjoyed this new awareness. When I felt pleased about achieving a certain goal or gaining a new insight, I gave myself a pat on the back by treating myself to a delicious meal or a divine bottle of wine! Every day was a priceless lesson.</p></blockquote>
<p>Was aber genau lernt man denn nun auf Reisen? Eine Übersicht:</p>
<p><strong>Zeitmanagement:</strong> Gerade Globetrotter sind in der Regel nicht mit dem eigenen Auto unterwegs, sondern mit dem Flugzeug, öffentlichen Verkehrsmitteln, Schiffen oder gegebenenfalls mit einem Mietauto vor Ort. Und der öffentliche Personen-Nah-Verkehr ist nicht überall so gut ausgebaut wie in Deutschland oder der Schweiz. Ich erinnere mich z.B. daran, dass auf der Dingle-Halbinsel im Westen Irlands der Bus nur zweimal in der Woche fuhr. Danach muss man dann den ganzen Zeitablauf planen.</p>
<p><strong>Organisieren:</strong> Aber nicht nur das Herumfahren will geplant werden. Auch diejenigen, die mit dem Auto oder zu Fuß unterwegs sind, müssen organisieren: Zum Beispiel preiswerte Unterkünfte. Je öfter man den Ort wechselt, desto anstrengender wird das.</p>
<p><strong>Budgetplanung:</strong> Das hat Keith sehr schön beschrieben. Gerade Reisen eignen sich dafür sehr gut. Ich habe auch schon Leute kennengelernt, die sich unterwegs einen Job gesucht haben, weil das Geld nicht reichte.</p>
<p><strong>Zielstrebigkeit: </strong>Ob es jetzt das erklimmen eines hohen Berges, das Wandern einer weiten Strecke oder das Erreichen eines sonstigen Zieles ist: Reisen lehrt uns, ein Vorhaben ins Auge zu fassen und das auch umzusetzen.</p>
<p><strong>Effizienz:</strong> Leute, die sonst im Büro herumtrödeln, entwickeln auf Reisen plötzlich ungeahnte Effizienz &#8211; schließlich will man ja auch in kurzer Zeit alles, aber auch wirklich alles, mitbekommen.</p>
<p><strong>Entspannung:</strong> Aber auch das Gegenteil allen Organisationsstresses ist der Fall. Viele Menschen können erst im Urlaub, weit weg von allem Stress, richtig abschalten.</p>
<p><strong>Ängste aushalten:</strong> Auch das beschreibt Keith in seinem Buch sehr eindrucksvoll an anderer Stelle: Auf Reisen lernt man, sich seinen Ängsten zu stellen. Zum Beispiel wenn man sich einfach darauf verlässt, dass man schon irgendwo eine Übernachtung finden wird, statt immer vorab zu reservieren.</p>
<p><strong>Alleinsein:</strong> Und schließlich ein wichtiger Punkt: Die Fähigkeit, auch mal allein zu sein und sich nur auf sich selbst konzentrieren. Die aber gleichzeitig viel offener anderen Menschen gegenüber macht. Tatsächlich haben nicht wenig Leute Angst vor dem Allein-Reisen.</p>
<h3>Informell erworbene Fähigkeiten immer wichtiger</h3>
<p>All das sind Fähigkeiten, die man auch in seinem normalen Alltag sehr gut braucht &#8211; und die man sich sonst oft nicht so bewusst macht. Und es sind Herausforderungen, die man unterwegs oft ganz selbstverständlich auf sich nimmt, wovor man sonst vielleicht zurückschreckt. Einfach mal darüber nachdenken!</p>
<p>Wie man so informell erworbene Fähigkeiten dokumentiert, haben wir vor einiger Zeit in einem Artikel zum Thema <a href="http://imgriff.com/2009/08/31/kompetenzprofil-wissen-was-man-kann-und-weiss/" title="Kompetenzprofil: Wissen, was man kann und weiß">Kompetenzenprofil</a> erläutert &#8211; ein Instrument, um Kompetenzen, die man zum Beispiel auf einer Reise erworben hat, auch aufzeigen zu können.</p>
<p><small><em>(Cristian Ghe bei flickr.com, CC-BY 2.0)</em></small></p>

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          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/04/18/unsere-zukunft-was-wir-wirklich-lernen-muessen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/04/was-wir-lernen-müssen_quad-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/04/18/unsere-zukunft-was-wir-wirklich-lernen-muessen/">Unsere Zukunft: Was wir wirklich lernen müssen</a></b><br /><font size="2">Leben heisst lernen, unser Gehirn lernt ständig. Bloss was und wie wir lernen, müssen wir vielleicht wieder mal diskutieren. Gunter Dueck und Stephen Downes haben sich dazu Gedanken gemacht: Was wir wirklich lernen müssen. </font><font color="#aaa">(18. April 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/01/12/zeitmanagement-mehr-schaffen-mit-pomodoro/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/01/Time_150-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/01/12/zeitmanagement-mehr-schaffen-mit-pomodoro/">Zeitmanagement: Mehr schaffen mit Pomodoro</a></b><br /><font size="2">Fokus ist der Schlüssel zum Erfolg. Leichter gesagt als getan - aber Pomodoro hilft: Pomodoro nennt sich eine Methode, um einzelne Aufgabenpakete konzentriert abzuarbeiten. Einfach und wirkungsvoll, wie wir finden. </font><font color="#aaa">(12. Januar 2011)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2008/02/24/undiszipliniert-macht-nichts-sei-einfach-nur-motiviert/">Undiszipliniert? Macht nichts, sei einfach nur motiviert</a></b><br /><font size="2">Viele Leute sind stolz darauf, dass sie diszipliniert arbeiten können. Andere halten sich für völlig undiszipliniert, aber sogar die schaffen es, Dinge zu erledigen. Doch liegen Disziplin und Selbstmotivation wirklich so weit auseinander? </font><font color="#aaa">(24. Februar 2008)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<item>
		<title>Produktives Arbeiten mit Social Media II/II: 8 Tipps für effizientes Arbeiten</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/11/25/produktives-arbeiten-mit-social-media-teil-2-8-tipps-fur-effizientes-arbeiten/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 05:18:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Computer und Software sollen uns helfen - also sollten wir uns nicht von Smartphones und E-Mails knechten lassen. Eine kleine Anleitung zum emanzipierten Arbeiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Computer und Software sollen uns helfen &#8211; also sollten wir uns nicht von Smartphones und E-Mails knechten lassen. Eine kleine Anleitung zum emanzipierten Arbeiten.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/11/25/produktives-arbeiten-mit-social-media-teil-2-8-tipps-fur-effizientes-arbeiten/abschalten-2/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/11/abschalten-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Es gibt Menschen, die können ohne Social Media nicht mehr leben. Und das nicht, weil sie süchtig geworden sind, sondern weil Social Media-Tools fester Bestandteil ihrer beruflichen oder privaten Kommunikation geworden sind. Die Hamburger <a href="www.atenta.de">Personal- und Social-Media-Agentur Atenta</a> beispielsweise wickelt ihre gesamte interne Kommunikation über das Microblogging-Tool Yammer ab und nutzt Facebook-Gruppen fürs Projektmanagement. Jan Rothenberger hat vor einigen Tagen hier beschrieben, wie unser Verlag, die Blogwerk AG, <a title="Arbeitswerkzeuge bei Blogwerk AG" href="http://blog.blogwerk.com/2011/11/07/kollaborative-tools-unser-arbeitswerkzeug-bei-blogwerk/" target="_blank">Social Media für die tägliche Arbeit</a> einsetzt.</p>
<p>Aber auch private Geburtstagseinladungen, Partys oder treffen mit Freunden werden von vielen Menschen zum Beispiel über Facebook-Einladungen organisiert. Weil es schneller und praktischer ist, als ständig E-Mails hin- und herzuschicken. Trauriger Nebeneffekt: Wer nicht bei Facebook ist, bekommt davon einfach nichts mit.<span id="more-5638"></span></p>
<p>Mit technischen Tools lassen sich zum Beispiel auch E-Mails intelligent verwalten &#8211; etwa mit Courteous.ly, ein Service den Thomas <a href="http://imgriff.com/2011/06/03/courteous-ly-e-mail-empfang-nur-bei-aufgeraumter-inbox/">hier bei imgriff</a> beschreibt. Wenn ich den Service, der bislang ohnehin nur mit Google-Mail, funktioniert, selbst nicht nutze, gefällt mir doch die Idee, Nachrichten nicht einfach rauszuhauen, sondern sich vorher zu «erkundigen», ob es dem Empfänger jetzt gerade passt. Sicher ein Schritt in die richtige Richtung.</p>
<p>Aufzählen könnte man sicher noch viele weitere Tools &#8211; mir geht es eher um einen generellen Überblick: Wie arbeiten wir effizient mit Social Media? 8 Tipps im Überblick!</p>
<p><strong>Tipps fürs effiziente Arbeiten mit Social Media</strong></p>
<ol>
<li><strong>E-Mails und persönliche Nachrichten</strong> sind immer noch der größte Zeitfresser. Wer ständig mit Lesen und beantworten beschäftigt ist, gerade auch unterwegs, stresst nicht nur sich selbst, sondern unterbricht auch immer wieder seine Konzentration. Was hilft: E-Mails nur ein oder zweimal am Tag checken. Oder gleich einen No-E-Mail-Day einführen. Und: Wer keine E-Mails auf dem Handy haben möchte, sollte auf ein Smartphone verzichten.</li>
<li><strong>Benachrichtigungen ausschalten</strong>: Ständig blinkt es irgendwo am Computer, das Smartphone piepst bei jedem E-Mail-Eingang. Nervig! Stellen Sie alles ab. Vor allem auch die Benachrichtigungsfunktionen in Sozialen Netzwerken wie Xing oder Facebook, die Standardmäßig bei jeder noch so unwichtigen Aktivität Ihrer Freunde E-Mails senden.</li>
<li><strong>Leerlaufzeiten nutzen</strong>: Smartphones mögen aufgrund der ständigen Erreichbarkeit nervig sein, aber um Leerlaufzeiten, z.B. im Wartezimmer, zu nutzen, um mal schnell die neusten Tweets zu lesen oder doch E-Mails sind sie Gold wert.</li>
<li><strong>Vergessen Sie das protestantische Arbeitsethos</strong>: Zwar will der Mensch immer alles fertig bekommen, aber in Social Media geht das einfach nicht. Manches muss auch unkommentiert und unbeantwortet bleiben.</li>
<li><strong>Pausen einplanen</strong>. Unbedingt. Wer sich ständig unter Dauerstress setzt, bekommt gar nichts mehr auf die Reihe.</li>
<li><strong>Fassen Sie Ihre Kommunikation</strong> mit möglichst wenigen Online-Diensten und Software <strong>zusammen</strong>, die verschiedene Social Media Konten abdecken – z.B. mit wie Hootsuit oder TweetDeck.</li>
<li><strong>Keep it simple</strong>: Nutzen Sie Software und Webdienste, die möglichst wenig Benachrichtigungen versenden und einfach zu handhaben sind. Übersichtlichkeit geht vor Coolness.</li>
<li><strong>Egoistisch sein</strong>: Wenn andere User sie mit unwichtigen Informationen, Nachrichten, Mails usw. nerven, verbannen Sie diese auch einfach mal aus Ihrer Timeline oder Freundesliste. Das ist nicht immer schön, aber es geht manchmal nicht anders.</li>
</ol>
<p><em><small>(Bild: Karl-Ludwig Poggemann bei flickr.com, CC BY 2.0)</small></em></p>

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		<item>
		<title>Produktives Arbeiten mit Social Media I/II: Macht Internet ineffizient?</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/11/24/produktives-arbeiten-mit-social-media-teil-1-macht-internet-ineffizient/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 05:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail-Management]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[To-Do-Liste]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Versprechen der Informationstechnologie waren schon immer gross: Sie sollten uns die Arbeit abnehmen oder zumindest einfacher machen. Ein Realitätscheck.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Versprechen der Informationstechnologie waren schon immer gross: Sie sollten uns die Arbeit abnehmen oder zumindest einfacher machen. Ein Realitätscheck.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/11/24/produktives-arbeiten-mit-social-media-teil-1-macht-internet-ineffizient/evolution/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/11/evolution-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Nachdem ich gerade mehrere Tage lang mein eigenes Blog mit einem neuen Theme versehen und umfassend überarbeitet habe, ist mir mal wieder klar geworden, wie viel Zeit das Internet und Social Media fressen können. Gründe gibt es viele: Weil die Technik dann doch nicht so funktioniert &#8211; vor allem in Zusammenhang mit Facebook fällt mir das immer wieder auf! Weil die Vielfalt an Möglichkeiten im Netz schier unendlich ist, dass es auch ersteinmal unendlich viel Zeit kostet, die Passenden zu finden. </p>
<p>Denn herauszufinden, welche der kleinen Software-Helfer sich möglichst nahtlos in den eigenen Workflow einschmiegen und uns so die Arbeit erleichtern, gleicht der Nadelsuche in einem stachligen Heuhaufen. Oder aber andersherum, man verliert Zeit, gerade weil es funktioniert und man so begeistert von seinen eigenen Erfolgen ist, dass man immer noch mehr will &#8211; jedenfalls ging es mir mit meinem Blog so.<span id="more-5637"></span></p>
<h3>Vom Hölzchen aufs Stöckchen</h3>
<p>Johnny Häusler hat das auch <a href="http://www.spreeblick.com/2008/07/24/das-internet-hat-mein-leben-zerstort/">auf Spreeblick</a> sehr treffend beschrieben:</p>
<blockquote><p>Habe die Recherche für ein tolles Thema bei Google angefangen. Bin nach vier Stunden beim dritten Link, über den ich einen Experten gefunden habe, mit dem ich ein Telefon-Interview vereinbaren will, finde aber seine E-Mail-Adresse auf der Seite nicht, in seiner Linkliste verweist er dafür auf ein völlig irres Forum, Wahnsinn, hab’s sofort den anderen Autoren gemailt, wir beschließen eine ganze Artikel-Serie, das gibt Stoff für drei Wochen! Erstmal muss ich aber den anderen Artikel weitertippen, den ich angefangen habe. Wo hatte ich den gespeichert? Ich sollte mir eine To-Do-Liste zulegen, kann man doch prima auf dem Rechner erledigen, gleich mit Erinnerungsfunktion. Wäre cool, wenn man so eine Liste auch mobil immer dabei hätte, sollte ja mit iPhone kein Problem sein. Tatsächlich: 15 verschiedene Listenprogramme zeigt der AppStore, gleich mal testen. Ok … dieses hier lässt sich nicht mit dem Desktop-Rechner synchronisieren, aber jenes schon, man muss sich nur kurz auf der dazugehörigen Website registrieren, kein Problem, schon erledigt. Nur noch auf die Bestätigungsmail warten. Währenddessen teste ich mal noch eine weitere Liste, die auch viel netter gestaltet ist. Jau, so macht das Arbeiten Spaß! Die benutze ich ab jetzt … ach Mist, die lässt sich ja wieder nicht synchronisieren.</p></blockquote>
<h3>Das Dilemma der unendlichen Auswahl</h3>
<p>Das Dilemma mit den vielen Tools ist schlicht: Unternehmen wollen nunmal leider Geld mit ihrer Software verdienen: Oft stellen Sie daher kostenlose Beta- oder Basisversionen zum kostenlosen Testen zur Verfügung. Die haben aber entweder (noch) nicht den vollen Funktionsumfang oder weisen schlicht Fehler auf, die viel Zeit und Nerven kosten. Wenn sich der User dann freudig an die Funktionalität des Programms gewöhnt hat, ist der Umfang plötzlich kostenpflichtig. So geschehen bei Hoot Suite, einem Client zum verwalten und versenden von Twitter und anderen Social-Media-Anwendungen. Als Nutzer muss man dann entweder zahlen oder sich nache einer Alternative umsehen.</p>
<p>Oder das Unternehmen ist pleite oder wird verkauft. So geschehen bei Delicious, das als Pionier der Social-Bookmarking-Anwendungen. 2005 erwarb Yahoo Delicious. Als Yahoo im Dezember 2010 ankündigte, Delicious verkaufen, je gegebenenfalls sogar schließen zu wollen, ging ein Aufschrei durch die Sozialen Netzwerke, der zeigt, wie abhängig User von ihren gewohnten, aber meist kostenlos genutzten Tools sind. </p>
<p>Mittlerweile wird Delicious übrigens von Chad Hurley und Steve Chen betrieben, die ironischerweise ihre ebenfalls sehr erfolgreiche Gründung YouTube 2006 an Google verkauft hatten. Das Roulette dreht sich ständig weiter. Kein Wunder also, dass sich selbst auf Internetkonferenzen fast der ganze Saal meldet, wenn die Frage lautet, ob die eigene Produktivität unter dem ständigen Kommunikationszwang im Internet leidet.</p>
<h3>E-Mail &#8211; tot oder lebendig?</h3>
<p>Ein Tool, das übrigens von eingefleischten Social-Media-Nutzern seit einiger Zeit <a href="http://imgriff.com/2011/06/24/inbox-management-eine-welt-ohne-e-mails/">totgesagt wird</a>, ist die E-Mail. Und tatsächlich, seit ich die Kürze von 140-Zeichen-Nachrichten bei Twitter kennengelernt habe, finde auch ich E-Mails zunehmend nervig.Allerdings zeigt eine <a href="http://blog.nielsen.com/nielsenwire/online_mobile/is-social-media-impacting-how-much-we-email/">Studie von Nielsen Research</a>: Je länger sich Menschen in Sozialen Netzwerken aufhalten, desto mehr Zeit verbringen sie auch mit dem E-Mail-Management. Grund: Wer sich in einem Social Network wie Facebook anmeldet, erhält häufig sogenannte Freundschaftsanfragen, Social Media Mails, Event-Einladungen usw. Zudem vergrößert sich durch Social Media der eigene Bekanntenkreis, wodurch auch ingesamt mehr kommuniziert. Und auch wer bloggt, bekommt die Kommentare zu seinen Texten sehr häufig ebenfalls via E-Mail. </p>
<p>Die E-Mail, die viele schon längst als antiquierte Kommunikationsmethode abgestempelt hatten, ist also noch höchst lebendig und wird das wohl noch eine Weile bleiben.</p>
<p><em><small>(Bild: Casey Fleser bei flickr.com, CC BY 2.0)</small></em></p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/06/24/inbox-management-eine-welt-ohne-e-mails/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/06/inbox-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/06/24/inbox-management-eine-welt-ohne-e-mails/">Inbox Management: Eine Welt ohne E-Mails</a></b><br /><font size="2">Die Welt versinkt in E-Mails. Die klugsten Köpfe brüten über neuen Lösungen. Ein Überblick und meine Prognose: Wir werden bald weniger E-Mails haben. </font><font color="#aaa">(24. Juni 2011)</font></td></tr><tr><td colspan="2"><b><a href="http://imgriff.com/2009/10/05/der-link-am-morgen-mehr-social-media-mehr-e-mails/">Der Link am Morgen: Mehr Social Media, mehr E-Mails </a></b><br /><font size="2">Eine Studie zeigt: Social-Media-Angebote wie Twitter oder Facebook führen keineswegs dazu, dass man weniger Mails zu bearbeiten hat. Im Gegenteil. </font><font color="#aaa">(5. Oktober 2009)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/23/samstag-11-uhr-dradio-wissen-online-talk-zu-e-mails-und-produktivitat-im-netz/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/RIMG0020-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/23/samstag-11-uhr-dradio-wissen-online-talk-zu-e-mails-und-produktivitat-im-netz/">Samstag, 11 Uhr: DRadio Wissen Online Talk zu  E-Mails und Produktivität im Netz</a></b><br /><font size="2">Schafft die E-Mails ab: Morgen Samstag fragt DRadio Wissen Online, wie wir zu mehr Produktivität im Netz kommen. Es diskutieren mit: imgriff.com-Autor Gregor Gross, David Allen und weitere Experten. </font><font color="#aaa">(23. September 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Wie wir morgen arbeiten werden: Arbeitsgeräte der Zukunft</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/11/08/wie-wir-morgen-arbeiten-werden-arbeitsgerate-der-zukunft/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 05:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[Tablets]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere zukünftigen Werkzeuge sind Arbeitsgeräte für unterwegs. Ideal sind die heutigen Möglichkeiten dafür aber noch lange nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Unsere zukünftigen Werkzeuge sind Arbeitsgeräte für unterwegs. Ideal sind die heutigen Möglichkeiten dafür aber noch lange nicht.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/11/08/wie-wir-morgen-arbeiten-werden-arbeitsgerate-der-zukunft/hammer/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/10/Hammer-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>In meiner Autorenvita steht nicht umsonst, dass ich nach dem perfekten mobilen Büro für unterwegs suche: leicht und klein genug für Handtasche oder Reiserucksack, aber dennoch praktisch genug, um möglichst viele Arbeitsgänge erledigen zu können. Und damit meine ich nicht nur E-Mailen, Im Internet surfen und Twittern, sondern auch Artikel schreiben, bloggen und vielleicht sogar noch Grafikbearbeitung.</p>
<h3>Leicht, aber nicht leistungsfähig</h3>
<p>Genau da fangen die Probleme an: Denn klein und leicht meint meist eben doch auch unkomfortabel zu bedienen und wenig leistungsfähig. Immerhin macht die Technik in letzter Zeit einige Schritte vorwärts, wie ich beim Test <a href="http://www.berufebilder.de/serie/htc-desire-s-im-langzeit-test/">meines aktuellen Smartphones</a>, einem HTC Desire S, feststellen durfte: Mittlerweile benutze ich unterwegs fast nur noch das Handy und habe das Netbook kaum noch dabei. Der Grund ist das Betriebssystem: Auf dem Netbook läuft ein traditionelles PC-System (zuvor Windows 7, jetzt Ubuntu 11.04), das für den Einsatz an großen Bildschirmen konzipiert ist: Fenster, die für einenen 10-Zoll-Bildschirm manchmal einfach zu klein sind, Menüleisten horizontal und vertikal und nicht zu vergessen der Mauseinsatz.<span id="more-5601"></span></p>
<p>Auf einem 10-Zoll-Bildschirm wird ein solches Betriebssystem schnell zum Problem: Abgesehen von davon dass das mit Fenstern und Menüleisten bei einem kleineren Displays schnell unübersichtlich wird: Das tippen von Texten mag ja noch gut funktionieren. Spätestens aber wenn ich zwischen verschiedenen Anwendungen hin- und herswitchen will, wird das Touchpad auf dem kleinen Keyboard zu unhandlich. Und überhaupt: Spätestens um mal schnell zwischendurch einen Text im Internet lesen zu können, ist so ein Netbook viel zu unhandlich: Was fehlt, ist einfach der Touchscreen.</p>
<h3>Smartphone: Besser als das Nebook?</h3>
<p>Auf dem deutlich kleineren Smartphone geht das alles viel einfacher: Denn die Apps sind für die kleinen mobilen Bildschirme optimiert. Sogar bloggen und Kommentare bearbeiten finde ich auf dem Smartphone einfacher als auf dem Netbook. Und das will schon was heißen. Der Computer der Zukunft wird möglicherweise ganz anders funktionieren: Mit Touchpad und viel interaktiver als wir uns das heute schon vorstellen können &#8211; Star Trek lässt grüßen. Oder wie <a href="http://www.spreeblick.com/2010/10/28/warum-ich-mein-ipad-verkauft-habe/">Johnny Haeusler schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Ich schätze, ich kann mittlerweile als computer-konservativ gelten, denn ich glaube, dass wir gerade den ersten wirklichen Hardware- und GUI-Umbruch seit der Mainstreamisierung des Internet erleben. Gerade die Selbstverständlichkeit, mit der Kinder Apples Touch-Interface benutzen, zeigt, dass die Tage der Mäuse, Fenster und Schreibtische gezählt sind.</p></blockquote>
<p>Offenbar sieht auch Microsoft darin die Zukunft seines Betriebssystem. Während Windows 7 alles, nur nicht für kleine Bildschirme angepasst war, soll Windows 8 diesbezüglich den entsprechenden Durchbruch bieten, denn Microsoft sieht in Touchscreens die Bildschirme der Zukunft, wie <a href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2011-09/microsoft-windows-8">die ZEIT</a> schreibt:</p>
<blockquote><p>Gemeint sind gleich mehrere Trends: der zu neuen Geräteklassen wie Tablets und Ultrabooks, der zur parallelen Nutzung mehrerer Geräte, vom Telefon bis zum Desktop-PC, der zur zunehmenden mobilen Nutzung – auf der Couch, im Bett oder unterwegs – sowie der steigende Grad an Vernetzung von Menschen und Applikationen.</p></blockquote>
<h3>Notebook oder Tablet?</h3>
<p>Indes machen sich die Gerätehersteller Gedanken, wohin denn die Reise geht: Notebook oder doch eher Tablet? Tablets sind kleiner und leichter, für unterwegs also besser geeignet. Allerdings sind sie noch kein vollwertiger Computerersatz, wie <a href="http://imgriff.com/2011/05/04/ipad-co-tablets-werden-zum-arbeitsgerat/">Thomas am Beispiel iPad zeigt</a>: Photoshop auf dem iPad wird wohl fürs erste noch ein Traum bleiben! Also doch lieber Netbook oder gleich Notebook? Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, mit <a href="http://www.berufebilder.de/existenzgruendung/gesellschaft-medien/unternehmens-innovationskultur/lenovo-round-table-zur-zukunft-unserer-arbeitsgeraete-tablet-oder-notebook-think-bigger/">Peter Hortensius, Entwickler der Lenovo Thinkpads, zu sprechen</a>: Nach seiner Einschätzung wird das Tablet das Notebook als Arbeitsgerät nicht ersetzen, weder was Leistungsfähigkeit noch Stabilität angeht. Wenn da mal nicht eher der Wunsch Vater des Gedankens ist. Ich glaube jedenfalls auch, dass Tablets über kurz oder lang vor allem Netbooks, aber auch Notebooks als mobile Arbeitsgeräte ablösen werden. Leichtigkeit ist im Bezug auf Mobilität einfach ein unschlagbares Argument.</p>
<p>Eine Alternative könnten höchsten die MacBook Air oder die <a href="http://neuerdings.com/2011/10/12/asus-zenbook-die-leichtigkeit-des-ultrabook-seins/">neuen Ultrabooks</a> sein, die Leichtigkeit und hohe Leistungsfähigkeit vereinen und &#8211; das freut mein Bloggerherz &#8211; auch mit entsprechend großen Bildschirmen daherkommen: Auf 13 Zoll lässt sich ja schon fast wie gewohnt arbeiten. Und auch einen guten Akku sollen sie haben. Aber natürlich wiegen sie immer noch über 1 kg, im Gegensatz zum iPad mit etwas über 600 Gramm, was wahrscheinlich auch der Tastatur geschuldet ist. Aber mal abgesehen, dass diese Geräte bisher auch fast doppelt so teuer wie ein Tablet sind: Sind Notebooks, die unsere bisherigen Gewohnheiten und traditionelle Arbeitsweisen bedienen, nicht vielleicht doch ein Schritt in die falsche Richtung? Wäre es nicht an der Zeit, Computing grundsätzlich neu, innovativer, mobiler und leichter zu denken? Was meint Ihr?</p>
<p>Nebenbei, was m.E. wirklich noch fehlt auf dem Markt: Eine richtig gute Kamera, mit der man tolle Fotos machen und so nebenebei noch seine Kommunikation abwickeln kann. Bei den vielen Menschen, die ich mit Kamera durch die Gegend laufen sehe, könnte das ein Knüller werden. Oder noch besser: Eine Art Plugin für die Kamera mit entsprechenden Funktionen ;-)</p>
<p>&nbsp;</p>

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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/18/visitenkarten-und-co-das-kreuz-mit-der-kontaktverwaltung/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/08/Dr_No-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/18/visitenkarten-und-co-das-kreuz-mit-der-kontaktverwaltung/">Visitenkarten und Co.: Das Kreuz mit der Kontaktverwaltung</a></b><br /><font size="2">Selbst wenn das papierlose Büro Realität werden würde: Visitenkarten gibt's dann immer noch - zufriedenstellende und verbreitete Alternativen fehlen bis heute. </font><font color="#aaa">(18. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/05/john%e2%80%99s-phone-im-test-eine-sache-richtig-machen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/Johns-Phone-Konzentration-auf-das-Wesentliche-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/05/john%e2%80%99s-phone-im-test-eine-sache-richtig-machen/">John’s Phone im Test: Eine Sache richtig machen.</a></b><br /><font size="2">John’s Phone ist ein Handy für Minimalisten. Kein Webbrowser, kein Terminkalender, keine Mail - noch nicht einmal SMS kann das Handy senden oder empfangen. Und das ist gut so - wir haben's getestet. </font><font color="#aaa">(5. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/06/24/reposito-garantiebelege-im-griff/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/06/Icon-128x128-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/06/24/reposito-garantiebelege-im-griff/">Reposito: Garantiebelege im Griff</a></b><br /><font size="2">Reposito ist eine Smartphone App, mit der sich Garantiebelege digital aufbewahren und verwalten lassen. </font><font color="#aaa">(24. Juni 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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		<title>Networking: Was bringt eigentlich Speed-Dating?</title>
		<link>http://imgriff.com/2011/10/26/konferenzen-effizient-organisieren-was-bringt-eigentlich-speed-dating/</link>
		<comments>http://imgriff.com/2011/10/26/konferenzen-effizient-organisieren-was-bringt-eigentlich-speed-dating/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 06:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Meeting]]></category>

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		<description><![CDATA[Speed-Dating ist nichts anrüchiges: Als Methode bei Konferenzen und Business-Events ist es eine einfache und effiziente Art, neue Kontakte zu knüpfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Speed-Dating ist nichts anrüchiges: Als Methode bei Konferenzen und Business-Events ist es eine einfache und effiziente Art, neue Kontakte zu knüpfen.</h4>
<p><a href="http://imgriff.com/2011/10/26/konferenzen-effizient-organisieren-was-bringt-eigentlich-speed-dating/speed/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2051/10/speed-150x150.jpg" width="150" height="150"  alt="" align="left" hspace="5" vspace="5"/></a>Speed-Dating kennt man eigentlich vom Flirten. Die Idee dahinter ist simpel: In der Regel entscheidet sich in wenigen Sekunden, ob wir unser gegenüber sympathisch finden oder nicht. Wenn die Chemie stimmt, kann man sich ja für ein weiteres Treffen verabreden. Wenn nicht, kann man sich nach kurzer Zeit dezent verabschieden, ohne unhöflich zu wirken oder den ganzen Abend lang ein nerviges Date zu ertragen.</p>
<p>Das Konzept klingt so einleuchtend, dass es mittlerweile auch im Arbeitsalltag Einzug gehalten hat: Die Deutsche Bahn beispielsweise nutzt Company-Speed-Dating, um potentielle Mitarbeiter zu rekrutieren: In 5 bis 8 Runden pro Veranstaltung haben Personaler und Bewerber jeweils 8 Minuten Zeit, sich zu beschnuppern. Wenn die Chemie nicht stimmt, lässt man es halt sein.</p>
<p>Aber kann man das überhaupt klappen mit dem Speed-Dating, also kann man in nur ein paar Minuten überhaupt einen vernünftigen Eindruck von seinem Gesprächspartner bekommen? Ich war zugegebenermassen skeptisch &#8211; bis ich selbst an einer Business-Speed-Dating teilgenommen habe: Und zwar nicht bei der Deutschen Bahn, sondern auf einer <a href="http://www.media.gomediacanada.com/">Medienkonferenz der Kanadischen Tourismus-Kommission</a> in Edmonton/Alberta. Die Zielsetzung dort war in etwa ähnlich wie bei der Deutschen Bahn, wie die verantwortliche DB-Mitarbeiterin <a href="http://saatkorn.wordpress.com/2011/06/29/company-speed-dating-bei-der-deutschen-bahn/">Sonja Ostermann</a> berichtet:<span id="more-5600"></span></p>
<blockquote><p>Für die DB-Vertreter heißt das, fünf bis acht potentielle neue Mitarbeiter in je acht Minuten für die DB zu begeistern, in dem er von eigenen Aufgaben und spannenden Projekten berichtet sowie die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten im DB-Konzern skizziert. Für die potentiellen Bewerber heißt das, dem zukünftigen Chef/ der zukünftigen Chefin von bereits gemeisterten Herausforderungen zu berichten und die Fragen zu stellen, die man schon immer über den Arbeitgeber DB stellen wollte.</p></blockquote>
<p>Während es bei der Deutschen Bahn 8 Runden zu je  5-8 Minuten Zeit gibt, war die Veranstaltung in Edmonton etwas grosszügiger angelegt: Ein riesiger Raum, mehr als 1000 Tourismus-Unternehmen und Journalisten und für jedes Gespräch 15 Minuten Zeit. Zwischen den einzelnen Gesprächen 5 Minuten, um zu seinem neuen Gesprächspartner zu kommen, was allein durch die Größe des Raums in regelrechten Stress ausarten konnte.</p>
<p>Beim traditionellen Speed-Dating in kleiner Runde wechseln die Teilnehmer ja reihum, in Edmonton war das aufgrund der Grösse schlicht und einfach nicht möglich. Daher hatten sowohl Medienvertreter als auch Tourismus-Manager vorab aus einem Pool von potentiellen Gesprächspartnern die interessantesten herausgepickt und die Treffen wurden fein säuberlich in einem Ablaufplan festgehalten. Pro Person waren das ungefähr 30 Treffen. Am Ende jeden Gesprächs ertönte ein Gong als Signal zum Aufbruch. Der kam oft viel zur früh, weil die Gespräche so interessant gewesen waren und manchmal erstaunlicherweise auch viel zu spät, weil sich mein Gegenüber in nichtssagendem Marketing-Gewäsch verlor. Oder wie mein englischer Kollege Jools Stone so <a href="http://travelllll.com/2011/10/17/this-little-jogger-went-to-canadas-gomedia-marketplace/">treffend beschreibt</a>:</p>
<blockquote><p>As with ordinary speed dating, sometimes it’s obvious the chemistry just isn’t there. Your folder will tellingly reflect this. Some pages of mine are almost entirely obscured by my messy scrawl, some are blank.</p></blockquote>
<p>Was aber bringt Speed-Dating nun im Business-Bereich? Die Antwort: Viel mehr als ich geglaubt hätte. Ich habe eine Menge interessante Kontakte geknüpft und in der Kürze der Zeit einige spannenden Story-Ideen entwickelt. Vermutlich sind die Treffen, die zwar kurz sind, aber zwischen nur zwei Gesprächspartnern stattfinden, deutlich effizienter als Gruppen-Meetings oder Vorträge, bei denen einzelne ihren Ideen im Auditorium präsentieren. Denn der Vorteil beim Speed-Dating liegt darin, dass man nichtmal zwischendurch eindösen kann, wenn es langweilig wird: Man muss sich voll und ganz auf sein Gegenüber konzentrieren, Ausreden gibt es nicht. Das ist aber natürlich gleichzeitig ein Nachteil: Die Schnell-Dates sind aufgrund der erhöhten Konzentration auch gleichzeitig viel stressiger &#8211; das habe nicht nur ich gemerkt, sondern das wurde mir von verschiedenen Gesprächspartnern, die ich nach ihrer Meinung fragte, auch so bestätigt. Und auch für die Organsiation ist so ein Speed-Dating-Event natürlich viel aufwändiger als einfach einen Raum mit Referent zu «mieten».</p>
<p>Dennoch finde ich so eine Veranstaltung deutlich besser geeignet, um Informationen auszutauschen. Ich persönlich würde es begrüssen, wenn mehr Veranstaltung als strukturierte Speed-Dating organisiert würden. Was ist Eure Meinung dazu?</p>

        <div style="float:left;padding-right:10px;margin-bottom:10px;">
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          <small>Dieser Text ist mir was wert: </small></div>
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        </div>
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      </div><br /><table width="100%" cellspacing="0"><tr><td><b><u>Verwandte Artikel</u></b></td></tr><tr><td><table cellspacing="2" cellpadding="0" bgcolor="#ffffff" width="100%"><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/27/networking-madonna-beinahe-treffen-und-andere-falsche-hoffnungen/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/09/network-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/27/networking-madonna-beinahe-treffen-und-andere-falsche-hoffnungen/">Networking: Madonna (beinahe) treffen und andere falsche Hoffnungen</a></b><br /><font size="2">Das persönliche Netzwerk ist in vielen Situationen entscheidend für den beruflichen Erfolg. Der Aufbau eines solchen Netzwerkes ist aber eine langfristige Angelegenheit - und eine Frage der Sympathie. </font><font color="#aaa">(27. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/23/kontaktaustausch-die-visitenkarte-lebt-bis-nfc-sie-verdrangt/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2011/09/visitenkarte-neu.png" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/23/kontaktaustausch-die-visitenkarte-lebt-bis-nfc-sie-verdrangt/">Kontaktaustausch: Die Visitenkarte lebt -  bis NFC sie verdrängt</a></b><br /><font size="2">Trotz ihrer altertümlichen Anmutung in einer zunehmend digitalen Welt behauptet sich die Visitenkarte wacker und kann sogar überzeugte Papier-Gegner kurzzeitig wieder in ihren Bann ziehen. Mit dem Durchbruch von NFC jedoch wird ihr Ende besiegelt. </font><font color="#aaa">(23. September 2011)</font></td></tr><tr><td width="60"><a href="http://imgriff.com/2011/09/18/visitenkarten-und-co-das-kreuz-mit-der-kontaktverwaltung/"><img src="http://imgriff.com/wp-content/uploads/2050/08/Dr_No-neu.jpg" height="55" width="55" border="0"></a></td><td><b><a href="http://imgriff.com/2011/09/18/visitenkarten-und-co-das-kreuz-mit-der-kontaktverwaltung/">Visitenkarten und Co.: Das Kreuz mit der Kontaktverwaltung</a></b><br /><font size="2">Selbst wenn das papierlose Büro Realität werden würde: Visitenkarten gibt's dann immer noch - zufriedenstellende und verbreitete Alternativen fehlen bis heute. </font><font color="#aaa">(18. September 2011)</font></td></tr></table></td></tr></table><br /><div style=" float: left; clear: both;"><br /><small>SPONSOREN</small><br /><div style="margin-right:5px;float:left;">
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