Ryan Klarhölter

Während seiner Ausbildung zum Fachinformatiker, hat sich Ryan Klarhölter (geb. ’89) vor allen anderen Dingen mit der Frage auseinandergesetzt, wie man die Dinge geregelt kriegt. Dass das nicht klappt, indem man sich eins zu eins an Internetartikel und Bücher hält, hat er am Ende dann auch herausgefunden.

Besonders interessiert er sich für Methoden und Anwendungen, die ihm dabei helfen, seine vielen Interessen und Vorhaben zu verwalten – und gleichzeitig gelassen zu sein. Selbstmanagement soll einem schließlich dienen und nicht bloß produktiv machen.

Ryan mag außerdem die E-Books von Leo Babauta – Zen To Done und Focus -, das Scanner-Handbuch von Barbara Sher, den Cult of Less, Rockmusik und das Lesen und Schreiben.

 

Alle 5 Artikel von Ryan Klarhölter auf imgriff.com:

Ergonomie:
Informationsdienst für
gesunde Arbeitsgestaltung

Der gemeinnützige Verein Gesellschaft Arbeit und Ergonomie – online e.V. gibt auf ergo-online.de jede Menge Tipps für bessere Ergonomie bei der Schreibtisch- und Computerarbeit. Die Informationen sind sehr detailiert und haben hohen praktischen Nutzwert.

Du kannst dich dort über die optimale Arbeitsplatzgestaltung schlaulesen, findest unter anderem Tipps zur Gestaltung der täglichen Arbeitszeit und sogar ein ganzes Kapitel zum Thema Software-Ergonomie – interessant für Entwickler. Für den persönlichen Rundumcheck empfiehlt sich der Grundkurs Büroalltag. » weiterlesen

Minimalismus:
Digitale Minimalisten
und Tech-Nomaden

Weniger ist mehr: Als «Minimalism» erfährt dieses alte Sprichwort eine Renaissance. Die Protagonisten wollen ihren Lebensstil weniger als Konsumkritik verstanden haben, sondern vielmehr als Weg zu mehr Fokus und weniger Stress.

Für die einen ist es bittere Realität, für andere eine Selbstverständlichkeit und für manche ein bewusster Lebensstil: ausschließlich das Nötigste zu besitzen. In ihren Weblogs präsentieren Minimalisten ihren wenigen Besitz und schreiben über die Vorteile und Annehmlichkeiten ihrer Lebensart. Das größte Medieninteresse weckte damit 2010 der Softwareentwickler Michael Kelly Sutton. » weiterlesen

Multitasking:
Vier Spiele gleichzeitig

Multitask ist ein Online-Spiel und lässt einen erfahren, dass Multitasking ein echtes Problem darstellt, wenn man es mit Aufgaben betreibt, die Konzentration erfordern. Es geht bei dem Spiel darum, vier verschiedene Geschicklichkeitsübungen gleichzeitig zu machen und diese möglichst lange fehlerfrei durchzuhalten. Versagt man bei einem, verliert man. Multitask ist kostenlos und kann zum Beispiel auf Kongregate oder Newgrounds gespielt werden. Ich kam beim zweiten Versuch auf fast 90 Punkte – nicht sehr gut, glaube ich. Wie viele schaffst du? Einen Selbsttest, der eindrücklich erfahren lässt, dass Multitasking nicht effizient ist, haben wir letztes Jahr hier gezeigt.

Tool Time: Wir stellen jeden Tag ein Software-Tool oder einen Webdienst aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.

Wissensarbeiter und Computer:
Werde Super-User!

Viele Computernutzer pflegen eine ambivalente Beziehung zu ihrem Arbeitswerkzeug. Das muss nicht sein: Tipps und Tricks, um sein wichtigstes Werkzeug optimal einzusetzen.

Der Computer ist ein Multifunktionswerkzeug. Ihn zu bedienen stellt den Benutzer nicht vor eine handwerkliche Herausforderung, aber vor eine intellektuelle. Jeder Wissensarbeiter muss dieses Werkzeug beherrschen. Viele betrachten ihn allerdings als kompliziertes, irrationales Gerät, mit dem sich nur die EDV auskennen muss. Aber um einen Computer bedienen zu können, musst du nicht wissen, wie Software entsteht oder Hardware gebaut wird. Werde Super-User und lerne Fehler zu beheben, zu vermeiden und den Computer effizienter zu nutzen.

Anwendung

Um den Rechner schnellstmöglich bedienen zu können, braucht es nicht viel: » weiterlesen

Aufgabenmanagement für Schüler:
Junge Rebellen und To Do-Listen

Unterricht, Hausaufgaben und Lernen: Auch mit der besten Selbstorganisation werden die Pflichten im Leben von Schülern nicht weniger. Aber mit etwas Planung bleibt am Ende mehr Zeit für die spannenden Dinge.

Gastautor Ryan Klarhölter ist aus Braunschweig, 22 Jahre alt und hat gerade erfolgreich die Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert.

Als ich 16 Jahre alt war, erwähnte meine Kunstlehrerin, dass sie sich jeden Morgen aufschreibt, was sie an diesem Tag alles erledigen will. Ich hörte sofort auf zu malen und war entsetzt. Überall gibt es Regeln, dachte ich, und diese Frau schafft sich auch noch selbst welche. Selbstbeschränkung: 1. Spontanität: 6.

To-do-Listen sind für viele in diesem Alter mit schrecklichsten Vorstellungen verknüpft. Wenn du gerade in diesem Alter bist, dann klick jetzt bitte nicht weg, sondern lies noch ein paar Zeilen. Ich kann dir nämlich erklären, warum die Vorstellung, To-do-Listen und Selbstmanagement hätten etwas mit geistiger Unbeweglichkeit zu tun, falsch ist, und dir zeigen, was Listen dir persönlich – nicht deinen Eltern oder Lehrern – für Vorteile bringen. » weiterlesen