Peter Sennhauser

Blogwerk-Chefredaktor Peter SennhauserPeter Sennhauser (*1966) war schon lange online, bevor das World Wide Web die Medienwelt auf den Kopf zu stellen begann. Als Parlamentsberichterstatter beim Berner “Bund” und Ressortleiter “E-World” der Wirtschaftszeitung “Cash” interessierte er sich genauso für politische Konsequenzen und gesellschaftliche Auswirkungen der Digitalisierung wie als Vollblut-Geek für technisches Spielzeug. Seit 2004 lebt und arbeitet Peter in San Francisco am Eingang zum Silicon Valley. Seit März 2007 ist er als vollamtlicher Chefredaktor von Blogwerk verantwortlich für alle Blogs.

Peter ist erreichbar unter peter.sennhauser@blogwerk.com.

 

Alle 19 Artikel von Peter Sennhauser auf imgriff.com:

Downtime von 16.00 bis 16.15 UhrBlogwerk-Blogs voraussichtlich 15 Minuten lang offline

Wir rüsten unseren Server mit mehr RAM auf. Dazu wird er voraussichtlich von 16.00 bis 16.15 Uhr heruntergefahren.

Alle Blogs (neuerdings.com, medienlese.com, imgriff.com, fokussiert.com, fraulich.com und die anderen vier, Ihr wisst schon) sind während dieser Zeit nicht erreichbar.

Danke für Euer Verständnis.

[Update: Aus den 15 Minuten wurden 15 Stunden - entschuldigt bitte. Mehr dazu im Firmenblog.]

Software-Lizenzen Kleingedrucktes lesen

Nicht jede “Lizenzbedingung” im Kleingedruckten von Software ist überall rechtsgültig. Bisweilen lassen sich die Hersteller Abstruses einfallen.

(Artikel aus dem Jahr 2002 – aus aktuellem Anlass hier wiederholt…)

Jeder hat sie gesehen, die wenigsten haben sie gelesen: Die Lizenzbedingungen, die bei der Installation von Software zu “akzeptieren” sind. Wer sie “ablehnt”, kann das Programm gar nicht installieren. In diesem Fall, heisst es etwa beim Schweizer Hersteller Logitech, werde jeder Händler die Software trotz geöffneter Verpackung zurücknehmen.

So weit kommt es fast nie. Denn die Nutzer klicken die Bedingungen meistens weg, ohne sie eines Blickes zu würdigen. Schliesslich wären allein bei der Eröffnung eines Gratis-Mail-Accounts bei der Microsoft-Tochter Hotmail insgesamt 18 (achtzehn) Seiten Juristendeutsch zu studieren.

Bisweilen lohnt sich die Lektüre. Denn was sich die Hersteller an Einschränkungen einfallen lassen, grenzt häufig an Realsatire.

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imgriff.com sucht ProduktivitätsexpertInnen

Für imgriff.com suchen wir Produktivitätsexperten wie Arbeitspsychologen, Hausfrauen oder Studenten. Man muss kein Guru sein, um etwas über Effizienz zu wissen und wie man sie steigern kann (aber man sollte viel darüber wissen und es eloquent darstellen können, um für imgriff.com zu schreiben). Wir lernen durch Ausprobieren und durch den Austausch und suchen Ko-Autoren, die Ideen in die Runde werfen, Diskussionen lancieren und hin und wieder auch mal ein Buch vorstellen können, das sie sogar gelesen haben.

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Der Kartenfresser fürs Networking

Cardscan Personal: Visitenkarten verwalten ohne mühsames Abtippen. Ein kleines Bürohelferlein, das funktioniert.

In den USA ist es nichts besonderes, ein vorgestern gekauftes Gerät heute kommentarlos zu retournieren. Deshalb habe ich mir heute einen Visitenkarten-Scanner geleistet, in der ziemlich festen Überzeugung, das Ding morgen zurückzubringen: Das kann ja nicht funktionieren. Aber einen Versuch ists wert; der Stapel von gegen hundert Karten auf meinem Schreibtisch geht mir nämlich langsam auf die Nerven.

Jedenfalls habe ich die Verpackung im Hinblick auf die morgige Rückgabe sorgfältig geöffnet, und den Zettel mit der Versicherung “Zufriedenheit oder Geld zurück” lächelnd zur Kenntnis genommen.

Fünf Minuten später war ich nur noch erstaunt. Der Scanner wird per USB angeschlossen und bezieht auch seinen Strom über das Standard-Kabel; er hat keinerlei Knöpfe oder sonstige Bedienelemente und frass die erste Karte nach drei Minuten Installationsaufwand.

Das Resultat ist verblüffend:

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Produktivität der anderen steigern

Wer produktiver werden will, liest imgriff.com. Und wer seine Mitmenschen produktiver machen will, schickt ihnen Links zu imgriff.com-Artikeln!

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Das geht neuerdings ganz leicht, seit die nimmermüden Blogwerker diesen unglaublich effizienten Zusatzdienst geplant, umgesetzt und implementiert haben: “Weiterleiten”. Auf Mausklick lässt sich damit eine Mail mit dem gewünschten imgriff-com-Artikel an bis zu fünf Adressaten gleichzeitig verschicken. Der Link findet sich am Anfang und am Ende jedes Postings (gleich neben “Drucken”. Aber per Mail weiterleiten und jemand andern ausdrucken lassen ist doch viel effizienter. Finde ich.)

Fortschrittlich, wie wir sind, habe wir die Funktionalität sogar abwärtskompatibel gemacht. Will heissen, auch die alten (und beliebten) Texte aus der Hotliste nebenan zum Beispiel lassen sich ab sofort per Mail verschicken.

Wir würden meinen: Sofort ausprobieren, und schon ist ein Task weniger auf der Liste.

Online-Buchhaltung für Kinder

Der «Sackgeld» (helvetisch für Taschengeld) -Planer hilft Kids beim Sparen und Haushalten.

Manche lernen’s nie (und ich kann ein Lied davon singen): Der Umgang mit Geld, vor allem der verantwortungsvolle Umgang damit, will traniert sein. Und dieweil alle Welt sich in neuen, hippen webzwonull-Anwendungen tummelt, denkt kaum ein Startup an pädagogisch wertvolle (oder ganz einfach praktische) Anwendungen des Konzepts für Kinder.

Sackgeldplaner2

Ausser der Schweizer Konsumentenzeitschrift «Beobachter», deren «Sackgeldplaner» Kindern bei dabei hilft, einen Überblick über ihre Finanzen und ein Gefühl für deren Entwicklung in der Zukunft (und der Vergangenheit) zu entwickeln.

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Die Renaissance des Notizbuchs

Hightech-Spezialisten und Geeks finden zurück zum Notizbuch: Vom Nutzen handschriftlicher Gedankenstützen.

«Ich benutze ein kleines (9 mal 14cm) Moleskine-Notizbuch, das ich leicht mitnehmen kann, wenn es unbequem wäre, ein grösseres Buch herumzuschleppen … Moleskines sind ausserordentlich praktisch. Sie passen exakt in die Gesässtasche eines Paar Levi’s. Ihr zähes Einbandmaterial steckt nicht nur Misshandlungen weg, sondern gewinnt an Charakter durch die Schläge und Kratzer. Das Leinen-Lesezeichen ist unverzichtbar, und die Ticket-Tasche auf der Umschlag-Innenseite wird zum Aufbewahrungsort vieler Schätze.»
Paul Saffo

«Ein “b” am Rand eines Eintrags markiert Ideen, die einen Beitrag in meinem Blog wert wären. Ein kleiner Kreis bedeutet “zu erledigen”; ein “x” bedeutet “erledigt”. Und mehrere grössere Kreise um einen kleinen Kreis bedeuten “sollte endlich erledigt werden!”»
Stan James

Es gibt gute Gründe (und sehr schöne Produkte), auch im digitalen Zeitalter immer ein kleines Notizbuch mit sich herumzutragen. Vorteilhaft ist die chronologische Folge aller Notizen (wir denken zeitliniear, und wir suchen entsprechend), die leichte Archivierbarkeit und nicht zu vergessen das angenehme Gefühl, wichtige Dinge schwarz (oder blau oder koloriert) auf weiß zu haben.

Wer mich von diesem Anachronismus überzeugt hat? Der berühmteste Zukunftsforscher des Silicon Valley, Paul Saffo.

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Grosse Dateien verschicken:
Pando!

Es gibt vieles, was beim Umgang mit Email zu beachten ist – und leider kennen sich immer weniger Leute mit dem Mail-Knigge aus. In jüngster Zeit aber nimmt vor allem ein Problem wieder überhand, das eigentlich mit Gigabyte-Mailboxen und Hochgeschwindigkeits-Internet aus der Welt geräumt schien: Immer mal wieder verstopft ein Riesen-Datei mein Postfach oder bringt meinen Mailclient zum Stillstand.

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Dabei gibts eine ebenso einfache wie kostenlose und simple Lösung. Sie heisst Pando.

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Passwörter immer im Griff

Zugangscodes immer zur Hand, auch unterwegs: Passwort Speicher für Windows, Mac und Handies

Wieviele Post-Its kleben an ihrem Bildschirm? Wie oft rätseln Sie, welches wohl der Name ihres ersten Haustiers war, weil Sie Ihr Passwort vergessen haben und eine Webseite zuerst “Harro” sehen will, bevor Sie wieder Zugang kriegen? Wieviel Zeit vergeuden Sie mit der Suche nach den Codes in alten Notizen?

Ich habe dem Problem vor einigen Jahren ein Ende gesetzt. Paranoider Schweizer, der ich nun mal bin (was mir hier in den USA, wo Identitäts-Diebstahl blitzschnell geschieht und ein echtes Problem ist, zugute kommt), steckte ich ständig im gleichen Dilemma: Aufschreiben kommt nicht in Frage, jedenfalls nicht für wichtige Zungangscodes wie diejenigen fürs Telebanking oder Paypal; einfach memorisierbare Zugangscodes wiederum beruhen nun mal auf persönlichen Daten, und jeder bessere Social-Engineering-Hacker findet die blitzschnell raus.

Wie also organisiert man sich die Listen mit sicheren Zugangscodes, die meistens so aussehen: Xc408tlQ1rt? Eine verschlüsselte Speicherung umfangreicher Passwort-Listen in einem speziellen Programm erledigt den Trick. In meinem Fall ist es eine Kombination eines Desktop- und eines Mobilprogramms, die garantiert, dass ich jederzeit die aktuellesten Daten mit mir herumtrage. Wenn ich einen der Codes brauche, gewährt mir ein Master-Passwort Zugriff auf die Liste, und ein integrierter Suchdienst findet blitzschnell jedes noch so selten benutzte Kryptikum.

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