Patrick Mollet

Dr. Patrick Mollet hat langjährige Erfahrung als Unternehmer und Berater. Seit rund 10 Jahren bewegt er sich in den Bereichen Personalmarketing, Recruiting und Employer Branding.

2004 hat er die Agentur StudiMedia gegründet und seit Sommer 2012 ist er mit seinem neuen Startup Eqipia daran, Stellenanzeigen attraktiver zu machen und die Mitarbeiter in die Rekrutierung zu involvieren.

Um seine diversen Engagements unter einen Hut zu bringen, hat er sich früh auf die persönliche Produktivitätssteigerung fokussiert. Als Gadget- und App-Junkie lässt er keine Möglichkeit unversucht, mit immer wieder neuen Tools noch effizienter und produktiver zu werden.

Aktuell ist er besonders begeistert von den Möglichkeiten des Self-Trackings und der Optimierung seiner Aktivitäten und Ernährung. Seit langem ist er ein Verfechter von neuen Arbeits- und Lebensmodellen, stark beeinflusst von Ricardo Semler’s «Seven-Day Weekend» und Tim Ferriss’ «4-Hour Workweek».

Patrick Mollet im Web:

Patrick ist via Kontaktseite zu erreichen.

 

Alle 88 Artikel von Patrick Mollet auf imgriff.com:

FilePane:
Mach mehr aus deinem Drag&Drop

Gerade kleine Tätigkeiten, welche man unzählige Male pro Tag ausführt, sollte man optimieren. FilePane fügt dem klassischen Drag&Drop vom Mac OS zusätzliche Funktionen hinzu. Dies reduziert Arbeitsschritte und spart Zeit.

filepane_150Drag&Drop gehört wohl zu den häufigsten Aktionen, die ich während dem Arbeiten am Computer vornehme. Sei es, um eine Datei einem Mail als Attachment hinzuzufügen oder per Skype zu versenden, oder sei es, um Dateien im Browser hochzuladen oder in einer Anwendung zu öffnen. Ich habe schon häufig festgestellt, dass viele Leute gar nicht wissen, was man mit Drag&Drop eigentlich alles machen kann.

Aber auch wenn man glaubt, dass eigentlich schon sehr vieles mit Drag&Drop möglich ist, so stösst man plötzlich auf ein Tool, das noch weitere Möglichkeiten eröffnet. FilePane ist eine kleine App, welche dem Drag&Drop praktische weitere Aktionen hinzufügt. Sobald FilePane installiert und aktiviert ist, öffnet sich ein kleines Menü, wann immer man aus dem Finder eine Datei anwählt und «wegzieht». So können Dokumente direkt in PDFs umgewandelt oder gedruckt werden. Auch eine Komprimierung als Zip ist direkt möglich. Die Aktionen sind zudem abhängig vom Dateityp: Zieht man beispielsweise eine Bilddatei auf das FilePane-Menü, kann deren Grösse geändert werden. » weiterlesen

Offline & fokussiert:
Mein Produktivitätsschub in der Bahn

Eigentlich schreibe ich hier jeden Freitag über Tools, welche unsere Produktivität fördern sollen. Einen der grössten Produktivitätsschübe erlebe ich aber nicht wegen eines Tools, sondern dank der Bahn.

sbb_150Mein erstes Mal war, als ich mich etwa in der Hälfte meiner Dissertation befand. Als externer Doktorand arbeitete ich nebenbei noch Teilzeit und mein eigenes Unternehmen war noch ein junges Pflänzchen, welches viel Aufmerksamkeit erforderte. Entsprechend schwer fiel es mir, meiner wissenschaftlichen Arbeit genügend Zeit und Energie zu widmen. Eigentlich gab es fast dauernd etwas Wichtigeres und Dringenderes als meine Dissertation.

Von meinem Wohnort zur Technischen Hochschule war es eine 2,5-stündige Bahnfahrt. Und irgendwann stellte ich dann eben fest, dass diese Bahnfahrten zu meinen produktivsten Zeiten gehören. Dies führte dazu, dass ich mich eines Tages einfach frühmorgens in einen Zug setzte und mal planlos bis an die Schweizer Grenze fuhr. Im Gepäck hatte ich nur meinen Laptop und das Ziel, dieses eine Kapitel bis am Abend fertig geschrieben zu haben.

Noch heute freue ich mich auf längere Bahnfahrten. Denn ich nehme mir immer gewisse Arbeiten vor und weiss, dass ich sie mit grosser Wahrscheinlichkeit auch tatsächlich erledigen werde. Deshalb bevorzuge ich für kürzere Strecken (bspw. Schweiz-Deutschland) auch die Bahn gegenüber dem Flugzeug. Der Flug mag zwar weniger Zeit in Anspruch nehmen, aber die Netto-Arbeitszeit ist mit der Bahn einiges höher – und in meinem Fall auch produktiver. » weiterlesen

Spillo:
Bookmarks speichern und interessante Links entdecken

Spillo ist eine elegante App für Mac OS zum Verwalten von Bookmarks. Sie speichert ganze Artikel und macht diese offline zugänglich.

spillo_150Wir haben schon mehrfach darüber geschrieben, wie interessante Fundstücke aus dem Netz am besten abgespeichert werden, sodass man sie leicht wieder findet und aus der Summe der Trouvaillen tatsächlich neue Erkenntnisse gewinnen kann. Nebst neuen Ansätzen wie den bereits auf imgriff.com vorgestellten Dragdis oder AllSeeingEye gehören Bookmarking-Dienste wie Delicious zu den Evergreens.

Spillo ist eine neue Desktop-App für Mac OS, die auf dem populären Dienst Pinboard basiert. Pinboard ist eine unkomplizierte Alternative zu Delicious und bietet im Endeffekt nichts anders, als Links zu speichern. Der Service hat einen Nachteil und ein Problem: Pinboard läuft nur im Browser und hat den grafischen Charme eines Google-Produkts. Um auch offline Zugriff auf die gespeicherten Links zu haben, bietet sich Spillo an. Die App geht aber auch noch einen Schritt weiter: Neben dem reinen Verwalten von Bookmarks kann man auch interessante Links entdecken. » weiterlesen

Scribbleton:
Ein kleines privates Wiki

Scribbleton ist eine weitere Notizen-App. Mit ihr können Notizen in einer Art Wiki erfasst und untereinander verlinkt werden. Tolles Konzept – aber das Tool hat noch Verbesserungspotential.

Mich faszinieren Tools, die es uns erlauben, Informationen so aufzubereiten, dass daraus Wissen entsteht. Dazu gehören verschiedene Mindmap-Tools genau so wie Self-Tracking-Tools. Aber auch Wikis: Wir haben schon bei zwei Firmen Wikis eingeführt, und ich war immer Feuer und Flamme und haben Unmengen von Seiten erstellt. Eigentlich träume ich noch immer von einem Tool, wo ich alle Informationen erfassen bzw. ablegen und miteinander vernetzen kann. » weiterlesen

Teamreporter:
Wissen, woran die Teamkollegen gerade arbeiten

Woher weiss man, was der Kollege erledigt hat, woran er morgen arbeiten will und was ihn gerade beschäftigt? Teamreporter sendet dazu eine Mail mit kurzen Fragen und verschickt anschliessend dem ganzen Team die Antworten als Report.

teamreporter_150Gerade in dezentral organisierten Teams ist es eine grosse Herausforderung, dass alle Personen immer über alle aktuellen Informationen verfügen. Und selbst wenn man im gleichen Büro sitzt, heisst dies noch nicht, dass ich wirklich weiss, woran der Kollege nebenan gerade arbeitet. Ganz zu schweigen von der Schwierigkeit für den Manager, immer im Bild zu sein. Gerade weil es heute eher ein Zuviel als ein Zuwenig an Informationen gibt.

Es fehlt nicht an Lösungsansätzen. In den meisten Unternehmen setzt man dafür auf fixe wöchentliche Meetings. Innovativere Unternehmen verwenden ein Wiki oder eine ähnliche Online-Plattform. Diese dienen aber mehr der grundsätzlichen Dokumentation und statischen Informationen und sind immer nur so gut, wie sie wirklich genutzt und aktualisiert werden. » weiterlesen

TinyBlu:
Eine App hilft uns, systematisch mit anderen in Kontakt zu bleiben

Beziehungspflege ist essentiell, sowohl beruflich wie auch privat. TinyBlu hat sich zum Ziel gesetzt, uns dabei zu helfen, Kontakte nicht abbrechen zu lassen und regelmässig mit anderen in Verbindung zu bleiben.

tinyblu150Wir sind zwar in der heutigen digitalen Welt per Smartphone, Social Media & Co. immer miteinander verbunden, aber dies bedeutet nicht, dass wir deswegen wirklich regelmässig miteinander kommunizieren. Oder wir vergessen gerade wegen der Nonstop-Kommunikation, mit gewissen Personen aktiv in Kontakt zu bleiben. Die Web-App TinyBlu will uns deshalb dabei helfen, mit wichtigen Personen systematisch in Verbindung zu bleiben.

Wer beruflich viel in Kontakt mit Geschäftspartnern ist, verwendet mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Tool für sein Client Relationship Management (CRM). Dort lassen sich nicht nur Kontaktdaten verwalten, sondern auch die ganze Kundengeschichte inklusive Meetings, Angebote und vielem mehr. In einem CRM können auch Aufgaben hinterlegt werden, um beispielsweise mit einem potentiellen Kunden regelmässig in Kontakt zu bleiben. » weiterlesen

Marker.to:
Web-Inhalte markieren und versenden

Dem Kollegen ein interessantes Zitat schicken oder ihn auf eine spannende Stelle im Blogartikel aufmerksam machen? Mit Marker.to lassen sich Texte auf Websites markieren und via Link versenden.

markerto_150Wir schicken uns gegenseitig laufend Web-Inhalte. Sei es ein Link zu einem interessanten Artikel, zu einem unterhaltsamen Video oder zu einer toll gemachten Website. Manchmal will man aber einen bestimmten Inhalt versenden oder auf eine spezifische Textstelle hinweisen. Wir verwenden dazu normalerweise Screenshot-Programme, mit denen man dann beispielsweise einen Pfeil platzieren oder einen Rahmen um die Stelle setzen kann.

Mehr Flexibilität bietet die Browser-Erweiterung Marker.to: Mit ihr lassen sich Inhalte farblich markieren und mit Tags versehen. Dabei können auf der gleichen Website auch mehrere Textstellen markiert werden und dies in unterschiedlichen Farben. Das Tool generiert automatisch einen Link, den man versenden kann. Besucht der Empfänger die Seite, sieht er die entsprechenden Textstellen markiert. Gerade für längere Artikel, bei denen man die 2-3 Highlights hervorheben will, ist dies sehr praktisch. Ich persönlich würde mir noch wünschen, dass man gleich einen Kommentar zur markierten Stelle hinzufügen könnte. » weiterlesen

Pomotodo:
App verknüpft Pomodoro-Technik mit einem Task-Manager

Mit Pomotodo erledigt man Aufgaben innerhalb eines 25-Minuten-Intervalls konzentrierten Arbeitens. Als Belohnung winken anschliessend 5 Minuten Pause.

pomotodo_150Pomodoro ist eine Produktivitätsmethode, bei der es darum geht, Aufgaben fokussiert in kleinen und damit kurzen Häppchen zu erledigen. Natürlich gibt es auch hierzu bereits verschiedene Apps. Einen neuen Ansatz verfolgt Pomotodo: Die App verknüpft die Pomodoro-Technik mit einer herkömmlichen To-do-Liste und misst gleichzeitig die Produktivität. Im Vordergrund steht dabei nicht mehr das simple Abhaken von Aufgaben, sondern das fokussierte Arbeiten.

Pomotodo läuft plattformübergreifend sowohl im Web wie auch als App für OS, iOS und Android. Sie lässt sich ohne Login testen. Mit einem Account lassen sich jedoch die Aufgaben zwischen verschiedenen Geräten synchronisieren. Im Startfenster können Aufgaben hinzugefügt werden, wie man dies von klassischen Task-Managern kennt. Diese Aufgaben lassen sich aber nicht einfach als erledigt markieren. Anstatt abzuhaken, starte ich mit einem Knopfdruck die Bearbeitung einer Aufgabe. Hier kommt nun der Pomodoro-Ansatz ins Spiel: Automatisch beginnt ein Timer von 25 Minuten an rückwärts zu laufen. Dieses Zeitfenster ist vorgegeben und kann nicht verändert werden. Zusätzlich zeigt mir die App optisch auf einem Kreis an, wie viel Zeit bereits verstrichen ist. Ganz Hartgesottene können sogar noch ein akustisches Tick-Tack aktivieren. » weiterlesen

MySimplePlan:
Rasch Projektpläne auf dem iPad erstellen

Statt den ersten Entwurf eines Projektplans auf ein Blatt Papier zu kritzeln, bietet MySimplePlan als Alternative eine einfache iPad-App. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

mysimpleplan150Unsere Arbeitswelt wird immer mobiler und es ist keine Seltenheit mehr, dass die Mitarbeiter im Geschäftsalltag nur noch mit Smartphone und Tablet unterwegs sind. Ein Grossteil dessen, was wir «Arbeit» nennen, ist sehr oft reine Kommunikation, sei es per Mail, Chat oder Telefon. Dazu sind die mobilen Geräte sehr gut geeignet. Schwieriger wird es beim Erstellen und Editieren von Dokumenten, wenn also wirklich kreative Arbeit gefragt ist.

Kleinere Arbeiten gehen gut von der Hand, aber wirklich produktiv erscheint mir persönlich dies jeweils nicht. Aber im Hinblick auf die immer noch existierende Vision von papierlosen Büros ist jede digitale Aktion begrüssenswert. Beispielsweise bietet sich das Tablet auch an, um in einem Meeting gleich einen Projektplan zu erstellen. Bislang habe ich dies vornehmlich textbasiert in Evernote gemacht, wenn ich nur das iPad dabei hatte. Grafische Versuche in einer Zeichnungsapp sind an meinen fehlenden zeichnerischen Fähigkeiten gescheitert. » weiterlesen

Momentum & Dayboard:
Die Task-Liste mit jedem neuen Tab im Blickfeld

Momentum und Dayboard sind zwei Browser-Erweiterungen für Chrome. Sie blenden die Aufgabenliste ein, wann immer man einen neuen Tab öffnet. So werden wir regelmässig an unsere Prioritäten erinnert.

momentum_150Die beste Task-Liste nützt nichts, wenn ich sie nicht im Blickfeld habe und regelmässig an meine Tasks erinnert werde. Sonst kann ich problemlos prokrastinieren und erst abends um 17 Uhr merke ich plötzlich, was ich mir eigentlich alles für heute vorgenommen habe. Eine krasse Variante ist das kürzlich vorgestellte OneTask, das die aktuelle Aufgabe fix auf dem Bildschirm und über allen anderen Programmen platziert.

Eine elegantere Variante bieten Momentum und Dayboard: Beide blenden die Aufgabenliste ganz einfach ein, wann immer man im Chrome-Browser einen neuen Tab öffnet. Und das geschieht notabene bei den meisten von uns dutzendfach pro Tag. Wenn wir zudem davon ausgehen, dass das planlose Surfen im Internet die grösste Prokrastination darstellt, sind die beiden Apps am idealen Ort platziert: Wenn ich einen neuen Tab öffne, um beispielsweise auf Facebook zu surfen, werden mir meine heutigen Aufgaben eingeblendet. So werde ich zumindest ungewollt daran erinnert, woran ich eigentlich arbeiten sollte. » weiterlesen