Alle 12 Artikel von auf imgriff.com:
Die moderne Industriegesellschaft hat eine wahres Komplexitätsmonstrum geschaffen. Mit der Digitalisierung ist ein guter Zeitpunkt gekommen, um Simplizität in den Mittelpunkt zu stellen.
Die wachsende Zahl digitaler Nomaden – Menschen, die ortsunabhängig arbeiten und leben – schätzt einen minimalistischen, simplistischen Lebensstil schon länger. Je mehr materielle und immaterielle Verpflichtungen mit dem aktuellen Schaffensort verknüpft sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser nicht verlassen werden kann.
Doch das Streben nach Simplizität ist nicht mehr nur etwas für junge oder junggebliebene «Informationsarbeiter» auf Welterkundungstour. Nicht zuletzt seit Apple mit iPhone und iOS gezeigt hat, wie die Reduzierung um unnötigen Ballast und komplizierte Eigenschaften eine Produktkategorie von einem Nischenphänomen in ein globales Mainstreamereignis mit weitreichenden Folgen verwandeln kann, steht die konsequente Vereinfachung zunehmend im Fokus vieler Unternehmen sowie Individuen.
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Bild: stock.xchng/gerard79
Unsere heutige Sichtweise auf Arbeit ist problematisch. Neue Technologien sowie die Krise des Finanz- und Wirtschaftssystems zwingen uns zu weitreichenden Veränderungen.
In letzter Zeit mache ich mir viele Gedanken über den Sinn der digitalen Technologie. Ohne Ziele, die wir mit der sich immer schneller drehenden Entwicklung erreichen wollen, würde technischer Fortschritt zum Selbstzweck werden und damit seine Existenzberechtigung verlieren. Eine angemessene Prämisse, die ich in diesem Artikel beschrieb, ist das Streben nach mehr Zufriedenheit durch den Einsatz moderner Technik. Heute möchte ich einen anderen Aspekt hervorheben, bei dem digitale Innovationen großen Nutzen stiften können: Arbeit.
Derzeit lassen sich zwei entgegengesetzte Prozesse beobachten: Auf der einen Seite führt die fortschreitende Automatisierung sowie die derzeitige Strukturkrise des europäischen, aber auch globalen Finanz- und Wirtschaftssystems zu einer um sich greifenden Massenarbeitslosigkeit. Auf der anderen Seite jedoch sind bei denjenigen, die sich in Lohn und Brot befinden und Karriere machen, verbreitete Überarbeitungs- und Überlastungserscheinungen zu beobachten. Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz gaben zuletzt rund 50 Prozent der Befragten in einer Untersuchung an, Termin- und Leistungsdruck sowie ständig wiederkehrende Arbeitsvorgänge als Belastungsfaktoren zu empfinden. Kein Wunder, wird Erfolg in den meisten Industrienationen noch immer mit langen und intensiven Arbeitstagen gleichgesetzt.
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Foto: Wikimedia Commons/Chris 73, CC BY-SA 3.0
Der Gedanke, einige Monate von einem anderen Ort auf diesem Planeten zu arbeiten, fasziniert viele. Damit ein solches Vorhaben zum Erfolg wird, sollten einige Vorkehrungen getroffen und Aspekte beachtet werden.
Da ich mehrmals mein virtuelles Büro in fremden Ländern aufgeschlagen und eine große Begeisterung für das digitale Nomadentum entwickelt habe, werde ich gelegentlich um Tipps und Ratschläge von Menschen gebeten, die Ähnliches planen. Obwohl der Großteil der Berufe und Tätigkeiten zumindest eine gelegentliche physische Präsenz am “Heimatort” erfordert, dürfte die Zahl derjenigen Personen, die sich zumindest für einige Wochen oder Monate von solchen Verpflichtungen befreien und damit zeitweise von einem anderen Punkt dieses Planeten arbeiten können, im Angesichte sich verändernder Arbeitsverhältnisse und -formen weiter zunehmen.
Wer mit dem Gedanken spielt, temporär auf eine exotische Insel, in die Berge oder in eine urbane Großstadt weit weg von zu Hause zu ziehen, um von dort dem Job nachzugehen, und die entsprechende Flexibilität besitzt, dem kann ich nur raten, nicht zu zögern. Die notwendigen Vorbereitungen sind auch gar nicht so kompliziert.
In diesem Artikel führe ich einige Aspekte und To-Dos auf, die vor dem Beginn des digitalen Nomadenlebens beachtet und erledigt werden sollten, damit ein solches Vorhaben ein voller Erfolg wird. Ich fokussiere mich dabei nur auf weitgehend universelle Punkte, die das Reiseziel betreffen, nicht auf administrative und organisatorische Erledigungen in der Heimat, da diese zu stark von individuellen Lebensumständen abhängen.
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Bild: Flickr/Giorgio Montersino, CC BY-SA 2.0
Wer viele Texte schreibt, wird ungern abgelenkt, etwa durch eine völlig überladene Textverarbeitungssoftware. Der Online-Editor Quabel will sich als Alternative empfehlen.
Die Reduktion von Ablenkungen im Bereich digitaler Medien liegt im Trend – vielleicht nicht nur beim Konsum von Texten, sondern auch beim Erstellen selbiger. Herkömmliche Desktop-Texteditoren sind mit Funktionen, Toolbars und Formatierungswerkzeugen überladen, was sie schwerfällig macht. Nicht jeder stört sich daran.
Bedenkt man aber, wie Instapaper, Pocket, Quote.fm, dotdotdot und andere mit ihren minimalistischen, eleganten, auf das Wesentliche reduzierten Textdarstellungsformen Eindruck schinden und Fans gewinnen, liegt die Vermutung nahe, dass auch ein gewisser Bedarf an entsprechenden Tools für die Kreation von Texten besteht.
Ein deutsches Startup namens Quabel will sich nun in dieser Nische etablieren und herausfinden, ob sich aus ihr vielleicht sogar ein Markt von signifikanter Größe machen lässt.
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Die These der Notwendigkeit gelegentlicher Offlinephasen hält sich hartnäckig. Eine bessere Alternative ist, sich bewusster im Netz aufzuhalten und eingefahrene Nutzungsmuster zu hinterfragen.
Das bewusste Abschalten vom digitalen Informationsstrom ist ein von vielen Onlinemedien gerne und regelmäßig propagiertes Unterfangen – ein Evergreen des Internetzeitalters, der mit dem verbreiteten Einsatz von Smartphones noch an vermeintlicher Relevanz gewinnt. Das Offlinesein als einzig verbliebene Möglichkeit zur Entspannung, so liest man es oft. Auch manch ein Webworker freut sich in der ruhigen Sommerzeit darüber, für eine Weile dem Netz nicht so nahe zu sein – zum Unverständnis anderer – und meine Kollegin Corinne Dubacher beschreibt ihre Erlebnisse mit einer eintägigen Social-Media-Pause.
Unterschiedliche Persönlichkeiten, Präferenzen und Idealvorstellungen zum perfekten Relaxen sorgen dafür, dass alle Menschen den für sie individuell am meisten geeigneten Weg finden müssen, um ihre Batterien aufzuladen. Manche können dies am besten mit abgeschaltetem Mobiltelefon in der Natur, für andere hingegen heißt Freizeit, mit dem iPad und einem Drink auf der Terrasse zu sitzen und dabei dem Sonnenuntergang zuzuschauen. Das Offlinesein als ultimative Lösung für die Allgemeinheit anzupreisen, ist daher in meinen Augen genauso falsch wie grundsätzlich auf Personen herabzublicken, die den Drang einer digitalen Auszeit verspüren. Letzterer Gruppe sollte jedoch bewusst sein, dass es sich zu lernen lohnt, auch ohne tage- oder wochenlange, vollständige und plakative Abnabelung vom Netz Ruhe und inneren Frieden zu finden. Genauso wie heutzutage niemand mehr auf die Idee käme, in einer wohlverdienten Pause den Strom abschalten zu müssen.
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Im Urlaub haben Menschen Zeit, Entschlüsse über berufliche Veränderungen zu fassen. Zwei neue Tools aus dem deutschsprachigen Raum wollen ihnen anschließend bei der Erstellung des Lebenslaufs Arbeit abnehmen.
Sommerzeit ist Urlaubszeit – aber auch eine gute Gelegenheit, um sich über die eigene berufliche Situation und eventuell anstehende Veränderungen Gedanken zu machen. Selbst wenn die wirtschaftlichen Turbulenzen die Wechselbereitschaft von Angestellten verringern sollten, so gibt es speziell in der Webbranche viele freie Stellen – auch in Europa. Für alle, die nicht selbst über die Gründung eines eigenen Startups nachdenken, liegt der erste Schritt in der beruflichen Weiterentwicklung im Anfertigen beziehungsweise Aktualisieren des eigenen Lebenslaufs. Zwei neue Tools aus dem deutschsprachigen Raum wollen Anwendern einen Teil dieser Arbeit abnehmen.
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Dass mit Marissa Mayer eine schwangere Frau den Chefsessel eines börsennotierten Konzerns erklimmt, sorgt für viel Diskussionsstoff. Doch würde im öffentlichen Bewusstsein Erfolg nicht mit langen Arbeitszeiten gleichgesetzt werden, gäbe es diese Debatte nicht.
Eine schwangere Frau wird Chefin eines Fortune-500-Unternehmens? Im deutschsprachigen Raum wäre dies unvorstellbar.” So oder ähnlich fielen am Dienstag vielerorts die Reaktionen auf die Berufung von Google-Managerin Marissa Mayer als CEO von Yahoo aus. In dieser Woche begann die 37-Jährige ihre Tätigkeit bei dem angeschlagenen US-Internetkonzern, im Oktober soll ihr erstes Kind auf die Welt kommen.
Gerade wir Deutschen neigen traditionell zu einem selbstkritischen Blick, weshalb das Fazit, hierzulande wäre eine derartige Personalie zumindest bei großen Konzernen mit akutem Handlungsdruck ein Ding der Unmöglichkeit, nahe liegt. Doch was dabei nicht unter den Tisch fallen sollte: Natürlich ist die Causa Mayer auch in den USA ein Novum und Gegenstand zahlreicher Diskussionen. Das Wall Street Journal debattiert, inwieweit Mayers Schwangerschaft ihre Führungsfähigkeiten beeinträchtigen wird, TechCrunch-Autorin Sarah Perez sorgt sich darum, dass Mayers Plan, nach der Geburt sofort an ihren Schreibtisch zurückzukehren, andere werdende Mütter unter Druck setzt, und Forbes untersucht, welche rechtlichen Aspekte bei der Bekanntmachung der Schwangerschaft des CEO eines börsennotierten Unternehmens zu beachten sind.
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Trotz ihrer altertümlichen Anmutung in einer zunehmend digitalen Welt behauptet sich die Visitenkarte wacker und kann sogar überzeugte Papier-Gegner kurzzeitig wieder in ihren Bann ziehen. Mit dem Durchbruch von NFC jedoch wird ihr Ende besiegelt.
In dieser Woche bin ich schwach geworden. Ich habe mich mit voller Inbrunst einem Relikt hingegeben, von dem ich glaubte, nie wieder damit zu tun haben zu müssen. Gerade ich, der schön öffentlich mit diesem altertümlichen Brauch abgerechnet hatte. Mein Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen, ist groß. Vor allem vor mir selbst.
Es geht um die Papiervisitenkarte. Am Dienstag auf dem European Pirate Summit wurde ich zu deren Sammler. Nicht nur nahm ich angebotene Karten ohne Ablehnung oder Protest an. Nein, in einzelnen Fällen ergriff ich sogar die Initiative, bot aktiv meine Karte an oder fragte meinen Gesprächspartner, ob er/sie denn eine Visitenkarte hätte. Schockierend.
Was war der Anlass für mein rückwärtsgewandtes Verhalten? War meine Smartphone-Batterie tot? Befanden wir uns in einem Funkloch, weshalb ich mich mit neuen Bekannten nicht direkt per App verbinden konnte? Gab es gar ein Handyverbot, um die echten sozialen Interaktionen anzutreiben und die Fokussierung auf die Speaker und Panels sicherzustellen? Weder noch!
Der Grund, warum ich mit einem Prinzip brach und mit fast 20 teilweise aktiv eingeforderten Visitenkarten nach Hause fuhr, war einzig und allein die Schnelligkeit des Prozesses der Visitenkarteübergabe.
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Das New Yorker Startup Gimme Bar erlaubt das Speichern beliebiger Online-Inhalte. Der Dienst macht durch ein ansehnliches Design, eine unkonventionelle Benutzeroberfläche sowie eine Dropbox-Integration auf sich aufmerksam.
Kann man im Jahr 2011 noch mit einem Dienst beeindrucken, der sich irgendwo zwischen Social Bookmarking und einem persönlichen Online-Notizbuch positioniert – zwei Bereiche, in denen es von Startups und Onlineservices nur so wimmelt? Ja, dies ist tatsächlich möglich. Zumindest wenn man nette Visualisierungen, eine unkonventionelle Benutzeroberfläche und eine Backup-Möglichkeit als begrüßenswerten Fortschritt ansieht.
Das US-Startup Gimme Bar erblickte erst vor wenigen Tagen das Licht der digitalen Welt und hat auch bei Bloggern im deutschsprachigen Raum bereits einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
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Tool Time: Wir stellen Software-Tools und Webdienste aus dem Bereich Produktivität vor. Tipps gerne an tipps.imgriff (at) blogwerk.com.
Die kostenlose Windows-Anwendung Click.to des Karlsruher Unternehmens Axonic will im digitalen Alltag anfallende, tausendfach wiederkehrende Handgriffe durch wenige Klicks ersetzen und den Desktop sowie Webdienste näher zusammenbringen.
Es kommt wirklich nicht oft vor, dass es ein aus dem deutschen Sprachraum stammender Dienst aus dem Stand zu einem umfangreichen Artikel beim tonangebenden US-Tech-Blog TechCrunch bringt. Dem Karlsruher Unternehmen Axonic ist dieses Kunststück gelungen.
Die acht Jahre alte Firma, die sich auf die Softwareentwicklung im Bereich der intelligenten Kommunikation konzentriert und unter anderem die Outlook-Erweiterung Lookeen anbietet, hat dieser Tage mit Click.to eine kostenlose Desktop-Anwendung veröffentlicht, die den Arbeits- und Internetalltag von Windows-Nutzern erheblich vereinfachen soll – und am Freitag gleich einen ausführlichen Bericht von TechCrunch eingeheimst. Einen besseren Start hätte sich das fast 20-köpfige Team hinter der Software kaum wünschen können.
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