Marcel (28) ist ein Infojunkie. Er liest hunderte RSS-Feeds und verbringt ungesund viel Zeit vor dem Rechner. Um das Optimum aus dieser Zeit zu holen, testet er leidenschaftlich gern die neuesten Programme und Webdienste, die ihm dabei helfen können, das letzte Quentchen Produktivität aus dem PC zu quetschen. Und darüber schreibt er seit Juli 2007 auch auf imgriff.com. Nebenbei arbeitet er an seiner Diplomarbeit in Betriebswirtschaftslehre und bloggt privat auf neunetz.com über die neuen Entwicklungen im Web.
Marcel ist erreichbar unter marcel [punkt]weiss [at]blogwerk [punkt]com.
Alle 112 Artikel von Marcel Weiss auf imgriff.com:
Es ist eine alte, aber vielleicht die wichtigste Binsenweisheit zum Thema Organisieren: Jedes Ding sollte seinen festen Platz haben. Dieser Trick ist so populär, weil er tatsächlich funktioniert. Er ist die sechste Gewohnheit von ZTD. Du wirst nie wieder etwas verlegen und suchen müssen, wenn Du Dir sie angewöhnst. Schauen wir mal, wie das geht.
Anmerkung: Dieser Artikel ist Teil einer Artikelserie zu ?Zen To Done?, einem Produktivitätssystem von Leo Babauta. Wir übersetzen hierfür Leos gleichnamiges E-Book ins Deutsche. » Hier findest Du alle Teile der Serie im Überblick
Liegen Dokumente und Zettel über Deinen ganzen Schreibtisch verstreut? Suchst du jeden Tag Deine Autoschlüssel? Weißt Du, in genau diesem Moment, wo sich jeder einzelne Gegenstand, den Du besitzt, befindet?
Dein Leben kann mit einer einzigen Regel durchorganisiert werden, und die lautet: Habe für jeden Gegenstand einen festen Ort, und lege alles an seinem Ort ab. Das ist eine Gewohnheit, die ich auch meinen Kindern beizubringen versuche, damit ich nicht permanent hinter ihnen aufräumen muss.
Und so wird’s gemacht:
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Wie oft passiert es, dass man Programme unbeabsichtigt schließt? Im besten Fall muss man das Programm nur wieder öffnen, im schlimmsten Fall gehen vorgenommene Änderungen verloren. Ein kleines Programm schafft Abhilfe.
Versehentlich das Programm geschlossen. Weg ist ist es. Kein Undo, keine Möglichkeit des Wiederherstellens, wie man es zum Beispiel vom Zurückholen geschlossener Tabs in Firefox kennt. Mit GoneIn60s kann das nicht mehr passieren.
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Die “Gewohnheit des Handelns” ist der Schlüssel zum ZTD-System. Es ist der Bestandteil, der in den meisten anderen Produktivitätssystemen ausgelassen wird, obwohl er der wichtigste ist.
Anmerkung: Dieser Artikel ist Teil einer Artikelserie zu ?Zen To Done?, einem Produktivitätssystem von Leo Babauta. Wir übersetzen hierfür Leos gleichnamiges E-Book ins Deutsche. » Hier findest Du alle Teile der Serie im Überblick
Wichtiger als das System, die Tools, das Planen und die To-Do-Listen ist das eigentliche Handeln.
ZTD konzentriert sich deshalb auf das Erledigen Deiner Aufgaben, eine nach der anderen, unter Ausblendung möglichst aller störenden Einflüsse und Ablenkungen. Betreibe kein Multitasking, und lass Dich nicht unterbrechen. Zu oft am Tag checken wir unsere Emails, gehen ans Telefon, reden mit Leuten, die an unseren Schreibtisch kommen – das alles ist eine Beeinträchtigung der eigentlichen Arbeit, die wir erledigen sollen.
Das Resultat? Man bekommt die Dinge nicht geregelt. “Singletasking” und Konzentration sind die Schlüssel zur Erledigung einer Aufgabe. Im Folgenden einige Tipps dazu:
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Da hat man nun diese wunderschönen Digitalfotos auf der Festplatte, nur die von der Digicam vergebenen Namen könnten kaum weniger aussagekräftig sein. Wir zeigen zwei Wege, wie man unter Windows leicht in einem Rutsch viele Fotos umbenennen kann.
Das kleine Freeware-Programm Namexif benennt alle Digitalfotos anhand des Datums um, an dem sie gemacht wurden (welches die Digitalkamera in die Metadaten des Fotos schreibt). Entweder wählt man zur Bearbeitung ein gesamtes Verzeichnis oder die Bilder einzeln aus.
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Zu oft fallen uns Ideen ein, kommt Post in unsere Heime, Papierkram auf unsere Bürotische, Telefonnummern und Termine werden uns gegeben, während wir gerade auf dem Sprung sind – und all das verschwindet oder wird vergessen oder landet in einer Schublade; und ward niemals wieder gesehen.
Anmerkung: Dieser Artikel ist Teil einer Artikelserie zu ?Zen To Done?, einem Produktivitätssystem von Leo Babauta. Wir übersetzen hierfür Leos gleichnamiges E-Book ins Deutsche. » Alle Teile der Serie im Überblick
Das Problem ist, dass wir kein System haben, um all die Informationen, Dokumente, Emails und sonstigen Inputs, die in unser Leben dringen, zu sammeln und systematisch zu sortieren.
Um dieses Problem anzugehen, werden wir versuchen, uns einen Platz zu schaffen für alles, was in unser Leben tritt. Und wir werden uns angewöhnen, Dinge sofort niederzuschreiben, anstatt uns auf unseren Kopf zu verlassen. Denn der hat die Angewohnheit, genau das zu vergessen, was wir gerade brauchen.
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Da sitzt man also am Rechner und will arbeiten. Aber mit dem Internet sind siebzehneinviertel Welten mit jeweils tausenden von Ablenkungen nur einen Klick entfernt. Eine Erweiterung für Firefox greift der Selbstdisziplin unter die Arme und schiebt den Verlockungen einen Riegel vor.
Die Firefox-Erweiterung Leechblock blockiert den Zugriff auf vordefinierte Seiten für einen vorgegebenen Zeitraum. Je nachdem, welche Einstellungen man vornimmt, ist dann zum Beispiel diese eine Seite mit ihren tollen 4 Fantastilliarden Fotos werktags von 9 bis 5 einfach nicht mehr zugänglich. Statt der anvisierten Seite wird obiges Symbol angezeigt.
Leechblock bringt zur Konfiguration außerdem alles mit, was man sich nur vorstellen kann.
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Im GoogleReader kann man seine Feeds mit Tags versehen, anstatt sie nur in Ordnern abzulegen. Das schafft eine enorme Flexibilität beim Sortieren und Nutzen der abonnierten Feeds.
Wir hatten hier bereits einige Male über Feeds und das Bewältigen der Informationsflut geschrieben. Und während Florian eher zur Informationsaskese neigt, habe ich gern viele Feeds abonniert, die ich, entsprechend sortiert, lese oder eben auch nicht lese.
Das Lesen vieler Feeds ist für Leute, die mit Informationen arbeiten oder mit Medien zu tun haben, unvermeidlich. Das richtige Feedmanagement ist dabei die halbe Miete.
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Eine Sache, die ich während der Schulzeit zusätzlich machte, damals aber den Sinn darin noch nicht wirklich sah, war ein Schreibkurs. Heute bin ich äußerst froh, ihn gemacht zu haben. Schnelles Schreiben ist überaus praktisch. Und heutzutage kann man das sogar ohne dicke Frauen mit einem Schreibmaschinenarsenal erlernen.
Auf Keybr kann man anhand von Übungen mit Buchstabenwirrsinn das Schreiben mit zehn Fingern erlernen.

(Man erlernt auch in herkömmlichen Kursen das Schreiben immer mit Buchstabengruppen, die keinen Sinn ergeben.)
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Wer kennt das nicht: Immer wieder stolpert man beim Wandern durch’s Web über interessante Artikel, die man gern lesen würde. Nur fehlt just im Moment der Entdeckung die Zeit zum Lesen des 3000-Zeichen-Meisterwerks. Also schnell bookmarken? Wir stellen 2 Erweiterungen für Firefox vor, die das erleichtern.
Read it later speichert mit einem Klick die Seite lokal in einem vorher angegebenen Ordner. Wenn man nun Zeit hat zum Lesen, kann man entweder per Klick die Artikel einzeln laden (nach Zufall oder der Reihenfolge nach) oder alle gleichzeitig in Tabs öffnen. Ein besonders nützliches Feature: Mittels Kontextmenü per Rechtsklick können auch Links zu interessanten Seiten für später schnell gespeichert werden.
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Quasi eine Art Weihnachtsgeschenk von David Allen, dem geistigen Vater von Getting Things Done: 17 Artikel zum Thema für lau.
Auf Allens Seite kann man jetzt 17 Artikel von ihm, handlich gezippt, kostenlos runterladen. Man muss lediglich einen Account anlegen und seine Adresse angeben, da das Ganze als Einkauf im Onlineshop realisiert ist (Mit Preis=nullzeronada). Wer Herrn Allen nicht über die Straße traut, kann auch alles bis auf die Emailadresse falsch angeben.
Unter den ganzen 4 Emails, die man nach dem ‘Einkauf’ bekommt, ist auch eine mit einer persönlichen Downloadadresse. Das Prozedere ist zwar etwas umständlich, aber Gäule. Geschenkt.
Folgende Artikel findet man in dem runtergeladenen Ordner:
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