Ivan Blatter

Ivan BlatterIvan (Jahrgang 1976) lässt sich gerne von Neuem anstecken. Doch leider hat auch sein Tag nur 24 Stunden und so ist es eine große Herausforderung, alle Aufgaben und interessanten Dinge unter einen Hut zu bringen. Über das, was er dabei lernt, schreibt er seit Januar 2008 auf imgriff.com und weiterhin auf seinem eigenen Blog blatternet.ch. Er lebt in Basel und hilft als selbständiger Trainer und Berater anderen Leuten, ihre Produktivität mit einfachen Mitteln zu erhöhen. Ivan spielt außerdem Pool-Billard, fotografiert gerne und macht nebenbei eine theologische Weiterbildung.

Ivan ist erreichbar unter ivan[punkt]blatter [at]blogwerk [punkt]com.

 

Alle 74 Artikel von Ivan Blatter auf imgriff.com:

Wer nicht plant, wird geplant

Ivan Blatter, 1. Oktober 2008 um 18.26 Uhr , 5 Kommentare Kommentare

Man kann sein Leben von Moment zu Moment planen, aber auch sehr langfristig. Wir stellen eine Methode vor, die sich sogar detailliert einzelnen Lebensbereichen widmet.

Planen ist wichtig, Planen führt zum Ziel. Planen kann aber auch zum Selbstzweck ausarten und man vergisst darüber die Umsetzung. Das scheint mir ein generelles Problem bei der Suche nach mehr Produktivität zu sein: Man verliert sich schnell in den Instrumenten und vergisst, sie auch tatsächlich umzusetzen.

Es gibt Dutzende Planungsmittel und -tiefen: Du kannst Dir Stundenpläne erstellen, täglich drei Hauptaufgaben aussuchen, Wochen-, Monats- und Jahrespläne basteln und vieles mehr. Doch vor dem Plan steht zuerst ein Ziel: Wohin will ich genau und wann will ich dort ankommen?

In diesem Artikel möchte ich eine Methode vorstellen, die ziemlich umfangreich und detailliert ist und sich deshalb sicher nicht für jeden eignet.

» weiterlesen

Wie man Lücken füllt

Ivan Blatter, 18. September 2008 um 15.42 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Unser Alltag ist ein Flickwerk: Hier ein Anruf, dort eine dringende Mail, da jemand, der etwas von einem will, und schon ruft die nächste Sitzung. Daran können wir nicht allzu viel ändern. Aber wir können die Lücken dazwischen füllen.

Nehmen wir an, Du hast eine Stunde lang keine Termine und gerade mit einer Arbeit begonnen, die Dich auch sicher eine Stunde lang beschäftigen wird. Nach einer Viertelstunde kommt ein wichtiger Anruf, das Gespräch dauert 30 Minuten. Danach bleiben Dir also nur noch 15 Minuten bis zur nächsten Sitzung. Was tun? Zurück zu der angefangenen Aufgabe, die Dich eine Stunde lang beschäftigt? Ich würde sagen: Nein.

Wenn Du wirklich eine Stunde lang konzentriert dran bleiben musst, dann versuch die Arbeit in den Randzeiten zu machen, oder reserviere Dir einen fixen Termin dafür, zu einem Zeitpunkt, zu dem Du dann auch nicht gestört wirst.

Doch was ist mit den 15 Minuten? Kaffee trinken? Wieder mal Spore Tetris spielen? Oder etwas ganz Neues beginnen? Ich würde mich für die dritte Variante entscheiden.

» weiterlesen

10 kleine Dinge, die Dich weiterbringen

Ivan Blatter, 16. September 2008 um 16.50 Uhr , 7 Kommentare Kommentare

Oft sind es die kleinen Veränderungen, die den nachhaltigsten Effekt auf die persönliche Entwicklung haben. Darum hier 10 Vorschläge für kleine Schritte mit großer Wirkung.

Die persönliche Entwicklung ist ein ständiger Prozess, der nie abgeschlossen ist. Es gibt in diesem Prozess Höhen und Tiefen: Man übt neue Gewohnheiten ein und verlernt sie wieder, man ist motiviert, viele Dinge umzustellen, kommt aber nicht richtig in Fahrt, oder man verzettelt sich zwischen verschiedenen Anläufen.

Ich glaube, der Schlüssel zu einer ständigen Weiterentwicklung liegt in zwei Dingen: Im Fokussieren auf Weniges und in der ständigen Wiederholung. Oftmals sind es nicht die großen Umbrüche, die uns weiter bringen, sondern die kleinen Veränderungen, die schlussendlich einen nachhaltigeren und größeren Effekt haben als Hau-Ruck-Übungen.

Hier möchte ich darum eine Liste von kleinen Veränderungen mit großer Wirkung präsentieren. Es sind Anregungen. Pick Dir einen Punkt heraus, der Dich anspricht, und setze ihn um. Dann nimm Dir einen neuen vor.

» weiterlesen

Wie man in der Spur bleibt

Ivan Blatter, 12. September 2008 um 18.33 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Wer immer neue Produktivitätstricks ausprobiert, wird dabei vielleicht tatsächlich produktiver – sollte aber aufpassen, vor lauter Experimentierlust und Neugier nicht die großen Linien seines Lebens aus den Augen zu verlieren.

Die eigene Produktivität zu erhöhen ist ein sehr spannender Prozess – aber es ist eben ein Prozess. Immer wieder entdeckt man einen neuen Tipp und will ihn gleich ausprobieren. Vielleicht wird man dadurch tatsächlich produktiver, aber rechnet man die Zeit, die man für die Umsetzung und Einübung braucht, und bedenkt, dass die Produktivität wahrscheinlich nur marginal gestiegen steigt, sieht die Bilanz nicht sehr rosig aus. Ich reihe diese Lust an Neuem mittlerweile unter “Hobbies” ein.

Wichtig ist es, bei all dem Ausprobieren die großen Linien nicht aus den Augen zu verlieren und in der eigenen Spur zu bleiben. Dazu acht Tipps, wie das am besten gelingen kann:

» weiterlesen

Der Schlüssel zum Leben:
Laufen und Lesen

Ivan Blatter, 3. September 2008 um 15.33 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Will Smith hat eine beeindruckende Karriere hingelegt. Er ist sowohl als Schauspieler wie auch als Musiker sehr erfolgreich. Den Schlüssel zu seinem Erfolg hat er vor drei Jahren während der Preisverleihung zum “Kid’s Choice Award” verraten.

Dass Lesen ein Schlüssel zum Erfolg ist, dürfte klar sein. Doch wieso nennt Smith das Laufen an erster Stelle?

» weiterlesen

Produktivität für Beginner:
Kläre zuerst die Grundlagen.

Ivan Blatter, 14. August 2008 um 14.15 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Ich erinnere mich noch gut daran, als ich begann, mein Leben umzustellen, und mich um meine Produktivität zu kümmern. Der Anfang war nicht einfach, aber spannend. Ich war aufgeregt und wollte gleich mein ganzes Leben ändern. Also musste ich mir meinen Weg durch den Dschungel aus Methoden und Tipps suchen.

Das muss leider auch jeder selbst tun – aber ich will versuchen, Dir diesen Weg etwas zu erleichtern. Dafür habe ich meine Erfahrungen gebündelt und gebe ein paar Tipps für die ersten Schritte:

» weiterlesen

Selbsterfüllende Prophezeiungen

Ivan Blatter, 4. August 2008 um 16.33 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Die Einstellung sorgt fürs Ergebnis: Selbsterfüllende Prophezeiungen müssen nicht immer nur negativer Art sein.

Wir sind erstaunliche Propheten. Wenn Du beispielsweise denkst, ein bevorstehendes Gespräch werde nicht gut laufen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es tatsächlich nicht gut läuft. Nur: Das liegt nicht daran, dass Du vorher irgendwelche Anzeichen dafür hattest, dass etwas nicht klappen könnte – sondern daran, dass Du mir einer negativen Einstellung in das Gespräch gehst und Dein Verhalten entsprechend ein anderes ist.

Die Psychologen nennen dieses Phänomen «selbsterfüllende Prophezeiung». Das Konzept geht zurück auf den Soziologen Robert K. Merton (Wikipedia) und besagt, dass das, was wir erwarten oder befürchten, häufig auch tatsächlich eintrifft.

» weiterlesen

Die Produktivitätsfalle

Ivan Blatter, 25. Juli 2008 um 15.02 Uhr , 10 Kommentare Kommentare

Da liest man Dutzende von Blogs, kennt alle möglichen Tipps und Lifehacks, hat jede Software zur Aufgabenverwaltung ausprobiert und die To-Do-Liste mal auf Papier, dann wieder digital geführt – und ist doch keinen Deut produktiver geworden. Willkommen in der Produktivitätsfalle!

In die Produktivitätsfalle treten viele Leute, die hauptsächlich am Computer arbeiten, einigermaßen Bescheid wissen, und für die das Internet mehr als E-Mail und Google ist. Sie beschäftigen sich zwar intensiv mit Produktivität, es gelingt ihnen aber nicht, das Gelesene auch tatsächlich umzusetzen. Statt produktiv zu arbeiten, experimentieren und optimieren sie hin und her, immer auf der Suche nach dem ultimativen Trick, der eierlegenden Wollmilchsau.

Doch was tun? Hier acht grundlegende Hinweise, um aus der Produktivitätsfalle herauszufinden:

» weiterlesen

Die sechs W-Fragen

Ivan Blatter, 20. Juli 2008 um 18.00 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

In seinem Buch “The Back of The Napkin” beschreibt der Berater Dan Roam eine Methode zum Lösen von Problemen: Die sechs W-Fragen.

Die sechs W-Fragen sind an die Art und Weise angelehnt, wie wir Dinge sehen. Dabei läuft ein Prozess ab, der uns beim Ordnen und Lösen von Problemen helfen kann, wenn wir ihn strukturiert anwenden. Ich habe Roams Methode nun schon verschiedene Male angewandt, wenn ich vor einem Problem stand oder irgendwo nicht mehr durchblickte.

Wenn Du irgendetwas siehst – nehmen wir an, einen Raum voller Menschen – läuft der folgende Prozess ab:
» weiterlesen

Über die Aufmerksamkeit:
“Alle mal zuhören, bitte!”

Ivan Blatter, 13. Juli 2008 um 15.23 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

21. Jahrhundert hin oder her: Es gibt noch viele evolutionär bedingte Abläufe in uns, auf die wir beim Arbeiten Rücksicht nehmen sollten – etwa wenn es darum geht, eine Botschaft so zu vermitteln, dass sie beim Empfänger ankommt.

Unsere Aufmerksamkeit funktioniert heute noch genau so wie vor tausenden von Jahren. Unsere biologischen Abläufe haben sich seit dieser Zeit kaum verändert. Wir haben unser Umfeld verändert, wir haben unsere Lebensweise verändert, wir haben die Welt verändert. Doch auf einer ganz grundlegenden Ebene funktionieren wir noch genau so wie die Jäger und Sammler vor Millionen Jahren.

Was hat das mit Produktivität zu tun?

» weiterlesen