Gastautor

To-Do-Listen fürs iPhone gibt es zuhauf im App-Store. Mit “Put Things Off” allerdings kommt bald eine besonders schöne auf den Markt – und wir haben sie vorab testen können.

Von Thorsten von Plotho-Kettner

To-Do-Listen sind ein bekanntes und durchaus erprobtes Mittel, um die Dinge, die man erledigen will, zu notieren, nachzusehen und dann auch mit einer gewissen inneren Befriedigung abzuhaken. Für die digitalen Listenschreiber mit iPhone stehen schon einige Alternativen zur Verfügung. Und doch kommen immer wieder neue Exemplare an die Oberfläche des App-Stores.

Am kommenden Montag wird die App “Put Things Off” erscheinen, und schon heute könnt Ihr hier eine Review lesen. Nick Cernis (putthingsoff.com), der Entwickler des Programmes, hat sie mir freundlicherweise als Prüfexemplar jetzt schon zur Verfügung gestellt.

Put Things Off (PTO) orientiert sich an den guten alten Zettelkästen, aus denen man sich einen Notizzettel nimmt und diesen dann beschriftet. Um seine Ideen zu sammeln, kann man jeweils einen neuen Notizettel beginnen und diesen in die Inbox ablegen. Hier wird gesammelt, ohne Tagging und Kategorien werden die Ideen und Notizen aufnotiert und abgelegt.

Wie man schon an dieser Stelle bemerkt, handelt es sich bei PTO nicht um ein Werkzeug zum Projektmanagement oder um ein Notizprogramm mit Outline-Funktion, sondern um ein unkompliziertes und durch seine klare Optik bestechendes Werkzeug. Es gibt keine Funktion, um mehrere Listen zu verwalten, sondern mit PTO werden alle einzelnen Notizen gleichwertig behandelt.

Durch die Auswahl des “Plus-Zeichens” in der oberen Bildschirmleiste öffnet sich ein neuer Notizzettel, auf dem man seine wichtigen oder unwichtigen Dinge eintragen kann, die man erledigen will oder muss (Screenshots siehe Galerie).

Standard ist jetzt die Ablage in der Inbox, um dann weiter zu entscheiden, ob diese Sache heute erledigt werden soll oder zu einem späteren Zeitpunkt. Erfolgt keine weitere Eingabe, so liegt die Notiz nach dem Speichern im Bereich der Inbox, “durch Setzen eines Stichtages” wird die Notiz in den Bereich “Put Off” gelegt und entfernt sich erst einmal aus dem Auge des Betrachters, bis der relevante Zeitpunkt zur Erledigung erreicht ist.

Screenshot-Galerie Put Things Off
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (6 Bilder)

Neben der Inbox, dem Bereich “Today” (hier werden die tagesaktuellen Notizen angezeigt) und dem Ablagebereich “Put Off” findet sich noch der Bereich “Done”, den man als Archiv für erledigte Dinge verstehen kann. Zu dem recht aufgeräumten Gesamtkonzept reiht sich der Bereich “Einstellungen”, der auch nur wenige, aber sinnvolle (und unterhaltsame) Optionen anbietet.

Die Applikation besticht in meinen Augen durch ihr aufgeräumtes Äußeres und die wirklich durchdachten Bedienelemente und das Konzept:

  • Sammeln
  • Heute erledigen
  • Verschieben bis zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Wer sich in das Konzept hinter “Put Things Off” auf der Website von Nick Cernis einmal eingelesen und vielleicht noch sein lesenswertes E-Book “Todoodlist” gelesen hat (in dem er allerdings den Gebrauch von Papier und Stift bewirbt), der wird sich mit diesem Programm sicher anfreunden können. Aber auch alle anderen Produktiven könnte das Programm durch seine Schlichtheit und Funktionalität in seinen Bann ziehen.

Und interessanterweise nutzt Nick, der doch in seinem E-Book Papier und Stift bewirbt, mittlerweile selbst ein iPhone, und hat seine Ideen dafür in diesem Programm umgesetzt.

Ich nutze POT mittlerweile sehr gerne neben “Life Balance” (das viele Bereiche meines Lebens “beherbergt” und mir hilft, den Überblick zu behalten und ausgewogene Tage zu verleben), um meine Erledigungen zu verwalten, die ich zu tun habe. POT ergänzt meinen Workflow ungemein. Vielleicht auch Deinen?

Informationen zu PTO findet man auch direkt auf der Produktseite des Entwicklers:
» http://spiffingapps.com

 

Alle 2 Artikel von Gastautor auf imgriff.com:

Put Things Off:
iPhone-App fürs besonders schöne Aufgabenmanagement

Gastautor, 30. Mai 2009 um 10.00 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

To-Do-Listen fürs iPhone gibt es zuhauf im App-Store. Mit “Put Things Off” allerdings kommt bald eine besonders schöne auf den Markt – und wir haben sie vorab testen können.

Von Thorsten von Plotho-Kettner

To-Do-Listen sind ein bekanntes und durchaus erprobtes Mittel, um die Dinge, die man erledigen will, zu notieren, nachzusehen und dann auch mit einer gewissen inneren Befriedigung abzuhaken. Für die digitalen Listenschreiber mit iPhone stehen schon einige Alternativen zur Verfügung. Und doch kommen immer wieder neue Exemplare an die Oberfläche des App-Stores.

Am kommenden Montag wird die App “Put Things Off” erscheinen, und schon heute könnt Ihr hier eine Review lesen. Nick Cernis (putthingsoff.com), der Entwickler des Programmes, hat sie mir freundlicherweise als Prüfexemplar jetzt schon zur Verfügung gestellt.

Put Things Off (PTO) orientiert sich an den guten alten Zettelkästen, aus denen man sich einen Notizzettel nimmt und diesen dann beschriftet. Um seine Ideen zu sammeln, kann man jeweils einen neuen Notizettel beginnen und diesen in die Inbox ablegen. Hier wird gesammelt, ohne Tagging und Kategorien werden die Ideen und Notizen aufnotiert und abgelegt.

Wie man schon an dieser Stelle bemerkt, handelt es sich bei PTO nicht um ein Werkzeug zum Projektmanagement oder um ein Notizprogramm mit Outline-Funktion, sondern um ein unkompliziertes und durch seine klare Optik bestechendes Werkzeug. Es gibt keine Funktion, um mehrere Listen zu verwalten, sondern mit PTO werden alle einzelnen Notizen gleichwertig behandelt.

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Gastbeitrag:
Disziplin und Motivation sind keine Feinde

Gastautor, 23. Mai 2008 um 15.35 Uhr , 6 Kommentare Kommentare

Wer mit eiserner Disziplin, aber unmotiviert seine Aufgaben erledigt, wird nicht glücklich werden. Aber Motivation ganz ohne Disziplin genügt auch nicht. Wer beides ist, motiviert und diszipliniert, der kommt am besten durchs Leben.

Dies ist ein Gastbeitrag unseres Lesers Matthias. Er hatte ihn als Kommentar geschrieben, der aber versehentlich vom Spamfilter kassiert wurde – in diesem Fall ein glückliches Versehen. Denn wir fanden, der Kommentar ist so gut, dass er einen eigenen Artikel wert ist. Danke an Matthias, dass wir ihn also nun so veröffentlichen dürfen:

Ich habe mir aufgrund des Beitrags «Undiszipliniert? Macht nichts, sei einfach nur motiviert» und anderer Artikel zu Motivation und Disziplin mal meine Gedanken gemacht und will hier mein Ergebnis formulieren – auch wenn es viel länger geworden ist, als ich ursprünglich vorhatte.

Ich verstehe Disziplin hier als Verhalten, das zu tun oder zu unterlassen, was gefordert ist, auch wenn es unangenehm ist. Das sei erstmal unabhängig davon, ob ich selbst oder andere diese Forderungen aufstellen. Ich glaube, so versteht Ivan Disziplin in seinem Artikel auch (im ursprünglichen (geschichtlichen) Sinn steht Diszplinierung ja mehr für die Verhaltenssteuerung durch Autoritäten in hierarchischen Strukturen, wie z.B. Schule oder Militär).

Motivation hingegen ist die Energie, die es Dir erleichtert, gewisse Aufgaben zu tun. Die Aufgaben werden dadurch angenehm(er), weil eine Belohnungserwartung dahintersteht.

Ich denke, Motivation und Disziplin sind keine Feinde.

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