Florian Steglich

imgriff.com-Autor Florian SteglichFlorian (28) fing Ende 2004 an, sich näher mit Blogs zu beschäftigen. Ein erster eigener Versuch fand noch ziemlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, der zweite dann unter dem Dach des Holtzbrinck-Projekts germanblogs. Florian lebt in München und studiert in Leipzig Journalistik, und hier wie dort kämpft er regelmäßig mit ellenlangen Bookmark-Listen, überquellenden E-Mail-Postfächern und deckenhohen Papierstapeln. Sein Schreiben für imgriff.com ist so gesehen eine Art Kriegsberichterstattung.

Florian ist erreichbar unter florian [punkt]steglich [at]blogwerk [punkt]com.

 

Alle 765 Artikel von Florian Steglich auf imgriff.com:

Berühmte Schreibtische

Florian Steglich, 30. Mai 2007 um 15.00 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Wie arbeiten Schriftsteller? Der Guardian hat einige besucht und ihre Studierstuben fotografiert. Vom Papierstapel-Chaos bis zum Sagrotan-Schreibtisch ist alles dabei.

Aus Anschauung wird man klug, und Voyeure sind wir hier ja wie neulich bewiesen ohnehin. Was kann einem da (via netbib-Weblog) Besseres unterkommen als die Fotoserie “Writer’s Rooms” des britischen Guardian?

Da wäre zum Beispiel Hanif Kureishi, in dessen Arbeitszimmer mich schon die Tapete so kirre machen würde, dass ich keine Zeile mehr zu Papier brächte. Ganz abgesehen von der Masse an CDs, die gehört werden wollen, und dem prominent plazierten Foto von Kate Moss. Kureishi empfiehlt jedem Autoren, ein Foto von Kate Moss an seinem Arbeitsplatz zu haben – das sei gut für die Inspiration.

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Klotzen, nicht kleckern!

Florian Steglich, 23. Mai 2007 um 19.31 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Es gibt nicht nur Pando: Noch mehr Möglichkeiten, große Dateien zu verschicken oder vom eigenen Rechner ins Netz auszulagern.

Vor einem Monat haben wir hier Pando vorgestellt, ein Tool zum Verschicken großer Dateien. Pando ist natürlich nicht alleine auf dem Markt, in den Kommentaren zum Artikel wurden bereits weitere Anbieter genannt. Und gerade hat auch das amerikanische Blog Mashable eine Liste mit solchen Diensten veröffentlicht. Grund genug, mal zu sammeln.

Mit allen folgenden Diensten kann man Dateien von seiner eigenen Festplatte auf fremde Server auslagern, sei es zum Zwecke eines Backups, zum Austausch zwischen verschiedenen Computern, oder um große Dateien an andere weiterzuleiten – ohne an den Restriktionen von E-Mail-Postfächern zu scheitern. Fast alle Anbieter funktionieren, ohne dass man irgendwas lokal auf seinem Rechner installieren muss. Und fast alle bieten eine kostenlose Basis-Version, die oft bereits mit beachtlichen Dateigrößen aufwartet.

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Aufrüstung fürs Moleskine

Florian Steglich, 18. Mai 2007 um 15.42 Uhr , 13 Kommentare Kommentare

Die Fans der Moleskine-Notizbücher lieben ihr Produkt beinahe bedingungslos. Beinahe? Ja, denn es gibt einen Kritikpunkt: Moleskines haben keinen Stifthalter. Aber für dieses Problem gibt es Lösungen.

Wenn das Notizbuch nicht zum Stifthalter kommt, muss der Stifthalter zum Notizbuch kommen. Wer sich also daran stört, dass sein geliebtes Moleskine nicht über eine Lasche verfügt, in die man einen Kugelschreiber, Fineliner oder Bleistift schieben kann, der kann mit den beiden folgenden Produkten nachrüsten:

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Private Buchführung mit Burn (für Mac OS X)

Florian Steglich, 14. Mai 2007 um 13.35 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Logo BurnWir wollen hier in der nächsten Zeit die ein oder andere Software für die private (oder auch überschaubar professionelle) Buchhaltung unter die Lupe nehmen. Peter hat vor einer Woche bereits “Sackgeld” präsentiert, einen Taschengeld-Planer für Kinder. Heute gehen wir einen kleinen Schritt weiter und schauen uns Burn an, ein noch junges Programm in der Betaphase, über das ich neulich bei Lifehacker gestolpert bin. Warum “einen kleinen Schritt”? Weil Burn einen, nun ja, überschaubaren Funktionsumfang bietet – gerade das kann aber ja auch ein Vorteil sein. Aber von vorn:

Burn läuft unter Mac OS X, hat ein schickes Streichholzbriefchen-Icon fürs Dock (bei einer so häufig genutzten Anwendung nicht unwichtig) und ist ein simples Werkzeug für die, die sich öfter mal fragen, wo zum Teufel das ganze Geld schon wieder geblieben ist. Also erstmal für alle.
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RSS-Reader ausmisten

Florian Steglich, 11. Mai 2007 um 9.34 Uhr , 11 Kommentare Kommentare

Mit dem Ausmisten des RSS-Readers haben sich schon einige beschäftigt, die bei 50 oder mehr RSS-Feeds den Überblick verloren haben. Gerne wird bei diesem Thema zu radikalen Schritten geraten, etwa:

* Wirf alle Feeds aus deinem Feedreader und abonniere nach und nach nur diejenigen erneut, die du vermisst – und die dir von selbst einfallen.

oder

* Verschiebe alle Feeds in einen Ordner “Überprüfen” und kündige alle, die es nicht schaffen, innerhalb von drei Tagen einen Eintrag zu liefern, der dich wirklich interessiert.

Nun ja. Das sind zwar wahrscheinlich die effektivsten Wege, aber als Newsjunkie bringe ich das einfach nicht übers Herz. Bei mir hat sich ein nicht ganz so sozialdarwinistischer Ansatz bewährt:

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Die Pavlina-Tipps zur Produktivitätssteigerung

Florian Steglich, 9. Mai 2007 um 16.08 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Steve Pavlina ist einer der bekannteren Productivity-Gurus aus den USA. Einer, der gern auch mal ein wenig esoterisch wird – inklusive persönlicher Heilsgeschichte mit Gefängnis, Schulverweis und grandiosem Kurvekriegen. Nichtsdestotrotz findet man in seinem Blog auch genug bodenständige Anregungen zum Thema “Personal Development”. Kürzlich hat Pavlina eine Liste mit 33 Tipps zur Produktivitätssteigerung veröffentlicht, die auf solchen Anklang stieß, dass er in Teil 2 und Teil 3 weitere 66 Tipps nachschob – im dritten Teil allerdings nicht ganz ernstgemeinte, etwa den Tipp “Iraqi Freedom”:

“When you?re bleeding time and money on a project that?s spiraling out of control, when morale is in the toilet, and when you can?t even get yourself to believe your own lies anymore, that?s the best time to go on vacation.”

Ein paar der anderen Tipps kennt man schon aus der Grundschule (‘Belohne dich für eine erledigte Aufgabe.’), manche sind nicht wirklich hilfreich (‘Werde schneller und mach’ früher Feierabend.’), und manche kann ich auch nicht weiterempfehlen (‘Lesen kannst du auch während des Rasierens.’). Aber gerade die kleinen Tipps und Tricks können manchmal hilfreich sein – darum hier ein “Best of” Pavlinas 99 Tipps:

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Online-Mindmaps mit Mindmeister

Florian Steglich, 4. Mai 2007 um 8.10 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Logo Mindmeister

Immer mehr Anwendungen, die wir früher auf unseren PCs installieren mussten, wandern ins Netz ab. Wir können GoogleDocs statt Word benutzen und demnächst auch Photoshop im Browser verwenden. Mindmap-Software bleibt da natürlich keine Ausnahme. Das gerade gestartete Mindmeister.com haben wir uns mal genauer angesehen.

Vor zwei Tagen hat Mindmeister die Private-Beta-Phase verlassen und steht nun allen ‘Wissensvisualisierern’ zur Verfügung. Das Tool kommt aus Deutschland, genauer gesagt: aus Aschheim-Dornach, verbirgt diese Herkunft aber konsequent. Es ist vollständig in Englisch gehalten und legt erkennbar keinen Wert auf regional beschränkte Nutzerschaft. Mindmeister wirkt mit seiner pinkfarbenen, hellblauen und bubbligen Schrift reichlich ‘webzweinullig’, aber das soll nicht weiter stören, wenn die Benutzeroberfläche trotzdem so aufgeräumt und intuitiv bleibt wie hier:

screen_mindmeister1_small.jpg
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Interview mit Gina Trapani (Lifehacker.com)

Florian Steglich, 23. April 2007 um 10.07 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Das amerikanische Blog Lifehacker.com dürfte Vorbild für alle Mehr-oder-weniger-Produktivitätsblogs der Welt sein; es bringt täglich bis zu zwei Dutzend Artikel und ist im Technorati-Ranking der meistverlinkten Blogs zur Zeit auf Platz 6 (mit 14.158 verlinkenden Blogs). Auf Problogger.net (Platz 31) gibt es ein kleines Interview mit Gina Trapani, die die meisten der Lifehacker-Einträge schreibt – ihr “Buch zum Blog” hat Peter Hogenkamp sich übrigens neulich schon zu Herzen genommen. Das Interview ist nicht gerade ausschweifend ausführlich*, aber ein paar interessante Sachen kommen zur Sprache – etwa Ginas Top-5-Blogging-Werkzeuge, von denen die ersten drei ganz unspektakuläre Google-Produkte sind.

- Zum ersten Teil des Interviews
- Zum zweiten Teil des Interviews

*Vielleicht sollten wir demnächst einfach mal versuchen, ein längeres Interview mit ihr zu führen.

[via Robert Basic]

Mehr zum Thema Prokrastination

Florian Steglich, 19. April 2007 um 10.00 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Wer nach dem Zeichentrickfilmchen von vorgestern noch mehr über das Thema “Prokrastination” wissen will, dem empfehle ich einen schon etwas älteren, aber sehr guten Artikel von Sigrid Neudecker, der zuerst im Magazin “ZEIT Wissen” und dann bei Spiegel Online erschienen ist: “Morgen. Versprochen!” Darin erfahren wir unter anderem, dass es mindestens zwei Sorten von Aufschiebern gibt: Den “Erregungsaufschieber”, der meint, sowieso erst kurz vor Deadline kreativ sein zu können, und den “Vermeidungsaufschieber”, der Dinge aufschiebt, um ein eventuelles schlechtes Ergebnis später mit “Zu wenig Zeit!” erklären zu können. Jeder Fünfte gehört laut einer Studie zu einer dieser Gruppen. Am Ende des Artikels gibt es dann sogar noch ein wenig Material für die Verteidigung: In Arbeitsumgebungen, in denen sich die Anforderungen und Aufgaben laufend und rasch ändern, haben Prokrastinatoren sogar Vorteile – sie arbeiten effizienter, weil sie sich den dringlicheren Jobs zuwenden, anstatt stoisch Plan A zu verfolgen. Diese Ausrede zu verwenden ist allerdings wahrscheinlich auch reichlich prokrastinatorisch …

Prokrastination:
Das Problem formerly known as Aufschieberitis

Florian Steglich, 17. April 2007 um 9.41 Uhr , 11 Kommentare Kommentare

Manchmal erleben wissenschaftliche Fachbegriffe merkwürdige Konjunktur. Prokrastination ist so ein Fachbegriff, der mir in den letzten Monaten immer häufiger begegnet. Klingt wie eine Krankheit und ist eigentlich auch eine: “Bezeichnung für das Verhalten von Menschen, welche regelmäßig das Erledigen ihnen wichtiger Dinge immer wieder in die Zukunft hinaus verschieben”, sagt die Wikipedia dazu. Aufschieberitis ist das Wort, das unsere Lehrer und Eltern dafür verwenden. Und bestens nachzuvollziehen ist Prokrastination mit diesem schönen Video:

[Edit: Unter diesem Link ist das Video nicht mehr erreichbar, aber wir haben es im Kommentar weiter unten neu eingestellt.]

(YouTube-Direktablenkung)

[via Mail von Peter via Mail von Katrin via pl0g.de]