Florian Steglich

imgriff.com-Autor Florian SteglichFlorian fing Ende 2004 an, sich näher mit Blogs zu beschäftigen. Ein erster eigener Versuch fand noch ziemlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, der zweite dann unter dem Dach des Holtzbrinck-Projekts germanblogs. Seit 2007 arbeitet Florian für Blogwerk – er ist stellvertretender Chefredaktor, leitet imgriff.com und arbeitet im konzeptionellen und redaktionellen Bereich an Kundenprojekten mit.

Florian ist erreichbar unter florian [punkt]steglich [at]blogwerk [punkt]com.

 

Alle 835 Artikel von Florian Steglich auf imgriff.com:

Links des Tages (republica-Edition)

Morgen beginnt die vierte re:publica-Konferenz, das jährliche Klassentreffen von Bloggern und Artverwandten in Berlin. Aus diesem Anlass heute mal eine «re:publica-Edition» des täglichen Linktipps: Alle Sessions der Konferenz, die sich mit imgriff.com-nahen Themen beschäftigen, auf einen Blick.

Tag 1: Mittwoch, 14.4.2010

Tag 2: Donnerstag, 15.4.2010

» weiterlesen

So telefoniert man mit schwierigen Leuten

Das Telefon ist noch immer eines der schnellsten und effizientesten Kommunikationsmittel – sofern man den Gesprächspartner erreicht. Im Gegensatz etwa zu E-Mails bekommt man aber am Telefon auch sämtliche negativen Eigenschaften des Anderen mit. Und muss unmittelbar darauf reagieren. Ein klarer Nachteil, den Jochen Mai mit zahlreichen Tipps zu umgehen oder zumindest zu lindern weiß:

» Telefon-Knigge – Tipps für Telefonate mit schwierigen Leuten (karrierebibel.de)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Personal Kanban:
Noch ein Nachschlag

Vor ein paar Wochen hat Thomas einen Artikel zu «Personal Kanban» geschrieben, der auf Euer reges Interesse stieß. Personal Kanban ist eine Methode zur Visualisierung von Aufgaben, die auf den ersten Blick banal erscheint, aber offensichtlich bei vielen funktioniert. Mehr dazu in Thomas’ Artikel. Kurze Zeit später hat Thomas auch nochmal mit neuen Tools zur Umsetzung der Methode nachgelegt. Und Stephan List hat ebenfalls recherchiert und eine Liste mit guten Quellen zu Personal Kanban zusammengetragen – unser Link des Tages:

» Personal Kanban (toolblog.de)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Flickr-Gründerin Caterina Fake:
Hart arbeiten? Ist überschätzt.

Der Wert von harter Arbeit für den Erfolg ist ziemlich überschätzt, findet die Unternehmerin Caterina Fake, die Flickr gegründet hat und gerade mit ihrem neuen Startup Hunch Furore macht. Viel wichtiger sei es, am richtigen Problem zu arbeiten. Sie garniert diese These mit ihren eigenen Erfahrungen beim Aufbau von Flickr: Statt sich aufs Produkt zu konzentrieren, habe sie viel Zeit mit Nebensächlichkeiten verschwendet, die nur auf den ersten Blick essentiell fürs Unternehmen waren. Wichtiger – und schwieriger – als eifriges Arbeiten bis in die Nacht sei es also, herauszufinden, woran es sich zu arbeiten lohnt.

» Working hard is overrated (caterina.net, gefunden bei @jkleske)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Post-It-Zettel:
Anthropologie in Gelb

Der Künstler Noah Pedrini hat aus rund 330 Post-It-Zetteln, die er in verschiedenen Städten und Ländern auf der Straße gefunden hat, ein kleines digitales Kunst-Projekt gemacht. Die Notizen, Einkaufszettel, Liebesgrüße unbekannter Menschen lassen sich nach diversen Kriterien sortieren und durchstöbern – das interessanteste ist meines Erachtens die Häufigkeit bestimmter Wörter – «Chicken» zum Beispiel kommt recht oft vor (was immer das für Schlussfolgerungen auf Post-It-Benutzer zulässt).

(Achtung, die Ansicht der Post-Its unter «View» lädt eine Weile.)

» AnthroPosts (gefunden bei brainpickings.org via Twitter)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Results-Only Work Environment:
Schluss mit «9 to 5»

Unter ROWE, dem Results-Only Work Environment, versteht man das Prinzip, Mitarbeitern vollständig selbst zu überlassen, wo, wann und wie sie ihre Arbeit erledigen – solange die gewünschten Ergebnisse erzielt werden.

National Public Radio berichtet vom Einsatz des ROWE-Prinzips in einer kommunalen Behörde in Minneapolis, Minnesota. Eine schöne Reportage, die klar zeigt, dass der Gedanke selbst in der klischeehaften Präsenz-Arbeitsumgebung eines Amtes funktioniert:

» The End Of 9-To-5: When Work Time Is Anytime (npr.org)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Bewerbungsgespräch:
Gute Tipps für Personaler und Chefs

Es gibt zahlreiche Listen mit guten Tipps für Bewerber, wie sie sich im Vorstellungsgespräch verhalten sollten und welche Fehler unbedingt vermieden werden müssen. Was man noch nicht so häufig sah, war eine solche Liste für die andere Seite des Schreib- oder Konferenztisches. Holger Lischke hat sie für Karrierebibel.de verfasst. Eine Liste mit Tipps, wie man sich als «Personaler» oder Chef gegenüber einem Bewerber verhalten sollte. Denn merke: Auch wenn Dein Gegenüber nicht für die Stelle infrage kommen sollte, kann er nochmal auftauchen. Als Kunde oder vielleicht sogar als Geschäftspartner. Und in jedem Fall wird er zuhause und im Freundeskreis vom Bewerbungsgespräch berichten. Ein schlechter Eindruck schadet also ganz sicher.

» Bewerbungsgespräch – Die schlimmsten Fehler der Personaler (karrierebibel.de)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Couch Surfing:
Wie man ein entspannter
Gastgeber wird

Couch Surfing ist ein preiswerter Weg, die Welt zu erkunden: Man übernachtet nicht in Ferienwohnungen oder Hotels, sondern privat – bei Menschen, die sich ebenfalls bei couchsurfing.com angemeldet haben. Geld fließt dabei in der Regel nicht, es geht um den Austausch mit fremden Reisenden und um gegenseitige Gastfreundschaft.

Das US-Blog wisebread.com hat eine Handvoll guter Tipps, wie der Besuch eines Couchsurfers (oder jedes anderen unbekannten Gastes) entspannt und angenehm verläuft:

» How to Host a Traveler: 13 Tips to Keep it Safe, Easy, and Cheap (wisebread.com)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Prokrastination:
Organisierte Panik-Nacht für Studenten

Von einer etwas merkwürdigen Veranstaltung an der Viadrina-Universität in Frankfurt/Oder berichtet Anne Haeming für Spiegel Online: Dort rief das «Schreibzentrum», Anlaufstelle für prokrastinationsgeplagte Studenten mit Angst vor dem weißen Blatt, zu einer gemeinschaftlichen Arbeitsnacht auf – der «Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten».

In Socken, mit Kaffee, Weißwein und Snacks arbeiteten fast zwei Dutzend Studenten nebeneinander an ihren Hausarbeiten, unterbrochen nur von Übungen wie «Schreibtischyoga» oder «Sonnenbegrüßung».

Das ist dann wohl Pragmatismus: Zwar wäre es sinnvoller, unseren Studenten beizubringen, die Aufschieberitis soweit wie möglich zu überwinden; aber da das nicht klappt, machen wir besser zusammen, organisiert und mit Hilfestellung das, was sie in den letzten Tagen vor der Abgabe der Hausarbeiten sowieso machen würden: Nachtschichten in Last-Minute-Panik.

» Gute Nacht, Aufschieberitis! (spiegel.de)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Leben ohne Google:
Abstinent in einem Tag

Es gibt seit einiger Zeit eine Art «Google-Debatte», die sich im Kern um die Frage dreht, wieviel Macht das Unternehmen Google hat, und ob und wie gefährlich diese Macht ist. Martin Weigert hat dazu in unserem Schwesterblog netzwertig.com gerade einen langen Artikel geschrieben: Warum der Umgang mit Google so schwer fällt.

Bedenken gegenüber Google gibt es aber nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch in den USA. Leo Babauta teilt sie zu einem gewissen Grad, ohne sich abschließende Urteile zuzutrauen (vermutlich auch die einzig vernünftige Haltung derzeit). Dennoch hat er testweise versucht, komplett auf Google-Produkte zu verzichten. Ein Experiment, um herauszufinden, wie schwer es überhaupt ist, als Vielnutzer von Gmail, Google Reader, Google Calendar und anderen wenigstens annähernd gleichwertige Alternativen zu finden.

Sein Fazit bis jetzt: War ja gar nicht so schlimm …

» How I Became (Mostly) Google-free in About a Day (zenhabits.net)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!