Florian fing Ende 2004 an, sich näher mit Blogs zu beschäftigen. Ein erster eigener Versuch fand noch ziemlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, der zweite dann unter dem Dach des Holtzbrinck-Projekts germanblogs. Seit 2007 arbeitet Florian für Blogwerk – er ist stellvertretender Chefredaktor, leitet imgriff.com und arbeitet im konzeptionellen und redaktionellen Bereich an Kundenprojekten mit.
Florian ist erreichbar unter florian [punkt]steglich [at]blogwerk [punkt]com.
Alle 835 Artikel von Florian Steglich auf imgriff.com:
Eine Ergänzung zum
gestern hier verlinkten Artikel über «Self-Tracking» und «Personal Informatics» (es geht doch nichts über Trendbegriffe!): Blogger «macmuc» hat ihn vor ein paar Tagen auch gelesen und gleich eine Liste von Tools veröffentlicht, mit denen man persönliche Daten sammeln kann – zum Beispiel über die Bücher, die man gelesen hat, die Kilometer, die man gelaufen ist, oder die Tassen Kaffee, die man getrunken hat.
» Persönlicher Statistik-Fetischismus (mac-muc.de)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Zahlen sind fast überall Grundlage von Entscheidungen, ob im Management oder in der Schule, bei der Geldanlage oder vor Wahlen. Nur im privaten Alltag ist das Sammeln von Daten verpönt. Aufschreiben, wieviel Kaffee ich trinke, wieviel Geld ich fürs Kino ausgebe, wie lange ich an Werktagen schlafe? Pedantisch, buchhalterisch, kleinkariert! «A journal was respectable. A spreadsheet was creepy», so formuliert das Gary Wolf, Autor der Wired, in einem Artikel für die New York Times («Tagebuch schreiben ist in Ordnung. Ein Excel-Sheet für den selben Zweck ist gruselig.»).
Unter Geeks ist das Tracken von alltäglichen Handlungen und Gewohnheiten allerdings ein Trend. Sie sammeln Zahlen im Vertrauen darauf, dass sie damit fundiertere und damit bessere Entscheidungen treffen können – auch wenn sie noch gar nicht wissen, in welcher Sache Entscheidungen treffen zu wären.
Ein langer, aber wirklich lesenswerter Text über diese Geeks – und Hinweise darauf, dass es nicht mehr lange nur sie sein werden, die exzessives «Self-Tracking» betreiben:
» The Data-Driven Life (nytimes.com)
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Mit dem Segen von Smartphones wie dem Blackberry oder iPhone – der Möglichkeit, jederzeit und überall E-Mails lesen zu können – kam auch der Fluch dieser Geräte: die tatsächliche oder eingebildete Pflicht, jederzeit und überall E-Mails lesen zu müssen. Im Produktivitätsblog Lifehack.org geht es um darum, wie diese Form der ständigen Erreichbarkeit sich negativ aufs Zeitmanagement auswirkt:
» Fight Bad Cellphone Habits For Better Time Management (lifehack.org, gefunden bei Camilla auf Twitter)
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Wir erleben seit geraumer Zeit Veränderungen, ach was: Umwälzungen im Arbeitsmarkt. Noch vor wenigen Jahren als «unkaputtbar» geltende Unternehmen wie Karstadt oder Quelle gehen den Bach runter, von Vollbeschäftigung wird seit langem ohnehin nur noch in Wahlprogrammen geträumt. Die Frage, die man sich nun stellen kann und die ans Eingemachte geht: Wenn sowieso ehemals sichere Jobs immer unsicherer werden, wieso dann nicht genau jetzt sein eigenes Ding machen?
Darüber hat Kollege Roland Kopp-Wichmann einen wirklich guten Artikel in seinem Blog geschrieben – mit Beispielen von Menschen, die den Schritt gewagt haben und erfolgreich damit sind, und mit zahlreichen weiterführenden Links. Warum es wichtig ist, sich jetzt Gedanken über seinen Job und seine Zukunft zu machen:
» Wer sich heute im Job sicher fühlt, hat vergessen, wie man einen Frosch kocht. (persoenlichkeits-blog.de)
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Sie sind gewissermaßen der Kern aller Produktivitätsthemen: To-Do-Listen. Die simpelste Art und Weise, das, was getan werden muss, festzuhalten und zu organisieren.
Sekunde – habe ich da eben «simpel» geschrieben? So simpel ist das natürlich alles gar nicht. Auch für das Schreiben von To-Do-Listen gibt es jede Menge Tricks. Und viel, das man falsch machen kann, und das dazu führt, dass gewisse Punkte einfach nicht von der Liste verschwinden wollen. Ein Beispiel: Wer Ziele und Wünsche (Weltreise machen, Chinesisch lernen), Projekte (Neue Website) und Aufgaben (Chinesisch-Podcast bei iTunes suchen, quietschenden Schreibtischstuhl ölen) auf einer Liste vermischt, muss sich nicht wundern, wenn er immer bloß die letzten, überschaubaren Punkte erledigt.
Die Grundlagen guter To-Do-Listen erklärt Gina Trapani, lange Zeit Redakteurin von Lifehacker.com, in diesem Video für Fast Company:
» weiterlesen
Mashable.com hat ein paar Tools zusammengestellt, die dabei helfen, ein
papierloseres Büro zu erreichen (auf das komplett papierlose wird man trotz aller Cloud-Anwendungen und digitalen Kollaborationstools wohl noch eine ganze Weile warten müssen): Fax-zu-E-Mail-Service, PDF-Erstellung, Daten-Hosting, insbesondere für kleine Unternehmen und Selbständige gedacht, also recht simpel und recht günstig oder gar kostenlos.
» 5 Simple Tools for a Paperless Office (mashable.com)
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Über die, nun ja, problematischen Aspekte von Meetings
schreiben wir hier regelmäßig. Unser Leser Martin Labuschin plädiert in seinem Blog für den Einsatz von Tools wie etwa
Basecamp anstelle von Sitzungen, also für «asynchrone Meetings». Sein Argument:
«Wann ist eine Information am nützlichsten? Wenn man sie erst dann erhält, wann sie benötigt wird. Es gilt also, Informationen immer dann bereitzustellen, sobald sie verfügbar sind. Interessierte rufen die Information dann bei Bedarf ab.»
Nur bei plötzlich eintreffenden Anlässen, wo es um schnelle und zeitgleiche Information aller Beteiligten geht, solle man kurze Ad-hoc-Meetings einberufen.
» Asynchrone Meetings (labuschin.com)
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t3n hat eine gute Ressourcensammlung zum Thema Coworking angelegt, dem Trend zum gemeinsamen Arbeiten in lockeren, oft nur temporären Bürogemeinschaften.
«Der Vorteil an Coworking liegt in der Ungezwungenheit und dem möglichen kreativen Input durch andere Kreative. Dank gemeinsamer Veranstaltungen, Workshops oder auch nur durch den Plausch an der Kaffeemaschine entstehen neue Kontakte und es ergeben sich möglicherweise gemeinsame Projekte oder Aufträge. Gleichzeitig ist die Atmosphäre sehr ungezwungen und wer einfach nur in Ruhe arbeiten möchte, der kann dies ebenfalls.»
Gute Links für alle, die nach Coworking-Standorten oder weiteren Informationen dazu suchen:
» Die Zukunft der Arbeit? Coworking in der Übersicht (t3n.de)
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Scott Belsky vom
Behance-Netzwerk gibt in einem Gastbeitrag für Mashable.com Tipps für den Umgang mit (nicht nur) Social-Media-Inputs. Facebook-Kommentare und Tweets sind ebenso Ablenkungen wie Telefonanrufe und E-Mails und bergen auch ebenso die Gefahr, in einen «
reaktiven Workflow» zu geraten. Dieser Begriff beschreibt den Zustand sehr gut, finde ich: Man kratzt nur noch an der obersten Schicht der jeweiligen «Inbox», antwortet, kommentiert – reagiert, statt zu agieren. Das sind die Tage, an denen man sich vorkommt wie in der Tretmühle. Für eigene Ideen und die wichtigen Ziele ist kein Raum mehr.
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Selbst in scheinbar kreativen Berufen besteht ein Großteil der Arbeit aus eher lästigen, administrativen Aufgaben: Rechnungen müssen geschrieben, geprüft oder beglichen werden, Mitarbeiter oder Lieferanten koordiniert, Nachschübe geordert, Abstimmungen vorgenommen, Nachfragen gestellt und beantwortet werden.
Darauf kann man auf zwei Arten reagieren: Entweder delegiert man Aufgaben (zum Beispiel auch an einen «virtuellen Assistenten») oder man eliminiert sie. Beide Wege stehen jedem im beruflichen oder privaten Bereich zur Verfügung – aber natürlich in sehr unterschiedlichem Maße, je nachdem, wie selbstbestimmt man sich verhalten kann.
Leo Babauta beschreibt sehr anschaulich und neiderregend, wie er einen ganzen Haufen administrativer Aufgaben aus seinem Leben verbannt hat, um sich aufs Schreiben zu konzentrieren:
» Frictionless Work: How to Clear Your Life of Non-Essential Tasks (zenhabits.net)
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