Florian fing Ende 2004 an, sich näher mit Blogs zu beschäftigen. Ein erster eigener Versuch fand noch ziemlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, der zweite dann unter dem Dach des Holtzbrinck-Projekts germanblogs. Seit 2007 arbeitet Florian für Blogwerk – er ist stellvertretender Chefredaktor, leitet imgriff.com und arbeitet im konzeptionellen und redaktionellen Bereich an Kundenprojekten mit.
Florian ist erreichbar unter florian [punkt]steglich [at]blogwerk [punkt]com.
Alle 835 Artikel von Florian Steglich auf imgriff.com:
Mindmeister-Mindmaps können neu in Google Wave integriert werden – ein Vorgeschmack auf das, was aus Wave (doch noch) werden könnte.
Ich habe keine allzu hohe Meinung von Google Wave: Die Benutzeroberfläche sieht aus wie eine Bauklötzchen-App für Kinder, und der Vorteil einer Wave gegenüber E-Mails, Wiki oder anderen kollaborativen Tools (je nach Anwendungsfall) ist so gering beziehungsweise nicht vorhanden, dass bis jetzt jeder Test nach einer Handvoll Beiträgen im Sand verlaufen ist (
mehr über Google Wave).
Aber das muss nicht so bleiben. Anfang Mai 2010 kam zum Beispiel die Nachricht, dass sich einzelne Waves nun in externe Webseiten einbetten lassen – Echtzeit-Updates im Rahmen einer normalen Website, etwa für Konferenzmitschriften, das klingt interessant.
Auch die neue Integration von Mindmeister in Google Wave zeigt, wohin es gehen könnte:
» weiterlesen
Kurzer Hinweis in eigener Sache: Vor gut einer Woche haben wir bei imgriff.com Flattr integriert, einen «Social Payment»-Dienst, der es erlaubt, unkompliziert für besonders gute Inhalte zu «spenden».
Unter jedem Artikel hier bei imgriff.com (und auch in den anderen Blogwerk-Blogs
neuerdings.com,
netzwertig.com,
startwerk.ch und
fokussiert.com) befindet sich seit gut einer Woche ein «Flattr-Button». Flattr ist ein unkompliziertes Bezahlsystem für Online-Inhalte. Es funktioniert kurz gesagt so:
Man meldet sich bei Flattr an und legt eine Summe fest, die man monatlich für gute Online-Inhalte zu zahlen bereit ist. Derzeit sind 15 Stufen zwischen 2 und 100 Euro möglich, die per Paypal oder Moneybookers eingezahlt werden können. Stößt man danach irgendwo im Netz auf einen gelungenen Text (oder ein Bild, einen Song, ein Plugin), unter/neben/über dem ein Flattr-Button steht, kann man klicken und einen Anteil an seiner monatlichen Flattr-Summe abgeben. Wie hoch dieser Anteil ist, entscheidet sich am Ende des Monats: Dann wird die Monatssumme durch die Zahl aller Klicks auf Flattr-Buttons geteilt.
» weiterlesen
Am Freitag startet die
Fußball-WM 2010 – mit dem Eröffnungsspiel (Südafrika gegen Mexico) um 16 Uhr. Damit kommt man als Arbeitnehmer gerade noch zurecht, aber in der Woche danach wird es schwieriger: Zum Beispiel beim Spiel am Mittwoch um 16 Uhr, Spanien gegen die Schweiz, oder bei der Partie Deutschland gegen Serbien am Freitag um 13.30 Uhr. Zu früh für den Feierabend, zu spät für die Mittagspause. Was tun?
Einfach so im Büro den Fernseher aufbauen ist jedenfalls keine gute Idee. Das reicht bei schlechtgelaunten Chefs zur Kündigung. Und einfach zuhause bleiben oder krankfeiern ist natürlich auch nicht zu empfehlen. Die beste Variante scheint ein mit dem Chef ausgehandeltes Radio oder ein Liveticker im Netz zu sein – dann muss man bloß noch die (positiven oder negativen) Emotionen unterdrücken. Und ein wenig kann man sich sicher auch darauf verlassen, dass die Stimmung sowohl den Vorgesetzten mitreisst als auch die Kunden davon abhält, zu unpassenden Zeitpunkten anzurufen.
Karrierebibel und Spiegel Online haben detaillierter zusammengefasst, was man am Arbeitsplatz während der WM darf:
» Arbeitsrecht – Fußball-WM 2010: Was ist erlaubt? (karrierebibel.de)
» Fußball-WM am Arbeitsplatz – So vermeiden Sie die Rote Karte vom Chef (Spiegel.de)
Bonus-Link: Den wahrscheinlich schicksten Spielplan zur WM hat die Designagentur Envis Precisely gestaltet, man kann ihn hier als PDF herunterladen und ausdrucken.
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Apple hat heute auf der Entwicklerkonferenz WWDC ein Update der E-Book-App «iBooks» vorgestellt, das auch aus Produktivitätssicht interessant ist.
Hauptinhalt von Steve Jobs’ Keynote auf der heutigen Entwicklerkonferenz WWDC war natürlich das neue iPhone 4 (die Kollegen bei neuerdings.com
haben mehr dazu), aber auch die neuen Features von «iBooks» verdienen Aufmerksamkeit:
- Mit iBooks lassen sich nun auch PDF-Dokumente verwalten. Sie bekommen ein eigenes «Regal» in der App, werden also ähnlich nett präsentiert wie E-Books.
- Direkt in der App kann man Notizen erstellen, die Bookmark-Funktion wurde vereinfacht und bedarf jetzt nur noch eines Fingerdrucks.
- iBooks wird nicht mehr nur fürs iPad, sondern auch fürs iPhone erhältlich sein. Notizen, Bookmarks und die Stelle, an der man zuletzt gelesen hat, werden automatisch zwischen allen Geräten synchronisiert, wenn man mehrere benutzt. Natürlich muss man auch die Bücher nur einmal bezahlen.
» weiterlesen
Grundsätzlich gelten für
produktives Studieren die selben Regeln, Methoden und Tricks wie für produktives Arbeiten im Büro. Aber natürlich gibt es ein paar Besonderheiten (Zitate und Bibliographien, Recherchen in speziellen Datenbanken etc.), und die verlangen manchmal auch nach besonderen Werkzeugen.
Moritz Fürst, Student an der Uni Wien, stellt einige dieser Werkzeuge vor. Seiner Erfahrung nach zeigt sich der Unibetrieb immer noch «nicht selten medientechnologischen Innovationen gegenüber ziemlich resistent. Man bleibt lieber bei eingeschworenen kulturtechnischen Praktiken, um das vertraute kulturtechnische Zeichensensorium nicht zu gefährden; Kopiervorlagen-Handapparat statt Wiki quasi.»
Mit seiner Sammlung digitaler Tools fürs wissenschaftliche Arbeiten (genauer gesagt: für den «akademischen Workflow» von der Recherche bis zum fertigen Artikel oder zur fertigen Arbeit) will er dazu beitragen, das zu ändern.
» Tools For Thought: Managing Your Digital Academic Workflow (moritz-fuerst.com)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Weniger ist mehr, das gilt absolut auch für Präsentationen. Der Autor und Unternehmer Guy Kawasaki (
Wikipedia) hat das in der 10/20/30-Regel auf den Punkt gebracht: Eine Präsentation soll demnach
nie mehr als zehn Folien umfassen,
nie länger als zwanzig Minuten dauern und
nie in einer Schriftgröße unter 30 Punkt formatiert sein.
Unser Schwesterblog startwerk.ch beschreibt die 10/20/30-Regel detaillierter:
» Die 10/20/30 Regel: Tipps für Präsentationen und Pitches (startwerk.ch)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Tyler Brûlé, Erfinder des
von mir sehr geschätzten Magazins «
Moncole», schreibt auch eine Kolumne für die «Financial Times»; die Kolumne findet so la la übersetzt ihren Weg auf die Website von «Merian»; und von dieser wiederum werden ausgewählte Artikel bei «Spiegel Online» verlinkt.
So auch der aktuelle Text von Brûlé, in dem er sich über Out-Of-Office-Replies aufregt und die These aufstellt, dass
«Leute, die gerne ausführliche “Out Of Office”-Antworten versenden, nicht nur ihren Job hassen, sondern auch dazu tendieren, weniger unternehmerisch zu denken, schlechte Team-Player zu sein und – in vielen Fällen – einfach faul sind.»
Brûlés implizite Forderung: Nichts gegen temporäres, vollständiges Abschalten, aber das soll doch bitte nicht zu lange sein – wozu gibt es Smartphones?
» Faule Bande (merian.de)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Zum Arbeiten gehört für Viele auch Musik: Als Hintergrundbeschallung zur besseren Konzentration, zum Wachwerden und «Aufputschen» in müden Stunden oder zur Ablenkung und Entspannung in Pausen. Wer nicht immer dasselbe hören will, findet bei Downloadsquad.com zehn Möglichkeiten, neue Musik zu entdecken:
» Ten awesome ways to find new music online (downloadsquad.com)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Das iPad ist seit ein paar Tagen auch in Deutschland und der Schweiz erhältlich. Man hört die ersten Nutzer verwundert feststellen, wie winzig doch der Bildschirm ihres iPhones im Vergleich sei – kann man damit jetzt überhaupt noch etwas anfangen? Wird’s am Ende vielleicht ein ganz normales Telefon?
Das soll uns nicht hindern, weiter über Produktivitätstools fürs iPhone zu sprechen. Mashable stellt fünf vor: Das bekannte Evernote, außerdem TextExpander, iTeleport Jaadu VNC, Pastebot und Simplenote.
» 5 iPhone Apps to Boost Productivity (mashable.com)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Der Mai gibt sich zwar ordentlich Mühe, wie November auszuschauen, aber er wird den Sommer trotzdem nicht verhindern können – und damit auch nicht den Sommerurlaub. Der Vielreisende Chris Guillebeau (131 Länder der Erde konnte er schon abhaken) hat 28 Dinge notiert, die er in aller Welt gelernt hat – eine gute Hilfe, um typische Unannehmlichkeiten beim Reisen zu vermeiden:
» 28 Things I Wish I Knew Before I Started Traveling (chrisguillebeau.com)
Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!