Florian Steglich

imgriff.com-Autor Florian SteglichFlorian fing Ende 2004 an, sich näher mit Blogs zu beschäftigen. Ein erster eigener Versuch fand noch ziemlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, der zweite dann unter dem Dach des Holtzbrinck-Projekts germanblogs. Seit 2007 arbeitet Florian für Blogwerk – er ist stellvertretender Chefredaktor, leitet imgriff.com und arbeitet im konzeptionellen und redaktionellen Bereich an Kundenprojekten mit.

Florian ist erreichbar unter florian [punkt]steglich [at]blogwerk [punkt]com.

 

Alle 835 Artikel von Florian Steglich auf imgriff.com:

RSS, Twitter, E-Mail & Co.:
Strategien gegen die Informationsflut

Für den Umgang mit dem vollen Posteingang, ungelesenen RSS-Feeds und überlaufendem Twitterstream muss letztlich jeder seine eigene Strategie entwickeln. Aber das Beispiel Anderer ist meist sehr hilfreich. Viele Tricks übernimmt man, verwirft einige wieder, übernimmt oder adaptiert andere, und am Ende steht – hoffentlich – die funktionierende eigene «Umgebung» zum Verarbeiten von Informationen.

Das klingt übrigens nur so technisch, kann aber in der Praxis auch ganz komfortabel aussehen: Das iPad etwa steht für einen neuen, viel entspannteren Konsum digitaler Medien; kein Scannen von RSS-Feeds mehr am Laptop und Schreibtisch, sondern ausgiebiges Stöbern und Lesen langer Texte auf dem Sofa.

Kollege Martin Weigert hat heute bei netzwertig.com seinen persönlichen Werkzeugkasten vorgestellt. Nachvollziehbare Anregungen, die jedem helfen können – und sei es nur, um seinen eigenen Workflow damit zu vergleichen:

» Effizient im Web: So zähme ich die Informationsflut (netzwertig.com)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Unternehmenskultur:
So arbeitet man bei Netflix

In seinem letzte Woche hier verlinkten Vortrag über «Time & Attention» spricht Merlin Mann unter anderem über die Unternehmenskultur bei Netflix (Netflix bietet DVD-Verleih per Post und Video-Streaming). Das erwähnte Dokument ist nicht ganz leicht zu finden, aber die Suche wert: Die Firmenkultur ist in einer Präsentation beschrieben, die man via Slideshare anschauen kann – und sollte; konsequenter dürfte kaum ein Unternehmen verinnerlicht haben, dass weniger Kontrolle und mehr Verantwortung nicht zu untätigen und planlosen, sondern zu engagierten und mitdenkenden Mitarbeitern führt.

» Culture (slideshare.net)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Merlin Mann über Zeit und Aufmerksamkeit

Merlin Mann ist nicht nur einer der bekanntesten Produktivitätsblogger (43folders.com), sondern auch ein hervorragender Redner. Das zeigt das folgende Video, auch wenn er das mit der Zeit nicht so ganz hinbekommt – von den auf einer der (wenigen) Folien notierten fünf Punkte spricht er nur über zwei oder drei.

Das schadet aber überhaupt nicht. Mehr als eine Stunde Denkanstöße galore, über den Unterschied zwischen Zeit- und Aufmerksamkeitsmanagement, Inbox Zero und Meetings, Fluch und Segen der Erfindung E-Mail, informelle und formelle Regeln in Unternehmen, die Komplexität der Jobs von Wissensarbeitern und die Unmöglichkeit der Kontrolle über den Posteingang. Nehmt Euch die Zeit dafür:

» Who moved my brain? (gefunden bei Johannes Kleske)

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

PowerPoint:
Achtung, Gehirnwäsche

«PowerPoint macht uns dumm», sagen manche. So weit würde Sarah Kaplan von der Universität Toronto nicht gehen, aber einen gewissen Einfluss auf Sprache, Verhalten und Denken hat sie sogar wissenschaftlich festgestellt. Mehrere Monate lang nahm sie an Meetings eines Telekommunikationsunternehmens teil und führte Interviews mit Mitarbeitern. Ihr Befund: PowerPoint ist nicht nur eine Software zum Gestalten von Präsentationen, sondern kann, wird es ständig und standardmäßig verwendet, die gesamte Strategie eines Unternehmens bestimmen – die Mitarbeiter denken nach und nach nur noch in präsentationstauglichen Kategorien und Konventionen.

» Are we too reliant on PowerPoint? (monocle.com)

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Zuhause arbeiten:
Wie man den Chef überzeugt

Kein Stau oder kein überfüllter Nahverkehr mehr, keine Klimaanlage mit Eigenleben, keine schwatzenden Kollegen – das Arbeiten von Zuhause aus kann verlockend sein. Und der Weg dorthin muss nicht «Selbständigkeit» heißen. Immer mehr Chefs verabschieden sich von der Präsenzpflicht und überlassen ihren Mitarbeitern für einen oder mehrere Tage in der Woche die Wahl des Arbeitsortes. Stichwort: Results Only Work Environment.

Doch was, wenn diese Freiheit nicht gegeben wird? Wie vorgehen, um den Chef von den Vorteilen der (teilweisen) Heimarbeit zu überzeugen? Workawesome.com hat eine «Anleitung» dazu verfasst. Die Situation ist natürlich bei jedem Einzelnen verschieden, aber einige grundlegende Schritte gleichen sich.

» How to Ask Your Boss to Work From Home (workawesome.com)

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Informationsmanagement:
Filter im Echtzeitweb

Das sogenannte Echtzeitweb hat unseren Newskonsum verändert: Auf Kanälen wie Twitter kommen nicht nur klassische News schneller an, sondern die Neuigkeiten werden auch vielfältiger; persönliche Status-Updates kommen hinzu. Eine neue Qualität der von Vielen gefühlten «Informationsflut».

Glücklicherweise hat sich die grundlegende Strategie gegen die Informationsflut nicht verändert. Es gilt, die Inputs zu filtern und so auf das Wesentliche zu reduzieren. Und glücklicherweise entwickelt sich die technische Seite der Filter mit den Anforderungen. Das US-Blog ReadWriteWeb verweist auf mehr als ein Dutzend Filtermöglichkeiten: Thementracker, Aggregatoren wie Techmeme (oder im deutschsprachigen Raum: Rivva) und Feed-Filter. Und Autor Richard McManus vergisst nicht, dass es im zweiten Schritt auch darauf ankommt, den menschlichen Filter zu trainieren, sich also den Anspruch abzugewöhnen, alles lesen zu wollen.

» How to Manage Your News Consumption in the Real-Time Web Era (readwriteweb.com)

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Ideen finden:
Verbringt mehr Zeit unter der Dusche!

Es ist ein Klischee, aber es stimmt: Die besten Ideen hat man unter der Dusche – oder auf dem Weg ins Büro, abends in der Kneipe, beim Laufen im Park, kurz: Immer dann, wenn wir nicht bewusst versuchen, Ideen zu haben.

Und das ist ein Problem bei Brainstormings und Kreativmeetings in Unternehmen: Sie schreiben Dir vor, wann Du kreativ sein und Ideen haben sollst. Wer sich jedoch mit diesem Vorsatz ans Denken macht, so schreibt Simon Sinek in seinem Blog «Re:Focus», der aktiviert bloß den rationalen Teil seines Gehirns.

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Firefox-Erweiterung BarTab:
Offene Tabs im Griff

Die Geschwindigkeit des Browsers Firefox leidet unter allzu vielen offenen Tabs. Die Erweiterung «BarTab» schafft Abhilfe.

Wer ständig 20, 30 oder mehr Tabs im Firefox geöffnet hat, muss sich an einen lahmeren Browser gewöhnen. Das fällt besonders auf, wenn nach einem Neustart alle zuvor offenen Seiten auf einmal geladen werden. Die Firefox-Erweiterung «BarTab» behebt dieses Problem sehr überzeugend:

BarTab sorgt dafür, dass immer nur der Inhalt des aktuellen Tabs geladen wird. Öffne ich zum Beispiel einen Link in einem neuen Tab, passiert dort erstmal nichts (lediglich der Titel des Tabs wird normal angezeigt, die Übersicht bleibt also gewahrt). Erst wenn ich den neuen Tab anklicke, wird die entsprechende Webseite geladen. So sieht das aus:

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Wikivoyage:
Enzyklopädie des Reisens

Gedruckte Reiseführer haben noch immer einen festen Stand, die meisten verlassen sich unterwegs noch lieber auf das mitgeführte Buchformat. Zu unpraktisch ist oder unpassend scheint es noch, Reiseinformationen ausschließlich digital dabei zu haben. Aber auch das ändert sich, und gerade für die Vorbereitung des Urlaubs sind Reiseblogs und -portale selbstverständlich geworden (noch mehr natürlich, wenn es ans Buchen von Flügen oder Hotels geht).

Der tägliche Linktipp führt heute zu einer weiteren interessanten Quelle: Wikivoyage, eine offene, von jedermann editierbare Plattform, die fürs Reisen das werden will, was das Vorbild Wikipedia für allgemeines Wissen ist.

Seit dem Start im Dezember 2006 sind über 10.000 Artikel entstanden, die teilweise äußerst detailliert Sehenswürdigkeiten, Unterkünfte und Freizeitaktivitäten, aber auch örtliche Mietwagenanbieter, Restaurants und manchmal sogar die Preise für Fähr- oder Flugverbindungen auflisten. Schön gelöst: Ziele in einzelnen Regionen sind zum Teil per Karte navigierbar (Beispiel: Polnische Ostseeküste). Zusätzlich gibt es ein paar aktuelle Inhalte (Fußball-WM) und Reiserouten (Beispiel: Drei Wochen Kambodscha).

» Wikivoyage

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Auszeit:
Wie die Dänen ganz für sich lernen

Man kann das Gefühl haben, dass die sogenannte Bildung heute nur noch ein zusammenfassender Begriff für die Zeit ist, die man in Schule und Hochschule verbringt, bevor man endlich auf den Arbeitsmarkt darf. Bloß Ausbildung also, unter Zeit- und Karrieredruck, immer im Wettbewerb mit womöglich schnelleren oder vielgereisteren Generationsgenossen.

Wie es anders geht, zeigt das Beispiel Dänemark. In landesweit 76 Schulen verbringen jedes Jahr rund 3.500 Schulabgänger und Studenten mehrere Monate mit Lernen – allerdings so freiwillig wie nur denkbar. Kurse gibt es in Kunst, Philosophie, Musik, Literatur und Theater, «brotlosen Künsten» also. Christoph Titz hat für Spiegel Online über eine dieser Schulen geschrieben und fasst das Prinzip so zusammen:
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