Florian (28) fing Ende 2004 an, sich näher mit Blogs zu beschäftigen. Ein erster eigener Versuch fand noch ziemlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, der zweite dann unter dem Dach des Holtzbrinck-Projekts germanblogs. Florian lebt in München und studiert in Leipzig Journalistik, und hier wie dort kämpft er regelmäßig mit ellenlangen Bookmark-Listen, überquellenden E-Mail-Postfächern und deckenhohen Papierstapeln. Sein Schreiben für imgriff.com ist so gesehen eine Art Kriegsberichterstattung.
Florian ist erreichbar unter florian [punkt]steglich [at]blogwerk [punkt]com.
Alle 473 Artikel von Florian Steglich auf imgriff.com:
Kreatives Chaos oder straffes Selbstmanagement - darüber haben wir hier kürzlich erst diskutiert. Die Synthese dazu versucht Mark McGuiness vom Wishful Thinking Blog in seinem E-Book “Time Management for Creative People”, das er mit einem klugen Zitat von Gustave Flaubert einleitet: “Führe ein geregeltes und ordentliches Leben, damit du in deinem Werk leidenschaftlich und originell sein kannst.”
Alle Kapitel des E-Books online: » Time Management for Creative People [businessofdesignonline.com, gefunden im Toolblog]
» Und hier das Ganze als PDF.
Hier erscheint jeden Morgen (und manchmal auch erst am Mittag) von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Der Geschäftspartner/Chef/Freund muss beeindruckt werden? In einem Gastbeitrag auf der Website von Tim Ferriss beschreibt der Autor Will Schwalbe neun Tricks, mit denen er in angesagten Restaurants eine Reservierung bekommt - und auch entsprechend behandelt wird. Trick Nummer 2 finde ich am originellsten: Fragt den Kellner, welches Gericht von der Karte am häufigsten bestellt wird - und welches fast niemand nimmt, nach Meinung des Kochs aber jeder probieren sollte. Bestellt dann beide, das zeigt Vertrauen in die Kochkunst.
» 9 Tricks for Getting a Table (and Being a VIP) at Hot Restaurants [fourhourworkweek.com]
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Zentrales Element der Getting-Things-Done-Methode ist die “weekly review”, der regelmäßige Rückblick auf die vergangene Woche, bei dem man nochmal alle Listen, Notizen, Kalender durcharbeitet (mehr dazu im entsprechenden Teil unserer GTD-Serie). Eine kurze “Anleitung” für den Wochenrückblick hat John Kendrick aus den klassischen fünf (sechs) W-Fragen (Wer, Was, Wo, Wann, Warum und Wie - im englischen: How) abgeleitet:
» The Five W’s of a Weekly GTD Review [johnkendrick.wordpress.com, gefunden bei Ivan]
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Etwas Kulturpessimismus gefällig? Dieter Petereit hat für das Dr.-Web-Magazin einen Essay über RSS, den “Fluch der Technik”, verfasst. Man könnte es auch eine Kapitulationserklärung vor einem Feind namens Google Reader nennen:
“Was waren das doch Zeiten, als man Webseiten noch wirklich zu besuchen pflegte. Als man sich am Design und den darin aufbereiteten Informationen erfreute und Stammwebsites wie Stammlokale hatte, die man täglich oder wenigstens nahezu täglich frequentierte.”
Ja, was waren das Zeiten - Zeiten, in denen ich mich für den Nachrichtenüberblick auf Spiegel Online verließ und vieles von dem, was dort schlicht nicht vorkommt, erst gar nicht mitbekam …
» RSS - Fluch der Technik [drweb.de]
P.S.: Feed-Geplagten empfehlen wir die Tipps, die wir unter dem Schlagwort RSS-Management veröffentlicht haben.
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Der Traum vom papierlosen Büro ist ein alter - er scheitert regelmäßig entweder an der eigenen Disziplin, die fürs Scannen und Wegwerfen nötig wäre, oder am merkwürdigen Unverständnis des Umfelds, das irgendwie nicht einsehen mag, wieso Gedrucktes so schlimm sein soll.
Auch Aliza Sherman hat sowohl den Traum vom “paperless office” als auch ihre Probleme mit der Umsetzung. Also hat sie ihre Kollegen bei webworkerdaily.com gefragt, wie sie’s damit halten - und aus ihren Tipps einen interessanten Artikel gestrickt:
» Is a Paperless Office a Pipedream or Really Possible? [webworkerdaily.com]
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Dropbox ist ein sehr clever gemachter Hosting-Service für Dateien jeder Art - unsere Schwesterblogs netzwertig.com (“noch nicht perfekt, aber nah dran”) und neuerdings.com (“so einfach wie genial”) haben den Dienst bereits angemessen gewürdigt. Lifehacker.com hat nun beschrieben, wie man Dropbox nicht nur zum Ablegen und Verteilen von Dateien, sondern auch zum Synchronisieren von Passwörtern zwischen verschiedenen Rechnern nutzen kann - und das klingt gar nicht mal schwer:
» How to Use Dropbox as the Ultimate Password Syncer [lifehacker.com]
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Blogger Oliver Gassner beschäftigt sich seit längerem mit Getting Things Done und bietet jetzt für alle, die sich mit der Lektüre des gleichnamigen Buchs von David Allen schwer tun, einen gemeinsamen Lesekurs an. Oliver:
“Ich spiele den Taktgeber in einer Mailingliste, die zum Ziel hat in sieben Wochen (oder schneller, wenn alle das wollen) durch die 13 Kapitel des Buches zu führen.”
Das Ganze soll am 1. November 2008 starten, Voraussetzungen sind: Man hat das Buch zur Hand und kauft Oliver als “Honorar” irgendetwas von seinem Amazon-Wunschzettel. Anmelden per Mail, weitere Infos in Olivers Blog:
» GTD: “Wie ich die Dinge geregelt kriege” von David Allen gemeinsam lesen [blog.oliver-gassner.de]
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Psychotests sind ein bisschen wie Horoskope: Man weiß, dass man die Ergebnisse, nun ja, mit Vorsicht genießen sollte, kann sich der Faszination des Kreuzchenmachens aber trotzdem nicht ganz entziehen. Jochen Mai hat eine Liste von 20 kostenlosen Psychotests rund um Karrierefragen zusammengestellt - die geballte Ladung Selbstverortung in Sachen Berufswahl, Etikette, Soft Skills etcetera:
» Was kann ich? – 20 kostenlose Psychotests zur Karriere [karrierebibel.de]
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Privates Bloggen kann durchaus dem Tagebuchschreiben ähneln: Beides hilft auch dabei, sich selbst besser kennenzulernen. Eines ist aber fundamental anders: Als Blogger schreibt man für die (zumindest potentielle) Öffentlichkeit. Über diesen Unterschied und seine sehr persönlichen Erfahrungen mit beiden Formen hat der Rumäne Dragos Florin Roua geschrieben:
» Journaling versus Blogging [edragonu.ro]
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Der Blogger Leo Babauta schafft es immer wieder, seinen Artikeln anmaßende Überschriften zu verpassen, dann aber so überzeugend zu argumentieren, dass sich das Kopfschütteln über den Titel in zustimmendes Nicken auflöst. So zum Beispiel bei “The Only Two Secrets to Motivating Yourself You’ll Ever Need”, dem heutigen Morgenlink - “Die zwei einzigen Motivationstipps, die Du jemals brauchen wirst”. Und zwar:
- Sieh zu, dass Dir Spaß macht, was Du tust.
- Sorge für (positiven) Druck von außen.
» The Only Two Secrets to Motivating Yourself You’ll Ever Need [zenhabits.net]
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