Florian (28) fing Ende 2004 an, sich näher mit Blogs zu beschäftigen. Ein erster eigener Versuch fand noch ziemlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, der zweite dann unter dem Dach des Holtzbrinck-Projekts germanblogs. Florian lebt in München und studiert in Leipzig Journalistik, und hier wie dort kämpft er regelmäßig mit ellenlangen Bookmark-Listen, überquellenden E-Mail-Postfächern und deckenhohen Papierstapeln. Sein Schreiben für imgriff.com ist so gesehen eine Art Kriegsberichterstattung.
Florian ist erreichbar unter florian [punkt]steglich [at]blogwerk [punkt]com.
Alle 473 Artikel von Florian Steglich auf imgriff.com:
Leo Babauta (zenhabits.net, Zen To Done) hat sich dem Thema Work-Life-Balance gewidmet. Die Ratschläge, die er am Ende seines Artikel gibt, sind nicht neu - Zeitrahmen, Termine auch für die Freizeit setzen etcetera. Interessant sind aber die Überlegungen, die er zuvor anstellt: Wie findet man denn raus, zwischen was genau man eine Balance herstellen möchte? Ist die Trennung tatsächlich “Arbeit” vs. “Leben”? Welche Gründe gibt es, den Teil “Arbeit” zugunsten etwas anderem zu reduzieren, obwohl er vielleicht sogar am meisten Freude bereitet?
» How To Find That Elusive Balance Between Work and Life [zenhabits.net]
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Die US-Präsidentschaftswahl begleitete das ZDF nicht nur mit der klassischen Wahlberichterstattung, sondern auch mit der “Nacht im Netz” - einer Sendung auf dem ZDF-Infokanal, in der heute-journal-Moderator Claus Kleber zeigte (und: sich zeigen ließ), was im Internet so alles an Signal und Noise zu sehen war. Dazu gehörte auch und ganz wesentlich Twitter, der auf 140 Zeichen begrenzte Mikroblogging-Dienst, um den herum zahlreiche ergänzende Tools und Websites entstehen. Neun noch recht unbekannte hat makeuseof.com gesammelt:
» 9 Useful Sites For Finding People To Follow On Twitter [makeuseof.com]
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Die Nacht war lang und ist es noch für die Kollegen von den US-Blogs. Aber hier und da findet sich doch noch ein verlinkenswerter Text ohne die Wörter “Change” und “Hope”. Trent Hamm etwa beschreibt in seinem Blog “The Simple Dollar”, wie er als College-Student mit unheimlich viel Kram von Wohnheim zu Wohnheim gezogen ist, und stellt fest, dass er heute mit viel weniger Dingen unterwegs wäre. Wahrscheinlich würde alles Wichtige sogar in einen einzigen Koffer passen. Und aus dieser Beobachtung leitet er eine interessante Frage für alle Lebensumstände ab: Wenn Du nur einen Koffer zur Verfügung hättest, um Dinge aus Deiner Wohnung mitzunehmen - welche Dinge wären das? Was ist wirklich wichtig, was nur netter Ballast? Der Koffer-Test:
» The Suitcase Test: The Things You Really Need [thesimpledollar.com]
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Über 37 Signals und die Produkte der kleinen Web-App-Schmiede aus Chicago haben wir hier schon ein paar Mal geschrieben. Einen tieferen Einblick in die Philosophie der Firma hat Steffan Heuer in der Oktober-Ausgabe der Brand Eins gegeben - der Artikel ist mittlerweile im Volltext online:
» Die Kraft des Mittelfingers [brandeins.de]
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Wer mal WG-Bewohner war, ist bestens präpariert für das Leben als zuhause arbeitender Freelancer - zumindest, wenn es darum geht, den Mitbewohnern resp. Familienmitgliedern deutlich zu machen, dass man gerade nicht gestört werden möchte. Die geschlossene Tür ist dafür immer noch das eindeutigste Signal (aber nur, wenn man sie zu anderen Zeiten auch offen lässt, sonst verpufft die Wirkung). Ein paar weitere Tricks, wie man die Unverletzlichkeit des Heimbüros bewahren kann, gibt es bei Freelanceswitch.com:
» 5 Techniques for Guarding the Sanctity of the Home Office [freelanceswitch.com]
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“In fünf Jahren werde ich genau dieselbe Person sein wie heute - abgesehen von dem, was ich gelernt habe durch die Bücher, die ich lese, die Menschen, die ich treffe, und die Webseiten, die ich besuche.” Das ist (frei übersetzt) eine der klugen Antworten auf die Frage, die Mark Shead vom Blog “Productivity501″ einigen seiner Freunde und Kollegen gestellt hat: “Was sind Eure besten Tipps, um klüger und weiser zu werden?”
» Development: Make yourself smarter [productivity501.com]
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Mehr Mathematiker in die Supermärkte! Das muss man denken, wenn man den Artikel “Wie wir alle schneller shoppen könnten” bei Spiegel Online gelesen hat. Darin geht es unter anderem um die gute alte Supermarkt-Warteschlange und deren amerikanische Version, die uns viel Zeit sparen würde:
» Wie wir alle schneller shoppen könnten [spiegel.de]
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“Wenn die Zeit sich selbst überholt” - so der Titel eines launigen Vortrags, den der Schweizer Publizist Ludwig Hasler vergangene Woche bei einer Unternehmer-Tagung gehalten hat. Ein Lob der Langeweile, ein Plädoyer gegen zweckfreie Betriebsamkeit und einige Beobachtungen wie die folgende zum EM-Spiel der Schweizer gegen die Tschechen, bei dem die Schweizer laut Statistik 124 Kilometer zurückgelegt haben:
“Und die Tschechen? Lumpige 114. Aber dafür hatten sie zwischendurch ein bisschen Zeit, ein paar Tore zu schiessen. [...] Und darauf kommt es an, das vergessen wir immer wieder: Tore schiessen.”
» Ludwig Hasler: «Wenn die Zeit sich selbst überholt» (Transkript) [blog.kmutag.ch>]
Disclosure: Das Blog zum KMU-Tag wird von Blogwerk im Auftrag des Veranstalters betrieben - Blogwerk betreibt auch imgriff.com.
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Die radikale Version einer Info-Diät beschreibt Andre Kibbe in seinem Blog “Tools for Thought”: Er hat sämtliche RSS-Feeds gelöscht - und festgestellt, dass ihm schon nach einer Woche nur wenig fehlte. Das Prinzip: Welche Quelle wirklich wichtig war, fällt Dir auch so wieder ein - und dann kann man sie immer noch erneut abonnieren.
» One Week on the Low Information Diet [tools-for-thought.com, gefunden bei Ivan]
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Ich bin kein großer Fan von Muji, dieser japanischen Version der Ikea-Kleinkram-SB-Halle, die irgendwie alles und nichts im Angebot hat. Aber. Das “Chronotebook”, über das Jack Cheng in seinem Blog schreibt, das finde ich fantastisch:
Endlich ein Kalender, der seinen Benutzer nicht auf Arbeitszeiten von 7 bis 20 Uhr, immer zu kleine Notizfelder oder ähnliche Einschränkungen festlegt. In der Mitte der Seiten des Chronotebooks ist eine analoge Uhr gezeichnet, eine für den Vormittag links und eine für den Nachmittag rechts. Das war’s. Datum, Termine, Notizen muss oder kann man selbst hinzufügen. Mehr Kalender muss nicht sein. Und mehr Kalender geht andererseits auch gar nicht. 5 Dollar, hoffentlich auch bald in den europäischen Muji-Stores zu haben.
» Stuff I love: Muji Chronotebook [jackcheng.com, gefunden im hdbizblog]
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