Florian (28) fing Ende 2004 an, sich näher mit Blogs zu beschäftigen. Ein erster eigener Versuch fand noch ziemlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, der zweite dann unter dem Dach des Holtzbrinck-Projekts germanblogs. Florian lebt in München und studiert in Leipzig Journalistik, und hier wie dort kämpft er regelmäßig mit ellenlangen Bookmark-Listen, überquellenden E-Mail-Postfächern und deckenhohen Papierstapeln. Sein Schreiben für imgriff.com ist so gesehen eine Art Kriegsberichterstattung.
Florian ist erreichbar unter florian [punkt]steglich [at]blogwerk [punkt]com.
Alle 764 Artikel von Florian Steglich auf imgriff.com:
Es gibt bekanntlich nur zwei Typen von Situationen: Angenehme und unangenehme. Zu den unangenehmen gehört es, überraschend und unvorbereitet um einen Vortrag gebeten zu werden – zum Beispiel vom Chef in einem Meeting: «Bitte stellen Sie doch mal eben den Stand des Projekts vor.»
Jochen Mai hat dafür im Blog 30tausend.de eine gute «Kletterhilfe» gefunden: Fünf Schritte, die schon eine informative und strukturierte Rede ergeben, wenn man sich an ihnen entlang hangelt.
- Vergangenheit – wie kam das Projekt zustande, wie fing es an?
- Entwicklung – wie hat sich das Projekt seit dem Start entwickelt?
- Gegenwart – wo stehen wir? Wo hakt es noch?
- Andere – was sagen Andere zum Projekt? Welches Feedback gibt es?
- Zukunft – wie geht’s weiter und wann? Was sind die nächsten Schritte, und was war noch gleich das Ziel?
Nach den Anfangsbuchstaben der fünf Schritte heißt diese Methode «VEGAZ-Methode». Erläuterung der einzelnen Schritte drüben bei Jochen:
» VEGAZ – In fünf Schritten zu einer spontanen Rede (karrierebibel.de, Foto: Flickr/Jasen Miller, CC-Lizenz)
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MagSafe ist eine Erfindung, die schon das Leben zahlreicher Apple-Laptops verlängert haben dürfte. Sie besteht aus der simplen Idee, das Ladekabel nur magnetisch am Laptop zu befestigen. Stolpert nun jemand über das sich zur nächsten Steckdose windende Kabel, passiert – gar nichts. Jedenfalls nichts Schlimmes. Die Magnetverbindung löst sich sofort, der Rechner bleibt, wo er ist und wird nicht vom Kabel zu Boden gerissen.
MagSafe kann aber auch haben, wer keinen Apple kauft. «Do it yourself» ist angesagt: Bei Instructables.com gibt es nämlich eine Anleitung, wie man das Prinzip mit etwas Geduld und günstigen Zutaten selbst umsetzt.
» MagSafe for the Rest of Us: A DIY Magnetic Power Adaptor (instructables.com, gefunden bei Lifehacker)
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Der Autor Klaus Werle hat in einem Buch (Affiliate-Link) und für Spiegel Online über den «Optimierungswahn» geschrieben, der viele junge Menschen heutzutage kennzeichne: Station um Station wird im Lebenslauf abgehakt, möglichst schnell und gut ein möglichst marktgängiges Studium absolviert. Doch wer immer bloß geradeaus fährt, so das Argument Werles, kommt später mit Umleitungen und Hindernissen nicht zurecht:
«Viele Studenten galoppieren mit voller Kraft in die Perfektionismusfalle: Wenn es stimmt, dass wir lebenslang lernen müssen, dass Denken in komplexen Zusammenhängen die Schlüsselqualifikation des 21. Jahrhunderts ist – dann ist eine Optimierung anhand vermeintlich verbindlicher Karriereideale ein Irrweg.»
Spiegel Online veröffentlicht mehrere Auszüge aus Werles Buch, auch die anderen sind überaus lesenswert.
» Studenten im Optimierungswahn – Karriere, Karriere, Knick (Spiegel Online)
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Multitasking – das gleichzeitige Arbeiten an verschiedenen Aufgaben – ist ein Mythos. Das zeigen diverse neue Studien, die das Handelsblatt zusammenfasst. Wir widmen uns immer nur einem Task, auch wenn wir durch das Wechseln von einem zum nächsten das Gefühl haben, mehrere Dinge zugleich zu tun. Es gibt kein Multitasking. There is no. Es existiert nicht.
Das heißt leider nicht, dass es nicht trotzdem in zahlreichen Arbeitssituationen verlangt würde, und es heißt vor allem nicht, dass Multitasker für ihren Job nicht geeignet seien: Man kombiniere mal einen konzentrierten «Singletasker», der mit Ablenkungen nicht umgehen kann, mit einem Job, bei dem er E-Mail, Telefon, Skype, mehrere Browserfenster und plappernde Kollegen vereinbaren muss. Eben.
Aber verabschieden sollte man sich vom Gedanken, dass man multitaskend ebenso fokussiert, effektiv und entspannt arbeiten könne wie auf eine Aufgabe konzentriert.
» Hirnforschung: Mythos Multitasking (handelsblatt.com)
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Teamarbeit wird virtueller, die technologischen Möglichkeiten (kollaborative Tools, Videokonferenzen etc.) auf der einen und die Vorteile (kein Pendeln, geringere Kosten etc.) auf der anderen Seite sorgen dafür. Und doch sind die Beispiele für diesen Trend meist solche Teams oder Firmen, die von Anfang an via Internet zusammengearbeitet haben statt gemeinsam im zentralen Büro; nicht selten auch aus der Not heraus, sich kein Büro leisten zu können. Wo sind die Unternehmen, die sich vom realen zum virtuellen Office entwickeln? Wenn doch alles so prima klappt, müsste das doch ständig vorkommen.
Die Redaktion des US-Wirtschaftsmagazins Inc. machte sich genau diese Gedanken – und geht den einzig konsequenten Schritt: Die Redakteure werden einen Monat lang die Büros nicht betreten, sondern virtuell zusammenarbeiten. Natürlich nicht zum Selbstzweck, sondern als Recherche. Im Aprilheft soll die Story dazu erscheinen. Bis dahin werden die neu Getrennten regelmäßig über ihre Erfahrungen bloggen.
» Going Virtual (blog.inc.com)
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Ihr findet, dass das letzte Woche von Apple mit großem Bohei vorgestellte iPad nicht mehr als ein zu groß geratener iPod Touch ist? Beziehungsweise das iPhone nur ein zu klein geratenes iPad mit Telefon?
Fand Taimur Asad vom Blog «Redmond Pie» offensichtlich auch – und veröffentlichte konsequenterweise eine Anleitung, mit der man die Unterschiede zwischen den Geräten noch unsichtbarer werden lassen kann: Es braucht nur ein iPhone oder einen iPod Touch, das/der «jailbroken» ist und ein paar spezielle Apps dafür.
» Turn Your iPhone and iPod touch into iPad (Quelle, gefunden bei Downloadsquad.com)
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Google hat ein neues Feature für seinen RSS-Reader eingeführt: die Möglichkeit, RSS-Feeds für beliebige Seiten zu erzeugen, also auch und gerade für Seiten, die keinen RSS-Feed zur Verfügung stellen. Google erzeugt daraufhin bei jeder Veränderung der betreffenden Website einen Eintrag im entsprechenden Feed.
Anwendungsmöglichkeiten? Mashable nennt die Produktseiten von Apple – als würde man neu eingeführte Produkte aus Cupertino nicht auch ohne Feedeintrag bemerken. Deutlich sinnvoller scheinen mir aber zum Beispiel RSS-Feeds für Jobseiten von Unternehmen, die ihre Jobs noch nicht per RSS verbreiten.
» Google Reader Lets You Subscribe to Any Page on the Web (mashable.com)
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Über sichere Passwörter haben wir hier schon
ein paar Mal geschrieben. Spiegel Online hat all die bekannten und doch nicht beherzigten Tipps für die Rubrik «So geht das» zusammengefasst. Die Einleitung zum Artikel berichtet von der erschreckenden Tatsache, dass drei Millionen Nutzer von Facebook-Apps eines bestimmten Anbieters als Passwort «123456» verwendet hatten.
Es folgten die nicht weniger sinnlosen Varianten «12345», «123456789», «Password» und «iloveyou».
Manches kann man eben nicht oft genug sagen. Insofern:
» Wa$ 31n 51ch3r3$ Pa5$w0r7 157 (Spiegel Online)
(Bild: takacsi75/Flickr, CC)
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«Es geht nicht an mich» sagen manche, wenn sie eine Mahlzeit einfach nicht runterkriegen. «Es geht nicht an mich» könnte ich über Google Wave sagen, eines der neuesten Tools von Google, das irgendwann einmal die Kommunikationsform E-Mail ablösen soll (
mehr über Wave).
Wir haben bei Blogwerk gerade ein Mini-Projekt in eine Wave geschoben, einfach, um das mal produktiv zu testen – und ich habe schon zu dem Zeitpunkt nicht mehr durchgeblickt, als nur ich selbst Material in die neue Wave gefüllt hatte, als also noch gar nicht die anderen Beteiligten kommentiert, editiert, ergänzt hatten. Noch immer fehlen auch all die begeisterten Blogposts und Tweets, die man von all den Bloggern und Twitterern erwartet hätte, die den Dienst in diesem frühen Stadium testen.
Immerhin, einer ist begeistert: Max Klein, Internetunternehmer in allen Gassen, schreibt, dass Google Wave nicht weniger als seinen Arbeitsalltag revolutioniert habe. Es führe sogar dazu, dass er sich mit seinen Auftragnehmern, Partnern und Kunden weniger zoffe als in den zuvor genutzten Skype-Chats.
» On how Google Wave surprisingly changed my life (maxklein.posterous.com)
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Da hat man sich durch David Allens «
Getting Things Done» gearbeitet, Beschriftungsgerät und Eingangskörbe gekauft oder «
Things» installiert und ganz straight seine diversen Listen angelegt – und hat doch noch Fragen offen. Die kann man bei uns in den Kommentaren stellen oder bei einer Aktion des Magazins
t3n an GTD-Maniac
Oliver Gassner. Er wird aus den Antworten einen Artikel schmieden, der dann im Heft erscheint:
» Frag den „Taskinator“ und verbessere dein Selbstmanagement (t3n.de)
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