Florian Steglich

Florian fing Ende 2004 an, sich näher mit Blogs zu beschäftigen. Ein erster eigener Versuch fand noch ziemlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, der zweite dann unter dem Dach des Holtzbrinck-Projekts germanblogs. 2007 bis 2010 arbeitete Florian für Blogwerk – er war stellvertretender Chefredaktor, leitete imgriff.com und arbeitete im konzeptionellen und redaktionellen Bereich an Kundenprojekten mit. Heute bearbeitet er im NZZ Lab Projekte an der Schnittstelle von Redaktion und Technik.

 

Alle 835 Artikel von Florian Steglich auf imgriff.com:

In eigener Sache:
Thomas Mauch wird neuer
imgriff.com-Redaktor

Ein kleines Update in eigener Sache: Ich höre Ende Dezember bei Blogwerk auf. Thomas Mauch wird mein Nachfolger auch als leitender Redaktor von imgriff.com.

Ich höre Ende Dezember bei Blogwerk, dem Verlag hinter imgriff.com, auf und wechsle zur Neuen Zürcher Zeitung. Damit gehen für mich auch dreieinhalb Jahre imgriff.com zu Ende, denn mit diesem mittlerweile gar nicht mehr ganz so kleinen Produktivitätsblog fing meine Zeit bei Blogwerk an. In diesen dreieinhalb Jahren haben wir mit insgesamt 17 Autoren über 1.300 Artikel veröffentlicht, also etwas mehr als einen an jedem Tag. Zwecks, ähm, genauerer Kenntnis der Materie wurde natürlich auch mal prokrastiniert und zum Beispiel der Link des Tages eher zum Link der Woche – Asche auf mein Haupt. Ich habe mich über viele schöne Diskussionen zu den Artikeln und überwiegend positives Feedback von Euch gefreut – immer wieder etwa zu unserer Übersetzung des Zen-to-Done-E-Books von Leo Babauta, die bis heute mehr als 21.000 x heruntergeladen wurde.

Und nun freue ich mich sehr, dass Thomas Mauch meinen Job als leitender Redaktor (wie die Schweizer sagen) hier übernimmt. Ihr kennt ihn bereits seit zwei Jahren als Autor, und schon seit einigen Tagen hat er den Link am Morgen und die Tagesarbeit als Redaktor übernommen. Zusammen mit Gregor, Camilla und seit kurzem Moritz wird er neuen Schwung für imgriff.com bringen.

Wir sehen uns, hoffe ich, weiterhin hier in den Kommentarspalten. Wer mag, findet mich außerdem in meinem privaten Blog und bei Twitter. Auf bald!

Aufgeräumt:
Alles so schön ordentlich hier

Das Prinzip «Alles an seinem Platz» hilft vielen Menschen bei Entspannung und Konzentration: Weniger Ablenkung bedeutet mehr Fokus. Ich zitiere mich einfach mal selbst aus unserem Einmaleins der Produktivität: «Aber auch diejenigen, die sich vom Chaos nicht beeindrucken lassen, werden unproduktiver, wenn sie nach jedem Hilfsmittel für ihre Arbeit erstmal fünf Minuten suchen müssen.»

Ganz dem Ordentlichen verschrieben hat sich das Blog «Things Organized Neatly». Hunderte Fotos und Illustrationen gestapelter, sortierter, angeordneter, aufgereihter Gegenstände. Ein Augenschmaus:

» Things Organized Neatly

Hier erscheint jeden Tag von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Motivation:
Gesundheit und Games

Schon 89 Teilnehmer haben sich für das «Team imgriff.com» bei Health Month registriert – deutlich mehr, als wir ursprünglich Einladungen zur Verfügung hatten. Den Bereich, in dem Health Month wirkt, nennt der Entwickler Buster Benson «health + social + games + technology intersection», die Stelle also, an der sich Gesundheit (im weiteren Sinne: gute Vorsätze), soziales Erleben, Spielmechanismen und Technologie kreuzen. Hier tummeln sich noch eine ganze Menge weiterer Angebote – man denke etwa an die Wii Fit. Eine Liste solcher Produkte, Websites und Communities hat Buster in seinem Blog begonnen:

» Health Month’s friends (enjoymentland.com)

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Zeiterfassung mit dem iPhone

Ich schätze, kein imgriff.com-Leser arbeitet noch tatsächlich mit einer klassischen Stechuhr am Ein- bzw. Ausgang des Firmengebäudes. Und ähnlich wie der Apparat hat auch das Stechuhr-Denken zumindest in vielen Jobs ausgedient: Viel zu wenig standardisiert sind die Arbeitsprozesse und -zeiten, als dass man sie noch stur auf ein »9 to 5« eingrenzen könnte. Zeiterfassung wird deshalb aber nicht gleich unwichtig. Mashable.com hat sieben eher fancy Möglichkeiten dafür gesammelt: Zeiterfassung per iPhone-Apps. Und wir ergänzen den Link zu mite, unserem Lieblingszeiterfassungstool, für das es ebenfalls eine App gibt.

» 7 Handy iPhone Apps for Managing Employee Time (mashable.com)

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Licorize:
Bookmarks und Aufgabenverwaltung in einem Tool

Software fürs Taskmanagement gibt es zu Dutzenden, Bookmarking-Dienste ebenso – aber eine Verknüpfung zwischen diesen beiden Tools muss man bisher selbst herstellen. Gespeicherte Seiten sind allerdings zunehmend nicht nur «fürs Archiv», sondern mit zu erledigenden Aufgaben verbunden. An diesem Punkt sieht «Licorize», eine neue Web App aus Italien an.

«Statt Websites isoliert zu betrachten und maximal mit Schlagworten organsierbar zu machen, sind URLs bei dem Service Teil von Aufgaben oder Projekten mit entsprechenden Zusatzfunktionen, was Möglichkeiten zur Organisation und zum Sharing betrifft», schreibt Martin Weigert in unserem Schwesterblog netzwertig.com. Sein Fazit nach dem Test: «Licorize wird sehr schnell sehr viele Fans finden.»

» Licorize: Wenn Bookmarks und Aufgaben eins werden (netzwertig.com)

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10-Finger-System:
Kostenlos und spielerisch
das Tippen lernen

Zu den Dauerbrennern unter den imgriff.com-Artikeln gehört «10-Finger-System kostenlos lernen» aus dem Januar 2008. Jeden Tag kommen zahlreiche Leser via Google-Suche vorbei, scheint also noch immer ein großes Thema zu sein, trotz Spracheingabe und Touch-Bildschirmen. Da kann es nicht schaden, mal nachzulegen – vielleicht interessiert es ja auch die «Stammleser». Mashable.com hat nämlich erst kürzlich fünf Websites vorgestellt, die beim Tippen-Lernen helfen. Alle kostenlos und alle eher spielerischer Natur:

» 5 Free Ways to Improve Your Typing Skills Online (mashable.com)

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Tagebuch:
Ein simpler Moleskine-Hack

Höhere Wesen befahlen: rechte obere Ecke als Taskmanager verwenden!

Höhere Wesen befahlen: rechte obere Ecke als Taskmanager verwenden!

Ein kurzer Artikel von Bud Caddell in seinem Blog whatconsumesme.com liefert nicht nur eine der besten Begründungen fürs Führen eines Tagebuchs – es verschafft einem die Ruhe, um in der Hektik des Alltags die vorbeifliegenden Gedanken urbar zu machen -, sondern auch einen simplen, aber effektiven »Moleskine Hack« dafür: Caddell schreibt immer an den rechten Rand einer Seite, was er an einem Tag erledigt hat und trennt dieses Auflisten somit vom Gedankenfluss des eigentlichen Tagebuchs; und er zeichnet am unteren Rand der jeweils rechten Seite ein »Happiness Meter«, ein Glücksbarometer also, auf dem er sein Glücksgefühl zu messen versucht.

» moleskine journal hack (whatconsumesme.com, gefunden bei @jkleske)

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Wegwerfen:
Jeden Tag ein Ding weniger

Wie wäre es mit etwas mehr «Weniger ist mehr« bei imgriff.com? Neulich erst hatten wir den «Cult of Less», dann Tipps zum Verringern der Zahl ungelesener E-Mails im Posteingang, und das folgende Projekt passt hervorragend in diese Reihe:

Das «Projekt Bye Bye Bye» nämlich, bei dem Karin Friedli (Disclosure: Karin arbeitet auch bei Blogwerk, dem Verlag hinter imgriff.com) ein Jahr lang jeden Tag eine Sache wegwirft, verschenkt oder verkauft, um den ganzen «Clutter» loszuwerden, der sich wie von selbst in einer Wohnung ansammelt.

«Seit Jahren ungetragene Schals. Einzelne Handschuhe, deren Gegenstück nie mehr auftauchen wird. Küchenutensilien, vor drei Jahren beim Einzug in irgendeinen Schrank geräumt und nie mehr gesehen, gesucht oder auch nur vermisst. (…) Schluss damit. Unbenutzte Dinge brauchen Platz und ziehen Staub an. Das muss nicht sein. Ab dem 21. August sage ich hier im Blog ein Jahr lang Bye Bye Bye zu meinem Gerümpel, jeden Tag einmal. Das heisst, täglich entferne ich eines dieser Dinge aus meinem Blickfeld, meiner Wohnung und meinem Leben.»

Werdet Nachahmer!

» Projekt Bye Bye Bye (karinfriedli.ch)

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Wettbewerb:
Die drei besten
Erfahrungsberichte gewinnen!

Aufgepasst, heute startet ein Wettbewerb auf imgriff.com: Gemeinsam mit unserem neuen Sponsor Memonic verlosen wir Memonic-Premiumaccounts, bares Geld und Süßigkeiten von Sprüngli. Voraussetzung für die Teilnahme: Beschreibt uns Eure Erfahrungen mit dem Notizenmanager Memonic.

Memonic ist ein Clipping-Tool, mit dem man schnell und einfach Material aus dem Web sichern und verwalten kann – egal ob Screenshot, Zitat, einzelnes Bild oder Link. Im Unterschied etwa zu Bookmarking-Diensten wie Delicious oder Mister Wong wird der ganze gewünschte Ausschnitt oder auch die ganze Seite gesichert. Eine übersichtliche Verwaltung mit Ordnern und Tags erleichtert die spätere Nutzung.

In den nächsten Wochen werden wir Euch Memonic in mehreren Artikeln unseres Sponsors vorstellen, am Ende dieser kleinen Serie wollen wir aber wissen, wie Ihr Memonic einsetzt. Wie nutzt Ihr das Tool konkret? Welche Vorteile seht Ihr gegenüber anderen Diensten? Was könnten die Macher noch verbessern? Habt Ihr Ideen für neue Features?

Ehrliches Feedback und echte Erfahrungen sind gefragt. Die besten drei aller eingesendeten Erfahrungsberichte werden wir veröffentlichen – je eines auf neuerdings.com, netzwertig.com und imgriff.com – und belohnen. Die Autoren der drei besten Beiträge gewinnen je: » weiterlesen

Prokrastination:
Der Aufschieberitis-Test

Am Ende aller Produktivitätsfragen geht es immer nur um eines: Schafft man es, anzufangen und dabeizubleiben, oder drückt man sich vor der unangenehmen Aufgabe? Bei Brigitte.de gibt es einen Test, der die Neigung zur Prokrastination untersuchen soll: Zehn Fragen à la:

«Sie müssen heute zwei Kunden anrufen: einen, der ganz begeistert ist von Ihrem Produkt, und einen, der sich über Ihren Service beschwert hat. Mit welchem telefonieren Sie zuerst?»

Dieser Test ist natürlich nur begrenzt aussagekräftig, aber er gibt durchaus ein paar gute Anhaltspunkte zu den eigenen Schwächen.

» Test: Sind Sie anfällig für Aufschieberitis? (brigitte.de)

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