Florian (28) fing Ende 2004 an, sich näher mit Blogs zu beschäftigen. Ein erster eigener Versuch fand noch ziemlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, der zweite dann unter dem Dach des Holtzbrinck-Projekts germanblogs. Florian lebt in München und studiert in Leipzig Journalistik, und hier wie dort kämpft er regelmäßig mit ellenlangen Bookmark-Listen, überquellenden E-Mail-Postfächern und deckenhohen Papierstapeln. Sein Schreiben für imgriff.com ist so gesehen eine Art Kriegsberichterstattung.
Florian ist erreichbar unter florian [punkt]steglich [at]blogwerk [punkt]com.
Alle 623 Artikel von Florian Steglich auf imgriff.com:
Der Grafiker Michael Anderson machte sich im vergangenen Jahr einen Spaß daraus, seinen Lebenslauf als Infografik umzusetzen – vermutlich reichlich über den Daumen gepeilt, zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass er die in Jobs und Ausbildung investierte Zeit seit 1995 so detailliert getrackt hat, wie er es darstellt.
Das tut der schönen Sache aber keinen Abbruch: Die grafische Biografie ist eine tolle Abwechslung zum üblichen tabellarischen Lebenslauf.
(Allen, die sich generell an schicken Infografiken und Visualisierungen ergötzen könne, empfehle ich überdies das Blog infosthetics.com.)
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Wer dieser Tage herumreisen muss, leidet häufig unter der stickigen Hitze. Der Erfrischungseffekt der Dusche reicht gerade mal bis zur nächsten Straßenecke, das Hemd klebt am nassen Rücken und jede Bewegung ist zuviel. Schlimm, wenn dann noch der Koffer oder Rucksack besonders schwer ist.
Nun wäre das Internet aber nicht das Internet, wenn es nicht auch für dieses Problem Lösungen anböte. Die Website onebag.com zum Beispiel, auf der wirklich erschöpfend beschrieben ist, wie man was am besten in welches Gefäß packt: Checklisten fürs Packen, Tipps fürs Reisen mit möglichst wenig Gepäck, fürs Verpacken von Flüssigkeiten und fürs Reisen mit Kindern – ich wüsste keine Frage, die dort nicht beantwortet würde:
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Das recht beliebte Notiz-Tool Evernote, das wir hier getestet haben, hat eine neue Funktion bekommen: Notizbücher lassen sich “sharen”. Man kann entweder nur bestimmte Personen (per E-Mail-Adresse) einladen oder die Aufzeichnungen generell freigeben, außerdem lässt sich zwischen Nur-Lesen- und Bearbeitungs-Rechten differenzieren; letzteres ist allerdings nur Benutzern mit kostenpflichtigem Pro-Account möglich.
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Ich kann jetzt noch nicht mit dem Konzept anfangen, erst muss ich den Schreibtisch aufräumen. – Ich würde ja jetzt eigentlich gerne ins Fitness-Studio, muss mich aber erst anmelden, und das dauert bestimmt ewig, dafür habe ich heute keine Zeit. – Ich wollte noch meine Großeltern anrufen, aber ich warte noch, bis ich genau weiß, wann ich sie über die Feiertage besuchen werde.
Ausreden. Solche und ähnliche Ausreden und Entschuldigungen dafür, dass man etwas gerade nicht machen kann, kennt vermutlich jeder hier. Produktivitäts-Superheld Leo Babauta will uns diese Ausreden ausreden. Und er weiß auch, wie das geht:
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Jedes Produktivitätsblog hat einen Bodensatz an Tipps und Tricks, auf dem viele Artikel aufbauen, ohne diese “Essentials” jeweils neu zu erläutern. Wir bei imgriff.com führen dafür die Serie “Das kleine Einmaleins, die Kollegen bei Lifehacker haben sich kürzer gefasst und die Top 10 der Produktivitäts-Basics zusammengestellt: » Top 10 Productivity Basics Explained (lifehacker.com)
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Matt Mullenweg ist der Gründer von Auttomatic, und das wiederum ist das Unternehmen, das hinter Wordpress, Akismet und anderen schönen Spielzeugen steckt. Er lebt in San Francisco, fünf Minuten von seinem Büro entfernt, und arbeitet doch am liebsten zuhause. Meetings mit seinem CEO finden bevorzugt beim Mittagessen statt – gerne auch mal bei einem langen Mittagessen bis 17 Uhr. Er verschleißt bis zu zwei Laptops pro Jahr, braucht “eine Tonne Schlaf”, arbeitet mit Mac und PC, und er hat über all das ausführlich und aufschlussreich gebloggt. Leben und Arbeiten des Typen hinter Wordpress:
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Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts werden etwa zehn Prozent der Arbeitszeit durch “überflüssige oder fehlende Arbeitsmaterialien” oder “ständiges Suchen nach dem richtigen Dokument in chaotischen Dateiverzeichnissen” verschwendet. Schlecht organisierte Büros kosten jeden Angestellten gut ein Drittel seiner Arbeitszeit – 70 Tage im Jahr für den Papierkorb. Kein Wunder, dass es ernsthaft Berater für aufgeräumte Schreibtische gibt. Über diese Experten schrieb Sebastian Knauer für Spiegel Online:
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Gestern haben wir einen Artikel aus der Süddeutschen verlinkt, der sich mit dem Problem des “Always on”, der ständigen Erreichbarkeit, befasst. Das Gegenteil jedoch ist ungleich problematischer, jedenfalls in Firmen und Berufen, deren Arbeitsprozesse zum überwiegenden Teil im Internet stattfinden: Wenn die Verbindung zum Netz wackelt, wackelt gleich die ganze schöne To-Do-Liste. So geschehen vor ein paar Tagen bei Blogwerk, dem Verlag hinter imgriff.com. Peter Sennhauser hat in unserem Schwesterblog startwerk.ch die negative Seite des Online-Arbeitens beschrieben:
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Die ständige Erreichbarkeit per Blackberry & Co. wird gerne als Wurzel vieler Übel gesehen, und ja, natürlich ist es problematisch, wenn man es gar nicht mehr schafft, abzuschalten. Kulturpessimistische Klagen zu diesem Thema sind allerdings in aller Regel wenig lesenswert. Mit dem Artikel “Jenseits der Stille” von Alex Rühle verhält es sich anders. Der ist ausgezeichnet geschrieben und dürfte auch allen gefallen, die nicht der Meinung sind, dass früher alles besser war:
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Die Produktivitätsmethode “Getting Things Done” (hier unsere Grundlagenserie dazu) ist vielen, die sie ausprobiert haben, zu kompliziert. Es bedarf enorm viel Selbstdisziplin, um das System, das die Sache mit der Selbstdisziplin ja eigentlich einfacher machen soll, durchzuhalten. Die meisten allerdings, die GTD ausprobiert haben, erkennen darin sehr clevere Elemente, die tatsächlich beinahe umgehend geholfen haben.
“Zen To Done” von Leo Babauta ist so entstanden: Aus der Erkenntnis, dass GTD für viele Menschen nicht funktioniert, grundsätzlich aber durchdacht ist. Ganz ähnlich “destillierend” ist der Student und Blogger David Pierce vorgegangen. Im Produktivitätsblog Lifehack.org beschreibt er die drei Elemente von Getting Things Done, die sich bei ihm durchgesetzt haben, obwohl er nicht das vollständige System umgesetzt hat:
Der Grafiker Michael Anderson machte sich im vergangenen Jahr einen Spaß daraus, seinen Lebenslauf als Infografik umzusetzen: Eine gelungene Abwechslung zum üblichen CV. » weiterlesen
Reisen mit schwerem Gepäck ist anstrengend - nicht nur im Sommer. Die Website onebag.com hilft, soweit es geht: Sie versammelt zahlreiche Tipps zum klugen Kofferpacken. » weiterlesen
Das recht beliebte Notiz-Tool Evernote hat eine neue Funktion bekommen: Notizbücher lassen sich nun auch "sharen", also mit anderen teilen und auch gemeinsam bearbeiten. » weiterlesen
«Schöner arbeiten, besser leben» ist unser Motto. Wir befassen uns mit all den großen Konzepten, kleinen Tricks und neuen Tools, die Euch produktiver machen. » weiterlesen