Corinne Dubacher

Corinne Dubacher (Jahrgang 1981) liebt 2 in 1 Produkte. Warum? Weil es einfach schneller geht. Auch langsame Menschen und Maschinen findet die Texterin und PR-Redaktorin ganz schlimm.

Momentan in Ausbildung zum Corporate Publisher, wünscht sie sich ein zweites Hirn und vier Hände um den Stoff noch schneller zu verarbeiten.

Wenn sie nicht gerade lernt, schreibt sie für ihren Beauty-Blog mygloss.ch, doziert über Social Media und textet für Bekannte, Freunde und andere Auftraggeber.

 

Alle 47 Artikel von Corinne Dubacher auf imgriff.com:

Glück:
Ist Gewinnen abhängig von
Talent und Geld?

Ob auf dem Sportplatz oder im Büro – wer öfters gewinnt, hat es leichter, auch in Zukunft Erfolge zu verbuchen. Aber ist Erfolg nur eine Frage von Talent und Geld?

Oder gibt es andere Gründe, warum manche immer gewinnen und andere, sehr talentierte, öfters straucheln? Um das Geheimnis von Erfolg zu ergründen, verglich die Autorin und Harvard Professorin Rosabeth Moss Kanter nachhaltige Gewinner mit langjährigen Verlierern in Profi- und Amateursport. Ihre Erkenntnisse übertrug sie auf Business Cases und fasste diese in ihrem Buch Confidence (Affiliate-Link) zusammen.

Sie fand heraus, dass sich Gewinnern zehn wichtige Vorteile erschliessen, die ihnen beim Siegen helfen. Und dass wir alle diese Erkenntnisse auf uns übertragen und auf diesen Vorteilen aufbauen können, um den nächsten beruflichen Erfolg anzustreben. Hier die zehn Vorteile, die sich Gewinnern erschliessen und sie noch stärker machen:

1. Gute Laune. Gewinnen fühlt sich gut an, verlieren hingegen senkt die Stimmung. Eine positive Stimmung produziert Energie und stärkt den Willen, kritische Phasen zu überstehen. Während Verlierer jede erdenkliche Möglichkeit wahrnehmen, aufzugeben, machen Gewinner weiter, obwohl sie verletzt sind – getragen vom sogenannten Gewinnerhoch. Psychologen fanden heraus, dass Stimmungen ansteckend sind. So ansteckend die Heiterkeit von Gewinnern auf andere wirkt, so giftig die Schwermut der Verlierer. » weiterlesen

Glück:
Ohne Geld zur inneren Zufriedenheit

Brauchen wir Geld, Gucci und Goldkettchen um glücklich zu sein? Eine neue Studie besagt das Gegenteil. Materialismus macht unglücklich.

Jeden Morgen die gleiche Szene: Ich stehe vor meiner Kleiderstange und denke mir, ich habe nichts anzuziehen. Wüsste ich es, wenn ich weniger Auswahl hätte? Wäre ich dann entschlossener und vielleicht auch glücklicher? Nicht, dass ich unglücklich wäre. Aber das Streben nach schönen Dingen kann schon anstrengend sein. Und hie und da spüre auch ich eine gewisse Unzufriedenheit, wenn ich dies oder das nicht haben kann.

Ein schönes Haus zum Beispiel, Luxusferien, eine Kellybag. Und zwei Sekunden später frage ich mich, wer denn solche Sachen überhaupt braucht? Leute mit einem niedrigen Selbstwertgefühl und Geltungsdrang. Materialisten, die sich über ihre Besitztümer definieren und immer mehr wollen. Nein, so möchte ich nicht sein.

Lebensziele beeinflussen Zufriedenheit

Bereits im Jahre 1993 untersuchten die beiden US-Psychologen Tim Kasser und Richard Ryan den Zusammenhang zwischen Lebenszielen und der empfundenen Zufriedenheit. Das Ergebnis besagt, wer in seinem Leben vor allem nach Geld und Besitz strebt, ist unglücklicher als jene ohne materielle Ansprüche. Für seine neue Studie Situational Materialism undermines personal social well-being (Gezielt platzierter Materialismus beeinträchtigt das Wohlbefinden) führte Professor Galen Bodenhausen von der Northwestern Universität insgesamt vier Experimente mit Freiwilligen durch. » weiterlesen

Rebellen machen Siesta:
Mittagsschlaf als Lebenskunst

Wer mittags schläft, entzieht sich der Fremdbestimmung, widersetzt sich den Rhythmen der Arbeitswelt und der Produktivitätsmoral.

Siesta ist Luxus. Und wir sind es uns wert. Der französische Philosoph und Autor Thierry Paquot erzählt in seinem Buch Die Kunst des Mittagsschlafs (Affiliate-Link) die Geschichte der Siesta in verschiedenen Mythen und Kulturen. Er verfolgt ihre Spur in der abendländischen Malerei und ruft zur Revolution auf: Mittagsschläfer aller Länder behauptet eure Einzigartigkeit und widersteht der globalen, der totalitären Zeit!

Seit ich sein Buch gelesen habe, fröne auch ich dem Luxus und fühle mich mehr denn je als Individualistin, fast revolutionär, weil ich mir die Freiheit nehme, selbstbestimmt Siesta zu halten. Während der Mittagszeit lasse ich das Telefon klingeln bzw. ich mache es aus. Nichts kann so wichtig sein, dass man mir das um 12 Uhr 43 mitteilen muss.

Vielleicht kann ich auch euch überzeugen und ihr zelebriert den Mittagsschlaf als Lebenskunst. Wobei mir klar ist, dass nicht jede/r eine Schlafgelegenheit im Büro hat, oder gar Ruheräume zur Verfügung stehen. Man muss auch nicht zwingend schlafen, denn das können die wenigsten, den meisten geht es wohl wie mir, einmal eingenickt, schläft man fünf Stunden durch – das ist dann tatsächlich unproduktiv.

Raus da! » weiterlesen

Social Media & Produktivität:
Ein Tag ohne Social Media –
Bericht eines Selbstversuches

Diese Woche setzen wir hier auf imgriff.com einen kleinen Schwerpunkt zu Social Media, unserem Leben und der Arbeit: Was sind Risiken? Was sind Chancen? Wir beginnen mit der Frage: Wie wäre es ohne?

Für viele unvorstellbar – während mehrerer Stunden auf Social Media und E-Mail zu verzichten. Ich habe es 24 Stunden lang ausprobiert und eine digitale Pause gemacht. Ob sich die Welt auch ohne Facebook, Twitter und Co. weiter dreht? Erst dachte ich, das wird die Hölle, das hältst du nie durch. Aber doch, ich habs überlebt.

Keine E-Mail = keine neue Aufgabe, keine Erwartungshaltung, kein Druck. Sehr angenehm. Das gleiche gilt für Tweets und Facebook Posts. Es war mir schlicht egal, was meine Facebook-Freunde und Twitter-Kollegen aktuell so treiben.

Was ich während meiner digitalen Pause nicht gemacht habe:

  • E-Mails abrufen – auch nicht von unterwegs
  • Facebook checken oder neue Posts schreiben
  • Twitter checken oder twittern
  • Blogs schreiben
  • Blogs lesen
  • News im Internet lesen
  • Radio hören
  • Fernsehen

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Lernen:
Nach dem Pauken am besten
gleich schlafen legen

Während dem Unterricht oder einer Präsentation zu schlafen, ist nicht die beste Idee. Doch wie eine Studie zeigt, hilft ein Schläfchen das Gelernte besser zu verarbeiten und zu behalten.

Die Psychologin Jessica Payne und ihre Kollegen von der University of Notre Dame in Indiana beobachteten für ihre Studie 207 Studenten, die durchschnittlich sechs Stunden pro Nacht schliefen. Die Studienteilnehmer schauten sich jeweils um 9 Uhr morgens oder 9 Uhr abends semantisch verwandte oder unverwandte Wortpaare an. Abwechselnd wurden sie 30 Minuten später, 12 oder 24 Stunden danach zu den Wortpaaren befragt.

Zwei Arten von Gedächtnis

Das deklarative Gedächtnis (Wissensgedächtnis) erinnert sich an Fakten und Ereignisse und kann in episodisches Gedächtnis (Ereignisse) und semantisches Gedächtnis (Fakten) unterteilt werden. Wir alle brauchen beide Arten – in dem wir uns zum Beispiel erinnern wo wir geparkt haben (Ereignis) oder wir merken uns, wie ein Kollege genannt werden will (Fakt). » weiterlesen

Essen:
Produktiv arbeiten und dabei eine gute Figur machen

Die Diskussionen rund um «Brainfood» sind glücklicherweise verstummt – vermutlich gibt es keine Lebensmittel, die besonders schlau machen. Aber: Unsere Ernährung bestimmt zu einem guten Teil, wie fit und wie produktiv wir arbeiten.

Bei einem Bürojob gilt: Regelmässig und täglich, aber jeweils nicht zu viel essen. Zu viel und zu deftiges Essen macht schläfrig. Das können wir nun mal nicht gebrauchen, wir wollen ja unsere Produktivität steigern. Und am liebsten unsere Figur halten. Ärzte empfehlen höchstens zwei bis drei Mahlzeiten pro Tag – eine vollwertige Hauptmahlzeit und zwei kleinere Mahlzeiten. Als gesunder Snack zwischendurch eignen sich Früchte und Gemüse mit viel Vitamin B.

Wie viel Kalorien verbraucht man im Büro?

Wer nicht zunehmen will, muss die Energiebilanz beachten: Die Differenz zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch. Für eine gute, gesunde Ernährung ist eine ausgeglichene Energiebilanz von entscheidender Bedeutung. Um dieses Ziel zu erreichen, muss man aber den persönlichen, täglichen Energiebedarf kennen. Der persönliche Bedarf wird hier berechnet. » weiterlesen

Glückliche Menschen sind produktiver

Nach dem Urlaub werden wir glücklich. 10 Argumente, warum glückliche Menschen produktiver sind.

1. Glückliche Menschen sind teamfähiger
Glückliche Menschen haben oft bessere Beziehungen zu Kollegen und Kunden. Das heisst konkret:

  • Glückliche Menschen sind teamfähiger
  • Als Chef hat man eine bessere Beziehung zu seinen Mitarbeitern
  • Die Kunden sind zufriedener, kommen wieder und steigern den Umsatz

2. Glückliche Menschen sind kreativer

Wenn der Job häufig gute Ideen abverlangt, ist es von Vorteil glücklich zu sein. Denn gut gelaunte Menschen sind kreativer. Und das nicht nur an dem Tag an dem sie besonders gut gelaunt sind. Der Kreativitätsschub hält auch noch am nächsten Tag an, wenn die Stimmung vielleicht nicht mehr ganz so toll ist.

3. Glückliche Menschen lösen Probleme anstatt sich zu beklagen

Wenn man seinen Job nicht mag, erscheint jede noch so kleine Hürde wie ein unüberwindbares Problem. Das Problem zu lösen, ohne erst zu meckern, scheint unmöglich. Menschen hingegen, die ihre Arbeit mögen, werden das Problem einfach lösen, ohne sich gross aufzuregen.

4. Glückliche Menschen haben mehr Energie

Glückliche Menschen haben mehr Energie und sind somit viel effizienter in allem was sie tun. » weiterlesen

Tagwerk:
Online-Administration für Freelancer

Administration! Buchführung! Rechnungen schreiben! Das sind die Dinge, die vielen Freelancern die Haare ergrauen lassen. Wir haben Tagwerk getestet, ein Tool, das hier Abhilfe schaffen will.

Unter mein-tagwerk.de können Freelancer für wenig Geld ihre Projekte und Kunden online verwalten. Ich habe das vielversprechende Tool über mehrere Wochen getestet.

Meine Projekte verwalte ich mit Excel, die Rechnungen schreibe ich im Word. Und ich muss zugeben, ich fühle mich ganz wohl mit meiner sehr einfachen und altmodischen Buchführung. Klar, eine professionelle Software zur Verwaltung meiner Projekte wäre schon toll. Kaum fertiggedacht, hat mir mein-tagwerk.de angeboten, ihre Lösung zu testen.

Was ist Tagwerk?

Tagwerk wurde von Freelancern für Freelancer entwickelt. Man wählt zwischen drei Paketen. Ich entscheide mich für das Basis Paket Freelancer, das neun Euro pro Monat kostet und alle Funktionen umfasst. Vom Erfassen der Projekte und Kunden, über das Aufführen der Reisekosten und Ausgaben bis hin zur Rechnungsstellung und detaillierten Statistiken, wo man sieht, wie viel Arbeit man in die Projekte investiert hat und wie hoch der effektive Stundensatz war. Das alles rechnet mir mein Excel auch aus. Und Rechnungen zu schreiben braucht nicht so viel Zeit. Aber, alles an einem Platz zu verwalten reizt mich. Auf geht’s zum Praxis-Test. » weiterlesen

Selbständigkeit:
Tun und lassen was man will. Aber davon leben?

Viele träumen davon, zu tun und zu lassen, was und wann sie wollen. Aber kann man davon leben? Und wenn ja, wie gut?

Vor ein paar Monaten habe ich mir diesen Traum erfüllt und mich kurzerhand in die Selbstständigkeit gestürzt. Zu Beginn war alles euphorisch. Ausschlafen, arbeiten wann ich will, tagsüber Freunde treffen, Shoppen, Schlafen, nur noch die Projekte annehmen, hinter denen ich auch stehen kann – toll.

Freiheit um jeden Preis?

Wenn mich Leute fragen, was ich denn an der Selbstständigkeit am meisten schätze, antworte ich: Freiheit. Die meisten nicken dann und murmeln, «ich verstehe». Eine Bekannte fragte mich dann ungläubig, was ich denn genau mit Freiheit meine, sie hätte nicht das Gefühl, dass man als Selbstständige freier sei. Das hat mich nachdenklich gestimmt. Denn eigentlich hat sie ja Recht. Auch wenn ich nur das tue, was ich am liebsten mag, bin ich abhängig. Rechnungen  flattern weiterhin ungehindert ins Haus, Miete, Krankenkasse und Internet werden jeden Monat automatisch vom Konto abgebucht. Ganz egal, ob meine Kunden ihre Rechnungen fristgerecht bezahlen. Und trotzdem antworte ich nach wie vor mit «Freiheit».

Freiheit ist schön und gut, doch ohne Geld macht’s keinen Spass, mögen die einen jetzt denken. Richtig. Darum sollte man sich vor dem Schritt in die Selbstständigkeit einige grundlegende Fragen stellen. » weiterlesen

Das papierlose Büro:
Weshalb es ein Mythos bleibt

Das papierlose Büro kündigt sich seit Jahrzehnten an – aus guten Gründen wird es aber nicht Realität werden. Aber es gibt immer Wege, weniger Papier zu verwenden.

Mal ehrlich: Wenn ein papierloses Büro so einfach umzusetzen wäre, hätten wir das doch längst getan, oder? Alleine der Umwelt wegen (der heutige 5. Juni ist übrigens der Weltumwelttag). Das Bild von gerodeten Regenwäldern erscheint vor unserem geistigen Auge. Dazu gesellen sich Berge von leeren Tonerkartuschen und Elektroschrott, die aus Bequemlichkeit falsch entsorgt wurden. Und dann der ganze Papierkram, wäre doch viel einfacher, man würde alles elektronisch abwickeln. Offerten, Rechnungen, Lohnauszüge, Manuals, Listen, ja, ganze Bücher – alles online, kein Papierverschleiss mehr. Wunschdenken? Ein bisschen schon. Aber den Papierverbrauch reduzieren können wir auch ohne gleich alles papierige abzuschaffen.

Papier fördert Konzentration

Die englischen Wissenschaftler Abigail Sellen und Richard Harper untersuchten in ihrer Studie The Myth of the Paperless Office (Affiliate-Link). Sie stellten sich Fragen wie: Warum zerknüllen wir Papier? Wieso kritzeln oder malen wir bei Sitzungen unsere Unterlagen voll? Und fanden beispielsweise heraus, kritzeln fördert die Konzentration. Computer hingegen lenken ab. » weiterlesen

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